Verschluss Die Erfindung betrifft einen Verschluss, insbe sondere für Sicherheitsgurte, der einen Schliessteil und eine in einem Gehäuse fest angeordnete, mit dem Schliessteil zusammenwirkende Sperre umfasst.
Neben anderen Erfordernissen, wie sichere Ver riegelung, leichte Lösbarkeit und einfache Handha bung, muss der Verschluss auch so ausgestaltet sein, dass die Gurttcile einerseits gut festgehalten sind, aber andererseits beim Gebrauch nicht ungleich bean sprucht oder geknickt werden, da sie sonst leicht reis sen und die Wirkung des Sicherheitsgurtes beein trächtigt ist.
Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss an dem Gehäuse und/oder an dem Schliessteil zum Festhalten der Gurtenden ein im Querschnitt etwa P-förmig aus gebildeter Klemmriegel vorgesehen. In der Verschie bungsrichtung des Klemrnriegels etwa parallel zur Längsausdehnung des Gehäuses oder des Schliess- teiles kann .ein Widerlager vorgesehen sein, mit dem über den dazwischenliegenden Gurtteil der Fussteil des P-förmigen Riegels und/oder der obere Ansatz der P-Schlinge zusammenwirken.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nach stehend anhand der beigeschlossenen Zeichnung beispielsweise beschrieben. In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 in einander zuge hörigen Rissen den Gehäuseteil und den Schliessteil eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen Verschlusses. In Fig. 5 ist der Klemmriegel im Schnitt dargestellt.
Wie man aus der Zeichnung ersieht, umfasst der Verschluss einen Gehäuseteil und einen Schliessteil. Der Gehäuseteil besitzt ein Gehäuse 1, in dem ausser einer schwenkbar gelagerten Sperre ein Widerlager 5 und ein Klemmriegel 4 vorgesehen sind.. Das Wider lager 5 kann beispielsweise die Form eines starken Bolzens aufweisen, der zwischen den beiden Seiten teilen des Gehäuses gelagert ist. Der Klemmriegel 4 ist etwa parallel zur Längsausdehnung des Gehäuses 1 verschiebbar. Hierzu können in den Seitenteilen des Gehäuses Schlitze 18 vorgesehen sein, in denen der Klemmriegel 4 gleiten kann.
An dem dem Schliessteil abgekehrten Ende der Schlitze 18 ist das Widerlager 5 vorgesehen. Der Klemmriegel 4 ist im Querschnitt vorzugsweise P-förmig ausgebildet, wie insbesondere Fig. 5 erkennen lässt.
Im Gebrauchszustand ist das Gurtende 3 von unten über den Fuss 6 um die Schlinge 8 und den oberen Ansatz 7 des P herumführt, wobei die Länge des Gurtes in Richtung senkrecht zur Längs ausdehnung des Gehäuses leicht verstellbar ist. Bei einem senkrecht zu dieser Richtung, also parallel zur Längsrichtung des Gehäuses 1, ausgeübten Zug auf den Gurt wird der Klemmriegel 4 gegen das Widerla- ger 5 verschoben. Das Gurtende 3 wird dadurch zwi schen dem Fussteil 6 und dem Ansatz 7 des. Klemm- riegels 4 einerseits und dem Widerlager 5 anderer seits festgeklemmt und gehalten.
Zur Erhöhung der Reibung kann die dem Widerlager 5 zugekehrte Seite des Fussteiles 6 des Klemmriegels 4 gezahnt sein, wie dies bei 9 angedeutet ist. Der Schliessteil 2 umfasst im wesentlichen einen Rahmen 19 und einen mit der Sperre 15 zusammenwirkenden Ansatz 20, der in der Mitte bei 21 unterteilt sein kann. In dem Rahmen 19 ist ebenfalls ein Klemmriegel 4 verschiebbar gelagert; der dem Ansatz 20 abgekehrte Teil des Rahmens ist als Widerlager 5 ausgebildet.
Das Gurtende 3 ist um den Klemmriegel 4 des Schliessteiles 2 in der glei chen Weise herumgeführt wie beim Gehäuseteil.
Um den Schliessteil 2 zur Aufnahme der starken Zugkräfte, die insbesondere dann auftreten, wenn der Verschluss an einem Sicherheitsgurt verwendet wird, nicht zu gross und zu schwer und aus einem zu kost spieligen Material ausbilden zu müssen, ist zu seiner Verstärkung und Versteifung ein Deckel 10 vorgese hen. Durch den Deckel 10 sind die einzelnen Teile des Schliessteiles 2 insbesondere gegen Verbiegungen gesichert.
Dies ist deshalb wichtig, weil bei einem Verbiegen des Schliessteiles der Gurt leicht reissen kann.. Zur besseren Verstärkung des Widerlagers 5 des Schliessteiles 2 kann der Deckel 10 so ausgebil- det sein, dass er das Widerlager 5 teilweise um schliesst.
