CH218169A - Hochdruckabsperrvorrichtung. - Google Patents

Hochdruckabsperrvorrichtung.

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CH218169A
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Aktiengesellscha Germaniawerft
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Fried Krupp Germaniawerft Akti
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/22Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
    • F16K3/24Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
    • F16K3/26Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members with fluid passages in the valve member

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Description


      Hochdruckabsperr        vorrichtung.       Es ist bekannt, dass     Hochdruckabsperrvor-          richtungen,    insbesondere für Druckluft, bei       denen.    die Abdichtung im geschlossenen Zu  stande durch aufeinander gepresste metallische  Flächen und Kanten bewirkt wird-, auch bei  bestem Einschleifen und sorgfältiger Mate  rialauswahl nur kurze Zeit dichthalten.

   Das  rührt in der Hauptsache davon her, dass ins  besondere bei nur wenig geöffnetem Ventil  kegel, die Luft mit sehr grosser Geschwindig  keit an den .Sitzflächen     vorbeis,trömt,    und dass  die dichtenden Flächen und Kanten durch  von der Druckluft mitgeführte feste Teil  chen, erfahrungsgemäss selbst schon     durch     von der Druckluft mitgerissene Wassertröpf  chen, rasch abgeschliffen werden.  



  Um dem zu begegnen, hat man schon ver  sucht, den erforderlichen     dichten    Abschluss  dadurch zu erreichen, dass der Ventilkegel  oder Teller sich auf entsprechend weicheres  oder nachgiebiges Material, wie Speziallegie  rungen von Weissmetall, Hartgummi,     Zellon       und dergleichen Stoffe, aufsetzt und durch  den 'hohen Schliessdruck dagegen gepresst  wird. Aber auch das hat auf die Dauer kein  befriedigendes Ergebnis gebracht, weil auch  hierbei das schon erwähnte Abschleifen der  Sitzflächen eintritt, ganz abgesehen davon,  dass die Sitzflächen durch das häufige scharfe       Aufeinanderpressen    allmählich zerdrückt wer  den.

   Die meisten     Hochdruckabsperrvorrich-          tungen    kranken deshalb nach wie vor daran,  dass sie im Gebrauch nach einiger Zeit un  dicht werden. Dadurch geht auf Kosten der  Wirtschaftlichkeit der Anlage     dauernd     Druckluft verloren, was in     bestimmten    Fällen  unbedingt verhindert werden muss.  



  Die Konstruktion der den Gegenstand der  Erfindung bildenden     Hochdruckabsperrvor-          richtung    geht nun einen von !dem bisher Übli  chen abweichenden Weg. Sie beruht darauf,  dass beim     Schliessen    zuerst ein grober Ab  schluss mittels     eines    Schiebers erfolgt,     und          dass        ausserdem    an den in Frage kommenden           Leckstellen    zwischen     Zufluss-    und     Abfluss-          seite    eine     Lippenringdichtung    vorgesehen und  so angeordnet ist,

   dass sie ebenso wie die  Dichtungsflächen des Grobabschlusses ausser  halb     des    Strömungsweges des     hochgespannten     Druckmittels liegt, also gegen Beschädigun  gen durch ungehemmtes Auftreffen desselben  geschützt ist, und das bis zu ihr durchtre  tende Druckmittel mit Sicherheit zurückhält.  



  In den     Fig.    1 bis 9 sind vier Ausfüh  rungsbeispiele der erfindungsgemässen Hoch  druckabsperrvorrichtung in Schnittdarstel  lung veranschaulicht.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 bis  3 ist ein gerade geführter hohler,     unten    ge  schlossener und mit zwei Lochreihen 2 und 3  versehener Rohrschieber 1 vorgesehen, der in  den     Fig.    2 und 3 in grösserem     Massstabe    dar  gestellt ist.     -Dieser    Rohrschieber besitzt Innen  gewinde, das mit dem     Gewinde    einer Schrau  benspindel 9 in Eingriff steht, die durch ein  Handrad 4 gedreht werden kann, in axialer  Richtung aber nicht verschiebbar ist. Durch  Drehen des Handrades 4 kann sonach der  Rohrschieber 1 in der in dem dreiteiligen Ge  häuse 7 festsitzenden     Schieberbuchse    5 auf  und niedergeschraubt werden.

