Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens Es war bisher üblich, Fahrkarten in zentralen Druckereien zu drucken und an die einzelnen Ausga bestellen zu senden. Die Fahrkarten wurden dabei nach Verlassen der Druckerei als Wertgegenstände betrachtet und bei den Ausgabestellen als solche auf bewahrt. Bei der Ausgabe wurden die vorgedruckten Fahrkarten mit einer Datumprägung versehen, und das für die Fahrkarten erhaltene Geld wurde in eine Kasse gelegt.
Es ist klar, dass bei diesem Verfahren die Kontrolle der Kasse nicht einfach ist, weil immer alle noch vorhandenen Fahrkarten gezählt werden müssen. Die Ursache von allfällig auftretenden Diffe- renzen ist insbesondere bei grösseren Ausgabestellen, wo mehrere Beamte arbeiten und z. T. dieselbe Kasse gleichzeitig oder in Schichten bedienen, schwierig festzustellen.
Vielenorts wird daher gegenwärtig zu einem ande- ren Verfahren übergegangen, bei welchem die Fahr karten direkt bei der Ausgabestelle, d. h. am Ausga beschalter, im Zeitpunkt der Ausgabe einzeln ge druckt werden. Dazu werden sogenannte Schalter drucker verwendet, welche die Preisbeträge der ge druckten Fahrkarten und gewünschtenfalls noch wei tere Angaben über dieselben festhalten, z. B. in Form von Additionsstreifen. Auch dieses Verfahren weist verschiedene Nachteile auf.
Einmal sind die verwen deten Schalterdrucker komplizierte Geräte, von denen jedes eine vollständige Druckeinrichtung ent hält und welche teuer in der Anschaffung und relativ störanfällig sind. Weiter ist auch die Bedienung der Schalterdrucker bei der Ausgabestelle nicht einfach und verursacht einen zusätzlichen Zeitaufwand.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist daher da durch gekennzeichnet, dass die Belege mit dem Be trag des Gegenwertes (bei Fahrkarten also dem Fahr preis) entsprechenden Markierungen versehen wer- den, und dass bei der Ausgabe diese Markierung in einer bei der Ausgabestelle vorgesehenen Maschine abgelesen und die Ablesung in ein Addierwerk zur Addition der Beträge sowie auf ein Datenspeicher band übertragen werden.
Dabei können die Belege z. B. Fahrkarten, wie bisher rationell und wirtschaftlich in zentralen Druk- kereien gedruckt und gleichzeitig mit den genannten Markierungen, vorzugsweise in der Form von Rand kerben versehen werden, und es wird bei der Ausga bestelle gegenüber dem bisherigen Verfahren kein zusätzlicher Zeitaufwand und keine nennenswerte Umstellung der vorhandenen Einrichtungen verur sacht.
Die Fahrkarte muss nur in die genannte Ma schine eingeführt werden, ähnlich wie bisher in eine Datumprägeeinrichtung. Mittels des Addierwerkes kann der Schalterbeamte jederzeit feststellen, für welchen Betrag er Fahrkarten verkauft hat.
Natürlich kann das Addierwerk in einer Vorrichtung enthalten sein, die ähnlich wie die bekannten Registrierkassen aufgebaut ist. Eine solche Vorrichtung kann dazu eingerichtet sein, von mehreren Beamten bedient zu werden, wobei jeder Beamte einen eigenen Schlüssel benötigt und wobei für jeden Beamten ein gesonder tes Total gebildet wird.
Dabei ist es ohne weiteres möglich, in bevorzub ter Weise eine Maschine zu verwenden, die eine Quittungsmarkierung auf der Fahrkarte anbringt. Dann muss die vorgedruckte Fahrkarte ohne eine solche Quittungsmarkierung, wie sie bei der Ausga bestelle aufbewahrt wird, nicht mehr als Wertgegen stand behandelt werden, indem erklärt werden kann, dass nur eine Fahrkarte mit Quittungsmarkierung gültig ist.
Es ist klar, dass auf diese Weise die Kon trolle und Abrechnung stark vereinfacht werden kann und dass auch die periodische Kontrolle des Fahrkar- tenbestandes bei der Ausgabestelle wegfallen kann. Das ausserdem in der genannten Maschine gebil dete Datenspeicherband, z. B. ein Lochstreifen, kann an eine zentrale Stelle zur Kontrolle und Auswertung für statistische Zwecke eingesandt werden.
Die Fahrkarte kann dabei ausser den Markierun gen, die dem Fahrpreis entsprechen, auch noch wei tere Markierungen aufweisen, die z. B. Angaben über die Fahrstrecke darstellen. Auch diese Angaben können dann auf das Datenspeicherband übertragen werden und in einer zentralen Stelle statistisch ausge wertet und/oder zur Abrechnung zwischen verschie denen an der betreffenden Strecke beteiligten Trans portunternehmungen verwendet werden, wobei be sonders wichtig ist, dass auch hierdurch keine Mehr arbeit und kein zusätzlicher Zeitaufwand für den Schalterbeamten verursacht werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird mittels einer Maschine durchgeführt, welche erfindungsge mäss gekennzeichnet ist durch eine Ableseeinrichtung zum Ablesen der Markierungen des Belegs, ein Ad dierwerk zum Addieren der abgelesenen Beträge und eine Einrichtung zum übertragen der Ablesungen auf das Datenspeicherband.
Eine solche Maschine kann relativ einfach aufge baut sein und bedeutend billiger hergestellt werden als beispielsweise ein Schalterdrucker. Wie schon er wähnt, können die Markierungen des Beleges die Form von Randkerben haben, und das Datenspei- cherband kann ein Lochstreifen sein.
In diesem Falle ist es ohne weiteres möglich, die Maschine so auszu bilden, dass sie rein mechanisch arbeitet, wodurch sie sehr wenig störanfällig gemacht werden kann. Die Verwendung von Randkerben als Markierung hat zudem gegenüber den für andere Zwecke bekannten, über die ganze Karte verteilten Lochungen zwei Vor teile; einmal bleibt der mittlere Teil der Fahrkarte in erwünschter Weise für die übliche spätere Entwer tung mittels Lochzange frei, und zudem können die Kerben gewünschtenfalls mühelos in einen ganzen Fahrkartenstapel gemeinsam eingefräst werden.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Beispiel der ebenfalls erfindungsgemässen Maschine zur Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt ist, wobei in den einzelnen Ansichten jeweils unwichtige oder die An schaulichkeit störende Teile weggelassen sind.
Es zei gen: Fig. 1 eine Ansicht einer mit Randkerben verse- henen Fahrkarte, Fig.2 einen Schnitt durch eine Maschine zum Ablesen und übertragen der durch die Randkerben dargestellten Angaben, geschnitten nach der Linie 1I-11 in Fig. 4 und 7, wobei einzelne Teile in Ansicht dargestellt sind, Fig. 3 eine Detailansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht der Maschine von der rechten Seite der Fig. 2,
wobei das Gehäuse nur durch Um- risslinien angedeutet ist, Fig. 5 in grösserem Masstab einen Schnitt durch eine der in Fig. 4 ersichtlichen Tasten, Fig. 6 Ansichten von vier der in Fig. 4 angedeu teten Übersetzungsschieber, Fig.7 eine Ansicht von der linken Seite der Fig. 2, Fig. 8 in grösserem Masstab eine Ansicht eines Teiles der Fig. 4, Fig. 9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 8,
ebenfalls in grösserem Masstab, und Fig. 10 eine Ansicht eines Teiles der Maschine in Richtung des Pfeiles X in Fig. 4 und 7.
Fig. 1 zeigt eine Fahrkarte 12, die an ihren Längsrändern mit Randkerben 13 bzw. 14 versehen ist. Diese Randkerben können bei der Herstellung der Fahrkarte angebracht werden, z. B. indem sie gleichzeitig mit dem Druck eingestanzt werden; sie können aber auch später an einem ganzen Stapel gleicher Fahrkarten durch Einfräsen gebildet werden. Die Kerben 13 und 14, welche z. B. nur etwa 0,5 bis 0,8 mm tief sind, lassen den Hauptteil der Fahrkarte 12 unbeeinträchtigt, so dass dieselbe später wie üb lich durch Lochzangen entwertet werden kann.
Die Kerben 13 im einen Längsrand der Fahrkerte 12 stellen in einem Binärcode den auch auf der Fahr karte aufgedruckten Fahrpreis dar. Dabei ist für die letzte Stelle nur eine Kerbstelle verwendet, durch die sich die Werte 0 oder 5 Rappen darstellen lässt. Für die Zehner, die Franken und die Zehnfranken sind je vier Kerbstellen zur Darstellung der Werte 0-9 vor gesehen und für die Hundertfranken noch zwei Kerb stellen zur Darstellung der Werte 0-3. Auf diese Weise lassen sich durch insgesamt 15 Kerben Fahr preise von Fr. -05. bis Fr. 399.95 darstellen.
Die Kerben 14 im anderen Längsrand der Fahr karte 12 stellen eine vierstellige Relationsnummer dar, wozu insgesamt 16 Kerbstellen verwendet sind. Diese Relationsnummer enthält nach einem vorbe stimmten Schlüssel Angaben über die Fahrstrecke, d. h. die Bestimmungsstation, und gegebenenfalls über die Art der Fahrkarte (Normalfahrkarte, verbil ligte Fahrkarte, Retourfahrkarte und dergleichen).
