CH406107A - Einrichtung zur Herstellung von Rohren mit schraubenlinienförmig verlaufender Schweissnaht - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Rohren mit schraubenlinienförmig verlaufender Schweissnaht

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CH406107A
CH406107A CH1047262A CH1047262A CH406107A CH 406107 A CH406107 A CH 406107A CH 1047262 A CH1047262 A CH 1047262A CH 1047262 A CH1047262 A CH 1047262A CH 406107 A CH406107 A CH 406107A
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CH
Switzerland
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tape
frame
rollers
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axis
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CH1047262A
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Morsbach Paul
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I C E Aktiengesellschaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
    • B21C37/126Supply, or operations combined with supply, of strip material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description


      Einrichtung        zur    Herstellung von Rohren     mit        schraubenlinienförmig          verlaufender        Schweissnaht       Für die Herstellung von aus     Bändern        geschweiss-          ten    Rohren mit schraubenlinienförmig verlaufender  Schweissnaht wird praktisch ausschliesslich Warm  oder kaltgewalztes Band verwendet. Dieses Band ist  in der Praxis nicht rechteckig, sondern meistens ge  bogen, d. h. mit einem  Säbel  behaftet.

   Dieser Säbel  kommt durch einen unterschiedlichen Druck auf die  Seiten oder durch eine unterschiedliche Temperatur  der beiden Seiten des Bandes beim     Walzen    zustande  und hat zur Folge, dass die eine Bandseite länger ist  als die andere, gegenüberliegende Seite.  



  Das Band kommt zu Bandrollen     (Coils)    gewickelt  in den Handel bzw. bei der Rohrherstellung zur Ver  wendung. Diese Bandrollen sind jedoch häufig nicht  regelmässig gewickelt, sondern zeigen ein  Tele  skop , d. h., dass die einzelnen Bandwindungen nicht  genau übereinander liegen,     sondern    seitlich gegenein  ander versetzt sind.  



  Bei der Herstellung von Rohren muss das Band  vor dem eigentlichen Formen und Schweissen des  Rohres vorbereitet werden. Zu dieser Vorbereitung  gehört in erster Linie das Richten des Bandes in einer  Richtmaschine und das     Besäumen    der Kanten. Letz  teres dient einerseits dazu, das Band auf eine genaue  Bandbreite zuzuschneiden, und weiterhin, die Kante  für den     eigentlichen    Schweissprozess     vorzubereiten.     Hierbei kann es beispielsweise erforderlich sein, die  Kanten etwas     anzuschrägen.     



  Wenn nun eine Bandrolle mit Teleskop oder aus  einem Band mit Säbel in eine Maschine zur Herstel  lung von     Schraubennahtrohren    gelangt, besteht die  Gefahr, dass sich das Band in der Maschine     seitlich     verschiebt und     beispielsweise    an einer Seite die     Kan-          tenbesäumung    verlässt. Dies bedingt in der Regel  einen mehrstündigen     Betriebsunterbruch,    da das  Band aus der Maschine herausgenommen und neu    ausgerichtet werden muss. Tritt ein derartiger     Be-          triebsunterbruch    häufig auf, ist die Wirtschaftlichkeit  des ganzen Verfahrens in Frage gestellt.  



  Es wurde häufig versucht, das Band durch starre  oder auch elastische seitliche Führungen in die vor  gesehene Bahn zu zwingen. Man hat hierzu in     regel-          mässigen    Abständen Führungsrollen oder andere  Führungskörper an dem Band     angebracht,    die den  vorgesehenen Bandweg festlegen. Diese Massnahme  war     jedoch    deswegen zum Scheitern     verurteilt,    weil  entweder die Bandkanten oder die Führungsrollen  zerstört wurden, was beides selbstverständlich einen  ordnungsgemässen Betrieb     ausschliesst.     



  Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass eine ge  naue Bandführung nicht nur im Hinblick auf die       Kantenbesäumung,    sondern auch auf die Rohrfor  mung und     Schweissung    erforderlich ist. Das Band  muss nach Möglichkeit den Rahmen bzw. den Ma  schinenteil, der die Bandvorbereitung und die Band  rolle enthält, immer genau an der gleichen Stelle  verlassen, da sonst die     Schweissung    wegen Zu- oder  Abnahme des Schweisspaltes gefährdet wird.  



  Es ist nun ein Zweck der     vorliegenden    Erfindung,  eine Einrichtung zur Herstellung von     Schraubennaht-          rohren    zu schaffen, bei welchen die oben erwähnten  Nachteile auch dann nicht auftreten, wenn Bänder  mit einem starken Säbel oder Bandrollen     mit    starkem  Teleskop zur Verwendung gelangen.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine     Einrich-          tung    zur Herstellung von Rohren     mit    schraubenli  nienförmig verlaufender Schweissnaht, mit einem die  Bandrolle und die bandvorbereitenden Elemente tra  genden     Grundrahmen,    dessen Winkel zu der Achse  des entstehenden Rohres     einstellbar    ist. Kennzeich  nend ist, dass sich auf dem Grundrahmen ein  Schwenkrahmen befindet, der an seinem dem Rohr      zugewandten Ende drehbar an dem Grundrahmen  befestigt ist und wenigstens die     Kantenbesäumungs-          vorrichtungen    und das Treibgerüst trägt.  



  Die Erfindung soll anschliessend anhand der bei  liegenden Zeichnungen beispielsweise näher     erläutert     werden, wobei darstellen:       Fig.l    eine Einrichtung zur Herstellung von       Schraubennahtrohren    in Draufsicht,       Fig.    2 die     Einrichtung    der     Fig.    2 mit einem     säbe-          ligen    Band,       Fig.    3 der Schwenkrahmen in Draufsicht mit     sä-          beligen    Bändern,       Fig.    4 der     Coilhalter    in Seitenansicht,       Fig.    5,

  <I>6a</I> und 6b die Verbindung von den Band  kanten bei der Herstellung von Rohren aus     säbeligem     Band, und       Fig.7a    und 7b die     Kantenvorbiegung    bei der  Herstellung von dünnwandigen Rohren aus Bändern  mit Säbel.  



  Bei der in     Fig.    1 schematisch dargestellten Ein  richtung zur Herstellung von Rohren mit     schrauben-          linienförmig    verlaufender Schweissnaht wird am  Ende des Haupt- bzw. Grundrahmens 7 das     Coil    bzw.  die Bandrolle 10 eingelegt. Das sich kontinuierlich  von dem     Coil    10     abwickelnde    Band 9 gelangt zu  nächst zu einer Einrichtung 11, die dazu bestimmt ist,  zwei Bänder miteinander zu verbinden. Die Verbin  dungseinrichtung enthält beispielsweise zwei Quer  scheren (nicht dargestellt) zum Querschneiden des  auslaufenden Endes eines Bandes und des einlaufen  den Endes des nächstfolgenden Bandes.

   Weiterhin  enthält die     Verbindungseinrichtung    11 eine     Quer-          schweisseinrichtung,    um die durch die Querscheren  glatt abgeschnittenen Kanten miteinander zu     ver-          schweissen    (nicht dargestellt). Das Band läuft wäh  rend des normalen Betriebes durch die Verbindungs  einrichtung 11 hindurch, ohne bezüglich des Band  laufes oder der Bandausrichtung     beeinflusst    zu wer  den.  



  Nach Verlassen der Verbindungseinrichtung 11  gelangt das Band zu der Richtmaschine 12. Die  Richtmaschine 12 besteht, wie üblich, aus einer  Reihe von beidseitig auf das Band einwirkenden Rol  len, wobei der zwischen den Rollen befindliche Pfad  derart gewunden ist, dass das Band wiederholt in je  weils entgegengesetzter     Richtung    gebogen     wird.    Das  die Richtmaschine 12 verlassende Band ist somit  weitgehend eben. Vorzugsweise     sind    die von einer  Seite auf das Band einwirkenden     Richtwalzen    in  einem gemeinsamen Rahmen befestigt, der beispiels  weise hydraulisch zugestellt und ausser Eingriff ge  bracht werden kann. Dies kann gegebenenfalls von  Vorteil sein, wie dies später noch erläutert werden  wird.

