CH406242A - Verfahren zur Herstellung von Flavon-7-oxy-essigsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Flavon-7-oxy-essigsäureamiden

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CH406242A
CH406242A CH857560A CH857560A CH406242A CH 406242 A CH406242 A CH 406242A CH 857560 A CH857560 A CH 857560A CH 857560 A CH857560 A CH 857560A CH 406242 A CH406242 A CH 406242A
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   Flavon-7-oxy-essigsäureamiden   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Flavon-7-oxyessigsäureamiden der Formel
EMI1.1     
 in welcher R und   R1    Wasserstoff, gegebenenfalls substituierte Alkyle mit 1-5 C-Atomen, substituierte oder nicht substituierte Cycloalkyle bzw. Cycloalkylalkyle, Aralkyle, substituierte oder unsubstituierte Aryle oder substituierte Pyrazolone bedeuten, oder zusammen mit dem N-Atom einen gegebenenfalls substituierten Piperidin-,   Morpholin- oder    Pyrrolidinring, ist dadurch gekennzeichnet, dass Flavon-7-oxy-essigsäure oder funktionelle Derivate davon mit entsprechenden Aminen zur Umsetzung gebracht werden.



   Es wurde gefunden, dass diese neue Körperklasse nach an sich bekannten Arbeitsmethoden der Carbonsäureamidierung aus Flavon-7-oxy-essigsäure oder ihren funktionellen Derivaten, wie Flavon-7-oxyessigsäurehalogeniden oder entsprechenden Ester durch Umsatz mit entsprechenden Aminen oder ihren funktionellen Derivaten zugänglich ist.



   Die neue Körperklasse ist durch Umsatz von Fla  von-7- oxy-essigsäurealkylestern    oder Flavon-7-oxyessigsäure-halogeniden mit Aminen nach an sich bekannten Arbeitsmethoden entweder direkt oder in einem geeigneten   Lösungs- bzw.    Verdünnungsmittel zugänglich. Als   Flavon -7- oxy-essigsäurealkylester    können Flavon-7-oxy-essigsäuremethyläthyl-, -propylester, allgemein Ester mit niederen Alkoholen in Betracht kommen. Um die Amidierung zu beschleunigen, können geringe, katalytisch wirkende Zusätze von Alkalimetallen beigefügt werden.



   Als Flavon-7-oxy-essigsäure-halogenide sind die entsprechenden   Chlor- und    Bromderivate zweckmässig. Die neuen Verbindungen zeichnen sich durch ausserordentlich geringe Giftigkeit und bemerkenswerte pharmakodynamische Eigenschaften aus. Einige sind ausserdem sehr leicht in Wasser löslich.



   Diese Verbindungen sind als Heilmittel bzw. Zwischenprodukte zur Herstellung von Heilmitteln verwendbar.



   Die Herstellung von Flavon-7-oxy-essigsäurealkylestern sowie   Flavon-7-oxy-essigs äure-alkylamino-    alkanolestern ist bekannt. Diese Ester zeichnen sich durch eine gute coronardilatorische Wirkung aus. Die Wirkung dieser Ester ist allerdings kurz, weil sie durch Verseifung leicht wieder in die praktisch wenig wirksame Flavon-7-oxy-essigsäure und Alkohole gespalten werden.



   Demgegenüber besitzt die erfindungsgemäss herstellbare Körperklasse im allgemeinen folgende Vorteile: a) geringe Giftigkeit, b) zum Teil noch bessere coronardilatorische Wir kung als die Ester, c) hohe Beständigkeit und Stabilität und damit lang dauernde protahierte Wirksamkeit.



   Der Nachweis der grösseren Stabilität der neuen Körperklasse ist leicht zu erbringen. Man rührt je 3 g der Ester, welche nach dem britischen Patent Nr. 803 372 erhalten werden können, und derjenigen der Flavon-7-oxy-essigsäureamide, die nach dem er  findungsgemässen    Verfahren dargestellt wurden, in einer wässrigen oder alkoholisch-wässrigen Suspension, welche etwa 0,3 bis   1 %    an Mineralsäure enthält, 30 bis 100 Minuten in einem Thermostat bei 30 bis  370 C. Die Aufarbeitung ergibt eine weitgehende Hydrolyse der Ester, während die erfindungsgemäss erhaltenen Amide quantitativ unverseift zurückerhalten werden.



   Die nachfolgende Tabelle gibt in Daten die   Über-    legenheit und Vorteile der neuen Körperklasse an.



  Als Vergleichskörper wurden Khellin und Flavon-7oxy-essigsäureäthylester getestet.



