CH406430A - Kondensator-Batterie in Gestellbauweise - Google Patents

Kondensator-Batterie in Gestellbauweise

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CH406430A
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CH1043162A
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Hauser Friedrich
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Micafil Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/38Multiple capacitors, i.e. structural combinations of fixed capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description


  Kondensator-Batterie in     Gestellbauweise       Kondensatoren zur Verbesserung des Leistungs  faktors in elektrischen Anlagen bestehen im allge  meinen aus einzelnen Kondensator-Einheiten, welche  in zweckmässiger Weise zu Kondensator-Batterien  gewünschter Leistung zusammengestellt und ent  sprechend geschaltet werden.  



  Die Kondensator-Einheiten werden in verschie  denen Aufbauformen zu Kondensator-Batterien ver  einigt.  



  Eine bekannte Form sind Gestelle aus Metallpro  filen in geschweisster, genieteter oder geschraubter  Ausführung, mit einer oder mehreren Etagen, wobei  jede Etage durch eine oder mehrere horizontale  Profilschienen gebildet wird, auf denen die     Konden-          sator-Einheiten    in stehender oder liegender Anord  nung in bekannter Weise befestigt werden.  



  Diese Gestelle werden vielfach, aus technischen       und/oder    preislichen Gründen, gegen Erde elektrisch  isoliert aufgestellt, d. h. der     Gestellrahmen    ruht auf  entsprechenden Stützisolatoren, welche die Spannungs  isolation gegen Erde übernehmen. In diesen Fällen  wird meistens ein Pol der     Kondensatoreinheiten    leitend  mit, dem Gestell verbunden.  



  Die Grösse der Gestelle für Kondensator-Batterien  ergibt sich im allgemeinen als die Summe und     zweck-          mässige    gegenseitige Abstimmung verschiedener, nach  folgend aufgeführter, wichtigster Faktoren:  Grösse der zu installierenden Batterieleistung;  Anzahl der dazu benötigten     Kondensator-Einhei-          ten;     Höhe der Nennspannung und der damit zu be  rücksichtigenden Abstände der spannungsführenden       "feile    gegeneinander und gegen Erde;  Situation am Aufstellungsort;  Zu berücksichtigende Transportverhältnisse;  Konstruktiver Aufwand unter Beachtung der Serie-         grösse    der jeweils zu fabrizierenden Gestelle und ihrer  rationellen Fertigung.  



  Gleichzeitig muss der     Gestellaufbau    so     erfolgen,     dass eine wirksame Zuführung der Kühlluft zwecks  Ableitung der in den Kondensator-Einheiten ent  stehenden Verlustleistung möglich ist, d. h. es wird  allgemein angestrebt, dass alle Kondensator-Einheiten  gleichmässig vom Kühlluftstrom berührt werden.  



  Dies wird z. B. durch Anbringen von zusätzlichen       Leit-    und Führungsblechen zwischen den     Kondensa-          tor-Einheiten    erreicht, welche am Gestell befestigt  oder direkt an den Kondensator-Einheiten angebracht  werden.  



  Dabei ist zu beobachten, dass, je grösser ein Ge  stell wird, der konstruktive Aufwand und dadurch  bedingt das Gewicht und die Fertigungskosten sehr  stark ansteigen; gleichzeitig wird der Transport ver  teuert und eine allgemeinere Anwendung für ver  schiedene Anlagen, d. h. an verschiedenen Aufstel  lungsorten, stark eingeschränkt; denn diese Batterie  gestelle müssen sich im allgemeinen stets den gege  benen Raumverhältnissen anpassen.  



  Es wird eine Kondensator-Batterie in     Gestellbau-          weise    zweckmässig so vorgesehen, dass die aus den  bekannten grossen Gestellen sich ergebenden viel  fältigen Nachteile vermieden werden, indem dessen  Aufbau so erfolgt, dass eine möglichst leichte, kleine  und somit transportgünstige Konstruktion erreicht  wird, wobei gleichzeitig der     fabrikatorische    Aufwand  herabgesetzt und zudem für eine bestimmte Batterie  leistung mehrere dieser erwähnten und stets genau  gleich ausgebildeten Gestelle vorgesehen werden kön  nen, wobei gleichzeitig eine bedeutend bessere An  passung an die vorliegenden Raumverhältnisse er  reicht wird.  