   Das Band gelangt nach Verlassen der     Richtma-          schine    zu der mit 13 bezeichneten     Kantenbesäu-          mungseinrichtung.    Die     Kantenbesäumungseinrich-          tung    kann beispielsweise aus zwei     Kreismessersche-          ren    und zwei sich diesen anschliessenden     Fräsköpfen     bestehen. Hinter der     Kantenbesäumungseinrichtung     befindet sich das     Treibgerüst    14, welches beispiels-    weise zwei von oben und unten unter Druck an das  Band anliegende Treibwalzen umfasst. Wenigstens  eine Treibwalze ist motorisch angetrieben.

   Die     Treib-          walzen    ziehen das Band einerseits durch die bisher  beschriebenen Vorrichtungen und schieben es ande  rerseits durch die sich anschliessende (nicht darge  stellte)     Verformungsvorrichtung.    Die     Verformungs-          vorrichtung    biegt, wie allgemein bekannt, das Band  derart, dass die in der Darstellung links liegende  Bandkante 9a nach Durchlaufen einer     Schraubenlinie     mit der rechten Bandkante 9b in Kontakt gelangt. An  dem mit P bezeichneten Kontaktpunkt werden die  beiden Bandkanten miteinander verschweisst.

   Es ist  zu ersehen, dass der Formungswinkel a, die Band  breite<I>B</I> und der Durchmesser<I>D</I> des herzustellenden  Rohres der folgenden Beziehung genügen müssen:       B=_@rD-sina     Das auf die beschriebene Weise hergestellte  Rohr 16 verlässt die gesamte Einrichtung in der  Richtung des Pfeiles 17, wobei es sich um seine eige  ne Achse dreht.  



  Der mit 7 bezeichnete Hauptrahmen ist um den  mit A bezeichneten Punkt schwenkbar. Eine  Schwenkbewegung ist beispielsweise erforderlich, um  den Rahmen entsprechend einem anderen Verhältnis  von Rohrdurchmesser zu Bandbreite     anzupassen,     d. h. um den Winkel a zu verändern.  



  Der Hauptrahmen verläuft auf Schienen 20, 21  und 22 und kann beispielsweise auf alle Winkel a  zwischen 7  und 50  eingestellt werden.  



  Um nun die Verarbeitung von     säbeligem    Band zu  ermöglichen, ist ein Schwenkrahmen 25 drehbar auf  dem Hauptrahmen befestigt. Der Drehpunkt des  Schwenkrahmens ist mit B bezeichnet. Der Schwenk  rahmen trägt vorzugsweise wenigstens einen Gross  teil der Vorrichtungen, die entweder das Band fest  einspannen, d. h. zu halten bestrebt sind, oder die  eine genaue Bandführung erfordern.

   Bei dem darge  stellten Ausführungsbeispiel sind auf dem Schwenk  rahmen die     Richtmaschine    12, die     Kantenbesäu-          mungsvorrichtung    13 und das Treibgerüst 14     be-          festigt.    Zur Erläuterung der Zweckmässigkeit dieser  Massnahme sei auf     Fig.    2 verwiesen, die die Einrich  tung der     Fig.    1 mit einem     säbeligem    Band zeigt. In       Fig.    2 ist mit 9 das gerade Band in der Sollage be  zeichnet und mit 9' das     säbelige    Band.

   In     Fig.    2 hat  sich der Hauptrahmen 7 nach dem Auftreten des Sä  bels in dem Band bereits derart verstellt, dass der  Winkel a des einlaufenden Bandes wieder seinen       Sollwert    erreicht hat. Die Verstellung des Haupt  rahmens 7 zur Aufrechterhaltung des durch die oben  angegebene Beziehung gegebenen Winkels a kann  entweder von Hand oder automatisch erfolgen. In der  Praxis hat sich die Einstellung von Hand, d. h. die  Steuerung des den Rahmen 7     verschwen!kenden    Mo  tors durch den Schweisser als zweckmässig herausge  stellt, der die     Schweissung    an dem Punkt P über  wacht.

