CH407619A - Druckknopfanordnung - Google Patents

Druckknopfanordnung

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Publication number
CH407619A
CH407619A CH74862A CH74862A CH407619A CH 407619 A CH407619 A CH 407619A CH 74862 A CH74862 A CH 74862A CH 74862 A CH74862 A CH 74862A CH 407619 A CH407619 A CH 407619A
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CH
Switzerland
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Application number
CH74862A
Other languages
English (en)
Inventor
Berberich Erich
Original Assignee
Prym Werke William
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1961P0017805 external-priority patent/DE1302706B/de
Application filed by Prym Werke William filed Critical Prym Werke William
Publication of CH407619A publication Critical patent/CH407619A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0029Press-button fasteners made of plastics

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description


      Druckknopfanordnung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckknopf  anordnung mit einem     Patrizenteil    und einem aus  elastischem Kunststoff bestehenden     Matrizenteil.    Bei  den bekannten Anordnungen dieser     Art    liegt entwe  der der Rücken des     Matrizenteiles    frei im Sichtbe  reich, so dass er im Aussehen demjenigen der tragen  den Stoffbahn angepasst werden muss und überdies  in der tragenden Stoffbahn einen Durchbruch be  dingt, der von einem die den     Patrizenkopf    aufneh  mende Höhlung enthaltenden Ansatz des Matrizen  teils durchgriffen wird, oder der     Matrizenteil    ist als  Ringkörper ausgebildet,

   der mit der tragenden Stoff  bahn aufliegend mit dieser vernäht werden muss. Ein  solcher Ringkörper bedarf zur Erzielung einer ausrei  chenden Formfestigkeit einer beachtlich grossen  Dicke, so dass in der Schliesslage zwischen den  einander übergreifenden Stoffbereichen ein ungünstig  weiter freier Abstand verbleibt. Trotz der grossen  Dicke weisen solche ringförmigen     Matrizenteile    eine  den praktischen Anforderungen in der Regel nicht  dauerhaft genügende Widerstandsfähigkeit auf, so  dass derartige Ausführungen keine praktische Bedeu  tung erlangen konnten.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Druckknopfanordnung    der eingangs umschriebenen  Art zu schaffen, die ein weitgehend dichtes     Aneinan-          derliegen    der mit der Anordnung     verbindbaren    Stoff  teile gewährleistet, keinerlei Durchbrüche in der tra  genden     Stoffbahn        erfordert    und überdies in der Ge  brauchslage weitgehend abgedeckt ist, so dass das  Aussehen des     Matrizenteiles    dasjenige des damit aus  gerüsteten     Gegenstandes    nicht beeinträchtigt.

   Dies  wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass .der mit  dem Trägerstoff anhaftend     verbindbare        Matrizenteil     an seiner den Eingang der den     Patrizenkopf    aufneh  menden Höhlung enthaltenden Stirnseite eben und an    seinem gegen den Trägerstoff anliegenden Rücken  bis     zur    Randzone     hin        flach    konvex gewölbt     verläuft.     Nachstehend wenden Ausführungsbeispiele der Er  findung erörtert:

    Die ebene Ausbildung der     Stirnseite    des     Matri-          zenteiles    gewährleistet, dass die mittels der Druck  knopfanordnung     verbindbaren    Stoffbahnen     in    .der  Schliesslage dicht gegeneinander liegen.

   Die     rücken-          seitige    Wölbung des     Matrizenteiles,    die sich gegen  den     Trägerstoff    anlegt, und mit     ihm    durch     Schweis-          sen    oder Kleben vereinigt ist, ergibt eine     grossflä-          chige    Verbindung, wobei die     Beanspruchungen        bzw.     Verformungen des     Trägerstoffes        gering    bleiben.

    Indem die durch Schweissen oder     Kleben    hergestellte  Verbindung bis an den freien Rad des     Matrizentei-          les    ausgedehnt wird, schmälern auch ungewöhnlich  harte Beanspruchungen die Festigkeit des Anschlus  ses     nicht.     



  Die Erfindung lässt sich in mancherlei     Arten    ver  wirklichen. Dabei können auch die     Massverhältnisse     insbesondere des     Matrizenteiles    weitgehend frei ge  wählt werden. Besonders zweckmässig ist es, die  grösste Dicke des     Matrizenteiles        etwa    einem Sechstel  seines Gesamtdurchmessers entsprechen zu lassen.  Dann ergibt sich eine sehr flache Wölbung des den  Anschluss an die Trägerbahn     vermittelnden    Rückens  des     Matrizenteiles,    so dass nicht nur die Werkstoff  beanspruchungen gering bleiben sondern auch     ein     besonders ansprechendes Aussehen der     Anordnung     anfällt.