   Die Buchse 5  ist mit Öffnungen 6 versehen, mit denen die  Öffnungen 3 des Rohrschiebers zur Deckung  gebracht werden können.  



  Soll die in     Fig.    1 und 2 geöffnet dar  gestellte Vorrichtung geschlossen werden, so  wird durch Drehen des Handrades 4 der  Rohrschieber 1 hochgeschraubt. Dabei gleitet  seine Lochreihe 3 von der mit ihr in Deckung  gewesenen Lochreihe 6 der Führungsbuchse  weg an dem nicht durch Öffnungen unterbro  chenen obern Teil der Buchse 5 vorbei.

   Von  diesem Zeitpunkt an ist der durch den Stut  zen des Gehäuses 7 seitlich     eintretende    und  unten austretende Hochdruckluftstrom unter  brochen, und es kann nur noch zwischen der  Buchse und dem     Umfang    des in     dieser    sich  etwa mit Gleitsitz bewegenden Schiebers so  wie durch die     Gewindeverbindung        des    Schie  bers mit der Spindel     etwas    Luft bis zur Aus  trittsseite durchdringen.

   Diese     Leckluft,    die,  wenn nur die grobe Abdichtung vorhanden         @väre,    entweichen und verloren     gehen    würde,  wird nun durch einen den Rohrschieber um  schliessende     Lippenringmanschette    10 am  Entweichen gehindert. Diese an sich bekannte       Stopfbuchsdichtung    ist zwischen dem     untern     und dem mittleren Teil     des        Gehäuses    7 mit  geringem axialem Spiel eingesetzt.

   Der innere  Lippenrand der Manschette legt sich in der  Schliessstellung des Schiebers     (Fig.    3) unter  der Wirkung der Druckluft an die zylin  drische Aussenfläche des untern Teils des  Rohrschiebers fest an und     dichtet    zuver  lässig ab.    Beim Schliessvorgang, das heisst also beim  Hochgehen des Rohrschiebers 1, muss die       l".ochreihe    2 durch den Lippenring 10 hin  durchtreten. Dabei muss Sorge getragen wer  den, dass der Lippenrand dieses aus Gummi       hergestellten    und daher empfindlichen Lip  penringes nicht verletzt werden kann.

   Zu  diesem Zwecke ist die Oberfläche des Rohr  schiebers 1 oberhalb und unterhalb der Loch  reihe 2 ringsherum durch Abdrehen     kegelig     ausgespart und die Ränder der Öffnungen 2  sind nach aussen zu abgerundet. Ausserdem  sind aus dem gleichen Grunde die Bohrungen  2 schräg zur Achse, und zwar nach aussen  aufwärts, also gleichsinnig mit der Lage der  Dichtungslippen gebohrt. Dadurch wird  erreicht, dass die während des Schliessvor  ganges noch ausströmende     Leckluft    bestrebt  ist, den empfindlichen Lippenrand des Lip  penringes vom Rohrschieber abzudrängen, so  dass der Lippenring auch hierdurch gegen Be  schädigungen geschützt wird.