Gleichzeitig mit dem Anbringen der Kerben 13 und 14 wird eine Ecke der Fahrkarte 12 abgeschnit ten, so dass eine schräge Kante 15 entsteht, welche wie nachstehend beschrieben ein falsches Ablesen der Kerben durch unrichtiges Einführen der Fahr karte in die Ablesevorrichtung verhindern soll.
Bei der Ausgabe wird die Fahrkarte 12 vom Schalterbeamten in die in den Fig. 2 bis 10 darge stellte Maschine eingeführt, was nicht mehr Zeit er fordert als das bisher übliche Einführen der Fahrkar ten in eine Datumprägeeinrichtung. Die Fahrkarte 12 wird mit nach oben gerichtetem Aufdruck und mit der schrägen Kante 15 voran in einen Schlitz 16 (Fig.2) des Gehäuses der Maschine eingeführt und zwischen zwei Walzen 17 und 18 hindurchgeschoben, bis die Vorderkante der Fahrkarte auf zwei Fühlarme 19 und 20 trifft.
Da der linke Fühlarm 19 (Fig. 3) im Bereich der abgeschrägten Kante 15 der Fahrkarte 12 liegt, wird zuerst der Fühlarm 20 um seinen Dreh punkt 21 geschwenkt. Dadurch wird ein mit dem Fühlarm 20 in Berührung stehender Winkelhebel 22 (Fig.3) im Uhrzeigersinn verschwenkt und schiebt seinerseits einen federbelasteten Schieber 23 nach links, so dass eine am Schieber 23 vorgesehene Nase 24 aus dem Weg des Fühlarmes 19 entfernt wird.
Daher kann der Fühlarm 19 durch die schräge Kante 15 der Fahrkarte 12 ebenfalls verschwenkt werden, sobald dieselbe auf diesen Fühlarm auftrifft. Es ist klar, dass dank dieser Anordnung der Fühlarme 19 und 20 eine Fahrkarte nur dann eingeführt werden kann, wenn ihre linke vordere Ecke abgeschnitten ist; die Fahrkarte kann also nicht seitenverkehrt oder rückwärts eingeführt werden.
Durch das Verschwenken des linken Fühlarmes 19 wird ein Schalter 25 geschlossen, der einen Elek tromotor in einem Antriebsaggregat 26 (Fig. 7) ein schaltet. Dieser Elektromotor ist über eine nicht dar gestellte Kette mit der Eingangswalze 18 sowie mit einer Walze 27 eines Ausgangswalzenpaares 27, 28 (Fig. 2) gekuppelt. Die Fahrkarte wird daher durch die Walze 18 weiter in die Maschine hineingezogen, bis ihre Vorderkante auf einen schwenkbaren, feder belasteten Hebel 29 trifft.
Dieser Hebel wird dadurch im Uhrzeigersinn verschwenkt. Sobald die Fahrkarte nicht mehr von Hand erfasst und aus der Maschine zurückgezogen werden kann, betätigt der Hebel 29 einen zweiten Schalter 30, welcher eine im Antriebs aggregat 26 enthaltene Eintourenkupplung einschal tet. Solche Eintourenkupplungen sind bekannt und im Handel erhältlich, weshalb die hier verwendete Kupplung nicht näher dargestellt oder beschrieben ist.
Ihre Funktion ist kurz gesagt die folgende: Nach dem Einschalten mittels des Schalters 30 beginnt sich ein aus dem Antriebsaggregat 26 herausragendes Zahn rad 31 (Fig. 7) zu drehen und macht genau eine Um drehung, worauf es wieder zum Stillstand kommt. Gleichzeitig sorgt ein Haltekontakt dafür, dass der Elektromotor eingeschaltet bleibt, bis das Zahnrad 31 seine Umdrehung vollendet hat, auch wenn der Schalter 25 durch Zurückschwenken des Fühlarmes 19 vorher wieder ausgeschaltet wird.
Das Zahnrad 31 steht mit einem Zahnrad 32 (Fig. 2,<B>7</B>) auf einer Welle 33 in Eingriff, so dass auch diese Welle 33 eine Umdrehung macht. Die Welle 33 trägt ein Zahnrad 34, welches über ein nicht darge stelltes Zwischenrad ein Zahnrad 35 auf einer Welle 36 antreibt. Ferner ist' mit dem Zahnrad 32 ein Zahnrad 37 verbunden, welches ein Zahnrad 38 auf einer Welle 39 antreibt.
Auf der Welle 36 sitzt eine Trommel 40, welche in ihrer Umfangsfläche eine nicht .dargestellte Nut aufweist, in die ein von einem Lineal 41 getragener Zapfen 42 eingreift (Fig. 2). Das Lineal 41 ist zwi schen Rollen 43 verschiebbar geführt, und an seinem Ende ist eine federbelastete, einen Haken aufweisende Klinke 44 schwenkbar gelagert. Der Haken am Ende der Klinke 44 ist in der in Fig. 2 gezeigten Lage der Teile von einer Leiste 45 unter dem Eingangsschlitz der Maschine niedergedrückt gehalten.
Sobald sich die Trommel 40 zu drehen beginnt, wird das Lineal 41 mittels des in die genannte Nut eingreifenden Zapfens 42 nach links gezogen, wobei der Haken an der Klinke 44 durch die Federbelastung derselben nach oben gedrückt wird und die hintere Kante der Fahrkarte erfasst.
Sobald sich das Lineal 41 zu be wegen beginnt, wird ferner ein an demselben anlie gender Winkelhebel 46 durch eine nicht dargestellte Feder im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt und stösst einen Schieber 47 nach oben in den Einlasschlitz 16, so dass keine zweite Fahrkarte vorzeitig in die Ma schine eingeführt werden kann. Die Fahrkarte wird dann durch den Haken an der Klinke 44 weiter nach links geschoben, bis ihre Vorderkante auf einen ver schiebbaren Anschlag 48 trifft.
In dieser Stellung, in der die Fahrkarte eine gewisse Zeit stehen bleibt, er folgt, wie nachstehend beschrieben, die Ablesung der Kerben 13 und 14 und ein Einprägen des Datums in die Fahrkarte. Darauf wird der Anschlag 48 mittels eines nicht dargestellten Hebels, der auf dem Umfang einer auf der Welle 36 sitzenden Kurvenscheibe 49 gleitet, gesenkt, und das Lineal 41 und damit die Fahrkarte werden weiter nach links geschoben bis die Fahrkarte von den Ausgangswalzen 27 und 28 erfasst und durch einen Trichter 50 aus der Maschine ausge worfen wird.
Der ganze Durchlauf der Fahrkarte durch die Maschine dauert z. B. etwa 1 bis 2 Sekunden, wo durch am Ausgabeschalter keine merklichen Ver zögerungen entstehen.
Nach dem Auswerfen der Fahrkarte kehrt das Lineal 41 wieder in seine Ausgangsstellung zurück, und der Einlasschieber 47 wird wieder gesenkt, so dass die Maschine zur Aufnahme einer weiteren Fahrkarte bereit ist.
Die Ablesung der Kerben 13 und 14 in der Fahr karte 12 erfolgt mit Hilfe von je 16 Ablesependeln 51 und 52 (Fig. 4), die auf beiden Seiten der in Able- sestellung befindlichen Fahrkarte angeordnet sind. Die Ablesependel 51 und 52 sind um Achsen 53 bzw. 54 schwenkbar und weisen rechteckige öffnungen 55 bzw. 56 auf. Durch diese Öffnungen 55 und 56 er streckt sich je eine Stange 57 bzw. 58, die an ihren beiden Enden von je einem um eine Achse 59 bzw.
60 schwenkbaren Hebel 62 getragen ist, In der Zeichnung (Fig. 4) ist nur einer der die Stange 58 tra genden Hebel 62 dargestellt. In den Hebeln 62 sind abgewinkelte Schlitze 64 vorgesehen, in welche Stifte 66 eingreifen, die auf Hebeln 67 und 68 befestigt sind. Die Hebel 67 und 68 sind um Achsen 69 bzw. 70 schwenkbar und weisen bogenförmige Schlitze 72 auf, durch welche eine Stange 73 hindurchtritt, die exzentrisch auf einer auf der Welle 36 sitzenden Scheibe 74 befestigt ist (s. auch Fig. 2).
Bevor die Fahrkarte 12 die Ablesestellung er reicht, ist die Stange 73 in einer unteren Stellung und die Hebel 67 und 68 sind aus den in Fig. 4 gezeigten Lagen nach unten geschwenkt. Dabei befinden sich die Stifte 66 in den unteren Teilen der Schlitze 64 und halten die Hebel 62 nach aussen, d. h. vonein ander weg geschwenkt. Dadurch werden auch die Ablesependel 51 und 52 mittels der Stangen 57 bzw. 58 nach aussen geschwenkt gehalten, so dass sie die Fahrkarte 12 nicht berühren.