Der das Widerlager 5 umfassende Teil des Deckels 10 kann zum besseren Zusammenwirken mit dem Fussteil 6 des Klemmriegels 4 gezahnt sein: (bei 12). Vorteilhafterweise überdeckt der Deckel 10 die Oberseite des P-förmigen Riegels 4 in einem geringen Abstand. Bei 30 ist der Deckel 10 mit dem Schliess- teil 2 vernietet oder auf andere Weise verbunden.
Das Gehäuse 1 ist oben durch eine Klappe 13 albgedeckt. Die Klappe 13 weist an ihrer Innenseite Ansätze 14 auf, die mit dem P-förmigen Riegel 4 zu sammenwirken. Vorzugsweise ist an den Ansätzen 14 eine schräge Fläche 22 vorgesehen, die sich beim Schliessen der Klappe 13 gegen die Schlinge 8 des P-förmigen Sperriegels 4 legen und diesen in Richtung gegen das Widerlager 5 verschieben. Dadurch wird das Gurtende 3 festgehalten, ohne dass an dem Gurt ein Zug ausgeübt wird, und der Gurt so gegen eine unbeabsichtigte Verstellung gesichert.
Die Klappe 13 und die Sperre 15 sind gemeinsam bei 16 an dem Gehäuse 1 angelenkt. Beide sind vor zugsweise durch eine gemeinsame Feder 23, die an einer Federstütze 24 befestigt ist, in ihrer Schliesstel- lung gehalten. Beim Hochklappen der Klappe 13 stützt sich deren im Bereich der Anlenkstelle 16 be findliche Kante 25 bei 26 gegen die obere Fläche der Sperre 15 ab und verschwenkt beim Weiterbewegen diese mit ihren Sperrnasen 27 nach oben. Die Sperr nasen 27 sind aus dem Material der Sperre nach unten beispielsweise herausgedrückt und weisen nach aussen und oben hin geneigte Flächen 28 auf.
Zum Schliessen des Verschlusses wird der Schliessteil 2 in das Gehäuse 1 eingeschoben. Dabei tritt die Federstütze 24 in die Unterteilung 21 des Ansatzes 20; die Vorderkante des Ansatzes 20 hebt über die schrägen Flächen 28 die Sperre 15 nach oben und bei einer weiteren Einsteckbewegung schnappen die Sperrnasen 27 in die Ausnehmungen. 29 des Ansatzes 20 ein. Der Verschluss ist jetzt ge schlossen. Beim öffnen des Verschlusses mittels der Klappe 13 werden die Sperrnasen 27 aus den öff- nungen 29 herausgehoben.
Im Schliessweg der Ansätze 20 des Schliessteiles 2 ist eine Feder 17 vorgesehen, die im geschlossenen Zustand durch die Vorderkante des Ansatzes 20 zu- sammengepresst ist. Beim öffnen des Verschlusses bzw. beim Auslösen der Sperre entspannt sich die Feder 17 und stösst den Schliessteil selbsttätig aus.
Die vorliegende Erfindung ist auf das beschriebe ne Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. So können beispielsweise die Nasen 27 an der Sperre 15 auch angeschweisst oder auf andere Weise befestigt sein. Ferner können zwei Federn 23, je eine für die Klappe und: für die Sperre, Verwendung finden. Zur Ge wichtsverminderung kann die Klappe aus einem au, deren Werkstoff als die übrigen Verschlussteile, z. B. aus einem geeigneten Kunststoff bestehen.
Das ge- mäss dem Ausführungsbeispiel aus einem platten- förmigen Teil gebogene und gepresste Klemmglied kann auch aus dem Vollen herausgearbeitet sein. Schliesslich kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Klappe durch einen Zug in der Rich tung zu öffnen ist, in der sich der Gehäuseteil vom Schliessteil löst.
Closure The invention relates to a closure, in particular special for safety belts, which comprises a closing part and a lock which is fixedly arranged in a housing and interacts with the closing part.
In addition to other requirements, such as secure locking, easy detachment and simple handling, the lock must also be designed in such a way that the belt parts are held securely on the one hand, but on the other hand are not subjected to uneven stress or kinking during use, as they otherwise tear easily and the effectiveness of the seat belt is impaired.
For this purpose, according to the invention, a clamping bolt with an approximately P-shaped cross-section is provided on the housing and / or on the closing part for holding the belt ends. In the direction of displacement of the clamping bolt approximately parallel to the longitudinal extension of the housing or the closing part, an abutment can be provided with which the foot part of the P-shaped bolt and / or the upper attachment of the P-loop cooperate via the intermediate belt part.
