CH404704A - Verfahren zum Aufkleben von Unterlagplatten auf teerölimprägnierten Holzschwellen - Google Patents

Verfahren zum Aufkleben von Unterlagplatten auf teerölimprägnierten Holzschwellen

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CH404704A
CH404704A CH422362A CH422362A CH404704A CH 404704 A CH404704 A CH 404704A CH 422362 A CH422362 A CH 422362A CH 422362 A CH422362 A CH 422362A CH 404704 A CH404704 A CH 404704A
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CH
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wooden
sleeper
base
base plate
base plates
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CH422362A
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English (en)
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Richtberg Karl-Erhard
Zach Ernst
Original Assignee
Karl Richtberg Kommanditgesell
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/04Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Verfahren     zum        Aufkleben    von     Unterlagplatten    auf     teerölimprägnierten    Holzschwellen    Die     Befestigung    von     Eisenbahnschienen    auf Holz  schwellen wird meist     mit    der     Hilfe    von Unterlag  platten aus     Stahldurchgeführt,    die durch     Schrauben     an der Holzschwelle     festgehalten    werden.

   Diese Be  festigungsart hat den Nachteil, dass sich im     Laufe     der     Zeit    :die die Schrauben aufnehmenden Bohrun  gen der Schwellen ausweiten, .wodurch sich     die    Be  festigungsschrauben,     die    .ausserdem noch dem Rost  angriff     ,ausgesetzt    sind,     lockern.     



  Die     Erfindung    hat sich zum     Ziel    gesetzt,     diese          Nachteile    der Schraubverbindung dadurch     zu    ver  meiden,     dass,die        Unterlagplatten    ,an der     Holzschwelle     durch Aufkleben befestigt werden.     Dieses        Aufkleben     stösst jedoch :

  deshalb auf     Schwierigkeiten,    weil die  zur Verwendung     .kommenden        Holzschwellen    durch  weg mit Teerölen imprägniert sind und     diese        Im-          prägnierung    eine haltbare     Klebeverbindung,    die zu  dem wetterfest sein muss, auch bei Verwendung  von sonst für das Verkleben von Metall und     Holz     geeigneten     Klebstoffen,    sehr erschwert oder ganz  ausschliesst.  



       Diese        ,Schwierigkeiten    werden gemäss der Er  findung dadurch überwunden, dass beim Aufkleben  der     Unterlagplatten    .auf     teerölimprägnierte    Holz  schwellen jeweils die zu     verklebende    Holzfläche vor  dem     Aufbringen    des Klebstoffes :durch Anbohren  oder     Anstechen    .mit einer grösseren Zahl von kleine  ren Löchern versehen wird und dass danach     ein     flüssiger Klebstoff aufgebracht und in die so vorbe  reitete Holzfläche     eingepresst    wird.

   Dadurch wird  nicht nur eine bessere Tiefenwirkung     :der    Haftfestig  keit im Holz     erzielt,    sondern es wird zugleich die  gesamte Oberschicht des     Holzes    in beträchtlicher  Tiefe von dem     Flüssigen        Klebstoff    durchtränkt     und          gewissermassen        vergütet.    Die erfindungsgemäss er  zielte Wirkung geht also weit über die     bei    Holz-         verleimungen        un    sich bekannte Massnahme des Auf  rauhens der zu verleimenden     Oberflächen        hinaus.     



       .Das    Verfahren     lässt    sich     erfindungsgemäss    mit  besonders guten Ergebnissen durchführen, wenn  das     Aufkleben    :der     Unterlagplatte    erst nach einer  lauf die     Imprägnierung    oder     Holzschwelle    folgenden  Lagerungszeit von mehr als vier Wochen erfolgt.

   Nach  einer .weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann  in Kombination     mit    dem     flüssigen        Klebstoff    eine       Kelbstoffolie    zur Verwendung kommen, die     zwischen          Unterlagplatte    und     Holzschwelle        eingelegt    wird.

