CH405942A - Schnellschlussventil - Google Patents

Schnellschlussventil

Info

Publication number
CH405942A
CH405942A CH1258863A CH1258863A CH405942A CH 405942 A CH405942 A CH 405942A CH 1258863 A CH1258863 A CH 1258863A CH 1258863 A CH1258863 A CH 1258863A CH 405942 A CH405942 A CH 405942A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
steps
quick
valve body
valve seat
Prior art date
Application number
CH1258863A
Other languages
English (en)
Inventor
Krause Kurt
Emil Dipl Ing Gansloser
Original Assignee
Krause Kurt
Emil Dipl Ing Gansloser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krause Kurt, Emil Dipl Ing Gansloser filed Critical Krause Kurt
Publication of CH405942A publication Critical patent/CH405942A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B13/00Special devices for ventilating gasproof shelters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Schnellschlussventil       In Schutzräumen, die Schutz gegen Explosions  wirkungen irgendwelcher Art bieten sollen, sowie in  Reaktoren und ähnlichen Bauwerken ist es erforderlich,  ständig Frischluft in erheblicher Menge zuzuführen,  diese Frischluftzufuhr aber innerhalb kürzester Zeiten  so dicht abzuschliessen, dass der Verschluss auch  hohen Druckbeanspruchungen standhält.

   Zu diesem  Zweck sind     Schnellschlussventile    erforderlich, wobei  es bekannt ist,     Schnel'lschlussventile    zu verwenden, bei  denen der bewegbare Ventilteil eine     Prallfläche    auf  weist oder mit einer     Prallfläche    verbunden ist, so dass  eine auf die     Prallfläche    auftreffende Druckwelle die  Schliessung des Ventils bewirkt. Es wurde ferner vom  Erfinder der vorliegenden Erfindung bereits vorge  schlagen, die Schliessung solcher     Schnellschlussventile     durch die Einwirkung von     Licht,Wärme    oder Druck,  gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Relais, zu  bewirken.

   Es sind     Schnellschlussventile    bekannt, bei  denen pendelnd oder verschiebbar aufgehängte Klap  pen oder Körper durch eine zwischen Zufluss- und  Abflussleitung auftretende Druckdifferenz geschlossen  werden. Den sehr hohen Anforderungen, die an die       Schnellschlussventile    in den     Frischluftzuleitungen    von  Schutzräumen oder Reaktoren gestellt werden müssen,  sind die bekannten     Schnellschlussventile        jedoch    nicht  gewachsen.

   Bei diesen Ventilen ist es nicht nur erfor  derlich, dass sich die Ventile beim Auftreffen einer  Druckwelle sehr rasch     schliessen,    es     muss    auch ein  hoher     Anpressdruck    erzielt werden, und das Ventil     soll     eine hohe Stabilität aufweisen, wozu erforderlich ist,  dass es sich erst bei einer wesentlich geringeren Druck  differenz wieder öffnet, als zur Schliessung ausreichend  ist.

      Es ist ein vom Erfinder vorgeschlagenes Schnell  schlussventil bekannt, bei dem ein die     Leitung        ab-          schliessender    zylindrischer, prismatischer oder     kegel-          oder    pyramidenförmiger Teil mit     öffnungen    in der       Mantelfläche    vorgesehen ist, in den ein zweiter, gleich  artiger Teil mit entsprechenden     öffnungen    in seiner  Mantelfläche verschiebbar oder drehbar ist.

   Diese be  kannten     Schnellschlussventile    erfüllen zwar die Bedin  gungen, dass sie sich sehr rasch     schliessen,    und dass sie       geöffnet    einen :sehr hohen     Durchströmquerschnitt    ha  ben;

   sie erfüllen aber nicht die Bedingung, dass sie       auch    bei sehr hohen     Druckdifferenzen    dicht     schliessen,     weil es nicht möglich ist, die beim Öffnen und     Schlies-          sen    des Ventils     aneinandergleitenden        Flächen    so stark  gegeneinander zu pressen, dass auch bei hohen Druck  differenzen kein Gas durch das Ventil durchsickern  kann. Gegenstand der Erfindung ist ein     Schnellschluss-          ventil,    bei dem alle vorstehend genannten Vorausset  zungen erfüllt sind.