   Coronar-vasodilatorische Name   DLr > o    in mg/kg Wirkung Khellin 160 1   Flavon-7-oxy-essigsäureäthylester    3200 14 Flavon-7-oxy-essigsäureamid 4860 16 Flavon-7-oxy-essigsäurediäthylamid 3650 20
Die Bestimmung der Toxizität erfolgte durch intraperitoneale Applikation an weissen Mäusen. Die coronardilatorische Wirkung wurde nach der Methode nach Langendorff (Pflügers Arch. Bd. 61, S. 219 [1895]) in der modifizierten Form nach Morawitz und A. Jahr (Zbl. physiol. 26, S. 465 [1912] durchgeführt.



   Die verlängerte und gleichbleibende Wirksamkeit der neuen erfindungsgemässen Körperklasse gegen über dem Flavon-7-oxy-essigsäure-alkylamino-alkanolester lässt sich in einem Vergleich der Wirkung an folgenden Körpern zeigen:    Flavon-7-oxy-essigsäure-    (N-ss-dimethylamino äthyl)-ester-hydrochlorid (Versuchskörper Fla XXX) und   Flavon-7- oxy-essigsäure-(ss-diäthylaminoäthyl)-    amid (Beispiel 15, Versuchspräparat Fla   XX).   



   Beide Körper sind leicht löslich in Wasser. Sie werden zu je 4 mg/l in einer Ringer-Lookelösung gelöst und der   Coronardurchfluss    in der Versuchsanordnung nach Langendorff-Morawitz gemessen. In den nachfolgenden Kurven wurden die Mittelwerte aus je fünf Versuchs ansätzen gegeben. Die Lösungen wurden einmal frisch für die Versuche hergestellt, dann fünf Tage stehengelassen, und an jedem Tage wurden die Lösungen zwei Stunden im Thermostaten gerührt. Die Abszisse gibt die Zeit der Perfussion in Minuten und die Ordinate des Coronardurchflusses in ml/min. an (Siehe Kurve der Zeichnung).



   Hieraus ist zu ersehen, dass die mit zu der neuen Körperklasse gehörende Versuchssubstanz Fla XX nicht allein erheblich stärker wirksam, sondern auch länger wirksam und praktisch gleichbleibend in der Wirkung ist, da sie ja nicht verseift wird.



   Beispiel 1
Flavon-7-oxy-essigsäurediäthylamid
EMI2.1     

6,2 g   Flavon-7-oxy-essigs äureäthylester    werden mit 6 ml wasserfreiem Diäthylamin (Überschuss) in 50 ml abs. Methanol 5-6 Stunden unter Rückfluss gekocht, dann wird Alkohol zur Hälfte eingedampft.



  Die Lösung wird mit Wasser verdünnt und angesäuert, wobei sich das neue Diäthylamid sofort als farbloses Kristallmehl abscheidet; es kann aus Alkohol oder Aceton gut umkristallisiert werden. Smp.:   126/280    C.



   Analog dargestellt werden:
Flavon-7-oxy-essigsäuredimethylamid,
Flavon-7-oxy-essigsäure-N-morpholinamid,
Smp.: 180/820 C,
Flavon-7-oxy-essigs äure-N-piperidinamid,
Smp.:   l98/2000C,   
Flavon-7-oxy-essigsäure-N-pyrrolidino-amid,    Smp.: 2100C,
Flavon-7-oxy-essigsäure-(2,2,6,6-tetramethyl-    piperidin)-amid, Smp.:   2360 C,   
Flavon-7-oxy-essigsäure-(n)-dibutylamid,
Smp.:   219/210 C.   



   Beispiel 2
Flavon-7-oxy-essigsäure-monoisobutylamid
EMI2.2     

3,2 g Flavon-7-oxy-essigsäureäthylester werden mit 2   ml      Monolsobutylamin    in 20 ml abs. Methanol drei Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach Abdampfen des Alkohols auf die Hälfte des   ursprung    lichen Volumens farblose Kristalle,   Smp.:l68/700    C.



  Durch Verdünnen der Mutterlauge mit Wasser weitere Kristalle, Ausbeute insgesamt 80 %.  



   Beispiel 3 Flavon-7-oxy-essigsäure-cyclohexylamid
EMI3.1     

3,2 g des Flavon-7-oxy-essigsäureäthylesters werden mit 3 ml Cyclohexylamin (Überschuss) zwei Stunden in 20 ml Methanol gekocht, drei Stunden daraufhin wird stehengelassen und mit   Ather    versetzt; schöne, farblose lange Nadeln, Smp.: 214/160 C, aus Alkohol umkristallisiert.



   Beispiel 4 Flavon-7-oxy-essigsäure-äthanolamid
EMI3.2     

3,2 g   Flavon-7-oxy-essigsäureäthylester    werden mit 2 ml ss-Aminoäthanol in 30 ml abs. Methanol gekocht. Bereits nach 30 Minuten Kochen beginnen sich schöne farblose lange Nadeln abzuscheiden.



