CH405251A - Anlage zur Ozonerzeugung - Google Patents
Anlage zur OzonerzeugungInfo
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- CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N Ozone Chemical compound [O-][O+]=O CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 9
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B13/00—Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
- C01B13/10—Preparation of ozone
- C01B13/11—Preparation of ozone by electric discharge
- C01B13/115—Preparation of ozone by electric discharge characterised by the electrical circuits producing the electrical discharge
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Description
Anlage zur Ozonerzeugung Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Ozon erzeugung, die mittels Glimmentladung arbeitet, wo bei die Entladungsstrecke über einen Hochspannungs transformator gespeist ist. Solche Anlagen wurden bisher vom industriellen Wechselstromnetz gespeist, indem der Hochspannungstransformator primärseitig unmittelbar an dieses Netz angeschlossen wurde. Zufolge der bestehenden Vorschriften bezüglich der Geräte, die an industrielle Stromnetze angeschlossen werden sollen, sind bei der Konstruktion der Speise transformatoren bestimmte Bedingungen zu beachten sowie Sicherheitsvorkehrungen, z.
B. für mögliche Überlastungs- und Schadensfälle und zum Schutze der Benützer, vorzusehen, wodurch auch die erfor derlichen elektrischen Anlagen teuer, räumlich gross und verwickelt werden. Selbstverständlich bildet es auch einen Nachteil, dass der Betrieb solcher Anlagen zur Ozonerzeugung überhaupt an das Vorhandensein eines elektrischen Netzes gebunden ist.
Die Erfindung zielt darauf hin, diese Nachteile zu beheben, d. h. eine billige, raumsparende, univer sell verwendbare und für den Bedienenden unge fährliche Anlage zur Ozonerzeugung zu schaffen, und sie besteht darin, dass zur Erzeugung der Ein gangs-Niederspannung des Transformators ein selbst schwingender Transistoroszillator vorgesehen ist.
Transistoroszillatoren sind zwar für sich bekannt, bei näherer Untersuchung zeigt es sich jedoch, dass sie alle Bedingungen erfüllen können, die im Zu- sammenhange mit Anlagen zur Ozonerzeugung zu stellen sind; zum Betriebe benötigen sie nur geringe, also ungefährliche Spannungen, und ihr Raumbedarf ist äusserst mässig. Da sie nicht nur mit Wechselstrom, sondern auch mit Gleichstrom betrieben werden können, ist auch der Anschluss an Batterien oder Akkumulatoren möglich, so dass ihr Betrieb ortsun abhängig sein kann.
Der Aufwand an Schaltmitteln ist sehr gering, und bei Batteriebetrieb kann auch zufolge des Wegfalles besonderer Sicherheitsvorkeh- rungen und anderer Betriebsbedingungen die Kon struktion des Hochspannungstransformators einfacher und billiger gestaltet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anlage nach der Erfindung dargestellt.
Der mit T bezeichnete Hochspannungstransfor mator enthält drei getrennte Wicklungen 1, 2 und 3, von welchen 3 die zusammen mit der hier nur als Kapazität 4 dargestellte Glimmentladungsstrecke die Frequenz bestimmende Hochspannungsswicklung ist. Die Wicklungen 1 und 2 sind je mit einem Ende an die Basis B bzw. den Kollektor K eines Tran sistors 6 angeschlossen.
Das zweite Ende der Wick lung 1 liegt am Abzapfpunkt 11 eines aus den Kon densatoren 8 und 9 bestehenden kapazitiven Span- nungsteilers und am Schleifer 12 eines Potentiome- ters 7, das zusätzlich durch einen weiteren Konden sator 10 überbrückt ist.
Der Spannungsteiler 8, 9, der Kondensator 10 und das Potentiometer 7 sind zueinander parallel geschaltet und als Parallelschal- tung in Serie mit einer Drossel 5 an die Klemmen <I> A</I> und <I>+ A</I> einer Speisespannungsquelle, z. B. eine Batterie, angeschlossen. An das der Spannungsquelle abgewendete Ende der Drossel 5 ist das zweite Ende der Transformatorspule 2 angelegt.
