CH404279A - Landwirtschaftliches Lade- und Transportgerät - Google Patents
Landwirtschaftliches Lade- und TransportgerätInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
Landwirtschaftliches Lade und Transportgerät Die Erfindung betrifft ein landwirtschaftliches Lade-und Transportgerät mit Zuführung des Ladegutes in den Laderaum von unten mittels einer Aufnahmetrommel, eines von dieser zur mit Roll-oder Kratzboden versehenen Ladefläche führenden För- derkanals und in den Förderkanal eingreifender Förderelemente. Bei einem bekannten Lade-und Transportgerät dieser Art befindet sich die Ladeeinrichtung vor dem Laderaum, was eine entsprechend grosse Baulänge bzw. eine Verkürzung des Laderaumes im Vergleich zur Gesamtlänge des Wagens ergibt. Die Aufnahmetrommel wird hierbei in Richtung auf die Fördertrommel ausgehoben. Dies ist insofern von Nachteil, als der Abstand der Förderelemente von der Aufnahmetrommel in Arbeitsstellung zu gross ist und in ausgehobener Stellung beide Trommeln sich gegenseitig blockieren können. Demgegenüber ist das erfindungsgemässe Ladeund Transportgerät der angegebenen Art dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmetrommel und För- derkanal unterhalb des Laderaumes angeordnet sind. So ergibt sich eine erhebliche Platzeinsparung und eine tiefe Schwerpunktlage. Dies ist insbesondere in schwierigem Gelände wegen der Wendigkeit und Kippsicherheit des Fahrzeuges von grosser Bedeutung. Bei einer Ausführungsform ist die Aufnahmetrommel mit dem anschliessenden Teil des mindestens teilweise kreisbogenförmigen Förderkanals um den Mittelpunkt der die Förderelemente tragenden Fördertrommel schwenkbar. Zu diesem Zweck besteht der Förderkanal dabei insbesondere aus mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen mit in eine Tasche hineinragendem Ausgleichblech. So kann die Aufnahmetrommel in Anpassung an das Gelände und das aufzunehmende Gut in verschiedene Höhen eingestellt werden, wobei sich der Förderkanal jeweils entsprechend anpasst, und es wird eine ausreichende Bodenfreiheit der Aufnahmetrommel in Fahrstellung ermöglicht. Die Führung der Aufnahmetrommel am Boden wird vorteilhaft durch höhenverstellbare, an beweglichen Auslegern angebrachte Stützräder besorgt. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand der Zeichnung. Hierin zeigen : Fig. 1 eine Gesamtansicht des Lade-und Trans portgerätes ; Fig. 2 eine Teilansicht von der Seite, insbesondere der Aufnahme und Fördertrommel mit den zuge hörigen Antriebsteilen ; Fig. 3 eine Teilansicht gemäss Fig. 2 schräg von hinten ; Fig. 4 einen Schnitt durch den Förderkanal ; Der Rahmen 31 des erfindungsgemässen Ladeund Transportgerätes, das z. B. als Anhänger ausgebildet ist, ist mit Laufrädern 32 und einem Stützrad 33 versehen. Stattdessen könnte das Gerät auch als Selbstfahrer ausgebildet sein. Der Wagenaufbau 6 umschliesst einen Laderaum, dessen Boden 30 grösstenteils eine als Roll-oder Kratzboden ausgebildete Ladefläche 34 einnimmt. Der obere Teil des Wagenaufbaus 6 kann auch abnehmbar gestaltet sein, wenn das Lade-und Transportgerät z. B. als Miststreuer verwendet werden soll. Die Rückseite des Wagenaufbaus wird durch eine nach aussen aufschlagende Tür 35 gebildet. Im vordersten Teil des Laderaumes ist eine Kammer 36 abgeteilt, in der sich Förderorgane 37 bewegen können. Diese sind z. B. als Zinken an einer Fördertrommel 4 ausgebildet. Die Fördertrommel 4 dreht sich um eine Achse 3. Diese ist in vom Fahrzeugrahmen 31 nach unten weisenden Konsolen 50 gelagert und bildet gleichzeitig die Krümmungsachse eines zumindest teilweise kreisbogenförmigen