CH405741A - Mit einer Grobwägevorrichtung versehene Waage - Google Patents

Mit einer Grobwägevorrichtung versehene Waage

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CH405741A
CH405741A CH152164A CH152164A CH405741A CH 405741 A CH405741 A CH 405741A CH 152164 A CH152164 A CH 152164A CH 152164 A CH152164 A CH 152164A CH 405741 A CH405741 A CH 405741A
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CH
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locking
shaft
weighing
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balance beam
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CH152164A
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Arthur Chappell Frank
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Oertling Limited L
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Description


  



  Mit einer Grobwägevorrichtung versehene Waage
Die Erfindung bezieht sich auf Waagen, die mit einer Vor-oder   Grobwägevorrichtung    und mit einem   Gewichisbclastungs-Vorwahlsystem    versehen sind.



   Zweck der Erfindung ist es, eine Waage zu schaffen, bei welcher während des Grobwägevorganges automatisch Gewichte ausgewählt werden, die das Gewicht des gewogenen Gegenstandes ausgleichen.



   Erfindungsgemäss wird bei einer Waage, die mit einer Grobwägevorrichtung   (Näherungswägevorrich-    tung) und mit einem Vorwahlsystem für die Gewichtsbelastung versehen ist, ein Einstellbauteil vorgesehen, der während des Grobwägevorganges pro  portional    zur Aussergleichgewichts-Belastung ausgelenkt wird und durch seine Stellung nach einer solchen Auslenkung die Bewegung einer Gewichtsauswahl-Vorrichtung bestimmt, wodurch Gewichte derart ausgewählt werden, dass der Waagebalken nach der Freigabe für die Feinwägung ungefähr ins Gleichgewicht gebracht ist.



   Vorzugsweise ist dieser Bauteil als Anschlagarm ausgebildet und einer Feder zugeordnet, die durch die Aul3ergleichgewichts-Belastung während des Grobwägens ausgelenkt wird, und es sind   Feststell-       vorrichtungen, insbesondere jaemmvormchtungen,    vorgesehen, um den Anschlagarm in jeder beliebigen Stellung zu halten, in welche er ausgelenkt ist, wobei der Anschlagarm als Anschlag für einen auf die    Gewichtsauswahlvorrichtung leinwirkendlen Antriebs-    bauteil ausgebildet ist, so dass diejenige Stellung, in    welche rdie Vorrichtung langetrieben oder eingestellt    wird, von der Stellung des Anschlagarmes abhängig ist.



   Erfindungswesentliche Merkmale einer   Ausfüh-      rungsform    der Erfindung sollen nunmehr anhand der Zeichnung beschrieben werden. Es zeigen :
Fig.   1    eine schaubildliche Ansicht   von obevn    auf eine erfindungsgemäss ausgebildete Waage der Zwei  schneiden-Gleichlastbauart,   
Fig. 2 im Vertikalschnitt nach der Linie 2-2 in Fig.   1    den Waagebalken und einige Teile der anderen Vorrichtungen der Waage,
Fig. 3 in einem Vertikalschnitt nach der Linie 3-3 in Fig.   1    weitere Teile dieser Vorrichtungen und
Fig. 4 einen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2.



     Nacii    der Zeichnung ist der Waagebalken 10 (Fig.   1    und 2) für Wägezwecke um eine Schneide 11 schwenkbar gelagert, die in einer von einem   Träger-    rahmen 13 gehaltenen Pfanne 12 liegt. Eine Lastschale 14 ist an einem Ende des Waagebalkens mittels eines   Auf hängebauteiles    15 aufgehängt, der an seinem oberen Ende eine nach abwärts weisende Pfanne   16      tram,    die auf einer an einem Ende des Balkens 10 angebrachten Schneide 17 aufliegt. An der gegenüberliegenden Seite der Schneide 11 trägt der Waagebalken ein   Gagengewicht 18 und einen    Kolben 19, der bewegbar in. einem vom Rahmen 13 getragenen Zylinder 21 sitzt und die   Bewegungen    des Waagebalkens in bekannter Weise dämpft.