Wenn die Fahrkarte die Ablesestellung erreicht, gelangt die exzentrische Stange 73 in eine obere Stel lung, wodurch auch die Hebel 67 und 68 gehoben werden. Damit werden zuerst die Hebel 62 gegen- einandergeschwenkt, so dass die Stangen 57 und 58 die Ablesependel 51 und 52 freigeben.
Die Ablese pendel werden daher durch ihr Eigengewicht (gege benenfalls durch Federn unterstützt) gegen die Fahr karte 12 geschwenkt, bis sie auf dem Fahrkartenrand oder in einer Kerbe aufliegen; die Endstellungen der Ablesependel 51 und 52 sind also dadurch bestimmt, ob sich unter ihnen jeweils eine Kerbe bzw. keine Kerbe in der Fahrkarte befindet.
Bei der weiteren Einwärtsbewegung der Hebel 62 werden sodann Keile 75 bzw. 76 in entsprechende keilförmige Ausschnitte in den Ablesependeln 51 und 52 eingeführt, um deren Stellungen eindeutig zu fi xieren. Jedes Ablesependel weist zwei derartige keil förmige Ausschnitte auf, von denen einer der Stel lung mit Kerbe und der andere der Stellung ohne Kerbe entspricht.
(In Fig. 4 ist für eines der linken Ablesependel 51 in ausgezogenen Linien die Stellung ohne Kerbe und in strichpunktierten Linien die Stel lung mit Kerbe dargestellt.) Die Keile 75 und 76 sind an federbelasteten Trägern 77 befestigt, die auf den Hebeln 62 bei 78 schwenkbar gelagert sind. Sollte aus irgend einem Grund eines der Ablesependel keine eindeutige Stellung einnehmen, so kann der Keil 75 bzw. 76 nicht einfallen; in diesem Falle wei chen die Träger 77 gegen ihre Federbelastungen aus, und gleichzeitig wird durch nicht dargestellte Mittel ein Warnsignal ausgelöst, um die Bedienungsperson aufmerksam zu machen.
Nachdem die Keile 75 und 76 in die Ausschnitte in den Ablesependeln 51 bzw. 52 eingeführt sind, bewegen sich bei der weiteren Aufwärtsschwenkung der Hebel 67 und 68 die Stifte 66 in den oberen Schenkeln der Schlitze 64, so dass die Hebel 62 ste hen bleiben.
Die Hebel 67 und 68 tragen je eine Achse 79, auf der für jedes Ablesependel ein Kippglied 80 gelagert ist. Bei der Aufwärtsbewegung der Hebel 67 und 68 wird jedes Kippglied 80 je nach der Stellung des ent sprechenden Ablesependels gegen einen linken oder rechten unteren Vorsprung an demselben gestossen und dadurch nach links bzw. nach rechts geschwenkt.
Die schliesslich erreichte Stellung jedes Kippgliedes 80, welche anzeigt, ob an der betreffenden Stelle der Fahrkarte 12 eine Kerbe vorhanden ist oder nicht, wird durch Übertragungsstangen 81 bzw. 82 auf eine Stanzeinrichtung 83 für einen Lochstreifen 84 bzw. auf Übersetzungsschieber 85 zur Betätigung einer Additionsmaschine 86 übertragen.
Die Stellungen der Übersetzungsschieber 85, welche die Verteilung der Kerben 13 im rechten Rand der Fahrkarte und damit in einem Binärcode den Fahrpreis darstellen, werden überdies durch weitere Übertragungsstangen 87 ebenfalls in die Stanzeinrichtung 83 übertragen.
Währenddem die Stange 73 die gebogenen Schlitze 72 in, den Hebeln 67 und 68 durchläuft, die letzteren also in ihren dargestellten Lagen stillstehen, erfolgt die Eingabe des durch die Kerben 13 in der Fahrkarte dargestellten Fahrpreises in die Additions maschine 86. Gleichzeitig werden auch in den Loch streifen 84 Lochungen eingestanzt, die den Fahrpreis und die durch die Kerben 14 wiedergegebene Rela tionsnummer darstellen. Dies ist nachstehend näher erläutert.
Die Additionsmaschine 86 ist irgend eine handels übliche Maschine mit Volltastatur, die hier nicht näher beschrieben wird. Die Maschine weist wenig stens 5 Reihen von den Ziffern 1 bis 9 entsprechen den Tasten 88 auf, von denen jedoch die üblichen Knöpfe entfernt sind. Auf die Additionsmaschine 86 ist ein Bedienungsaufsatz 89 aufgesetzt. Dieser Be dienungsaufsatz 89 enthält für jede Taste 88 einen Schieber 90, der einen Stift 91 trägt und von einer Feder 92 nach unten gegen die betreffende Taste 88 gezogen ist (Fig. 5).
Die einzelnen zu je einer Reihe von Tasten 88 gehörenden Dezimalstellen des Fahrpreises sind wie schon erwähnt durch je vier Kerben 13 in der Fahr karte und damit durch die Stellungen von vier über- setzungsschiebern 85 dargestellt. Die vier zu einer Tastenreihe gehörenden Übersetzungsschieber 85a, 85b, 85c und 85d sind in Fig. 6 gezeigt, wobei der Schieber 85a den Wert 0 oder 1, der Schieber 85b den Wert 0 oder 2, der Schieber 85c den Wert 0 oder 4 und der Schieber 85d den Wert 0 oder 8 darstellen können.
Die Übersetzungsschieber sind mit je neun winkelförmigen Ausnehmungen 93 versehen, welche die neun zu einer Tastenreihe gehörenden Stifte 91 aufnehmen, wobei diese Stifte auf den strichpunk tierten vertikalen Linien in Fig. 6 liegen. Die Aus- nehmungen 93 sind in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise derart geformt und angeordnet, dass jeweils nur ein Stift 91 frei nach unten bewegbar ist, und zwar derjenige, der zu der Taste der Additionsma schine gehört, deren Zahl durch die Stellungen der vier Übersetzungsschieber dargestellt ist. Wenn z. B.
in Fig. 6 die Übersetzungsschieber 85a und 85c nach links gezogen wären, wäre der der Zahl 5 entspre chende Stift 91 auf der 5. strichpunktierten vertika len Linie nach unten bewegbar.
Die Stifte 91 liegen ferner in Ausnehmungen von Betätigungskulissen 94, welche die Stifte 91 und damit die Schieber 90 normalerweise entgegen der Kraft der Federn 92 angehoben halten. Die Betäti gungskulissen 94 sind mittels nicht dargestellter Zap fen in Führungen 95 (Fig.7) verschiebbar geführt und tragen Stifte 96, die in Schlitze in Schwenkhe beln 97 eingreifen (Fig. 4).
Die Schwenkhebel 97 sit- zen auf Achsen 98, die über Hebel 99 und eine Stange 100 miteinander verbunden sind und mittels eines Hebels 101 gemeinsam verschwenkt werden können (Fig. 7). Der Hebel 101 ist mit einem Ende einer Stange 102 verbunden, die an ihrem anderen Ende ein Langloch zur Aufnahme eines Nockens 103 auf weist, der exzentrisch auf einer mit der Welle 33 ver bundenen Scheibe 104 sitzt (Fig. 2, 4, 7).
Nachdem die Übersetzungsschieber 85 ihre den Kerbenablesungen entsprechende Stellungen einge nommen haben, zieht der Nocken 103 die Stange 102 in Fig. 4 nach links, wodurch die Schwenkhebel 97 im Uhrzeigersinn geschwenkt und die Betätigungsku lissen 94 entlang ihren Führungen gesenkt werden. Zuerst bewegen sich die Betätigungskulissen eine kurze Strecke in der Längsrichtung der Schieber 90, wobei in jeder Tastenreihe nur derjenige Schieber 90 durch seine Feder 92 nach unten gezogen wird, des sen Zahl durch die Übersetzungsschieber 85 einge stellt ist. Die übrigen Schieber 90 sind durch die Übersetzungsschieber 85 wie beschrieben in ihren oberen Lagen gehalten.
Dann bewegen sich die Ku lissen 94 schräg zur Richtung der Schieber 90 weiter nach unten, wobei jeweils der Stift 91 des nach unten gefolgten Schiebers 90 von einem Vorsprung 105 erfasst und dann weiter nach unten gedrückt wird, um die entsprechende Taste 88 der Additionsmaschine 86 niederzudrücken. Damit ist der Fahrpreis in die Additionsmaschine 86 eingegeben, und die letztere wird durch nicht dargestellte Mittel betätigt, um den eingegebenen Betrag zu addieren.
Wie vorstehend schon erwähnt, werden die Ker- benablesungen d. h. die Stellungen der Ablesependel 51 und 52, auch über die Übertragungsstangen 81 und 87 in die Stanzeinrichtung 83 übertragen, welche von diesen Übertragungsstangen über insgesamt 32 Verbindungsstangen 106 betätigt wird.