Förder- kanals 2. Dieser mündet vor der Ladefläche 34 in der Öffnung 38 am Boden 30 des Laderaumes nach oben, während sich am unteren Ende des Förderkanals 2 eine Aufnahmetrommel 1 befindet. Letztere ist durch an Auslegearmen 48 sitzende Stützräder 12 am Boden geführt. Die Stützräder 12 haben einen beschränkten Ausschlag, der durch Stellschrauben 13 eingestellt werden kann. Die Zinken 37 der Fördertrommel 4 sind derart angetrieben, dass sie sich am oberen Ende des Förderkanals 2 seitlich aus dem geförderten Gut herausziehen. Der Antrieb der Fördereinrichtung geschieht von einer Zapfwelle 39 über eine nicht dargestellte Kette zu einer Hauptantriebswelle 40. Diese treibt ein Winkelgetriabe 16 mit zwei Antriebswellen. Auf der einen Abtriebswelle sitzt ein Exzenter 15, der eine Zugstange 14 hin-und herbewegt. Diese besorgt mittels eines Schrittschaltwerks 41 den regelbaren Vorschub des Kratzbodens 34. Die Vorschubeinstellung geschieht mittels eines Handhebels 20, der über einen Seilzug (nicht dargestellt) mit dem Schrittschaltwerk 41 verbunden ist. Die andere Abtriebswelle des Getriebes 16 ist über eine ausrückbare Kupplung mit einem Kettenrad 53 verbunden. Das Kettenrad 53 treibt eine Kette 11 für den Antrieb der Fördertrommel 4. Als Kettenspanner dient ein Kettenritzel 10, das auf einer Konsole 9 sitzt und mit einer Gelenkwelle 9a verbunden ist. Diese Gelenkwelle verläuft unterhalb des Wagenkastens quer zu demselben und treibt an ihrem anderen Ende eine verstellbare Zwischenscheibe 8, die über einen ungeschränkten Keilriemen 7 den zur Fördertrommel gegenläufi- gen Antrieb der Aufnahmetrommel 1 besorgt. So erhält man auf einfache und zuverlässige Weise einen Antrieb aller bewegten Teile in beliebigem tuber- setzungsverhältnis und im richtigen Drehungssinn, wobei Laufhindernisse für die Aufnahmetrommel 1 (Steine und dergl.) durch den elastischen Keilriemen 7 ohne Schaden überwunden werden können. Die Aufnahmetrommel 1 ist in Lagerschilden 44 gelagert. Zur Höhenverstellung und zum Ausheben der Aufnahmetrommel 1 sind die Lagerschilder 44 mittels der Arme 43 um die Achse 3 der Fördertrommel 4 schwenkbar. Die Arme 43 bilden mit den Lagerschilden 44 und dem unteren Teil 45 des Förderkanals eine Einheit. Der obere Teil 46 des Förderkanals ist dagegen fest mit dem Boden 30 des Laderaumes verbunden. Während auf der Innenseite und an den Seitenwänden des Förderkanals die Wandbleche sich einfach ineinanderschieben, ist die Aussenwand des unteren Teils 45 bei 21 taschenförmig ausgebildet. In diese Tasche reicht ein an der Aussenwand des oberen Teils 46 befestigtes Ausgleichsblech 22. Das eine Lagerschild 44 setzt sich ferner in einem Riemenkasten 47 fort, der den Keilriemen 7 abdeckt und als Lager für die verschiebbare e Zwischenscheibe 8 dient. Gleichzeitig sind an den Lagerschilden 44 die Auslegearme 48 der Stützräder 12 angelenkt. An den oberen Enden der Lagerschilde greifen Seile oder Ketten 49 an, auf die mittels einer Spindel 19 ein Zug ausgeübt werden kann. Hierdurch lässt sich die Aufnahmetrommel 1 in der Höhe verstellen und ausheben, wobei sich gleichzeitig der Förderkanal verkürzt und der Antrieb der Aufnahmetrommel weiterhin möglich ist. Die richtige Stellung zwischen Förderkanal und Aufnahmetrommel wird also nicht gestört. Die Spindel 19 ist in einem Bock 18 drehbar, der gleichzeitig als Lagerung für den Stellhebel 20 des Kratzbodenvorschubs dienen kann. Wird der Wagenaufbau 6 z. B. bei Verwendung als Miststreuer abgenommen, dann entfällt eine Ausnutzung des Laderaumes wber die Fördertrommel. Der Boden dieses Teiles des Laderaumes ist daher