      Das untere Ende des Rohrschiebers 1 ist  als Ventilkegel 12 ausgebildet; er kann durch  Drehen des Handrades 4 auf den im Gehäuse  vorgesehenen Sitz 13 niedergeschraubt wer  den. Notfalls lässt sich also die zweite Ab  dichtung zwischen der Eintritts- und der  Austrittsseite auch hierdurch wenigstens  kurzzeitig bewirken und der Betrieb     behelfs-          %veise    aufrecht erhalten, wenn der Lippenring  ausnahmsweise einmal versagen     sollte    und  bei nächster Gelegenheit durch einen andern  zu ersetzen     ist.         Da die     Lebensdauer    solcher Lippenring  manschetten bei Stopfbuchsen vielfach er  probt und bewährt ist,

   hat man es bei der  beschriebenen Anwendung .derselben mit einer  zum Öffnen und Schliessen geeigneten Ab  sperrvorrichtung zu     tun,    die sich gerade we  gen     ihrer    Zuverlässigkeit bei sehr hohen  Drücken vorteilhaft von den herkömmlichen       Ventilbauarten    unterscheidet. Auch eignet sie  sich für besondere Verhältnisse, wo für In  standsetzungsarbeiten vielfach nur kurze  Zeit und     einfache    Hilfsmittel zur Verfügung  stehen.  



  Bei .der zweiten Ausführungsform, nach  den     Fig.    4 und 5, ist ebenfalls der mit Innen  gewinde versehene und gerade geführte Rohr  schieber 1 vorhanden, der mittels des Hand  rades 4 auf und nieder geschraubt werden  kann. In der     0f    f     enstellung    des Schiebers       (Fig.    4) strömt die Druckluft aus der Flasche  - in diesem Falle von unten kommend   durch die in das Innere des Rohrschiebers 1  hineinragende feste Führungsbuchse 5 und  durch die Öffnungen 2 des Rohrschiebers  seitlich zur     Verbrauchsstelle    ab. Beim Nieder  schrauben des Rohrschiebers 1 überdeckt die  Führungsbuchse 5 die Lochreihe 2 und  schliesst den Druckluftstrom grob ab     (Fig.    5).

    Etwaige     Leckluft,    die zwischen dem Rohr  ,     schieber    1 und der Buchse 5 sowie durch das  Gewinde des Rohrschiebers vordringt und das  Gehäuse     innen    unter Druck setzt, wird vor  dem mit dem Austrittsstutzen     unmittelbar     verbundenen Raum nach unten zu durch den  Lippenring 10 und nach oben zu durch einen  zweiten Lippenring 11 abgedichtet; dabei  pressen sich die innern Lippenränder der  Lippenringe auch hier wieder unter -der Wir  kung .der Druckluft dichtend gegen die  Aussenfläche des Rohrschiebers 1 an.

   Bei  den Ausführungsbeispielen nach den     Fig.    1  bis 5 befinden sich an den Rohrschiebern 1  Nasen 8, die in Nuten 15 der Haube 16 des  Gehäuses 7 geführt sind; die Nasen 8 dienen  dazu, beim Verstellen des Rohrschiebers 1 ein  Verdrehen desselben zu verhindern.  



  Die Vorkehrungen zur Verhütung einer  Beschädigung des Lippenringes 10 beim    Durchtritt der Lochreihe 2 entsprechen den  jenigen bei der ersten Ausführungsform.  



  Bei der     dritten    Ausführungsform, nach  den     Fig.    6 und 7, verläuft die Strömung  durch das Gehäuse     wieder    wie bei der zuerst  beschriebenen Ausführung, nämlich von oben       nach        unten.    Der Schieber für den     Grobab-    ;

         schluss    der Druckluft ist hierbei jedoch etwas  anders gestaltet; er hat einen     kolbenförmigen     Teil 14, der zwei Lippenringe 10 und 11 mit  einander zugekehrten Lippen trägt und an  dessen unterem Ende ein kurzer, unten     offe-,          ner        rohrförmiger    Teil 1 mit     Durchtritts-          öffnungen    2 angeordnet ist.

   Ausserdem weicht  diese Ausführungsform von den beiden     an-          dern,    insofern ab, als der     Schieber    1 beim  Drehen des Handrades 4 sich mit der Schrau  benspindel 9     mitdreht,    die ihrerseits mit dem  Gewinde des     Gehäuses    7 in Eingriff steht  und sich darin auf und nieder schiebt.  