   Es ist ohne weiteres einzusehen, dass sich der  Hauptrahmen 7 nun nicht mehr in der Lage befindet,  die einem Band ohne Säbel entspricht, d. h., dass die      Seitenkanten 7a des Rahmens 7 nicht mehr parallel  zu dem Band 9 ohne Säbel verlaufen. Aus     Fig.    2 ist  weiterhin ersichtlich, dass sich der     Schwenkrahmen:     25 gegenüber dem Hauptrahmen 7 im Uhrzeigersinn  gedreht hat. Der Schwenkrahmen 25 folgt somit zu  folge seiner drehbaren Anordnung dem Säbel des  Bandes.

   Es ist somit wirksam verhindert worden,  dass ein     säbeliges    Band auf irgendwelche     Seitenfüh-          rungselemente    aufläuft oder aus der     Kantenbesäu-          mungsvorrichtung    herausläuft.  



  Ein entscheidender Vorteil des beschriebenen  Schwenkrahmens besteht jedoch darin, dass das Band  vor dem Eintreten in die     Verformungsvorrichtung     unabhängig von der Richtung oder dem Vorhanden  sein eines Säbels immer in nahezu der gleichen Lage  verbleibt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der  Drehpunkt B an dem vorderen Ende des Schwenk  rahmens 25 liegt. Es ist ohne weiteres ersichtlich,  dass das Band immer wenigstens nahezu symmetrisch  zu dem Drehpunkt B verläuft. Irgendwelche seitliche  Abweichungen der Bandkanten von dem     Schweiss-          punkt    P können daher nur sehr gering sein. Der  Schweisspunkt P selbst bleibt somit nahezu ortsfest,  was gegenüber den bisherigen Maschinen der genann  ten Art als ein erheblicher Vorteil zu betrachten ist.  



  Innerhalb des Schwenkrahmens 25 ist das Band  an den vier Punkten R, S, T und     V    geführt. Die vier  Führungspunkte können beispielsweise federbelastete  Rollen oder sonstige Führungselemente sein. Der  Zweck der Führung des Bandes mittels vier     Punkten     soll anhand von     Fig.3    erläutert werden, die den  Schwenkrahmen mehr im Einzelnen zeigt.  



  Gemäss     Fig.    3 befindet sich bei dem Eintritt des  Bandes in den Schwenkrahmen 25     eine    erste Füh  rungsstelle, die die Führungsrollen entsprechend den  Punkten T und     V    enthält. Diese Führungsrollen be  wirken ein seitliches Ausschwenken des Schwenkrah  mens. Läuft das Band beispielsweise auf die Rolle  des Punktes T auf,     verschwenkt    sich der Rahmen 25  in die in     Fig.    2 gezeigte Lage. Eine weitere Führungs  stelle befindet sich an dem entgegengesetzten Ende  des Rahmens 25 und umfasst die den Punkten R und  S entsprechenden Führungsrollen.  



  Diese Rollen gewährleisten, dass das Band auch  z. B. bei einem Säbelwechsel symmetrisch zu dem  Drehpunkt B verläuft. Durch die eingezeichneten     sä-          beligen    Bänder ist ohne weiteres ersichtlich, dass die  vier Punkte in der Lage sind, Bänder mit praktisch  beliebigem Säbel zu führen, ohne dass die Gefahr  einer Kantenbeschädigung besteht.  



  Bei dem Schwenkrahmen in     Fig.    3 ist zu ersehen,  dass das Treibgerüst 14 zwei Rollenpaare 30 und 31  umfasst. Eine Rolle des Rollenpaares 31 ist an einem  Motor 32 angeschlossen, während die Rollen des  Rollenpaares 30 frei mitlaufen. Das in der Darstel  lung rechte Lager der Rollen 30 ist jedoch in der  Richtung des Pfeiles 33 verschiebbar; hierdurch kann  die Lage des Bandes in dem Schwenkrahmen 25     be-          einflusst    werden.