  Durch diese     Gestellausbildung    ist es nun möglich,  dass nicht nur eine bestimmte Batterie aus genau      den gleichen und somit in verbilligender     Seriebau-          weise    gefertigter Normgestelle besteht, sondern dass       auch    die gleiche     Ausführung    für andere Batterien  vorgesehen werden kann.  



  Im Gegensatz zu der bekannten     Gestellbauweise,     in welcher eine Batterie durch wenige und     entsprechend          grosse    und in den meisten Fällen durch die\ am Auf  stellungsort bedingten Platzverhältnisse nicht in gleicher  Gestell-Länge ausführbarer Gestelle gebildet wird, lässt  sich durch die erwähnte Gestenausbildung vorteilhaft  eine weitgehende Vereinheitlichung der Gestelle ver  wirklichen.  



  Gleichzeitig ergibt sich durch die Kombination  von Stützträgern und     Kühlluft-Führungskanal,    sowie  durch die direkt mit ihren Schmalseiten aufeinander  liegenden Kondensator-Einheiten der Vorteil, dass eine  sehr gedrängte Ausführung entsteht und sowohl in  der     Bodeafläche    als auch in der Höhe nur ein un  wesentlich grösserer Platzbedarf, als er sich durch  die Kondensator-Einheiten bereits selber     ergibt,    be  nötigt wird.  



  Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  einer     erfindungsgemässen    Kondensator-Batterie in     Ge-          s:ellbauweise    ersichtlich.  



  Im Gestell nach     Fig.    1 sind zwei Kondensator  säulen vorhanden 6, bei denen je Säule die     Konden-          sator-Einheiten    mit ihren Schmalseiten direkt auf  einander liegen. Die beiden Säulen sind gegenseitig  durch zwei Profile 3 distanziert. Der von diesen Pro  filen 3 und je einem Teil einer Seite einer     Kon-          dcasatorsäule    umschlossene Raum bildet gleichzeitig  einen     Kühlluft-Führungskanal,    durch welchen der Weg  der Kühlluft ohne seitliche Austrittsverluste so fest  gelegt ist, dass diese mit grossem Nutzeffekt die  Hauptflächen der Kondensator- Einheiten bestreicht.

    Die Kühlluft tritt hierbei, wie allgemein üblich, aus  speziellen, im Boden verlegten und in der Zeichnung  nicht abgebildeten Kanälen durch zweckmässig ange  brachte Öffnungen unter dem Kondensator-Gestell in  den     vorgängig    beschriebenen     Luftführungskanal    der  Batterie über.  



  Die Profile 3 sind fest mit dem Grundrahmen 2  verbunden. Dieser Grundrahmen kann zur Verein  fachung seiner Konstruktion und gleichzeitig zur Er  reichung einer     3-Punkt-Auflage    als Dreieck ausge  bildet sein, wobei der Rahmen mittels drei Stütziso  latoren 1 beispielsweise von Erde isoliert aufgestellt  werden kann. Zum Vereinfachen der Leitungsführung  und gleichzeitig zum Einsparen von     Durchführungs-          Isolatoren    auf den Kondensator-Einheiten kann in  diesem Fall ein Pol jeder Kondensator-Einheit leitend  mit dem Gestell verbunden werden.  



  Zum Fixieren der Kondensator-Säulen können an  der Aussenfläche jeder Säule gleiche oder ähnliche  Profile, wie sie zur Distanzierung und Bildung des       Kühlluftkanals    dienen, angebracht werden.  



  Es ist aber auch möglich, die Säulen durch eine  Spanntraverse 4 mittels Zugstangen 5 zu fixieren.  Zur Lagerung und Fixierung der Spanntraverse 4 ist  eine Quertraverse 7 vorgesehen, welche einen strö-         mungstechnisch    günstigen Profilquerschnitt aufweist.  Der Abstand zwischen     Zugtange    5 und Profil 3  in     Fig.    2 entspricht der     Breits    einer     Kondensator-          Einheit.    Auf diese Art wird eine genaue Lage der  übereinander liegenden     Kondensator-Einheiten    und  eine sichere Befestigung derselben erreicht.  



  Werden zwei derartige Gestelle aneinander gereiht,  so     kann    sich ebenfalls ein freier Luftspalt ergeben,  d. h. ein Abstand zwischen der einen Aussenfläche  der Kondensator-Säule auf dem einen Gestell und der       benachbarten    Aussenfläche der     Kondensator-Säule    auf  dem anderen Gestell von gleicher, oder annähernd  gleicher Breite wie durch die Profile 3 bedingt.  