       In    der     Offenstellung        (Fig.    6) kann die  Druckluft von der     Druckluftflasche    her  durch die     Öffnungen    6 der festen Schieber  buchse 5 und die Öffnungen 2 des Rohr  schiebers 1 zur Verbrauchsstelle abströmen.  Beim Niederschrauben des Kolbens 14 wer  den die     @Gffnungen    2 durch die nicht durch  brochene Wand im untern Teil der Führungs  buchse 5 grob abgeschlossen.

   In dieser     End-          lage    des Schiebers liegen die Lippenringe 10,  11 zu     beiden        Seiten    der Öffnungen 6 der  Führungsbuchse 5.     Infolgedessen    kann die bis  zum Kolben 14 vordringende Druckluft We  der nach oben noch nach     unten    entweichen,  da die Lippenringe unter .der     Einwirkung    der       Leckluft    sich mit ihren äussern Lippen fest  gegen die Innenwand der     Führungsbuchse    5  anlegen und so einen vollkommen zuver  lässigen Abschluss bilden.  



  Eine derartige Anordnung mit dem be  sonderen und zuverlässigen Zusammenwirken  von Schieber und     Lippenringdichtung    lässt  sich ferner auch für     selbsttätige    Ventile ver  wenden; so handelt es sich bei der vierten  Ausführungsform nach den     Fig.    8 und 9 um  ein .Sicherheitsventil, dessen Bezeichnungen  teilweise mit denen der andern Ausführungs  formen übereinstimmen. In dem Gehäuse 7      ist ein als hohler Stufenkolben ausgebildeter  Schieber 17     angeordnet,    der zu beiden Seiten  seiner Ringfläche 18 im Bereich des kleine  ren und des grösseren Durchmessers mit je  einer Schlitzgruppe 19, 20 versehen und von  je einem elastischen Lippenring 10, 11 umge  ben ist.

   In einen den     Schieber    umgebenden  Ringraum 21 mündet einerseits der Anschluss  stutzen 22 für die Druckleitung. anderseits  eine Bohrung 23, deren Wand nach der ent  gegengesetzten Richtung in eine schneiden  artige Kante ausläuft. Zwischen dieser und  der in gewissem Abstand davon liegenden  gleichartigen, aber entgegengesetzt gerichte  ten Kante einer gleichachsigen Bohrung 24.  die mit der Aussenluft in Verbindung steht,  befindet sich eine an ihrem äussern Rand ein  gespannte Membrane 25, die unter der Ein  wirkung einer vorgespannten Feder 26 gegen  die Kante der Bohrung 23 anliegt. Bis zum  äussern Ende der die grössere Stufe des Schie  bers aufnehmenden Bohrung reicht eine an  dieser angeordnete Längsnut 27, an die eine  mit je einem Zweig zu beiden Seiten der  Membrane ausmündende Bohrung 28 ange  schlossen ist.  



  So lange der zu überwachende Druck in  dem betreffenden Behälter, Rohr oder der  gleichen die normale Höhe hat oder unter  halb der zulässigen Grenze bleibt, schliesst die  Membrane gemäss     Fig.    8 die Bohrung 23 ab;       gleichzeiti--    ist die grössere Stirnfläche des       Schiebers    durch die Verbindung der Nut 27  mit der     Aussenluft    entlastet, so dass der Schie  ber nur an seiner Ringfläche 18 unter der  Einwirkung des Druckmittels steht und da  durch in der Schliesslage gehalten wird.  



  Sobald jedoch der Druck vor dem Ventil  zu hoch wird, wird die Membrane entgegen  ihrer einstellbaren Federbelastung in die  Lage nach     Fig.    9 verstellt, in der die Nut 27  von der     ins    Freie führenden Bohrung 24 ab  gesperrt und dafür an die unter Druck  stehende Bohrung 23     angeschlossen    ist. Das  Druckmittel kann also jetzt auch die     grössere     Stirnfläche des Schiebers     beaufschlagen.    Die  ser wird dadurch nach links in seine Offen  lage verschoben, in der die ringförmige    Stufenfläche als Anschlag zur Hubbegren  zung .dient.

