CH403262A - Kunststoff-Fenster - Google Patents
Kunststoff-FensterInfo
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Classifications
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/549—Fixing of glass panes or like plates by clamping the pane between two subframes
-
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Landscapes
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Description
Kunststoff-Fenster Die bisher vorgeschlagenen Kunststoff-Fenster vermochten sich noch nicht allgemein durchzusetzen, obwohl praktische Prüfungsergebnisse hinsichtlich Wärme-Isolierwerten, mechanischer Festigkeit und Gewicht sowie preislicher Erwägungen sehr günstig sind. Die bekannten Kunststoff-Fenster bestanden aus Hohlprofilen und in je einem Hohlprofil waren die Doppelscheiben festgelegt. Die verwendeten Hohl profile waren relativ kompliziert und nicht leicht her zustellen, dazu waren die Doppelscheiben nicht leicht von beiden Seiten zugänglich.
Die Hohlprofile waren wohl selbsttragend, wozu die Glasfaserverstärkungen beitrugen, jedoch fehlte die wünschenswerte Stabilität der Flügelrahmen, wenn diese nicht eine übermässige Wanddicke aufwiesen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Kunststoff-Fenster. Dasselbe zeichnet sich da durch aus, dass der Fensterflügel wenigstens je zwei in der Vertikalebene getrennte Profil-Flügelrahmen besitzt, die durch nachspannbare Verbindungsele mente elastisch aneinandergedrückt sind, wobei in den Flügelrahmen die durch je einen elastischen Dichtungsrahmen voneinander getrennten Glasschei ben angeordnet sind.
Das Ganze ist derart, dass der durch die Verbindungselemente auf die Flügelrahmen ausgeübte Druck zugleich die Glasscheiben und den Dichtungsrahmen zwecks Dichtung und Halterung zusammenpresst und ferner, dass der Zargenrahmen zum Einmauern im Rohbau eine Schalung bildet, die an der Mauerungsseite offen ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein Dop pelverglasungsfenster gemäss Linie 14 in Fig. 2, Fig. 2 eine Teilansicht eines einflügeligen Fen sters von der Innenseite, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch das Fenster nach Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 ein Detail zu Fig. 1 in grösserem Masstab und Fig. 5 eine Variante zu Fig. 4.
Das dargestellte Kunststoff-Fenster weist einen aus Kunststoff- vorzugsweise Kunstharz-Profilen zu sammengesetzten Flügelrahmen 1, 2 und einen eben falls aus Kunststoff-Profilen zusammengesetzten Zar genrahmen 3 auf, Die Flügelrahmen 1, 2 wie auch der Zargenrahmen 3 bestehen aus Stücken, deren En den in Gehrung geschnitten sind; die Gehrenschnitte G sind durch Schweissen miteinander verbunden.
Der Flügelrahmen 1, 2 ist aus zwei parallel zu den Glas scheiben 4, 5 getrennten Rahmenhälften zusammen gesetzt, die winkelförmig mit ihren Hohlseiten ein ander zugekehrte Profile aufweisen. Die auf der Raum Innenseite liegende Hälfte des Flügelrahmens 1 weist einen federnden Endschenkel 1a auf, der zu den Glas scheiben 4, 5 rechtwinklig verläuft und einen Falz 1c für den Eingriff der zugekehrten Glasscheibe 4 bildet, während der Mittelschenkel 1b zu den Glasscheiben parallel verläuft, durch Umbiegen gedoppelt ist und in den federnden Endschenkel 1d ausläuft.
Die untere Partie nahe der Umbiegung 1 f (Fig. 4) des Endschen- kels 1d dient als Anschlag gegen den Zargenrahmen 3. Die auf der Aussenseite liegende Hälfte des. Flü gelrahmens 2 weist an ihrem Mittelschenkel 2a , der zur Fensterebene parallel verläuft, einen einwärts abgewinkelten Endschenkel 2c auf, der der Glas scheibe 5 anliegt. Der zur Glasscheibe 5 quer gerich tete Endschenkel 2b liegt stirnseitig dem federnden Endschenkel 1 d dicht an.
Die beiden Flügelrahmen 1 und 2 sind durch Spannschrauben 6 miteinander ver- Bunden und letztere drücken bei Anziehen die erste ren gegeneinander. Zwischen die Glasscheiben 4, 5 ist ein den Rändern der letzteren entlangverlaufen- der schlauchförmiger Vierkant-PVC-Dichtungsrah- men 7 eingelegt, welcher als Distanzhalter wirkt. Die ser dichtet den Raum zwischen den Glasscheiben 4, 5 hermetisch ab. 8 ist ein im Falz 1c befestigter, gegen die Glasscheibe 4 abschirmender Dichtungsstreifen und 9 ein auf der Kante des Endschenkels 2c befe stigter, gegen die Glasscheibe 5 sich anlegender Dichtungsstreifen.
