CH406989A - Stauwandgerippe von Hakenschützen - Google Patents

Stauwandgerippe von Hakenschützen

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CH406989A
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CH113660A
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Cicin Paul Prof Ing Dr
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Cicin Paul Prof Ing Dr
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates

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  • Barrages (AREA)

Description


      Stauwandgerippe    von Hakenschützen    Die Bauweise der Hakenschützen als Oberschüt  zen von     Doppelschützen    bedingt, dass das Stauwand  gerippe des lotrechten Teiles auf der     Oberwasserseite     der Stauwand     angeordnet    werden muss, da     auf    der       Stauwand-Unterwasserseite,    mit Rücksicht auf die  Längsdichtung, eine glatte     Oberfläche    verbleiben  muss.

   Dieses Gerippe besteht gemäss der bekannten  Anordnung aus in angemessenen Abständen ange  ordneten, lotrechten     Hauptspanten,    die sich einerseits  auf dem oberen, waagrechten Riegel und anderseits  - mittels eingebauter Laufrollen - auf die untere  Schütze abstützen und aus einer Anzahl von waag  rechten, zwischen den lotrechten     Hauptspanten    lie  genden Längsrippen. Gemäss der Belastung durch  Wasserdruck wird dieses Gerippe auf     Biegung    bean  sprucht, und zwar     wird    bei den lotrechten Haupt  spanten die     oberwasserseitige        Gurtung    auf Druck,  während die an die Stauwand anliegende, unterwas  serseitige     Gurtung    auf Zug beansprucht wird.

   Analog  liegen die Verhältnisse auch bei den waagrechten       Längsrippen;    doch ist deren Höhe wesentlich     (kleiner.     Bei der bekannten einwandigen     Ausbildung    der  lotrechten     Hauptspanten    als     Doppel-T-Träger    sind  die abstehenden     Druckgurtungen    trotz der federnden  Abstützung durch die Längsrippen der Gefahr ausge  setzt, unter Wirkung der     Biegedruckkräfte    seitlich  auszuweichen.

   Auch der     Anschluss    der     Laufrollen    an  dem unteren Ende der lotrechten     Hauptspanten        bietet     bei einwandiger Ausbildung     Schwierigkeiten,    .da der       Übergang    von den     einwandigen    Stegen zu den     zwei-          wandigen        Rollenkästen    hergestellt werden     muss,        und     zwar so, dass der     einwandfreie        Kraftübergang    an die  sen auf Biegung und Schub stark beanspruchten Tei  len gewährleistet ist.

       Schliesslich    ist bei bekannten  Anordnungen eine weitere Schwierigkeit vorhanden,       darin    bestehend,     dass    sich während der Frostperiode    auf der der kalten. Luftströmung ausgesetzten lotrech  ten Stauwand des     Hakenschützens,    sowohl auf der       Oberwasserseite    als auch     auf    der Unterwasserseite,  ein Eisbelag bildet, der das     Absenken    des     Oberschüt-          zes    verhindert und auch das Eigengewicht des     Schüt-          zes    stark vermehrt.  



  Zweck der nachstehend beschriebenen Erfindung  ist, die vorerwähnten     Nachteile    und Schwierigkeiten  zu vermeiden. Dies wird     erfindungsgemäss    dadurch  erreicht, dass die lotrechten     Hauptspanten    aus im  Querschnitt geschlossenen     Hohlkästen    gebildet sind.

    Dadurch besteht die     Möglichkeit,    die unteren Lau  frollen innerhalb der     Hauptspanten    unterzubringen;  ausserdem kann - bei     hohlkastenförmiger    Ausbil  dung der waagrechten Rippen -     ein    kommunizieren  des Röhrensystem gebildet werden, das den     Kreislauf     eines Wärmeträgers     ermöglicht.     



  In den     Fig.    1 bis 7 ist ein     Ausführungsbeispiel     der Erfindung dargestellt.     Insbesondere    zeigt:       Fig.l    eine     axonometrische        Darstellung    des  Hakenschützes mit der     erfindungsgemässen    Anord  nung des     Hohlgerippes    von der     Oberwasserseite    ge  sehen.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Masstab die Ansicht des  unteren Endes des lotrechten     Spantes    von der Ober  wasserseite mit der eingebauten Laufrolle und eines       Teiles    der diesen Spant     durchdringenden,    waagrech  ten     Hohlrippen.     



       Fig.3    veranschaulicht einen lotrechten Schnitt  durch die Mittelachse des lotrechten     Spantes.     



       Fig.    4 zeigt einen waagrechten     Schnitt    durch das  untere, den Rollenkasten bildende     Spantende    nach  Linie B -B,     (Fig.    3).  



