CH406837A - Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser

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Publication number
CH406837A
CH406837A CH1461063A CH1461063A CH406837A CH 406837 A CH406837 A CH 406837A CH 1461063 A CH1461063 A CH 1461063A CH 1461063 A CH1461063 A CH 1461063A CH 406837 A CH406837 A CH 406837A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light
diaphragm
film
stationary
camera
Prior art date
Application number
CH1461063A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinsch Herbert
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
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Publication date
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Publication of CH406837A publication Critical patent/CH406837A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/08Waterproof bodies or housings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


  Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser    Die Erfindung betrifft eine Kinokamera mit einge  bautem Belichtungsmesser, bei welcher durch das  Aufnahmeobjektiv fallendes Licht unter Mitwirkung  der Blende bei stehender und bewegter Blende zu  einem lichtempfindlichen Element geleitet wird.  



  Es ist bekannt, hinter dem Objektiv eine     verspie-          gelte    Sektorenblende anzuordnen, welche zeitweise mit  ihrem das Filmfenster verdeckenden Flügel den vom  Objektiv kommenden Lichtstrahl zu einem lichtemp  findlichen Element     au.sspiegelt.     



  Es ist auch bekannt, anstelle einer Sektorenblende  eine hin- und hergehende Blende zu verwenden, die mit  einer ebenen, verspiegelten Fläche zwischen das Auf  nahmeobjektiv und das Filmfenster tritt.  



  In beiden Fällen muss die dem Objektiv zuge  wandte Seite der Blende reflektierend ausgebildet  sein, was eine besondere Oberflächenbearbeitung er  forderlich macht.  



  Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch  beseitigt, dass die Blende eine Folie mit reflektieren  den Eigenschaften trägt. Hierdurch wird jegliche be  sondere Bearbeitung der     Blendenoberfläche    überflüs  sig, was die Herstellung der Blenden wesentlich ver  einfacht.  



  Es ist auch bekannt, die     reflektierende    Blenden  oberflache in Zonen     unterschiedlichen    Reflexionsver  mögens zu unterteilen, um sowohl bei sich bewegender  als auch bei stillstehender Blende exakte     Mess-    bzw.  Regelergebnisse zu erhalten. Diejenige Zone der re  flektierenden Fläche, welche bei stillstehender Blende  den vom Objektiv kommenden Lichtstrahl zum licht  empfindlichen Element     ausspiegelt,    ist dabei geringer  reflektierend ausgebildet als die übrige Fläche. Dies  wird bei den als bekannt beschriebenen Blenden mit    verspiegelter Oberfläche durch Ätzen oder Prägen er  reicht, was wiederum eine besondere Bearbeitung er  forderlich macht.  



  Auch dieser Nachteil kann behoben worden, in  dem die Stelle der reflektierenden Folie, welche bei  Stillstand der Blende das Licht zu dem lichtempfindli  chen Element reflektiert, eine verminderte Reflexions  fähigkeit aufweisen --kann. In besonders vorteilhafter  Weise lässt sich dies durch Aufdruck eines Rasters  auf diejenige Zone der Folie erreichen, welche das  geringere Reflexionsvermögen aufweisen soll.  



  Durch die Erfindung ist es somit möglich, Blen  den, welche für den vorgesehenen Zweck bisher nur  unter verhältnismässig grossem Arbeitsaufwand her  gestellt werden konnten, auf einfachste Weise zu fer  tigen, da die Oberfläche, welche bisher verspiegelt  werden musste, beim Gegenstand der Erfindung voll  kommen unbearbeitet bleiben kann. Es ist durch die  Verwendung der Folien auch viel einfacher, eine in  sich gleiche Serie von Spiegelblenden zu erhalten, als  dies bei der bisher üblichen mechanischen Bearbeitung  und gegebenenfalls auch chemischen Behandlung jeder  einzelnen     Blendenoberfläche    möglich war.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in  den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 den Grundriss einer Kamera nach einer  ersten Ausführungsform, zum Teil im Schnitt nach       A-A    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen Teilschnitt nach     B-B    der     Fig.    1, von  vorn gesehen,       Fig.    3 eine Ansicht der dabei benutzten Blende  vom Objektiv her gesehen, in vergrösserter Darstel  lung,       Fig.    4 einen waagrechten Schnitt durch die opti-      sehe Achse einer Kamera in einer zweiten Ausfüh  rungsform,       Fig.    5 eine Ansicht der dabei benutzten Blende  vom Objektiv her gesehen.

