CH405478A - Schutzeinrichtung für elektrische Stromkreise - Google Patents

Schutzeinrichtung für elektrische Stromkreise

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Publication number
CH405478A
CH405478A CH1037362A CH1037362A CH405478A CH 405478 A CH405478 A CH 405478A CH 1037362 A CH1037362 A CH 1037362A CH 1037362 A CH1037362 A CH 1037362A CH 405478 A CH405478 A CH 405478A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
resistor
capacitor
polarity
current
Prior art date
Application number
CH1037362A
Other languages
English (en)
Inventor
E Glassburn William
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of CH405478A publication Critical patent/CH405478A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/093Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Schutzeinrichtung    für elektrische     Stromkreise       Die     Erfindung        betrifft    eine     Schutzeinrichtung    für  elektrische     Stromkreise    und     bezieht    sich     insbesondere     ,auf zeitverzögerte Schutzrelais zur     Verwendung        in     ,derartigen     Einrichtungen.     



       Zemtverzögerungsgeräte    werden in     .grossem    Masse       zum    Schutz     elektrischer        Anlagen    verwendet. In     ihren     betriebsmässigen Verkörperungen verwenden derar  tige     Geräte    mit der Regel     eIcktrisch        betätigte        Teile     und sind     entworfen,    um durch     allgemein    bekannte       Zeitkurven        gekennzeichnete        Ansprechwerte    zu haben.  



  Obwohl     Gesichtspunkte        ider        Erfindung        in        ver-          schiodenen        Arten    von     Schutzrelais,    wie     beispielsweise          Spannungsrelais,        verwirklicht    werden     können,    äst     die          Erfindung        speziell    für zeitverzögerte     Überstrom-          Schutzrelais        ,geeignet,

          idie    für den Schutz von elek  trischen     Wechselstrom,anondnungen        bestimmt        sind.          Die        Erfindung    soll in     Verbindung    mit     einem        solchen          üiberstromred@ais        beschrieben    werden.  



  Diese     Erfindung        betrifft    eine     :Schutzeinrichtung     für     elektrische        Stromkreise        .und    ist     ,gekennzeichnet     durch eine Anordnung,

       ideren        Engangsklemmen    eine  einer Grösse des     zu        schützenden        Netzes        proportionale          Gleichspannung        zugeführt        .wind    und     die        an        Iden        Aus-          gangsklemmen        eine        Gleichspannung    liefert, deren Po  larität bei     kleinen    Werten ,

  der     überwachten        Grösse     ,der Polarität bei     grösseren    Werten     entgegengesetzt     ist, und eine von (der Ausgangsgleichspannung     dieser          Anordnung        psteuerte        Speichervorrichtung    zur Spei  cherung einer elektrischen Menge     nur,        wenn    die       Gleichspannung        die    grösseren Werten der überwach  ten Grösse     entsprechende        Polarität    hat,

       sowie        einen          Steuerstromkreis    mit von     ider    .gespeicherten     Menge     abhängigen     übersetzungsmitteln    zur     Einleitung        einer          Steuerfiunktion.     



  Durch die     Erfindung        wird    eine nasche     Rück-          stellung    oder     Zeitmesseinheit        erleichtert.            Andere        Vorteile    und Merkmale     werden    aus der       nachfolgenden        Beschreibung    in Verbindung mit der  beiliegenden Zeichnung ersichtlich, in der       Fig.    1 eine schematische Ansicht eines Ausfüh  rungsbeispiels der Erfindung mit einem zugeordneten  zeitverzögerten Schutzrelais ist.  



       Fsg.    2 bis 4 sind graphische     Darstellungen,    die       .zum        Verständnis        der    Aufgabe und     icter        Wirkung    des  in     Fig.    1     dargestellten    Relais     denen.     



  Unter Verweis auf     die    Zeichnung zeigt     Fig.    1       einen    zu schützenden elektrischen Stromkreis oder       Anlage.    Der     Stromkrems    nach     Fvg.    1     ist        repräsentativ          für    Beine Vielzahl von     Stromkreisen,    die geschützt  werden     sollen.        Beispielsweise        kann        ein        solcher    Strom  kreis     ein        @Gleichstrorakrems,

          ein        mehrphasiger        Wech-          selstromkreis        oder        ein        Einphasenwechselstromkreüs          isein.    Für     vorliegende    Zwecke     isoll        angenommen    wer  den, dass     ider        Stromkrems    nach     Fig.    1 ein     Einphasen-          wechselstromkreis        isst,

          ider    zwei     Leiter    L1 und L2  hat,     die        einen        Wechselstrom    IL     führen,        und        mit          einer    üblichen     Frequenz    von 60 Hz arbeitet.

