CH403747A - Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen

Info

Publication number
CH403747A
CH403747A CH119861A CH119861A CH403747A CH 403747 A CH403747 A CH 403747A CH 119861 A CH119861 A CH 119861A CH 119861 A CH119861 A CH 119861A CH 403747 A CH403747 A CH 403747A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
deoxytetracycline
tetracycline
exchange resin
compound
metal
Prior art date
Application number
CH119861A
Other languages
English (en)
Inventor
Butler Kenneth
Burns Woodward Robert
Newton Gordon Philip
Original Assignee
Pfizer & Co C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer & Co C filed Critical Pfizer & Co C
Publication of CH403747A publication Critical patent/CH403747A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00—Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen durch Einführung einer 12a-Hydroxygruppe in ein 12a Deoxytetracyclin.



   12 a-Deoxytetracycline sind bekannte Verbindungen, die durch Umsetzung einer Tetracyclinverbindung mit Zink in wässriger Ammoniaklösung hergestellt werden können. Diese 12a-Deoxytetracycline können auch durch katalytische Hydrierung in einem wasserfreien, bei der Reaktion inerten Lösungsmittel eines   12a-(O-acyl)-Derivats    des betreffenden Tetracyclins, dessen Acylrest der einer Kohlenwasserstoffcarbonsäure mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder des entsprechenden   12a-(O-Arylcarbamyl)-derivats    des jeweiligen Tetracyclins hergestellt werden.

   Beispiele für 12a-Deoxytetracycline, die als Ausgangsverbindungen für das erfindungsgemässe Verfahren dienen, sind:
1 2a-Deoxytetracyclin,
6-Demethyl-6,   l2adideoxytetracyclin,       6-Demethyl-1 2a-deoxytetracyclin,       6,1    2a-Dideoxytetracyclin,   
5-Hydroxy- 1 2a-deoxytetracyclin,
4-Desdimethylamino-5-hydroxy-6, 1 2a-dideoxy-    tetracyclin,
4-Desdimethylamino-1 2a-deoxytetracyclin,    4-Desdimethylamino-6-demethyl- 1 2a-deoxy-    tetracyclin,    4-Desdimethylamino-6, 12a-dideoxytetracyclin.   



   Beim erfindungsgemässen Verfahren erfolgt die 1 2a-Hydroxylierung dadurch, dass man eine 12a Deoxytetracyclinverbindung in einem inerten Lösungsmittel mit einem Oxydationsmittel behandelt, wobei die genannte Verbindung als Metallchelat vorliegt oder die Reaktion in Gegenwart eines solchen Metallchelates oder in Gegenwart eines Salzes eines zur Chelatbildung mit der genannten Verbindung befähigten Metalls erfolgt.



   Die Reaktionstemperatur ist nicht kritisch, obgleich es im allgemeinen zweckmässig ist, die Umsetzung unter 500 durchzuführen, da die Anwendung von höheren Temperaturen zur Bildung von unerwünschten Nebenprodukten und damit zu geringeren Ausbeuten an Tetracyclin führen kann. Temperaturen bis zu   0     können angewendet werden, jedoch ist es vorzuziehen, bei Raumtemperatur, das heisst bei etwa 20 bis 300, zu arbeiten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Die für die Umsetzung erforderliche Zeit kann weitgehend je nach dem Metallchelat und dem oxydierenden Mittel verschieden sein. 5 Minuten bis zu 3 Tagen führen zu erheblichen Mengen des herzustellenden Tetracyclins. Das Fortschreiten der Umsetzung wird zweckmässig nach üblichen Methoden, beispielsweise durch Papierchromatographie, unter Verwendung der bekannten Lösungsmittelsysteme verfolgt.

   Biochemische Verfahren können gleichfalls angewendet werden, um den Ablauf der Umsetzung zu verfolgen, da die Tetracycline wesentlich aktiver sind als die entsprechenden   1 2-Deoxyverbindungen.   



   Inerte Lösungsmittel sind hierbei Lösungsmittel, welche die Reaktionsteilnehmer lösen, sich jedoch mit den Reaktionsteilnehmern oder den Endprodukten unter den angewandten Reaktionsbedingungen nicht in merklichem Ausmass umsetzen. Im Verlauf des Verfahrens können sich natürlich einige der beschriebenen Lösungsmittel teilweise mit dem oxydierenden Mittel umsetzen, beispielsweise bilden Äther Peroxyde, doch findet diese Umsetzung nicht in einem merklichen Ausmasse statt. Geeignete Lösungsmittel sind z. B. Wasser, niedere Alkansäuren, z. B.



  Essig-, Propionsäure, Alkanole, vorzugsweise niedere   Alkanole, z. B. Methanol, Äthanol und Propanol, Diäthyläther, Dimethylformamid, Dioxan, Tetrahydrofuran, niedere Alkyläther von Glycolan, wie der Dimethyläther von   Äthylenglycol,    der Monomethyläther von   Äthylenglycol,    der Dimethyläther von Diäthylenglycol und andere derartige Lösungsmittel. Durch wenige Laborversuche können weitere geeignete Lösungsmittel gefunden werden, beispielsweise durch in kleinem Massstab vorgenommene Umsetzungen. Das neue Verfahren ist in wässriger Lösung innerhalb eines weiten pH-Bereiches von etwa 2 bis etwa 11 durchführbar. Im allgemeinen ergeben die besten Ergebnisse pH-Bereiche von 4 und 5 bis 9,5 und 11.



   Unter  oxydierenden Mitteln  werden Sauerstoff, Luft, N-Oxyde von tertiären organischen Aminen oder Wasserstoffperoxyd verstanden, die sämtlich mit im wesentlichen gleichwertigen Ergebnissen verwendet werden können. Anstelle von Wasserstoffperoxyd können auch   Metailperoxyde    verwendet werden, vorzugsweise Alkalimetall-(Na, K, Li)-peroxyde, da diese besonders wirtschaftlich und leicht erhältlich sind. Ferner können auch Persäuren verwendet werden, wie Peressigsäure, Perbenzoesäure. Die Persäuren können als solche verwendet werden oder in situ durch Umsetzung der entsprechenden Säure mit Wasserstoffperoxyd gebildet werden. Im allgemeinen verwendet man reinen Sauerstoff, da dieser zu den besten Ergebnissen führt. Wenn Luft oder Sauerstoff verwendet wird, wird das Gas durch das Reaktionsgemisch mit einer beliebigen Geschwindigkeit durchgeblasen.

   Im allgemeinen ist es jedoch besser, das Gas ziemlich schnell durchzuleiten, um zu jeder Zeit eine hohe Sauerstoffkonzentration in dem Gemisch zu haben. Werden Peroxyde oder N-Oxyde von tertiären organischen Aminen verwendet, so sollte wenigstens eine äquimolare Menge verwendet werden, doch ist es im allgemeinen vorzuziehen, einen Überschuss, besonders im Fall von Peroxyden, zu nehmen, da diese dazu neigen, sich zu zersetzen.



