CH403955A - Elektrischer Wasserkraftgenerator vertikaler Bauart - Google Patents

Elektrischer Wasserkraftgenerator vertikaler Bauart

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Publication number
CH403955A
CH403955A CH29764A CH29764A CH403955A CH 403955 A CH403955 A CH 403955A CH 29764 A CH29764 A CH 29764A CH 29764 A CH29764 A CH 29764A CH 403955 A CH403955 A CH 403955A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
pole wheel
stator
machine
electric
hydropower generator
Prior art date
Application number
CH29764A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Kunoth
Guenter Dipl Ing Barby
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description


  Elektrischer     Wasserkraftgenerator        vertikaler    Bauart    Es ist bekannt, die Leistung von elektrischen  Maschinen durch:     Flüssigkeitskühlung    der Wicklun  gen zu erhöhen. Durch die damit erzielte intensive  Kühlung wird ebenfalls eine höhere magnetische  und elektrische Ausnutzung des Materials möglich,  so dass man auch die Abmessungen der Maschine  trotz der höheren Leistung verkleinern kann. Diese  Tendenz der Leistungserhöhung bei gleichzeitiger  Verkleinerung der Maschinengrössen lässt sich aber  nicht bei allen elektrischen Maschinen     verwirklichen.          Wasserkraftgeneratoren    z.

   B. unterliegen sowohl den  durch den hydraulischen Teil der Anlage vorge  schriebenen Bedingungen, wie auch den durch die  Netzverhältnisse gegebenen Forderungen. Die Ma  schinen müssen also ein bestimmtes Schwungmoment  aufweisen und eine bestimmte     Synchronreaktanz     einhalten. Diese Forderungen verhinderten bisher,  dass     Wasserkraftgeneratoren    durch Anwendung direk  ter     Flüssigkeitskühlung    zur Erhöhung der Ausnut  zungsziffer der Maschine kleiner gebaut werden  können.  



  Durch die Erfindung werden diese Schwierig  keiten überwunden. Gemäss der Erfindung wird bei  einem elektrischen     Wasserkraftgenerator    vertikaler  Bauart der Ständer der     Maschine,    dessen Wicklung  flüssigkeitsgekühlt ist, im Innern des Polrades ange  ordnet. Dadurch werden die gegenseitigen Abhän  gigkeiten zwischen Schwungmoment, Ausnutzungs  ziffer der Maschine und     Synchronreaktanz    vorteil  haft beeinflusst.  



  Bei     Wasserkraftgeneratoren    muss das Polrad  meist zur Erzielung des vorgegebenen     Schwungmo-          ments    einen grossen Durchmesser besitzen, da das  Schwungmoment bekanntlich gleich dem Produkt des  Gewichtes mit dem Quadrat des Schwerpunktdurch  messers der rotierenden Massen ist.

   Der     Innenraum       des Polrades wird von dem zur Lieferung des Er  regerstromes     erforderlichen        Polsystem    kaum ausge  füllt, so dass praktisch der Hauptteil der Masse  des     Polrades    einen grossen     Ringkörper    bildet, dessen       Innenraum,    abgesehen von den notwendigen Vor  richtungen zum Tragen des Polkranzes, leer ist.  Durch die gemäss der Erfindung vorgenommene Ver  lagerung des Ständers der Maschine     in    diesen Innen  raum des     Polrades    wird also das Polrad selbst prak  tisch nicht verändert. Sein Schwungmoment bleibt       mithin    erhalten.

   Gleichzeitig     ist    aber die Ausnutzung  der Maschine wesentlich gesteigert, da der Boh  rungsdurchmesser der Maschine kleiner wurde und  die     Ausnutzungsziffer    bei gegebener Leistung und       Drehzahl    bekanntlich umgekehrt proportional dem  Produkt aus dem Quadrat des Bohrungsdurchmessers  und der aktiven     Blechpaketlänge    ist. Diese Erhöhung  der     Ausnutzungsziffer    wird     durch    die     Flüssigkeits-          kühlung    des     Ständers    ermöglicht.  



  Die     Ausnutzungsziffer    der Maschine steht jedoch  nicht nur     in    einer Beziehung zu den Abmessungen  der Maschine, sondern ist ebenfalls dem Produkt  aus dem     Ständerstrombelag    und der Grundwellen       induktion    proportional.