   Weiterhin empfiehlt es sich, den gewölbten  Bereich der Rückenfläche des     Matrizenteiles    gegen  eine parallelflächige Randzone angrenzen zu lassen,  deren Breite etwa einem Achtel bis     einem    Zehntel  der Gesamtbreite wie des Gesamtdurchmessers des       Matrizenteiles    entspricht. Als zweckmässig hat es  sich erwiesen, die Dicke der parallelflächigen Rand-           zone    des     Matrizenteiles    etwa einem Fünftel der     gröss-          ten    Dicke des     Matrizenteiles    entsprechen zu lassen.

    Im     Hinblick    auf eine möglichst schwache Wölbung  der     Matrizenrückenfläche    kann man aber auch  zweckmässig die Rückenwölbung des     Matrizenteiles     bis zu dessen freiem     Rande    durchlaufen lassen,  wodurch die     miteinander    zu verbindenden Stoffbah  nen sich noch enger aneinander     führen    lassen als es  schon durch die völlig eben gehaltene, dem Matrizen  teil zugekehrte     Stirnfläche    der Fall ist.  



  Die den     Patrizenkopf    aufnehmende Höhlung des       Matrizenteiles    könnte dessen gesamte Höhe durch  setzen. In der Regel ist es     allerdings    zweckmässiger,  den Rücken des     Matrizenteiles    über seine Gesamt  ausdehnung vollflächig durchlaufen zu lassen. Hier  durch ist zwar eine gewisse - allerdings geringe     -          Vergrösserung    der     Gesamtdicke    des     Matrizenteiles     bedingt, doch ergeben sich damit bezüglich der Bean  spruchungen des Trägerstoffes und der Verbindungs  mittel und auch im Hinblick auf das Aussehen der  Anordnung meist massgeblich günstigere Verhält  nisse.  



  Die den     Patrizenkopf    hintergreifende Sperrfläche  der Höhlung des     Matrizenteiles    kann verschiedenar  tig ausgestaltet werden. Bei der     Verwendung    von ela  stischen nichtmetallischen Werkstoffen für den       Matrizenteil    empfiehlt es sich, die erwähnte Sperrflä  che als ununterbrochen durchlaufende Innenwulst  auszubilden. Es wäre jedoch auch möglich, hier eine  Aufgliederung vorzunehmen, um eine grössere  Federwirkung zu erhalten.

   Im übrigen erbringt die       erläuterte    Ausgestaltung des     Matrizenteiles    stets eine  zuverlässige Abstützung der .den     Patrizenkopf    hinter  greifenden Sperrmittel, da diese unterhalb der ebenen  Stirnfläche des     Matrizenteiles    liegen, also durch den  umgebenden Werkstoff formbeständig festgehalten  werden.  



  Im übrigen bietet die auch nach dem Befestigen  an dem Trägerstoff freiliegende     Stirnfläche    des       Matrizenteiles    die Möglichkeit, hier vorzugsweise bei  der Befestigung durch Schweissen o.     dg1.    gebildete  Prägungen wie Verzierungen,     Herkunfts-    oder Wer  behinweise o.     dgl.        anzubringen.    Dies     ermöglicht    es  den Verbrauchern, unter     Verwendung    einheitlicher  Ausgangsstücke die     Druckknopfanordnungen    beim  Anbringen unterschiedlich auszugestalten bzw. mit  Hinweisen auf den Verarbeitungsbetrieb zu versehen.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungsgegenstand     in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:       Fig.l    eine     Druckknopfanordnung    im Längs  schnitt,       Fig.    2 die Stirnseite des     Matrizenteiles    der Druck  knopfanordnung in Draufsicht,       Fig.    3 den Rücken des     Matrizenteiles    der Druck  knopfanordnung in Draufsicht,       Fig.4    als Seitenansicht einen vorzugsweise zu  verwendenden     Patrizenteil,

            Fig.5    in teils geschnittener Seitenansicht den       Matrizenteil    der     Drudkknopfanordnung.     



  Dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt eine    Ausbildung zugrunde, bei der sowohl der     Patrizenteil     als auch der     Matrizenteil    der     Druckknopfanordnung     eine     kreisrunde    Grundform aufweist.

   Der Matrizen  teil 10, der aus vorzugsweise schweissbarem elasti  schem Kunststoff hergestellt ist, weist eine ebene       Stirnfläche    11 auf, in die eine     hinterschnittene    Höh  lung 12 einmündet, die den Kopf 13 des     Patrizentei-          les    14 aufnimmt, der vorzugsweise ebenfalls aus  nichtmetallischem elastischem Werkstoff wie Kunst  stoff besteht, wobei auch hier eine     Schweissbarkeit     erwünscht ist.

   Die Rückseite des     Matrizenteiles    10,  die sich beim Anbringen gegen die tragende Stoff  bahn 15, beispielsweise eine Kunststoffolie, anlegt,  weist einen mittleren,     flach    konvex gekrümmten Be  reich 16 auf, der gegen einen schmalen, parallelflä  chigen Randbereich 17 angrenzt. Es wäre jedoch  auch möglich, die Wölbung des Rückenbereiches 16  bis zum äusseren     Rand    des     Matrizenteiles    10 durch  laufen zu lassen.

