CH405251A - Anlage zur Ozonerzeugung - Google Patents

Anlage zur Ozonerzeugung

Info

Publication number
CH405251A
CH405251A CH1492062A CH1492062A CH405251A CH 405251 A CH405251 A CH 405251A CH 1492062 A CH1492062 A CH 1492062A CH 1492062 A CH1492062 A CH 1492062A CH 405251 A CH405251 A CH 405251A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transformer
oscillator
voltage
discharge path
glow
Prior art date
Application number
CH1492062A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Arethusa Ets
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arethusa Ets filed Critical Arethusa Ets
Priority to CH1492062A priority Critical patent/CH405251A/de
Publication of CH405251A publication Critical patent/CH405251A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • C01B13/115Preparation of ozone by electric discharge characterised by the electrical circuits producing the electrical discharge

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


      Anlage    zur     Ozonerzeugung       Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Ozon  erzeugung, die mittels Glimmentladung arbeitet, wo  bei die Entladungsstrecke über einen Hochspannungs  transformator gespeist ist. Solche     Anlagen    wurden  bisher vom industriellen Wechselstromnetz gespeist,  indem der Hochspannungstransformator     primärseitig     unmittelbar an dieses Netz angeschlossen wurde.  Zufolge der bestehenden Vorschriften     bezüglich    der  Geräte, die an industrielle     Stromnetze    angeschlossen  werden sollen, sind bei der Konstruktion der Speise  transformatoren bestimmte Bedingungen zu beachten  sowie Sicherheitsvorkehrungen, z.

   B. für mögliche       Überlastungs-    und Schadensfälle und zum Schutze  der Benützer, vorzusehen, wodurch auch die erfor  derlichen elektrischen Anlagen teuer, räumlich gross  und verwickelt werden. Selbstverständlich     bildet    es  auch einen Nachteil, dass der Betrieb solcher Anlagen  zur Ozonerzeugung überhaupt an das     Vorhandensein     eines elektrischen Netzes gebunden ist.  



  Die Erfindung zielt darauf hin, diese Nachteile       zu    beheben, d. h. eine billige, raumsparende, univer  sell verwendbare und für den Bedienenden unge  fährliche Anlage zur Ozonerzeugung zu     schaffen,     und sie besteht darin, dass zur Erzeugung der Ein  gangs-Niederspannung des Transformators ein selbst  schwingender     Transistoroszillator    vorgesehen ist.  



       Transistoroszillatoren    sind zwar für sich bekannt,  bei näherer Untersuchung zeigt es sich jedoch, dass  sie alle Bedingungen     erfüllen    können, die im     Zu-          sammenhange    mit Anlagen zur Ozonerzeugung zu  stellen sind; zum Betriebe benötigen sie nur geringe,  also ungefährliche Spannungen, und ihr Raumbedarf  ist äusserst mässig. Da sie nicht nur mit     Wechselstrom,     sondern auch mit Gleichstrom betrieben werden  können, ist auch der Anschluss an Batterien oder  Akkumulatoren möglich, so dass ihr Betrieb ortsun  abhängig sein kann.

   Der Aufwand an     Schaltmitteln       ist sehr gering, und bei Batteriebetrieb     kann    auch  zufolge des Wegfalles besonderer     Sicherheitsvorkeh-          rungen    und anderer     Betriebsbedingungen    die Kon  struktion des Hochspannungstransformators einfacher  und billiger gestaltet werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Anlage nach der     Erfindung    dargestellt.  



  Der mit T bezeichnete Hochspannungstransfor  mator enthält drei getrennte Wicklungen 1, 2 und 3,  von welchen 3 die zusammen     mit    der hier nur als  Kapazität 4 dargestellte     Glimmentladungsstrecke    die  Frequenz bestimmende     Hochspannungsswicklung    ist.  Die Wicklungen 1 und 2 sind je     mit    einem Ende  an die Basis B bzw. den Kollektor K eines Tran  sistors 6 angeschlossen.

   Das     zweite    Ende der Wick  lung 1 liegt am     Abzapfpunkt    11 eines aus den Kon  densatoren 8 und 9 bestehenden     kapazitiven        Span-          nungsteilers    und am Schleifer 12 eines     Potentiome-          ters    7, das zusätzlich durch einen weiteren Konden  sator 10 überbrückt ist.

   Der     Spannungsteiler    8, 9,  der Kondensator 10 und das     Potentiometer    7 sind  zueinander     parallel    geschaltet und als     Parallelschal-          tung    in Serie mit     einer    Drossel 5 an die     Klemmen     <I>  A</I>     und   <I>+ A</I> einer     Speisespannungsquelle,    z. B. eine  Batterie, angeschlossen. An das der     Spannungsquelle     abgewendete Ende der Drossel 5 ist das zweite  Ende der     Transformatorspule    2 angelegt.

   Der     Emit-          ter    E des Transistors 6 liegt an der anderen Klemme  der Spannungsquelle. Die     Spannungsquelle        kann    je  nach dem Typ des Transistors in bezug auf ihre  Polarität beliebig angeschlossen     sein..     



  Die Wirkungsweise dieser     Schaltung    ist bekannt.  Jedenfalls gerät der Transistor in elektrische Eigen  schwingungen, die in der Spule 3 die der Bemessung  des Transformators entsprechende Wechselhochspan  nung induzieren, die die zwischen den Elektroden 4  der Entladungsstrecke befindliche bzw. strömende      Luft ozonisieren. Mit dem     Potentiometer    7     lässt     sich der jeweils günstigste Arbeitspunkt des Tran  sistors einstellen.