   Als  besonders     vorteilhaft    hat .sich     idie    Verwendung von       Klebstoffen    (auf der Basis von     Phenolharzen        mit          Vinylpolymerisaten    oder dergleichen erwiesen, die  für     andere    Zwecke bekannt waren.

   Unter den     ver-          ;schiedenen    Vertretern dieser     :bekannten    Gruppe von  Klebstoffen ist für die Zwecke der     Erfindung    der  unter     dem    Handelsnamen      < @@Redux     bekannte     Kleb-          stoff        hervorragend        geeignet.     



  Vorzugsweise     wird        zwischen    die     Unterlagplatte     und die     Holzschwelle        eine        Zwischenlage    auf einem       Glasfasergewebe    von z. B. 0,1 :bis 0,2 mm     Dicke          eingelegt.     



  Die in der zu verklebenden     Holzfläche    ange  brachten Löcher können in einer Tiefe von etwa  20 bis 30     mm    gebohrt werden. Der Durchmesser  der Löcher     kann    3 bis 5 mm, die     Anzahl    von     etwa     100 (bei Lochdurchmesser 4 mm) oder 60 bei Loch  durchmesser 5 mm) pro Auflagefläche (34 X 16 cm)  :betragen.  



  Bei Verwendung des     Klebstoffes         Rzdux         wird     in allen Fällen     die        Verlefimung    bei Temperaturen       zwischen    145 und 155  C bei     gleichzeitiger    Anwen  dung von     Druck,    z. B. unter einer     hydraulischen     Presse, vorgenommen, wobei     zweckmässigerweise     fauch das     Hochfrequenzverfahren    zur     Anwendung         kommen kann. Das Einpressen des Klebstoffes in  ,die an .der     Holzoberfläche    vorgesehenen Löcher er  folgt dabei bei Raumtemperatur, z.

   B. ,durch Druck  von 20 bis 25 atü. Bei Verwendung von     Redux-Film     geschieht     dies    in Kombination mit dem flüssigen  Klebstoff     Redux.     



  Gegenstand der     Erfindung    ist auch eine nach  dem erfindungsgemässen Verfahren     hergestellte    teer  ölimprägnierte     Holzschwelle    mit     Stahlunterlageplat-          ten,    dadurch     gekennzeichnet,    dass sie an der Ober  seite     Ausnehmungen    für je eine     Unterlageplatte    auf  weist, deren Grundflächen durch Einstechen oder  Anbohren ;der Löcher vorbereitet und in welchen  die Auflageplatten     eingesetzt    und     verleimt    sind.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung bei  spielsweise erläutert.  



  Füg. 1     zeih    teilweise im     Schnitt    ,die Aufsicht  einer Schwelle mit beiderseitig eingeleimten Auflage  platten für die (nicht dargestellten) Eisenbahnschie  nen.  



       Fig.    2 .zeigt die zugehörige Draufsicht.  



  Wie die Zeichnung ,erkennen lässt, sind in der       teerölimprägnierten    Holzschwelle für die Auflage  platte 2 bzw. 2' jeder Schiene je eine rechteckige       Ausnehmung    3 bzw. 3' gegebenenfalls mit abgerunde  ten Ecken ausgefräst. Die Tiefe der Ausfräsung kann  etwa 7 bis 8 mm betragen. Die Abmessungen der       Rechteckform    entsprechen den Abmessungen der       verwendeten    Auflageplatten. Für die     Auflageplatten     mit den Abmessungen von z.

   B. 160 X 345     nun     werden die Abmessungen     ider        Ausfräsung    etwa  162 X 347 mm gewählt, so     ;dass    die Auflageplatte  in die     Ausnehmung    mit .geringem     Spielraum    einge  setzt werden kann.  