   Der Waagebalken trägt ferner eine   Strichplatte    oder eine andere Skala 22, die mit nicht gezeigten optischen Mitteln versehen ist und eine Sichtanzeige für die Stellung des Waagebalkens 10 ergibt. Ein Gewichtsträger   23,    der an idem   Aufhängebalken    15 sitzt, trägt   normalerwleisle, eine IGruppe von Gewichten,      Xd, ie lentgegengesetzt zum Gelgengewicht    18 wirken ; diese Gewichte sind vom Träger 23 durch Arme 24 einzeln abnehmbar, um einen Zustand zu schaffen, bei welchem die verbleibenden Gewichte gemeinsam mit der Probe 25 auf der Lastschale 14 gerade das Gegengewicht 18 ausgleichen. 



   Ein (nur in Fig. 2 gezeigter) Arretierrahmen 26 dient zur Halterung des Waagebalkens 10 und trennt die Schneide 11 von der Pfanne 12, wenn   idie Waage    ausser Gebrauch ist, wobei ebenso die Pfanne 16 am   Aufhängebauteil    15 von der Schneide 17 freikommt. Der Arretierrahmen 26 ist durch einen    Schaft 27 gehalten, der lotrecht verschiebbar in Füh-    rungen 28 sitzt und zum Arretieren und Freigeben des Waagebalkens 10 durch eine auf einer Arretierwelle 29   sitzende    (nicht gezeigte) Nocke auf und ab bewegt wird.



   Die Arme 24, welche die Gewichte vom Gewichtsträger abheben, sind sämtlich auf einer Welle 31 gelagert und wirken mit Nocken 32 auf einer Gewichtsauswahlwelle 33 in solcher Weise zusammen, daf3 eine fortlaufende Drehung der Welle aus einer Stellung heraus, in welcher sich alle Gowichte auf dem Träger befinden, die Abnahme eines sich ständig vergrössernden Anteiles des Gesamtgewichtes von diesem Träger bestimmt.



   Ein auf einer Welle 86 gelagerter   Hsbsl    8 liegt an   einam Ende an einer auf der Arretierwelle 29    sitzenden Nocke 87 an und trägt an seinem anderen Ende eine Stange 88, die sich unterhalb der Arme 24 bis nach einem auf einer Welle 91 gelagerten Hebel 89 erstreckt. Die Nockenscheibe 87 ist so gestaltet, dass die Stange in der   ArretierstelAung und in Ider    Grobwägestellung bei 90 gegen die Arme 24 drückt und dadurch die an diesen sitzenden Folgestifte 93 von ihren Nockenscheiben 32 abhebt.

   Wenn die Waage für die Feinwägung freigegeben wird, so   wird    die Stange durch'die Nockenscheibe 87 so bewegt, dass die Folgestifte an den Armen 24 sich unter Wirkung von Federn 92 in Kontakt mit ihren Nockenscheiben 32 bewegen und dadurch Gewichte in der Weise abheben können, wie dies durch die Stellung der Gewichtauswahlwelle 33 bestimmt ist.



   Die Arretierwelle   29.    und. die   Gewichtsauswahl-    welle sind parallel zueinander angeordnet, und zwischen und parallel zu ihnen sind zwei andere Wellen 34 und 35 gelagert, die im folgenden jeweils als Antriebswelle und Kupplungswelle bezeichnet werden. Ein Antriebszahnrad 36, das nach der folgenden Beschreibung durch die Arretierwelle angetrieben wird und auf der Welle 34 sitzt, kämmt mit einem kleineren Zahnrad 37 auf der   Kupplungswelle.    Dieses kleinere Zahnrad überträgt die Drehung über eine Kupplung 38 auf ein anderes grösseres Zahnrad 39 auf der gleichen Welle, und das Zahnrad 39 kämmt wiederum mit einem kleineren Zahnrad 41 auf der Gewichtsauswahlwelle 33.