   Zweckmässig ist die     Dimensionie-          rung    der Widerstände und der Kapazitäten des     Span-          nungsteilers    (7, 8, 9) derart, dass sich in einem  weiten Bereich der primären Betriebsspannung eine  stabile Schwingung und eine sichere     Anfachung    der  selben ergibt.     Gewünschtenfalls    kann noch parallel  zur Entladungsstrecke eine     Anzeige-Glimmlampe        GL     angelegt werden. Gegebenenfalls kann der     Anzeige-          Glimmlampe        GL    ein Schutzwiderstand 13 vorge  schaltet sein.

   Die Sekundärwicklung 3 kann auch  einseitig geerdet sein, wobei es dann auch genügt,  die     Anzeige-Glimmlampe        GL    nur einpolig anzuschlie  ssen.  



  Wie schon angedeutet, kann der     Oszülator    auch  mit niedergespanntem Wechselstrom über einen     Un-          tersetzungstransformator    aus dem Netz     betrieben     werden. Die bereits am Markte befindlichen Hoch  leistungstransistoren ermöglichen es auch,     Ozoner-          zeugungsanlagen    mit einer Transistorschaltung für  höhere Leistungen zu erstellen,

   gegebenenfalls auch  unter Verwendung von     Transistor-Leistungsverstär-          kern    bekannter Art zwischen .dem     Oszillator    und  dem     Hochspannungstransformator.    Ein besonderer  Vorzug der beschriebenen Einrichtung liegt jedoch  in der Möglichkeit, kleine ortsbewegliche Anlagen zur  Ozonerzeugung, etwa zur Klimaverbesserung in Woh  nungen, Fahrzeugen usw., zu erstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zur Ozonerzeugung mittels Glimmentla- dung mit einem die Entladungsstrecke speisenden Hochspannungstransformator, dadurch gekennzeich net, dass zur Erzeugung der Eingangs-Niederspannung des Transformators ein selbstschwingender Transi- storoszillator vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als frequenzbestimmende Schaltele mente des Oszillators die Induktivitäten des Trans formators und die Kapazität der Glimmentladungs- strecke verwendet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens eines der die Betriebsspan nungen bestimmenden Schaltelemente des Oszillators veränderbar ausgebildet ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zur Entladungsstrecke eine Serienschaltung einer Anzeige-Glimmlampe mit einem Widerstand liegt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- Glimmlampe einpolig an die Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen ist. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Erzielung höherer Leistungen ein Transistor-Leistungsverstärker zwischen dem Oszilla- tor und dem Transformator vorgesehen ist. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anlage wahlweise aus einer Gleich- oder Wechselstromquelle betrieben werden kann.
CH1492062A 1962-12-20 1962-12-20 Anlage zur Ozonerzeugung CH405251A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1492062A CH405251A (de) 1962-12-20 1962-12-20 Anlage zur Ozonerzeugung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1492062A CH405251A (de) 1962-12-20 1962-12-20 Anlage zur Ozonerzeugung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH405251A true CH405251A (de) 1966-01-15

Family

ID=4404858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1492062A CH405251A (de) 1962-12-20 1962-12-20 Anlage zur Ozonerzeugung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH405251A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE935562C (de) Einrichtung zum UEberwachen und zur Anzeige des Betriebszustandes einer elektrischen Sicherung
CH405251A (de) Anlage zur Ozonerzeugung
AT247513B (de) Gerät zur Ozonisierung von Luft
DE582273C (de) Gleichstrom-Netzanschlussgeraet
DE1026421B (de) Kapazitiver Spannungswandler mit Resonanzdrosselspule
DE2250108A1 (de) Vorrichtung zum desinfizieren eines raumes durch uv-strahlen
DE589631C (de) Verfahren zur Vermeidung von Resonanzueberspannungen
DE673995C (de) Anordnung zur periodischen Einleitung des Lichtbogens eines Lichtbogenstromrichters durch eine an eine Hilfselektrode gelegte Hilfsspannung
DE3511967A1 (de) Einrichtung zur kontrolle von elektrischen verbrauchern in kraftfahrzeugen
DE4412250C2 (de) Streckenprüfeinrichtung zur Prüfung des Isolationszustandes von an Wechselspannung liegenden Bahnfahrleitungen
DE960838C (de) Anordnung zum Pruefen von elektrischen Stromunterbrechern, insbesondere von Hochspannungs-Hochleistungsschaltern
DE756556C (de) Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung
AT102736B (de) Einrichtung zum Anschluß einer Elektronenröhre als Verstärker an ein Gleichstromnetz.
DE689477C (de) gende Wicklungen von Regeltransformatoren bei Kurzschluessen
DE671331C (de) Verfahren zur Untersuchung der Rueckzuendsicherheit einer einzelnen Umformungs- oder Lichtbogenloescheinrichtung
AT100949B (de) Einrichtung zur Ladung von Akkumulatorenbatterien aus Wechselstromanlagen über Glimmlampen.
DE2508283A1 (de) Ueberlastungsschutzschaltung fuer transistorverstaerker insbesondere traegerfrequenz-leitungsverstaerker
DE971887C (de) Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz
DE1091219B (de) Selbsterregter Wechselrichter, enthaltend in Gegentaktschaltung angeordnete nichtlineare Verstaerkerelemente
AT113589B (de) Einrichtung zur Kompensation des Erdschlußstromes von Hochspannungsleitungen.
DE660497C (de) Einrichtung zur Messung der Intensitaet von ionisierenden Strahlen, insbesondere Roentgenstrahlen
DE597311C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung sehr hoher Spannungen, vorzugsweise zur Pruefung von Isolatoren
DE949425C (de) Dreiphasiger Lichtbogenofen
DE565497C (de) Verfahren und Einrichtung zur Kompensation des Erdschlussstromes von Hochspannungsleitungen
DE762707C (de) Vorrichtung zur Umwandlung hoher Gleichspannung in niedrigere Wechselspannung