   Wird in der Einrichtung beispiels  weise sehr dünnes Band verarbeitet, besteht die Ge-    fahr, dass es durch die Rollen bei den Punkten R und  S seitlich nicht verschoben werden     kann.    Zu diesem  Zweck können die federbelasteten Rollen mit Schal  tern verbunden sein, die dann ein Signal erzeugen,  wenn der auf     eine    Rolle ausgeübte Druck so hoch ist,  dass eine Beschädigung der dünnen Bandkante zu  befürchten ist. Bei der Abgabe eines Signals wird nun  das rechte Lager der     Walzen    30 derart verschoben,  dass eine     Korrekturbewegung    des     Bandes    in dem  Schwenkrahmen 25 zustande kommt.

   Wird beispiels  weise die Rolle an dem Punkt S zu stark belastet,  wird das rechte Lager der Rollen 30 in der Darstel  lung nach unten verschoben, womit eine Wanderung  des Bandes nach links verbunden ist.  



  In ähnlicher Weise kann auch mit den Rollen der  Punkte<I>T</I> und<I>V</I> ein Schalter     verbunden    sein, der an  zeigt, wenn eine     Bandkantenbeschädigung    zu be  fürchten ist. Dies tritt unter Umständen dann auf,  wenn das Band zu dünn ist, um die zur     seitlichen     Verschiebung des Schwenkrahmens erforderlichen  Kräfte zu übertragen. Für diesen Fall kann es vor  teilhaft     sein,    den Schwenkrahmen mit einem Motor  antrieb, z. B. hydraulischen Kolben auszurüsten, der  dann den Schwenkrahmen im Sinne des Säbels seit  lich verschiebt.  



  Die Punkte T und V müssen nicht     unbedingt    am,  in der Darstellung unteren Ende des Schwenkrah  mens vorgesehen sein, sie können gegebenenfalls  auch zwischen der     Richtmaschine    12 und der     Kanr          tenbesäumungsvorrichtung    13 liegen. In diesem Fall  ist es zweckmässig, die an den Rollen vorgesehenen  Endschalter zum Lüften bzw. Entlasten von Richt  walzen zu verwenden.  



       Fig.4    zeigt die     Coilaufnahmevorrichtung    der  Einrichtung zur Herstellung von     Schraubennahtroh-          ren.    Das     Coil    10 ist während des normalen     Abwik-          kelns    zwischen Konen 39     (Fig.    1) gehalten. (In     Fig.    4  nicht gezeigt).

   Damit sich auch beim     Abwickeln    des  Bandes von dem     Coil    zwischen     Coilachse    und Band  wanderungseinrichtung ein Winkel ausbilden     kann,     ist etwa 270  vor der eigentlichen     Abwicklungsstelle          eine    motorisch angetriebene     Friktionswalze    41 vor  gesehen, die die oberste     Coilwindung    anhebt, so dass  eine Schleife 40 gebildet wird.

   Diese Schleife gestattet  eine gewisse Verwindung des Bandes zum Ausgleich  eines     Teleskops,    oder     eines    Winkels zwischen     Coil-          achse    und     Bandwanderrichtung    beim Auftreten eines  Säbels. Aus     Fig.    2 ist dieser Winkel     ss    ohne weiteres  ersichtlich.     Unmittelbar    hinter dem     Coil    können seit  liche Schalter     vorgesehen    sein (nicht dargestellt), die  ansprechen, wenn das Band sich seitlich verschiebt.  Diese Schalter können dann die beiden Konen 39  z.

   B. über hydraulische Antriebe     derart    verschieben,  dass das Band unmittelbar     hinter    dem     Coil        seiner     Sollage wieder einnimmt.  



  Das Band läuft nach Verlassen des     Coils    auf Rol  len 43. Zum Lösen der Bandzunge, d. h. des vorde  ren Endes des Bandes von dem     Coil,    ist     ein    Lösekeil  42 vorgesehen, der beispielsweise in der Richtung des  Pfeiles 42a bewegt werden kann. Beim Lösen wird           ein    Bock 44 soweit nach oben bewegt, bis die ange  triebene Rolle 45 mit dem     Coil    in     Eingriff    gelangt.  



