CH406070A - In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten - Google Patents
In den Boden zu versenkende Tankanlage für FlüssigkeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten Das Hauptpatent betrifft eine in den Boden zu ver senkende Tank- oder Rohrleitungsanlage für Flüssig keiten, bei welcher der Tank oder die Rohrleitung einen mehrschichtigen Überzug aus Kunststoffmaterial aufweist, wovon mindestens eine mittlere Schicht glasfaser armiert ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer Tankanlage nach dem Hauptpatent ist über dem Mannloch des Tankes ein Überlaufschacht vorgesehen, der als Innenauskleidung eine Isolierschicht zweckmäs sig aus dem gleichen Material wie der Tanküberzug trägt, deren Bodenteil zwischen Mannlochflansch und Deckel festgeklemmt ist. Obwohl mit einer solchen durch Materialauftrag auf der Baustelle erzeugten Iso lierschicht eine einwandfreie Isolierung des Überlauf schachts erreicht werden kann, ist deren Herstellung relativ kompliziert und setzt eine gewisse Sorgfalt voraus, damit Gewähr für eine gleichmässige, genügende Schichtdicke gegeben ist. Dieser Nachteil ist durch die vorliegende Erfindung dadurch behoben, dass die In nenauskleldung des Überlaufschachtes ein vorfabrizierter, vom Überlaufschacht umschlossener Kunststoffbehälter ist, dessen eine Mittelöffnung aufweisender Boden mit seinem Innenrand zwischen Mannlochflansch und Deckel festgeklemmt ist. Zweckmässig besteht die ser Behälter aus glasfaserverstärktem Polyester. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemässen Tankanlage im Vertikalschnitt dargestellt. Beim gezeichneten Beispiel ist 1 ein Tank aus Eisenblech einer Tankanlage zur Lagerung von Heizöl, 2 ist das Mannloch und 3 der zugeordnete Abschlussdeckel. Die gezeichnete Tankanlage ist vollständig in den Boden versenkt. Dabei ist der Tank mit einem Betonmantel 4 umschlossen und über dem Mannloch 2 ist ein über laufschacht 5 aus Beton angeordnet, der durch einen Deckel 6 abgeschlossen list. Der Tank 1 selbst ist mit einem mehrschichtigen Isolierüberzug 7 versehen. Dieser auch das Mannloch 2 umhüllende und bis auf die Oberseite des Mannlochflansches hochgezogene Über- zug ist zweckmässig dreischichtig wie dies beispielsweise im Hauptpatent näher beschrieben ist Der Isolier überzug 7 des Tanks 1 kann auch wie folgt aufgebaut sein: Auf die gereinigte Stahloberfläche (Sandgestrahlt oder gebürstet) werden zwei Schichten Epoxiharz, welches mit Polyamidamino gehärtet wird, aufgerollt, wobei je nach Belagsart der zweite Auftrag mit einem Kunststoffasergewebe armiert wird. Nach Aushärtung dieser Schichten, wobei zu beachten ist, dass dieselben über den Flansch des Mannsloches gezogen werden, wird eine Schicht ungesättigtes Polyesterharz, welches mit 0, 1% dem Kobaltnapthanat aktiviert und mit 50%-igem Metyläthylketon gehärtet wird, aufgezogen und mit Galsfasern armiert. (ca. 450 gr. per m2). Diese letzte Schicht wirkt vor allem als Schlag- schutz gegen Verletzung der unteren Schichten beim Transport und beim Versenken des Tanks. Auf den den Mannlochflansch überlappenden Rand des Tanküberzuges 7 ist eine flexible, chemikalienbeständige Dichtung 10 aufgeklebt. Auf diese Dichtung 10 ist der Innenrand des eine zentrale Öffnung aufweisenden Bodens eines zylindrischen Kunststoffbehälters 11 aufgesetzt, der vom Überlaufschacht 5 umschlossen ist. Zwischen Deckel 3 und Bodenrand des Behälters 11 ist ebenfalls ein dem Dichtungsring 10 analoger, auf die Innenseite des Deckels 3 aufgeklebter Dichtungsring 12 vorgesehen. Es ist zu beachten, dass der durch ein Betonrohr gebildete überlaufschacht 5 beim Einbau der Tankanlage erst nach Montage des vorfabrizierten Behälters 11 der die Innenauskleidung des Überlauf schachtes 5 bildet auf dem Mannloch 2 versetzt wird. In der oberen Hälfte der Umfangswand des Behälters 11 ist eine Öffnung lla vorgesehen, in welche ein Anschlussstutzen 13 aus Kunststoff, zweckmässig einem Polyester, eingesetzt ist, der durch eine nach dem Einbau des Überlaufschachtes 5 im letzteren geschaffene öffnung nach aussen ragt. Der Anschlussstutzen 13 liegt unter Zwischenlage einer Dichtung mit einem radial auswärts ragenden Endflansch gegen die Innenwand des Behälters 11 an und ist dort festgeschraubt. Auf den freien Endteil des Anschlussstutzens 13 ist der eine Endteil eines Ablaufrohres 14 aus Kunststoff oder Beton aufgeschoben und mittels einer geeigneten Dichtungsmasse am Stutzen 13 abgedichtet. Dieses völlig dichte Rohr 14 ist leicht nach aussen geneigt und mündet in den Kellerraum, der die Heizanlage 15 enthält, welche mit dem in der Tankanlage zu speichernden öl betrieben werden soll. Die durch Öffnungen im Mannlochdeckel 3 geführten Rücklauf- und Ansaugleitungen 16 bzw. 