Die Stanzeinrichtung 83 ist in den Fig. 8 und 9 eingehender dargestellt. Wie aus diesen Figuren er sichtlich ist, sind die Verbindungsstangen 106 mit je einem schwenkbaren Hebel 107 verbunden, der einen Kopf<B>108</B> trägt. Die Köpfe 108 ragen in je eine Ausnehmung eines Schiebers 109 hinein. Die 32 Schieber 109 sind in einem Stanzblock 110 ver schiebbar geführt. Der Stanzblock 110 ist als Ganzes mittels eines Hebels 111 in Richtung des Pfeiles P in Fig. 9 hin- und herbewegbar. Der Hebel<B>111</B> ist mit einem exzentrischen Zapfen 112 auf einer Scheibe <B>113</B> verbunden.
Im Stanzblock 110 sind ferner 32 Stanzstempel 114 verschiebbar geführt. Die Schieber 109 weisen an ihren Enden Absätze 115 auf, auf wel chen die unteren Enden der Stanzstempel 114 auflie gen, wenn der betreffende Schieber 109 durch seinen Hebel 107 in Fig. 9 nach links geschoben ist.
Wenn die Ablesung der Kerben 13 und 14 in der Fahrkarte erfolgt ist und die Schieber 109 die der Ablesung entsprechenden Stellungen eingenommen haben, wird der Stanzblock <B>110</B> durch den Hebel 111 gehoben, wodurch auch diejenigen Stanzstempel 114 gehoben werden, deren Schieber 109 nach links ge schoben sind: Die oberen Enden der Stanzstempel 114 sind in einem feststehenden Block 116 geführt, welcher einen Schlitz 117 aufweist, durch den der mit Löchern zu versehende Papierstreifen 84 läuft.
In diesen Papierstreifen 84 werden durch die angehobe nen Stanzstempel 114 Löcher gestanzt, welche den Kerben 13 und 14 in der Fahrkarte entsprechen.
Die mittleren Teile der Stanzstempel 114 weisen einen geringeren Durchmesser auf als die Enden und sind von zwei Schlitzkämmen 118 und 119 umgeben, die an den Blöcken 110 bzw.<B>116</B> befestigt sind. Der Schlitzkamm 119 sorgt dafür, dass die Stanzstempel 114 nicht nach unten fallen können. Der Schlitz kamm 118 zieht die gehobenen Stanzstempel 114 wieder nach unten, wenn sich der Stanzblock 110 senkt.
In gewissen Fällen könnte die Gefahr auftreten, dass ein Stanzstempel 114 durch Reibung auch dann mit dem Stanzblock 110 gehoben wird, wenn der ent sprechende Schieber 109 nicht nach links geschoben ist. Um dieser Gefahr zu begegnen, könnte ge- wünschtenfalls der die Schieber 109 führende Stanz block so abgeändert sein, dass er nur bis kurz vor die Stanzstempel 114 reicht, deren untere Enden in die sem Fall in feststehenden Führungen geführt wären (nicht dargestellt).
Im Stanzblock 110 sind ferner noch Stanzstempel 120 vorgesehen, welche bei jedem Hub gehoben wer den und den Papierstreifen 84 mit einer Transportlo chung versehen.
Einige Teile des Antriebes für die Stanzeinrich- tung und für den Papierstreifen 84 sind aus Fig. 10 ersichtlich, welche eine Ansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles X in Fig. 4 und 7 zeigt. Die den exzentrischen Zapfen 112 tragende Scheibe 113 sitzt auf einer Welle 121, die einen Hebel 122 trägt, wel cher mit einem Zapfen 123 versehen ist. Der Zapfen 123 greift in eine Ausnehmung in einem Kupplungs stück 124, das auf einer Stange 125 befestigt ist. Der Antrieb dieser Stange 125 erfolgt von einem exzen trischen Zapfen 126 auf einer auf der Welle 39 gela gerten Scheibe 127 aus (Fig. 7).
Die Scheibe 127 ist mit der Welle 39 über eine nicht dargestellte Kupp lung verbunden, die erst dann eingeschaltet wird, wenn die Ablesung der Kerben in der Fahrkarte er folgt ist und die Schieber 109 im Stanzblock 110 ihre Stellungen eingenommen haben. Da sich jedoch die Welle 39 wegen des Übersetzungsverhältnisses zwi schen den Zahnrädern 37 und 38 rascher dreht als die Wellen 33 und 36, macht die Scheibe<B>127</B> bis zur Vollendung der ganzen Umdrehung der Wellen 33 und 36 ebenfalls genau eine Umdrehung. Durch den Zapfen 126 auf der Scheibe 127 wird über einen Hebel 128 eine Stange 129 hin- und hergeschoben.
Die Stange 129 trägt einen Stift 130, der in einen Schlitz in einem Arm 131 eines Winkelhebels ein greift, welcher um eine Achse 132 schwenkbar ist. Der andere Arm 133 des Winkelhebels ist mittels eines weiteren Stiftes 134 mit der Stange 125 gekup pelt, um dieselbe hin- und herzuschieben.
Durch die Hin- und Herbewegung der Stange 125 wird ferner auch ein Hebel 135 (Fig. 10) hin- und hergeschwenkt, der über eine Klinke und ein Sperr zahnrad (nicht dargestellt) ein Tansportrad 136 für den Papierstreifen 84 dreht. Ausserdem ist noch ein Winkelhebel<B>137</B> vorgesehen, der ebenfalls von der Stange 125 um eine Achse 138 hin- und herge- schwenkt wird. Der Winkelhebel 137 trägt eine Rolle 139, welche bei der Schwenkung des Hebels 137 im Gegenuhrzeigersinn die nötige Länge Papierstreifen von einer Vorratsspule 140 abzieht.
Der gelochte Papierstreifen wird schliesslich auf einer weiteren Spule 141 durch nicht dargestellte Mittel aufgewickelt.
Bevor die Fahrkarte die Maschine verlässt, wird schliesslich noch das Datum in sie eingeprägt. Zu die sem Zweck sind über dem vorderen Rand der in Ab lesestellung befindlichen Fahrkarte Datumpräge- scheiben 142 auf einer Achse 143 gelagert (Fig. 2, 7). Die Achse 143 ist auf einem Winkelhebel 144 befe stigt, der um eine Achse 145 schwenkbar ist. Der Winkelhebel 144 wird über eine Stange 146 von einer Rolle 147 betätigt, die auf einer Kurvenfläche auf dem linken Ende (Fig. 2) der Trommel 40 läuft.
Die Rolle 147 ist ferner auf einem Hebel 148 gela gert, der um eine Achse 149 schwenkbar ist. Für die Datumprägung wird die Rolle 147 von der Kurven fläche auf dem Ende der Trommel 40 nach links be wegt, wodurch die Datumprägescheiben 142 auf die Fahrkarte herabgedrückt werden. Normalerweise sind die Datumprägescheiben 142 durch eine nicht dargestellte Feder in einer oberen Stellung gehalten.
Gleichzeitig mit der Datumprägung könnten ge- wünschtenfalls durch zusätzliche Prägescheiben noch andere Indikationen in die Fahrkarte eingeprägt wer den, z. B. ein Zeichen des ausgebenden Beamten.
Die dargestellte Maschine arbeitet rein mecha nisch und ist somit sehr wenig störanfällig. Sie be steht weitgehend aus durch Stanzungen herstellbaren Teilen und kann in grösseren Serien relativ billig hergestellt werden, insbesondere im Vergleich zu den bekannten Schalterdruckern, welche die Fahrkarte beim Ausgabeschalter drucken.
Besonders zu beachten ist auch die Tatsache, dass bei der Ablesung der Kerben in der Fahrkarte und bei der Übertragung der Ablesungen alle Bewegun gen unbelastet erfolgen. So können die Ablesependel 51 und 52 frei in die Kerben 13 und 14 einfallen und werden erst dann durch die Kippglieder 80 belastet, wenn sie ihre endgültigen Stellungen eingenommen haben und durch die Keile 75 bzw. 76 gehalten sind.
Ebenso erfolgt die Bewegung der -Übersetzungsschie ber 85 in unbelastetem Zustand; die abgelesenen Werte werden erst dann mittels der Betätigungskulis sen 94 in die Additionsmaschine 86 eingegeben, wenn die übersetzungsschieber 85 ihre endgültigen Stellungen eingenommen haben. Desgleichen werden bei der Stanzung der Lochungen in den Papierstrei- fen 84 zuerst die Schieber 109 eingestellt und erst dann erfolgt gesamthaft die Stanzung durch Ver schiebung des Stanzblockes 110.
Durch die beschriebene Maschine werden auto matisch die Fahrpreise aller von einem Schalterbe amten ausgegebenen Normalfahrkarten abgelesen, in eine Additionsmaschine übertragen und addiert. Dabei muss der Schalterbeamte keine Rechenma- schinentastatur bedienen, wodurch Zeitverluste verursacht würden und Fehler entstehen könnten. Derart kann der Schalterbeamte jederzeit auf ein fachste Weise seine Kasse kontrollieren, indem er einfach den Kassenbestand mit dem Total der Addi tionsmaschine vergleicht.
Es ist klar, dass als Additionsmaschine auch eine Registrierkasse oder eine ähnliche Maschine verwen det werden könnte. Eine solche Maschine könnte in bekannter Weise so ausgebildet sein, dass sie mittels je eines Schlüssels von mehreren Beamten bedient werden könnte, wobei für jeden Beamten ein eigenes Total gebildet würde. Eine solche Maschine könnte auch zweckmässigerweise mit einer Preisanzeigeein- richtung versehen sein, welche für jede einzelne Fahrkarte oder für einige an denselben Käufer abge gebene Fahrkarten den Preis automatisch anzeigt.