  Beste Ergebnisse werden erhalten, wenn etwa 5 Mol äquivalente Peroxyd der Ausgangsverbindung zugegeben werden. Die Verwendung von etwa 5 bis etwa 10   Äquivalenten    Peroxyd kürzt, wie gefunden wurde, die zur Herstellung von wesentlichen Mengen der Tetracyclinverbindung erforderliche Zeit wesentlich ab und wird aus diesem Grunde bevorzugt. Grössere Überschüsse bis zu 15 bis 20 Moläquivalenten können verwendet werden, bringen jedoch keinen merklichen Vorteil.



   Die N-Oxyde von tertiären organischen Aminen können als solche verwendet werden oder in situ durch Umsetzung des tertiären Amins mit einem der vorstehend beschriebenen oxydierenden Mitteln, z. B.



  Sauerstoff, Luft oder Peroxyden, gebildet werden.



  In dem letzteren Fall kann das tertiäre Amin-N-Oxyd in einem geeigneten Reaktionsgemisch vorgebildet und das 12a-Deoxytetracyclin-metall-chelat dann mit dem N-Oxyd umgesetzt werden.



   Geeignete tertiäre Amine können leicht durch einfache Laborversuche festgestellt werden. Bevorzugte tertiäre Amine sind tertiäre Kohlenwasserstoffamine, wie Trialkylamine, z. B. Trimethylamin, Tri äthylamin, Tributylamin, Dimethylbutylamin; niedere Di-Alkylarylamine, z. B. Dimethyl- und Diäthylanilin,   Dimethyltoluidin;    Dialkylaralkylamine, z. B.



  Dimethylbenzylamin und   Diäthylphenetylamin;    heterocyclische tertiäre Amine, z. B. Pyridin, und niedere Alkylpyridine, z. B.   cx- und    ss-Picoline, a-Äthylpyridin. Die tertiären Kohlenwasserstoffamine, das heisst diejenigen, die nur Kohlenstoff und Kohlenwasserstoff in dem Kohlenwasserstoffteil enthalten, werden bevorzugt, da sie besonders wirtschaftlich und leicht zugänglich sind. Eine grosse Anzahl von weiteren tertiären Aminen kann verwendet werden, wie substituierte Derivate der vorstehend erwähnten tertiären Amine, bei denen der Substituent eine Halogen-, Alkoxy-, Oxy-, Nitrogruppe ist; jedoch sind solche Amine nicht so wirtschaftlich oder leicht zugänglich wie die bevorzugten Amine.



   Unter einem  Metallchelat  wird ein Komplexsalz des als Ausgangsverbindung verwendeten   12a-    Deoxytetracyclins mit einem Metall verstanden, das in der Lage ist, mit demselben Chelate zu bilden.



  Solche Metalle sind weitgehend bekannt. Beispiele dafür sind: Erdalkalimetalle, wie Calcium, Strontium oder Barium, Übergangsmetalle, wie Cer, Mangan, Vanadin, Titan, Nickel, Chrom, Kobalt, sowie Cadmium, Magnesium, Zink, Blei, Zinn, Platin, Palladium und Silber. Andere Metalle können durch einfache Versuche gefunden werden. Beispielsweise wird das 1 2a-Deoxytetracyclin im Lösungsmittel gelöst und das Metallsalz zu dem Reaktionsgemisch zugegeben. Das Gemisch wird mit oxydierenden Mitteln behandelt und das Reaktionsgemisch auf die Anwesenheit von Tetracyclin nach einem der üblichen Verfahren, z. B. Papierchromatographie, oder durch Bioanalyse untersucht. Auf diese Weise können weitere brauchbare Metalle festgestellt werden. Das chelatbildende Metall wird in Form seines Salzes, wie z.

   B. als Chlorid, Bromid, Jodid, Sulfat, Acetat, Nitrat, Phosphat, in das Reaktionsgemisch eingebracht. Das einzige Erfordernis für das gewählte Salz ist, dass es in dem Lösungsmittelsystem löslich sein muss. Das Anion des Salzes dient lediglich dazu, die elektrische Neutralität des Reaktionsgemisches aufrechtzuerhalten. Gewöhnlich verwendet man Salze, die wesentliche Mengen von inerten Anionen enthalten, da bei ihrer Verwendung die grössten Ausbeuten erhalten werden, insbesondere in wässrigen Reaktionsmedien, doch dies ist nicht unbedingt notwendig. Unter  inerten Anionen  werden hierbei Anionen verstanden, die nicht zu einer Zersetzung der Tetracyclinei führen, das heisst, die mit den Reaktionsteilnehmern und -produkten unter Reaktionsbedingungen verträglich sind.

   Zu solchen Anionen, die bekannt sind, gehören die vorstehend erwähnten sowie die folgenden Anionen: das Propionat, Butyrat, Citrat, Salycylat, Benzoat, Lactat, Ferricyanid,   Nitrit, Cyanid, Thiocyanat, Thiosulfat, Hydroxyd, Bromat, Jodat, Tartrat oder Carbonat. Stark oxydierende Anionen, z. B. das Permanganat, können zur unerwünschten Zersetzung der Ausgangsverbindungen und/oder Produkte führen, und ihre Verwendung ist deshalb zu vermeiden, da sie zu einer merklichen Herabsetzung der Ausbeuten führen.



  Ebenso werden auch stark reduzierende Anionen zweckmässig nicht verwendet.



   Das als Ausgangsverbindung eingesetzte 12a Deoxytetracyclin kann auch in Form eines Metallchelats verwendet werden. Es liegt auf der Hand, dass das Metallchelat der Ausgangsverbindung vorher gebildet werden oder in situ in dem Umsetzungsgemisch vor der oxydierenden Behandlung gebildet werden kann. Im allgemeinen ist es zweckmässig, das Metallchelat in situ zu bilden, da dieses Verfahren, wie gefunden wurde, zweckmässiger und wirksamer ist. Hierzu werden die chelatbildenden Metallsalze in dem Reaktionsgemisch in katalytischen Mengen verwendet, das heisst in so geringen Mengen wie 0,1 Moläquivalent, bezogen auf die 12a-Deoxyverbindung. Im allgemeinen ist es zweckmässig, ein Mol äquivalent des chelatbildenden Metallsalzes zu verwenden, um beste Ausbeuten zu erzielen. Die Verwendung von grösseren Überschüssen des chelatbildenden Metallsalzes ist möglich.

   Sie führt jedoch zu keinem wesentlichen Vorteil, und da ihr Einsatz zu einer beachtlichen Verschiebung des pH-Wertes des Reaktionsgemisches führen kann, ist es besser, im wesentlichen äquimolare Mengen des Salzes mit einer Toleranz von bis zu etwa 20 bis 30   %    zu verwenden.