Durch Anziehen der Spannschrau ben 6 werden die Flügelrahmen 1, 2 gegeneinander gedrückt und die Glasscheiben 4, 5 unter Pressdruck gesetzt, wodurch eine hermetische Abdichtung ent steht. Der Endschenkel<I>1 d</I> ist federnd und die Flügel rahmen 1, 2 werden beim Anziehen der Spann schrauben 6 elastisch aneinander gedrückt und damit dicht zusammengehalten. 10 ist ein am Flügelrahmen 2 befestigter Wetterschenkel aus Kunstharz.
Zwecks Anordnung der Glasscheiben 4, 5 ver fährt man z. B. folgendermassen. Der Flügelrahmen 2 wird nach Lösung der Spannschrauben 6 wegge nommen. Alsdann legt man die Glasscheibe 4 in den Falz <B>l e,</B> legt den Dichtungsrahmen 7 auf und ordnet die Glasscheibe 5 und alsdann den Flügelrahmen 2 an, wie aus Fig.4 hervorgeht. Bei Anziehen der Spannschrauben 6 werden die Flügelrahmen 1, 2 an einander gedrückt und die Glasscheiben 4, 5 mit dem Dichtungsrahmen 7 zwischen denselben eingeklemmt.
Der Zargenrahmen 3 besteht aus vier zusammen gesetzten Profilstücken und diese bilden die üblichen Gesimse, Gewände und Sturz. Der untere, horizontale Teil des Zargenrahmens 3, welcher eine nach aussen ausladende, mit Wetterrippen 3', 3" versehene Ver breiterung 3a aufweist, ist das Gesimse. Der Zargen rahmen 3 ist in den Rohbau eingemauert, wozu vor zugsweise eine Bindungsfüllung 11 wie Porenbeton oder Polystyrolschaum zur Verwendung kommt, mit welchem der Hohlraum des als Schalung wirkenden Zargenrahmens 3 ausgefüllt wird. Die Bindungsfül lung 11 erlaubt eine gute Einbettung bzw.
Einmaue rung des Zargenrahmens 3, 3a mit Gesimse, Gewände und Sturz in einem Stück und in einem Arbeits gang in den Rohbau. Mit 14 ist in Fig. 1 ein Fenster laden angedeutet, zu dessen Aufnahme der untere horizontale Teil des Zargenrahmens eine Absetzung 3"' aufweist.
Das Fenster insbesondere dessen nach aussen gekehrte Flächen werden in fertig vorfabriziertem Zustand, also vor dem Gebrauch mit einer abzieh baren Schutzhaut überzogen und so auf den Bauplatz geliefert. Die Schutzhaut, welche z. B. aus thermopla stischem Material besteht und durch Spritzen oder Kleben aufgetragen wird, kann nach Beendigung der Bauten entfernt werden, so dass sich jegliche Reini gung der Fenster nach Abschluss aller Bauarbeiten erübrigt.
Bei der Variante nach Fig. 5 greifen die mit ihren Senkknöpfen im Flügelrahmen 2 gelagerten Spann schrauben 6 in Druckleisten 12 ein, welche auf der Innenseite der federnden Schenkel 1d des Flügelrah mens 1 anliegen und beim Anziehen der Spann schrauben 6 die Flügelrahmen 1, 2 wiederum anein ander pressen. 13 bedeuten elastische Dichtungs bänder, die auf der Aussenseite des Endschenkels 1d des Fensterrahmens 1 und am Mittelschenkel 2a des Fensterrahmens 2 angebracht sind und die Abdich tung der Flügelrahmen 1, 2 gegen den Zargenrahmen 3 unterstützen.
Der Fensterflügel besteht also aus wenigstens zwei in der Vertikalebene getrennten, durch Profil rahmenteile gebildeten Flügelrahmen 1, 2, die in fe derndem Spannzustand aufeinander liegen und zu sammengehalten werden. Die Spannschrauben 6 greifen die von aussen unsichtbaren federnden Schenkel 1d an. Durch die elastisch gegeneinander gedrückten Flügelrahmen 1, 2 und durch den zwi schen den Glasscheiben 4, 5 eingeklemmten Dich tungsrahmen 7 wird unter Mitwirkung der Dich tungsstreifen 8, 9 eine gute Stabilität, Flexibilität und Schlagfestigkeit des Fensterflügels geschaffen. Die Glasscheiben 4, 5 tragen zur Versteifung nicht unwe sentlich bei. Die beiden Flügelrahmen 1, 2 sind aus relativ einfachen Profilen gebildet und dank densel ben wird die Herstellung erleichtert und verbilligt.
