CH406430A - Kondensator-Batterie in Gestellbauweise - Google Patents
Kondensator-Batterie in GestellbauweiseInfo
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Description
Kondensator-Batterie in Gestellbauweise Kondensatoren zur Verbesserung des Leistungs faktors in elektrischen Anlagen bestehen im allge meinen aus einzelnen Kondensator-Einheiten, welche in zweckmässiger Weise zu Kondensator-Batterien gewünschter Leistung zusammengestellt und ent sprechend geschaltet werden.
Die Kondensator-Einheiten werden in verschie denen Aufbauformen zu Kondensator-Batterien ver einigt.
Eine bekannte Form sind Gestelle aus Metallpro filen in geschweisster, genieteter oder geschraubter Ausführung, mit einer oder mehreren Etagen, wobei jede Etage durch eine oder mehrere horizontale Profilschienen gebildet wird, auf denen die Konden- sator-Einheiten in stehender oder liegender Anord nung in bekannter Weise befestigt werden.
Diese Gestelle werden vielfach, aus technischen und/oder preislichen Gründen, gegen Erde elektrisch isoliert aufgestellt, d. h. der Gestellrahmen ruht auf entsprechenden Stützisolatoren, welche die Spannungs isolation gegen Erde übernehmen. In diesen Fällen wird meistens ein Pol der Kondensatoreinheiten leitend mit, dem Gestell verbunden.
Die Grösse der Gestelle für Kondensator-Batterien ergibt sich im allgemeinen als die Summe und zweck- mässige gegenseitige Abstimmung verschiedener, nach folgend aufgeführter, wichtigster Faktoren: Grösse der zu installierenden Batterieleistung; Anzahl der dazu benötigten Kondensator-Einhei- ten; Höhe der Nennspannung und der damit zu be rücksichtigenden Abstände der spannungsführenden "feile gegeneinander und gegen Erde; Situation am Aufstellungsort; Zu berücksichtigende Transportverhältnisse; Konstruktiver Aufwand unter Beachtung der Serie- grösse der jeweils zu fabrizierenden Gestelle und ihrer rationellen Fertigung.
Gleichzeitig muss der Gestellaufbau so erfolgen, dass eine wirksame Zuführung der Kühlluft zwecks Ableitung der in den Kondensator-Einheiten ent stehenden Verlustleistung möglich ist, d. h. es wird allgemein angestrebt, dass alle Kondensator-Einheiten gleichmässig vom Kühlluftstrom berührt werden.
Dies wird z. B. durch Anbringen von zusätzlichen Leit- und Führungsblechen zwischen den Kondensa- tor-Einheiten erreicht, welche am Gestell befestigt oder direkt an den Kondensator-Einheiten angebracht werden.
Dabei ist zu beobachten, dass, je grösser ein Ge stell wird, der konstruktive Aufwand und dadurch bedingt das Gewicht und die Fertigungskosten sehr stark ansteigen; gleichzeitig wird der Transport ver teuert und eine allgemeinere Anwendung für ver schiedene Anlagen, d. h. an verschiedenen Aufstel lungsorten, stark eingeschränkt; denn diese Batterie gestelle müssen sich im allgemeinen stets den gege benen Raumverhältnissen anpassen.
Es wird eine Kondensator-Batterie in Gestellbau- weise zweckmässig so vorgesehen, dass die aus den bekannten grossen Gestellen sich ergebenden viel fältigen Nachteile vermieden werden, indem dessen Aufbau so erfolgt, dass eine möglichst leichte, kleine und somit transportgünstige Konstruktion erreicht wird, wobei gleichzeitig der fabrikatorische Aufwand herabgesetzt und zudem für eine bestimmte Batterie leistung mehrere dieser erwähnten und stets genau gleich ausgebildeten Gestelle vorgesehen werden kön nen, wobei gleichzeitig eine bedeutend bessere An passung an die vorliegenden Raumverhältnisse er reicht wird.
Durch diese Gestellausbildung ist es nun möglich, dass nicht nur eine bestimmte Batterie aus genau den gleichen und somit in verbilligender Seriebau- weise gefertigter Normgestelle besteht, sondern dass auch die gleiche Ausführung für andere Batterien vorgesehen werden kann.
