CH406037A - Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine - Google Patents
Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder DeckelstanzmaschineInfo
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- CH406037A CH406037A CH345763A CH345763A CH406037A CH 406037 A CH406037 A CH 406037A CH 345763 A CH345763 A CH 345763A CH 345763 A CH345763 A CH 345763A CH 406037 A CH406037 A CH 406037A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B7/00—Closing containers or receptacles after filling
- B65B7/16—Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
- B65B7/162—Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by feeding web material to securing means
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Description
Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine Die Erfindung betrifft eine aus einem Zylinder und einem Kolben bestehende Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine, bei der der Deckel am Schliess- bzw. Stanzstempel während des Arbeitshubes durch Unterdruck festgehalten wird. Es ist bereits eine Saugvorrichtung bekannt, die aus einem am oberen Ende des Stempelschaftes befindlichen, in einem geschlossenen, auf dem Maschinengestell angebrachten Zylinder geführten Kolben besteht. Diese Saugvorrichtung lässt sich jedoch nicht bei solchen Maschinen verwenden, bei denen der Stanz- bzw. Schliesstempel durch einen koaxial angeordneten Druckstempel betätigt wird, sondern nur bei solchen Maschinen, bei denen der Schliesstempel durch einen am Stempelschaft angreifenden Hebel betätigt wird. Die erfindungsgemässe Vorrichtung, die für beide Arten der Betätigung des Stempels geeignet ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass als Zylinder der axial bewegliche Schaft des Schliess- bzw. Stanzstempels dient, der zu diesem Zweck mit einer axial durchgehenden Bohrung versehen ist, und als Kolben eine axial unbewegliche, in die Bohrung des beweglichen Stempelschaftes von oben eingreifende Kolbenstange dient. Bei der Abwärtsbewegung des Stempelschaftes vergrössert sich der Zylinderraum, da die Kolbenstange ihre Lage nicht verändert. Zur mechanischen Betätigung des Stempels kann in bekannter Weise ein Hebel am Stempelschaft angreifen. Die hydraulische oder pneumatische Betätigung des Stempels wird dadurch möglich, dass der als Zylinder dienende Schaftstempel mit dem den Schliess- bzw. Stanzstempel betätigenden Kolben verbunden ist, und dass die Kolbenstange den Druckkolben druckmitteldicht durchdringt und am Boden des Zylinders befestigt ist. Weitere Einzelheiten werden an Hand der Zeichnung erläutert, die als Beispiel eine kombinierte Dekkelstanz- und Zudeckelmaschine im Längsschnitt zeigt, und zwar: in Fig. 1 in der Stanzstellung, in Fig. 2 in einer Stellung vor dem Aufsetzen des Deckels auf den zu schliessenden Behälter. Der Stempelschaft 1 ist mit einer durchgehenden axialen Bohrung 11 versehen. Auch der kombinierte Stanz- und Schliesstempel 3 hat eine durchgehende axiale Bohrung 31. Diese ist vorzugsweise als Gewindebohrung ausgebildet, in welche der Stempelschaft 1 eingeschraubt ist. Der Stempelschaft 1 ist an seinem oberen Ende mit dem Druckkolben 13 verbunden, der mit dem Druckzylinder 2 zusammenwirkt. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel stellen der Stempelschaft 1 und der Druckkolben 13 ein einheitliches Bauteil dar. Die von oben in die Bohrung 11 des Stempelschaftes 1 eingreifende Kolbenstange 4 durchdringt die Bohrung 21 des Zylinderbodens 22 und ist an letzterem befestigt. Zur Abdichtung der Kolbenstange im Stempelschaft dienen Dichtungen, die in einer oder mehreren Rillen 12 der Bohrung 11 und in einer oder mehreren Rillen 42 der Kolbenstange 4 angeordnet sind. Wenn der Stempel 3 beim Abwärtsgang mit der Folienbahn 5 in Berührung kommt, stellt der Dichtungsring 32 einen geschlossenen Raum her, der verhältnismässig klein ist (A in Fig. 1). Beim weiteren Abwärtsgang vergrössert sich dieser geschlossene Raum sehr schnell (B in Fig. 2). Der dadurch engste hende Unterdruck reicht aus, um den inzwischen aus der Bahn 5 ausgestanzten Deckel 51 an der Unterseite des Stempels 3 festzuhalten. Die beschriebene Saugvorrichtung hat noch den weiteren grossen Vorteil, dass die Volumenänderung und damit die Saugkraft durch die Anordnung eines Füllstückes 43 an der Stirnseite der Kolbenstange 4 eingestellt werden kann. Die grösste Saugkraft wird dann erzielt, wenn das Füllstück so bemessen ist, dass es beim Beginn des Stanzvorganges gerade die Folienbahn 5 berührt (in der Zeichnung durch Strichelung angedeutet). Das Volumen B beträgt dann ein Vielfaches des Volumens A.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus einem Zylinder und einem Kolben bestehende Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine, bei der der Deckel am Schliess- bzw.Stanzstempel während des Arbeitshubes durch Unterdruck festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Zylinder der axial bewegliche Schaft (1) des Schliess- bzw. Stanzstempels (3) dient, der zu diesem Zweck mit einer axial durchgehenden Bohrung (11) versehen ist, und als Kolben eine axial unbewegliche, in die Bohrung (11) des beweglichen Stempelschaftes von oben eingreifende Kolbenstange (4) dient.UNTERANSPRÜCHE 1. Saugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Zylinder dienende Stempelschaft mit dem den Schliess- bzw. Stanzstempel betätigenden Druckkolben verbunden ist, und dass die Kolbenstange den Druckkolben druckmitteldicht durchdringt und am Boden des Druckzylinders befestigt ist.2. Saugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempelschaft und der Druckkolben ein einheitliches Teil bilden.3. Saugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliess- bzw. Stanzstempel auf den Stempelschaft aufgeschraubt ist.4. Saugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Saugkraft die Kolbenstange durch ein Füllstück verlängerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH345763A CH406037A (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH345763A CH406037A (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406037A true CH406037A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=4256350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH345763A CH406037A (de) | 1963-03-19 | 1963-03-19 | Saugvorrichtung an einer Zudeckel- oder Deckelstanzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406037A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2492201A1 (de) * | 2011-02-28 | 2012-08-29 | Rychiger AG | Umgekehrtes Stanzsystem |
-
1963
- 1963-03-19 CH CH345763A patent/CH406037A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2492201A1 (de) * | 2011-02-28 | 2012-08-29 | Rychiger AG | Umgekehrtes Stanzsystem |
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