CH407199A - Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke - Google Patents
Lager für Brücken oder ähnliche TragwerkeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/04—Bearings; Hinges
- E01D19/041—Elastomeric bearings
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Description
Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke Im Auflagerbau sind unter anderem Ausführun gen bekannt, bei denen die Last durch zwei oder mehr aufeinandvrgelegte, vielfach rechteckige und nicht allseits eingeschlossene Platten aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Werkstoff übertragen wird. Derartige Lager zeichnen sich durch eine sehr geringe Bauhöhe und eine in gewissen Grenzen all seitige Beweglichkeit und Kippmöglichkeit aus. Die Bewegungs- bzw.
Kippwiderstände sind allerdings, besonders bei grossen Bewegungen, erheblich. Bei diesem Lagertyp wird bei Verwendung von mehreren Lagen (Platten) aus Gummi oder dgl. in der Regel zwischen je zwei elastischen Lagen eine Metallplatte gelegt oder einvulkanisiert, die an ihrer Ober- und Unterseite auf beliebige Weise aufgerauht sein kann, um die Haftung zwischen Gummi und Metallplatte zu erhöhen.
Die Metallplatten sollen die Querdehnung der Gummizwischenlagen möglichst klein halten und damit dem Gummi eine höhere Druckfestigkeit, unter anderem auch an den bei Neigbewegungen der Brücke höher beanspruchten Randzonen, geben.
Es sind auch Vorschläge bekannt, diese Metallplatten durch Drahtgewebe oder Geflechte zu ersetzen. Ge- mäss der vorliegenden Erfindung wird bei einem Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke aus einem die Last übertragenden plattenförmigen Kör per aus einem elastischen Werkstoff, der mit einer Bewehrung aus einem Material hoher Zugfestigkeit versehen ist, vorgeschlagen, die Bewehrung ringför- mig auszubilden und allein im Bereich des Randes des Körpers anzuordnen, wobei sie nur einen Teil der Höhe des Körpers einnimmt.
Diese Bewehrung kann dabei aus einem oder mehreren, vorzugsweise in einem gewissen Abstand übereinanderliegenden, dünnen Metallringen bestehen, die mit ihrem äusse- ren Umfang bündig mit dem des elastischen Kissens abschliessen oder gegenüber diesem etwas zurückste hen. Jeder der Metallringe wird dabei, im Querschnitt gesehen, auf mindestens drei Seiten von Gummi ein geschlossen.
Diese Metallringe nehmen wie die be kannten, über die ganze Fläche der elastischen Lagen reichenden Metallplatten die Querdehnung des Gum mis auf und sorgen für eine höhere Druckfestigkeit des elastischen Kissens. Dabei wird aber der beson dere Vorteil erreicht, dass der Gummi im Innern der Metallringe kompakt und nicht durch Metallplatten voneinander getrennt ist und damit seitlichen Ver schiebungen und Kippbewegungen einen geringen Widerstand entgegensetzt.
Gerade dieses ist aber von wesentlicher Bedeu tung bei Lagern dieser Bauart. Die Bewegungswider stände sind umso kleiner, je dünner die Ringe im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gum mis sind. Man wird daher bestrebt sein, für die Ringe ein möglichst zugfestes Material zu verwenden. Als Metallringe können auch Drahtringe aus hochfestem Stahldraht in mehreren Lagen übereinander und nebeneinander in den elastischen Werkstoff des Kis sens eingebettet werden. Diese Drahtringe lassen sich durch spiralförmiges Aufwickeln von Stahldrähten in beliebiger Breite leicht herstellen.
Hierbei ergibt sich eine besonders gute Haftung mit dem umgebenden Gummi.
Die Metall- oder Drahtringe können bereits bei der Herstellung des elastischen Kissens in den Werk stoff einvulkanisiert werden, so dass sich eine einfa che Herstellungsweise ergibt. Mit der Einbettung oder Einvulkanisation wird ferner noch ermöglicht, das elastische Kissen in seiner gesamten, erforderli chen Höhe aus einem Stück, d. h. als eine Platte her zustellen. Einfache Montage und Preisgünstigkeit sind die wesentlichen Vorteile.
Darüber hinaus ergibt sich ein vorzüglicher Korrosionsschutz der eingeleg ten Metallbewehrung. Die Korrosionsbeständigkeit kann durch Verzinken oder durch Verwendung rost freien Materials noch erhöht werden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine Ausführung mit eingelegten Metallrin gen, und Fig. 2 eine solche mit einvulkanisierten Drahtrin gen.
In das elastische Kissen 1 (siehe Fig. 1) sind, über seine Höhe verteilt, drei Metallringe 2 mit rechtecki gem Querschnitt eingelassen. Diese schliessen mit ihrem äusseren Umfang bündig mit dem elastischen Kissen 1 ab. Zur Erhöhung ihrer Haftfestigkeit sind die Ringe 2 mittels Sandstrahlen aufgerauht. Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind anstelle der Metallringe in ebenfalls drei Lagen übereinander Drahtringe 3 einvulkanisiert, welche aus jeweils mehreren neben einanderliegenden Drähten grosser Zugfestigkeit be stehen.
Die Dicke dieser Ringe ist klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischen liegenden Gummis. Auch Kombinationen beider Ausführungen sind denkbar. Die Metallringe oder Drahtringe können verzinkt sein oder aus nichtrostendem Stahl bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke aus einem die Last übertragenden plattenförmigen Kör per aus einem elastischen Werkstoff, der mit einer Be wehrung aus einem Material hoher Zugfestigkeit ver- sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beweh rung ringförmig ausgebildet und allein im Bereich des Randes des Körpers (1) angeordnet ist und nur einen Teil der Höhe des Körpers einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewehrung aus mehreren überein anderliegenden Ringen (2) vorzugsweise rechteckigen Querschnitts besteht, deren Dicke klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist. 2.Lager nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringe (2) zur Erhöhung ihrer Haft festigkeit durch Sandstrahlen an ihrer Oberfläche aufgerauht sind. 3. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ringförmige Bewehrung aus mehre ren übereinanderliegenden, aus Einzeldrähten (3) hoher Festigkeit gebildeten Ringen besteht, wobei die Dicke jeder dieser aus nebeneinanderliegenden Dräh ten bestehenden Ringe klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist. 4.Lager nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drahtringe (3) durch spiralförmiges Aufwickeln von Draht hergestellt sind. 5. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass, die Metallringe (2) oder Drähte (3) verzinkt sind oder aus nicht rostendem Material be stehen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM51923A DE1179978B (de) | 1962-02-24 | 1962-02-24 | Lager fuer Bruecken oder aehnliche Tragwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407199A true CH407199A (de) | 1966-02-15 |
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ID=7307294
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH22263A CH407199A (de) | 1962-02-24 | 1963-01-09 | Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE1179978B (de) |
Families Citing this family (2)
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1963
- 1963-01-09 CH CH22263A patent/CH407199A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1179978B (de) | 1964-10-22 |
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