CH405404A - Sicherheitsfahranlage für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Sicherheitsfahranlage für Schienenfahrzeuge

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CH405404A
CH405404A CH1266462A CH1266462A CH405404A CH 405404 A CH405404 A CH 405404A CH 1266462 A CH1266462 A CH 1266462A CH 1266462 A CH1266462 A CH 1266462A CH 405404 A CH405404 A CH 405404A
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CH
Switzerland
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time
timer
speed
dependent
driving system
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Application number
CH1266462A
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English (en)
Inventor
Schloesser Egon
Original Assignee
Deuta Werke Gmbh
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/02Dead-man's devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Controls For Constant Speed Travelling (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description


      Sicherheitsfahranlage    für Schienenfahrzeuge         Sicherheitsfahranlagen    für Schienenfahrzeuge  sind in zwei verschiedenen     Ausführungsformen    be  kannt, und zwar als     sogenanute    wegabhängige und  sogenannte zeitabhängige     Sifa-Anlagen.    Letztere  werden zum Teil auch nicht ganz zutreffend als ge  schwindigkeitsabhängige Anlagen bezeichnet. In der  Regel muss der Lokomotivführer bei allen diesen  Anlagen in regelmässigen Zeitabständen eine Taste  drücken, um seine Funktionsfähigkeit zu beweisen.

    Wird die Taste nicht     gedrückt,    so wird bei     der    wegab  hängigen Anlage nach dem Zurücklegen einer be  stimmten Wegstrecke und bei der zeitabhängigen An  lage nach Ablauf einer bestimmten Zeit eine     Sicher-          heitsmassnahme,    beispielsweise die Zwangsbremsung  ausgelöst.

   Durch eine Kombination beider Systeme  kann man eine Zwangsbremsung des Zuges nach Ab  lauf einer     bestimmten    Zeit und/oder     zurückgelegten          Wegstrecke        erreichen.    Eine gewisse Geschwindigkeits  abhängigkeit kann bei allen diesen Anlagen insofern  vorgesehen sein, als Massnahmen getroffen sind, auf  Grund deren sich die Anlage erst oberhalb einer be  stimmten Geschwindigkeit selbsttätig einschaltet.  



  Eine wegabhängige     Sifa-Anlage    hat den Vorteil,  dass die Schutzmassnahme nach Zurücklegen     einer     bestimmten konstanten Wegstrecke erfolgt, die sich  entsprechend der gewünschten Sicherheit bemessen  lässt. Man wird in der Regel bestrebt sein, den Weg  möglichst kurz zu halten. Dem ist aber insofern eine  Grenze gesetzt, als auch bei hohen     Geschwindigkei-          ten    eine bestimmte Mindestzeit verstreichen muss,  ehe die Anlage in Funktion tritt. Dadurch wird die  Wegstrecke, nach deren Zurücklegen die     Sicherheits-          massnahme    ausgelöst wird, unter Umständen gross.

    Nachteilig ist bei solchen Anlagen ferner, dass wegen  des     Abmessens    einer bestimmten Wegstrecke ein  hoher Aufwand und     komplizierte    Einrichtungen not-    wendig sind. Die Anlagen     sind    infolgedessen nicht  billig. Eine zeitabhängige     Sifa-Anlage    lässt sich dage  gen mit verhältnismässig geringen Kosten herstellen.  Sie hat jedoch den grossen Nachteil, dass bei hohen  Geschwindigkeiten bis zum Auslösen der     Sicherheits-          massnahmen    ein sehr grosser Weg zurückgelegt wird,  wenn man     nicht    zu extrem kurzen     Auslösezeiten    über  gehen will.

   Kombinationen der beiden Systeme er  fordern natürlich einen erhöhten Aufwand und sind  daher aus Kostengründen     nachteilig.     