   Die   Arretierwoçlle 29 ist über    einen   Gesamtwinkel    von   180     hinweg schwenkbar ; in der Mitte ihres Schwenkbogens wird der Arretierrahmen in seine höchste Stellung zum Arretieren des Waagebalkens 10 angehoben. Die Welle 29 lässt sich durch einen Knopf   42    (Fig.   1)    drehen, und wenn sie, wie in Fig. 2 gezeigt, aus der Mittelstellung heraus im   Uhr-      zeigersinn    gedreht wird, gibt sie den Waagebalken 10 für eine   Feinwägung frei, während sie    den Waagebalken bei einer Drehung aus der Mittelstellung    heraus entgagen dem Uhrzeigersinn für eine Nähe-      rungswsgung    freigibt.



   Eine, am Tragrahmen   13 bai    44 befestigte Feder 43   driickt    nach oben auf eine Schneide   45    am Waagebalken 10, wenn dieser für eine Grobwägung freigegeben ist. Zu diesem Zeitpunkt sind alle abnehmbaren Gewichte durch den Gewichtsträger gehalten, so dass, wenn sich eine Probe auf der Lastschale befindet, auf das diese tragende Ende des Waagebalkens ein   Gewichtsüberschuss    einwirkt und die Feder 43 ausgelenkt wird. Wenn jedoch der Waagebalken 10 für eine Feinwägung freigegeben ist, so wird ein am Tragrahmen 13 gelagerter Winkelhebel 46 durch eine auf der Arretierwelle sitzende Nockenscheibe 47 bewegt und drückt nach unten auf die Blattfeder 43 und hält diese von der Schneide 45 weg, 3o dass diese keine Wirkung auf den Waagebalken ausübt.



   Am freien Ende. der Blattfeder 43 ist ein Anschlagarm   48    befestigt, dessen Stellung während eines Grobwägevorganges durch die Auslenkung dieser Blattfeder bestimmt ist. Eine im einzelnen in Fig. 4 gezeigte Klemmvorrichtung 49 wird während der   Anfangsstufen    der Rückkehr der Arretierwelle in die Arretierstellung geschlossen und hält den Anschlagarm 48 in derjenigen Stellung, in die er   wäh-    rend der Grobwägung eingestellt ist. Die Klemmvorrichtung   49    umfasst zwei Schenkel 51, die bei 52 aneinander angelenkt sind und den Anschlagarm   zwischen ihren    einen Enden erfassen, wenn ihre anderen Enden durch ein zwischen ihnen angreifendes   Kniehebelgetriebe    53 auseinandergedrückt werden.



  Diese Klemmvorrichtung wird durch einen Winkel  hebel 54, betätigt,, der wielderum durch    eine auf der Arretierwelle sitzende Nockenscheibe 55 gesteuert wird. Die Nockenscheibe 55 ist so auf der Arretierwelle   29    angeordnet, dass sie durch diese nur dann gedreht wird, wenn die Welle im Uhrzeigersinn aus der   Grobwägestellung    heraus in die Feinwägestellung gedreht wird ; die hierzu verwendete   Einweg-Antriebs-    vorrichtung ist ähnlich der im folgenden für eine andere Nockenscheibe beschriebene Vorrichtung ausgebildet.

   Die die Klemmvorrichtung schliessenden Nockenvorsprünge sind so auf der Nockenscheibe 55 angeordnet, dass die Klemmvorrichtung 49 nur während der Bewegung der Arretierwelle 29 aus der Grobwägestellung heraus zurück in die Arretierstellung   eschlossen    ist.



   Eine der Nockenscheibe 55 ähnliche Nockenscheibe 56 auf der Arretierwelle wird, wie in Fig. 2 gezeigt, von dieser mittels einer Klinke 57 am   Nockenkorper    angetrieben, die mit einer von zwei Sperrzähnen 58 an einer auf der Arretierwelle 29 befestigten Scheibe 59 in Eingriff ist, und zwar ist diese Anordnung so gestaltet, dass die Nockenscheibe nur im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Ein an der Welle 34 angelenkter Arm wirkt mit Vorsprüngen an der Nockenscheibe 56 in solcher Weise zusammen,   dal3    er während jeder Bewegung der Arretier welle aus der   Grobwägestellung    in die Arretierstellung und wähnend die Klemmvorrichtung wirksam ist, im Uhrzeigersinn bewegt wird.

