DE554508C - Nullstellungszaehlwerk - Google Patents

Nullstellungszaehlwerk

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DE554508C
DE554508C DET37723D DET0037723D DE554508C DE 554508 C DE554508 C DE 554508C DE T37723 D DET37723 D DE T37723D DE T0037723 D DET0037723 D DE T0037723D DE 554508 C DE554508 C DE 554508C
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    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00—Design features of general application
    • G06M1/28—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/343—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts with drums

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Nullstellungszählwerk Die Erfindung betrifft ein Nullstellungszählwerk für Rollenzählwerke mit nach dem Innern des die Ziffernrollen tragenden Zylinders vierschwenkbaren Innenzahntrieben für die Zehnerschaltung. Es sind bereits Nullstellungszählwerke bekannt geworden, bei denen die Innenzahntriebe gleichfalls mit den Zahlenrollen durch Verschiebung senkrecht zur Rollenachse außer Eingriff kommen, um die Zahlenrollen auf Null zurückstellen zu können. Es ist auch bereits bei Nullstellzählwerken mit Außenzahntrieben bekannt, beim N ullstellvorgang die die Zahntriebe haltende Welle mittels eines einsteckbaren Schlüssels zu verschwenken.
  • Erfindungsgemäß ist nun bei einem Nullstellzählwerk mit Innenverzahnung der in ähnlicher Weise die Welle der Zehnerschalttr lebe beim Einstecken vierschwenkende Schlüssel als Ritzel nach Art eines Zahntriebs ausgebildet, das in eine Kronenverzahnung der die Nullstellung durch Zurückdrehen bewirkenden äußersten Ziffernrolle oder ihres @iitriebsgliedes eingreift.
  • Die Mitnahme der folgenden Zahlenrollen erfolgt dabei in bekannter Weise durch je eine mit einer Zahnflanke der benachbarten Zahlenrolle zusammenarbeitende, beim Vorwärtsschalten jedoch nicht sperrende Blattfeder.
  • Die für den Nullstellvorgang erforderliche Entkupplung der Ziffernrollen von ihrem Antriebsorgan .geschieht ferner gemäß der Erfindung durch die in den Ansprüchen gekennzeichneten und nachstehend näher erläuterten Ausrückeinrichtungen.
  • In den Zeichnungen sind drei Ausführungsformen von Nullstellungszählwerken veranschaulicht. Es zeigen Fig. i bis 8 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bei einem Hubzähler mit Nullstellung von der höchsten Stellenzahl aus, Fig.9 bis 13 einen Umdrehungszähler mit Exzenterantrieb und die Fig. 14 bis i9 einen Hubzähler mit Nullstellung von der niedrigsten Stellenzahl aus.
  • Die Zahlenrollen i tragen in bekannter Weise an ihrem glatten Kranz eine Schaltlücke a (Fig. a), die nach jeder vollen Umdrehung jeder einzelnen Rolle die Zehnerschaltung der .dem nächst höheren Stellenwert zugeordneten Zahlenrolle bewirkt. Die Zahlenrollen i :greifen hierbei in bekannter Weise mit ihrem Innenzahnkranz in die die Zehnerschaltung bewirkenden Zahntriebe ein, welche in einem Zylinder .4 so angeordnet sind, daß sie aus einem Spalt dieses Zylinders seitlich herausragen- Die Zahntriebe3 sitzen auf einer Welle 5, welche an beiden Enden in um die Achse 6 ausschwenkbaren Schwenkarmen 7 gelagert sind. Durch Zurückkippen der Schwenkarme 7 um die Achse 6 in das Innere des Zylinders 4. hinein gelangen die Zahntriebe 3 mit der Innenverzahnung der Zahlenrollen i außer Eingriff.
