CH403590A - Einrichtung zum Aufspulen von Textilfäden - Google Patents

Einrichtung zum Aufspulen von Textilfäden

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CH403590A
CH403590A CH479863A CH479863A CH403590A CH 403590 A CH403590 A CH 403590A CH 479863 A CH479863 A CH 479863A CH 479863 A CH479863 A CH 479863A CH 403590 A CH403590 A CH 403590A
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Winkler Juan Leon
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/16Arrangements for coupling bobbins or like to spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description


  Einrichtung zum     Aufspulen    von Textilfäden    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Auf  spulen von Textilfäden mit einer Mehrzahl von     Spu-          lenkörpern,    die auf mindestens eine Spindel auswech  selbar aufgesetzt werden, und bei der Teile vorhan  den sind, mit deren Hilfe der     Spulenkörper    auf der  Spindel zentriert und von dieser mitgenommen wird.  



  Um bei den schnellaufenden     Spulmaschinen    ein  Reissen des auf den     Spulenkörper    aufzuspulenden  Fadens zu vermeiden und sein exaktes Aufspulen  zu     gewährleisten,    müssen die üblicherweise aus einem  Rohr aus Metall oder aus einem anderen Werkstoff  bestehenden     Spulenkörper    auf der     Spindelachse    ge  nau zentrisch aufgesteckt werden, und ihre Mit  nahme muss so ausgebildet sein, dass jedes Schlagen  des     Spulenkörpers    auch bei wiederanlaufender Spin  del unbedingt vermieden ist.  



  Die     gebräuclAichste        EinrichtunL,    besteht bekannt  lich aus einem meist polygonalen     Spindelkopf,    dessen  Umkreisdurchmesser kleiner ist als der Innendurch  messer des     Spulenkörpers    und aus dem ein Teil der       Spindelachse    herausragt. Zur Führung und Mitnahme  des     Spulenkörpers    sind in diesem Zwingen vorge  sehen.

   Die Führungszwinge liegt zur     Spulenmitte    zu  und besteht im wesentlichen aus einem konischen,  in einen zylindrischen     Teil    auslaufenden Ring aus  Stahlblech, der mit der Innenfläche des     Spulenkörpers     fest verbunden ist und dessen zylindrischer Teil  so bemessen ist, dass er das obere Achsende satt  umfasst. Die     Mitnehmerzwinge    besteht meist aus  Kunststoff und ist mit dem unteren Ende des       Spulenkörpers    fest verbunden.

   Seine     Innenöffnung          kongruiert        mit    dem polygonalen     Spindelkopf,    ist  jedoch meist als 6- oder     8-Kant        ausgeführt,    um auch  auf 2-, 3- oder     4-Kant-Mitnehmer        zu    passen.  



  Diese übliche Einrichtung besteht demnach in  der Anordnung und Ausbildung eines Führungsteiles  und einer     Mitnehmerzwinge;    hierbei ist das Führungs-    teil und naturgemäss der eine Teil der     Mitnehmer-          zwinge    mit dem     Spulenkörper    fest verbunden, wobei  das aus Stahlblech gefertigte Führungsteil im Inneren  des     Spulenkörpers    zu dessen Mitte zu und der aus  Kunststoff gefertigte     Mitnehmer    am     Spulenkörper-          ende    zu     liegen    kommt. Dies ist mit einer Reihe  von Nachteilen verbunden.

   Während das robuste  Führungsteil im Inneren des     Spulenkörpers    liegt und  so praktisch keinen äusseren Beschädigungen ausge  setzt ist, liegt die relativ empfindliche     Mitnehmer-          zwinge    an einem Ende des     Spulenkörpers    und     ist     allen Schlag- und Stosswirkungen ausgesetzt. Damit  treten an ihm häufig Beschädigungen auf,     die    dann  auch sofort zur Unbrauchbarkeit des ganzen Spulen  körpers führen und dessen Verlust bedeuten.

   Die  grosse Zahl der erforderlichen Einzelteile sowie das       Anbringen    von zwei Einzelteilen an jedem einzelnen       Spulenkörper    führt zu     einer    Unwirtschaftlichkeit, die  die Herstellungskosten nicht unerheblich erhöht.  