Further details of the invention are described below with reference to the accompanying drawings, for example. In the drawing, FIGS. 1 and 2 or 3 and 4 show the housing part and the closing part of an embodiment of the closure according to the invention in mutually associated cracks. In Fig. 5 the clamping bar is shown in section.
As can be seen from the drawing, the closure comprises a housing part and a closing part. The housing part has a housing 1 in which, in addition to a pivotably mounted lock, an abutment 5 and a clamping bolt 4 are provided .. The abutment 5 may, for example, have the form of a strong bolt which is mounted between the two sides of the housing share. The clamping bar 4 is displaceable approximately parallel to the longitudinal extent of the housing 1. For this purpose, slots 18 can be provided in the side parts of the housing, in which the clamping bolt 4 can slide.
At the end of the slots 18 facing away from the closing part, the abutment 5 is provided. The clamping bar 4 is preferably P-shaped in cross section, as can be seen in particular from FIG. 5.
In the state of use, the belt end 3 is guided from below over the foot 6 around the loop 8 and the upper extension 7 of the P, the length of the belt in the direction perpendicular to the longitudinal extension of the housing is easily adjustable. When a tension is exerted on the belt perpendicular to this direction, that is to say parallel to the longitudinal direction of the housing 1, the clamping bar 4 is displaced against the abutment 5. The strap end 3 is thereby clamped and held between the foot part 6 and the extension 7 of the clamping bolt 4 on the one hand and the abutment 5 on the other hand.
In order to increase the friction, the side of the foot part 6 of the clamping bolt 4 facing the abutment 5 can be toothed, as indicated at 9. The closing part 2 essentially comprises a frame 19 and an attachment 20 which interacts with the lock 15 and which can be divided in the middle at 21. A clamping bolt 4 is also slidably mounted in the frame 19; that part of the frame facing away from the projection 20 is designed as an abutment 5.
The end of the belt 3 is guided around the clamping bolt 4 of the closing part 2 in the same manner as in the case of the housing part.
In order not to have to make the closing part 2 to absorb the strong tensile forces that occur in particular when the fastener is used on a seat belt, not too large and too heavy and from a material that is too expensive, a cover 10 is required to reinforce and stiffen it intended. The individual parts of the closing part 2 are particularly secured against bending by the cover 10.
This is important because the strap can easily tear when the closing part is bent. For better reinforcement of the abutment 5 of the closing part 2, the cover 10 can be designed so that it partially encloses the abutment 5.
The part of the cover 10 comprising the abutment 5 can be toothed for better cooperation with the foot part 6 of the clamping bolt 4: (at 12). The cover 10 advantageously covers the top of the P-shaped bolt 4 at a small distance. At 30, the cover 10 is riveted to the closing part 2 or connected in some other way.
The housing 1 is covered by a flap 13 at the top. The flap 13 has on its inside lugs 14 which cooperate with the P-shaped bolt 4 to. Preferably, an inclined surface 22 is provided on the lugs 14, which, when the flap 13 is closed, lie against the loop 8 of the P-shaped locking bolt 4 and move it towards the abutment 5. As a result, the strap end 3 is held in place without any tension being exerted on the strap, and the strap is thus secured against unintentional adjustment.
The flap 13 and the lock 15 are articulated together at 16 on the housing 1. Both are preferably held in their closed position by a common spring 23 which is fastened to a spring support 24. When folding up the flap 13 is supported in the area of the articulation point 16 be sensitive edge 25 at 26 against the upper surface of the lock 15 and pivoted when moving this with their locking lugs 27 upwards. The locking lugs 27 are pressed out of the material of the lock downward, for example, and have outwardly and upwardly inclined surfaces 28.
To close the lock, the closing part 2 is pushed into the housing 1. The spring support 24 enters the subdivision 21 of the projection 20; the front edge of the projection 20 lifts the lock 15 upwards over the inclined surfaces 28 and, with a further insertion movement, the locking lugs 27 snap into the recesses. 29 of the approach 20 a. The lock is now closed. When the closure is opened by means of the flap 13, the locking lugs 27 are lifted out of the openings 29.
In the closing path of the lugs 20 of the closing part 2, a spring 17 is provided which, in the closed state, is pressed together by the front edge of the lug 20. When the lock is opened or when the lock is triggered, the spring 17 relaxes and automatically pushes the closing part out.
The present invention is not limited to the embodiment described ne. For example, the lugs 27 can also be welded to the lock 15 or fastened in some other way. Furthermore, two springs 23, one each for the flap and one for the lock, can be used. To reduce weight, the flap can be made of an au, the material of which is used as the other closure parts, e.g. B. consist of a suitable plastic.
The clamping member, which is bent and pressed from a plate-shaped part according to the exemplary embodiment, can also be worked out from the solid. Finally, the arrangement can also be made such that the flap can be opened by pulling in the direction in which the housing part is released from the closing part.