Kostspielige Produktionswerkzeuge erübrigt das er- findungsgemässe Kunststoff-Fenster, wodurch die Gestehungskosten in tragbarem Rahmen gehalten werden. Die notwendigen Schweissarbeiten zur Her stellung der Flügelrahmen 1, 2 und des Zargenrah- mens 3 lassen sich verhältnismässig schnell und mit einfachen Geräten ausführen, wenn ein thermoplasti scher Kunststoff wie Polyester oder dergl. verwendet wird. Der Mittelschenkel 2a, welcher durch die Spannschrauben durchsetzt ist und in welchem der Kopf derselben versenkt lagert, wirkt zufolge der Ab stützung der Schenkel 2b,
2c als Brücke mit gewisser Elastizität, die beim Anziehen auf die Spannschrau ben 6 wirkt.
Die besonderen Vorteile des erläuterten erfin- dungsgemässen Kunststoff-Fensters liegen in der Einsparung von Arbeitszeit, durch Wegfall von ein zeln einzubauenden Gesimsen, Gewände und Sturz, sowie durch den dauernden Wegfall des Farbanstri ches. Ferner wird auch :die Arbeitszeit für das An schlagen und Verglasen der Fensterflügel beträchtlich gekürzt. Weitere Vorteile liegen in der Fäulniswidrig keit sowie Temperatur-, Korrosions-, Fett- und Säu rebeständigkeit, dazu kommen die vorzüglichen Wärme- und Feuchtigkeits-Isoliereffekte, welche dem beschriebenen Kunststoff-Fenster hervorragende Ei genschaften und eine grosse Lebensdauer sichern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kunststoff-Fenster mit Flügelrahmen und Zar genrahmen aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Fensterflügel wenigstens je zwei in der Ver tikalebene getrennte Profil-Flügelrahmen (1, 2) be sitzt, die durch nachspannbare Verbindungselemente (6) elastisch aneinandergedrückt sind, wobei in den Flügelrahmen die durch je einen elastischen Dich tungsrahmen (7) voneinander getrennten Glasschei ben angeordnet sind, das Ganze derart,dass der durch die Verbindungselemente auf die Flügelrahmen ausgeübte Druck zugleich die Glasscheiben und den Dichtungsrahmen zwecks Dichtung und Halterung zusammenpresst und ferner, dass der Zargenrahmen zum Einmauern im Rohbau eine Schalung bildet, die an der Mauerungsseite offen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kunststoff-Fenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flügelrahmen (1, 2) durch Spannschrauben (6), welche die Verbindungs elemente bilden, miteinander verbunden sind, wobei der zwischen den Glasscheiben (4, 5) angeordnete Dichtungsrahmen (7) schlauchartig ist und dieser die Glasscheiben und die zugekehrten Teile der Flügel rahmen (1, 2) hermetisch dichtet. 2.Kunststoff-Fenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelrahmen (1, 2) Hälften sind, die parallel zu den Glasscheiben je ein winkelförmiges, mit ihrer Hohl seite einander zugekehrtes Profil aufweisen, wobei der eine Flügelrahmen (1) mit einem zu den Glas scheiben quergestellten Endschenkel (1a) und einem Falz (1c) für die Aufnahme der einen Glasscheibe (4) versehen ist, während der andere Flügelrahmen (2) einen der anderen Glasscheibe (5) anliegenden End- schenkel (2c) und einen Endschenkel (2b) aufweist,welcher mit der Stirnseite den federnden Schenkel (1d) des erstgenannten Flügelrahmens (1) abstützt. 3. Kunststoff-Fenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet; dass der Dichtungsrahmen (7) ein elastisches Vier kantrohr ist.4. Kunststoff-Fenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Flügelrahmen (1) mit seinem zur Glas scheibe (4) parallelen Schenkel (1b) gedoppelt ist und in den federnden Endschenkel (1d) übergeht, durch welchen die Spannschrauben (6) geführt sind. 5. Kunststoff-Fenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenseitigen Flächen des Zargen- und der Flügelrahmen im Vorgebrauchszustand mit einer ab ziehbaren Schutzhaut versehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH908863A CH403262A (de) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Kunststoff-Fenster |
| NL6408181A NL6408181A (de) | 1963-07-19 | 1964-07-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH908863A CH403262A (de) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Kunststoff-Fenster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403262A true CH403262A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=4348179
Family Applications (1)
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| CH908863A CH403262A (de) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Kunststoff-Fenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403262A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4991349A (en) * | 1988-08-22 | 1991-02-12 | Barthelemy Timothy H | Insulating window for mobile homes |
-
1963
- 1963-07-19 CH CH908863A patent/CH403262A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4991349A (en) * | 1988-08-22 | 1991-02-12 | Barthelemy Timothy H | Insulating window for mobile homes |
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