   Das     Schnellschlussventi@l    gemäss der  Erfindung besitzt einen     kegel-    oder pyramidenförmigen  Ventilkörper und einen entsprechend ebenfalls     kegel-          bzw.    pyramidenförmigen Ventilsitz.

       Erfindungsge-          mäss    sind dabei Ventilkörper und Ventilsitz     treppenför-          mig,    und es befinden sich zwischen den Treppenstufen  sowohl des Ventilkörpers als auch des Ventilsitzes       Durchlassöffnungen,    die miteinander in Verbindung  stehen, wenn sich die Treppenstufen von Ventilkörper  und Ventilsitz nicht berühren, und die voneinander  getrennt sind, wenn sich diese Treppenstufen dichtend  berühren. Eine besondere vorteilhafte Ausführungs  form ergibt sich, wenn zwischen je zwei benachbarten       Durchlassöffnungen    des     Ventilkörpers    bzw. des Ven  tilsitzes sich zwei Treppenstufen befinden.

   Ein beson-           ders    zuverlässiger Schutz wird erreicht, wenn das ver  wendete     Schnellschlussventil    nach beiden Bewegungs  richtungen     schliesst,    so dass es sowohl auf äusseren  Überdruck als auch auf äusseren Unterdruck anspricht.  Dies kann beim     Schnel'lschlussventil    nach der Erfin  dung dadurch sichergestellt werden, dass sich der Kohl  kegel- bzw. hohlpyramidenförmige Ventilkörper zwi  schen zwei entsprechend     kegel-    bzw. pyramidenförmi  gen Ventilsitzen befindet derart, dass seine beiderseits  ausgebildeten Treppenstufen je nach der Verschie  bungsrichtung sich     dichtend    an die Treppenstufen des  äusseren oder des inneren Ventilsitzes anlegen.

   Um  eine besonders zuverlässige Abdichtung zu erzielen,  werden zweckmässig die Treppenstufen so ausgebildet,  dass die Stufen jeweils des einen der beiden Teile Rip  pen und die Stufen des anderen der beiden Teile  Nuten, in die elastische Dichtkörper eingelegt sind, auf  weisen, so     dass    sich die Rippen am einen Teil in die  elastischen     Dichtkörper    am anderen Teil einpressen.  Damit bei einer solchen Anordnung die Dichtkörper  beim Auftreten extrem hoher Drucke, wie sie bei Ex  plosionswellen zu gewärtigen sind, nicht beschädigt  werden, können die Treppenstufen zweckmässig so aus  gebildet sein, dass die Bewegung des Ventilkörpers  durch Anschläge begrenzt ist.  



  Der die     Trepenstufen    aufweisende Ventilkörper  ist, damit das Ventil auf Druckdifferenzen ansprechen  kann, zweckmässig gegen eine Federkraft in Längs  richtung verschiebbar so angeordnet, dass in seiner  Ruhelage seine Treppenstufen     dieTreppenstufen    des  Ventilsitzes nicht berühren, dass aber beim Auftreffen  einer Druckwelle auf die Stirnfläche des Ventilkörpers  sich dieser gegen die Federkraft bis zur dichtenden Be  rührung der Treppenstufen verschiebt.

   Als Feder kann  dabei eine elastische Dose dienen, deren Innenraum  mit dem durch das     Schnellschlussventil    abzusperrenden  Raum in Verbindung steht, wodurch erreicht wird, dass  die     Ansprechempfindlichkeit    auf Druckdifferenzen  unabhängig von den Schwankungen des atmosphäri  schen Luftdruckes ist. Diese Verbindungsleitung ,ist  zweckmässig absperrbar oder durch Überdruck oder  Unterdruck     beaufschlagbar.    Dadurch wird erreicht,  dass das öffnen und Schliessen des Ventils, auch wenn  kein äusserer Über- oder Unterdruck vorhanden ist,  vom Schutzraum aus bewirkt werden kann, ohne dass  dazu zusätzliche Verbindungsleitungen oder Steuer  mittel     erforderlich    sind.

