CH407192A - Verfahren zur Formgebung von Kolbenringen aus Stahl - Google Patents

Verfahren zur Formgebung von Kolbenringen aus Stahl

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CH407192A
CH407192A CH118063A CH118063A CH407192A CH 407192 A CH407192 A CH 407192A CH 118063 A CH118063 A CH 118063A CH 118063 A CH118063 A CH 118063A CH 407192 A CH407192 A CH 407192A
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CH
Switzerland
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ring
rings
steel
ovality
shaping
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Application number
CH118063A
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English (en)
Inventor
Bockris Robert
Guenzl Josef
Heider Jakob
Original Assignee
Teves Thompson Gmbh
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/40—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for rings; for bearing races

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Description


      Verfahren        zur    Formgebung von     Kolbenringen    aus     Stahl       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die  Formgebung von     Kolbenringen    aus Stahl, die durch  ihre eigene Spannung gegen die     Zylinderwand    ab  dichten und deren Spannungsverteilung über den  Umfang ,des Kolbenringes ganz     bestimmten        Forde-          rungen    entspricht.

       Bekanntlich    werden - je nach  dem Verwendungszweck der Ringe -     ganz    verschie  denartige Anforderungen bezüglich des Verlaufes der       Radialspannung    über den     Umfang    des Ringes ge  stellt. So ist es z. B.     in:    vielen Fällen erwünscht, dass  die Stossenden stärker an die Zylinderwand ange  drückt werden als der übrige Ringumfang, um     ein.     Flattern der Kolbenringe zu vermeiden.     Umgekehrt     kann es z.

   B. bei Zweitaktmotoren     erwünscht    sein,  dass die     Stossenden    weniger stark an die Zylinder  wand angepresst werden als der übrige Ringumfang,  um Schwierigkeiten beim Überfahren der Schlitze in  der Zylinderlaufbahn zu vermeiden.  



  Trotz dieser verschiedenen     Anpressdrücke    an die  Zylinderwand muss jedoch der Kolbenring lichtdicht  an einer vollkommen runden Zylinderwand     anliegen,     und die verschiedenen     Anpressdrücke    wirken sich  lediglich als Abweichungen des     Ringes    von der  Kreisform aus,     wenn    der Ring in einem elastischen  Spannband     zusammengespannt    wird. Man spricht  deshalb bei solchen     Ringen    von einer positiven oder  negativen     Ovalität.     



  Es sind verschiedene Wege vorgeschlagen wor  den, um Stahlringe mit     einer    bestimmten gewünsch  ten     Ovalität    herzustellen. Entweder werden die     Ringe     rund gewickelt, aufgeschnitten und über einen urrun  den Dorn gespreizt und 'm dieser Lage der notwendi  gen Wärmebehandlung unterworfen, wobei sich die  Ringe durch ihre Eigenspannung der     urrunden    Form  des Dornes anpassen sollen.

   Nach einem anderen    Verfahren werden die Ringe     urrund    gewickelt, nach  dem Ausschneiden des die Maulweite bildenden  Stückes des Ringumfanges auf einen     urrunden        Dorre          aufgespannt    und durch ein     darumgelegtes    Drahtge  flecht oder auf andere Art und Weise     an    den     urrun-          den        Dorn-    angedrückt und in     dieser    Lage der Wärme  behandlung unterzogen.  



  Das erstere Verfahren hat den Nachteil, dass die  gewünschte     Radialdruckverteilung    nicht mit Sicher  heit zu erreichen ist. Das zweite     Verfahren    hat den  Nachteil, dass es ziemlich umständlich und teuer ist.  



  Besonders schwerwiegend werden die Nachteile  der bekannten Verfahren, wenn Ringe aus warmfe  stem Stahl hergestellt werden sollen, weil die bei die  sem Material notwendigen hohen Temperaturen bei  der Wärmebehandlung :die     Formgenauigkeit    der     ur-          runden    Dorne stark beeinträchtigen.  



  Diese Nachteile werden durch die     vorliegende     Erfindung vermieden. Gegenstand der     Erfindung    ist  ein Verfahren zur endgültigen Formgebung eines  vorgeformten     Kolbenringes    aus Stahl zur Erzielung  einer gewünschten     Ovalität,    bzw.

       Radialdrudkvertei-          lung    des fertigen Ringes, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass die vorgeformten und     gehärteten     Ringe in eine Büchse mit formgedrehter     urrunder     Bohrung eingelegt, durch Spreizen .der Stossenden  vollkommen an der Innenwand der Büchse zur An  lage gebracht, in dieser Lage     plangespannt    und       anschliessend    einer     Anlassbehandlung        unterzogen     werden.  



  Die     Stossenden    werden zweckmässig durch Ein  schieben eines Keiles gespreizt. Um ein     einwandfreies     Anliegen aller gespreizten Ringe zu     gewährleisten,     werden die     Stossöffnungen    zweckmässig vorher auf  gleiches Mass     gebracht.         Nach dem Anlassen behalten die Ringe die Form,  die ihnen vom Innendurchmesser der formgedrehten  Büchse     aufgezwungen    ist, ausserordentlich gut     und     sind so genau, dass eine Bearbeitung des Innendurch  messers nicht mehr     erforderlich    ist.

   Durch entspre  chende Formgebung der     unrunden    Büchse     können     auf diese Weise leicht und mit hoher Genauigkeit  Ringe sowohl mit positiver als auch negativer     Ovali-          tät,    ebenso wie Ringe-     ,mit        Ovalität    Null hergestellt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur endgültigen Formgebung eines vorgeformten Kolbenringes aus Stahl zur Erzielung einer gewünschten Ovalität bzw. Radialdruckvertei- lung des fertigen Ringes, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeformten und gehärteten Ringe in eine Büchse mit formgedrehter unrunder Bohrung einge- legt, durch Spreizen der Stossenden vollkommen an der Innenwand der Büchse zur Anlage gebracht,
    in dieser Lage plangespannt und anschliessend einer Anlassbehandlung unterzogen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenform der unrunden Büchse so ausgebildet ist, dass sich eine positive, eine negative oder eine Null-Ovalität am fertigen Ring ergibt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in die Büchse eingelegten Ringe nach der Aufspreizung axial plan eingespannt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die formgedrehte Büchse bei Ver wendung warmfesten Stahles für den Ring nur der relativ niedrigen Anlasstemperatur ausgesetzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Innendurchmesser des so her gestellten Ringes wegen der erzielbaren hohen Form genauigkeit nicht bearbeitet wird.
CH118063A 1962-03-17 1963-01-31 Verfahren zur Formgebung von Kolbenringen aus Stahl CH407192A (de)

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DET21778A DE1220877B (de) 1962-03-17 1962-03-17 Verfahren zur endgueltigen Formgebung von vorgeformten Kolbenringen aus Stahl

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CH407192A true CH407192A (de) 1966-02-15

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US3973098A (en) * 1975-01-10 1976-08-03 Dana Corporation Piston ring forming method

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AT244727B (de) 1966-01-25
DE1220877B (de) 1966-07-14

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