       Ein.          Selbstschalter        CB    ist     vorgasehen,    um     bestimmte    Teile  des     elektrischen        Stromkreises        ,abzutrennen,        die    durch       ,die    Leiter L1 und L2     idargesteldt    sind.

       Dieser    Selbst  schalter hat eine     ,Auslösespule        TC    und     einen        Hilfs-          schalter        CB1,        Ader     ist, wenn     ider        Schalter          mit        geschlossener        Stellung    ist, und der offen ist,     wenn     der Schalter     CB        in    offener     Steillung    ist.

   Der     Schalter     ist     in    geschlossener     Stellung        dargestellt.     



       Eine        @Gleichspannung        wird        idem    zu     schützenden          Stromkreis        entnommen,    und     diesle        Gleichspannung        ist     ,an die     Klemmen   <I>A</I> und<I>B</I>     @angelegt.        Zudiesem    Zweck       wird    die     Primärwicklung        :

  des        Stromwandlers        T1    in  Abhängigkeit von dem Strom IL erregt, und     seine          Sekundärwicklung        ,ist        ,mit        ider        Primärwicklung    eines       zweiten        Wandlers    T2 verbunden. Die     Primärwicklung     des Wandlers T2 ist     vorzugsweise    regelbar, um eine           einstellbare    Anzahl von Windungen für     in    der folgen  den Beschreibung erläuterte Zwecke zu schaffen.

   Die  ser Wandler hat einen     sättigbaren    magnetischen Kern.  



  Die     Sekundärl.eistungdes        Wandlers    T2     ist    in ge  eigneter     Weise        .gleichgerichtet,    und die erhaltene  Gleichspannung wird an den Klemmen<I>A</I> und<I>B</I>  abgegeben.

   In der     Speziellen    Anordnung nach     Fig.    1  hat     die        Sekundärwicklung    des Wandlers T2 zwei       Endklemmen        T2A    und     T2B        mit    einer Mittelpunkt  anzapfung oder Klemme     T2C,    die zwischen Aden     erst-          ge.nannten        Endklemmen    liegt.

   Die zwei     Klemmen          T2A    und     T2B    sind je für sich durch in einer Rich  tung leitende Mittel oder     Gleichrichter        REl    und       RE2    an die Klemme B     angeschlossen.        Die        Mittel-          anzapfung    oder Klemme     T2C    ist mit (der     Klemme,   <I>A</I>  verbunden.

   Mit Rücksicht auf die     Sättigungscharak-          teristik    des     Wan@3lers    T2 ergibt .sich     eine        Spannung          Vn.@    .an den     Klemmen   <I>A</I> und<I>B,</I> die in der durch       ,die    voll .ausgezogene Kurve in     Fig.    2     dargestellten     Weise in     Beziehung    zu dem Netzstrom IL     steht.    In       dieser    Figur bedeuten die     Ordinaten        Spannungen    und  die Abszissen Werte des Netzstromes IL.

   Die Kurve  kann durch     Veränderung    der     Primärwicklung    des       Wandlers    T2 verändert wenden.  



  Falls gewünscht, kann eine     Gasentladungsröhre          S1        parallel    zu einer Verlängerung der     Sekund'änwick-          lungdes    Wandlers T2 geschaltet werden.

   Falls     ausser-          ordentlich    hohe     Spannungsspitzen    in der     Sekundär-          wicldun,g    des     Wandlers    T2 auftreten,     bewirken        diese     Spitzen eine Zündung der     Gasentladungs-    oder Neon  röhre     S1        zum    Zwecke der Begrenzung der an der       Sekundärwicklung    auftretenden Spannungsspitzen.  



  Von der an den Klemmen<I>A</I> und<I>B</I> auftretenden       Gleichspannung    wird     eine        Gleichspannung    .an den  Klemmen D und E     erzeugt,    die     ihre    Polarität     wech-          selt,    wenn der Netzstrom IL     durch    einen     vorbe-          stimmten    Wert geht. Diese     Änderung    der     Polarität     ist durch die     strichlinierte        Kurve    VDE in     Fig.    2 an  gedeutet.