       Fig.    5 ist der     normale    waagrechte Schnitt durch  den lotrechten Spant nach Linie     C-C,        (Fig.    3).           Fig.6    stellt die     oberwasserseitige    Ansicht des  oberen     Spantendes,          Fig.    7 den dazugehörigen lotrechten Schnitt     D-D     dar.  



  In der     axonometrischen    Darstellung der     Stau-          wandversteifung        (Fig.    1) sind sowohl die lotrech  ten     Hauptspanten    als auch die waagrechten Rippen       hohlkörperförmig    ausgebildet, wodurch, neben der  statischen Wirkung, d. h. der Sicherung der Druck  gurte, sowohl der     Hauptspanten    als auch der     waag,-          rechten    Rippen, gegen seitliches Ausweichen auch  die Möglichkeit der     Durchströmung    des Gerippes mit  einem     Wärmeträger,    z. B. mit Luft oder einer Flüs  sigkeit während der Frostzeiten gegeben ist.

   Der Weg  der Strömung ist beispielsweise in der     Fig.    1 einge  tragen, und zwar wurde angenommen, dass das       durchströmende    Mittel von beiden Seiten durch die  waagrechten Rippen zugeführt wird: Pfeilrichtung 1,  und sich von dort nach oben und unten - Pfeilrich  tung 2 - im Innenraum des Gerippes verteilt. Die  Pfeilrichtungen 3 deuten die Rückströmung des Wär  meträgers (Luft bzw. Flüssigkeit) an, so dass ein, stän  diger Kreislauf mit     immer    neuer Wärmezufuhr erhal  ten werden kann.  



  Aus der     Fig.    2, die die Ansicht von Oberwasser  des unteren     Hauptspantendes    veranschaulicht, sind  ebenso wie aus dem Vertikalschnitt.     (Fig.3)      Schnitt<B>A -A</B> - und in den beiden Horizontalschnit  ten     (Fig.    4 und 5) - Querschnitte B -B und     C-C   <I>-</I>  die Einzelheiten des     Stauwandgerippes    zu ersehen.

    Insbesondere besteht der lotrechte, hier im Quer  schnitt     trapezförmige,    kastenförmige     Hauptspant    aus  der     oberwasserseitigen        Druckgurtplatte    4, den beiden  teilweise gegeneinander geneigten Stegen 5 und aus  der im vorliegendem Falle an der Stauwand     anliegen-          den        Zuggurtplatte    6, die     in    diesem Falle auch ganz  durch den zugehörigen     Stauwandstreifen    ersetzt sein  kann.

   Anstelle der hier beispielsweise dargestellten       Querschnittsform,        kann    auch jede andere     Hohlkör-          perform,    z. B. ein     Rechteckquerschnitt,    die den Er  fordernissen nach entsprechender Biege- und Dreh  steifigkeit genügt, angewendet werden. Insbesondere       würde    bei den Längsrippen auch eine Querschnitts  form, bestehend aus einer kreisförmigen oder rech  teckigen Röhre, die durch einen     ,einzigen    Steg mit .der  Stauwand verbunden ist, den Anforderungen hin  sichtlich Sicherheit gegen seitliches Ausweichen ent  sprechen.

   Die     Trapezform    der     Hauptspantquer-          schnitte    geht - wie insbesondere aus den Querschnit  ten B -B und     C-C    der     Fig.    4 und 5 hervorgeht - in  die     Rechteckform    mit     parallelen    Stegen über, um     im     untersten     Spantbereich    die Lagerung der Laufrolle  nachsen 20 in diesen Seitenwänden zu erleichtern.  Die Laufrollen selbst sind mit 8 bezeichnet.

   Der Rol  lenkasten ist gebildet, ausser durch die erwähnten,       verbreiterten    Seitenwände 5 und die zylinderförmig  gebogene und ebenfalls sich stetig verbreiternde       Druckgurtplatte    4, durch das Querschott 9 und durch  die seitliche Abschlusswand 10, die mit einer     öff-          nung    für den hervorstehenden Teil der Laufrolle 8    versehen ist.

   Das Querschott 9 bildet den unteren       Abschluss    des lotrechten     Spantraumes    und     ist    luft  dicht mit den     Spantwänden    - etwa durch     Schweis-          surig    - verbunden, so dass die     im        Spantinneren          kreisende    Luft bzw.

   Flüssigkeit nicht entweichen       kann.    Aber auch in den     Fällen,    wo von einer     Anwär-          mung    der Stauwand abgesehen wird,     ist    die luftdichte       Abschliessung    wegen Rostgefahr geboten.