   Die Konzentration des 12a-Deoxytetracyclins in dem Reaktionsgemisch scheint nicht kritisch. Im allgemeinen ist es zweckmässig, Konzentrationen von wenigstens 1 mg pro 100   cm3    des Lösungsmittels und bis zu etwa 10' g pro 100 cm3 Lösungsmittel zu verwenden. Natürlich können auch geringere Konzentrationen als 1 g/100   cm3    verwendet werden, jedoch sind solche Konzentrationen unwirtschaftlich, insbesondere bei einer Produktion in technischem Massstabe, wo ihre Verwendung zu ausserordentlich grossen Reaktionsvolumen führt, die das Verfahren unwirtschaftlich machen. Die Umsetzung kann auch unter Verwendung einer Aufschlämmung des 12 Deoxytetracyclins in dem Umsetzungsgemisch durchgeführt werden, wobei ebenfalls gute Ergebnisse erzielt werden.



   Bei der Hydroxylierung von 4-Desdimethyl amino-12a-deoxytetracyclin mit Sauerstoff, Luft oder Peroxyden tritt eine wesentliche Verbesserung der Ausbeute an 4-Desdimethylaminotetracyclin ein, wenn die Umsetzung in Gegenwart eines tertiären Amins durchgeführt wird. Die Menge des verwen deten tertiären Amins ist nicht kritisch, selbst bei katalytischen Mengen des Amins wurde eine wesent liche Verbesserung der Ausbeute festgestellt. Die optimale Menge des tertiären Amins ist durch Ver suche leicht feststellbar. Es wurde gefunden, dass die im allgemeinen zweckmässigste Menge an flüssigem Amin zwischen 1 und etwa 10 Tropfen pro 100 g des als Ausgangsverbindung verwendeten 12a-Deoxytetracyclins liegt. Die Verwendung von grösseren Aminmengen ist möglich, ergibt jedoch keinen wesentlichen Vorteil. Für den beschriebenen Zweck sind die oben erwähnten tertiären Amine geeignet.



   Die Tetracycline werden aus dem Reaktionsgemisch nach einem der verschiedenen Standardverfahren isoliert. Eines dieser Verfahren besteht in der Fällung des chelatbildenden Metallions in Form eines unlöslichen Salzes, beispielsweise bei einigen der chelatbildenden Metalle durch Bildung des unlöslichen Sulfids mittels   Schwefelwasserstoffgas;    bei Erdalkalimetallen durch Fällung der unlöslichen Carbonate. Ein anderes Verfahren beruht auf der Stabilität der Metallkomplexe. Beispielsweise können die Mangan-, Magnesium-, Calcium-, Bariumund Strontiumkomplexe durch Einstellung des pH Wertes des Reaktionsgemisches auf den isoelektrischen Punkt, bei dem die Komplexe die Tetracycline freisetzen, zersetzt werden.

   Da die 12a-Deoxytetracycline wesentlich weniger löslich sind als die Tetracycline, werden sie gewöhnlich aus der Lösung ausgefällt und können auf diese Weise von dem Tetracyclin getrennt werden. Das Tetracyclin wird durch Konzentrieren des Reaktionsgemisches und durch Lösungsmittelextraktion unter Verwendung von Lösungsmitteln, wie Butanol oder Äthylacetat, gewonnen. Die Konzentration des Extraktes führt zu dem Produkt. Ein weiteres Verfahren zur Gewinnung der Tetracyclinverbindungen besteht in der Behandlung des Reaktionsgemisches mit einem schwach angesäuerten Carbonsäureharz, das das chelatbildende Mittel austreibt und das Tetracyclin zusammen mit nicht umgesetztem 12a-Deoxytetracyclin in dem Eluat, gewöhnlich in Form des Salzes der dem Anion des chelatbildenden Metallsalzes entsprechenden Säure, ergibt.

   Zur Erzielung bester Ergebnisse ist es zweckmässig, Salze von Säuren zu verwenden, die stärker als Essigsäure oder andere organische Monocarbonsäuren sind. Falls beispielsweise bei dem Hydroxylierungsverfahren das Acetat verwendet wird, ist es im allgemeinen ratsam, das Reaktionsgemisch mit einer Mineralsäure zu behandeln, um das entsprechende Mineralsäuresalz unter Freisetzung der Essigsäure zu erhalten. Das Gemisch von 12a-Deoxytetracyclin und dem Tetracyclin kann durch Kolonnenchromatographie unter Verwendung der üblichen chromatographischen Systeme getrennt werden.



   Die Produkte des neuen Verfahrens sind ein Tetracyclin und das entsprechende 4-Epitetracyclin.



  Die 4-Epitetracycline werden in unterschiedlichen Mengen erhalten. Nach Trennung von dem Tetracyclin, z. B. durch Kolonnenchromatographie, können sie in die entsprechenden Tetracycline nach in der Literatur beschriebenen Verfahren, beispielsweise nach   J. A. C. 5.,    Bd. 79, S. 2857 (1957) umgewandelt werden.  



   Es wurde gefunden, dass überraschenderweise die als Ausgangsverbindung verwendeten 12a-Deoxytetracycline und das Tetracyclin, das in der 4-Stellung eine Dimethylaminogruppe enthält, nach dem gleichen Verfahren unter Verwendung gewisser Ionenaustauschharze gewonnen und getrennt werden können. Die für die Trennung und Gewinnung verwendeten Austauschharze sind Anionenaustauschharze von der Art eines primären, sekundären und tertiären Amins in Form von Salzen mit schwachen organischen Monocarbonsäuren, z. B. die Essig Propionsäure, und Kationenaustauschharze, z. B. schwach angesäuerte Carbonsäureharze in Säureform.



   Wenn das das Tetracyclin und das 12a-Deoxytetracyclin als Metallchelat enthaltende Reaktionsgemisch, dessen Anion das einer Mineralsäure ist, über das Kationenaustauschharz geführt wird, wird das Metallion adsorbiert und das Tetracyclingemisch ausgewaschen. Das Eluat wird dann über das Anionenaustauschharz geführt, wo das Anion des Reaktionsgemisches durch das Harzanion, z. B. das Acetat, ausgetauscht wird, das 12a-Deoxytetracyclin wird adsorbiert und das Tetracyclin als Säuresalz entsprechend dem Harzanion, z. B.



  Acetat, ausgewaschen. Wird das Reaktionsgemisch zuerst über den Anionenaustauscher geführt, dann wird das anionische Reaktionsgemisch durch das Harzanion ausgetauscht. Wird das Eluat über das Kationenaustauscherharz geführt, dann wird das Metall durch Wasserstoff ersetzt, das Tetracyclin wird adsorbiert und das 12a-Deoxytetracyclin findet sich in dem Eluat.