   Wenn beispielsweise von der  Bunkerleitung erkannt wird, dass eine Explosion zu  erwarten ist, so kann auf diese Weise durch Absaugen  von Luft aus der Verbindungsleitung oder Einpumpen  von Luft in die Verbindungsleitung das Ventil schon  vorsorglich geschlossen werden.  



  In den Figuren 1, 2 und 3 ist ein     Schnellschlussven-          til    nach der vorliegenden Erfindung beispielsweise  schematisch dargestellt, und zwar zeigt       Fig.1    das Ventil in     Offenstellung,          Fig.    2 das Ventil in Schliessstellung bei äusserem  Überdruck,       Fig.    3 das Ventil in Schliessstellung bei äusserem  Unterdruck.    In diesen schematischen Figuren sind Einzelheiten,  wie Führungen des beweglichen Ventilkörpers, die auf  den Ventilkörper einwirkenden Federn und Dichtungs  vorrichtungen zur besseren Übersichtlichkeit weggelas  sen.  



  Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen jeweils einen Längs  schnitt durch die     Pinke    Hälfte des Ventils, wobei Ven  tilkörper und Ventilsitz kegelförmig oder pyramiden  förmig sein können und die strichpunktierte Linie die  Kegel- bzw.     Pyramidenachse    darstellt. In der folgen  den Beschreibung wird angenommen, dass es sich um  ein kegelförmiges Ventil handelt, doch gelten die Aus  führungen sinngemäss auch für ein Ventil mit pyrami  denförmigem Ventilkörper und Ventilsitz. Das Ventil  nach     Fig.    1 bis 3 besteht aus einem äusseren, hohlke  gelförmigen Ventilsitz 2a und einem inneren hohlke  gelförmigen Ventilsitz 2b, zwischen denen sich der  hohlkegelförmige     Ventilkörper    3 befindet, der sowohl  aussen als auch innen Treppenstufen aufweist.

   Zwi  schen je zwei Treppenstufen befindet sich eine     Durch-          lassöffnung    7. Der äussere Ventilsitz 2a hat an seiner  Innenseite, der innere Ventilsitz 2b an seiner Aussen  seite ebenfalls Treppenstufen, deren Höhe der Höhe  der Treppenstufen des Ventilkörpers entspricht. Auch  hier sind jeweils zwischen zwei Treppenstufen     Durch-          lassöffnungen    8 im äusseren Ventilsitz und 9 im inne  ren Ventilsitz vorgesehen.

   Wie     Fig.    1 zeigt, sind diese       Durchlassöffnungen    so angeordnet, dass, wenn sich der  Ventilkörper in der in     Fig.    1 dargestellten Mittellage  befindet, jeweils drei Öffnungen 8, 7, 9 in gleicher Höhe  liegen, so dass die Luft ohne nennenswerten Strömungs  widerstand durch diese Ventilöffnungen     hindurchströ-          men    kann. Dabei können die Öffnungen sowohl bei       kegelförmiger    als auch bei pyramidenförmiger Aus  bildung der Ventile breite Schlitze sein, so dass der       Durchlassquerschnitt    des geöffneten     Ventiles    sehr gross  ist.  



  Der äussere und der innere Ventilsitz haben an ihren  in den Figuren oben liegenden Enden Öffnungen 10  bzw. 11, während der Ventilkörper an seiner Oberseite  durch eine Platte 12 verschlossen ist. Die unteren En  den der Ventilsitze 2a und 2b sind dicht miteinander  verbunden.  