   Bei Prüfung dieser     Figur        ist    zu beachten,  .dass die Spannung VDE die Polarität wechselt, wenn  sie durch einen     einer        Einheit        des    Stromes IL ent  sprechenden Punkt     hindurchgeht.     



       Die        gewünschte    Spannung VDE wird in der An  ordnung nach Fig. 1 mit Hilfe     einer        Brücke    mit vier       Zweigen    erreicht. Die Klemmen<I>A</I>     und   <I>B</I>     dienen        als          Eingangsklemmen    für die Brücke,     wähnend    die     Klem-          men    D :und E als     Ausgangsklemmen    der     Brücke     ;

  dienen.     Wenigstens        einer    der Zweige der Brücke ent  hält einen Widerstand mit einem     Widerstandswert,     der als     Funktion    der     Spannung    an dem     Widerstands-          körper    der     als    Funktion     des        Aden    Widerstand     durch-          fliessenden    Stromes     sich        ändert.    In der     speziellen          Anordnung        nach     <RTI  

   ID="0002.0120">   Fi,g.    1     ist    ein solcher     Wi@ders@tand     <I>RK</I> für einen der Brückenzweige verwendet. Die       restlichen    Zweige der Brücke enthalten     Widerstände          R1    und R2 mit     Widerstandswerten,    die     ran    wesent  lichen unabhängig von dem     siedurchfliessenden    Strom  sind.

   Einer dieser     Widerstände    R2     ist        regelbar,        um     das Gleichgewicht der Brücke     einstellen        zu        können.     Ein regelbarer     Belastungswiderstand    R3 ist an     die            Klemmen    D und E     angeschlossen.    Es ist zu beachten,       @dass    zwei     Zweigemder    Brücke     glrichc    Widerstände     R1          haben.     



  Es     sind    verschiedene Widerstände bekannt, die  als     Funktion    des sie durchfliessenden Stromes     wech-          szInde    Widerstandswerte haben. Der Widerstand     RZ     kann beispielsweise     die    Gestalt eines     Kupferoxyd-          gleichnichters    .annehmen. Dieser hat eine Wider  :stands     urve,die    durch die voll ausgezogene     Linie        R1     in     Fig.    3     @dargestellt    wird.

   In dieser Figur sind     Wider-          standswerte    als     Ordinaten    und     Werte    der Spannung       Vs:a    als Abszissen eingetragen. Widerstandswerte für       die    Widerstände R1 .und R2     :sind        Nebenfalls    in     Fig.    3  gezeigt. Die Widerstandswerte sind so gewählt,     @dass     sich eine mit der Kurve VDE in     Fig.    2 vergleichbare  Kurve ergibt.

   Der Widerstand R2     wird        eingestellt,     .um die Brücke zwecks Erzeugung einer     Ausgangs-          spannung    gleich Null an den Klemmen D und E  .abzugleichen, wenn der Netzstrom IL den Wert ei  ner     Einheit    hat.  



  Eine Zeitverzögerung beim Ansprechen des Relais  wird     (durch    Anlegender an     ,den    Klemmen D und E  auftretenden     Spannung    ;an     einen    einstellbaren Wider  stand R4 und einen Kondensator C in Reihenschal  tung     eingeführt.        Eine        in    einer     Richtung    leitende  Einrichtung oder ein Gleichrichter     RE3    ist ,

  dem     Kon-          densator    C parallel geschaltet und eine ähnliche Ein  richtung oder     Gleichrichter        RE4    ist einem einstell  baren Teil des Widerstandes R4 parallel geschaltet.  Der Lade-     ,und        Entladungsvorgang        des        Kondensators     C     soll    nun     betrachtet    wenden.  



  Es sei     angenommen,    dass der Netzstrom IL Null  ist und dass die Spannung VDE     ebenfalls    Null ist.       Wenn    der     Netzstrom    IL zu steigen beginnt, hat     die          Spannung    VDE, wie durch die     gestrichelte    Kurve in       Fig.    2     ;angedeutet,        zunäscht        -negative    Werte.

   Unter  diesen Umständen ist die Klemme E positiv mit  Bezug     sauf    die Klemme D, und     @die    Spannung     an          ,diesen    Klemmen erzeugt     einen        Stromfl:

  uss    in     einer          Richtung,    die durch den voll     ausgezogenen    Pfeil IG       dargestellt        wind.        Dieser    Strom     fliesst    von der Klemme  E durch Aden     Gleichrichter        RE3,    den unteren     Teil     des     Widerstandes    R4 und     den    Gleichrichter     RE4     zu der Klemme D.