  Durch die Erfindung sollen die Mängel der be  kannten     Sifa-Anlagen    vermieden und ein Gerät ge  schaffen werden, das bei     geringen    Herstellungskosten  die zu stellenden Anforderungen in höchstem Masse  erfüllt. Die     erfindungsgemässe        Sicherheitsfahranlage     für Schienenfahrzeuge mit einem     Zeitschaltwerk,    das  bei Ablauf einer vorgegebenen Zeit einen Vorgang  auslöst, dessen Auslösung bei zeitgerechter Betäti  gung einer Taste durch Rückstellung des     Zeitschalt-          werks    in die Ausgangsstellung aber verhindert wird,  ist dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen vor  gesehen sind,

   die die Schaltzeit des     Zeitschaltwerks    in  Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit selbsttätig  ändern. Man erhält auf diese Weise eine geschwin  digkeitsabhängige Sicherheitsanlage, bei der sich so  wohl die Zeiten als auch die Wegstrecken bis zum  Auslösen der Sicherheitsvorkehrungen in Abhängig  keit von der Geschwindigkeit ändern. Die     Änderung     der Schaltzeit des     Zeitsehaltwerks    kann beispielswei  se stufenweise durch geschwindigkeitsabhängige  Schalter erfolgen. Die     Einrichtungen    zur Änderung  der Schaltzeit des     Zeitschaltwerks    können aber auch  so ausgebildet sein, dass eine stufenlose     Änderung     der Schaltzeit bewirkt wird.  



  Bei einer     Sicherheitsfahranlage    der genannten  Art, die vom     Tachometergenerator    des Fahrzeuges           gesteuert    wird, kann als     geschwindigkeitsabhängiger     Schalter ein Relais bzw. ein     Relaissatz    mit mehreren  Relais vorgesehen sein, das bzw. die bei bestimmten       Generatorspannungen    und damit Geschwindigkeiten  ansprechen und die entsprechenden     Umschaltungen     des     Zeitschaltwerks    vornehmen.

   An die Stelle eines  solchen     elektromagnetisch    betätigten Schalters könn  te, wenn eine vollelektronische Ausbildung des Ge  räts gewünscht wird, beispielsweise ein sogenannter       Schmitt-Trigger    treten. Zur stufenlosen Änderung der  Schaltzeit des     Zeitschaltwerks    könnte andererseits ein  durch eine Steuerspannung     änderbarer    Widerstand  herangezogen werden, der durch die     Tachometerge-          neratorspannung    gesteuert wird.  



  Neben dem bereits erwähnten     geschwindigkeits-          abhängigen    Schalter zur Änderung der Schaltzeit des       Zeitschaltwerks    kann ein weiterer geschwindigkeits  abhängiger Schalter vorgesehen sein, der die Anlage  bei überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit  ein- und bei deren Unterschreiten wieder abschaltet,  damit die Anlage bei stehendem Fahrzeug nicht ar  beitet und bedient werden muss.

   Anstelle eines Zeit  schaltwerks zur Auslösung der     Sicherheitsmassnah-          men    können auch zwei     Zeitschaltwerke    mit unter  schiedlichen Schaltzeiten vorgesehen sein, die beide  in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahr  zeugs     gesteuert    werden und von denen das eine eine  Warneinrichtung einschaltet, bevor durch das zweite  eine Zwangsbremsung oder dergleichen ausgelöst  wird.  



  In der Zeichnung ist eine     Sicherheitsfahranlage     gemäss der Erfindung in einer Ausführungsform als  Beispiel schematisch dargestellt. Die Anlage umfasst  die übliche     Sifa-Taste    1, die zur Überprüfung der  Funktionsfähigkeit des Lokführers dient dadurch,  dass sie in gewissen Zeitabständen betätigt werden  muss. Durch Drücken der Taste 1 wird der Kontakt 2  geöffnet und dadurch der     Stromkreis    der Zeitschalter  3 und 4 unterbrochen. Der Zeitschalter 3     steuert    ein  Warnsignal, beispielsweise eine Hupe 5. Der Zeit  schalter 4     steuert    über ein Relais 6 beispielsweise ein  Magnetventil, über das die Zwangsbremsung ausge  löst wird.