  Vor dem     Einsetzen    der Auflageplatten wird die  ausgefräste     Ausnehmung    mit     :demKlebstoff    bestri  chen, der     gegebenenfalls    vorher in die     -Grundfläche     der     Ausnehmung        eingepresst    ,werden kann. Die  Grundfläche der     Ausnehmung    kann auch durch An  stechen oder Anbohren vorbehandelt werden. Wie  oben beschrieben, können zu     :diesem    Zweck in das       Holz    kleine Löcher in ,einer Tiefe von etwa 20     bis     30 mm gebohrt werden, deren     Lochdurchmesser    3  bis 5 mm betragen kann.

   Die     Anzahl    der Löcher  kann etwa 100     (bei    Lochdurchmesser 4     mm)    oder  60     (bei        Lochdurchmesser    5 mm) pro Auflagefläche       betragen.     



  Die     Erfindung    erstreckt ,sich jedoch ,auch auf       .eine        Ausführungsform,        :bei    welcher an der Unterseite  der     Auflageplatten    Stege oder Leisten vorgesehen  sind, die in entsprechende Nuten     eingreifen,    die in  den     Ausnehmungen    ,der Schwelle vorgesehen     sind.     Ausführungsbeispiele dieser Art sind in     Fig.    3, 4,  und 5, 6 veranschaulicht.  



       Fig.3    ist eine     Ansicht    auf die Unterseite der  Auflageplatte 4, welche in eine an der     Oberseite     der Schwelle 1 vorgesehene     .Ausnehmung        (Fig.    4)  eingesetzt wird. Wie ersichtlich, sind an der Unter  seite der     Auflageplatte    4 .mehrere     Stege    oder Lei  sten 4' vorgesehen, die in     entsprechende    Nuten 1'    in der     Ausnehmung    der Schwelle 1 eingreifen. Die  Stege oder     Leisten    4' können eine Breite von etwa  10 bis 15 mm und eine Tiefe von 10 bis 25 mm  haben.

   Die Nuten 1' müssen dann etwas grössere  Abmessungen haben, damit ein kleiner     Spielraum     für     @die    eingreifenden Leisten oder Stege     verbleibt.     Ausserdem wird durch die in die Nuten der     Schwelle     eingreifenden     Leisten    eine     zusätzliche    Sicherheit ge  gen     seitliches    Verschieben der Auflageplatte erreicht.

    Auch     bei    dieser Ausführung wird der Klebstoff  zweckmässig in die zu     verleimende        Oberfläche    der       Schwelle        eingepresst.        ,Bei    der in     Fig.    5 und 6 ge  zeigten     Ausführungsform    verlaufen die an der Unter  seite der     .Auflageplatte    5 vorgesehenen     Stege    oder  Leisten 5'     nicht    parallel, sondern geneigt in etwa  VV-Form.

   Die gleiche     Anordnung    zeigen auch     die     in     Fig.    6 ,dargestellten Nuten 6' in der     Ausnehmung    6  der Schwelle 1. Durch die schräg verlaufenden Lei  sten oder Stege gemäss     Fig.    5, 6 .soll die Sicherheit  gegen     seitliches    Verrutschen der Auflageplatte in  allen Richtungen verstärkt werden.  



  Nach einer     Ausgestaltung    des Verfahrens kann  bei Verwendung von flüssigen     Klebstoffen    auch zwi  schen     ider        Holzoberfläche    und der     Auflageplatte    eine  Zwischenlage .aus einem     Gl.asfasergewebe    eingebracht  werden, wodurch eine festere und gleichmässigere  Verbindung     erzielt    wird.

   Die     Stärke        :des        Gewebes,     Maschenzahl und     Maschenweite    müssen so     aufeinan-          der    abgestimmt sein,     dass    bei     grösstmöglicher    Festig  keit der Klebstoff die Maschen gut durchdringt und  so eine einwandfreie Benetzung erfolgt.  



       Selbstverständlich    müssen     die        @bei        Metallverlei-          mungen    allgemein üblichen Massnahmen wie Ent  fetten und Entrosten durchgeführt werden; man kann  ,die zu verbindenden Oberflächen aufrauhen     und    die  Klebverbindung nachträglich mit einem wetterfesten       Kunstharzlack    schützen.  