  Bei geöffnetem Ventil tritt infolge des grossen Ge  samtquerschnittes der     Durchströmöffnungen    zwischen  der Aussenseite ,und der Innenseite des     Schnellschluss-          ventils    keine merkliche Druckdifferenz auf. Wirkt aber  auf die Platte 12 von oben her ein Überdruck, etwa  durch Auftreffen der Front einer Druckwelle, so be  wegt sich der Ventilkörper 3 entgegen der nicht ge  zeichneten elastischen Kraft nach unten, so dass sich  die     Durchlassöffnungen    7 gegen die     Durchlassöffnun-          gen    8, 9 verschieben.

   Dadurch erhöht sich, auch wenn  das Ventil noch nicht ganz geschlossen ist, der Strö  mungswiderstand und dadurch auch die Differenz zwi  schen den von beiden Seiten auf die Platte 12 wirken  den Drucken. Unter dem Einfluss einer solchen Druck  differenz schliesst sich das Ventil vollständig, bis die  Unterseiten der Treppenstufen des Ventilkörpers 3 auf  den Oberseiten der Treppenstufen des Ventilsitzes 2b      dichtend aufliegen, wie dies ,in     Fig.    2 dargestellt ist.

    Sobald     sich    das Ventil vollständig geschlossen hat,  wirkt die Druckdifferenz zwischen der Aussenseite und  der Innenseite auf die gesamte, von der grössten ring  förmigen Dichtfläche 13 umschlossene Fläche, so  dass die Kraft, mit der das Ventil geschlossen gehalten  wird, bei gleicher Druckdifferenz wesentlich grösser .ist  als die Kraft, die den     Schliessvorgang    einleitet, da diese  den Schliessvorgang einleitende Kraft gleich der Druck  differenz ist, die auf die Platte 12 wirkt.

   Weist bei  spielsweise die     ringförmige    Dichtfläche 13 den vierfa  chen Durchmesser der Platte 12 auf, so erhöht sich die  Schliesskraft in dem Augenblick, in dem der     Ventil-          schluss    vollzogen ist, auf den sechzehnfachen Wert.  



       Fig.    3 zeigt die Stellung des Ventils, wenn sich  dieses nicht durch einen von oben wirkenden Über  druck, sondern durch einen von oben wirkenden Unter  druck bzw. einen von unten wirkenden Überdruck ge  schlossen hat. Hier ist für die Schliesskraft die von der  Dichtfläche 14 umschlossene Fläche massgebend. Wie  die Figuren 2 und 3 erkennen lassen, sind, sobald sich  die Treppenstufen des Ventilkörpers und eines Ventil  sitzes dichtend berühren, .sämtliche     Durchlässe    ge  schlossen. Die     Flächen,    auf die der äussere Überdruck  im Sinne eines     Wiederöffnens    des Ventils einwirken  kann, sind sehr klein im Vergleich zu der von der  Dichtfläche 13 bzw. 14 umschlossenen Fläche, die die  Schliesskraft bestimmt.

   Auch bei sehr hohen Druck  differenzen ist ein Einsickern von Luft nicht zu be  fürchten, insbesondere, wenn an den Dichtflächen  Dichtungskörper vorgesehen sind. Das öffnen des Ven  tils erfolgt erst, wenn die Druckdifferenz zwischen Aus  sen- und Innenraum so weit abgenommen hat, dass die  schon mehrfach erwähnte Schliesskraft, die von dem  Durchmesser der Dichtungsfläche 13 bzw. 14 abhängt,  kleiner ist als die elastische Kraft, die das Ventil in       Offenstellung    hält.