   Der Arm 61 ist mit dem Antriebszahnrad   36    durch eine Kupplungsfeder 63 gekuppelt, die dahin wirkt, diesem Zahnrad eine Drehbewegung mit dem Arm zu übermitteln, wobei über den Zahnradzug 36,37,39,41 und über die Kupplung 38 die Gewichtsauswahlwelle 33 angetrieben wird. Ein exzentrisch am Antriebszahnrad 36 sitzender Stift 64 hat eine solche Bewegungsbahn, dass er bei der Drehung des Zahnrades 36 an einem Punkt, der von der Stellung des Anschlagarmes 48 abhängig ist, gegen einen Anschlag 65 an diesem Anschlagarm zu liegen kommt, so dass der letztere diejenige Stellung, bis in welche die Gewichtsauswahlwelle 33 bewegt wird, bestimmt, und dadurch auch festlegt, welche Gewichte von dem Gewichtsträger   23    abzuheben sind. Eine weitere Bewegung des Armes 61 hat eine Ausdehnung der Feder 63 zur Folge.

   Die Anfangsstellung des Armes 61 ist bestimmt durch eine Rückstellfeder 60, die diesen Arm gegen die Nockenscheibe 56 zieht, und das Antriebszahnrad 36 wird relativ zum Arm 61 durch einen Anschlag 66 am Antriebsrad eingestellt, gegen welchen der Arm durch die Feder 63 gezogen wird.



   Damit die Gewichts-Vorwahlwelle in ihre Normalstellung, in welcher alle Gewichte zur Einwirkung auf den Träger 23 vorgewählt sind (zweckmässigerweise ihre Null-Stellung genannt), zurückkehren kann, wird die Kupplung 38 durch eine auf der Arretierwelle 29 sitzende Stirnnockenscheibe 67 gelöst, und zwar mittels eines Hebels   68,    der ein Gabelende 69 mit Stiften aufweist, welche in eine Umfangsnut in einem der Kupplungselemente eingreifen. Die   Stirn-    nockenscheibe ist so auf der Arretierwelle angeordnet, dass die Kupplung 38 nur während der Drehung des Zahnrades 36 mittels des Armes 61 in Eingriff ist.



   Der Nullstellungsmechanismus nach den Fig.   1    und 3 umfasst eine auf der Gewichtsauswahlwelle befestigte herzförmige Nockenscheibe 71, einen auf der Welle 83 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel 72, einen zweiten auf der Welle 84 gelagerten zweiarmigen Hebel 73, eine die beiden Hebel verbindende Zugfeder 74 und eine auf den Hebel 73 einwirkende Nockenscheibe 75. Diese Nockenscheibe 75 wird mittels eines   Klinkenmechanismus    76, der ähnlich aufgebaut ist, wie der bereits beschriebene, in solcher Weise angetrieben, dass während der An  fangsstufen    der Bewegung der Arretierwelle 29 aus der Arretierstellung nach der Grobwägestellung das eine Ende des Hebels 72 gegen die Kante bzw. den Umfang der herzförmigen Nockenscheibe 71 gedrückt wird, um die Gewichtsauswahlwelle in ihre Nullstellung zu bringen.



   Auf der Gewichtsauswahlwelle 33 ist noch ein Zahnrad 77 vorgesehen, das eine Anzahl von Zähnen gleich der Zahl unterschiedlicher Gewichtswerte aufweist, die ausgewählt werden können. Ein zweiarmiger Habel 78 ist auf der Welle 83 gelagert, liegt mit einem Ende am Umfang der Nockenscheibe 79 auf der Arretierwelle 29 an und ist an seinem anderen Ende mit einem Sperrzahn 81 für den Eingriff in das verzahnte Rad 77 versehen. Die Nockenscheibe    79    ist so gestaltet, dass der Sperrzahn aus dem verzahnten Rad 77 gerade dann herausgehoben wird, wenn sich die Arretierwelle aus der Arretierstellung heraus nach der Grobwägestellung hin bewegt und ausgehoben bleibt, bis die Welle die Arretierstellung bei ihrer Rückbewegung nahezu erreicht hat.