   Durch     die     dargestellte Anordnung von kastenförmigen,     zwei-          wandigen        Hauptspanten,    ist es hiermit ohne     Hilfs-          konstruktionen    und in einfachster Weise möglich, .die  Laufrollen bzw. die     Laufrollenachse    in den lotrechten       Hauptspanten    zu lagern und die Rollenkraft unmit  telbar in die     Hauptspanten    überzuleiten. Am oberen       Hauptspantende    schmiegen sich die Spanten der ge  krümmten     Stauwandfläche    an.

   Auch am unteren       Spantende        kann:    in einfachster Weise die Form dem  Verlauf der Strömung angepasst werden.  



  Die     hohlkörperförmig    ausgebildeten Längsrippen  bestehen hier aus den beiden     gegeneinander    geneig  ten Steg wänden 11 und aus     dem    zylindrischen       Druckgurt    12, der stetig in die     Stegwände    übergeht.  Die     Stegwände    können unmittelbar an die     Stauwand     7 oder durch     Vermittlung    einer     Zuggurtplatte    13 an  geschlossen werden.

   Wie insbesondere aus den     Fig.    1,  2 und 3 hervorgeht, durchdringen die waagrechten       Hohlrippen    hier die lotrechten     Hauptspanten;    sie  sind ausserdem     im        Inneren    dieser lotrechten Spanten  mit Öffnungen 19 versehen,     die    das Ein- und Aus  strömen der Luft bzw. der Flüssigkeit und dadurch  den vorerwähnten Kreislauf des Wärmeträgers er  möglichen.  



       In    den     Fig.    3 und 4 ist ergänzend die Abstützung  der Laufrolle 8 auf den     Flachstahlschienen    14, die  am Unterschütz bzw. an der     Unterschützstauwand    15  befestigt     sind,    dargestellt. Mit 16 ist die am Unter  schütz befestigte Längsdichtung zwischen Ober- und  Unterschütz dargestellt.  



       Fig.5    stellt den Normalquerschnitt durch den  lotrechten     Hauptspant    dar.  



  In den     Fig.    6 und 7, die das obere Ende des  lotrechten     Hauptspantes    und seinen Anschluss an  den Kastenriegel des     Hakenschützes        darstellen,    sind  die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen  wie in den vorgenannten Figuren bezeichnet.     Fig.    7  ist der     Vertikalschnitt        D-D    längs der lotrechten Mit  telebene des     Hauptspantes    in     Fig.    6.

   Auch am oberen  Ende ist     derÜbergang    von der ebenen     Druckgurtung     4 in den zylindrischen Teil von einer Verbreiterung  derselben begleitet; diese verbreiterte     Gurtplatte    ist  am     Überfallrücken    17 angeschlossen. Mit 18     ist    der  untere Steg des Kastenriegels     des    Hakenschützes be  zeichnet.  



  Statt dass die waagrechten Rippen die lotrechten       Hauptspanten        durchdringen,        (können    die Hauptspar  ten auf den Längsrippen     aufliegen,        besonders    im  Falle, wo beide     Trägergruppen    kein Rohrnetz zur       Anwärmung    der Stauwand bilden.  



  Der Gedanke, das; Versteifungsgerippe     einer          Schützenstauwand,    und zwar sowohl die lotrechten           Hauptspanten    als auch die Längsrippen derart mitei  nander an den     Kreuzungsstellen    zu verbinden, dass  durch die in den Längsrippen     angeordneten    Öffnun  gen 19 sich ein ein Röhrennetz bildendes Gerippe     -          Fig.    1 - ergibt, ist nicht auf die     oberwasserseitige     Anordnung dieses Gerippes beschränkt, da diese  Wirkung, die sich aus der     Durchströmung    des Gerip  pes durch einen Wärmeträger ergibt,

   mit den gleichen  Vorteilen auch bei der unterwasserseitigen Anord  nung des Versteifungsgerippes erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. . PATENTANSPRUCH Stauwandgerippe von Hakenschützen, bei dem die Rippenversteifung auf der Oberwasserseite oder auf der Unterwasserseite der Stauwand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Haupt spanten aus im Querschnitt geschlossenen Hohlkä sten (4, 5, 6 bzw. 7) gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stauwandgerippe von Hakenschützen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass .die Laufrollen (8) am unteren Ende der lotrechten Hauptspanten in deren Innerem untergebracht und in den Seitenstegen (5) dieser Hauptspanten gelagert sind.
    2. Stauwandgerippe von Hakenschützen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den holhkörperförmigen, durchlaufenden Längsrippen beim Durchgang durch die hohlkörperförmigen, lotrechten Hauptspanten (4, 5, 6 bzw. 7) Öffnungen (19) angeordnet sind, die den Kreislauf eines Wärme trägers durch das ganze, ein Röhrennetz bildendes Gerippe (Fig. 1) ermöglichen.
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