Im Gegensatz zu der bekannten Gestellbauweise, in welcher eine Batterie durch wenige und entsprechend grosse und in den meisten Fällen durch die\ am Auf stellungsort bedingten Platzverhältnisse nicht in gleicher Gestell-Länge ausführbarer Gestelle gebildet wird, lässt sich durch die erwähnte Gestenausbildung vorteilhaft eine weitgehende Vereinheitlichung der Gestelle ver wirklichen.
Gleichzeitig ergibt sich durch die Kombination von Stützträgern und Kühlluft-Führungskanal, sowie durch die direkt mit ihren Schmalseiten aufeinander liegenden Kondensator-Einheiten der Vorteil, dass eine sehr gedrängte Ausführung entsteht und sowohl in der Bodeafläche als auch in der Höhe nur ein un wesentlich grösserer Platzbedarf, als er sich durch die Kondensator-Einheiten bereits selber ergibt, be nötigt wird.
Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Kondensator-Batterie in Ge- s:ellbauweise ersichtlich.
Im Gestell nach Fig. 1 sind zwei Kondensator säulen vorhanden 6, bei denen je Säule die Konden- sator-Einheiten mit ihren Schmalseiten direkt auf einander liegen. Die beiden Säulen sind gegenseitig durch zwei Profile 3 distanziert. Der von diesen Pro filen 3 und je einem Teil einer Seite einer Kon- dcasatorsäule umschlossene Raum bildet gleichzeitig einen Kühlluft-Führungskanal, durch welchen der Weg der Kühlluft ohne seitliche Austrittsverluste so fest gelegt ist, dass diese mit grossem Nutzeffekt die Hauptflächen der Kondensator- Einheiten bestreicht.
Die Kühlluft tritt hierbei, wie allgemein üblich, aus speziellen, im Boden verlegten und in der Zeichnung nicht abgebildeten Kanälen durch zweckmässig ange brachte Öffnungen unter dem Kondensator-Gestell in den vorgängig beschriebenen Luftführungskanal der Batterie über.
Die Profile 3 sind fest mit dem Grundrahmen 2 verbunden. Dieser Grundrahmen kann zur Verein fachung seiner Konstruktion und gleichzeitig zur Er reichung einer 3-Punkt-Auflage als Dreieck ausge bildet sein, wobei der Rahmen mittels drei Stütziso latoren 1 beispielsweise von Erde isoliert aufgestellt werden kann. Zum Vereinfachen der Leitungsführung und gleichzeitig zum Einsparen von Durchführungs- Isolatoren auf den Kondensator-Einheiten kann in diesem Fall ein Pol jeder Kondensator-Einheit leitend mit dem Gestell verbunden werden.
Zum Fixieren der Kondensator-Säulen können an der Aussenfläche jeder Säule gleiche oder ähnliche Profile, wie sie zur Distanzierung und Bildung des Kühlluftkanals dienen, angebracht werden.
Es ist aber auch möglich, die Säulen durch eine Spanntraverse 4 mittels Zugstangen 5 zu fixieren. Zur Lagerung und Fixierung der Spanntraverse 4 ist eine Quertraverse 7 vorgesehen, welche einen strö- mungstechnisch günstigen Profilquerschnitt aufweist. Der Abstand zwischen Zugtange 5 und Profil 3 in Fig. 2 entspricht der Breits einer Kondensator- Einheit. Auf diese Art wird eine genaue Lage der übereinander liegenden Kondensator-Einheiten und eine sichere Befestigung derselben erreicht.
Werden zwei derartige Gestelle aneinander gereiht, so kann sich ebenfalls ein freier Luftspalt ergeben, d. h. ein Abstand zwischen der einen Aussenfläche der Kondensator-Säule auf dem einen Gestell und der benachbarten Aussenfläche der Kondensator-Säule auf dem anderen Gestell von gleicher, oder annähernd gleicher Breite wie durch die Profile 3 bedingt.
Durch einfache Montage einer vorderen und hin- @:eren Abdeckung zwischen den beiden Kondensator- Säulen lässt sich ebenfalls hier ein guter Kühlluftkanal erstellen.