   Die Höhlung 12 ist in ihrem der  Stirnseite 11 zugewandten Bereich durch     eine    unun  terbrochen durchlaufende Ringwulst 18 gebildet, die  in der Wirkstellung den Kopf 13 des     Patrizenteiles    14       hin:tergreift.    Die Stirnfläche 11 des     Matrizenteiles    10  kann überdies, wie in     Fig.    2     strichpunktiert    angedeu  tet ist, Prägungen 19 tragen, die vorzugsweise wäh  rend des     Befestigens    des     Matrizenteiles    10 an dem  Trägerstoff 15 hergestellt werden.

       Sinngemäss    könnte  auch die     Grundplatte    des     Patrizenteiles    14 mit einge  prägten Zeichen versehen werden. Die Befestigung  der die     Druckknopfanordnung    bildenden Teile insbe  sondere des     Matrizenteiles    10 an dem Trägerstoff 15  erfolgt vorzugsweise durch Schweissen, wobei eine  grossflächige Verbindung hergestellt wird, bei wel  cher der Trägerstoff 15, beispielsweise eine Folie aus  schweissbarem Werkstoff, nur     geringe    Beanspru  chungen erhält.  



  Die dargestellte     Ausführung    ist nur eine bei  spielsweise     Verwirklichung    der Erfindung. Diese ist  nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch man  cherlei andere Ausführungen möglich. So könnte bei  spielsweise, wie schon     ausgeführt    wurde, die Wöl  bung des     Matrizenrückens    16 bis zum Rand hin  durchlaufen. Anderseits könnte auch der freie Rand       einer    parallelflächigen     Randzone    17     zugeschärft    ver  laufen.

   Fallweise könnte die den     Patrizenkopf    13  aufnehmende Höhlung 12 in dem     Matrizenteil    10 bis  zu der Rückenfläche 16 durchlaufen, obwohl in der  Regel die dargestellte Ausbildung bezüglich des Aus  sehens, der Belastbarkeit der Verbindung mit dem  Trägerstoff und der Beanspruchungen des Träger  stoffes selbst massgeblich günstiger ist. Die äusseren       Umrissformen    der die     Druckknopfanordnung    bilden  den Teile könnte von der dargestellten Kreisform ab  weichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckknopfanordnung mit einem Patrizenteil und einem aus elastischem Kunststoff bestehenden Matri- zenteil, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Trägerstoff (15) anhaftend verbindbare Matrizenteil (10) an seiner den Eingang der den Patrizenkopf (13) aufnehmenden Höhlung (12) enthaltenden Stirnseite (11) eben und an seinem gegen den Trägerstoff (15) anliegenden Rücken (16) bis zur Randzone hin flach konvex gewölbt verläuft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Dicke des Matrizenteiles (10) etwa einem Sechstel seines Ge samtdurchmessers entspricht.
    2. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gewölbte Bereich der Rüdkenfläche (16) des Matrizenteiles (10) gegen eine parallelflächige Randzone (17) angrenzt, deren Breite etwa einem Achtel bis einem Zehntel der Ge samtbreite wie des Gesamtdurchmessers des Matri- zenteiles (10) entspricht. 3. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenwölbung (16) des Matrizenteiles (10) bis zu dessen freiem Rand hin durchläuft.
    4. Druckknopfanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass die Dicke der parallel flächigen Randzone (17) des Matrizenteiles (10) etwa einem Fünftel seiner grössten Dicke entspricht. 5. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken des Matri- zenteiles (10) über seine Gesamtausdehnung vollflä- chig durchläuft.
    6. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass die den Patrizenkopf (13) hintergreifende Sperrfläche der Höhlung (12) des Matrizenteiles (10) als ununterbrochen durchlaufende Innenwulst (18) ausgebildet ist.
    7. Druckknopfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Stirnfläche (11) des Matrizenteiles (10) mit bei der Befestigung durch Schweissen gebildeten Prägungen (19) wie Verzierungen, Herkunfts- oder Werbehinweisen ver sehen ist.
CH74862A 1961-02-09 1962-01-22 Druckknopfanordnung CH407619A (de)

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DE1961P0017805 DE1302706B (de) 1956-01-20 1961-02-09

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CH407619A true CH407619A (de) 1966-02-15

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ID=7366715

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH74862A CH407619A (de) 1961-02-09 1962-01-22 Druckknopfanordnung

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CH (1) CH407619A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5357659A (en) * 1986-07-28 1994-10-25 Ackermann Walter T Plastic article in situ molded to a porous substrate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5357659A (en) * 1986-07-28 1994-10-25 Ackermann Walter T Plastic article in situ molded to a porous substrate

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