   Die Harze können in getrennten Kolonnen oder in der gleichen Kolonne eingesetzt werden, wobei das letztere Verfahren zu einer erfolgreichen Behandlung in einer Stufe führt. Bei dem letzteren Verfahren besteht die Kolonne aus zwei gesonderten Schichten der Harze, einmal dem Kationenaustauscherharz und zum andern dem Anionenaustauscherharz. Das oxydierend behandelte Reaktionsgemisch wird dann durch die Kolonne geführt, und das Eluat enthält entweder das Tetracyclin oder die 12a-Deoxytetracyclin-Ausgangsverbindung, je nach der Reihenfolge der Harzbehandlung. Natürlich muss die Wirksamkeit einer Kolonne beachtet werden, das heisst, die Kolonne darf nicht überladen werden, so dass das Eluat mit unerwünschten, nicht adsorbierten Komponenten des ursprünglichen Reaktionsgemisches verunreinigt wird.

   Wie bei Ionenaustauschverfahren im allgemeinen ermöglichen Routineversuche die Bestimmung der geeigneten Bedingungen für dieses Verfahren, insbesondere mit Hinsicht auf die Eigenschaften von zu verwendenden handelsüblichen Harzen. Solche Harze werden in der Technik weitgehend verwendet und sind z. B. Amberlite IR-45, ein Aminharz in der Form des   Acetatsalzes    und Amberlite   IRC-5O,    ein Carbonsäureharz   (H+ Cyclus),    die beide von Röhm  &  Haas Co. (Philadelphia, Pa.) geliefert werden. Solche Harze können auch nach bekannten Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise beschreibt das USA-Patent Nr. 2 340 111 die Herstellung von kationischen Ionenaustauschharzen aus ungesättigten Säuren, z. B. Acrylsäure und Divinylbenzol.

   Aminanionenaustauschharze werden nach den in den USA-Patenten Nrn. 2 630 429; 2 630 428;   2 630 427;      2631999    und   2632000    beschriebenen Verfahren hergestellt.



   Nach der Trennung kann das adsorbierte Tetracyclin oder 12-Deoxytetracyclin aus diesen Harzen nach Standardverfahren, z. B. durch Auswaschen mit einer starken Säure, z. B. einer Mineralsäure, ausgewaschen werden. Ganz gleich in welcher Reihenfolge die Ionenaustauschbehandlung vorgenommen wird, wird das gleiche Ergebnis erzielt, nämlich die Trennung und Gewinnung des Tetracyclins und der 12 a-Deoxytetracyclin-Ausgangsverbindung.



   Das vorstehend beschriebene   Isolierungs-und    Gewinnungsverfahren ist besonders wertvoll für die Anwendung des Hydroxylierungsverfahrens in grosstechnischem Massstab, da es ein leicht durchführbares und produktives Verfahren darstellt, welches kostspielige und zeitraubende Trennungs- und Isolierungsverfahren, die normalerweise angewendet werden müssen, überflüssig macht.



   Die Metallchelate der 1 2a-Deoxytetracycline sind neue Verbindungen. Die Metallchelate von 12a Deoxytetracyclin sind komplexe Strukturen, welche ein Verhältnis von Metall zu der Tetracyclinverbindung von 3:1 bis   1 : 3    aufweisen können, wobei auch ein dazwischenliegendes Verhältnis, z. B. von Metall zu Tetracyclin von 2 : 3, möglich ist. Die strukturelle Beschaffenheit des Metallchelats wird in beträchtlichem Masse durch das Verhältnis der Reaktionsteilnehmer bei der Herstellung und den pH Wert der Lösungen des Komplexes bestimmt. Wie bekannt ist, führt die Veränderung des pH-Wertes einer Lösung eines Metallchelats zu einer Veränderung der Struktur des Komplexes.



   Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung von Strukturen mit einem Verhältnis von 1:1 besteht in der Behandlung des   12a-Deoxytetracyclins    mit einem Moläquivalent des gewählten Salzes in einem inerten Lösungsmittel, z. B. einem niederen aliphatischen Alkohol, vorzugsweise Methanol. Der Komplex wird aus der Lösung durch Konzentrieren oder Zugabe eines Nichtlösungsmittels ausgefällt.



   Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung von Strukturen mit einem Verhältnis von   1 : 2    ist das folgende: Die   1 2a-Deoxytetracyclinverbindung    wird in einer wässrigen Lösung gelöst, welche eine ausreichende Menge eines Alkalis enthält, um die Ausgangsverbindung löslich zu machen. Ein lösliches Salz des Metalls wird in einem Minimumvolumen an Wasser gelöst. Die beiden Lösungen werden gleichzeitig in den Reaktionskolben mit solcher Geschwindigkeit gegeben, dass der pH-Wert des Gemisches bei etwa 8 bis etwa 9, vorzugsweise etwa 8,5, gehalten wird. Das Metallchelat trennt sich von dem Gemisch und wird durch Filtrieren gewonnen.  



  Zwischenstrukturen, das heisst solche mit einem Verhältnis von Metall zu Tetracyclin von 3 : 2, werden unter Verwendung der genauen Menge der Ausgangsverbindung hergestellt. Nach aller Wahrscheinlichkeit werden bei einigen Herstellungsverfahren die Gemische der Komplexe erhalten, wobei die charakterisierte Form die andern überwiegt. Das Lösungsmittelsystem bestimmt ebenfalls die Natur des hergestellten Metallchelats, wobei das am stärksten unlösliche ohne Rücksicht auf das molare Verhältnis der Ausgangsmaterialien überwiegt. Alle vorstehend beschriebenen Metallchelate sind als Ausgangsverbindungen bei dem vorliegenden Verfahren brauchbar.



   Das Verfahren ist von besonderer Bedeutung als Teil einer Gesamtsynthese von Tetracyclin, da die 12a-Deoxytetracycline nach üblichen Verfahren aus allgemein zugänglichen Zwischenprodukten synthetisch hergestellt werden können.



   Das Hydroxylierungsverfahren besitzt Vorteile, die es besonders geeignet für die grosstechnische Produktion machen. Beispielsweise liegen die Umwandlungsausbeuten an Tetracyclin zwischen 80 und 90 %, obgleich die eigentlichen Ausbeuten zwischen 20 und   50,    liegen. Die   12a-Deoxytetracyclinverbindungen    können zurückgewonnen und erneut verwendet werden. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass keine merklichen Mengen an Oxydationsnebenprodukten, die normalerweise bei Oxydationsverfahren dieser Art zu erwarten sind, entstehen.



  Dies ist sicherlich auf die hohen Umwandlungsausbeuten, die erreicht werden, zurückzuführen.



  Werden 1 2a-Deoxytetracycline mit einer 4-Dimethylaminogruppe als Ausgangsverbindungen verwendet, so ist ein eindeutiger Vorteil die StereoSpezifität, das heisst, es wird die gewünschte Konfiguration der 12a Hydroxylgruppe erhalten, was sich durch die Wirksamkeit des Tetracyclins anzeigt. Werden 4-Desdimethylamino- 12a-deoxytetracycline verwendet, so wird zusätzlich zu dem 4-Desdimethylaminoprodukt ein Produkt erhalten, das vermutlich ein 12a-Epitetracyclin ist. Es ist anzunehmen, dass, wenn die   12a-Hydroxylgruppe    nicht in der richtigen Konfiguration steht, das entsprechende Endprodukt nicht die gleiche biologische Wirksamkeit wie die entsprechende Tetracyclinverbindung hat.