Um die Notwendigkeit einer zeitraubenden perio dischen Kontrolle des bei einer Station vorhandenen Fahrkartenbestandes zu vermeiden, welche bisher deshalb gegeben war, weil die Fahrkarten sofort nach Verlassen der Druckerei als Wertpapier behandelt werden mussten, können die nach dem beschriebenen Verfahren behandelten Fahrkarten erst nach Durch laufen der beschriebenen Maschine als gültig erklärt werden. Zu diesem Zweck kann die Maschine dazu eingerichtet sein, auf der Fahrkarte eine Quittungs markierung anzubringen. Z.
B. kann die Ausgangs walze 27 mit einem Prägemuster versehen sein, wel ches beim Durchlauf der Fahrkarte durch die Ma schine in die Fahrkartenrückseite eingeprägt wird, um die Fahrkarte zu validieren. Dadurch könnte ge- wünschtenfalls auch gleichzeitig die Fahrkarte etwas verbreitert werden, um ein zweimaliges Einführen derselben Fahrkarte in die Maschine zu verun- möglichen.
Die beschriebene Maschine ist zur Behandlung von Fahrkarten im normalen Format von 30,5 X 57 mm eingerichtet. Es ist aber klar, dass eine ähnliche Maschine auch auf mehrere Fahrkartenfor mate umstellbar sein könnte. Für grössere Fahrschei ne, wie Abonnemente u. dgl., könnte auch so vorge gangen werden, dass zu jedem solchen Fahrschein eine Karte im Normalformat geliefert wird, welche durch die beschriebene Maschine geschickt und dann mit dem Fahrschein z.
B. durch eine Heftung verbun den wird. Gewünschtenfalls könnte dabei eine solche Normalkarte wie angegeben mit einer Quittungsmar kierung versehen werden und dann zur Validierung des ganzen Fahrscheines dienen.
Für Strecken, für welche bei einer Station keine gedruckten Fahrkarten vorrätig sind, kann der Schal- terbeamte in üblicher Weise einen Fahrschein von Hand ausfüllen. Um auch den Preis eines solchen Fahrscheines in die Additionsmaschine eingeben zu können, sind besondere zusätzliche Tasten 150 mit Knöpfen 151 vorgesehen (Fig. 4, 5). Beim normalen Betrieb der Maschine sind die Tasten 150 durch nicht dargestellte Mittel in ihren oberen Stellungen blockiert und können nicht betätigt werden. Die Stifte 91 arbeiten dabei in Langlöchern in den Tasten 150.
Für die Handeingabe eines Fahrpreises wird die ge nannte Blockierung gelöst, so dass die Tasten 150 niedergedrückt werden können, wobei ihre unteren Enden direkt die Tasten 88 der Additionsmaschine 86 betätigen. Gleichzeitig mit dem Lösen der Blok- kierung wird eine besondere (nicht dargestellte) Taste an der Addtionsmaschine betätigt, wodurch auf dem üblichen Additionsstreifen in derselben ein Vermerk oder Zeichen angebracht wird, aus dem später er sichtlich ist, dass der betreffende Betrag von Hand eingegeben wurde und dass daher ein Beleg (Doppel des Fahrscheines) dafür vorhanden sein muss.
Diese Möglichkeit der Handeingabe von Beträgen in die Additionsmaschine kann auch bei der Ausgabe von halben Fahrkarten (für Kinder usw.) ausgenützt werden. Es kann zuerst die ganze Fahrkarte durch die Maschine geschickt werden, worauf in üblicher Weise die Hälfte abgeschnitten wird und gleichzeitig der halbe Betrag von Hand zur Subtraktion in die Additionsmaschine eingegeben wird. Auch in diesem Fall erscheint auf dem Additionsstreifen der Addi tionsmaschine das Zeichen für Handeingabe; als Beleg für diese Eingabe kann die abgeschnittene, zu rückbehaltene Fahrkartenhälfte dienen.
Bei diesem Vorgehen werden der Fahrpreis und andere Ablesun- gen auch bei halben Fahrkarten ganz auf den Loch streifen übertragen. Um diese Angaben später von den Angaben für eine ganze Fahrkarte unterscheiden zu können, wird dabei noch von Hand eine Taste be tätigt, um ein zusätzliches Loch in den Lochstreifen einzustanzen. Damit die Betätigung dieser Taste nicht vergessen werden kann, könnte sie z. B. mit einer auf der Maschine angebrachten Schneideinrichtung für halbe Fahrkarten gekuppelt sein.
Die beschriebene Maschine überträgt auch für jede durchlaufende Fahrkarte den Fahrpreis und eine Relationsnummer, welche Angaben über die Fahr strecke darstellt, auf den Lochstreifen 84, ohne dass dadurch für den Schalterbeamten irgend eine Mehr belastung entsteht.
Dieser Lochstreifen wird dann an eine zentrale Stelle eingesandt und durch eine Daten verarbeitungsanlage ausgewertet. Es können daraus buchhalterische Angaben, Angaben für die Verrech nung zwischen verschiedenen Verkehrsunternehmun- gen, statistische Angaben über einzelne Strecken und Fahrkartenarten u. dgl. gewonnen werden. Es ist ohne weiteres klar, dass zu diesem Zweck auch ein anderer Datenspeicher, z.
B. ein Magnetband, ver wendet werden könnte, in welchen die Ablesungen der Fahrkartenkerben übertragen werden können. Bei der beschriebenen Maschine werden von den von Hand geschriebenen Fahrscheinen keine Anga ben in den Lochstreifen 84 gestanzt, und die für diese Fahrscheine vorhandenen Belege werden später ge sondert ausgewertet. Es wäre aber natürlich denkbar, dass Mittel vorgesehen werden, um die von Hand in die Additionsmaschine eingegebenen Angaben auch auf die Stanzeinrichtung zu übertragen und in den Lochstreifen einzustanzen. In diesem Fall könnte die Eingabetastatur gewünschtenfalls auch noch beson dere Tasten zur Eingabe einer Relationsnummer auf weisen.
Die Kerben in den Fahrkarten, die natürlich an stelle der dargestellten Halbkreisform auch eine an dere Form, z. B. Rechteckform, haben könnten, können wie schon erwähnt beim Druck derselben eingestanzt werden. Sie können auch später in einen Fahrkartenstapel eingefräst oder -gehobelt werden. Zur Kontrolle der Kerbung eines Fahrkartenstapels kann eine Kontrollvorrichtung verwendet werden, die die Kerben abliest und die durch die Kerben darge stellten Angaben in Klarschrift auf eine Kontrollkarte druckt. Diese Kontrollkarte kann dann mit den ge druckten Angaben auf den Fahrkarten des betreffen den Stapels verglichen werden.
Natürlich sind verschiedene Varianten möglich. Erforderlichenfalls könnten z. B. alle vier Ränder der Fahrkarte mit Kerben versehen werden. Auch wäre es möglich, die Ablesungen auf anderem Wege auf die Additionsmaschine und die Stanzeinrichtung zu übertragen, z. B. durch Bowdenkabel oder auf elek trischem Wege.
Anstelle der beschriebenen Randkerben könnten gewünschtenfalls auch andere Markierungen der Fahrkarten verwendet werden, z. B. Lochungen, elektronisch lesbare Zeichen, Aufdruck mit Magnet farbe u. dgl., was jedoch im allgemeinen weniger vor- teilhaft bzw. teurer und komplizierter ist.
Ferner wäre es auch möglich, bei einfacheren Verhältnissen auf die Relationsnummer zu verzichten und nur Kerben für den Fahrpreis in der Fahrkarte vorzusehen. In diesem Falle könnte die Maschine dadurch vereinfacht werden, dass die Lochstreifen- Stanzeinrichtung weggelassen und dafür als, Addi tionsmaschine eine Registrierkasse o. dgl. verwendet wird, die selbst alle eingegebenen Daten auf einem Band, z. B. einem Lochstreifen, festhält.
Es ist klar, dass das beschriebene Abrechnungs- und Kontrollverfahren nicht nur für Fahrkarten ver wendbar ist, sondern auch für andere einem be stimmten Gegenwert entsprechende Belege. Z. B. könnte in einem Waren- oder Lagerhaus jeder Arti kel mit einer kleinen Karte versehen werden, in wel cher durch Kerben oder Lochung der Verkaufspreis und die Warenart dargestellt wären.
Dadurch würde beim Verkauf das Eintippen des Preises in die Kasse wegfallen und könnte gleichzeitig ein Lochstreifen erhalten werden, dessen Angaben für Buchhaltung und Statistik, z. B. auch Lagerbuchhaltung ausgewer tet werden könnten.
Method for checking and accounting for the issuance of a predetermined countervalue corresponding documents, in particular tickets, and machine for carrying out the method It was previously common to print tickets in central printing and to send to the individual output order. The tickets were treated as valuables after leaving the printer and were kept as such at the issuing offices. When the tickets were issued, the date was stamped on the preprinted tickets and the money received for the tickets was placed in a till.
