CH405674A - Vorrichtung zum Zusammenleimen von Holzteilen etc. - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenleimen von Holzteilen etc.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
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Description
Vorrichtung zum Zusammenleimen von Holzteilen etc. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zu sammenleimen von Holzteilen etc., insbesondere zum Herstellen von Rand- und Eckverbindungen, mit ab standsweise angeordneten Spannelementen.
Vorrichtungen dieser Art werden beispielsweise für das Aufleimen von Randfurnieren, Deckleisten usw., aber auch bei der Herstellung von rahmenarti gen Bauteilen aus Holz, Bauplatten usw. verwendet. Im einfachsten Fall bestehen solche Vorrichtungen aus Schraubenzwingen, mit deren Hilfe die Teile ver spannt werden.
Es sind aber auch sogenannte Ver- leimständer bekannt geworden, die im Prinzip aus einem oder mehreren Halterahmen bestehen, an denen Zwischenträger verstellbar befestigt sind, die ihrerseits wieder verstellbare Backen und hydraulisch oder über Schraubenspindeln betätigbare Spannbak- ken oder Spannstempel tragen.
Durch Versetzen; der Zwischenträger am zugehörigen Rahmen und weiter hin durch Verstellen der aus den Backen und Spann backen oder -stempeln mit den zugehörigen Betäti gungseinrichtungen bestehenden Spannelemente auf den Zwischenträgern wird es möglich, den Verleim ständer an die Gegebenheiten des jeweiligen Werk stückes anzugleichen. Zufolge des abstandsweisen Angriffes der Spannelemente ergibt sich, sofern nicht völlig biegesteife Teile miteinander verleimt werden, in der Verleimungszone eine unterschiedli che Druckverteilung, die jeweils im Bereich der Spannelemente am grössten ist.
Die Einstellung muss nun so getroffen werden, dass die Teile so stark ver spannt werden, dass der Spanndruck auch in dem zwischen zwei Spannelementen liegenden Bereich noch hinreichend hoch ist, um eine sichere Verbin dung zu gewährleisten. Damit die Spannzeiten ver kürzt werden, ist es bereits bekannt, bei diesen Vor richtungen die Verleimungszone zu beheizen. Zu die- sein Zweck wurden bisher fallweise seitlich neben den zu verleimenden Teilen Heizvorrichtungen in Form von Infrarotstrahlern angebracht, die meist mit verstellbaren Reflektoren versehen sind.
Diese Heiz- strahler arbeiten mit nur niedrigem Wirkungsgrad und müssen daher verhältnismässig hohe Heizlei stungen besitzen, wenn das Abbinden des Leimes tat sächlich spürbar beschleunigt werden soll. Der we sentliche Nachteil einer derartigen Beheizung besteht darin, dass; die Heizstrahler an eigenenAufhängungen angebracht werden müssen, für die Änderungen in der Gesamtkonstruktion erforderlich sind und ferner die Strahler die Zugangsmöglichkeit zu den eben ver leimten Teilen behindern.
Noch unangenehmer ist es jedoch, dass mit dieser Art der Beheizung keine gleichmässige Erwärmung der Leimschicht erzielbar ist. Bei seitlich angebrachten Strahlern wird sich nämlich die Leimschicht in ihrem an der Werkstück oberfläche liegenden Randbereich besser als in den tieferen Schichten erwärmen, so dass die Aushärtung im Randbereich früher als in den tieferen Schichten abgeschlossen sein wird.
überdies zeigt sich bei die ser Art der Erwärmung der Nachteil, dass die Spann backen oder andere Teile der Spannvorrichtung die Wärme aus bestimmten Zonen der Leimschicht ab leiten oder von diesen Zonen abschirmen, so dass sich in der Leimschicht eine noch unterschiedlichere Temperaturverteilung ergibt. Beim Aufbringen von Randfurnieren wird beispielsweise im Bereich des Stempeleingriffes jeweils eine viel niedrigere Tempe ratur als im Nachbarbereich vorhanden sein, weil der Stempel die Wärme ableitet.
Beim Aufbringen gross- flächiger Furniere auf die Planseiten von Platten in Furnierpressen werden zwar bereits Wärmematten o. dgl. verwendet, doch können derartige Beheizungs- einrichtungen wegen ihrer Flexibilität bei jenen Vor- richtungen, auf die sich die Erfindung bezieht, nicht verwendet werden.
Eine Vorrichtung gemäss der Erfindung ist ge kennzeichnet durch zwischen die Klemmittel der Spannelemente und die zu verleimenden Teile einleg- bare, als biegungssteife Träger ausgebildete Heizstä- be, die den Einspanndruck auf die Teile übertragen.
Mit Hilfe der erfindungsgemäss vorgesehenen Heizstäbe lässt sich eine gleichmässige Durchwär- mung der Leimschichten beim Randfurnieren, bei der Herstellung von Eckverbindungen usw. erzielen.
Ferner wird, da die Heizstäbe als biegungssteife Trä ger ausgebildet sind und den Einspanndruck übertra gen, trotz dernurkleinenAngriffsbereichederKlemm- mittel im Bereich der ganzen Heizstablänge ein gleichbleibender Pressdruck zwischen den zu verbin denden Teilen auch dann erzielt, wenn die Teile selbst nicht biegungssteif sind. Da die Heizstäbe beim Verleimen selbst mitverspannt werden, ist für sie keine eigene Halterung an der Gesamtvorrichtung notwendig,
und sie behindern, auch die Zugänglichkeit der Vorrichtung und der eingespannten Teile in kei ner Weise.