   Bei Steigerung der     Ausnut-          zungsziffer    muss also, da die     Steigerung    der     Grund-          welleninduktion    wegen der magnetischen Sättigung  des     Eisenkreises    nur sehr begrenzt möglich ist, der       Ständerstrombelag    vergrössert werden.     Damit    wird  jedoch die     Synchronreaktanz,    welche, wie bereits       ausgeführt,    dem     Wasserkraftgenerator    aufgrund der  Netzstabilität vorgeschrieben ist, beeinflusst.

   Die       Synchronreaktanz        ist        nämlich        näherungsweise    pro  portional dem Quotienten aus dem     Ständerstrom-          belag        .und    dem Produkt aus dem auf die Polteilung  bezogenen relativen Luftspalt und der     Grundwellen-          induktion.        Wird    also der Strombelag durch Erhöhung      der Ausnutzungsziffer vergrössert, so muss, um den       Wert    der     Synchronreaktanz        nicht    zu verändern,

    der relative Luftspalt nahezu proportional der Aus  nutzungsziffer ansteigen, das bedeutet aber eine Er  höhung der     Magnetisierungsleistung    für den Luft  spalt im gleichen Masse. Der aufzubringende Erreger  aufwand bei Last     wird    darüber hinaus durch die  Heraufsetzung des     Ständerstrombelags    weiterhin er  höht.

   Dieser     jetzt    erforderliche höhere Erregerauf  wand kann bei dem gemäss der     Erfindung    ausge  bildeten     Wasserkraftgenerator        durch    erhöhten Kup  feraufwand im Erregersystem ausgeglichen werden,  da infolge der     Flüssigkeitskühlung    des Ständers nur  noch das Erregersystem für sich allein gekühlt zu  werden braucht.

   Daher können die Pollücken ver  hältnismässig klein sein, so dass der erwünschten  Erhöhung des Kupferquerschnittes der Erregerwick  lung keine zu engen     Grenzen    gesetzt sind.     Die     Kühlung der Erregerwicklung     erfolgt    in     zweckmässi-          ger    Weise durch einen erzwungenen Kreislauf eines  gasförmigen     Kühlmittels,    der sich über den     Ständer     der Maschine schliesst.  



  Bei einem     Wasserkraftgenerator    gemäss der Er  findung, bei dem sich der Ständer im     Innern    des  rotierenden Polrades befindet, kann man in vor  teilhafter Weise nicht nur wie bereits beschrieben,  eine Erhöhung der     Ausnutzungsziffer    der Maschine  durch     Verkleinerung    des Bohrungsdurchmessers er  zielen,     sondern    die     Ausnutzungsziffer        lässt    sich  ebenso zweckmässig durch eine     Verringerung    der  Maschinenlänge erhöhen.

   In diesem Fall wäre der       Bohrungsdurchmesser    genau so gross wie bei einem  vergleichbaren     Wasserkraftgenerator        normaler    Bau  weise. Dadurch, dass aber das Polrad aussen     liegt,     wird der Schwerpunktdurchmesser des     Polrades    ge  genüber dem des Polrades der vergleichbaren Ma  schine normaler Bauart vergrössert. Bei gleichem  Schwungmoment kann jetzt die Länge der     Maschine     (welche     im        Schwungmoment    ja durch das Gewicht       enthalten    ist) verkleinert werden. Dadurch erhöht  sich aber die     Ausnutzungsziffer    der Maschine.  



  Die in den     Figuren    1 und 2 schematisch dar  gestellten     Wasserkraftgeneratoren,    bei denen in       Durchführung    des Erfindungsgedankens der Ständer  der Maschine im     Innern    des rotierenden     Polrades     angeordnet ist, zeigen     lediglich    zwei der     möglichen          konstruktiven    Formen des Polrades.  



  Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 ist der Was  serkraftgenerator 1 in der Baugrube 2 über der  Turbine angeordnet. Die Turbinenwelle 3 ist mit       Hilfe    der Kupplung 4 mit dem     Nabenstern    5 des  Polrades 6 verbunden. Das Polrad 6 ist als nach  oben hin offener Glockenkörper 7 ausgebildet, der  von dem     Nabenstern    5 getragen wird. Der Ständer  8 des     Wasserkraftgenerators    wird von dem Trag  stern 9 getragen, der sich auf dem Rand der Bau  grube 2 abstützt. Der Ständer 8 ist also von oben  in den Innenraum des Glockenkörpers 7 des Pol  rades eingehängt.