It is clear that with this method, checking the cash register is not easy because all the tickets still available have to be counted. The cause of any differences that may arise is particularly in the case of larger issuing offices where several officials work and e.g. T. operate the same cash register at the same time or in shifts, difficult to determine.
In many places there is currently a change to a different procedure in which the tickets are sold directly at the issuing office, i. H. at the dispensing desk, individually printed at the time of issue. For this purpose, so-called switch printers are used, which record the price amounts of the tickets printed and, if desired, further information about the same, e.g. B. in the form of addition strips. This method also has various disadvantages.
On the one hand, the counter printers used are complicated devices, each of which contains a complete printing device and which are expensive to purchase and relatively prone to failure. Furthermore, the operation of the counter printer at the issuing office is not easy and causes additional expenditure of time.
The method according to the invention is therefore characterized in that the receipts are provided with markings corresponding to the amount of the equivalent value (in the case of tickets that is the fare), and that these markings are read in a machine provided at the issuing point and the Reading in an adder to add the amounts and transferred to a data storage tape.
The documents can e.g. B. tickets, as before rationally and economically printed in central print shops and at the same time provided with the mentioned markings, preferably in the form of edge notches, and there will be no additional time and no noteworthy conversion compared to the previous method at the Ausga order the existing facilities.
The ticket only has to be inserted into the machine mentioned, similar to a date stamping device. By means of the adder, the clerk can determine at any time the amount for which he has sold tickets.
Of course, the adder can be contained in a device which is constructed similarly to the known cash registers. Such a device can be set up to be operated by several officers, each officer needing his own key and a separate total is formed for each officer.
It is easily possible to use a machine in a preferred manner that attaches a receipt marking to the ticket. Then the pre-printed ticket without such a receipt marking, as it is kept at the issuing point, no longer has to be treated as an object of value, in that it can be declared that only a ticket with a receipt marking is valid.
It is clear that in this way the control and billing can be greatly simplified and that the periodic control of the ticket inventory at the issuing point can also be omitted. The also gebil finished in said machine data storage tape, z. B. a punched tape, can be sent to a central point for control and evaluation for statistical purposes.
The ticket can in addition to the Markierun conditions that correspond to the fare, also have further markings that z. B. Display information about the route. This information can then also be transferred to the data storage tape and statistically evaluated at a central point and / or used for billing between the various transport companies involved in the relevant route, it being particularly important that this also means that there is no extra work or no additional time required for the clerk.
The method according to the invention is carried out by means of a machine which, according to the invention, is characterized by a reading device for reading the markings of the document, an ad dierwerk for adding the amounts read and a device for transferring the readings to the data storage tape.
Such a machine can be built up relatively easily and manufactured significantly cheaper than, for example, a counter printer. As he already mentioned, the markings on the receipt can be in the form of marginal notches and the data storage tape can be a punched tape.
In this case, it is easily possible to train the machine so that it works purely mechanically, so that it can be made very little susceptible to failure. The use of edge notches as a marker also has two advantages over the holes that are known for other purposes and distributed over the entire card; once the middle part of the ticket remains free in the desired manner for the usual later devolution device using punch pliers, and the notches can also be easily milled into a whole stack of tickets if desired.
An embodiment of the method according to the invention is explained in more detail below with reference to the drawing, in which an example of the machine according to the invention for carrying out the method is shown schematically, with parts that are not important or disturbing the clarity being omitted in the individual views.
It shows: FIG. 1 a view of a ticket provided with edge notches, FIG. 2 a section through a machine for reading and transferring the information represented by the edge notches, cut along the line 11-11 in FIGS. 4 and 7, individual parts are shown in a view, FIG. 3 shows a detailed view in the direction of arrow III in FIG. 2, FIG. 4 shows a view of the machine from the right side of FIG. 2,
the housing being indicated only by outlines, FIG. 5, on a larger scale, a section through one of the keys shown in FIG. 4, FIG. 6 views of four of the translation slides indicated in FIG. 4, FIG the left side of FIG. 2, FIG. 8 on a larger scale a view of part of FIG. 4, FIG. 9 a view in the direction of the arrow IX in FIG. 8,
also on a larger scale, and FIG. 10 shows a view of part of the machine in the direction of the arrow X in FIGS. 4 and 7.
1 shows a ticket 12 which is provided with edge notches 13 and 14 on its longitudinal edges. These edge notches can be made during the production of the ticket, e.g. B. by punching them at the same time as printing; however, they can also be created later on a whole stack of identical tickets by milling. The notches 13 and 14, which z. B. are only about 0.5 to 0.8 mm deep, leave the main part of the ticket 12 unaffected, so that the same can be canceled later as usual Lich by punch pliers.
The notches 13 in one of the longitudinal edges of the fare 12 represent the fare also printed on the ticket in a binary code. Only one notch is used for the last digit, through which the values 0 or 5 cents can be represented. For the tens, the francs and the ten francs there are four notch positions each to represent the values 0-9 and for the hundred francs two more notches are provided to represent the values 0-3. In this way, through a total of 15 notches, prices of CHF -05. to CHF 399.95.
The notches 14 in the other longitudinal edge of the ticket 12 represent a four-digit relation number, for which a total of 16 notch points are used. According to a predetermined key, this relation number contains information about the route, d. H. the destination station and, if applicable, the type of ticket (normal ticket, discounted ticket, return ticket and the like).
Simultaneously with the attachment of the notches 13 and 14, a corner of the ticket 12 is cut off, so that an inclined edge 15 is formed which, as described below, is intended to prevent incorrect reading of the notches by incorrectly inserting the ticket into the reading device.
When issuing the ticket 12 is introduced by the ticket clerk into the machine presented in Figs. 2 to 10 Darge, which does not require more time than the usual introduction of the Fahrkar th in a date embossing device. The ticket 12 is inserted into a slot 16 (Fig. 2) in the machine's housing with the print facing upwards and with the sloping edge 15 first and pushed between two rollers 17 and 18 until the front edge of the ticket rests on two feeler arms 19 and 20 meets.
Since the left sensing arm 19 (FIG. 3) is in the area of the beveled edge 15 of the ticket 12, the sensing arm 20 is pivoted about its pivot point 21 first. As a result, an angle lever 22 (FIG. 3) in contact with the sensing arm 20 is pivoted clockwise and in turn pushes a spring-loaded slide 23 to the left so that a nose 24 provided on the slide 23 is removed from the path of the sensing arm 19.
Therefore, the sensing arm 19 can also be pivoted by the inclined edge 15 of the ticket 12 as soon as the same strikes this sensing arm. It is clear that, thanks to this arrangement of the sensing arms 19 and 20, a ticket can only be inserted if its left front corner is cut off; the ticket cannot be inserted the wrong way round or backwards.
By pivoting the left sensing arm 19, a switch 25 is closed, which turns on an elec tric motor in a drive unit 26 (Fig. 7). This electric motor is coupled to the input roller 18 and to a roller 27 of an output roller pair 27, 28 (FIG. 2) via a chain not provided. The ticket is therefore drawn further into the machine by the roller 18 until its front edge hits a pivotable, spring-loaded lever 29.
This lever is then pivoted clockwise. As soon as the ticket can no longer be recorded by hand and withdrawn from the machine, the lever 29 actuates a second switch 30 which switches on a single-speed clutch contained in the drive unit 26. Such single-turn clutches are known and commercially available, which is why the clutch used here is not shown or described in more detail.
In short, their function is as follows: After switching on by means of the switch 30, a toothed wheel 31 (FIG. 7) protruding from the drive unit 26 begins to rotate and makes exactly one rotation, whereupon it comes to a standstill again. At the same time, a holding contact ensures that the electric motor remains switched on until the gear wheel 31 has completed its rotation, even if the switch 25 is switched off again beforehand by pivoting the sensing arm 19 back.
The gear wheel 31 meshes with a gear wheel 32 (FIGS. 2, 7) on a shaft 33, so that this shaft 33 also makes one revolution. The shaft 33 carries a gear 34 which drives a gear 35 on a shaft 36 via an intermediate gear not illustrated. Furthermore, a gearwheel 37 is connected to the gearwheel 32 and drives a gearwheel 38 on a shaft 39.
A drum 40 is seated on the shaft 36 and has a groove (not shown) in its circumferential surface into which a pin 42 carried by a ruler 41 engages (FIG. 2). The ruler 41 is slidably guided between rollers 43, and at its end a spring-loaded pawl 44 having a hook is pivotably mounted. The hook at the end of the pawl 44 is held in the position of the parts shown in Fig. 2 by a bar 45 under the entry slot of the machine.
As soon as the drum 40 begins to rotate, the ruler 41 is pulled to the left by means of the pin 42 engaging in said groove, the hook on the pawl 44 being pushed upwards by the spring loading thereof and grasping the rear edge of the ticket.
As soon as the ruler 41 begins to move, an anlie gender angle lever 46 is also pivoted counterclockwise by a spring, not shown, and pushes a slide 47 upwards into the inlet slot 16, so that no second ticket is prematurely inserted into the machine can be. The ticket is then pushed further to the left by the hook on the pawl 44 until its leading edge meets a slidable stop 48 ver.