   Dort verbleibt er allerdings nur  bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Spannung  des Druckmittels sich durch das über die  Schlitze 20, 19 nach aussen erfolgende Ab  strömen desselben bis etwas     unter    die zu  lässige Höchstgrenze     verringert    hat. Dann  wird durch das Überwiegen der Federbela  stung der Membrane wieder der     Zustand    nach       Fig.    8 hergestellt. Auf die im Innern des       Schiebers    vorhandenen Stirnflächen wirkt  das Druckmittel mit gleicher Kraft in den  entgegengesetzten Richtungen ein und beein  flusst somit die Bewegung des     Schiebers    nicht.  



  Ein derartiges Ventil kann auch umge  kehrt zum selbsttätigen Absperren einer nor  malerweise offenen Verbindung beim Unter  schreiten eines zulässigen Mindestdruckes ver  wendet werden; dann schliesst es nur beim  Eintreten eines nicht gewünschten Betriebs  zustandes. In diesem Falle ist unter Umstän  den bei der Gestaltung der Schlitze im Schie  ber darauf besondere Rücksicht zu nehmen,  dass die beim Durchströmen des Schiebers ein  tretende Drosselwirkung den jeweiligen Ver  hältnissen entspricht.

   Ausserdem kann mit  einer ebenfalls im wesentlichen entsprechen  den Anordnung ein selbsttätiges Schliessen  beim Überschreiten und ein selbsttätiges Öff  nen beim Unterschreiten eines bestimmten  Druckes erreicht werden; dazu brauchen nur  die Schlitze, Bohrungen     nsw.    in geeigneter     i     Weise anders angeordnet zu werden. Schliess  lich lassen sich die innern Dichtungslippen  der beiden Lippenringe durch     entsprechende     Massnahmen wie bei den andern Ausführungs  formen schützen.  



  Die     Vereinigung    eines Haupt- und eines       Hilfssteuerorganes,    von denen nur das letz  tere unter Federdruck steht, ist bei andern  Ventilbauarten an sich bekannt. Der damit  erreichte Vorteil, dass die im kritischen Au-     s     genblick möglichst schnell durchzuführende       Öffnungs-bezw.    Schliessbewegung des Haupt  steuerorganes nicht durch eine zunehmende  Federkraft gehemmt wird, erhöht die Zweck  mässigkeit der vorliegenden     Anordnung        noch     mehr.

       Selbst    wenn aber die     Normallage    des      Schiebers aus irgendwelchen Gründen, zum  Beispiel zwecks Vermeidung seiner Stufen  form, besser durch eine vorgespannte Feder  als durch das auf seine Ringfläche einwir  kende Druckmittel aufrechterhalten     bezw.     wiederhergestellt wird, so ist dies mit einer  verhältnismässig weichen Feder erreichbar,  die nur den bei der Schieberbewegung auf  tretenden Reibungswiderstand, aber keinen  Gegendruck zu überwinden braucht.  



  Die vier beschriebenen Ausführungsfor  men der     erfindungsgemässen    Absperrvorrich  tung stimmen also darin überein,     dass    beim  Schliessen zunächst ein grober Abschluss mit  tels eines     Schiebers    erfolgt, und dass an  schliessend daran ein     stopfbuchsenartig    wir  kender     F.einabschluss    der Druckluft durch an  sieh bekannte Lippenringe (z. B. durch die  bekannte     "Simmerit        Lippenring-Manschetten-          dichtung")    eintritt.