   Die 12a-Deoxytetracycline sind in den meisten Lösungsmitteln nur schwach löslich, auch in den bei dem vorliegenden Verfahren verwendeten. Beispielsweise lösen sie sich nicht leicht in Wasser, können jedoch mit etwas Schwierigkeit in verhältnismässig starker Säurelösung gelöst werden. Im Verlaufe der Herstellung solcher Lösungen führt die Verwendung von starken Säuren zur Bildung von Anhydroverbindungen, z. B. den   5a,6-Anhydro-12a-deoxytetracy-    clinen, die nicht so erwünscht sind wie die normalen Tetracyclinverbindungen. Die Verwendung der Metallchelate der   12a-Deoxytetracycline    führt weiter zu einer verbesserten Löslichkeit der Ausgangsverbindungen, die die Verwendung von konzentrierten Reaktionsgemischen gestatten.



   Die hervorragenden Ergebnisse des neuen Verfahrens sind nur erreichbar, wenn ein Metallchelatsalz der 12a-Deoxytetracycline verwendet wird. Die Verwendung von nicht chelatbildendem Metall führt nicht zu den erfindungsgemäss erhaltenen Tetracyclinen. Beispielsweise wurde 12a-Deoxytetracyclin in trockenem Methanol, das Natriumnitrit enthielt, nach dem vorliegenden Verfahren mit oxydierenden Mitteln behandelt. Nach 31/2 Stunden wurde ein misslungener Versuch vorgenommen, Tetracyclin aus dem Reaktionsgemisch zu isolieren. Wurde 12a-Deoxytetracyclin in Wasser innerhalb eines pH-Bereichs von 2 bis 11 in Gegenwart von Natriumchlorid mit Sauerstoff behandelt, so wurden keine Tetracycline aus dem Reaktionsgemisch isoliert.



   Beispiel 1    1 2aHydmxylierung    von   1 2a-Deoxytetracyclinen   
200 mg 12a-Deoxytetracyclin in 200   cm8    trockenem Methanol, das 110 mg Manganchloridhexahydrat enthielt, gelöst, wurde in der Weise behandelt, dass Sauerstoff   4t/2    Stunden durch die Lösung geführt wurde. Eine Bioanalyse des Reaktionsgemisches nach Ablauf dieser Zeit (K. Pneumoniae) ergab einen Wert von 275 mcg Tetracyclinaktivität pro mg.



   Das Endreaktionsvolumen wird auf 200   cm3    ein gestellt. 180   cm3    dieses Gemisches werden in zwei gleiche Mengen zwecks Ionenaustauschbehandlung geteilt. Ein Teil wird über eine Ionenaustauschkolonne geführt, die aus einem Anionenaustauschharz (ein Aminanionenharz, hergestellt nach dem Bei spiel des USA-Patentes Nr. 2 630 429, das durch Behandlung mit einer wässrigen Lösung von Essig säure und darauffolgendes Waschen zur Entfernung von überschüssiger Essigsäure in das Acetatsalz um gewandelt war) und einem Kationenaustauschharz  (einem Carbonsäureharz-H+-Cyclus, das nach dem Verfahren eines nachfolgenden Beispiels hergestellt worden war) besteht. Die Harze wurden in der an gegebenen Reihenfolge angeordnet und das Reak tionsgemisch durch die vereinigten Harzschichten geführt.

   Das Eluat enthielt 76 mg 12a-Deoxytetracyclin als Essigsäuresalz, was einer Wiedergewinnung von
74 % des Ausgangsproduktes entsprach.



   Tetracyclin wurde aus dem Kationenaustauschharz durch Behandlung mit verdünnter Salzsäure und Konzentration des Eluats ausgewaschen und das kristalline Hydrochlorid erhalten. Die zweite gleich grosse Menge des Reaktionsgemisches wurde, wie oben beschrieben, über eine Kolonne geführt, mit der Änderung, dass die Reihenfolge der Harzbehandlung umgekehrt wurde, das heisst, das Reaktionsgemisch wurde zuerst durch das Kationenaustauschharz und dann durch das Anionenaustauschharz geführt. Die verwendeten Harze waren die gleichen wie oben. Das Eluat aus dieser Kolonne enthielt 27 mg eines Gemisches, das aus   80%    Tetracyclin und 20 % 4-Epitetracyclin mit einigen Spurenmengen von   Sa,6-Anhydroverbindungen    bestand. Die Bio analyse des Gemisches zeigte eine Aktivität von 760  bis 810 mcg Tetracyclin aktivität pro mg auf.

   Nicht umgesetztes 1 2a-Deoxytetracyclin wurde aus dem Anionenaustauschharz durch Behandlung mit verdünnter Salzsäure ausgewaschen. Die Bioanalyse der Ausgangsverbindung ergab einen Wert von 32 mcg/mg.



   Beispiel 2
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei 120 mg Manganacetattetrahydrat anstelle von Manganchlorid verwendet wurden. Sauerstoff wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur durch das Gemisch geleitet, das danach zur Trockne eingedampft wurde.



  Eine Bioanalyse des Rückstandes zeigte eine   25, 5SSige    Ausbeute von Tetracyclin an.   Däs    Tetracyclin wurde durch die in Beispiel 1 beschriebene Ionenaustauschbehandlung von dem nicht umgesetzten 1 2a-Deoxytetracyclin getrennt.



   Das Tetracyclin wurde von dem 12a-Deoxytetracyclin auch auf einer Papierkolonne getrennt, die mit einem MacIlvaine-Puffer mit einem pH-Wert von 4,5 gesättigt war, der als unbewegliche Phase diente, wobei die bewegliche Phase ein Nitromethan : Chloroform   : Pyridin-Lösungsmittelgemisch    im Verhältnis von   20 : 10 : 3    war. In diesem Gemisch hatte das 12a-Deoxytetracyclin einen Rf-Wert von   0,8,    Tetracyclin dagegen von 0,45 bis   0,5.    4-Epitetracyclin hatte einen Rf-Wert von   0,2    in dem gleichen System und wurde bei diesem Verfahren ebenso getrennt.



   Beispiel 3
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde mit der Abweichung wiederholt, dass 79,4 mg Silbernitrat anstelle von Manganchlorid verwendet wurden. Die   Bio analyse    des Reaktionsgemisches zeigte eine Tetracyclinaktivität von 335 mcg pro mg.

 

   Beispiel 4
Eine Lösung von 5 g 12a-Deoxytetracyclin in 350 cm3 Methanol, das 3 g Manganchloridhexahydrat enthielt, wurde nach dem Verfahren des Beispiel 1 mit gleichen Ergebnissen mit Sauerstoff behandelt. Tetracyclin und umgesetztes 1 2a-Deoxytetracyclin wurden nach dem Verfahren des Beispiels 1 gewonnen.