   Da das Schliessen des Ventils erst  bewirkt wird, wenn die auf die Platte 12 allein wirken  de Druckdifferenz die elastische Kraft     überschreitet,     ergibt sich, dass das Ventil sich erst bei einer sehr viel  geringeren Druckdifferenz öffnet als der Druckdiffe  renz, die das Schliessen bewirkt, d. h. das Ventil weist  eine hohe Stabilität auf, und es .ist die Gefahr, dass das  Ventil bei einer Druckdifferenz, die gerade an der  Grenze der Schliesskraft liegt, flattern könnte, sicher  vermieden.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines     Ventiles    gemäss der  Erfindung ist in Figur 4 dargestellt. In einem Ventil  gehäuse 1 mit Flanschen la,     1b    und     1c    sind der Ven  tilkörper und die Ventilsitze angeordnet, die mit den  gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind wie in den Fi  guren 1 bis 3. Um eine zuverlässige Abdichtung zu er  zielen, sind an den Unterseiten der Treppenstufen des  äusseren Ventilsitzes 2a und des Ventilkörpers 3 Rip  pen 15 vorgesehen und an den Oberseiten der Treppen  stufen des Ventilkörpers 3 und des inneren Ventilsitzes  2b Nuten, in die elastische Dichtkörper 16, beispiels  weise aus natürlichem oder synthetischem Gummi, ein  gelegt sind.

   Beim     Schliessen    des     Ventiles    pressen sich  die Rippen 15 in die elastischen Dichtkörper 16 ein,    und die Einpressung nimmt mit zunehmender     Schliess-          kraft    zu. Bei stark anwachsendem äusseren Über- oder  Unterdruck könnte die Gefahr einer Zerstörung der  elastischen Dichtungskörper 16 durch Überbean  spruchung bestehen.

   Einer solchen Überbeanspruchung  wird dadurch vorgebeugt, dass die     Verschiebung    des       Ventilkörpers    3 dadurch begrenzt ist, dass sich die  Oberseiten 17 und Unterseiten 18 der Treppenstufen       gegeneinanderlegen,    wenn die Rippen in ihrer     ganzen     Höhe in den Dichtungskörper eingedrückt sind. Bei  der Ausführungsform nach Figur 4 ist der Ventilkör  per 3 über eine die elastische Kraft liefernde Dose 4 an  einer     Einstell-    und     Zentrierspindel    5 befestigt, wobei  die Dose 4 als :geschlossene Federdose unter Verwen  dung eines     Wellrohres    ausgebildet ist.

   Zur genauen  Einstellung des Ventilkörpers 3 sind in die Spindel 5  zwei Gewinde 5a und 5b mit verschiedener Ganghöhe  eingeschnitten.     Wird    die Spindel gedreht, so verschiebt  sich die .untere     Abschlussplatte    4a der Dose 4 nur um  die Differenz der Gewindesteigungen der beiden Ge  winde. Dadurch ist eine sehr :genaue Einstellung ge  währleistet. Ein glatter Teil 19 der Gewindespindel, der  in einem Rohr 20 gleitet, dient zur Zentrierung des  Ventilkörpers 3. Das     Innere    der Federdose 4 steht über  eine Bohrung 21 in der Gewindespindel 5, die eine  seitliche     öffnung    hat, und eine weitere Bohrung 22 in  der Grundplatte la des Ventilgehäuses 1 mit dem  durch das Ventil zu schützenden Raum in Verbindung.

    Dadurch wird erreicht, dass die die Schliessung des  Ventils einleitende Druckdifferenz vom Luftdruck in  nerhalb des zu schützenden Raumes abhängig ist. Ist  durch die     Durchlassöffnungen    des Ventils während  des Anstiegs der Druckwelle bereits etwas     Luft    einge  drungen, so dass innerhalb des Ventils bereits ein  höherer Luftdruck herrscht als im zu schützenden  Raum, so ist auf diese Weise für die Druckdifferenz,  die die Schliessung des Ventils bewirkt, nicht die Diffe  renz des Aussendrucks gegen diesen bereits erhöhten  Druck im Ventil, sondern die     Differenz    des Aussen  drucks gegenüber dem Druck im zu schützenden Raum       massgebend.    Dadurch ist eine weitere Sicherheit er  zielt.  