  Erhöhte Herstellungskosten und relativ hoher  Verschleiss sind demnach die Nachteile der bisheri  gen     Einrichtung.     



  Diese Nachteile werden nach der Erfindung da  durch     beseitigt,    dass das untere Ende des Spulen  körpers an einem auf der Spindel angeordneten  Führungsteil     zentriert    ist und die eine     Hälfte    der       Mitnehmerkupplung    auf der Spindel in deren freiem  Endbereich drehfest angeordnet ist. Beide Teile kön  nen z. B. so ausgebildet sein, dass sie auf die üblichen  Spindeln aufsteckbar     sind.    Die     Mitnehmerkupplung     hat z. B. die Form eines Kegelstumpfes und ist  so angeordnet, dass das Gewicht der Spule auf ihr  lastet.

   Weiterhin kann     das    Führungsteil zusätzlich  als hilfsweiser     Mitnehmer    ausgebildet sein, wobei  dann an seinem Umfang federnde Zungen angebracht  sind oder auch     das        Führungsteil    bewegliche Teile  enthält, die alle so beschaffen sind, dass sie bei      Rotation der Spindel gegen die Innenwand des     Spu-          lenkörpers    gedrückt werden.  



  Zur näheren Erläuterung ist der Erfindungsge  genstand in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.       Fig.    1 zeigt die gesamte Einrichtung im Teil  schnitt, und       Fig.    2 und 3 zeigen zwei Ausführungsvarianten  des Führungsteiles ebenfalls im     Teilschnitt.     



  Wie dargestellt, ist zur Führung des     Spulenkör-          pers    1 über die     Spindelachse    7 bis zum Aufsitzen  auf den     Spindelkopf    8 das Führungsteil 9 geschoben,  und zwar so, dass es den     Spindelteil    formschlüssig  umschliesst. Dieser Führungsteil 9 hat einen grössten  Aussendurchmesser, der dem Innendurchmesser des       Spulenkörpers    entspricht, und läuft     zweckmässig    nach  oben etwas konisch zu, um ein leichtes Aufschieben des       Spulenkörpers    1 zu ermöglichen.

   Zu einem hinläng  lichen festen Sitz am     Spindelkopf    8 ist der untere  Teil 10a des     Führungsteiles    9 massiv     ausgeführt     und nach oben hin in den bereits erwähnten koni  schen Oberteil 10b ausgezogen, so dass es eine  genügende Elastizität erhält. Auf seiner äusseren       Oberfläche    befindliche Lamellen 13     ermöglichen    ein  besonders leichtes Aufschieben des     Spulenkörpers.     Auf das freie Ende der     Spindelachse    7 ist der eine  Kupplungsteil     .4    fest aufgezogen.

   Der zugehörige  zweite Teil 2 der Kupplung besteht vorzugsweise  aus einem Ring aus     Stahlblech,    der mit der Innen=  flache des     Spulenkörpers    1 in Höhe des Achsen  endes fest verbunden und nach innen umgebördelt  ist. Die Formgebung des     Kupplungsteiles    2, 4 ist  an sich beliebig, sofern es nur seinem Zweck, der  Mitnahme des     Spulenkörpers    1, gerecht wird. Es  kann demnach als zwei-, drei- oder Mehrfachkant       ausgebildet    sein.

   Diese besonders wirksame und in  der Herstellung äusserst einfache Ausführung ist in       Fig.    1 dargestellt und besteht aus einem aus Stahl  blech gefertigten, oben offenen Kegelstumpf, der in  Basismitte eine Einbuchtung 6 zur Aufnahme der       Spindelachse    7 aufweist. Beim Aufsetzen des     Spu-          lenkörpers    1 legt sich die Kegelfläche des mit ihm  verbundenen zweiten Kupplungsteiles 2 mühelos auf  die Mantelfläche des ersten Kupplungsteiles 4. Am  unteren Ende wird der     Spulenkörper    1 durch den  Führungsteil 9 zentrisch geführt, nicht aber abge  stützt, so dass die Hauptlast des     Spulenkörpers    1  von der Mantelfläche des Kupplungsteiles 4 aufge  nommen wird.