   Alle Elemente sind dabei  so angeordnet, dass ihre zur Abdichtung bei  tragenden Flächen     bezw.    Teile ausserhalb des       Hauptströmungsweges    des Druckmittels lie  gen. Desgleichen sind     Vorkehrungen    getrof  fen, dass der empfindliche Lippenrand der  Lippenringe beim Überschleifen der Durch  trittsöffnungen nicht beschädigt werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochdruckabsperrvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Schliessen zuerst ein grober Abschluss mittels eines Schiebers er folgt, und dass ausserdem an den in Frage kommenden Leckstellen zwischen Zufluss- und Abflussseite eine Lippenringdichtung vorgesehen und so angeordnet ist, dass sie ebenso wie die Dichtungsflächen des Grobab schlusses ausserhalb des Strömungsweges des hochgespannten Druckmittels liegt, also ge gen Beschädigungen durch ungehemmtes Auf treffen desselben geschützt ist und das bis zu ihr durchtretende Druckmittel mit Sicher heit zurückhält.
    UNTERANSPRÜCHE: l.. Absperrvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber für den Durchtritt des Druckmittels wenigstens teilweise rohrförmig ausgebildet und mit Öffnungen versehen ist, während die Lippenringe mit ihrer einen Lippe gegen einen relativ zu ihnen bewegten Bauteil ab dichten. 2.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schieber durch eine Kraft in seiner einen Endlage gehalten und beim Abweichen des zu überwachenden Druckmittels von seinem vorgesehenen Be triebszustand selbsttätig durch das Druck mittel im Sinne seiner Verstellung in die entgegengesetzte Lage beaufschlagt wird. 3.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber als Stufenkolben ausgebildet ist, dessen Ring- fläche ständig und dessen dieser entgegenge setzte grössere Stirnfläche nur während der Verstellung des Schiebers in die eine End- lage und in dieser Endlage vom Druckmittel beaufschlagt, während der übrigen Zeit da gegen entlastet ist. 4.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nur zeitweise erfol gende Beaufschlagung des Schiebers durch ein besonderes Hilfsorgan gesteuert wird. 5. Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Hilfssteuerorgan eine in der einen Richtung durch die einstell bare Spannung einer Feder belastete Mem brane vorgesehen ist, die je nach Überwiegen der einen dieser Kräfte die Belastung bezw. Entlastung der grösseren Stirnfläche des Schiebers bewirkt. 6.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass als in der einen Hubrichtung auf den Schieber einwirkende Kraft eine Feder vorgesehen ist, deren Vor spannung nur für eine ohne Gegendruck erfol gende Schieberbewegung bemessen ist.
    7. Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bauteil, dessen Durch- trittsöffnungen beim Offnungs- und Schliess vorgang in den Bereich eines Lippenringes kommen, in der Umgebung der Öffnungen derart ausgenommen ist und die jedem der artigen Lippenring zugekehrten Ründer der Öffnungen derart ausgebildet sind, dass eine Beschädigung der Lippen nicht eintreten kann. $.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 7, da durch gekennzeichnet, dass die betreffenden Öffnungen schräg zur Längsachse des Schie bers, und zwar nach der Abdichtungsseite hin gleichsinnig mit der Lage der Lippen des beim Offnungs- und Schliessvorgang in ihren Bereich kommenden Lippenringes verlaufen. 9. Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende des Schie bers als Ventilkegel ausgebildet ist, der im Ausnahmefall eines nicht betriebssicheren Zustandes der Lippenringdichtung auf einen im Gehäuse angeordneten Sitz niederge schraubt werden kann und so eine kurzzeitig ausreichende, behelfsmässige Abdichtung er möglicht. 10.
    Absperrvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der Schieber aus einem kolbenförmigen Teil mit in diesem angeord neten Lippenringen und einem anschliessen den rohrförmigen Teil mit Öffnungen be steht, wobei in der Schliessstellung der Kol benteil die auf der Eintrittsseite liegenden Öffnungen einer Schieberbuchse abdeckt und die Lippenringe auf beide Seiten dieser Öff nungen verteilt sind.
CH218169D 1940-03-09 1941-02-24 Hochdruckabsperrvorrichtung. CH218169A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112096939A (zh) * 2020-10-14 2020-12-18 西安石油大学 一种带有压力实时监测的压裂管道用双级安全阀

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