  • Diese Verschwenkung in die unwirksame Stellung erfolgt beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 8 dadurch, daß, wie Fig. q. und 7 zeigen, ein eingeführter Schlüssel 8 auf einen kippbaren, im Gehäuse 9 angeordneten Stein io drückt, der mit der Welle 5 der Zahntriebe 3 über die Achse 6 mit den daran befestigten Schwenkarmen 7 starr verbunden ist. Der Schlüssel 8 ist als Ritzel ausgebildet, der zugleich bei dem durch Drücken auf den Stein io erfolgenden Verschwenken der Zahntriebe in eine Verzahnung i i der die höchsten Stellenzahlen tragenden Zahlenrollen i eingreift, so daß diese Rolle mittels des Schlüssels 8 bei ausgerückten Zahntrieben 3 zurückgedreht werden kann. Diese Rolle nimmt beim Zurückdrehen mittels einer bekannten, an jeder Zahlenrolle angebrachten kleinen Blattfeder die die nächst niederen Stellenzahlen tragende Rolle mit, sobald die Blattfeder gegen eine Einkerbung 12 der benachbarten Zahlenrolle trifft. Auf diese Weise werden alle nächstfolgenden Zahlenrollen mitgenommen und nach wenigen Umdrehungen auf Null gestellt.
  • Beim Ausschwenken und Wiedereinschwenken der Zahntriebe 3 muß dafür gesorgt werden, daß die einzelnen Triebe wieder genau in die zugehörigen Innenverzahnungen der Zahlenrollen richtig passend eingreifen. Zu diesem Zweck sind in bekannter Weise Ausrichtglieder 13 vorgesehen, welche in der Längsrichtung unterhalb der Zahntriebe 3 auf einer Welle i 5 gelagert sind und zwischen die nach unten geschwenkten Triebe derart eingreifen, daß letztere im Augenblick des Ausschwenkens aus den Innenverzahnungen der Zahlenrollen i unter dem Druck der Blattfeder 14. elastisch die Schalttriebe richten (Fig. 5). Eine Feder o (Fig. 6) sorgt ferner dafür, daß beim Herausnehmen des Nullstellschlüssels 8 der Schwenkarm 7 mit den gerichteten Trieben 3 selbsttätig in die Arbeitslage zurückspringt, womit das normale Gehen des Zählers wieder erreicht ist.
  • Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels (Hubzählwerk) nach Fig. i bis 8 geht aus der Zeichnung hervor.
  • Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens bei einem Umdrehungszähler teilweise im Längsschnitt, Fig. io im Schnitt nach E-F. Fig. i i stellt den die Zehnerschalttriebe tragenden Zylinder 1 mit einer mit den Zehnerschalttrieben 3 im Eingriff befindlichen Zahlenrolle i dar. Fig. 12 ist ein Längsschnitt durch Fi.g. i i in Richtung G-H, und Fig. 13 zeigt den Umdrehungszähler mit ausgeschaltetem Antrieb während der Nullstellung.
  • Bei dem in Fig. 9 bis 13 dargestellten Umdrehungszählwerk werden die Zahntriebe 3 beim Zurückdrehen der Zahlenrollen i mittels des Schlüssels 8 in anderer Weise ausgeschwenkt als bei dem ersten Beispiel, und zwar derart, daß die Zahlenrollen mit ihren Innenverzahnungen über die Zahntriebe 3 hinweggleiten, wobei das ganze die Zahntriebe 3 tragende System (Fig. io) federnd durch die Zahlenrollen selbst zurückgedrückt wird. Bei dieser Ausführungsart erfolgt der Antrieb des Zählwerks über die Welle 16 mittels des Axzenters 15, welcher auf ein in die Innenverzahnung 17 der Einerzahlenrolle eingreifendes Zahnrad (Sternrad) 17 wirkt, das mit einem Schlitz 18 auf einem an einer Hilfsscheibe i9 sitzenden Zapfen 2o gleitet. Die Scheibe i9 ist auf der Antriebswelle 16 drehbar gelagert, aber während des Schaltvorganges gegen Drehung gesperrt. Das Zahnrad 17 erfährt auf diese Weise durch den Exzenter 15 Schwingbewegungen und wälzt sich auf der Verzahnung der Einerzahlenrolle ab, wodurch das Zählwerk in Tätigkeit gesetzt wird. Dieser Antrieb ist an sich bekannt. Um nun die für den Nullstellvorgang erforderliche Entkupplung der Ziffernrollen von ihrem Antriebsorgan vornehmen zu können, ist gemäß der Erfindung die Anordnung folgendermaßen getroffen. Rings über den Umfang der Scheibe 19 sind Zapfen 21 verteilt, welche in entsprechende Bohrungen 22 einer auf der Antriebswelle 16 drehbar