  Die vorstehenden     ran    Hand der Zeichnung     be-          schriebenen        Massnahmen    zur     Verbesserung    der     Leim-          venbindung        sind    bei allen     flüssigen    Klebstoffen an  wendbar,     die    im übrigen     die    Voraussetzungen bezüg  lich Haltbarkeit und Wetterfestigkeit der Verbindung       erfüllen.     



  Die in     Fig.4    bis 6     gezeigten    Nuten 1' bzw. 6'  und     ebenso    die     entsprechenden        Stege        oder    Leisten 4'       ,bzw.    5' brauchen     nicht    :bis zum Rande der Fläche  zu verlaufen, es genügt vielmehr, wenn sie sich nur  auf     einen        :erheblichen        Teil        :der    Fläche erstrecken.

    Schliesslich kann es zweckmässig sein,     :beider    Anord  nung nach     Fig.    5 und 6 die     Leisten    und     zugehörigen          Nuten    ,des einen Paares derart um 180  verdreht  anzuordnen, dass das eine der beiden V auf der  Spitze. steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Aufkleben von Unterlagplat- ten --auf teerölimprägnierte Holzschwellen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die zu verklebende Holz fläche vor dem Aufbringen des Klebstoffs durch An- bohren oder ,
    Anstechen mit einer grösseren Zahl von kleineren Löchern versehen wird und dass danach ein flüssiger Klebstoff aufgebracht und in die so vorbereitete Holzfläche eingepresst wird.
    II. Teerölimprägnierte Holzschwelle mit Stahl unterlageplatten, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, idadurch gekennzeichnet, dass sie an der Oberseite Ausnehmungen für je eine Unterlageplatte iaufweist,deren Grundflächen durch Einstechen oder Anbohren der Löcher vorbereitet und in welchen ,die Auflageplatten eingesetzt und verleimt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren .nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufkleben der Unterlag platte erst nach einer auf die Imprägnierung der Holzschwelle folgenden Lagerungszeit von mehr als vier Wochenerfolgt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass in Kombination mit dem flüssigen Klebstoff eine Klebstoffolie, die zwischen Unterlag platte und Holzschwelle eingelegt wird, ,zur Ver wendung kommt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Klebstoffen auf ,der Basis von Phenolharzen mit Vinylpolymerisaten. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen die Unterlagplatte und die Holzschwelle eine Zwischenlage aus einem .Glas- fasergewebe von z.. B. 0,1 bis 0,2 mm Dicke eingelegt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Unterlagplatten in an der Oberseite der Schwelle vorgesehene Ausnehmungen, deren Grundflächen durch Einstechen oder Anboh ren der Löcher vorbereitet werden, eingesetzt und verleimt werden.
    6. Holzschwelle nach Patentanspruch 1I, ,dadurch gekennzeichnet, @dass die Abmessungen jeder im ,Grundriss rechteckigen Ausnehmung die Abmessun gen der Unterlagplatte nur wenig, z.
    B. 1 bis 2 mm, überschreiten. 7. Holzschwelle nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagplatten an ihrer Unters; ite Stege .aufweisen, die in entsprechende, an ,der Grundfläche der Ausnehmung angebrachte Nuten eingreifen. B.
    Holzschwelle nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Unter- lagplatte mehrere geneigt zueinander verlaufende Stege ,und ,an ider Grundfläche der Ausnehmung oder Schwelle entsprechend verlaufende Nuten vor gesehen sind. 9. .Holzschwelle nach Unteranspruch 8, :dadurch gekennzeichnet, dass die Stege sowie die Nuten paar weise .angeordnet sind, wobei je zwei Stege bzw.
    Nuten in V-Form verlaufen.
CH422362A 1961-04-07 1962-04-06 Verfahren zum Aufkleben von Unterlagplatten auf teerölimprägnierten Holzschwellen CH404704A (de)

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AT501984A1 (de) * 2005-03-08 2006-12-15 Bernd Gapp Verfahren und anordnung zum verbinden

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