   In diesem Abschnitt wird jede  .in     dem    Kondensator C verbleibende Ladung     nasch          ,abgeleitet und Beine im wesentlichen Null     betnagende     Spannung tritt ,an dem     Kondensator,auf.     



       ;Sobald    Ader Netzstrom IL durch einen dem     Ein-          heitswert        entsprechenden    Wert hindurchgeht, wech  selt die Spannung VDE die     Polarität.        Das    bedeutet,       @dass        die        Klemme    D positiv     wind    in     bezug    auf die       Klemme    E,

   und die     Spannung    an     diesen    Klemmen  erzeugt     einen    Strom     1c.        @in    Richtung des     gestrichelten     Pfeiles.     Dieser    Strom wird durch die Gleichrichter       RE3        und        RE4    ,gesperrt.

   Der Strom wird daher     ge-          zwungen,        duroh    Aden wirksamen Teil     des    Widerstan  des R4 und Aden in Reihe geschalteten     Kondensator     C zu     fliessen.        Die        -Spannung    an dem     Kondensator    C       beginnt        au        steigen    in einem Masse, abhängig von der  Grösse der     Spannung    VDE,

   dem     wirksamen    Wider-           standsivert        ides    Widerstandes R4 und der     Bemessung          ,des    Kondensators C. Die Spannung an     idem    Kon  densator C ist in     Fig.    4     dargestellt,    in der     die        Ordi-          naten        Spannung    und die     Abszissen    den     Netzstrom    IL  darstellen.

   Falls der Netzstrom IL sinkt, nachdem  der Kondensator C     i@m    wesentlichen     die    Höchstla  dung für     ,den        fliess:en@den        Netzstrom    erreicht hat,     wird     die Ladung zu     einem    neuen Wert     entsprechend    dem       gesunkenen        Netzstrom    rasch     .abnehmen        infolge        (dies          niederohmiigen        Entladungspfades,

      (der durch den       Gleichrichter        RE4    mit     Nebenschluss    .eines wesentli  chen     Teiles    (des Widerstandes R4     gebildet    wird.

       Falls     der Netzstrom (danach Ibis zu einem Wert     unterhalb          ,des    in     Fig.    2     idargestellten        Einheitswertes    absinkt,       gewährleistet,die    Umkehr (der Polarität der     Spannung     VDE, eine     ,sofortige        Entladung    des     Kondensators    C.  



  Die Auslösung :des     Selbstschalters        CB        wird        durch     ,die Spannung= (dem Kondensator C gesteuert. Vor  zugsweise wird ;eine solche     .Auslösung    nur     eingeleitet,     wenn (die Spannung ;

  an ,dem Kondensator C einen       vorbestimmten    Wert     Vr    überschreitet, ,der in     Fig.    4  angedeutet     ist.    In (der bevorzugten     Ausbildung    der       Erfindung,    wie sie in     Fig.    1 dargestellt ist, wird die  Spannung an dem Kondensator an     einen        Widerstand     R5     in    Reihe mit :

  einer Anordnung     gelegt,    die     den          Stromfluss        verhindert,    solange nicht (die     daran    an  stehende -Spannung einen     beistimmten    Wert     über-          schreitet.    Für Spannungswerte über dem vorbestimm  ten Wert     bietet,die    Anordnung     einen        verhältnismässig     niedrigen Widerstandswert für den Fluss des Stromes.

    Anordnungen dieser Art sind dem Fachmann     bekannt     und sind in     Fig.    1 durch eine     Zenerdiode    Z und eine       Gasentladungsröhre    S2 angedeutet.     Wenn    ein     Schalter     SW in .der     in        Fig.    1     dargestellten    Stellung ist,     ist        die          Zenerdiode    Z in Reihe mit     ,dem    Widerstand R5  dem Kondensator C parallel geschaltet.  



  Wie .dem Fachmann bekannt, brietet     eine        Zener-          ,diodeeinen    gewissen Widerstand für den Fluss     des     Stromes,     sollange    die (anstehende     ,Spannung        nicht    ei  nen     (bestimmten        Wert    überschreitet. Oberhalb     ,dieses     Spannungswertes bietet die     Zenerdiode        einen    ver  hältnismässig geringen     Widerstand    für     den    Strom  iluss.