  Es wurde bereits erwähnt, dass bei einem     säbeli-          gen    Band die eine Kante länger ist als die andere. Bei  der eigentlichen Rohrherstellung muss dies dadurch       berücksichtigt    werden, dass die Kanten nicht fluch  tend miteinander verschweisst werden. Vielmehr  muss beispielsweise die rohrseitige Schweisskante 53  gegenüber der bandseitigen Schweisskante 54 im  Sinne der Pfeile 51 oder 50 derartig verschoben wer  den, dass die kürzere Kante     einen        kleineren:    Zylinder  in dem Rohr beschreibt als die längere Kante des     sä-          beligen    Bandes     (Fig.    5).

   Die Steuerung des Kanten  versatzes gemäss den     Fig.   <I>6a</I> und 6b kann in Abhän  gigkeit von der     Auslenkung    des Schwenkrahmens 25  erfolgen.  



  Bei dünnwandigem Material muss beispielsweise  die rechte Kante des     einlaufenden    Bandes     in    der  Weise aufgebogen werden, wie dies in     Fig.    7a darge  stellt ist. Nach dem Biegen nimmt die Kante die in       Fig.    7b gezeigte Form an. Die Kante beschreibt dem  nach einen kleineren Kreis, als dies der eigentlichen  Kantenlänge entspricht. Somit ist eine Säbelkorrektur  auch bei dünnwandigem Material bei der Herstellung  von     Schraubennahtrohren    möglich. Auch in diesem  Fall kann die Steuerung durch die     Auslenkung    des  Schwenkrahmens 25 erfolgen.  



  Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass  mit dem Schwenkrahmen 25 und mit den seitlich ver  schiebbaren Konen 39 zwei in der Vorrichtung 11  miteinander zu verbindende Bänder in Flucht ge  bracht werden können, d. h. seitlich so verschoben  werden können, dass kein     seitlicher    Kantenversatz  auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Herstellung von Rohren mit schraubenlinienförmig verlaufender Schweissnaht, mit einem die Bandrolle und die bandvorbereitenden Elemente tragenden Grundrahmen, dessen Winkel zu der Achse des entstehenden Rohres einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf dem Grund rahmen ein Schwenkrahmen befindet, der an seinem dem Rohr zugewandten Ende drehbar an dem Grundrahmen befestigt ist und wenigstens die Kan- tenbesäumungsvorrichtungen und das Treibgerüst trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Schwenkrahmen eine Richtmaschine angeordnet ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Band auf dem Schwenkrah men an vier Punkten geführt ist, die paarweise beid seitig des Bandes angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandführungspunkte an den Enden des Schwenkrahmens angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Bandführungs- punkten auf der Geraden liegt, die die Bandachse senkrecht im Drehpunkt des Schwenkrahmens schneidet. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Führungspunkten feder belastete Führungsrollen vorgesehen sind. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Führungsrollen Schal ter verbunden sind, die ein Signal bei überschreiten eines vorgegebenen Drucks ausgeben. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwenkrahmen motorisch angetrieben ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Treibgerüst wenigstens ein nicht angetriebenes Rollenpaar aufweist, wobei der Winkel zwischen der Achse dieses Rollenpaares und der Bandachse einstellbar ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Bandrolle eine angetriebe ne Friktionswalze zum Abheben der jeweils äusser- sten Bandwindung vorgesehen ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bandrollenaufnahme seit lich verschiebbare Konen vorgesehen sind.
CH1047262A 1962-09-03 1962-09-03 Einrichtung zur Herstellung von Rohren mit schraubenlinienförmig verlaufender Schweissnaht CH406107A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT389246B (de) * 1985-11-29 1989-11-10 Inst Elektroswarki Patona Verfahren zur herstellung von schraubennahtrohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT389246B (de) * 1985-11-29 1989-11-10 Inst Elektroswarki Patona Verfahren zur herstellung von schraubennahtrohren

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