   Durch die resultierende normale  Druckkomponente wird die Reibung der beiden     Ke-          gelmantelflächen    so gross, dass sie völlig zur Mit  nahme des leeren     Spulenkörpers    ausreicht. Mit wach  sender Dicke des aufgespulten     Kopses    wird die auf  dem Kupplungsteil 4 ruhende Last grösser und damit  auch die Reibungskraft, so dass dynamische und  völlig lastproportionale Verhältnisse gegeben sind,  die ein zuverlässiges Arbeiten     gewährleisten.     



  Zur Unterstützung der     Mitnehmereigenschaften     der     Mitnehmerkupplung    2, 4 ist es     zweckmässig,    auch  das Führungsteil 9 so auszubilden, dass es zum Teil  auch     als        Mitnehmer    wirkt, diesen entlastet und damit    eine besonders leichte und einfache Formgebung  ermöglicht.

   Dazu muss einmal sein Sitz auf der     Spin-          delachse    7 besonders fest sein, ferner müssen Vor  kehrungen getroffen sein, damit zwischen der Innen  fläche des     Spulenkörpers    und der Aussenfläche des  Führungsteiles 9 eine für die Kupplung ausreichend  hohe Reibungskraft auftritt, die besonders dann re  lativ hoch sein muss, wenn die Maschine auf vollen  Touren läuft. Anderseits muss sich der     Spulenkörper     1 auch genügend leicht auf die Spindel 7 aufstecken  und abnehmen lassen, d. h. die Reibungskraft zwi  schen beiden Teilen muss bei ruhender Spindel mög  lichst klein sein, und sie muss mit zunehmender Tou  renzahl grösser werden.

   Es kommen somit praktisch  nur Fliehkräfte in Betracht, und das     Mitnehmerteil     muss dementsprechend ausgebildet sein. Ein fester  Sitz des     Mitnehmerteiles    9 auf der     Spindelachse    7  kann a     priori    dadurch erzielt werden, dass Spindel  achse 7 und     Mitnehmerteil    9 als ein einziges Stück her  gestellt wird. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforder  lich, denn bei allen in Gebrauch befindlichen Spindeln  ist der     Spindelkopf    8 als     Mitnehmerteil        polygon     ausgeführt, und es ist ausreichend, wenn das Mit  nehmerteil 9 an seinem unteren Teil 10a massiv  ausgeführt ist und mit einem Innenprofil, z.

   B. in  Form eines 6- oder     8-Kants,    das genau auf den       Spindelkopf    8 passt. Aber auch andere übliche Be  festigungsarten sind möglich und bedürfen keiner  näheren Erläuterung.  



  Auch zur Erzeugung der erforderlichen Rei  bungskraft mittels Fliehkräften sind die verschieden  sten Möglichkeiten gegeben. So können, wie in     Fig.    2  dargestellt. im Führungsteil 9 bewegliche Teile 5  vorgesehen sein, die z. B. in Schlitzen 11 im Füh  rungsteil 9 leicht beweglich gelagert sind und bei  Rotation des Teiles nach aussen     geschleudert    werden,  d. h. gegen die Innenfläche des     Spulenkörpers    1     drük-          ken    und so eine ausreichende Reibungskraft erzeugen.

    An diesen beweglichen Teilen 5 angebrachte Federn  12, die sich in der Mitte des     Führungsteiles    abstützen,  können diese Wirkung erheblich verstärken, ohne  das leichte Aufsetzen des     Spulenkörpers    zu beein  trächtigen. Von den vielen weiteren möglichen Lö  sungen soll nur eine     besonders    günstige Ausführungs  form als Beispiel näher ausgeführt werden.

   Der  obere Teil 10b des Führungsteiles 9 ist unter Bei  behaltung seiner konischen Form mittels Längsschlit  zen 14 in einer Reihe     periphär    angeordneter und  möglichst dünnwandiger und damit elastischer Zun  gen 15 aufgelöst, deren äussere Oberfläche     z.B.    durch  Noppen 16 eine ausreichende     Rauhigkeit    aufweist,  ohne die Elastizität zu beeinträchtigen.