   Beispiel 5
Eine Lösung von 20 mg 12a-Deoxytetracyclin in 10 cm3 absolutem Methanol, das 16 mg Cerchloridheptahydrat und 10   cm3    Pufferlösung mit einem pH-Wert von 3 enthielt, wurde 3 Stunden mit Sauerstoff behandelt. Das Verfahren wurde bei pH Werten von 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11 wiederholt.



  Bei jedem pH-Wert wurde die Lösung auf Tetracyclin analysiert. Die Ergebnisse zei analyse eine Tetracyclinaktivität von 205 mg/cm3, eine 20 % ige Umwandlung in Tetracyclin.



   Das Verfahren wurde mit der Abweichung wiederholt, dass 61,6 mg Cerchloridheptahydrat anstelle des Manganchloridsalzes verwendet wurden. Nach 15 Minuten ergab die Bioanalyse des Reaktionsgemisches eine Tetracyclin aktivität von mehr als 415 mcg/mg.



   Beispiel 9
Das Verfahren des Beispiels 8 wurde mit einem pH-Wert von 4,5 anstelle von 10 wiederholt. Bei Verwendung von Manganchlorid zeigte die Bioanalyse des Reaktionsgemisches nach 15 Minuten eine Tetracyclinaktivität von 305 mcg/mg. Bei Cerchlorid ergab die Bioanalyse eine Tetracyclinaktivität von 270 mcg/mg.



   Beispiel 10
12a-Hydroxylierung von 12a-Deoxy-4-desdimethyl amino-7-chlortetracyclin
Eine Lösung von 20 mg 12a-Deoxy-4-desdimethylamino-7-chlortetracyclin in 20 cm3 Methanol, das 11,2 mg Manganchloridhexahydrat und 5 Tropfen trockenes Äthylamin enthielt, wurde vier Stunden mit Sauerstoff behandelt. Nach Ablauf dieser Zeit ergab die Bioanalyse des Reaktionsgemisches eine Tetracyclin aktivität von 175 mcg/mg. Das 4-Desdimethylamino-7-chlortetracyclin wurde von der 12a Deoxyverbindung durch Kolonnenchromatographie unter Verwendung der in Beispiel 2 beschriebenen Lösungsmittelgemische getrennt. Reines 4-Desdimethylamino-7-chlortetracyclin zeigte eine Tetracyclinaktivität von 500 mcg/mg. Die Ausgangsverbindung hatte nur eine Aktivität von 54 mcg/mg.



   Beispiel 11    1 2a-Hydroxyiierung    von 4-Desdimethylamino
5-oxy-12a-deoxytetracyclin
Eine Lösung von 20 mg 4-Desdimethylamino  5 -oxy- 1 2a-deoxytetracyclin    in 20 cm3 Methanol, das 11,7 g Manganchloridhexahydrat und 5 Tropfen Trimethylamin enthielt, wurde 4 Stunden lang mit Sauerstoff behandelt. Nach Ablauf dieser Zeit zeigte das Reaktionsgemisch eine Tetracyclinaktivität von 125 mcg/mg, was einer   50% eigen    Ausbeute an 4-Desdimethylamino-5-oxy-tetracyclin entsprach. Die reine Verbindung hatte eine Tetracyclinaktivität von 250 mcg/mg, und die Ausgangsverbindung von 6 mcg/mg.



   Beispiel 12
12a-Hydroxylierung von   4-Desdimethylamino   
12a-deoxy-7-chlortetracyclin
Ein Gemisch von 30 g 4-Desdimethylamino-12adeoxy-7-chlortetracyclin und 26,6 g Cerchloridheptahydrat in 300 cm3 Methanol, das 10 cm3 Tri äthylamin enthielt, wurde 3 Stunden mit Sauerstoff behandelt. Es wurde   4-Desdimethyl-amino-7-chlor-    tetracyclin nach dem Verfahren der vorstehenden Beispiele erhalten.



   Beispiel 13
Ein Gemisch von 30 g 12-Deoxytetracyclin und 26,6 g Cerchloridheptahydrat in 300 cm3 Methanol wurde 30 Stunden mit Sauerstoff behandelt. Tetracyclin und 4-Epitetracyclin wurden nach dem üblichen Verfahren erhalten.



   Beispiel 14
Das Verfahren des Beispiels 12 wurde unter Verwendung der folgenden tertiären Amine anstelle von Triäthylamin wiederholt:
Trimethylamin, Dimethylanilin,
Dimethylbutylamin, Tripropylamin,
Diäthylanilin, Dimethyl-p-toluidin,
Pyridin,   2-Äthylpyridin,    a-Picolin,
Dimethylbenzylamin, Methyldiäthylamin,
Tributylamin und andere tertiäre Kohlenwasserstoffamine, wobei ähnliche Ergebnisse erhalten wurden.



   Beispiel 15
Ein Gemisch von 10 g 12a-Deoxy-4-desdimethylamino-5-hydroxytetracyclin und 10 g Manganchloridtetrahydrat in 300 cm3 Methanol wird 3 Tage lang belüftet. Das Gemisch hatte eine Tetracyclinaktivität von 22 mcg/mg. Das reine Produkt hatte eine Aktivität von 250 mcg/mg und die Ausgangsverbindung von 6 mcg/mg.

   Das 5-Hydroxytetracyclin wurde unter Verwendung einer Papierkolonne mittels eines der folgenden Lösungsmittelgemische getrennt:
Bewegliche Phase Unbewegliche Phase
Toluol : Pyridin =   20 : 3    Puffer mit einem gesättigt mit einem Puffer pH-Wert von 4,2 mit einem pH-Wert von 4,2    Benzol: Chloroform 1 1 : 1 Puffer mit einem    gesättigt mit Wasser pH-Wert von 4,2
Beispiel 16
Das Verfahren des Beispiels 13 wird mit dem folgenden 12a-Deoxytetracyclin als Ausgangsverbindungen wiederholt:    6, 12a-Dideoxytetracyclin,
6-Demethyl-1 2 adeoxytetracyclin,
6,1 2a-Dideoxy-5-hydroxytetracyclin,
6-Demethyl-6, 1 2a-dideoxytetracyclin,
1 2a-Deoxy-7-chlorotetracyclin,    und ergab die entsprechenden Tetracyclinverbindungen.



   Beispiel 17
Das Verfahren des Beispiels 12 wurde mit den folgenden Ausgangsverbindungen wiederholt :
6,1   12a-Dideoxy-4-desdimethylaminotetracyclin,       6-Demethyl-12a-deoxy-4-desdimethylamino-    tetracyclin,    6,12a-Dideoxy-4-desdimethylamino-5-oxy-    tetracyclin,
6-Demethyl-6,   12-dideoxy-4-desdiinethylamino    tetracyclin.  