       Fig.    5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel     eines     Ventils gemäss der Erfindung, das nur auf äusseren  Überdruck anspricht. In diesem Fall ist nur ein     hohl-          kegelförmiger,    mit Treppenstufen versehener äusserer  Ventilsitz 2a erforderlich     und    der Ventilkörper 3 be  sitzt nur an seiner dem äusseren Ventilsitz zugewand  ten Aussenseite Treppenstufen.     Im    übrigen sind auch  hier die der Figur 3 entsprechenden Teile     mit    gleichen  Bezugsziffern bezeichnet.

   Bei diesem Ventil ist ferner  noch eine Feststellvorrichtung vorgesehen, die aus  einem federbelasteten Stift 23 besteht, der bei geschlos  senem Ventil in eine Aussparung 24 des Ventilkörpers  einrastet. Durch diese Feststellvorrichtung wird das  Ventil, auch wenn vollständiger Druckausgleich zwi  schen Aussenraum und Innenraum eingetreten ist, ge  schlossen gehalten, bis durch einen über die Öse 25 auf  den Stift 24 ausgeübten Zug das Ventil zum Öffnen  freigegeben wird.

   Zum Unterschied vom Ausführungs-           beispiel    nach     Fig.    4 verjüngen sich in diesem Fall Ven  tilsitz und Ventilkörper nach     innen,    jedoch kann auch  bei dieser nur einseitig wirkenden Ausführungsform  auch die in     Fig.    4 dargestellte Formgebung mit sich  nach aussen verjüngendem Ventilsitz und Ventilkörper  angewandt werden, ebenso wie beim doppelseitig  wirkenden Ventil nach     Fig.    4 ähnlich wie in     Fig.    5 auch  eine sich nach innen verjüngenden Formgebung an  wendbar ist. Das     Schnellschlussventil    gemäss der Er  findung ist besonders geeignet als Schutzventil, um  hochwirksame Luftfilter, z.

   B.     Submikronfilter,    die die  Luft für die Normalbelüftung reinigen und die gegen  Druckwellen sehr empfindlich sind, vor der Einwir  kung von Druckwellen zu schützen. Anstatt den  Schliessvorgang durch die auf die Platte 12 einwirken  de Druckwelle einzuleiten, kann der Schliessvorgang  auch mechanisch oder elektromagnetisch, etwa in Ab  hängigkeit von der Licht-, Wärme- oder Druckwirkung,  die von einer Explosion ausgeht und von einem  Messinstrument aufgenommen wird, eingeleitet wer  den. Auch in diesem Fall bleibt der Vorteil erhalten,  dass ein Ansteigen der Druckdifferenz zwischen dem  Aussen- und dem Innenraum eine Erhöhung der das  Ventil geschlossen haltenden Schliesskraft bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnellschlussventil mit kegel- oder pyramidenför migem Ventilkörper und entsprechend kegel- oder py ramidenförmigem Ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, dass Ventilkörper und Ventilsitz treppenförmig sind und sich zwischen den Treppenstufen sowohl des Ven tilkörpers als auch des Ventilsitzes Durchlassöffnungen befinden, die miteinander in Verbindung stehen, wenn sich die Treppenstufen von Ventilkörper und Ventil sitz nicht berühren, und voneinander getrennt sind, wenn sich diese Treppenstufen dichtend berühren.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schnellschlussventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich zwischen zwei benach- barten Durchlassöffnungen des Ventilkörpers bzw. des Ventilsitzes zwei Treppenstufen befinden. 2. Schnellschlussventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der hohlkegel- bzw. hohlpyramidenförmige Ventilkörper zwischen zwei entsprechend kegel- bzw. pyramidenförmigen Ventil sitzen befindet derart, dass seine Treppenstufen je nach der Verschiebungsrichtung sich dichtend an die Trep penstufen des äusseren oder des inneren Ventilsitzes anlegen.
    3. Schnellschlussventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Treppenstufen je eines der beiden Teile Rippen und die Treppenstufen des anderen Teiles Nuten, in die elastische Dichtkörper eingelegt sind, aufweisen. 4. Schnellschlussventil nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch die Bewegung des Ventilkörpers begrenzende Anschläge.
    5. Schnellschlussventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Treppenstufen auf weisende Ventilkörper gegen eine Federkraft in Längs richtung verschiebbar so angeordnet ist, dass in seiner Ruhelage seine Treppenstufen dieTreppenstufen des Ventilsitzes nicht berühren, und dass beim Auftreffen einer Druckwelle auf die Stirnfläche des Ventilkörpers sich dieser gegen die Federkraft bis zur dichtenden Be rührung der Treppenstufen verschiebt. 6. Schnellschlussventil nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass als Feder eine elastische Döse dient, deren Innenraum mit dem durch das Schnellschlussventil zu schützenden Raum in Verbin dung steht.
    7. Schnellschlussventil nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung von der Dose zum zu schützenden Raum absperrbar oder durch Über- oder Unterdruck beaufschlagbar ist.
CH1258863A 1962-10-18 1963-10-14 Schnellschlussventil CH405942A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0048008 1962-10-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH405942A true CH405942A (de) 1966-01-15

