Anlage zur Ozonerzeugung Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Ozon erzeugung, die mittels Glimmentladung arbeitet, wo bei die Entladungsstrecke über einen Hochspannungs transformator gespeist ist. Solche Anlagen wurden bisher vom industriellen Wechselstromnetz gespeist, indem der Hochspannungstransformator primärseitig unmittelbar an dieses Netz angeschlossen wurde. Zufolge der bestehenden Vorschriften bezüglich der Geräte, die an industrielle Stromnetze angeschlossen werden sollen, sind bei der Konstruktion der Speise transformatoren bestimmte Bedingungen zu beachten sowie Sicherheitsvorkehrungen, z.
B. für mögliche Überlastungs- und Schadensfälle und zum Schutze der Benützer, vorzusehen, wodurch auch die erfor derlichen elektrischen Anlagen teuer, räumlich gross und verwickelt werden. Selbstverständlich bildet es auch einen Nachteil, dass der Betrieb solcher Anlagen zur Ozonerzeugung überhaupt an das Vorhandensein eines elektrischen Netzes gebunden ist.
Die Erfindung zielt darauf hin, diese Nachteile zu beheben, d. h. eine billige, raumsparende, univer sell verwendbare und für den Bedienenden unge fährliche Anlage zur Ozonerzeugung zu schaffen, und sie besteht darin, dass zur Erzeugung der Ein gangs-Niederspannung des Transformators ein selbst schwingender Transistoroszillator vorgesehen ist.
Transistoroszillatoren sind zwar für sich bekannt, bei näherer Untersuchung zeigt es sich jedoch, dass sie alle Bedingungen erfüllen können, die im Zu- sammenhange mit Anlagen zur Ozonerzeugung zu stellen sind; zum Betriebe benötigen sie nur geringe, also ungefährliche Spannungen, und ihr Raumbedarf ist äusserst mässig. Da sie nicht nur mit Wechselstrom, sondern auch mit Gleichstrom betrieben werden können, ist auch der Anschluss an Batterien oder Akkumulatoren möglich, so dass ihr Betrieb ortsun abhängig sein kann.
Der Aufwand an Schaltmitteln ist sehr gering, und bei Batteriebetrieb kann auch zufolge des Wegfalles besonderer Sicherheitsvorkeh- rungen und anderer Betriebsbedingungen die Kon struktion des Hochspannungstransformators einfacher und billiger gestaltet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anlage nach der Erfindung dargestellt.
Der mit T bezeichnete Hochspannungstransfor mator enthält drei getrennte Wicklungen 1, 2 und 3, von welchen 3 die zusammen mit der hier nur als Kapazität 4 dargestellte Glimmentladungsstrecke die Frequenz bestimmende Hochspannungsswicklung ist. Die Wicklungen 1 und 2 sind je mit einem Ende an die Basis B bzw. den Kollektor K eines Tran sistors 6 angeschlossen.
Das zweite Ende der Wick lung 1 liegt am Abzapfpunkt 11 eines aus den Kon densatoren 8 und 9 bestehenden kapazitiven Span- nungsteilers und am Schleifer 12 eines Potentiome- ters 7, das zusätzlich durch einen weiteren Konden sator 10 überbrückt ist.
Der Spannungsteiler 8, 9, der Kondensator 10 und das Potentiometer 7 sind zueinander parallel geschaltet und als Parallelschal- tung in Serie mit einer Drossel 5 an die Klemmen <I> A</I> und <I>+ A</I> einer Speisespannungsquelle, z. B. eine Batterie, angeschlossen. An das der Spannungsquelle abgewendete Ende der Drossel 5 ist das zweite Ende der Transformatorspule 2 angelegt.
Der Emit- ter E des Transistors 6 liegt an der anderen Klemme der Spannungsquelle. Die Spannungsquelle kann je nach dem Typ des Transistors in bezug auf ihre Polarität beliebig angeschlossen sein..
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist bekannt. Jedenfalls gerät der Transistor in elektrische Eigen schwingungen, die in der Spule 3 die der Bemessung des Transformators entsprechende Wechselhochspan nung induzieren, die die zwischen den Elektroden 4 der Entladungsstrecke befindliche bzw. strömende Luft ozonisieren. Mit dem Potentiometer 7 lässt sich der jeweils günstigste Arbeitspunkt des Tran sistors einstellen.
Zweckmässig ist die Dimensionie- rung der Widerstände und der Kapazitäten des Span- nungsteilers (7, 8, 9) derart, dass sich in einem weiten Bereich der primären Betriebsspannung eine stabile Schwingung und eine sichere Anfachung der selben ergibt. Gewünschtenfalls kann noch parallel zur Entladungsstrecke eine Anzeige-Glimmlampe GL angelegt werden. Gegebenenfalls kann der Anzeige- Glimmlampe GL ein Schutzwiderstand 13 vorge schaltet sein.