Der Emit- ter E des Transistors 6 liegt an der anderen Klemme der Spannungsquelle. Die Spannungsquelle kann je nach dem Typ des Transistors in bezug auf ihre Polarität beliebig angeschlossen sein..
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist bekannt. Jedenfalls gerät der Transistor in elektrische Eigen schwingungen, die in der Spule 3 die der Bemessung des Transformators entsprechende Wechselhochspan nung induzieren, die die zwischen den Elektroden 4 der Entladungsstrecke befindliche bzw. strömende Luft ozonisieren. Mit dem Potentiometer 7 lässt sich der jeweils günstigste Arbeitspunkt des Tran sistors einstellen.
Zweckmässig ist die Dimensionie- rung der Widerstände und der Kapazitäten des Span- nungsteilers (7, 8, 9) derart, dass sich in einem weiten Bereich der primären Betriebsspannung eine stabile Schwingung und eine sichere Anfachung der selben ergibt. Gewünschtenfalls kann noch parallel zur Entladungsstrecke eine Anzeige-Glimmlampe GL angelegt werden. Gegebenenfalls kann der Anzeige- Glimmlampe GL ein Schutzwiderstand 13 vorge schaltet sein.
Die Sekundärwicklung 3 kann auch einseitig geerdet sein, wobei es dann auch genügt, die Anzeige-Glimmlampe GL nur einpolig anzuschlie ssen.
Wie schon angedeutet, kann der Oszülator auch mit niedergespanntem Wechselstrom über einen Un- tersetzungstransformator aus dem Netz betrieben werden. Die bereits am Markte befindlichen Hoch leistungstransistoren ermöglichen es auch, Ozoner- zeugungsanlagen mit einer Transistorschaltung für höhere Leistungen zu erstellen,
gegebenenfalls auch unter Verwendung von Transistor-Leistungsverstär- kern bekannter Art zwischen .dem Oszillator und dem Hochspannungstransformator. Ein besonderer Vorzug der beschriebenen Einrichtung liegt jedoch in der Möglichkeit, kleine ortsbewegliche Anlagen zur Ozonerzeugung, etwa zur Klimaverbesserung in Woh nungen, Fahrzeugen usw., zu erstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anlage zur Ozonerzeugung mittels Glimmentla- dung mit einem die Entladungsstrecke speisenden Hochspannungstransformator, dadurch gekennzeich net, dass zur Erzeugung der Eingangs-Niederspannung des Transformators ein selbstschwingender Transi- storoszillator vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als frequenzbestimmende Schaltele mente des Oszillators die Induktivitäten des Trans formators und die Kapazität der Glimmentladungs- strecke verwendet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens eines der die Betriebsspan nungen bestimmenden Schaltelemente des Oszillators veränderbar ausgebildet ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zur Entladungsstrecke eine Serienschaltung einer Anzeige-Glimmlampe mit einem Widerstand liegt. 4.Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- Glimmlampe einpolig an die Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen ist. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Erzielung höherer Leistungen ein Transistor-Leistungsverstärker zwischen dem Oszilla- tor und dem Transformator vorgesehen ist. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anlage wahlweise aus einer Gleich- oder Wechselstromquelle betrieben werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1492062A CH405251A (de) | 1962-12-20 | 1962-12-20 | Anlage zur Ozonerzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1492062A CH405251A (de) | 1962-12-20 | 1962-12-20 | Anlage zur Ozonerzeugung |
Publications (1)
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|---|---|
| CH405251A true CH405251A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=4404858
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1492062A CH405251A (de) | 1962-12-20 | 1962-12-20 | Anlage zur Ozonerzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH405251A (de) |
-
1962
- 1962-12-20 CH CH1492062A patent/CH405251A/de unknown
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