   Um zu verhindern, dass durch ständiges  Drücken der Taste 1, beispielsweise durch Auflegen  eines Gewichts, eine ständige Unterbrechung des  Stromkreises der     Zeitschaltwerke    3 und 4 und damit  eine Blockierung der Anlage möglich ist, ist das Zeit  schaltwerk 7 vorgesehen, das nach Ablauf einer vor  gegebenen Zeit den Kontakt 2 schliesst und     damit    die       Zeitschaltwerke    3 und 4 in Gang setzt, auch wenn die  Taste 1 gedrückt ist. Die Einschaltung der     Zeitschalt-          werke    3 und 4 kann dem Lokführer durch eine  Lampe 8 angezeigt werden.

   Durch öffnen und     an-          schliessendes        erneutes    Schliessen der Taste 1     lässt    sich  der Zeitschalter 7 wieder in die Ausgangsstellung     zu-          rückführen.    Wird also die Taste 1 länger als die vor  gesehene Zeit gedrückt oder wird sie losgelassen,  werden der Kontakt 2 geschlossen und dadurch die  Zeitschalter 3 und 4 in Gang gesetzt. Nach Ablauf  einer vorbestimmten Zeit wird dann zunächst über    den Zeitschalter 3 die Hupe 5 eingeschaltet und,  wenn auch dann die Taste noch nicht gedrückt wird,  nach Ablauf einer weiteren Zeit über den Zeitschal  ter 4, dessen Schaltzeit grösser als die des Zeitschal  ters 3 ist, die Zwangsbremsung ausgelöst.  



  Voraussetzung für alle diese Vorgänge ist, dass  sich das Fahrzeug in Fahrt befindet und die Anlage       in    Betrieb gesetzt ist. Die Inbetriebsetzung der Anla  ge     erfolgt    über den Kontakt 9, der bei überschreiten  einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit selbsttätig  geschlossen und     bei    Unterschreiten dieser Geschwin  digkeit wieder geöffnet wird. Zur Steuerung des Kon  taktes 9 kann beispielsweise ein Relais 10 dienen, das  bei einer bestimmten minimalen Spannung des     Ta-          chometergenerators    11 anspricht, der mit einer Achse  des Fahrzeugs gekoppelt ist.  



  An den     Tachometergenerator    11 ist ein ge  schwindigkeitsabhängiger Schalter 12 angeschlossen.  Dieser Schalter, der beispielsweise mehrere, bei un  terschiedlichen Erregerspannungen ansprechende  Relais umfassen und dadurch, dass er vom     Tachome-          tergenerator    gespeist wird, über diese Relais ge  schwindigkeitsabhängige Schaltungen vornehmen  kann, bewirkt mit seinen Kontakten Umschaltungen  in den Zeitschaltern 3 und 4, durch die deren Schalt  zeiten in     Abhängigkeit    von der Geschwindigkeit ge  ändert werden. Diese Schaltzeiten wird man in der  Regel bei geringen Geschwindigkeiten grösser als bei  hohen Geschwindigkeiten bemessen.

   Werden als       Zeitschaltwerke    3 und 4 solche verwendet, die     R-C-          Glieder    zur     Zeitbestimmung    enthalten, so können  durch die Kontakte des geschwindigkeitsabhängigen  Schalters 12 Kondensatoren oder Widerstände zur  Erzielung der gewünschten Schaltzeiten zu- bzw. ab  geschaltet werden. In jedem Falle ist hierbei dafür  gesorgt, dass die Schaltzeit des Zeitschalters 3 kürzer  als die des Zeitschalters 4 ist, dessen Schaltzeit bei  spielsweise gleich der zweifachen Schaltzeit des Zeit  schalters 3 sein kann.  