   Diese Wirkungsweise der     Zenerdiode    ist     nicht     zerstörend, und wenn die Spannung unter den vor  bestimmten Wert     ,absinkt,    bietet (die     Zenendiode        wie-          ider    einen hohen Widerstand für     Iden        Stromiluss.    Die       Zenerdiode        Eist    .so bemessen, dass     sie        (durchschlägt,     wenn die     anstehende    Spannung den Wert     VF    in       Fig.    4 ,überschreitet.  



  Wenn     die        Spannung    ,an dem     Kondensator    C  zu     :steigen    beginnt,     bietet    (die     Zenerdiade        zunächst     einen hohen Widerstand für     Iden        Stronvdurchiluss.    Dia  her ist der Spannungsabfall an     (dem        Widerstand    R5  in diesem Stand     :

  im        wesentlichen    Null.     Dieser    Zustand  hält solange an, solange die Spannung an     dem        Kon-          densator    C den Wert     Vr        nicht        überschreitet,    an  dem     die        Zenerdiode    (durchschlägt.

   Als Folge     dieses          Durchschlageis    entlädt sich (der     Kondensator    C über  ,den     Widerstand    R5     und        (erzeugt        ,einen        bestimmten          Spannungsabfall        hierin.        Dieser        Spannungsabfall        wird       verwendet,

   um     feinen        Auslösevorgang        des        Selbstschal-          ters        CB        einzuleiten.     



       Wenn    der     Schalter   <I>SW</I> nach linksgelegt     wird,    wie  in     .Füg.    1     :angeideutet,    legt er eine     GasentIadungs-          röhre    S2 in Reihe mit     idem        Widerstand    R5 an     den     Kondensator C.

   Diese Entladungsröhre ist so     bemes-          sen,    dass sie     einen    hohen Widerstand für     iden        Strom-          fluss        ibietet,

      solange     idie        Spannung    an     Iden    Kondensator  C den     in        Fig.    4     (angedeuteten    Wert     VF        .nicht        über-          schreitet.    In diesem Punkt zündet     (die        Gasentladungs-          röhre    und (der     Kondensator        entlädt    sich     über    den       Widerstand    R5,

       um        einen        Auslösevorgang        einzulei-          ten.    Die     Entladung    über die     Röhre    S2 ist nicht zer  störend.

   Daher     wird    nach (der     Entladung    d     es        Konden-          ,sators    C (die Röhre S2     wieder    instand .gesetzt,     einen          Widerstand    für     Iden        Stromfluss        ,zu    (bieten, solange     die          Spannung        nicht        wieder        einten    Wert erreicht, der aus  reicht,

   (die Röhre     zu        (zünden.    Röhren     dieser    Art sind       dem        Fachmann    wohl     (bekannt.     



  Während (der Spannungsabfall     ,an    dem Wider  stand R5 unmittelbar     :benutzt    werden     kann,    um     Iden          Selbstschalter        CB        ,auszulösen,        wird    (der     Spannungs-          abfall    R5     vorzugsweise        (dazu        verwendet,    einen     Ver-          stärker    zu     steuern,

      !der     seinerseits        (die    Auslösung des  Selbstschalters     CB    steuert.     Zn    der bevorzugten     Aus-          führung    mach     Fmg.    1 erhält (der     Verstärker        die    Ge  stalt     :

  eines    Transistors     TR    mit     seinem        Emitter        TRE,          einem    Kollektor     TRC        -und        ,einer        Basis        TRB.    Der  Widerstand R5 ist dem     Emitter    und der Basis des       Transistors    über     feinen        Gleichrichter        RE5    und einen       Widerstand    R6 parallelgeschaltet.  



  Wenn     die        Zenerdiode    Z     (durchschlägt,    leitet der       Spannungsabfall    an dem Widerstand R5     einen    Strom  über     den        Gleichrichter        RE5,        Ideen        Emitter        TRE        und     den Widerstand R6.

   Dieser     Strom    öffnet     Iden        Tran-          sistor    und     fein        Strom    wird jetzt durch     eine        Gleich-          stromquelle,    wie z.

   B.     eine        Batterie   <I>BA,</I> über     einen          Hilfsschalter        CB1    (der     geschlossen    ist,     wenn    der  Selbstschalter     CB        igeschlossen    ist)     (die        Auslösespule          TC,

          Iden        Emitter        TRE    und     Iden        Kollektor        TRC          zurück    zu der     Batterie    geschaltet.