    



  Die in     Fig.    1 dargestellte Kamera hat ein Gehäuse  1. An seiner Vorderseite liegt ein Einblick 2, hinter  dem das Objektiv 3 der Kamera befestigt ist. In einer  Zwischenwand 4 der Kamera ist ein Filmfenster 5  vorgesehen. Hinter diesem wird der Film 6 schrittwei  se     vorbeibewegt,    wie dies an sich bekannt ist.  



  In der Zwischenwand 4 ist eine     Blendenwelle    7  drehbar gelagert, die parallel zur optischen Achse des  Objektivs 3 gerichtet ist. An ihrem zur Stirnwand 8  der Kamera gerichteten Ende ist eine Scheibe 9 mit  exzentrisch sitzenden Stift 10 befestigt. Beide stellen  eine Antriebskurbel dar.  



  Auf einer Gleitstange 11, die mit Hilfe von Trä  gern 12, 13 an der abgewinkelten Zwischenwand 4  befestigt ist, sitzt verschiebbar eine Blende 14. Der in       Fig.    2 links liegende Abschnitt 15 der Blende ist senk  recht zur Welle 7 und damit zur optischen Achse  des Objektivs 3 gerichtet und hat einen Schlitz 16, in  welchen der Stift 10 greift. Der in     Fig.    2 rechts lie  gende Abschnitt 17 der Blende ist um 45  gegen die  optische Achse geneigt und wendet dem Objektiv 3  eine ebene Fläche 18 zu, die eine reflektierende Folie  19 trägt.  



  Die auf das Objektiv 3 fallenden Lichtstrahlen 20  werden von diesem in Richtung auf das Filmfenster 5  geworfen, so dass auf dem Film 6 eine scharfe Abbil  dung entsteht. Die reflektierende Folie 19 lenkt diese  Lichtstrahlen, solange die Blende 14 das Filmfenster  verdeckt, zur Seite ab. Die Strahlen treffen dort auf  die Stirnfläche 21 eines     Lichtleitstabes    22, der sie  wieder in eine parallel zur optischen Achse liegende  Richtung umlenkt. Sie treten an der zweiten Stirnflä  che 23 des     Lichtleitstabes    aus und treffen dort auf  ein in unmittelbarer Nähe gegenüberliegendes, lichtem  pfindliches Element 24. Dieses ist über Leitungen 25  mit einem Messinstrument 26 verbunden, dessen Zei  ger vom Aufnehmenden beobachtet werden kann, und  das die Grösse der auftreffenden Lichtmenge anzeigt.  



  Die reflektierende Folie 19 ist über einen Teil ihrer  Fläche mit einem vorzugsweise aufgedruckten Raster  27 versehen.  



  In     Fig.    2 befindet sich die Blende 14 im Stillstand.  Dabei befindet sich vor dem Filmfenster 5 derjenige  Teil der ebenen Fläche 18, welcher den gerasterten Teil  27 der reflektierenden Folie 19 trägt. Von den durch  das Objektiv 3 einfallenden Lichtstrahlen 20 wird  somit nur ein gewisser Teil zu dem     Lichtleitstab    22  und damit zum lichtempfindlichen Element 24 reflek  tiert.  



  Die Dichte des Rasters 27 ist so gewählt, dass bei  stillstehender Blende dieselbe Lichtmenge auf das  lichtempfindliche Element 24 trifft wie während der  Aufnahme, und dass somit das Instrument 26 sowohl  bei stehender als auch sich bewegender Blende den  selben Wert anzeigt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 ist das    Kameragehäuse mit 28 bezeichnet. An seiner Vorder  seite liegt ein Einblick 29, hinter dem das Objektiv 30  der Kamera befestigt ist. In einer Zwischenwand 31  der Kamera ist ein Filmfenster 32 vorgesehen. Hinter  diesem wird der Film 33 während der Aufnahme von  nicht dargestellten bekannten Mitteln schrittweise vor  beibewegt.  