In this position, in which the ticket remains standing for a certain time, it follows, as described below, the reading of the notches 13 and 14 and the date stamped on the ticket. The stop 48 is then lowered by means of a lever, not shown, which slides on the circumference of a cam disk 49 seated on the shaft 36, and the ruler 41 and thus the ticket are pushed further to the left until the ticket is gripped by the output rollers 27 and 28 and is thrown out through a hopper 50 from the machine.
The whole passage of the ticket through the machine takes z. B. about 1 to 2 seconds, where there are no noticeable delays at the output switch Ver.
After the ticket has been ejected, the ruler 41 returns to its starting position and the inlet slide 47 is lowered again so that the machine is ready to accept another ticket.
The notches 13 and 14 in the ticket 12 are read off with the aid of 16 reading pendulums 51 and 52 each (FIG. 4), which are arranged on both sides of the ticket in the reading position. The reading pendulums 51 and 52 are pivotable about axes 53 and 54, respectively, and have rectangular openings 55 and 56, respectively. Through these openings 55 and 56 he stretches a rod 57 and 58, which at both ends of one around an axis 59 and
60 pivotable lever 62 is carried, In the drawing (Fig. 4) only one of the rod 58 tra lowing lever 62 is shown. Angled slots 64 are provided in the levers 62, into which pins 66 engage, which are fastened to levers 67 and 68. The levers 67 and 68 are pivotable about axes 69 and 70, respectively, and have arcuate slots 72 through which a rod 73 passes, which is fastened eccentrically on a disk 74 seated on the shaft 36 (see also FIG. 2).
Before the ticket 12 reaches the reading position, the rod 73 is in a lower position and the levers 67 and 68 are pivoted down from the positions shown in FIG. The pins 66 are located in the lower parts of the slots 64 and hold the levers 62 outwards, i. H. pivoted away from each other. As a result, the reading pendulums 51 and 52 are also kept pivoted outward by means of the rods 57 and 58, so that they do not touch the ticket 12.
When the ticket reaches the reading position, the eccentric rod 73 reaches an upper Stel ment, whereby the levers 67 and 68 are raised. The levers 62 are thus first pivoted towards one another so that the rods 57 and 58 release the reading pendulums 51 and 52.
The reading pendulum are therefore pivoted by their own weight (if necessary supported by springs) against the ticket 12 until they rest on the edge of the ticket or in a notch; the end positions of the reading pendulums 51 and 52 are thus determined by whether there is a notch or no notch in the ticket below them.
With the further inward movement of the lever 62 then wedges 75 and 76 are inserted into corresponding wedge-shaped cutouts in the reading pendulums 51 and 52 to fix their positions clearly to fi. Each reading pendulum has two such wedge-shaped cutouts, one of which corresponds to the position with a notch and the other of which corresponds to the position without a notch.
(In Fig. 4, the position without a notch is shown in solid lines for one of the left reading pendulums 51 and the position with a notch in dash-dotted lines.) The wedges 75 and 76 are attached to spring-loaded supports 77, which are mounted on the levers 62 at 78 are pivoted. If for any reason one of the reading pendulums does not take a clear position, the wedge 75 or 76 cannot collapse; in this case, the carriers 77 soften against their spring loads, and at the same time a warning signal is triggered by means not shown in order to make the operator aware.
After the wedges 75 and 76 are inserted into the cutouts in the reading pendulums 51 and 52, the pins 66 move in the upper legs of the slots 64 when the levers 67 and 68 are pivoted further upwards, so that the levers 62 remain standing.
The levers 67 and 68 each carry an axis 79 on which a tilting member 80 is mounted for each reading pendulum. During the upward movement of the lever 67 and 68, each tilting member 80 is pushed against a left or right lower projection on the same depending on the position of the corresponding reading pendulum and thereby pivoted to the left or to the right.
The finally reached position of each toggle member 80, which indicates whether or not there is a notch at the relevant point on the ticket 12, is transmitted by transmission rods 81 and 82 to a punching device 83 for a punched tape 84 or to transmission slide 85 for actuating an addition machine 86 transferred.
The positions of the translation slides 85, which represent the distribution of the notches 13 in the right-hand edge of the ticket and thus the fare in a binary code, are also transmitted to the punching device 83 by further transmission rods 87.
While the rod 73 passes through the curved slots 72 in, the levers 67 and 68, so the latter stand still in their positions shown, the input of the fare shown by the notches 13 in the ticket in the addition machine 86. At the same time are also in the Hole strips 84 punched holes that represent the fare and the rela tion number reproduced by the notches 14. This is explained in more detail below.
The addition machine 86 is any commercially available machine with a full keyboard, which is not described in detail here. The machine has at least 5 rows of the digits 1 to 9 correspond to the keys 88, from which, however, the usual buttons are removed. An operating attachment 89 is placed on the adding machine 86. This Be dienungsaufsatz 89 contains for each button 88 a slide 90 which carries a pin 91 and is pulled by a spring 92 down against the key 88 in question (Fig. 5).
The individual decimal places of the fare belonging to a row of keys 88 are, as already mentioned, represented by four notches 13 each in the ticket and thus by the positions of four translation slides 85. The four translation sliders 85a, 85b, 85c and 85d belonging to a key row are shown in FIG. 6, the slider 85a having the value 0 or 1, the slider 85b the value 0 or 2, the slider 85c the value 0 or 4 and the Slider 85d can represent the value 0 or 8.
The translation slides are each provided with nine angular recesses 93 which receive the nine pins 91 belonging to a row of keys, these pins being on the vertical lines in FIG. The recesses 93 are shaped and arranged in the manner shown in FIG. 6 in such a way that only one pin 91 can be moved freely downwards, namely that which belongs to the key of the adding machine, the number of which is determined by the positions of the four translation slide is shown. If z. B.
In Fig. 6 the translation slide 85a and 85c were pulled to the left, the number 5 corre sponding pin 91 on the 5th dash-dotted vertical line would be movable downward.
The pins 91 are also located in recesses of actuating links 94, which normally hold the pins 91 and thus the slide 90 raised against the force of the springs 92. The Actuate transmission links 94 are slidably guided by means of Zap, not shown, in guides 95 (FIG. 7) and carry pins 96 which engage in slots in Schwenkhe 97 (FIG. 4).
The pivot levers 97 sit on axles 98, which are connected to one another via levers 99 and a rod 100 and can be pivoted together by means of a lever 101 (FIG. 7). The lever 101 is connected to one end of a rod 102 which has an elongated hole for receiving a cam 103 at its other end, which sits eccentrically on a ver with the shaft 33 related disc 104 (Fig. 2, 4, 7).
After the translation slides 85 have taken their positions corresponding to the notch readings, the cam 103 pulls the rod 102 to the left in FIG. 4, thereby pivoting the pivot levers 97 clockwise and lowering the actuation pins 94 along their guides. First, the actuating links move a short distance in the longitudinal direction of the slide 90, with only the slide 90 being pulled down by its spring 92 in each row of keys, the number of which is set by the translation slide 85. The remaining slides 90 are held in their upper positions by the translation slides 85 as described.
Then the cu lissen 94 move obliquely to the direction of the slide 90 further down, the pin 91 of the slide 90 following down is grasped by a projection 105 and then further pressed down to depress the corresponding key 88 of the adding machine 86 . The fare has thus been entered into the adding machine 86, and the latter is operated by means not shown in order to add the entered amount.
As mentioned above, the notch readings d. H. the positions of the reading pendulums 51 and 52 are also transmitted via the transmission rods 81 and 87 into the punching device 83, which is actuated by these transmission rods via a total of 32 connecting rods 106.
The punching device 83 is shown in more detail in FIGS. 8 and 9. As can be seen from these figures, the connecting rods 106 are each connected to a pivotable lever 107 which carries a head 108. The heads 108 each protrude into a recess of a slide 109. The 32 slide 109 are guided in a punching block 110 so as to be slidable. The punching block 110 can be moved back and forth as a whole by means of a lever 111 in the direction of the arrow P in FIG. The lever <B> 111 </B> is connected to an eccentric pin 112 on a disk <B> 113 </B>.
In the punching block 110, 32 punches 114 are also guided displaceably. The slides 109 have paragraphs 115 at their ends, on wel chen the lower ends of the punch 114 rest when the slide 109 in question is pushed by its lever 107 in FIG. 9 to the left.
When the reading of the notches 13 and 14 in the ticket has taken place and the slides 109 have taken the positions corresponding to the reading, the punching block <B> 110 </B> is lifted by the lever 111, whereby those punching punches 114 are also lifted, whose slide 109 are pushed to the left: The upper ends of the punch 114 are guided in a stationary block 116 which has a slot 117 through which the paper strip 84 to be provided with holes runs.
In this paper strip 84 holes are punched by the raised NEN punches 114, which correspond to the notches 13 and 14 in the ticket.
The middle parts of the punches 114 have a smaller diameter than the ends and are surrounded by two slot combs 118 and 119 which are attached to the blocks 110 and 116, respectively. The slotted comb 119 ensures that the punches 114 cannot fall down. The slot comb 118 pulls the raised punches 114 back down when the punch block 110 descends.
