CH405174A - Selbstbewegliche Boden-Verdichtungsmaschine - Google Patents

Selbstbewegliche Boden-Verdichtungsmaschine

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Publication number
CH405174A
CH405174A CH1366863A CH1366863A CH405174A CH 405174 A CH405174 A CH 405174A CH 1366863 A CH1366863 A CH 1366863A CH 1366863 A CH1366863 A CH 1366863A CH 405174 A CH405174 A CH 405174A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compaction machine
soil
machine according
eccentric masses
plane
Prior art date
Application number
CH1366863A
Other languages
English (en)
Inventor
Piatkowski Paul
Original Assignee
Buckau Wolf Maschf R
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Filing date
Publication date
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Publication of CH405174A publication Critical patent/CH405174A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/074Vibrating apparatus operating with systems involving rotary unbalanced masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description


  Selbstbewegliche     Boden-Verdichtungsmaschine       Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbst  bewegliche     Boden-Verdichtungsmaschine    mit wenig  stens einem Paar gegenläufig rotierender Exzenter  massen zur Erzeugung periodischer     Kräfte.     



  Bei solchen     Bodenverdichtungsmaschinen    ist das  Rüttelgetriebe mit der Unwucht auf einer Boden  platte gelagert und veranlasst diese zu kleinen schnel  len Sprüngen, die in erster Linie zur Verdichtung  des Bodens, in zweiter Linie zur Fortbewegung der  Maschine dienen.  



  Es sind bereits mehrere mit     periodischen        Kräften     arbeitende     Boden-Verdichtungsmaschinen    bekannt,  die zur selbsttätigen     Fortbewegung    die Horizontal  komponente der Erregerkraft benutzen. Bei den mei  sten dieser Verdichtungsmaschinen sind jedoch die  zur Erzeugung der Fliehkräfte gegenläufig rotieren  den     exzentrischen    Massen fest miteinander gekoppelt,  so dass die einmal gewählte Einstellung der resul  tierenden Kraft während des Betriebes nicht mehr  verändert werden kann.  



  Auch sind     Verdichtungsmaschinen    bekannt, die  durch Verstellung der Phasenlage einer der beiden  gegenläufigen     Exzentermassen    um 180 , was einer  Verstellung der resultierenden Kraft um 90  ent  spricht, eine selbsttätige Vorwärts- und Rückwärts  bewegung erzielen. Diese Geräte     haben    aber den  Nachteil, dass eine Links-     bzw.        Rechtssteuerung    nur  durch Aufbringung einer äusseren Kraft an der für  diesen Zweck als Hebelarm ausgebauten Lenkstange  möglich ist.

   Weiterhin sind     Verdichtungsmaschinen     bekannt,     frei    denen durch zwei Paar gegenläufiger       Exzentermassen,    die sich auf einer Welle befinden,  periodische Kräfte erzeugt werden, wobei die re  sultierende Kraft jedes Paares während des Betriebes  kontinuierlich verändert werden kann.

   Die bekannten  Verdichtungsmaschinen dieser Art haben den Nach  teil, dass bei vertikaler Stellung der resultierenden         Kraft,die    Vorwärtsbewegung des Gerätes gleich Null  ist, die der Antriebsmaschine abgeforderte Leistung  ist jedoch zu diesem Zeitpunkt ein     Maximum,    da  auch die Sprunghöhe der Verdichtungsmaschine zu  diesem Zeitpunkt ein Maximum ist.     Ein    Anfahren  des Gerätes ohne gleichzeitigen Vortrieb bereitet       erhebliche    Schwierigkeiten. Ein weiterer Nachteil die  ser Ausführung besteht     darin,    dass bei Links- bzw.

    Rechtssteuerung durch     Senkrechtstellung    einer Re  sultierenden,die     Amplituden    einseitig vergrössert wer  den,     wodurch    das Gerät bei höheren Erregerdreh  zahlen sehr unruhig wird. Ferner muss bei einer  Umsteuerung von Vorwärts- auf     Rückwärtslauf    die  Resultierende um nahezu 90  verstellt werden, wobei  wiederum das Gebiet mit kleinem     Vortrieb    und  grössten Amplituden durchfahren werden muss, was  eine grosse     Lei,stungsabforderung    vom Motor be  deutet. Gleichzeitig wird auch das Gerät mechanisch       sehr    stark beansprucht.  



  Die     Erfindung        bezweckt,    die beschriebenen Nach  teile zu vermeiden.  



