CH407045A - Verfahren und Vorrichtung zum Ausrüsten von Heften mit losen Einlagen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ausrüsten von Heften mit losen EinlagenInfo
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- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
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- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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- B42C1/00—Collating or gathering sheets combined with processes for permanently attaching together sheets or signatures or for interposing inserts
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
Verfahren und Vorrichtung zum Ausrüsten von Heften mit losen Einlagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausrüsten von Heften mit losen Einlagen.
Hefte, insbesondere Schulhefte, werden in Faden- oder Drahtheftmaschinen geheftet. Das Einlegen von Einlageblättern, wie z. B. Löschblättern., wie sie für Schulhefte nach den DIN-Bestimmungen vorge- schrieben sind, erfolgte bisher nach dem Heftvor gang im getrennten Arbeitsgang von Hand.
Es wurden bereits Vorschläge zum voll- oder halb automatischen Einlegen von vorgefertigten Lösch blättern in Hefte in Verbindung mit Etikettiervor- richtungen gemacht, also ein Arbeitsgang, der nach dem Heften mit dem dreiseitig beschnittenen Heft in einer besonderen Maschine erfolgt. Derartige Maschinen haben sich jedoch in der Praxis nicht be währt. Bis heute sind daher Einlageblätter, so vor allem Löschblätter, mit der Hand in die Hefte einge legt worden.
Dies erforderte nicht nur Platz für ge- sonderte Schneidapparate und-/oder Raum zum Sta peln der Blätter, sondern auch zusätzliche Arbeits kräfte.
Diese Nachteile zu beseitigen und die umständli chen Arbeitsweisen zu vereinfachen, war Ziel und Zweck der Aufgabe der nachstehend näher beschrie benen Erfindung.
Besondere Bedeutung kommt der Erfindung bei der Einlage von Blättern in Schulhefte zu. Es können aber auch andere geheftete Erzeugnisse mit losen Einlagen ausgerüstet werden, wie beispielsweise in Prospekte, Broschüren, Zeitschriften, Notizbücher, Kalender oder Dokumente, wie Pässe, Urkunden oder Sparhefte. Unter losen Einlagen; sollen dabei Blätter oder Folien aus Papier, Karton, Pappe, Kunststoff und/oder Metall beliebiger Art verstanden werden.
Das neue Verfahren besteht darin, dass die Einla gen von einer Bahn abgetrennt, je in. ein leicht Geöff netes Heft eingelegt, und mit diesem zusammen abge legt werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- rens ist gekennzeichnet durch eine Vorratsrolle für die Bahn, eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen der Einlagen aus derselben, eine Vorschubvorrich- tung zum Zuführen der Einlagen an eine die Hefte in leicht geöffnetem Zustand aufnehmende Auffangs- schiene und durch eine zum Erfassen,
Schliessen und Ablegen der mit der Einlage versehenen Hefte be stimmte Greifvorrichtung. Diese Vorrichtung kann an jede handelsübliche Heftmaschine, z. B. Faden- oder Drahtheftmaschine, ein- bzw. angebaut werden, bei der auf einem Sattel das Heft kurzfristig in ge- spreiztem Zustand hängt. Sie kann auch als selbstän dige Maschine gebaut werden, wobei ein Auflegen der Hefte in anderer Weise in gespreiztem Zustand zu erfolgen hat.
Es ergibt sich eine sicher arbeitende Vorrichtung, welche an vorhandenen Heftmaschinen ohne Schwie rigkeiten anzusetzen ist, oder welche zusammen mit den Heftmaschinen in einfachster Weise betrieben werden kann.
Durch die Vollautomatisierung wird für den Hef- tungs-, Einlege- und Ablegevorgang eine grosse Er sparnis an Zeit, Raum und Personal erzielt.
Die Zeichnungen zeigen: eine beispielsweise Aus- führungsform. einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, nach der Erfindung, und zwar in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht. In Fig. 2 ist zusätzlich, in Seitenansicht noch eine Knotenfadenheftmaschine dargestellt.
Die Einlageblätter, z. B. Löschblätter für Schul hefte, werden von einer Papierrohe 1 abgenommen;
und zu einer Antriebswalze 2 geführt. An der Achse 3 der Antriebswalze ist ein Zahnrad als Vorschubrad 4 aufgesetzt, in das eine Schaltklinke 5 eingreift. Die Schaltklinke sitzt auf der Achse 6,
welche mit einem Antriebsgestänge 7 in die erforderlichen Schaltbewe- gungen versetzt wird. Der Antrieb des Gestänges 7 erfolgt von der Knotenfadenheftmaschine aus.
An der Antriebswalze 2 befindet sich noch eine Handkurbel 8, um beispielsweise bei Inbetriebset zung oder bei einem Rollenwechsel die Antriebswalze mit der Hand durchdrehen können, ehe die Maschine in. Betrieb gesetzt wird.
