CH356585A - Metallfenster oder Metalltüre - Google Patents
Metallfenster oder MetalltüreInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
- E06B7/22—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
- E06B7/23—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
- E06B7/2305—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging
- E06B7/2307—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging with a single sealing-line or -plane between the wing and the part co-operating with the wing
- E06B7/231—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging with a single sealing-line or -plane between the wing and the part co-operating with the wing with a solid sealing part
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Description
Metallfenster oder Metalltüre Bei den bekannten Metallfenstern und Türen weisen die Blend- und Flügelrahmen gewöhnlich einen quer zur Rahmenebene verlaufenden Steg und mindestens je einen Flansch senkrecht zum Steg auf, so dass die auf der Innen- und Aussenseite der Rah men einen Anschlag bildenden Flansche zusammen mit den Rahmenstegen einen Hohlraum einschliessen. Es wurde schon vorgeschlagen, diesen Hohlraum durch länglaufende Vorsprünge an den Stegen der Anschlag- und Flügelrahmen in zwei Kammern zu unterteilen und dadurch eine dritte Anschlagfläche zu bilden.
Der eine Vorsprung kann dabei eine elastische Dichtungsfeiste tragen.
Es hat sich gezeigt, dass in Hochhäusern die üblichen Fenster mit nur zwei Anschlägen nicht genügen. In den oberen Stockwerken ist der äussere Winddruck auf die Fenster so gross, d'ass auch bei gut passenden Anschlägen Regenwasser hineinge sogen wird;. Die Anbringung einer elastischen Dich tung zwischen den Anschlagflächen weist den Nach teil auf, dass diese ungleichmässig dichtet, z. B. bei den Verschlusspunkten stärker als dazwischen, und bei Erwärmung durch Sonneneinstrahlung leicht an klebt und brüchig wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Metallfenster oder eine Metalltüre, dessen bzw. deren Blendrahmen einen einen äusseren Anschlag bildenden Flansch und dessen bzw. deren Flügel rahmen einen einen inneren Anschlag bildenden Flansch aufweist, wobei diese beiden Flansche zu sammen mit den Stegen der beiden Rahmen bei geschlossenem Fenster oder Tür einen Hohlraum bilden.
Erfindungsgemäss ist an der dem Flügel rahmen zugekehrten Seite des Steges des Blendrah mens eine Nut angeordnet, deren eine Wandung durch den Flansch gebildet ist und, in welche eine gummielastische Dichtungsleiste eingesetzt ist, die bei geschlossenem Fenster oder Tür an einen längs- laufenden Vorsprung am Steg des Flügelrahmens anstösst. Dichtungsleiste und Vorsprung unterteilen somit den Hohlraum zwischen den Rahmen bei ge schlossenem Fenster oder Türe zum Zwecke, eine Windzug- und' Schlagwassersperre, die auch bei hohem Winddruck dicht ist, zu bilden.
Die Zeichnung zeigt im Horizontalschnitt als Beispiel der Erfindung ein einfaches Fenster.
Der Blendrahmen 1 weist im Querschnitt im wesentlichen den Steg 3 und den Flansch 4 auf, welch letzterer den äusseren Anschlag des Fensters bildet. In den Flügelrahmen 2, der im Querschnitt den Steg 5 und den Flansch 6 für den inneren An schlag aufweist, ist die Glasscheibe 7 mit Hilfe einer Glasfalzleiste 8 eingesetzt. Am Steg 3 des Blend rahmens ist die Nut 9 angeordnet, deren eine Wan dung durch den. Flansch 4 gebildet ist. Sie ist so durch Rippen am Steg 3 und am Flansch 4 des Blendrahmens gebildet, d'ass ihre Öffnung gegenüber dem Grund verengt ist.
Sie kann auch als zwei gegen einander geöffnete Nuten 10 und 10a aufgefasst wer den. Die Nute 10 liegt gleichzeitig auch am Flansch 4. In diese Nut ist eine gummielastische Dichtungs leiste 11 mit den Spreizfüssen 12 eingesetzt. Diese kann aus Gummi oder einem gummielastischen Kunststoff bestehen.
Der Steg 5 des Flügelrahmens weist einen längs laufenden Vorsprung 13 auf, der im Zusammen wirken mit der Dichtungsleiste 11 den durch die Stege 3 und 5 sowie die Flanschen 4 und 6 gebil deten Hohlraum zwischen den beiden Rahmen unter teilt und eine einwandfreie Dichtung gewährleistet. Dadurch, dass die Nute 10 am Flansch 4 liegt, wird die Dichtung ganz gegen die Aussenseite verlegt, wodurch deren Wirksamkeit erhöht wird gegenüber einer Anordnung der Dichtung in der Mitte des Hohlraumes zwischen den beiden Rahmen bei ge schlossenem Fenster.
Diese Anordnung weist auch den Vorteil auf, dass der übrigbleibende Hohlraum zur Anbringung von Verschlussorganen und: Dreh- kippbeschlägen verwendet werden kann, was bei einer Unterteilung des Hohlraumes in der Mitte nicht möglich ist.
