CH407199A - Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke - Google Patents

Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke

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CH407199A
CH407199A CH22263A CH22263A CH407199A CH 407199 A CH407199 A CH 407199A CH 22263 A CH22263 A CH 22263A CH 22263 A CH22263 A CH 22263A CH 407199 A CH407199 A CH 407199A
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CH
Switzerland
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rings
height
reinforcement
rubber
bearing according
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Application number
CH22263A
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English (en)
Inventor
Burkhardt Emil Ing Dr
Original Assignee
Esslingen Maschf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/04Bearings; Hinges
    • E01D19/041Elastomeric bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


  Lager für Brücken oder     ähnliche    Tragwerke    Im     Auflagerbau    sind unter anderem Ausführun  gen bekannt, bei denen die Last durch zwei oder       mehr        aufeinandvrgelegte,    vielfach     rechteckige    und  nicht allseits     eingeschlossene    Platten aus Gummi oder  einem     ähnlichen    elastischen Werkstoff übertragen  wird.     Derartige    Lager zeichnen sich durch eine sehr  geringe Bauhöhe und eine in gewissen Grenzen all  seitige Beweglichkeit und     Kippmöglichkeit    aus. Die       Bewegungs-    bzw.

   Kippwiderstände sind allerdings,  besonders bei grossen Bewegungen,     erheblich.    Bei  diesem     Lagertyp    wird bei Verwendung von     mehreren     Lagen (Platten) aus Gummi oder dgl. in der Regel  zwischen je zwei elastischen Lagen eine Metallplatte  gelegt oder einvulkanisiert, die an ihrer Ober- und  Unterseite auf beliebige Weise     aufgerauht        sein    kann,  um die Haftung zwischen     Gummi    und     Metallplatte    zu  erhöhen.

   Die Metallplatten sollen die     Querdehnung     der     Gummizwischenlagen    möglichst klein halten und  damit dem Gummi eine höhere Druckfestigkeit, unter  anderem auch an den bei     Neigbewegungen    der  Brücke höher beanspruchten Randzonen, geben.

   Es  sind auch Vorschläge bekannt, diese Metallplatten  durch Drahtgewebe oder Geflechte     zu    ersetzen.     Ge-          mäss    der vorliegenden Erfindung wird bei einem  Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke aus  einem die Last     übertragenden        plattenförmigen    Kör  per aus einem elastischen Werkstoff, der mit einer  Bewehrung aus einem Material hoher Zugfestigkeit  versehen ist, vorgeschlagen, die Bewehrung     ringför-          mig        auszubilden    und allein im Bereich des Randes  des Körpers anzuordnen, wobei sie nur einen Teil der  Höhe des Körpers einnimmt.

   Diese     Bewehrung    kann  dabei aus einem oder mehreren, vorzugsweise in  einem gewissen Abstand     übereinanderliegenden,     dünnen Metallringen bestehen, die mit ihrem     äusse-          ren    Umfang bündig mit dem des elastischen     Kissens       abschliessen oder gegenüber diesem etwas zurückste  hen. Jeder der     Metallringe    wird dabei, im Querschnitt  gesehen, auf mindestens drei Seiten von Gummi ein  geschlossen.

   Diese     Metallringe    nehmen wie die be  kannten, über die ganze Fläche der elastischen Lagen  reichenden Metallplatten die Querdehnung des Gum  mis auf und sorgen für eine höhere Druckfestigkeit  des elastischen     Kissens.    Dabei wird aber der beson  dere Vorteil erreicht, dass der Gummi im Innern der  Metallringe kompakt und nicht durch Metallplatten  voneinander getrennt ist und     damit        seitlichen    Ver  schiebungen und     Kippbewegungen    einen     geringen     Widerstand entgegensetzt.  