In certain cases, there could be the risk that a punch 114 is lifted by friction with the punch block 110 even if the corresponding slide 109 is not pushed to the left. In order to counter this danger, the punching block guiding the slides 109 could, if desired, be modified so that it only extends as far as just before the punching punches 114, the lower ends of which would be guided in fixed guides in this case (not shown).
In the punching block 110 punches 120 are also provided, which are lifted with each stroke who and the paper strip 84 is provided with a transport hole.
Some parts of the drive for the punching device and for the paper strip 84 can be seen from FIG. 10, which shows a view of the machine in the direction of the arrow X in FIGS. 4 and 7. The disc 113 carrying the eccentric pin 112 is seated on a shaft 121 which carries a lever 122 which is provided with a pin 123. The pin 123 engages in a recess in a coupling piece 124 which is attached to a rod 125. The drive of this rod 125 is carried out by an eccentric pin 126 on a gela gelated disc 127 on the shaft 39 (Fig. 7).
The disc 127 is connected to the shaft 39 via a coupling, not shown, which is only switched on when the reading of the notches in the ticket he follows and the slide 109 in the punching block 110 have taken their positions. However, since the shaft 39 rotates faster than the shafts 33 and 36 because of the transmission ratio between the gears 37 and 38, the disc 127 also makes exactly one rotation until the shaft 33 and 36 have completed the entire rotation Revolution. A rod 129 is pushed back and forth through the pin 126 on the disk 127 via a lever 128.
The rod 129 carries a pin 130 which engages in a slot in an arm 131 of an angle lever, which is pivotable about an axis 132. The other arm 133 of the angle lever is gekup pelt by means of another pin 134 with the rod 125 to push the same back and forth.
The reciprocating movement of the rod 125 also causes a lever 135 (FIG. 10) to be pivoted back and forth which rotates a transport wheel 136 for the paper strip 84 via a pawl and a locking gear (not shown). In addition, an angle lever 137 is also provided, which is also pivoted back and forth by the rod 125 about an axis 138. The angle lever 137 carries a roller 139 which, when the lever 137 is pivoted counterclockwise, pulls the necessary length of paper strips from a supply reel 140.
The perforated paper strip is finally wound onto a further reel 141 by means not shown.
Before the ticket leaves the machine, the date is finally stamped on it. For this purpose, date embossing disks 142 are mounted on an axle 143 over the front edge of the ticket in the reading position (FIGS. 2, 7). The axis 143 is BEFE Stigt on an angle lever 144, which is pivotable about an axis 145. The angle lever 144 is actuated via a rod 146 by a roller 147 which runs on a curved surface on the left end (FIG. 2) of the drum 40.
The roller 147 is also gela Gert on a lever 148 which is pivotable about an axis 149. For the date stamping, the roller 147 is moved from the curved surface on the end of the drum 40 to the left, whereby the date stamping discs 142 are pressed down on the ticket. The date stamping disks 142 are normally held in an upper position by a spring (not shown).
Simultaneously with the date stamping, other indications could be stamped on the ticket, if desired, by additional stamping disks. B. a sign from the issuing officer.
The machine shown works purely mechanically and is therefore very little prone to failure. It is largely made of parts that can be produced by punching and can be produced relatively cheaply in larger series, especially compared to the known counter printers that print the ticket at the issuing counter.
Particular attention must also be paid to the fact that when reading the notches in the ticket and when transmitting the readings, all movements are unencumbered. Thus, the reading pendulums 51 and 52 can freely fall into the notches 13 and 14 and are only then loaded by the tilting members 80 when they have assumed their final positions and are held by the wedges 75 and 76, respectively.
Likewise, the movement of the translation slide takes place via 85 in the unloaded state; the read values are only entered into the adding machine 86 by means of the actuating slides 94 when the translation slides 85 have assumed their final positions. Likewise, when punching the perforations in the paper strips 84, the slides 109 are set first and only then is the overall punching performed by displacing the punching block 110.
The machine described automatically reads the fares of all normal tickets issued by a counter officer, transfers them to an adding machine and adds them. The clerk does not have to use a computer keyboard, which would cause time losses and errors. In this way, the clerk can easily check his till at any time by simply comparing the amount of the till with the total of the addition machine.
It is clear that a cash register or a similar machine could also be used as the adding machine. Such a machine could be designed in a known manner in such a way that it could be operated by several officers using a key each, with a separate total being formed for each officer. Such a machine could also expediently be provided with a price display device which automatically displays the price for each individual ticket or for some tickets issued to the same buyer.
In order to avoid the need for a time-consuming periodic control of the ticket inventory available at a station, which was previously the case because the tickets had to be treated as securities immediately after leaving the printer, the tickets treated according to the procedure described can only be processed after the described machine must be declared valid. For this purpose, the machine can be set up to attach a receipt mark to the ticket. Z.
B. the output roller 27 can be provided with an embossed pattern, wel Ches is embossed when the ticket passes through the machine in the back of the ticket to validate the ticket. If so desired, the ticket could also be widened somewhat at the same time in order to make it impossible to insert the same ticket twice into the machine.
The machine described is set up to handle tickets in the normal format of 30.5 X 57 mm. It is clear, however, that a similar machine could also be convertible to several ticket formats. For larger tickets such as season tickets etc. Like., It could also be proceeded so that for each such ticket a card is delivered in normal format, which is sent through the machine described and then z.
B. verbun by stitching the. If desired, such a normal card could be provided with a receipt marking as indicated and then be used to validate the entire ticket.
For routes for which no printed tickets are available at a station, the ticket clerk can fill out a ticket by hand in the usual way. In order to also be able to enter the price of such a ticket into the adding machine, special additional keys 150 with buttons 151 are provided (FIGS. 4, 5). During normal operation of the machine, the buttons 150 are blocked in their upper positions by means not shown and cannot be operated. The pins 91 work in elongated holes in the keys 150.
For the manual entry of a fare, the aforementioned blockage is released so that the keys 150 can be depressed, with their lower ends directly actuating the keys 88 of the adding machine 86. Simultaneously with the release of the blockage, a special key (not shown) on the addition machine is pressed, whereby a note or mark is attached to the usual addition strip, from which it is later evident that the amount in question was entered manually and that therefore a receipt (duplicate of the ticket) must be available.
This option of manually entering amounts into the adding machine can also be used when issuing half tickets (for children, etc.). The whole ticket can first be sent through the machine, whereupon half is cut off in the usual way and at the same time half the amount is entered manually into the adding machine for subtraction. In this case, too, the symbol for manual input appears on the addition strip of the addition machine; The cut off half of the ticket that is to be retained can serve as evidence of this entry.
With this procedure, the fare and other readings are transferred entirely to the perforated strip, even with half tickets. In order to be able to differentiate this information later from the information for a whole ticket, a button is still actuated by hand to punch an additional hole in the punched tape. So that the actuation of this key can not be forgotten, it could z. B. be coupled with a cutter attached to the machine for half tickets.
The machine described also transfers the fare and a relation number, which represents information about the route, to the punched tape 84 for each pass through the ticket, without any additional burden being incurred on the ticket clerk.
This punched tape is then sent to a central point and evaluated by a data processing system. From this, accounting information, information for billing between different transport companies, statistical information on individual routes and ticket types, etc. can be generated. Like. Be won. It is readily apparent that for this purpose another data memory, e.g.
B. a magnetic tape could be used ver, in which the readings of the ticket notches can be transferred. In the machine described, no information is punched into the punched tape 84 from the handwritten tickets, and the documents available for these tickets are later evaluated separately. However, it would of course be conceivable that means are provided in order to also transfer the information entered manually into the adding machine to the punching device and punch them into the punched tape. In this case, the input keyboard could, if desired, also have special keys for entering a relation number.
The notches in the tickets, which of course in place of the shown semicircular shape also have another shape, z. B. rectangular shape could have, as already mentioned, can be punched when printing the same. They can also later be milled or planed into a stack of tickets. To control the notch of a stack of tickets, a control device can be used that reads the notches and prints the information presented by the notches in plain text on a control card. This control card can then be compared with the information printed on the tickets of the relevant stack.
Different variants are of course possible. If necessary, z. B. all four edges of the ticket are notched. It would also be possible to transfer the readings to the adding machine and the punching device in another way, e.g. B. by Bowden cable or elec trically.
Instead of the edge notches described, other markings on the tickets could, if desired, be used, e.g. B. perforations, electronically readable characters, imprint with magnetic color u. Like. What, however, is generally less advantageous or more expensive and complicated.
Furthermore, it would also be possible, in the case of simpler conditions, to dispense with the relation number and to only provide notches for the fare in the ticket. In this case, the machine could be simplified in that the punched tape punching device is omitted and a cash register or the like is used as a adding machine, which itself stores all the data entered on a tape, e.g. B. a punched tape holds.
It is clear that the billing and control method described can be used not only for tickets, but also for other documents corresponding to a certain equivalent value. For example, in a department store or warehouse, each article could be provided with a small card in which the sales price and type of goods would be shown by notches or holes.
This would eliminate the need to enter the price in the cash register when selling and a punched tape could be obtained at the same time, whose information for accounting and statistics, e.g. B. also inventory accounting could be evaluated.