   Dies     bewirkt        einten          Auslösevorgang    des     Selbstschalters        CB.    Es     ist        zu          (beachten,        idass    der     Gleichrichter        RE5    den     Stromiluss     von der Batterie<I>BA</I> durch den     Gleichrichter        sperrt.     



  Die     fallgemeine        Wirkungsweise    (der     Anordnung          nach        Fig.    1 soll     nun        .kurz    betrachtet wenden.

   Wenn       zunächst    eine     Spannung        ,an    die     Leiter        L1    und L2     an-          gelegt    wird, wird eine negative     Spannung    VDE     an     den     Stromkreis        (des        Kondensators    C     (gelegt,

      um     einte          Entladung        oder        Rückstellung    des     Kondensators        si-          cherzustellen.        Wenn        fder    Netzstrom IL steigt,     ändert          die    Spannung VDE ihre     Polsanität    und beginnt,

   den       Kondensator    C     aufzuladen.    Sobald der Spannungs  wert     ran        (dem    Kondensator C     (die        Spannung        VF,          (die        :

  zum        Durchbruch        (der        Zenerdiode    nötig ist,     über-          schreitet,        (entlädt        sich        (dar        Kondensator    über den       Widerstand    R5.

   Der     Spannungsabfall        ran    dem     Wider-          ;stand    R5 öffnet     Iden    Transistor     TR,        um        Iden    Selbst  schalter     CB        auszulösen.              Die        -Beziehungen    zwischen dem     Netzstrom    IL  und der Zeit, die von oder Spannung     benötigt    wird,  einen für den     Durchbruch    oder     Zenerdiode    Z aus  reichenden     Wert    :

  an     dem    Kondensator C zu     erreichen,     ist .in zig. 5 .dargestellt. In dieser Figur bedeuten  Ordinaten nie Zeit     und        Abszissen    Werte des Netz  stromes IL.  



  Obwohl (die     Erfindung    in     bezug    auf     bestimmte          spezielle        Einzelheiten        aderselben    beschrieben     wurde,     sind verschiedene unter den Sinn     und    den Umfang       der    Erfindung     fallende        Abänderungen        möglich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzeinrichtung fürelektrische Stromkreise, ge kennzeichnet durch :eine Anordnung, deren Eingangs klemmen<I>(A, B)</I> ein-. einer Grösse des zu schützenden Netzes proportionale Gleichspannung zugeführt wird und die an den Ausgangsklemmen (D, E) eine Gleich- spannung liefert, :
    deren Polarität bei kleinen Werten der überwachten Grösse der Polarität bei grösseren Werten -entgegengesetzt ist, und eine von oder Aus gangsgleichspannung :
    dieser Anordnung gesteuerte Speichervorrichtung (C) zur Speicherung einer elek trischen Menge nur, wenn die Gleichspannung die grösseren Werten (der überwachten Grösse entspre chende Polarität hat, sowie .einen Steuerstromkreis mit von der gespeicherten Menge abhängigen Über- setzungsmitteln zur Einleitung einer Steuerfunktion.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch die Verwendung eines Konden- sators für die Speicherung der elektrischen Menge, ,dem ein nur in einer Richtung leitendes Element derart parallel geschaltet ist, dass der Kondensator nur .aufgeladen wird,
    wenn die Ausgangsgleichspan nung oder Gleichriohteranordnung eine grösseren Wer ten der üb.arwachten Grösse entsprechende Polarität hat. 2. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die Anordnung zur Er- zeu,gung einer Gleichspannung mit wechselnder Po larität aus einer Brücke mit vier Zweigen besteht, wobei ein Zweig einen Widerstand enthält, ;
    dessen Widerstandswert bei steigender Spannung sinkt und die von der Sekundärwicklung eines Wandlers mit sättigbarem Kern über Gleichrichter gespeist wird. 3. :
    Schutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch Mittel zur Abstimmung der Brücke derart, @dass (die Ausgangsspannung bei einem bestimmten Wert oder Eingangsspannung Null ist. 4. Schutzeinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, :
    dass mit dem Kondensator ein Widerstand .in Reihe liegt, wobei -einem Teil dieses Widerstandes ein nur meiner Richtung leitendes Ele ment parallel :geschaltet ist. 5. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass oder Steuerstromkreis in Reihe mit einem Widerstand ein nichtlineares Glied enthält, :das einen Stromfluss nur oberhalb eines be stimmten Spannungswertes gestattet.
CH1037362A 1961-09-08 1962-08-31 Schutzeinrichtung für elektrische Stromkreise CH405478A (de)

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