   Eine auf den Hebel 78 einwirkende Feder 82 zieht diesen in Eingriff mit dem verzahnten Rad, wenn der Hebel durch die Nockenscheibe 79 freigegeben ist.



   Die sich bei der Drehung der Arretierwelle 29 in die Grobwägestellung ergebende   Betätigungsfolge    besteht zunächst darin, dass der Sperrzahn 81 aus dem verzahnten Rad   77      auf Jder Gewichts, auswlalhl-    welle 33 ausgehoben wird und dass dann der Null  stellungshebel    72 auf die herzförmige Nockenscheibe 71 einwirkt und die Gewichtsauswahlwelle 33 in Nullstellung bringt. Der Waagebalken 10 wird dann freigegeben und die   Grobwägefeder    43 wird ausgelenkt, wobei sich der Anschlagarm 48 mit dieser bewegt. Die Arretierwelle 29 hat jetzt die Grobwägestellung erreicht.

   Bei der Rückkehrbewegung wird die Klemmvorrichtung in Eingriff gebracht und hält den Anschlagarm 48 gegen eine Bewegung fest, die Kupplung 38 ist in Eingriff, und der Antriebsarm 61 wird durch seine Nockenscheibe angetrieben, überträgt ein Drehmoment auf das Antriebsrad 36 und treibt die Gewichtsauswahlwelle 33 über die Kupplung und den Zahnradzug an. Der Weg, über den diese Welle angetrieben wird, ist von der Stellung des Anschlagarmes 48 abhängig, und zwar kommt der Stift 64 des Antriebsrades 36 am An  schlagarm    48 zum Anlegen und beendet dadurch die Umdrehung des Rades, und der Arm 61 zieht   wäh-    rend seines Resthubes die Kupplungsfeder 63 auseinander.

   Durch das Getriebe 36,37,39,41 wird die Bewegung der Arretierwelle vervielfacht, so dass   die Gewichtsauswahlw, Se Ibsi einr    nur relativ   klei-    nen Winkelbewegung der Arretierwelle eine ganze Umdrehung ausführen kann. Wenn die letztere Welle die Arretierstellung erreicht, greift der Sperrzahn 81 wieder in das verzahnte Rad 77 ein, und die Kupplung 38 und die Klemmvorrichtung 49 werden gelöst.



  Die Zähne des verzahnten Rades 77 haben eine solche Form, dass der Sperrzahn 81 das Rad in einer von einer Mehrzahl vorbestimmter Stellungen entsprechend den speziellen Gewichten hält und es in die Stellung zur Auswahl des   nächstniedrigen    Gewichtes weiterdreht, wenn die Welle zwischen zwei speziellen   Gewichtsstellungen    anhält.



   Die Arretierwelle 29 wird zunächst in die Feinwägestellung gedreht, wodurch die Stange 88 bewegt wird, die ausgewählten Gewichte von dem Gewichtsträger   23    abgehoben werden können und der Waagebalken   10    freigegeben wird. Die Grobwägefeder 43 wird gleichzeitig durch den Hebel 46 aus dem Bewe  gungsbereich    des Waagebalkens 10 ausgelenkt. Die  Strichplatte oder ein anderer Anzeiger   22    zeigt den Grad des   Ungleichgewichtes    an, und falls die Auslenkung, wenn der Waagebalken zur Ruhe kommt, innerhalb des Bereiches des Indikators liegt, kann das Gewicht des Gegenstandes direkt abgelesen werden, und zwar auch dann, wenn keine kleinen Gewichte eingesetzt werden können, um den Ablesewert auf die Skala zu bringen.