Gegenüber der An triebswalze befindet sich eine Vorschubwalze 9, um welche herum die Bahn zu den Transportwalzen 10a und 10b geleitet wird. Diese Transportwalzen führen die Bahn B senkrecht nach oben zu einem, Schneid werk 11. An das Schneidwerk 11 schliessen sich nochmals Transportwalzen 12a und 12b an.
Die Klinke 5 gewährleistet einen im voraus fest gelegten Vorschub der Papierbahn nach oben, und zwar erfolgt dieser Vorschub über das Antriebsge stänge 7 im Gleichklang mit der Knotenfadenheftma- schirre.
Die gehefteten und mit dem Einlegeblatt zu ver- sehenden Hefte, wie z. B. Schulhefte 13, werden auf einer Auffangsschiene 14 in leicht gespreiztem Zu stand vorgeführt. In dieser Spreizstellung des Heftes 13 wird, das Einlegeblatt B von unten in dem Moment eingeführt, da die Heftung bereits beendet ist. Das Heft 13, welches oben über der Auffangsschiene 14 hängt,
wird von den Greifern 15 erfasst und mit dem eingeführten Einlegeblatt zur Ablage 16 gebracht.
Nimmt man an, dass ein Schulheft eine Breite von 14 cm besitzt, so muss die Bahn in einer, Länge von 14 cm abgeschnitten wenden und in dieser Länge erfolgt die Einführung in das Heft unmittelbar neben der Auffangsschiene.
Zusätzliche Kupferbürsten- und Kupferblech- Vorrichtungen führen eine Entladung des z. B. auf der Rolle 1 aufgewickelten Löschpapieres durch, um zu verhindern, dass bei nicht abgelagertem Löschpapier Störungen durch elektrische Aufladun gen .eintreten.
Zur Gewährleistung eines gleichmässigen Sitzes der Hefte 13 auf der Schiene 14 kann man eine Bür ste 17 vorsehen, die sich von aussen auf das ge- spreizte Heft legt und dieses nach .dem Vorschieben stets an der gleichen Stelle festhält, wo die Einlage, z. B. das Löschblatt, eingeführt wird. Hierdurch wer den Fehler durch leichtes Herausstehen des Lösch blattes vermieden.
Gewünschtenfalls kann man im Anschluss an das Schneidwerk noch Vorrichtungen anbringen die die losen Blätter versäubern, entgraten, falzen, falten oder knicken können, ehe die Blätter mittels der be schriebenen Transportvorrichtung in die Hefte einge- führt werden.
Selbstverständlich kann eine Faltung nach dem Schneiden insofern entfallen, dass man beispielsweise bereits aufgerolltes, vorgefaltetes Material verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Ausrüsten von Heften mit losen Einlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen von einer Bahn getrennt, je in, ein leicht geöffnetes Heft eingelegt und mit diesem zusammen abgelegt werden.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Vorratsrolle für die Bahn eine Schneidevorrichtung zum Abtrennen der Einlagen aus derselben, eine Vorschubvorrichtung zur Zuführung der Einlagen an eine die Hefte in. leicht geöffnetem Zustand aufneh mende Auffangsschiene und durch eine zum Erfas sen,Schliessen und Ablegen der mit der Einlage ver- sehenen Hefte bestimmte Greifvorrichtung. HI.Anwendung des Verfahrens nach Patentan spruch I, im Zusammenhang mit einer maschinellen Heftherstellung, dadurch gekennzeichnet, dass die Heftung einerseits und die Abtrennung der Einlagen andererseits im Gleichtakt vorgenommen wird, wobei jedem Heft anschliessend an dessen Heftung die Ein lage zugeführt wird.UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Einlagematerial Papier, Kar ton, Pappe, Kunststoff und/oder Metall gewählt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch. ge- kennzeichnet, dass die Bahn vor dem Abtrennen der Einlagern vorgefaltet wird.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Vorratsrolle und Schneidevorrichtung auf die Bahn wirkende, klinken getriebene Antriebswalzen sowie Transportwalzen vorhanden sind. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Klinkentrieb ein Handantrieb vorhanden ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen mindestens teilweise Kunststoffwalzen sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Schneidvorrichtung weitere Einrichtungen zur Vorbehandlung der abge- trennten Einlage vorhanden sind. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangsschiene Festhalte mittel für das leicht geöffnete Heft zugeordnet sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Mittel, um deren Antrieb mit dem Antrieb einer Heftmaschine zu kuppeln.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ8747A DE1256625B (de) | 1961-05-13 | 1961-05-13 | Vorrichtung zum vollautomatischen Einlegen loser, von einer Materialbahn abgeschnittener Blaetter in Hefte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407045A true CH407045A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=7620611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH570962A CH407045A (de) | 1961-05-13 | 1962-05-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrüsten von Heften mit losen Einlagen |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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1962
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- 1962-05-11 CH CH570962A patent/CH407045A/de unknown
Also Published As
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|---|---|
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