17 führen durch den Anschlussstutzen 13 und das Rohr 14 zum Brenner der Heizanlage 15. Der Boden des Behälters 11 ist mit einer Vertiefung 11b versehen, in welcher eine Handpumpe angesetzt werden kann, wenn aus irgend einem Grund in den Überlaufschacht 5 gelangtes öl abgepumpt werden soll. Bei Undichtheit der Leitungsverbindungen, bei Rohrleitungsbruch oder bei Verstopfung des Rücklaufes wird das öl im Behälter 11 gefasst; nachdem der Behälter 11 bis auf sein volles Fassungsvermögen, in der Praxis ca. 300 Lt., gefüllt ist läuft das weiter überfliessende öl durch das Kunststoff- oder Betonrohr 14 in den Keller, wo es sofort durch den ausströmenden Geruch bemerkt wird. Geichzeitig fasst die Domauskleidung auch das beim Einfüllen von öl (oder Benzin) überlaufende Medium, z. B. bei Versagen der Überfüllsicherung, oder bei der Demontage des Füllschlauches, wird im Behälter 11 gefasst und kann von dort abgepumpt werden. Es versteht sich, dass auch die Innenfläche des Tanks 1 mit einem Isolierüberzug versehen sein kann. Dieser kann z. B. durch zweimaligen Anstrich der gereinigten Stahloberfläche mit lösungsmittelfreiem, etwas weich gemachtem Epoxiharz, das mit Polyamidamino gehärtet wird, erzeugt werden. Alle Isolierüberzüge des Tanks können mittels Hochfrequenz auf Porendichtigkeit geprüft werden. Nach dem Versenken des Tanks kann mittels Ionenaustausch der Durchgang der Minimalströme in die Erde gemessen werden. Durch die genannten Überzüge ist der Tank nicht nur gegen Korrosion geschützt, sondern es können auch vagabundierende Ströme vom Tank abgehalten werden. Der Mannlochdeckel 3 ist zweckmässig mittels Steckschrauben am Mannlochflansch fixiert: so lässt er sich zwecks Tankreinigung oder Montage von Saugrohren leicht abnehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten, bei welcher der Tank einen mehrschichtigen Überzug aus Kunststoffmaterial aufweist, wovon mindestens eine mittlere Schicht glasfaserarmiert ist, wobei über dem Mannloch des Tanks ein Überlaufschacht vorgesehen ist, der eine isolierende Innenauskleidung besitzt dadurch gekennzeichnet, dass die Innenauskleidung des Überlaufschachtes ein vorfabrizierter, vom überlaufschacht umschlossener Kunststoffbehälter ist, dessen eine Mittelöffnung aufweisender Boden mit seinem Innenrand zwischen Mannlochflansch und Deckel festgeklemmt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Tankanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (11) aus glasfaserarmiertem Polyester besteht.2. Tankanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (11) eine obere Wand öffnung (1 la) besitzt, in welche ein durch eine Öffnung im Überlaufschacht (5) nach aussen führender Anschlussstutzen (13) aus Kunststoff eingesetzt ist, auf welchem der eine Endteil eines dichten, nach aussen geneigten Ablaufrohres (14) gesteckt ist.3. Tankanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Innenrand des Behälterbodens und dem über den Mannlochflasch gezogenen Tanküberzug (7) einerseits und dem Mannlochdeckel (3) anderseits ein Dichtungsring (10 bzw. 12) aus flexiblem, chemikalienbeständigem Material angeordnet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH181362A CH406070A (de) | 1961-08-03 | 1962-02-14 | In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH909661A CH387401A (de) | 1961-08-03 | 1961-08-03 | In den Boden zu versenkende Tank- oder Rohrleitungsanlage für Flüssigkeiten |
| CH181362A CH406070A (de) | 1961-08-03 | 1962-02-14 | In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406070A true CH406070A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=25688743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181362A CH406070A (de) | 1961-08-03 | 1962-02-14 | In den Boden zu versenkende Tankanlage für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406070A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0490237A1 (de) * | 1990-12-07 | 1992-06-17 | Friedhelm Kleineberg | Domschacht für im Erdreich gelagerte bzw. im Erdreich angeordnete Tanks |
| FR2742424A1 (fr) * | 1995-12-14 | 1997-06-20 | Liotard Metallurg | Citerne munie d'une enveloppe de protection |
| WO2010031092A1 (de) * | 2008-09-17 | 2010-03-25 | Ono Oil Gmbh | Unterirdischer tank für eine tankstelle |
-
1962
- 1962-02-14 CH CH181362A patent/CH406070A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0490237A1 (de) * | 1990-12-07 | 1992-06-17 | Friedhelm Kleineberg | Domschacht für im Erdreich gelagerte bzw. im Erdreich angeordnete Tanks |
| FR2742424A1 (fr) * | 1995-12-14 | 1997-06-20 | Liotard Metallurg | Citerne munie d'une enveloppe de protection |
| WO2010031092A1 (de) * | 2008-09-17 | 2010-03-25 | Ono Oil Gmbh | Unterirdischer tank für eine tankstelle |
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