   Du : ch die Rückkehr der Arretierwelle 29 in die Arretierstellung nach einem Feinwägevorgang wird einmal die Feder gespannt, die auf den Hebel 72 einwirkt, der an der herzförmigen Kurvenscheibe 71 anliegt, die für den Nullstellungsvorgang der Ge  wichtsauswahlwelle während    des nächsten   Grobwäge-    vorganges bereit ist, und ferner wird dadurch die Welle 88 in diejenige Stellung gebracht, in welcher die Arme 24 ausser Kontakt mit ihren   Nockenschei-    ben 32 gehalten sind.



   Wenn auch bei der vorbeschriebenen   Ausfüh-    rungsform der Erfindung die einzelnen Vorgänge sämtlich durch auf die Arretierwelle ausgeübten Handkräfte ausgeführt werden, so lässt sich hierzu grundsätzlich auch eine beispielsweise elektrisch ge  steuerte    Antriebsvorrichtung verwenden. Die Erfindung kann ebenso bei Waagen mit   Dreischneiden-    balken zur Anwendung kommen. Der jeweilige Me  chanismus    zum Auswählen und Bewegen der Gewichte und die Arretiervorrichtung der Waage   kön-    nen in irgendeiner bekannten Weise ausgeführt werden.



      PAIENTANSPRUCH       Mt einer Grobwägevorrichtung    und einem Vorwahlsystem zum Aufbringen von Gewichten versehene Waage, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Einstellbauteil aufweist, der während des   Grobwäge-    vorganges proportional zur Aussergleichgewichtslast auslenkbar ist und dessen Stellung nach einer solchen Auslenkung die Einstellbewegung einer Gewichtsvor  wahlvonichtung    derart bestimmt,   dal3    dadurch eine solche Auswahl von Gewichten herbeigeführt wird, dass der Waagebalken nach der Freigabe für die   Feinwägung ungefahr    im Gleichgewicht ist.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE 1. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellbauteil als Anschlagarm ausgebildet und einer Feder zugeordnet ist, die durch die Aussergleichgewichtsbelastung während der Grobwägung ausgelenkt wird, dass eine Feststellvorrich- tung, insbesondere Klemmvorrichtung, zum Feststellen des Anschlagarmes in irgendeiner Stellung, in die er ausgelenkt ist, vorgesehen ist, und dal3 der Anschlagarm als Anschlag für einen auf die Ge wichtsauswahleinrichtung einwirkenden Antriebsbauteil ausgebildet ist, so dass die Stellung, in welche diese Vorrichtung eingestellt wird, von der Stellung des Anschlagarmes abhängig ist.
    2. Waage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Freigabe und die Arretierung des Waagebalkens bewirkende Arretiervorrichtung vorgesehen ist, die durch eine Teilumdrehung einer Arretierwelle steuerbar ist, welche aus einer Stellung, in der die Arretiervorrichtung wirk- sam ist, in der einen Richtung zwecks Freigabe des Waagebalkens für eine Feinwägung und aus der gleichen Stellung in der entgegengesetzten Richtung zwecks Freigabe des Waagebalkens für eine Grobwägung bewegbar ist, wobei während der Rückwärtsbewegung der Welle aus der Grobwägestellung in die Arretierstellung zuerst die Feststellvorrichtung betätigt und dann die Gewichtsauswahlvorrichtung in eine durch den Einstellbauteil bestimmte Stellung zur Auswahl geeigneter Gewichte bewegt wird.
    3. Waage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsauswahlvorrichtung von der Arretierwelle her über eine schaltbare Kupp- lung antreibbar ist, die während der Drehung dieser Welle aus der Arretisrstellung in die Grobwägestel- lung gelöst ist, und dass Mittel zur Rückstellung der Gewichtsauswahlvorrichtung in eine vorbestimmte Stellung bei gelöster Kupplung vorgesehen sind.
    4. Waage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsauswahlvorrichtung durch einen Arm antreibbar ist, der um ein Gelenk durch einen auf der Arretierwelle sitzenden Nocken schwenkbar ist und seine Bewegung mittels einer Feder auf ein Zahnrad überträgt, dessen Drehung durch einen an ihm vorgesehenen und am Anschlagarm zur Anlage kommenden Anschlag begrenzt ist.
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