und verschiebbar gelagerten Kupplungsscheibe 23 eingreifen. In dieselben Bohrungen 22 der Scheibe 23 greifen gegenüber den Zapfen 21 kurze, am Gehäuse des Zählers angebrachte Zapfen 25 ein; letztere halten während des Schaltvorganges die Scheibe 23 und somit auch die Scheibe i9 fest, wodurch der Antrieb der Ziffernrollen in bekannter Weise möglich ist. Um den Antrieb zwecks Nullstellung des Zählers auszuschalten, werden nun die kurzen Zapfen 25 mit der Kupplungsscheibe 23 außer Eingriff gebracht. Das geschieht mittels des bereits beschriebenen als Ritzel ausgebildeten Schlüssels 8, der bei seiner Einführung in den Zähler durch die Öffnung 26 die mit einer. konischen Zahnung 2.4 versehene Kupplungsscheibe 23 entgegen der Wirkung .einer Feder zurückschiebt, wodurch die Verbindung der Zapfen 2 i und 27 aufgehoben wird, die Scheiben i9 und 23 aber miteinander gekuppelt bleiben. Nun kann die Zurückstellung des Zählers auf Null durch Drehen des Schlüssels 8 erfolgen, da der zwangläufig über die konische Zahnteilung 2q. und die Scheibe i9 mitgenommene Zapfen 20 in das Sternrad 17 eingreift und dieses wiederum in die Zahnung der Einerrolle eingreift. Die Kupplung .der einzelnen Zahlenrollen untereinander beim Zurückdrehen auf Null erfolgt, wie bereits beschrieben, in bekannter Weise durch Blattfedern.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die Ausrichtglieder für die Zehnerschalttriebe einfach aus einem hakenförmig gebogenen breiten Blech 13 (Fig. io und 12), gegen das die Schalttriebe bei der Nullstellung elastisch entgegen dem Druck der Blattfeder 27 zu liegen kommen. Dieselbe Feder 27 sorgt auch dafür, daß nach beendeter Nullstellung das ganze System 3a (Fig. 12) mit den gerichteten Schalttrieben 3 selbsttätig in seine Arbeitslage zurückspringt.
  • Fig. io zeigt als drittes Ausführungsbeispiel einen Hubzähler in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt, Fig. 14 und 15 im Querschnitt nach 1-K der Fig. 16. Hierbei stellt die Fig. 14 den Zähler in Arbeitsstellung dar, während die Fig. 15 den Zähler während der Nullstellung mit eingeführtem Schlüssel zeigt. Fig. 17 zeigt die innerhalb des Zylinders liegenden Zehnerschalttriebe 3, in welche die Ausrichtglieder 13 greifen, die mittels einer Feder 14 an die Triebe herangedrückt werden. Das Verschwenken der Schalttriebe erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel genau wie bei dem nach den Fig.9 bis 13 unmittelbar durch die gedrehten Zahlenrollen. Fig. 18 gibt einen Schnitt nach L-M der Fig. 16 und Fig. i9 einen teilweisen Längsschnitt durch Fig. 16.
  • Bei dein in den Fig. 14 bis i 9 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Nullstellungszählwerks handelt es sich gleichfalls um einen Hubzähler bekannter Konstruktion mit Schalttrieben ähnlich dem in Fig. i bis 8 dargestellten, jedoch mit dem Unterschied, daß die Nullstellung nicht von der die höchste Stellenzahl anzeigenden Zahlenrolle aus erfolgt, sondern von der die niedrigste Zahlenstelle anzeigenden Einerstelle aus. Für die Entkupplung der Ziffernrollen von dein Antriebsglied bei der Nullstellung dient erfindungsgemäß eine besonders ausgebildete Einrichtung, um die Antriebsschaltklinken außer Eingriff mit-der Innenverzahnung der Einerziffernrolle zu bringen. Zu diesem Zwecke ist neben der auf der Antriebswelle 16 fest sitzenden, die Schaltklinken 28 tragenden Scheibe 35 eine parallele Scheibe 33 frei drehbar auf der Antriebswelle 16 gelagert. Diese ist fest verbunden mit zwei schildförmigen Ringsegmenten 29 und einem Ansatz 32. Die Schildchen 29 sind derart angeordnet, daß sie bei einer Drehung der Scheibe 33 die Schaltklinken 28 zwischen sich fassen und außer Eingriff mit der als Schaltrad 3o ausgebildeten Zahlenrolle bringen können. Diese Maßnahme ist notwendig, weil die genannte Zahlenrolle zwecks Nullstellung in Pfeilrichtung (Fig. 14) gedreht werden muß.