Vorzugsweise ist die Dichtungsleiste so angeord net und ausgebildet, dass an der Bandseite des Fen sters, an der die Scharniere 14 befestigt sind, der Vorsprung 13 die Dichtungsleiste 11 in Richtung des Steges 3 und an den drei anderen Seiten des Fensters in Richtung des Flansches 4 drückt. Die gummielastische Dichtungleiste wird also beim Schlie ssen des Fensters auf drei Seiten vom festen Vor sprung am Steg des anderen Rahmens in Richtung der Flanschseite, das heisst in. Richtung der Aussen seite des Fensters gedrückt. Gleichzeitig presst der Winddruck die Dichtungsleiste auf den festen Vor sprung, so dass ein wirklich dichter Verschluss ge währleistet ist.
Auf der Bandseite des Fensters, das heisst an der Seite, an der die Drehscharniere be festigt sind, drückt der feste Vorsprung die Dich tungsleiste gegen die Stegseite. Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei Flügelfenstern bei gleicher Anord nung wie auf den andern drei Seiten, an der Band seite der Dichtungsleiste beim Schliessen des Fensters vielfach gestaucht wird und dadurch in der Dich tungsfähigkeit leidet. Der Anpressdruck ist so immer noch gross genug, um Dichtheit auch an dieser Seite des Fensters zu gewährleisten.
Die Profile der Blend'- und Flügelrahmen kön nen im Steg und im Flansch noch weitere Nuten und/oder Rippen aufweisen. Der Steg kann auch hohl ausgebildet sein. Die beiden Rahmen können das gleiche oder verschiedene Profile aufweisen.
Die Profile der Blendrahmen können auch sym metrisch zum Steg ausgebildet sein, so dass auf beiden Seiten des Steges Nuten 10 und 10a für das Ein setzen einer Dichtungsleiste vorhanden sind und auf beiden Seiten des Blendrahmens angeschlagen wer den können.
Die Dichtungsleiste 11 ist so in die Nuten 10 und 10a eingefügt, d'ass zwischen dem einen Spreizfuss 12 und dem Grund der an den äusseren Flansch 4 anschliessenden Nut 10 ein Hohlraum besteht, der isolierend wirkt und einen Wärmeübergang vom Flansch 4 auf die Dichtungsleiste 11 vermeidet, so dass dessen Elastizität und damit dessen Dichtungs vermögen nicht durch Wärmeeinwirkung beeinträch tigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Metallfenster oder Metalltür, dessen bzw. deren Blendrahmen einen einen äusseren Anschlag bilden den Flansch (4) und dessen bzw. deren Flügel rahmen einen einen inneren Anschlag bildenden Flansch (6) aufweist, wobei diese beiden Flansche zusammen mit den Stegen (3, 5) der beiden Rahmen bei geschlossenem Fenster oder Tür einen Hohlraum bilden, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Flügelrahmen zugekehrten Seite des Steges des Blend rahmens eine Nut angeordnet ist, deren eine Wan dung durch den Flansch (4) gebildet ist und in welche eine gummielastische Dichtungsleiste einge setzt ist, die bei geschlossenem Fenster oder Tür an einen längslaufenden Vorsprung (13) am Steg des Flügelrahmens anstösst. UNTERANSPRÜCHE 1.Metallfenster oder Metalltür nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (9) durch Rippen am Steg (3) und am Flansch (4) des Blendrahmens gebildet ist und deren Öffnung gegen über dem Grund verengt ist, und dass eine gummi elastische Dichtungsleiste (11) mit Spreizfüssen (12) eingesetzt ist. 2. Metallfenster oder Metalltür nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gummi elastische Dichtungsleiste bei geschlossenem Rah men auf der Bandseite in Richtung der Stegseite und auf .den anderen drei Seiten in Richtung der Flansch seite gedrückt wird. 3.Metallfenster oder Metalltür nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens zwischen dem einen Spreizfuss der Dichtungsleiste (11) und dem äusseren Flansch (4) ein isolierender Hohlraum besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH356585T | 1957-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH356585A true CH356585A (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=4511252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356585D CH356585A (de) | 1957-10-03 | 1957-10-03 | Metallfenster oder Metalltüre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH356585A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4237665A (en) * | 1978-02-21 | 1980-12-09 | Radway Plastics Limited | Structural elements for building construction and assemblies incorporating these elements |
| US5009036A (en) * | 1989-09-21 | 1991-04-23 | Pennsylvania Rail Car Company | Box car door seal |
-
1957
- 1957-10-03 CH CH356585D patent/CH356585A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4237665A (en) * | 1978-02-21 | 1980-12-09 | Radway Plastics Limited | Structural elements for building construction and assemblies incorporating these elements |
| US5009036A (en) * | 1989-09-21 | 1991-04-23 | Pennsylvania Rail Car Company | Box car door seal |
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