Die Schaltung und Verdrahtung der Kondensator- Einheiten erfolgt in bekannter Weise durch Litzen, Flachschienen oder Kabel.
Dabei ist einer Litzenverdrahtung der Vorzug zu geben, da auf diese Art bei der Montage der Batterie am Aufstellungsort ohne grosse Anpassarbeiten die Herstellung der Schaltung auf schnelle und somit rationelle Art ermöglicht wird, zumal wenn statt Ka belschuhen bekannter Formen auf den Anschlüssen entsprechend ausgebildete Kiemmbriden vorgesehen werden, welche eine durchgehende, nicht unter brochene Führung der Litzen ermöglichen.
Bei speziellen Schaltungsarten ist es zweckmässig, wenn auf den beschriebenen Gestellen von letzteren isolierte Sammelleitungen vorgesehen sind. Zu diesem Zweck sind an den Gestellen zusätzliche Träger mit entsprechenden Anschlussisolatoren anzubringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kondensator-Batterie in Gestenbauweise, mit min destens zwei Säulen von mit ihren Schmalseiten auf einander liegenden Kondensator-Einheiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Batterie-Gestell einen Grund rahmen besitzt, auf welchem mindestens zwei senk rechte Profile angebracht sind, welche zwischen je zwei Kondensator-Säulen als Anschlag und Distanzie rung dienen und gleichzeitig einen von den senkrech ten Profilen und je einem Teil einer Seitenwand der Kondensator-Säulen gebildeten Kühlluftkanal ergeben. UNTERANSPRÜCHE 1. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Grundrahmen in dreieckiger Form ausgebildet ist. z.Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Aussenseiten der Kondensator- Säulen gleiche Profile, senkrecht stehend angebracht sind. 3. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Grundrahmen durch Stützisolatoren isoliert gegen Erde aufgestellt ist und dass je ein Pol der Kondensator-Einheiten leitend mit dem von Erde isolierten Gestell verbunden ist. 4.Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am oberen Ende der zwei senkrechten Profile eine Quertraverse angebracht ist, welche der Verbindung der zwei Profile dient und einen strö mungstechnisch günstigen Querschnitt besitzt und zur Befestigung einer Spanntraverse dient, mittels welcher die Kondensator-Säulen durch zwei Zugstangen in ihrer Lage fixiert werden. 5.Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die elektrische Verbindung der Kon- densator-Einheiten durch eine leitende, flexible Litze crfolgt. <B>6.</B> Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie wenigstens zwei Einheiten mit je <I>zwei</I> Kondensator-Säulen besitzt, die nebeneinander aufge::tellt sind und dass der Abstand zwischen den Einheiten gleich ist, wie der Abstand der zwei Kon- densator-Säulen auf dem einen Gestell. 7.Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell ein vorderes senkrechtes Profil besitzt, das oben und unten als Träger zur Aufnahme von Isolatoren ausgebildet ist. B. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell mit vertikalen, an den An- Schlüssen der Kondensator-Einheiten vorbeigehenden Hauptsammelschienen versehen ist, welche mittels Isolatoren auf Trägern am Gestell befestigt sind und an welche wahlweise die einzelnen Kondensator-Ein- heiten angeschlossen werden können. 9.Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vertikalen Profilschienen zwischen den Kondensator-Säulen nicht die gleiche Höhe wie diese aufweisen, sondern niedriger als die Höhe einer Kondensator-Säule sind und mit übereinanderschieb- baren oder einzeln befestigbaren Abdeckblechen aus gerüstet sind, welche die Höhendifferenz Ende Profil bis Oberkante Kondensator-Säule überdecken. 10. Batterie nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konden- sator-Säulen mittels einstellbarer Seile in ihrer Lage fixiert werden. 11.Batterie nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen den Kondensator- Säulen befindlichen Profile aus ein oder mehreren Kunststoffteilen bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1043162A CH406430A (de) | 1962-08-31 | 1962-08-31 | Kondensator-Batterie in Gestellbauweise |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH406430A true CH406430A (de) | 1966-01-31 |
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ID=4363154
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH406430A (de) |
-
1962
- 1962-08-31 CH CH1043162A patent/CH406430A/de unknown
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