erfindungsgemäss als schwenkbare Klappe 5 ausgebildet. Die Klappe 5 befindet sich bei Ladebetrieb in der in Fig. 1 und 3 dargestellten Lage, in der sie eine Ausnutzung des oberhalb der Förderorgane befindlichen Laderaumes ermöglicht, da das Ladegut beim Entladen mittels des Kratzbodens 34 von der schrä- gen Klappe abrutscht und so ordnungsgemäss entladen werden kann. Soll der Wagen dagegen als reiner Transportwagen ohne Gutaufnahme durch die Ladevorrichtung dienen (z. B. Beladen mittels eines Feldhäckslers oder Verwendung als Miststreuer), so wird die Klappe nach rechts in Fig. 2 umgelegt. Sie deckt dann die Ladeöffnung 38 im Boden 30 des Laderaumes ab, so dass kein Gut herausfallen, der Kratzboden jedoch nach wie vor in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Landwirtschaftliches Lade-und Transportgerät mit Zuführung des Ladegutes in den Laderaum von unten mittels einer schwenkbaren Aufnahmetrommel, eines von dieser zur mit Roll-oder Kratzboden versehenen Ladefläche führenden Förderkanals und in den Förderkanal eingreifender Förderelemente, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmetrommel (1) und Förderkanal (2) unterhalb des Laderaumes angeordnet sind.UNTERANSPRtSCHE 1. Lade-und Transportgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördertrommel (4) unterhalb des Fahrzeugrahmens (31) gelagert ist, und dass der Förderkanal (2) etwa in Höhe des Fahrzeugrahmens endet.2. Lade-und Transportgerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die äusseren Kreis-oder Kurvenbahnen der dem Mittelpunkt der Fördertrommel (4) gegenüber nachlaufend angeordneten Aufnahmetrommel (1) und der Förderelemente (37) ganz oder annähernd berühren.3. Lade-und Transportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetrommel (1) mit dem anschliessen den Teil (45) des mindestens teilweise kreisbogenförmigen Förderkanals (2) um den Mittelpunkt der die Förderelemente (37) tragenden Fördertrommel (4) schwenkbar ist.4. Lade-und Transportgerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderkanal aus mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen (45,46) mit in eine Tasche (21) hineinragendem Ausgleichblech (22) auf der Aussenseite des Förderkanals besteht.5. Lade-und Transportgerät nach Patenta- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Aufnahmetrommel (1) am Boden an beweglichen Auslegern (48) angebrachte, höhenverstellbare Stützräder (12) vorgesehen sind.6. Lade-und Transportgeräte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Ladevorrichtung von einem Getriebe (16) ausgeht, das über eine Kette (11) mit der Fördertrommel (34) verbunden ist, wobei in die Kette ein als Kettenspan- ner dienendes Kettenritzel (10) eingreift, das mit einer Gelenkwelle (9a) verbunden ist, welche an ihrem anderen Ende eine verstellbare Zwischenscheibe (8) trägt, die über einen ungeschränkten Keilriemen (7) oder eine Kette mit der Aufnahmetrommel (1) verbunden ist.7. Lade-und Transportgerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetrommel (1) und die Zwischenscheibe (8) in einem gemeinsamen Lagerschild (47) gelagert sind.8. Lade-und Transportgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Förderorgane eine Kammer (36) am vorderen unteren Ende des Laderaumes abgeteilt ist, deren Abdek- kung als an der hinteren Oberkante der Kammer (36) angelenkte Klappe (5) ausgebildet ist, die sich in der einen Endlage gegen die Vorderwand des Wagenaufbaus (6) und in der anderen Endlage gegen den Boden (30) des Laderaumes anlegt.
Applications Claiming Priority (1)
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