  Die geschwindigkeitsabhängige Steuerung der  Zeitschalter 3 und 4 durch den geschwindigkeitsab  hängigen Schalter 12 ist in der Zeichnung durch die  gestrichelten Linien 13 angedeutet. Wie die strich  punktiert gezeichnete Linie 14 andeuten soll, kann  man durch den geschwindigkeitsabhängig gesteuerten  Schalter 12 auch den Zeitschalter 7 in seiner Schalt  zeit steuern lassen, indem man beispielsweise bei  hohen Geschwindigkeiten die Schaltzeiten verkürzt  und dadurch den Fahrzeugführer zwingt, seine Funk  tionsfähigkeit entsprechend öfter unter Beweis zu  stellen.  



  Die     Erfindung    ist natürlich nicht auf das darge  stellte und beschriebene Ausführungsbeispiel be  grenzt; es lassen sich vielmehr mannigfache Abwand  lungen treffen, ohne dass man sich von dem Wesen  der Erfindung entfernt. So kann man beispielsweise       anstelle    der beiden Zeitschalter 3 und 4 einen einzi  gen Schalter verwenden, wenn bei erstmaligem Ab  lauf der vorgegebenen Zeitspanne und der Auslösung  des Warnsignals eine Rückstellung des Zeitschalters      in die Ausgangsstellung vorgenommen wird, so dass  die vorgegebene Zeitspanne     erneut    ablaufen kann,  bevor bei ihrem Ablauf die Zwangsbremsung oder  eine entsprechende Sicherheitsmassnahme ausgelöst  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsfahranlage für Schienenfahrzeuge mit einem Zeitschaltwerk, das bei Ablauf einer vorgege benen Zeit einen Vorgang auslöst, dessen Auslösung bei zeitgerechter Betätigung einer Taste durch Rück stellung des Zeitschaltwerks in die Ausgangsstellung aber verhindert wird, gekennzeichnet durch Einrich tungen, die die Schaltzeit des Zeitschaltwerks in Ab hängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit selbsttätig ändern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitsfahranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Änderung der Schaltzeit des Zeitschaltwerks stufenweise arbeitende Einrichtungen, beispielsweise bei bestimmten Ge schwindigkeiten Schaltungen vornehmende Schalt einrichtungen vorgesehen sind. 2. Sicherheitsfahranlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die eine stufen lose Änderung der Schaltzeit des Zeitschaltwerks be wirken.
    3. Sicherheitsfahranlage nach Patentanspruch oder den Unteransprüchen 1 oder 2, mit einer Steue- rung, die durch den Tachometergenerator des Fahr zeugs erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass als ge schwindigkeitsabhängige Schalteinrichtung ein Relais bzw. ein Relaissatz mit mehreren Relais vorgesehen ist, das bzw. die bei bestimmten Generatorspannun- gen ansprechen und die Umschaltungen des Zeit schaltwerks vornehmen oder steuern.
    4. Sicherheitsfahranlage nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von soge nannten Schmitt-Triggern als spannungsabhängigen Schalteinrichtungen. 5. Sicherheitsfahranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei geschwindigkeits- abhängige Schalter vorgesehen sind, von denen der eine das Zeitschaltwerk steuert, während der andere die Anlage bei Überschreiten einer vorgegebenen Geschwindigkeit ein- und bei Unterschreiten wieder abschaltet.
    6. Sicherheitsfahranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Zeit schaltwerke mit unterschiedlichen Schaltzeiten, die durch einen oder mehrere geschwindigkeitsabhängige Schalter oder Regler änderbar sind, zur in zeitlichen Abständen aufeinanderfolgenden Einschaltung von Warn- bzw. Sicherheitsmassnahmen vorgesehen sind.
CH1266462A 1961-11-04 1962-10-26 Sicherheitsfahranlage für Schienenfahrzeuge CH405404A (de)

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DE1244231B (de) 1967-07-13

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