   Mit Hilfe der Brücke 10, in die  das     Führungslager    11 eingesetzt ist, kann das     Polrad       6 im Ständer 8 geführt werden. Zu diesem Zweck  ist über die Kupplung 12 der Wellenstumpf 13 mit  dem     Nabenstem    5 des Polrades 6 verbunden. Dieser  Wellenstumpf 13 dient allein zur     Zentrierung    des  Polrades und hat kein Drehmoment zu übertragen.  



  Die     Ständerwicklung    14 ist flüssigkeitsgekühlt,  jedoch sind die dazu erforderlichen Vorrichtungen  nicht in der Figur dargestellt. Zur Kühlung der  Erregerwicklungen der Pole 15 des Polrades ist  ein erzwungener Kreislauf eines gasförmigen Kühl  mittels vorgesehen, der sich über den Ständer der  Maschine schliesst. Zu diesem Zweck ist auf dem       Polrad    6 der     Radiallüfter    16 angeordnet, der die  Kühlluft ansaugt, so dass sie den gestrichelt ange  deuteten Kreislauf 17 vollzieht. Im Weg dieses  Kreislaufes sind zur Rückkühlung der Kühlluft die  Kühler 18 angeordnet.  



       Fig.    2 zeigt ein weiteres     Ausführungsbeispiel    des       Wasserkraftgenerators    gemäss der Erfindung. Der       Wasserkraftgenerator    21 ist wiederum in der Bau  grube 22 über der Turbine angeordnet. Die Turbi  nenwelle 23 ist     mit        Hilfe    der Kupplung 24 mit dem       Nabenstern    25 des Polrades 26 verbunden. Das  Polrad 26 ist als nach unten hin offener Glocken  körper 27 ausgebildet, der von dem den Ständer  28 überdeckenden     Nabenstern    25 getragen wird.  Der Ständer 28 ist auf dem Fundament 29 der  Baugrube 22 gelagert.

   Damit der Ständer, falls die  Notwendigkeit vorliegen würde, ohne Ausbau des  Polrades demontiert werden kann, ist das den Ständer  völlig überdeckende Polrad 26 an den Trennstellen  30 teilbar ausgeführt, so dass nur der     Nabenstern     25 vor einem Ausbau des Ständers 28     entfernt    zu  werden braucht. Bei der hier vorliegenden Ausfüh  rung des Polrades 26 als ein den Ständer 28 über  deckender Glockenkörper, muss die Turbinenwelle  23     durch    den Ständer hindurchgehen. Das Führungs  lager, welches in der Brücke 32 des Ständers 28  zur     Zentrierung    des Polrades vorgesehen ist, liegt  also direkt an der     Turbinenwelle    23.

   Man könnte die  Länge der     Turbinenwelle    23 bei der vorliegenden  Bauform dadurch verkürzen, dass die     Arme    des       Nabensternes    25     abgekröpft    sind.  



  Die     Ständerwicklung    33 ist flüssigkeitsgekühlt,  jedoch sind die dazu erforderlichen Vorrichtungen  nicht in der Figur dargestellt. Zur Rückkühlung der       Erregerwicklung    der Pole 34 des Polrades wird ein  gasförmiges     Kühlmittel    in den Pollücken entlang ge  führt, welches durch den     Radiallüfter    35 angesaugt  wird. Der Kreislauf des Kühlmittels schliesst sich  über die im Fundament 29 vorgesehenen Kühl  kanäle 36 und das     Ständerinnere.    Er ist durch die  gestrichelt angedeuteten Pfeile 37 dargestellt. Zur       Rückkühlung    des Kühlmittels sind Kühler 38 im Weg  des     Kühlmittelumlaufs    angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Wasserkraftgenerator vertikaler Bau art, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer der Maschine, dessen Wicklung flüssigkeitsgekühlt ist, im Innern des rotierenden Polrades angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrischer Wasserkraftgenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Küh lung der Wicklung des Polrades ein erzwungener Kreislauf eines gasförmigen Kühlmittels vorgesehen ist, der sich über den Ständer der Maschine schliesst. 2.
    Elektrischer Wasserkraftgenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stän der an einem Tragstern befestigt ist und in das als nach oben geöffneter Glockenkörper ausgebildete Polrad hineinragt.
CH29764A 1963-01-24 1964-01-13 Elektrischer Wasserkraftgenerator vertikaler Bauart CH403955A (de)

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