Nach einer bevorzugten Ausführung sind die Heizstäbe als Profilrohre mit vorzugsweise rechtecki gem Querschnitt augebildet, in denen elektrische Heizkörper, insbesondere Strahlungsheizkörper un tergebracht sind. Obwohl natürlich auch eingegossene Heizkörper Verwendung finden können, hat die Ver wendung von Strahlungsheizkörpern im Rohr den wesentlichen Vorteil, dass die Temperatur des Heiz körpers selbst in eingeschaltetem Zustand unabhän gig davon bleibt, wie hoch die jeweilige Temperatur des Profilrohres ist.
Abkühlungen des Mantelrohres haben also keine Erhöhung der Heizleistung zur Folge, die unter Umstände, zu einer zu starken Er wärmung des Werkstückes führen könnte. Das Pro- filrohr wirkt als kleiner Wärmespeicher, der sich dann, wenn er mit dem Werkstück in Eingriff ge bracht wird, abkühlt und durch den in ihm ange brachten Heizkörper im Endeffekt nur mehr auf der Abbindetemperatur gehalten wird.
Obwohl durch diese Ausführung bereits eine wesentliche Sicherung gegen überhitzen gegeben ist, ist es doch fallweise möglich oder vorteilhaft, die Heizstäbe mit übertem- peratursicherungen oder vorzugsweise einstellbaren, die Heizleistung regelnden Thermostaten zu verse hen, um einen Angleich an alle vorkommenden Be triebsfälle zu ermöglichen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 einen Verleimständer mit eingespanntem Werkstück im Schaubild, Fig. 2 einen Heizstab im Querschnitt und Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Anschlussen- de des Heizstabes nach Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus zwei über Querstreben 1 und im oberen Randbereich direkt miteinander zu einem doppelpultförmigen Traggestell verbundenen Rahmen 2, 3. Die Rahmen- Schenkel dienen als Halterung und Führung für Zwi schenträger 4, die mit abstandsweise angeordneten Haltelöchern 5 versehen sind. An den Zwischenträ gern 4 sind unten Haltebacken 6 und oben hydrauli sche Spannelemente 7 mit Hilfe von in die Löcher 5 eingreifenden Bolzen, Nasen o. dgl. versetzbar und in jeder Setzstellung fixierbar befestigt.
Die Spannele- mente 7 weisen als Klemmittel hydraulisch durch Be tätigung von Pumphebeln 8 ausfahrbare Kolben 9 mit Spannstempeln 10 auf. Die Kolben 9 werden in der Spannstellung hydraulisch gehalten und können nach Betätigen eines Rücklaufventiles mit Hilfe eines Hebels 11 wieder eingefahren werden.
Beim Ausfüh rungsbeispiel sind zwischen die Stempel 10 bzw. die Backen 6 einerseits und die eingespannten Werkstük- ke 12, 13, 14 anderseits Heizstäbe 15 eingelegt, die den Pressdruck auf die Werkstücke übertragen und zugleich die Verleimung durch Wärmeleitung behei zen.
Nach den Fig. 2 und 3 besteht jeder Heizstab aus einem Profilrohr 15, in dem ein U-förmig gebogener Rohrheizkörper 16 mit Hilfe von Durchführungsöff nungen für die Heizstabschenkel aufweisenden Ste gen 17 mit allseitigem Abstand von der Rohrinnen wandung gehalten ist.
Wie in Fig. 3 angedeutet wurde, kann im Rohr noch ein an der Rohrwandung anliegender Tempera turfühler 18 eines die Heizleistung des Heizkörpers 16 steuernden Thermostaten angebracht sein. An Stelle dieses Thermostaten, der vorzugsweise auf ver schiedene Temperaturbereiche einstellbar ist, könnte bei einer einfacheren Ausführung auch eine über temperatursicherung vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zusammenleimen von Holztei len usw., insbesondere zum Herstellen von Rand- und Eckverbindungen, mit abstandsweise angeordne ten Spannelementen, gekennzeichnet durch zwischen die Klemmittel (6, 10) der Spannelemente (7) und die zu verleimenden Teile (12, 13, 14) einlegbare, als biegungssteife Träger ausgebildete Heizstäbe (15), die den Einspanndruck auf die Teile übertragen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Heizstäbe als Profil rohre (15) ausgebildet sind, in denen elektrische Heizkörper (6) untergebracht sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizstäbe (15) mit über- temperatursicherungen versehen sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizstäbe (15) mit einstell baren, die Heizleistung regelnden Thermostaten (18) versehen sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiz- stäbe als Profilrohre (15) mit rechteckigem Quer- schnitt ausgebildet und in diesen elektrische Strah lungsheizkörper (16) untergebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT181063A AT254497B (de) | 1963-03-08 | 1963-03-08 | Preßbeilage zum Zusammenleimen von Holzteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH405674A true CH405674A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=3521456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH450763A CH405674A (de) | 1963-03-08 | 1963-04-09 | Vorrichtung zum Zusammenleimen von Holzteilen etc. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT254497B (de) |
| CH (1) | CH405674A (de) |
| DE (1) | DE1874225U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1216090A4 (de) * | 1999-07-27 | 2007-10-17 | Castle Inc | Kantenlaminierungs-vorrichtung und verfahren |
-
1963
- 1963-03-08 AT AT181063A patent/AT254497B/de active
- 1963-04-09 CH CH450763A patent/CH405674A/de unknown
- 1963-04-11 DE DE1963SC033513 patent/DE1874225U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1216090A4 (de) * | 1999-07-27 | 2007-10-17 | Castle Inc | Kantenlaminierungs-vorrichtung und verfahren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1874225U (de) | 1963-06-20 |
| AT254497B (de) | 1967-05-26 |
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