  • Um nun bei Nullstellung diese Schaltklinken unwirksam zu machen, werden sie, wie beschrieben, eingekapselt. Dieser Vorgang ist aus den Fig. 14 und 15 ersichtlich. Er geschieht dadurch, daß der einen langen Zapfen ;;1 tragende Schlüssel 8 in das Gehäuse des Zählwerks eingeführt wird. Der Zapfen des Schlüssels trifft hierbei auf den Ansatz 32, der über die Scheibe 33 mit den Ringsegmenten 29 verbunden ist. Beim Auftreffen des Zapfens 31 auf den Anschlag 32 macht letzterer eine Drehung von 9o°, wobei auch die Ringsegmente dieselbe Drehung ausführen und gleichzeitig die Schaltklinken 28 zwischen sich fassen und so außer Eingriff bringen. Jetzt kann die Nullstellung des Zählwerks erfolgen, indem die Verzahnung des Schlüssels 8 in eine Kronenverzahnung 36 der Einerzahlenrolle eingreift und durch Drehen des Schlüssels letztere und somit alle weiteren Zahlenrollen gedreht werden, bis die Nullstellung erreicht ist. Beim Herausziehen des Schlüssels wird der Anschlag 32 wieder freigegeben, der mittels einer Torsionsfeder 3.4 wieder in seine alte Stellung zurückschnellt, wobei er die mit ihm verbundenen Ringsegmente gleichfalls in ihre alte Stellung wieder mit zurücknimmt, «-elche jetzt die Schaltklinken freigeben. Letztere werden gleichfalls durch Federkraft wieder in die Innenverzahnung der Zahlenrolle eingedrückt, worauf wieder Zählung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nullstellungszählwerk für Rollenzählwerke mit nach dem Innern des die Ziffernrollen tragenden Zylinders verschwenkbaren Innenzahntrieben für die Zehnerschaltung, dadurch gekennzeichnet, da.ß bei an sich bekannter Verschwenkung der die Zahntriebe (3) haltenden Welle (5) mittels eines einsteckbaren Schlüssels (8) dieser als Ritzel nach Art eines Zahntriebs ausgebildet ist, das in eine (Kronen-) Verzahnung (i i) der die Nullstellung durch Zurückdrehen bewirkenden äußersten Ziffernrolle (i) oder ihres Antriebsgliedes eingreift.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch i mit Hubschaltwerk, dessen Klinken während des Nullstellvorganges zwangläufig außer Eingriff mit der Innenverzahnung der angetriebenen Ziffernrolle gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrücken der Schaltklinken (28) durch Verschwenken von Schildchen (29) o. dgl. erfolgt, deren Träger um die Zählwerkswelle (16) .durch den eingeführten Schlüssel (8) drehbar ist.
  3. 3. Zählwerk nach Anspruch i mit Exzenterantrieb, bei dem die vom Exzenter bewegte und in die Verzahnung der ersten Zahlenrolle eingreifendeAntriebs- (Stern-) Scheibe durch einen Stift geführt wird, der an einer um die Antriebswelle drehbaren, aber während des Schaltvorganges gegen Drehung gesperrten Hilfsscheibe sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Hilfsscheibe (i9) mit Stiften (2i) o. dgl. in Aussparungen (22) einer auf der Antriebswelle drehbaren und verschiebbaren Kupplungsscheibe (23) eingreift, in die außerdem feste Stifte (2j) o. dgl. hineinragen, und daß diese mit der Nullstellverzahnung -versehene Kupplungsscheibe durch das Einführen des Nullstellschlüssels :derart axial verschoben wird, daß die den Führungsstift (2o) des Exzenterantriebs tragende Hilfsscheibe (i9) entsperrt wird.
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