  Durch einfache Montage einer vorderen und     hin-          @:eren    Abdeckung zwischen den beiden     Kondensator-          Säulen        lässt    sich     ebenfalls    hier ein guter     Kühlluftkanal     erstellen.  



  Die Schaltung und     Verdrahtung    der     Kondensator-          Einheiten    erfolgt in     bekannter    Weise durch Litzen,  Flachschienen oder Kabel.  



  Dabei ist einer     Litzenverdrahtung    der Vorzug zu  geben, da auf diese Art bei der Montage der Batterie  am Aufstellungsort ohne grosse     Anpassarbeiten    die  Herstellung der Schaltung auf schnelle und somit  rationelle Art ermöglicht wird, zumal wenn statt Ka  belschuhen bekannter Formen auf den Anschlüssen  entsprechend ausgebildete     Kiemmbriden    vorgesehen  werden, welche eine durchgehende, nicht unter  brochene Führung der Litzen ermöglichen.  



  Bei speziellen     Schaltungsarten    ist es     zweckmässig,     wenn auf den beschriebenen Gestellen von letzteren  isolierte Sammelleitungen vorgesehen sind. Zu diesem  Zweck sind an den Gestellen zusätzliche Träger mit  entsprechenden Anschlussisolatoren anzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kondensator-Batterie in Gestenbauweise, mit min destens zwei Säulen von mit ihren Schmalseiten auf einander liegenden Kondensator-Einheiten, dadurch gekennzeichnet, dass das Batterie-Gestell einen Grund rahmen besitzt, auf welchem mindestens zwei senk rechte Profile angebracht sind, welche zwischen je zwei Kondensator-Säulen als Anschlag und Distanzie rung dienen und gleichzeitig einen von den senkrech ten Profilen und je einem Teil einer Seitenwand der Kondensator-Säulen gebildeten Kühlluftkanal ergeben. UNTERANSPRÜCHE 1. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Grundrahmen in dreieckiger Form ausgebildet ist. z.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Aussenseiten der Kondensator- Säulen gleiche Profile, senkrecht stehend angebracht sind. 3. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Grundrahmen durch Stützisolatoren isoliert gegen Erde aufgestellt ist und dass je ein Pol der Kondensator-Einheiten leitend mit dem von Erde isolierten Gestell verbunden ist. 4.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am oberen Ende der zwei senkrechten Profile eine Quertraverse angebracht ist, welche der Verbindung der zwei Profile dient und einen strö mungstechnisch günstigen Querschnitt besitzt und zur Befestigung einer Spanntraverse dient, mittels welcher die Kondensator-Säulen durch zwei Zugstangen in ihrer Lage fixiert werden. 5.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die elektrische Verbindung der Kon- densator-Einheiten durch eine leitende, flexible Litze crfolgt. <B>6.</B> Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie wenigstens zwei Einheiten mit je <I>zwei</I> Kondensator-Säulen besitzt, die nebeneinander aufge::tellt sind und dass der Abstand zwischen den Einheiten gleich ist, wie der Abstand der zwei Kon- densator-Säulen auf dem einen Gestell. 7.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell ein vorderes senkrechtes Profil besitzt, das oben und unten als Träger zur Aufnahme von Isolatoren ausgebildet ist. B. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestell mit vertikalen, an den An- Schlüssen der Kondensator-Einheiten vorbeigehenden Hauptsammelschienen versehen ist, welche mittels Isolatoren auf Trägern am Gestell befestigt sind und an welche wahlweise die einzelnen Kondensator-Ein- heiten angeschlossen werden können. 9.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vertikalen Profilschienen zwischen den Kondensator-Säulen nicht die gleiche Höhe wie diese aufweisen, sondern niedriger als die Höhe einer Kondensator-Säule sind und mit übereinanderschieb- baren oder einzeln befestigbaren Abdeckblechen aus gerüstet sind, welche die Höhendifferenz Ende Profil bis Oberkante Kondensator-Säule überdecken. 10. Batterie nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konden- sator-Säulen mittels einstellbarer Seile in ihrer Lage fixiert werden. 11.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen den Kondensator- Säulen befindlichen Profile aus ein oder mehreren Kunststoffteilen bestehen.
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