   Beispiel 18
Das Verfahren des Beispiels 6 wurde mit ähnlichen Ergebnissen mit der Abweichung wiederholt, dass anstelle von Wasserstoffperoxyd
Natriumperoxyd, Kaliumperoxyd,
Lithiumperoxyd, Peressigsäure und
Perbenzoesäure und N-Oxyde der folgenden tertiären Amine verwendet werden:
Triäthylamin, Trimethylamin, Dimethylanilin,
Dimethylbutylamin, Tripropylamin,
Diäthylanilin,   Dimethyl-ptoluidin,    Pyridin,    2-Äthylpyridin,    a-Picolin, Dimethylbenzylamin,
Methyldiäthylamin, Tributylamin und andere kohlenwasserstoff-tertiäre Amine.



   Beispiel 19
Herstellung von Metallchelaten von 12a-Deoxy tetracyclin
Eine Lösung von 136,75 mg Manganchloridhexahydrat in einem Minimum Volumen Wasser wird zu
EMI8.1     
 in welcher X Wasserstoff, Chlor oder Brom ist, A Wasserstoff oder Methyl, B Wasserstoff oder Hydroxyl und D Wasserstoff oder   N(CH3)2    ist.



   Beispiele dieser Verbindungen sind die folgenden:
Cer   6-Demethyl-6, 12a-dideoxy-7-chlortetracyclin,   
Calcium   6,1 2a-Dideoxytetracyclin,   
Cer 1 2a-Deoxytetracyclin,
Mangan 1 2a-Deoxytetracyclin,
Silber 1 2a-Deoxytetracyclin,
Silber   6-Demethyl-6, 1 2adideoxytetracyclin,   
Cer   6-Demethyl-6, 12a-dideoxytetracyclin,   
Mangan   6-Demethyl-6, 1 2a-dideoxytetracyclin,   
Mangan   4-Desdimethylamin-12a-deoxy-5-oxy-    tetracyclin,
Cer   4-Desdimethylamino-1 2 a-deoxytetracyclin,   
Platin 1 2a-Deoxytetracyclin,
Vanadin 12a-Deoxytetracyclin,
Barium 1 2a-Deoxytetracyclin,
Titan 1 2a-Deoxytetracyclin,
Strontium 1 2a-Deoxytetracyclin,
Cadmium 1 2a-Deoxytetracyclin,
Palladium 12a-Deoxytetracyclin,
Zink 1 2a-Deoxytetracyclin,

  
Kobalt 1 2a-Deoxytetracyclin,
Nickel 1 2a-Deoxytetracyclin,
Blei 4-Desdimethylamino-6, 12a-dideoxy tetracyclin,
Zinn 4-Desdimethylamino-6, 12a-dideoxy tetracyclin,
Chrom 12a-Deoxytetracyclin, sammen mit einer Lösung von 500 mg 12a-Deoxytetracyclin in Wasser, zu so viel Natriumhydroxyd gegeben, dass das Tetracyclin gelöst wurde, sorgfältig in ein Becherglas gegeben. Das Becherglas war mit einem pH-Messer ausgestattet, und die beiden Lösungen wurden so gemischt, dass ein pH Wert von etwa 8,5 erhalten wurde. Wurde die Lösung zu alkalisch, so stellte man durch Zugabe von einigen Tropfen Salzsäure den gewünschten pH-Wert ein. Um irgendwelche Luftoxydation des Metallchelats während der Herstellung zu vermeiden, wurde unter einer Stickstoffatmosphäre gearbeitet.

   Das Me  Metallchelat    fiel aus dem Gemisch als fein verteilter mikrokristalliner Feststoff aus und wurde filtriert und getrocknet.



   Führt man das Verfahren unter Umsetzung der Ausgangsbindung mit dem Metall in einem Mol Verhältnis von 2:1 durch, so entstanden Metallchelate von 1 2a-Deoxytetracyclin der folgenden Formeln:
EMI8.2     

Cer   6-Demethyl-6, 12a-dideoxy-4-desdimethyl-    aminotetracyclin,
Mangan   6-Demethyl-6, 1 2a-dideoxy-4-desdi-    methylaminotetracyclin,
Silber 6-Demethyl-6, 12a-dideoxy-4-desdi methylaminotetracyclin,
Cer 4-Desdimethylamino-l 2 a-deoxytetracyclin.



   Die vorstehenden Metallchelate wurden bei dem Verfahren der vorhergehenden Beispiele verwendet und in die entsprechenden Tetracycline umgewandelt.



  Beispielsweise wurden 25 g des Metallchelats Cer12a-deoxytetracyclin in 500   cm3    Methanol 3 Stunden mit Sauerstoff behandelt, und man erhält ein Tetracyclin, das auf einer Papierkolonne unter Verwendung der beschriebenen Lösungsmittelsysteme abgetrennt wurde.



   Beispiel 20
Metallchelate von 1 2a-Deoxytetracyclin
Es wurden die Metallsalzkomplexe der 12a-De  oxytetracycline    durch Lösen in einem niederen aliphatischen Alkohol, vorzugsweise Methanol und Behandlung mit einer äquimolaren Menge des Metallsalzes, das in dem Alkohol gelöst ist, gebildet. Die Komplexe wurden in einigen Fällen durch einfaches Filtrieren gewonnen, da aber viele in Alkohol löslich sind, wurden sie sonst durch Verdampfen des Lösungsmittels oder Zugabe eines Nichtlösungsmittels, wie z. B. eines Diäthyläthers, gewonnen.

   Auf diese Weise wurden Metallsalzkomplexe des 12a-DeoxytetracycIins mit folgenden Metallsalzen herge  stellt, wobei die Komplexe vorwiegend aus Verbindungen bestehen, deren Verhältnis von Metall zu Tetracyclin gleich 1:1 ist:
Calciumchlorid, Kobaltchlorid, Magnesiumsulfat,
Magnesiumchlorid, Stannochlorid, Zinkchlorid,
Cadmiumchlorid, Bariumchlorid, Silbernitrat,
Stannonitrat, Strontiumnitrat, Magnesiumacetat,
Manganacetat, Palladiumchlorid,
Manganochlorid, Cerchlorid, Titanchlorid,
Platinchlorid, Vanadinchlorid, Bleiacetat,
Stannobromid, Zinksulfat, Chromchlorid und
Nickelchlorid.



   Diese Metallkomplexsalze waren gleichfalls in dem Verfahren der vorstehenden Beispiele als Ausgangsverbindungen für die Herstellung von entsprechenden   Tetracycllnen    brauchbar.



   Herstellung von Carbonsäureharzen.



   Ein Gemisch von Methacrylsäure und   5%    Divinylbenzol wurde in einem geschlossenen Gefäss unter Zugabe von 1 % Benzoylperoxyd durch Erhitzen auf 600 während 24 Stunden polymerisiert. Das Polymerisat wurde bis zu einer feinen Teilchengrösse gemahlen, mit   8% der    wässriger Natriurnhydroxydlösung und dann mit Wasser gewaschen und so gesiebt, dass eine Teilchengrösse erhalten wurde, die durch ein Sieb mit etwa 20 bis 308 Maschen/cm2 ging. Das gesiebte Harz wurde mit 3 Volumen 2n Salzsäure und Wasser gewaschen.