  Nach einer Stunde Kochzeit ist die Umsetzung vollständig. Ausbeute etwa 85 %. Smp.: 208/100 C.



   Beispiel 5    Flavon-7-oxy-essigsäurc(fl-diäthanol)-amid   
EMI3.3     

3,2 g des Flavon-7-oxy-essigsäureäthylesters werden mit 3,4 ml   Diäthanolamid    in 40 ml Methanol 3-4 Stunden unter Rückfluss gekocht, dann wird einige Stunden stehengelassen, wobei sich schöne etwas grün gefärbte lange Nadeln abscheiden, aus Alkohol umkristallisiert,   Smp.:148/500    C.



   Beispiel 6   Flavon-7-oxy-essigsäure-[ss-(1 2-dimethyl)-     äthanol]-amid
EMI3.4     
  
1,2 g des   Flavon-7-oxy-essigsäure-methylesters      werden mit 1 ml 1,2-Dimethyläthanolamin in 20 ml    Methanol drei Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach 2 Tage langem Stehen scheiden sich schöne farblose Kristalle ab;   Smp.:164/650    C, durch Verdünnen der Mutterlauge mit Wasser und schwaches Ansäuern lassen sich weitere Mengen erhalten;   Oesamtausbeute:      85%.   



   Beispiel 7    Flavon-7-oxy-essigsäure-(ss-di(1', 1 ,2',2- tetramethyläthanol)amid   
EMI4.1     

Aus Flavon-7-oxy-essigsäure-(n)-propylester und   Di-( 1, ,2',2-tetramethyi)-äthanolamin wie in Beispiel    6. Nach Beendigung der Kochzeit wurde mit Wasser verdünnt und schwach angesäuert. Kristalle; Smp.:   226/270    C.



   Beispiel 8    Flavon-7-oxy-essigsäure-(ss-N-methyläthanol)-amid   
EMI4.2     

3,5 g Flavon-7-oxy-essigsäure-n-propanolester wurden mit 4 ml N-Methylaminoäthanol in 40 ml Äthanol vier Stunden gekocht. Daraufhin wurde   A1-    kohol eingedampft, das Öl wurde mit wenig Alkohol erneut aufgenommen und mit Wasser verdünnt. Es wurde mit verdünnter Salzsäure neutralisiert und stehengelassen. Nach mehreren Tagen kristallisierten verfilzte farblose Nadeln. Smp.: 244/460 C, aus Alkohol Ausbeute etwa 3,2 g.



   Analog:
Flavon-7-oxy-essigsäure-(N-äthyläthanol)  amid aus
Flavon-7-oxy-essigsäuremethylester und    N-Athylaminoäthanol.   



   Beispiel 9 Flavon-7-oxy-essigsäure-(nor-ephedrin)-amid
EMI4.3     
  
3 g   Flavon-7-oxy-essigsäureäthylester    und 3 g   d, 1-Norephedrin    (freie Base) wurden in 40 ml   Me    thanol 8 Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach Abkühlen Kristallbrei, der mit Wasser verdünnt wurde. Es wurde mit Salzsäure auf pH 2-3 angesäuert. Die Kristalle wurden abgesaugt und aus Alkohol umkristallisiert.   Smp.:130/320    C.



   Beispiel 10    Flavon-7-oxy-essigsäure-(y-propanol)-amid   
EMI5.1     

3,2 g des Flavon-7-oxy-essigsäureäthylesters wurden mit 4 ml l-Aminopropanol (3) in 40   mm Methanol    vier Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach Erkalten grüngelbliche Nadeln, die aus Alkohol umkristallisiert wurden. Smp.: 186/880C.



  Analog:    Flavon-7-oxy-essigsäure-(prop anol-[2])-amid,    Smp.: 184/860 C, aus l-Aminopropanol-(2).



   Beispiel 11    Flavon-7-oxy-essigsäure-(y-methoxypropyl)-amid   
EMI5.2     

Aus Flavon-7-oxy-essigsäureäthylester und 3-Me  thylolpropylamin-(l)    analog wie in Beispiel 10. Sofort nach 20 Minuten Kochzeit kristallisiert das neue Amid in langen farblosen Nadeln,   Smp.:125/270    C, Ausbeute 90 %.



   Beispiel 12    Flavon-7-oxy-essigsäure-(ss-N,N-diäthylaminoäthylen)amid   
EMI5.3     

3,2 g   des Flavon-7-oxy-essigsäureäthylesters    wurden mit 3 ml N,N-Diäthyläthylendiamin in 30 ml Äthanol vier Stunden gekocht. Die braune Lösung wurde eingedampft, so dass bräunliche Kristalle re  sulfierten,    die abgesaugt wurden. Durch Verdünnen der Mutterlauge weiterer Ausfall an Kristallen, Smp.:   136/380    C.



