CH404112A - Matratze, insbesondere Federkernmatratze - Google Patents

Matratze, insbesondere Federkernmatratze

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CH404112A
CH404112A CH1197861A CH1197861A CH404112A CH 404112 A CH404112 A CH 404112A CH 1197861 A CH1197861 A CH 1197861A CH 1197861 A CH1197861 A CH 1197861A CH 404112 A CH404112 A CH 404112A
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CH
Switzerland
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mattress
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sheep
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fabric
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CH1197861A
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English (en)
Inventor
Billerbeck Gerd
Original Assignee
Reforma Werke Dueltgen & Bille
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/04Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
    • A47C27/05Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays with padding material, e.g. foamed material, in top, bottom, or side layers

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


  Matratze, insbesondere     Federkernmatratze       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ma  tratze, insbesondere     Federkernmatratze,    mit einer auf  mindestens einer     Auflagefläche    angeordneten Lage  aus Wolle.  



  Bei bisher gebräuchlichen Matratzen tritt der  Mangel einer ungenügenden Wärmeisolation auf, so  dass man dazu übergegangen ist, zusätzlich zu diesen  Matratzen noch sogenannte     Reformunterbetten    oder  -auflagen zu verwenden, die mit Schafschurwolle  oder ähnlichen Füllungen versehen sind. Um derarti  ge, zusätzliche Auflagen einzusparen, hat man die  Matratzen so ausgebildet, dass in der Matratze, etwa  zwischen Matratzenbezug und einer Schicht aus In  dustriewatte, eine Schicht aus reiner Wolle vorgese  hen wurde, die somit nach aussen durch den hierzu  gebräuchlichen und als Matratzendrell bezeichneten  Bezugsstoff überdeckt ist.

   Da es sich bei     Matratzen-          drell    um ein besonders dichtes und festes Gewebe  handelt, welches für Gase und Wasserdampf nur eine  sehr geringe Durchlässigkeit aufweist, macht sich bei  derartig ausgebildeten Matratzen der Nachteil be  merkbar, dass durch den     Matretzendrell    die vorteil  haften Eigenschaften der Wollschicht nicht zur Aus  wirkung gelangen können.  



  Nun bestehen die Vorteile einer Schicht aus  Schafschurwolle gerade in einer besonders hohen       Hygroskopizität,        Feuchtigkeitsabgabefähigkeit    und in  einem guten     Warmhaltungsvermögen,    so dass Schaf  schurwolle in der Lage ist, vor allem die während der  Nacht gebildete Hautfeuchtigkeit und     Absonderungs-          stoffe    der Haut aufzunehmen sowie zu binden und zu  neutralisieren.

   Während also die Verwendung von       Schafschurwolle    die physiologischen Bedürfnisse des  ruhenden Körpers ausgesprochen befriedigt, kommen  bei der bisher bekanntgewordenen Ausbildung von  Matratzen die diesbezüglichen günstigen Eigenschaf-         ten    von Wollschichten nicht zur Auswirkung, weil  dies die dichten und festen Bezugsstoffe aus     Matrat-          zendrell    verhindern.  



  Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, diese  Nachteile zu beseitigen und eine Matratze zu schaf  fen, die bei Benutzung ein gesteigertes Wohlbefinden  während der Ruhe sowie ein angenehmes Wärmege  fühl aufkommen lässt und in der Lage ist, Ausschei  dungen der Haut in Form von Schweiss und Feuch  tigkeit aufzunehmen, weitere Absonderungen zu bin  den sowie zu neutralisieren und sie während des  Nichtgebrauches der Matratze wieder abzugeben. Zur  Lösung dieser Aufgabe wird     erfindungsgemäss    eine  Ausbildung der Matratze vorgeschlagen, bei der eine       Schafschurwollage    zur äusseren Begrenzungsfläche  hin durch einen hochporösen, luftdurchlässigen und  lockeren, textilen Fadenverband     übergriffen    ist.  



  Durch die Verwendung eines hochporösen, luft  durchlässigen und lockeren, textilen Fadenverbandes  wird erreicht, dass eine ausreichend grosse Durchläs  sigkeit für Gase und Wasserdampf gewährleistet ist  und somit die erwähnten, an sich bekannten Eigen  schaften einer     Schafschurwollage    zur vollen Auswir  kung gelangen     können.     