   Beispiel 21
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei anstelle von Methanol die folgenden Lösungsmittel verwendet wurden: Äthanol, Dioxan, Dimethylformamid, Diäthyläther, Tetrahydrofuran, Essigsäure, der Dimethyläther von Diäthylenglycol und der Monomethyläther von   Äthylenglycol.    Es wurden vergleichbare Ergebnisse erzielt.



   Beispiel 22
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde unter Verwendung der folgenden Magnesiumsalze anstelle von Manganchlorid wiederholt:
Magnesiumchlorid, Magnesiumacetat,
Magnesiumammoniumsulfat,
Magnesiumammoniumchlorid,    Maguesiumjodid,    Magnesiumbromat,
Magnesiumthiosulfat, zweibasisches Magnesiumcitrat und
Magnesiumsulfat.



   In jedem Fall wurde Tetracyclin in vergleichbaren Ausbeuten erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Tetracyclinverbindungen durch 12a-Hydroxylierung, dadurch gekennzeichnet, dass man eine 12a-Deoxytetracyclinverbin- dung in einem inerten Lösungsmittel mit einem Oxydationsmittel behandelt, wobei die genannte Verbindung als Metallchelat vorliegt oder die Reaktion in Gegenwart eines solchen Metallchelates oder in Gegenwart eines Salzes eines zur Chelatbildung mit der genannten Verbindung befähigten Metalls erfolgt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als oxydierende Mittel die folgenden verwendet werden: Luft, Sauerstoff, Wasserstoffperoxyd, Alkalimetallperoxyde, N-Oxyde eines tertiären Kohienwasserstoffamihs.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial 1 2a-Deoxytetracycline der Formeln EMI9.1 worin X Wasserstoff, Chlor oder Brom, A Wasserstoff oder eine Methylgruppe, B Wasserstoff oder eine Hydroxylgruppe und D Wasserstoff oder die Dimethylaminogruppe bedeutet, verwendet werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert zwischen 9,5 und 11 gehalten wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert zwischen 4 und 5 gehalten wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Metallchelat in dem Reaktionsgemisch in situ gebildet wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei 20 bis 300 durchführt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei 4-Desdimethylamino-12a- deoxytetracyclin als Ausgangsmaterial die Umsetzung in Gegenwart eines tertiären Amins durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmaterial und das Endprodukt durch Behandlung des Reaktionsgemisches mit einem Kationenaustauschharz und einem Anionenaustauschharz in beliebiger Reihenfolge getrennt werden.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Behandlung des Gemisches mit dem Kationenaustauschharz zuerst eine Tetracyclinverbindung aus dem Eluat des Anionenaustauschharzes gewonnen wird und ein 12a-Deoxytetracyclin aus dem Anionenaustauschharz durch Auswaschen mit Mineralsäure gewonnen wird.
    10. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Behandlung des Gemisches mit dem Anionenaustauschharz zuerst eine 12a-Deoxytetracyclinverbindung aus dem Eluat des Kationenaustauschharzes gewonnen wird und dann ein Tetracyclin aus dem Kationenaustauschharz durch Auswaschen mit einer Mineralsäure gewonnen wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Metallchelat durch Zugabe eines chelatbildenden Mittels, vorzugsweise in Form eines Salzes, zu einer 1 2a-Deoxytetracyclinverbindung hergestellt wird.
    12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass etwa ein Moläquivalent des chelatbildenden Metallsalzes verwendet wird.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als chelatbildende Metalle die folgenden verwendet werden: Barium, Calcium, Strontium, Magnesium, Cadmium, Zink, Zinn, Blei, Cer, Mangan, Vanadin, Platin, Palladium, Chrom, Kobalt, Nickel, Titan, Silber.
CH119861A 1960-04-12 1961-02-01 Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen CH403747A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US2159660A 1960-04-12 1960-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH403747A true CH403747A (de) 1965-12-15

Family

ID=21805103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119861A CH403747A (de) 1960-04-12 1961-02-01 Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE599734A (de)
BR (1) BR6126165D0 (de)
CH (1) CH403747A (de)
DE (1) DE1163318B (de)
GB (1) GB947601A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NZ544826A (en) 2003-07-25 2008-07-31 Warner Chilcott Co Inc A doxycycline metal complex in a solid dosage form
MX347919B (es) 2010-05-12 2017-05-17 Rempex Pharmaceuticals Inc * Composiciones de tetraciclina.
CN115855735B (zh) * 2023-02-07 2023-09-05 长春黄金研究院有限公司 氰渣中硫化物的测定方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE1163318B (de) 1964-02-20
BE599734A (fr) 1961-08-01
GB947601A (en) 1964-01-22
BR6126165D0 (pt) 1973-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0574667A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin-N-oxyl und in seiner 4-Stellung substituierten Derivaten
DE2424539C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Diacetoxybutenen
DE3853995T2 (de) Porphyrine, verfahren zu deren herstellung und verwendungen.
DE2309582C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem 7-Dimethylamino-6-desmethyl-6-desoxytetracyclinhydrochlorid aus seinen wäßrigen Rohlösungen und dabei gebildete Komplexverbindung mit Calciumchlorid
WO1998013140A1 (de) Katalysator zur dehydrogenierung von aminoalkoholen zu aminocarbonsäuren oder von ethylenglykol(derivaten) zu oxycarbonsäuren, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE69507822T2 (de) Herstellung der carbonsäuren oder ihrer ester durch carbonylierung in gegenwart von iridium
AT392922B (de) Verfahren zur herstellung eines neuen stabilen homogenen rhodium-hydrierungs-katalysators und dessen anwendung
EP0149857B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Chinolinsäure aus Chinolin
DE1163318B (de) Verfahren zur Herstellung von Tetracyclin-Verbindungen
CH641140A5 (de) Verfahren zur herstellung eines salzes der pyruvinsaeure.
CH622772A5 (de)
CH495944A (de) Verfahren zur Herstellung von a-Methyl-polycyclomethylaminen
DE3018575C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Alkalimetallsalzes einer 3-(17β-Hydroxyandrosten-3-on-acetal-17α-yl)-propiolsäure
DE69014284T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kupferformiat.
DE2642672A1 (de) Selektive oxidation von chrysanthemylalkohol
DD146945A5 (de) Verfahren zur herstellung von 3,3-dimethyl-2-oxobuttersaeure
DE1468443C (de) Verfahren zur Herstellung von 16 alpha, 17 alpha-Dihydroxysteroiden der Pregnanreihe
DE2261551A1 (de) Verfahren zur herstellung von hydroxocobalamin
DE1543309C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrochinon durch Umsetzung von Acetylen mit Kohlenoxyd
DE2456035C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Oxamid
DE2355040B2 (de) Verfahren zur herstellung von dicyan
DE1768405C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure
CH644576A5 (de) Verfahren zur herstellung von anisaldehyd.
DE2724189B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Äthylenglykol
DE2161460C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Malein- und Fumarsäure oder deren Estern oder deren Halogeniden