  Gerade dieses ist aber von wesentlicher Bedeu  tung bei Lagern dieser Bauart. Die Bewegungswider  stände sind umso kleiner, je dünner die     Ringe    im  Verhältnis zur Höhe des     dazwischenliegenden    Gum  mis sind. Man wird daher bestrebt sein, für die     Ringe     ein     möglichst    zugfestes Material zu verwenden. Als       Metallringe    können auch Drahtringe aus hochfestem  Stahldraht in mehreren Lagen     übereinander    und  nebeneinander in den elastischen Werkstoff des Kis  sens eingebettet werden. Diese     Drahtringe    lassen sich  durch spiralförmiges     Aufwickeln    von Stahldrähten in  beliebiger Breite leicht herstellen.

   Hierbei ergibt sich  eine besonders gute Haftung mit dem umgebenden  Gummi.  



  Die Metall- oder Drahtringe können bereits bei  der Herstellung des elastischen Kissens in den Werk  stoff     einvulkanisiert    werden, so dass sich eine einfa  che Herstellungsweise ergibt. Mit der Einbettung  oder     Einvulkanisation    wird ferner noch     ermöglicht,     das elastische     Kissen        in    seiner gesamten, erforderli  chen Höhe aus einem Stück, d. h. als eine Platte her  zustellen.     Einfache    Montage und     Preisgünstigkeit     sind die wesentlichen Vorteile.

       Darüber    hinaus ergibt      sich ein     vorzüglicher    Korrosionsschutz der eingeleg  ten     Metallbewehrung.    Die Korrosionsbeständigkeit  kann durch Verzinken oder durch Verwendung rost  freien Materials noch erhöht werden.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in  der Zeichnung dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine     Ausführung    mit eingelegten Metallrin  gen, und       Fig.    2     eine    solche mit einvulkanisierten Drahtrin  gen.  



  In das elastische Kissen 1 (siehe     Fig.    1) sind, über  seine Höhe verteilt, drei     Metallringe    2 mit rechtecki  gem Querschnitt     eingelassen.    Diese     schliessen    mit  ihrem äusseren     Umfang    bündig mit dem elastischen       Kissen    1 ab. Zur Erhöhung ihrer Haftfestigkeit sind  die Ringe 2 mittels Sandstrahlen     aufgerauht.    Bei der       Ausführung    nach     Fig.    2 sind anstelle der Metallringe  in ebenfalls drei Lagen übereinander Drahtringe 3  einvulkanisiert, welche aus jeweils mehreren neben  einanderliegenden Drähten grosser Zugfestigkeit be  stehen.

   Die Dicke dieser Ringe ist klein im Verhältnis  zur Höhe des dazwischen liegenden Gummis. Auch  Kombinationen beider Ausführungen sind denkbar.  Die Metallringe oder Drahtringe können verzinkt  sein oder aus nichtrostendem Stahl bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke aus einem die Last übertragenden plattenförmigen Kör per aus einem elastischen Werkstoff, der mit einer Be wehrung aus einem Material hoher Zugfestigkeit ver- sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beweh rung ringförmig ausgebildet und allein im Bereich des Randes des Körpers (1) angeordnet ist und nur einen Teil der Höhe des Körpers einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewehrung aus mehreren überein anderliegenden Ringen (2) vorzugsweise rechteckigen Querschnitts besteht, deren Dicke klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist. 2.
    Lager nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringe (2) zur Erhöhung ihrer Haft festigkeit durch Sandstrahlen an ihrer Oberfläche aufgerauht sind. 3. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ringförmige Bewehrung aus mehre ren übereinanderliegenden, aus Einzeldrähten (3) hoher Festigkeit gebildeten Ringen besteht, wobei die Dicke jeder dieser aus nebeneinanderliegenden Dräh ten bestehenden Ringe klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist. 4.
    Lager nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drahtringe (3) durch spiralförmiges Aufwickeln von Draht hergestellt sind. 5. Lager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass, die Metallringe (2) oder Drähte (3) verzinkt sind oder aus nicht rostendem Material be stehen.
CH22263A 1962-02-24 1963-01-09 Lager für Brücken oder ähnliche Tragwerke CH407199A (de)

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CH407199A true CH407199A (de) 1966-02-15

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ID=7307294

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Families Citing this family (2)

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DE1179978B (de) 1964-10-22

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