   Bei Rotation  des Führungsteiles 9 werden auf Grund der auf  tretenden Fliehkräfte die Zungen 15 gegen die Innen  fläche des     Spulenkörpers    1 gedrückt, wobei die pro  filierte Oberfläche die Reibung     zwischen    der Aussen  fläche des     Mitnehmerteiles    9 und der     Spuleninnen-          fläche    wirksam unterstützt. Dabei ist die Reibungs  kraft um so grösser, je schneller sich das Führungs  teil 9 dreht. Die an den Zungen 15 bei Rotation      austretende Fliehkraft kann schliesslich noch erhöht  und damit die Reibungskraft verstärkt werden, wenn  ihre oberen Enden durch einen Wulst 17     verstärkt     werden.  



  Welches Material zur Herstellung des Führungs  teiles 9 verwendet wird, richtet sich im wesentlichen  nach der Konstruktion, den Betriebsbedingungen und  Herstellungsmöglichkeiten. In den meisten Fällen  wird jedoch Kunststoff wegen seiner niedrigen Her  stellungskosten und vielfältigen Eigenschaften ver  wendet werden.  



  Demnach besteht die gesamte Einrichtung, ab  gesehen vom     Spulenkörper    und der Spindel, aus drei  Teilen, und zwar aus den beiden Einzelteilen der  Kupplung und einem Führungsteil. Im Gegensatz  zu der bisher üblichen Ausführung ist jedoch für  jeden     Spulenkörper    nur ein zusätzliches Kupplungs  teil erforderlich, während das andere auf der Spindel  sitzt und damit für jede Spindel nur einmal     ange-          ferticit    und montiert zu werden braucht. Dies be  dingt     geringe    Stückzahlen und niedrige Montageko  sten.

   Das andere Kupplungsteil liegt im Inneren des       Spulenkörpers,    kommt zwar in grösseren Stückzahlen  vor, aber wegen seiner geschützten Lage ist sein  Verschleiss gering. Da auch das Führungsteil auf der  Spindel angebracht ist, sind die Herstellungskosten  der gesamten Einrichtung weitestgehend gesenkt, und  es ist der Verschleiss an     Spulenkörpern    auf ein  Minimum herabgedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Aufspulen von Textilfäden mit einer Mehrzahl von Spulenkörpern, die auf minde stens eine Spindel auswechselbar aufgesetzt werden, wobei ein Führungsteil zur Zentrierung des Spulen körpers auf der Spindelachse und eine Mitnehmer- kupplung zum Kuppeln des Spulenkörpers mit der Spindel vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des röhrenförmigen Spulenkörpers (1) an einem auf der Spindel (7) angeordneten Führungsteil (9) zentriert ist und die eine Hälfte (4) der Mitnehmerkupplung auf der Spindel (7) in deren freiem Endbereich drehfest angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (9) und die eine Hälfte (4) der Mitnehmerkupplung auf der Spindelachse (7) dauerhaft aufsteckbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerkupplung (2, 4) konisch ist und das Gewicht der Spule trägt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerkupplung (2, 4) formschlüssig ausgeführt ist und der Spulenkörper (1) am Führungsteil (9) abgestützt ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (9) zusätzlich als hilfsweiser Mitnehmer ausgebildet ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil als Zentrifu- galkupplung ausgebildet ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (9) mit federn den Zungen (15) ausgestattet ist, die bei Rotation der Spindel (7) durch die Zentrifugalkraft gegen die Innenwand des Spulenkörpers (1) gepresst werden. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (9) beweg liche Teile (5) enthält, die bei Rotation der Spindel (7) durch die Zentrifugalkräfte gegen die Spulen wand (1) gedrückt werden.
CH479863A 1963-04-17 1963-04-17 Einrichtung zum Aufspulen von Textilfäden CH403590A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0392338A1 (de) * 1989-04-14 1990-10-17 Maschinenfabrik Rieter Ag Fadenhülse
EP0926277A3 (de) * 1997-12-08 1999-12-15 Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho Spindel für eine Spinnmaschine

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