  Die erfindungsgemässe Verdichtungsmaschine ist  dadurch gekennzeichnet, dass die     Exzentermassen     derart in die Verdichtungsmaschine eingebaut sind,  dass in     Anfahrstellung    die resultierenden     Kräfte    aus       ,den    beiden gegenläufigen sich auf einer Welle be  findlichen     Exzentermassen    in einer     Parallelebene    zu       der    Ebene der zu verdichtenden Bodenoberfläche  liegen und damit keine senkrechte Komponente auf  die Ebene des zu     verdichtenden    Bodens     wirkt.     



  Nachfolgend wird anhand .der schematischen  Zeichnung ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht des Rüttelge  triebes.  



       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht     des    Rüttelgetriebes,  und           Fig.    3 bis 6 zeigen verschiedene Stellungen der       Exzentermassen        mit    ihren Wirkrichtungen.  



  Bei dem an sich bekannten Aufbau des Rüttel  getriebes befinden sich zwei gegenläufige Unwucht  paare 1, 2 und 3, 4 auf einer     gemeinsamen    Welle 5,  deren Antrieb über Keilriemenscheiben 6 erfolgt.  



  Jedes     Unwuchtpaar    besteht aus einer     mit    der  Welle 5 fest verbundenen Unwucht 2 bzw. 3 und  einer lose auf der Welle 5     gelagerten    Unwucht 1  bzw. 4.  



  Die lose Unwucht 1 bzw. 4 und die feste Un  wucht 2 bzw. 3 sind über ein Differentialgetriebe 7  und 8, welches die Drehrichtung der losen Unwucht 1  bzw. 4 umkehrt,. miteinander verbunden. Das Diffe  rentialgetriebe 7 und 8 ist in einer     Differential-          scheibe    lose auf der Welle 5 gelagert und über  ein Schneckengetriebe 9 und 10 durch eine Spindel  11 und ein Handrad 12 verstellbar.  



  Durch Verstellen des Differentials erfolgt eine  Veränderung der     Wirkrichtung    der resultierenden  Kraft eines     Unwuchtpaares.    Die     jeweilige    Stellung  der Resultierenden ist durch Zeiger 13 und Mar  kierung 14 äusserlich direkt erkennbar.  



  Die gegenläufigen     Exzentermassen    1, 2 und 3, 4  sind derart in die Maschine eingebaut, dass in An  fahrstellung die resultierenden Kräfte aus den beiden  gegenläufigen sich auf einer Welle befindlichen Ex  zentermassen in     einer    Parallelebene zu der Ebene  der zu verdichtenden Bodenoberfläche     liegen        (Fig.    3),  damit keine senkrechte Komponente auf die Ebene  des zu verdichtenden Bodens     direkt    wirkt     (Fig.    4).  Das hat zur Folge, dass zum Anfahren bei dieser  Einstellung ein Minimum an Motorleistung benötigt  wird.

   Schon durch eine geringfügige Veränderung  der Stellung der resultierenden Kraft wird der ma  ximale Vortrieb     (Fig.    5) bzw. der maximale Rück  wärtslauf     (Fig.    6) erreicht. Bei der Umsteuerung von       Vorwärts-    auf     Rückwärtslauf        ist    lediglich ein enger  Bereich zu durchfahren, wobei die     Leistungsabfor-          derung    von der Antriebsmaschine und die mecha-         nische    Beanspruchung des Gerätes auf ein Minimum  absinkt.  



  Ein weiterer Vorteil ist die fast uneingeschränkte  Verwendung der maximalen Erregerdrehzahl und da  mit des grössten Vortriebs auf allen nichtbindigen  Bodenarten sowie die erheblich leichtere Steuerbar  keitdes Gerätes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstbewegliche Boden - Verdichtungsmaschine mit wenigstens einem Paar gegenläufig rotierender Exzentermassen zur Erzeugung periodischer Kräfte, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzentermassen der art in die Verdichtungsmaschine eingebaut sind, dass in Anfahrstellung die resultierenden Kräfte aus den beiden gegenläufigen sich auf einer Welle (5) be- findlichen Exzentermassen in einer Parallelebene (15)
    zu der Ebene der zu verdichtenden Bodenfläche liegen und damit keine senkrechte Komponente auf die Ebene des zu verdichtenden Bodens wirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Verdichtungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit Veränderung der Stellung der resultierenden Kraft die Vertikalkom ponente stetig zunimmt. 2. Verdichtungsmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige der Steuerung (13 und 14) so ausge legt ist, dass die Grösse der Vertikalkomponente zu erkennen ist. 3. Verdichtungsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass bei maximaler Veränderung der Steue rung die Vertikalkomponente ihr Maximum hat. 4.
    Verdichtungsmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Massnahmen für alle Bewe gungsrichtungen zutreffen.
CH1366863A 1963-11-07 1963-11-07 Selbstbewegliche Boden-Verdichtungsmaschine CH405174A (de)

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