Family

ID=7224778

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1258863A CH405942A (de) 1962-10-18 1963-10-14 Schnellschlussventil

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH405942A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591732A1 (fr) * 1979-01-08 1987-06-19 Gen Electric Perfectionnements aux dispositifs du genre des armes a propulseur liquide
DE3716234A1 (de) * 1986-05-15 1987-11-19 Temet Oy Absperrvorrichtung
DE102010022224A1 (de) * 2010-05-20 2011-11-24 Mahle International Gmbh Ventileinrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591732A1 (fr) * 1979-01-08 1987-06-19 Gen Electric Perfectionnements aux dispositifs du genre des armes a propulseur liquide
DE3716234A1 (de) * 1986-05-15 1987-11-19 Temet Oy Absperrvorrichtung
DE102010022224A1 (de) * 2010-05-20 2011-11-24 Mahle International Gmbh Ventileinrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH661107A5 (de) Vorgesteuertes ventil.
DE2109378B2 (de) Rueckschlagventil mit zusaetzlicher betaetigung
DE3723120A1 (de) Automatisch gesteuertes servoventil mit schnelloeffnung
DE3341643A1 (de) Vorgesteuertes druckentlastungs- und steuerventil
DE69209818T2 (de) Ueberdruckventil
DE2008092B2 (de) VentUeinrichtung zur hydraulischen Blockierung
CH405942A (de) Schnellschlussventil
DE3340525A1 (de) Kraftgesteuertes druckregelventil
DE4303799A1 (de) Entlüftungsventil
CH608580A5 (en) Safety system hydraulic control valve for boiler - has valve piston with tapered sealing face retracted from seating by valve medium pressure (SW 2.5.78)
DE1302369B (de) In der Schließstellung blockierbares Druckminderventil, insbesondere für hydraulisch betätigbare Kraftfahrzeugbremsen
DE2526789A1 (de) Pilotventilbetaetiger fuer ein sicherheitsueberdruckventil
DE3006530A1 (de) Hydraulisches blockier- oder halteventil
DE3612393A1 (de) Rueckschlagventil
DE1059733B (de) UEberstroemventil fuer eine druckmittelbetaetigte Anlage
DE2320814A1 (de) Vorrichtung zum verbinden zweier druckmittelleitungen
CH647059A5 (en) Safety shut-off valve, especially for gas-pressure regulating systems
EP3788284B1 (de) Vorrichtung zur regelung des drucks von fluiden
DE4001197C2 (de) Sitzventil
DE875812C (de) Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer
DE19517214B4 (de) Ventil
DE2502825C2 (de) Ventil zum Verschließen von Dampfleitungen
DE1078516B (de) Nachgiebiger hydraulischer Grubenstempel
DE1155648B (de) Schnellschlussventil, insbesondere Turbinenschnellschlussventil
CH218169A (de) Hochdruckabsperrvorrichtung.