  Zwischen dem Filmfenster und dem Objektiv ist  eine Blende 34 angebracht, die mit einer Welle 35 in  einem Lager 36 des Gehäuses drehbar gelagert ist.  Die Blende hat etwa auf der Hälfte ihres Umfangs  einen Flügel 37, der das Filmfenster 32 verdeckt. Die  ser Flügel ist als Teil eines Kegelmantels     ausgbildet     und trägt auf der zum Objektiv 30 gerichteten Seite  eine reflektierende Folie 38. Die durch das Objektiv  eintretenden Lichtstrahlen 39 werden daher von dem  Flügel 37 bzw. der darauf angeordneten Folie 38 re  flektiert und zu einem lichtempfindlichen Element 40  geleitet.

   Dieses ist durch Leitungen 41 mit einem     Mess-          instrument    42 verbunden, welches die von der Be  leuchtung des lichtempfindlichen Elements 40 abhän  gende Stromstärke anzeigt und auch dazu dienen  kann, die nicht dargestellte Blende am Aufnahmeob  jektiv der Kamera selbsttätig in bekannter Weise der  gemessenen Beleuchtungsstärke entsprechend einzu  stellen.  



  An derjenigen Stelle der reflektierenden Folie 38,  die bei stillstehender Blende hinter dem Objektiv liegt,  ist ein vorzugsweise aufgedruckter Raster 43 vorgese  hen, der die Reflexion im Bereich der von den Licht  strahlen 39 getroffenen Fläche um einen solchen Be  trag herabsetzt, dass bei stehender Blende dieselbe  Lichtmenge auf das     lichtempfindliche    Element 40 trifft  wie während der Aufnahme.  



  Bei den beiden vorstehend beschriebenen Ausfüh  rungsbeispielen ist jeweils eine aus einem einzigen  Stück bestehende reflektierende Folie vorgesehen, bei  welcher derjenige Teil, welcher geringer reflektierend  sein soll, mit einem vorzugsweise aufgedruckten Ra  ster versehen ist. Es liegt jedoch auch im Rahmen der  Erfindung, die gesamte zur Reflexion bestimmte Flä  che aus mehreren Folien unterschiedlichen Reflexions  vermögens zusammenzusetzen, falls dies im Einzelfall  zweckmässiger erscheint.  



  Eine besonders bequeme Montagemöglichkeit er  gibt sich, wenn die reflektierende Folie auf ihrer Rück  seite selbstklebend ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser, bei welcher durch das Aufnahmeobjektiv fallendes Licht unter Mitwirkung der Blende bei stehender und bewegter Blende zu einem lichtempfindlichen Element geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende eine Folie mit reflektierenden Eigenschaften trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stelle der reflektierenden Folie, wel che bei Stillstand der Blende das Licht zu dem licht- empfindlichen Element reflektiert, eine verminderte Reflexionsfähigkeit hat. 2.
    Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stelle der reflektierenden Fo lie, welche bei Stillstand der Blende das Licht zu dem lichtempfindlichen Element reflektiert, durch Auf druck eines Rasters ein geringeres Reflexionsvermögen aufweist als die übrige Folienfläche. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die gesamte reflektierende Folienfläche aus mehreren Folien unterschiedlichen Reflexionsver- mögens zusammengesetzt ist, derart, dass die Folie, welche das geringere Reflexionsvermögen aufweist, das Licht bei Stillstand der Blende zu dem lichtem pfindlichen Element reflektiert.<B>15</B> 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Folie auf ihrer Rückseite selbstkle bend ausgebildet ist.
CH1461063A 1963-08-27 1963-11-29 Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser CH406837A (de)

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CH406837A true CH406837A (de) 1966-01-31

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