Die Sekundärwicklung 3 kann auch einseitig geerdet sein, wobei es dann auch genügt, die Anzeige-Glimmlampe GL nur einpolig anzuschlie ssen.
Wie schon angedeutet, kann der Oszülator auch mit niedergespanntem Wechselstrom über einen Un- tersetzungstransformator aus dem Netz betrieben werden. Die bereits am Markte befindlichen Hoch leistungstransistoren ermöglichen es auch, Ozoner- zeugungsanlagen mit einer Transistorschaltung für höhere Leistungen zu erstellen,
gegebenenfalls auch unter Verwendung von Transistor-Leistungsverstär- kern bekannter Art zwischen .dem Oszillator und dem Hochspannungstransformator. Ein besonderer Vorzug der beschriebenen Einrichtung liegt jedoch in der Möglichkeit, kleine ortsbewegliche Anlagen zur Ozonerzeugung, etwa zur Klimaverbesserung in Woh nungen, Fahrzeugen usw., zu erstellen.
Plant for ozone generation The invention relates to a plant for ozone generation that works by means of glow discharge, where the discharge path is fed via a high-voltage transformer. Such systems were previously fed from the industrial alternating current network by connecting the high-voltage transformer directly to this network on the primary side. As a result of the existing regulations regarding the devices that are to be connected to industrial power grids, certain conditions must be observed in the construction of the supply transformers and safety precautions, e.g.
B. for possible overload and damage cases and to protect the user, to be provided, whereby the neces sary electrical systems are expensive, spatially large and complex. Of course, it is also a disadvantage that the operation of such systems for ozone generation is tied to the existence of an electrical network.
The invention aims to remedy these drawbacks, i. H. to create a cheap, space-saving, universally usable and for the operator unge dangerous system for ozone generation, and it consists in that a self-oscillating transistor oscillator is provided for generating the input low voltage of the transformer.
Transistor oscillators are known per se, but closer examination shows that they can meet all the conditions that must be met in connection with systems for ozone generation; They only need low, thus harmless, voltages to operate, and their space requirements are extremely moderate. Since they can be operated not only with alternating current but also with direct current, they can also be connected to batteries or accumulators, so that their operation can be independent of location.
The cost of switching means is very low, and in the case of battery operation, the construction of the high-voltage transformer can also be made simpler and cheaper because special safety precautions and other operating conditions are not required.
In the drawing, an embodiment of the system according to the invention is shown.
The high-voltage transformer designated T contains three separate windings 1, 2 and 3, of which 3 is the high-voltage winding that determines the frequency together with the glow discharge path shown here only as capacitance 4. The windings 1 and 2 are each connected with one end to the base B and the collector K of a Tran sistor 6.
The second end of the winding 1 lies at the tapping point 11 of a capacitive voltage divider consisting of the capacitors 8 and 9 and at the wiper 12 of a potentiometer 7, which is additionally bridged by a further capacitor 10.
The voltage divider 8, 9, the capacitor 10 and the potentiometer 7 are connected in parallel to one another and as a parallel connection in series with a choke 5 to the terminals <I> A </I> and <I> + A </I> Supply voltage source, e.g. B. a battery connected. The second end of the transformer coil 2 is applied to the end of the choke 5 facing away from the voltage source.
The emitter E of the transistor 6 is connected to the other terminal of the voltage source. Depending on the type of transistor, the voltage source can be connected in any way with regard to its polarity.
The way this circuit works is known. In any case, the transistor gets into its own electrical vibrations, which induce the AC high voltage corresponding to the rating of the transformer in the coil 3, which ozonize the air located or flowing between the electrodes 4 of the discharge path. The most favorable operating point of the transistor can be set with the potentiometer 7.
The dimensioning of the resistances and the capacitances of the voltage divider (7, 8, 9) is expedient in such a way that a stable oscillation and a reliable amplification of the same result in a wide range of the primary operating voltage. If desired, a glow indicator lamp GL can be applied parallel to the discharge path. If necessary, a protective resistor 13 can be connected upstream of the glow lamp GL.
The secondary winding 3 can also be earthed on one side, in which case it is then also sufficient to connect the glow lamp GL with only one pole.
As already indicated, the oscillator can also be operated with low-voltage alternating current via a step-down transformer from the mains. The high-performance transistors that are already on the market also make it possible to create ozone generation systems with a transistor circuit for higher outputs,
possibly also using transistor power amplifiers of a known type between the oscillator and the high-voltage transformer. A particular advantage of the device described, however, is the ability to create small portable systems for ozone generation, for example to improve the climate in apartments, vehicles, etc.