  Die Matratze kann in weiterer Durchbildung des       Erfindungsgedankens    so ausgebildet sein, dass auf  der dem hochporösen, luftdurchlässigen und locke  ren, textilen Fadenverband gegenüberliegenden Seite  der     Schafschurwollage    letztere durch einen dem Fa  denverband gegenüber unelastischeren Stoff, vor  zugsweise durch ein festes und dichtes Gewebe aus  Jute, Baumwolle oder Nessel überdeckt ist, wobei die       Schafschurwollage    zweckdienlich mit dem Fadenver  band und dem ihm gegenüber unelastischeren Stoff  verbunden, insbesondere versteppt ist.

   Dieser Stoff  übernimmt nunmehr die Aufgabe, die bisher dem      Matratzendrell     zufiel,    insbesondere die Aufgabe, dem  Federkern die erforderliche     Vorspannung    zu geben,  die     bekanntlich    bewirkt, dass das Gewicht des Schlä  fers zwar nachgiebig, aber mit der     erforderlichen          Sprungelastizität    abgefangen wird.  



  Zweckdienlich wird auch die     Schafschurwollage     mit der Matratze verbunden. Eine günstige Ausbil  dungsform ergibt sich dann, wenn eine vorzugsweise  mit dem Fadenverband und/oder dem ihm gegenüber  unelastischeren Stoff versteppte     Schafschurwollage     durch Vernähen mit dem Bezugsstoff der Matratze  verbunden ist, wobei der Bezug der Matratze so aus  gebildet werden kann, dass an den Breit- und/oder an  den Seitenflächen des äusseren Bezuges der     Matratze          ein    Reissverschluss vorgesehen ist, dessen     Ausbii-          gung    es     ermöglicht,

      den äusseren Bezug nach     Einfüh-          rung    des Federkernes mit seinen Polsterauflagen  unter Zusammendrücken des Federkernes zu     schlies-          sen.    Der die Einführungsöffnung des äusseren Bezu  ges verschliessende Reissverschluss kann über die  Länge der kürzeren Seitenfläche jeweils bis in die  längeren Seitenflächen verlaufend angeordnet sein,  zweckdienlich derart, dass die Einführungsöffnung  der Kante des Überzuges benachbart verlaufend an  geordnet ist. Die Kanten des Überzuges weisen hier  bei vorteilhaft eine Paspel     (Keder)    auf.  



  In der Zeichnung ist     eine        Ausführungsform    der  Erfindung     beispielsweise    dargestellt.  



       Fig.    1 stellt eine Schnittansicht gemäss Linie     I-1     der     Fig.2    in     grösserem    Masstab dar,     während    die       Fig.2    eine Seitenansicht auf die Matratze zeigt; in       Fig.3    ist eine schaubildliche Ansicht der Matratze  dargestellt, bei welcher eine durch den Reissver  schluss     verschliessbare        Einführungsöffnung    für den       Federkern    geöffnet und der äussere Bezug im Be  reiche der Öffnung aufgeklappt     ist.     



  Die Matratze 1 besteht, wie insbesondere aus       Fig.    1 ersichtlich, aus dem mit einer Umpolsterung  aus     Palmfasern,    Polsterwatte oder dergleichen     verse-          henen    Federkern 2, auf dessen einer     Auflagefläche     eine     Schurwollage    angeordnet ist, die nach aussen hin  durch einen luftdurchlässigen, hochporösen und     lok-          keren,    textilen Fadenverband, im Falle des     Ausfüh-          rungsbeispieles    durch einen     Tricotstoff    4 überdeckt  ist,

   während zum     umpolsterten    Federkern 2 hin ein  festes Gewebe 5 aus Jute, Baumwolle oder derglei  chen angeordnet ist, wobei die Schafschurwolle 3 mit  dem Gewebe 5 und dem     Tricotstoff    4 mittels einer  Naht 6 versteppt und     Schafschurwollage    3, Gewebe 5  und     Tricotstoff    4 mit dem Bezugsstoff des Bezuges 7  verbunden ist. Die Unterseite des Federkerns 2 ist  durch einen Bezugsstoff aus Matratzendrell bekleidet,  ebenso wie die schmalen Seitenflächen 8 und 9. Der  den Federkern 2 umhüllende Bezug 7 ist dergestalt  ausgebildet, dass er eine Einführungsöffnung 10 für  den Federkern 2 aufweist, die durch einen     Reiss-          verschluss    11 verschliessbar ist.