  Hydrochlorid: Durch Lösen in Alkohol, Zusatz von  Äther und Zusatz von alkoholischer Salzsäure,
Smp.: 226/280 C, sehr leicht löslich in Wasser.



  Methyljodid: Lösen der freien Base in Alkohol und
Zusatz von Methyljodid, nach kurzer Zeit schöne farblose Kristalle. Smp.: 223/250 C.  



   Beispiel 13    Flavon-7-oxy-essigsäure-N-(r-cyclohexylaminopropylen)-amid   
EMI6.1     

Aus 3,2 g   Flavon-7-oxy-essigsäuremethylester    und 4   ml    Cyclohexylpropylendiamin in 40   ml    Äthanol.



   Nach drei Tage langem Stehen gelber Kristallbrei, Verdünnen der Mutterlauge mit Wasser, weitere Kristalle. Smp.: 83/850 C, Ausbeute 4,6 g.



  Hydrochlorid: gelbe Kristalle,
Smp.: 236/380 C, sehr leicht löslich in Wasser.



  Methyljodid: in Aceton, gelbe Kugeln,
Smp.:   196/980C.   



   Analog: Flavon-7-oxy-essigsäure  (N-methylpiperazin)-amid,
Beispiel 14 Flavon-7-oxy-essigsäure-(y-dimethylaminopropylen)-amid
EMI6.2     

0,1 Mol Flavon-7-oxy-essigsäurechlorid werden in wasserfreiem Benzol suspendiert. Daraufhin werden unter Rühren und Kühlen mit Wasserstrahl 0,1 Mol   y-Dimethylaminopropylendiamin    in wasserfreiem Benzol zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe wird noch eine Stunde gekocht. Der Kristallbrei wird abgesaugt, mit Alkohol nachgewaschen. Ausbeute   80%    an Hydrochlorid. Smp.: 154/560 C aus Alkohol und Äther.



   Freie Base: Smp.:   136/400    C.



   Methyljodid:   Smp.:163/650    C.



   Flavon-7-oxy-essigsäurechlorid, welches noch nicht beschrieben ist, wird durch Chlorierung von Flavon-7-oxy-essigsäure mit Thionylchlorid erhalten, Smp.:   2600 C.   



  Analog werden erhalten:   Flavon-7-oxy-essigs äure-(y-       diäthylaminopropylen)-amid.   



   Freie Base: Smp.:   113/150C.   



   Hydrochlorid: Smp.:   210/120    C.



   Flavon-7-oxy-essigsäure   (ss-dimethylaminoäthylen)-amid,    freie Base,   Smp.:120/220    C,   
Flavon-7-oxy-essigsäure-(ss-N,N-dimethylamino-
N-a-äthylaminoäthylen) ; amid,
Flavon-7-oxy-essigsäure-(fl-[n] - dibutylaminoäthylen) -amid,    freie Base, Smp.: 93/950 C,    Flavon-7-oxy-essigsäure-(ss-[n]-    dipropylaminoäthylen)-amid freie Base, Smp.:   98/1000 C.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Flavon-7-oxy-essigsäureamiden der Formel EMI6.3 in welcher R und R1 Wasserstoff, gegebenenfalls substituierte Alkyle mit 1-5 C-Atomen, substituierte oder nicht substituierte Cycloalkyle bzw. Cycloalkylalkyle, Aralkyle, substituierte oder nicht substituierte Aryle oder substituierte Pyrazolone oder zusammen mit dem N-atom einen gegebenenfalls substituierten Piperidin-, Morpholin- oder Pyrrolidinring bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass Flavon-7-oxy-essigsäure oder funktionelle Derivate davon mit entsprechenden Aminen zur Umsetzung gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkyle durch -OH1, -NH2 oder -N(CH3)2 substituiert sind.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Cycloalkylrest Cyclohexyl ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das substituierte Aryl p-Athoxyphenyl oder ein Alkylarylrest ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das substituierte Pyrazolon Phenyl-methyl-pyrazolon ist.
CH857560A 1959-07-28 1960-07-27 Verfahren zur Herstellung von Flavon-7-oxy-essigsäureamiden CH406242A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2689127A1 (fr) * 1992-03-31 1993-10-01 Adir Nouvelles 3', 5' -Ditertbutyl-4'-Hydroxy Flavones, leur procédé de préparation et les compositions pharmaceutiques les renfermant.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2689127A1 (fr) * 1992-03-31 1993-10-01 Adir Nouvelles 3', 5' -Ditertbutyl-4'-Hydroxy Flavones, leur procédé de préparation et les compositions pharmaceutiques les renfermant.
EP0564350A1 (de) * 1992-03-31 1993-10-06 Adir Et Compagnie 3',5'-Ditertbutyl-4'-Hydroxyflavone, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzung mit Antioxidations- und Antivasokonstriktionsaktivität

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