   Durch Anordnung  einer durch den Reissverschluss 11 verschliessbaren  Öffnung zur Ein- und     Herausführung    des Federker-         nes    2 ergibt sich der Vorteil, dass das Zusammennä  hen der Teile des Bezuges auf der linken, dem Be  schauer gegenüber abgewandten Seite erfolgen kann,  wodurch eine Haltbarkeit des Bezuges erzielt wird,  die     wesentlich    grösser ist als diejenige, die bei bisher  bekannten Verbindungsmöglichkeiten der     Bezugteile          verwirklicht    werden konnte.  



  Im Bereiche der Kanten 12 der Matratze 1 ist  eine Paspel 13 eingearbeitet. Die Öffnung 10 wird  hierbei so angeordnet, dass die eine Hälfte 11' des  Reissverschlusses 11 entlang der Paspel 13 verlau  fend angenäht ist, derart, dass, sich der     Reissver-          schluss    11 über die kurze Schmalseite 8 des Feder  kernes 2 jeweils bis in die längeren Schmalseiten 9  erstreckt.  



  Es soll noch erwähnt werden, dass statt des  Reissverschlusses 11 auch eine andere     Verschluss-          möglichkeit    gewählt werden kann. Beispielsweise  kann die Einführungsöffnung 10 auch durch Schnüre  oder durch Knöpfe, Druckknöpfe, Ösen und Haken  oder dergleichen verschlossen sein.  



  Die Erfindung ist nicht auf die Verwirklichung  bei Matratzen im engeren Sinne beschränkt. Sie kann  auch bei Keilkissen,     Klappbetten    für das gesamte  Bettpolster, bei Polstern für Sessel, Schlafliegen,  Sofas usw. Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Matratze mit einer auf mindestens einer Auflage fläche angeordneten Lage aus Wolle, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Schafschurwollage (3) zur äusseren Begrenzungsfläche hin durch einen hochpo rösen, luftdurchlässigen und lockeren, textilen Fa denverband (4) übergriffen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Matratze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schafschurwollage (3) durch den hochporösen, luftdurchlässigen und lockeren, textilen Fadenverband (4) völlig überdeckt ist. 2.
    Matratze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der dem hochporösen, luft durchlässigen und lockeren, textilen Fadenverband (4) gegenüberliegenden Seite der Schafschurwollage (3) letztere durch einen dem Fadenverband (4) gegen über unelastischeren Stoff (5) überdeckt ist. 3. Matratze nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der dem Fadenverband (4) gegen über unelastischere Stoff (5) ein festes und dichtes Gewebe, z. B. aus Jute, Baumwolle oder Nessel, ist. 4. Matratze nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaf- schurwollage (3) mit dem Fadenverband (4) und mit dem ihm gegenüber unelastischeren Stoff (5) verbun den ist. 5.
    Matratze nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schafschurwollage (3) mit dem Fadenverband (4) und mit dem ihm gegenüber unela- stischeren Stoff (5) versteppt ist. 6. Matratze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schafschurwollage (3) mit dem übrigen Teil der Matratze (1) verbunden ist. 7. Matratze nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schafschurwollage (3) durch Vernähen mit dem Bezugsstoff der Matratze (1) ver bunden ist. B.
    Matratze nach Patentanspruch, mit Fadenkern und mit einem an den Begrenzungsflächen des äusse- ren Bezuges der Matratze vorgesehenen Verschluss, gekennzeichnet durch eine Bemessung des Bezuges im Verhältnis zur Raumbeanspruchung des Feder- kernes, bei der der Bezug nur unter Zusammendrük- ken des Federkernes verschliessbar ist. 9.
    Matratze nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtungen (11, 11') zur Öffnung und zum Wiederverschluss des Be zuges längs einer Kurzkante und eines Teiles der an die Kurzkante anstossenden Längskante des überzu- ges angeordnet sind. 10. Matratze nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanten (12) des Bezuges eine Paspel (13) aufweisen.
CH1197861A 1960-10-27 1961-10-16 Matratze, insbesondere Federkernmatratze CH404112A (de)

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