CH407836A - Gleitschutz für Skier - Google Patents

Gleitschutz für Skier

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Publication number
CH407836A
CH407836A CH1546563A CH1546563A CH407836A CH 407836 A CH407836 A CH 407836A CH 1546563 A CH1546563 A CH 1546563A CH 1546563 A CH1546563 A CH 1546563A CH 407836 A CH407836 A CH 407836A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
skid protection
protection according
clamping
skid
Prior art date
Application number
CH1546563A
Other languages
English (en)
Inventor
Bichsel Willi
Original Assignee
Josef Stoeckli Skifabrikant
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH407836A publication Critical patent/CH407836A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/12Ski crampons preventing lateral slipping

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Gleitschutz für     Skier       Beim     Bergaufsteigen    mit Skiern bedient man  sich Steigfellen oder -eisen, um das kräftezehrende       Rückwärtsgleiten    zu     verh@indern.        Beim    Begehen  schräger Hänge rutschen:     die        Steigfelle,    ob sie :aufge  spannt     oder    aufgeklebt sind, häufig     .seitwärts    ab.

   Die       verwendeten    Steigeisen sind mit Zacken versehene  ca. 20-30 cm     lange    Stäbe, welche im:     Mittelteil    an  den     Längskanten    der Skier durch Aufstecken.     festge-          liegt    werden.

       Auf        Hartschnee    sind die Befestigungen  der     Steigessen        starken    Beanspruchungen ausgesetzt,       denen    sie auf Dauer nicht     immer    aushalten,     was    bei  den     modernen    Metall- und     Kunststoffskiern    beson  ders der Fall ist.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung    ist ein  Gleitschutz für Skier.     Erfindungsgemäss    zeichnet sich  derselbe dadurch aus, dass ein im Querschnitt gese  hen U-förmiger     metallener    Steigschuh vorgesehen ist,  der im Bereich der Skibindung den Ski von unten her       umgreift,    und nach     unten        vorstehende    mit Zahnprofi  len versehene     Antigleitschenkel    aufweist, während .an  der Oberseite verstellbare     Verbindungs-    und Spann  organe zum satten Anliegen und Festklemmen am  Ski vorgesehen sind.  



  In der Zeichnung ist     beispielsweise    eine Ausfüh  rungsform .des     Erfindungsgegenstandes        dargestellt     und zwar zeigt:         Fig.    1     eine        Seitenansicht        des    Gleitschutzes,       Fig.    2     eine    Vorderansicht hierzu,  Füg.

   3 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    4     eine        Teilansicht    eines Skis mit Gleitschutz  von der Seite,       Fig.5    einen Querschnitt nach     Linie        V-V    in       Fig.    4 in grösserem Massstab,       Fig.    6 ,

  eine Draufsicht zu     Fig.    4 und         Fig.    7     eine    Teilansicht des     mit    dem     Gleitschutz          versehernen        Skis    von unten     gesehen..     



  Der     dargestellte    Gleitschutz für Skier weist einen  im Querschnitt gesehen     U-förmigen,    Steigschuh 1 auf,  der mit .seinem Mittelteil rückseitig im     Bereiche    der       Bindung        lder        Lauffläche        anliegt.    Vorn ,an der Ober  seite besitzt der Steigschuh 1 zwei     seitliche,    in     Ge-          brauchsstellung        (Fig.    4, 5)     aufwärts    gerichtete vorste  hende     Klemmbacken    2,

       die    mittels     Scharfnieren    3 an  den     Skis:eitenkanten    des     Mittelbeils        angelenkt        sind.     Als     Verbindungs-    :und Spannorgan der     Klemmbacken     2 zum Festlegen am Ski S dient ein Schraubenbol  zen 4, mit Flügelmutter 5, welche die     Klemmbacken,     2 in je     einem    Schlitz 6 :durchsetzt.

   Der     Schraubenbol-          zen        besitzt        einen        Vierkanthals    7, der im     Schlitz    der  einen     Klemmbacke    liegt und damit gegen Drehung  gesichert ist.

   Durch den Kopf 8 einerseits und die  Mutter 5     .andererseits    wird     ein    Spannender Klemm  backen gegeneinander und die Festlegung an den       Skilängskanten        ermöglicht.    Die     Scharnieranordnung     der     Klemmbacken    2 in Verbindung mit dem Schrau  benbolzen 4,

   erlaubt     -eine        Anpassung    an     verschiedene          Skibreiten.    Zwar auch wenn     .die    Metallkanten dessel  ben längsseits etwas vorstehen oder     die        Skilängskan-          ten    in der     Höhenrichtung    schräg     verlaufen,.    Der       Steigschuh    1 weist nach unten vorstehende     Antigleit-          schenkel    9 auf,

   welche mit     lder        Steighilfe        einen    wirk  samen Schutz gegen     Quergleiten    auf     hartem    Schnee  oder Eis     vermitteln,    zugleich     bilden    sie     Seitenführun-          gen    für das an sich bekannte     Steigfell    F, so dass das       Seitwärtsrutschen        derselben    weg von ;der     Skilauffrä-          che    vermieden wird.

   Das Steigfell F liegt dabei zwi  schen     denbeiden        Antigleibschenkeln    9 der     Unterseite     des Steigschuhes 1 an. Die     Antigleitschenkel    9b besit  zen, das     Zurückgleiten        sichernde,    in     Zickzacklinie         verlaufende Zähne 10. Einen weiteren, besonders im  weichen Schnee     wirksamen        Rückgleitschutz        bildet     ein hinten offener Keilausschnitt 1 am     Mittelteil    des  Steigschuhes 1.  



  Der beschriebene     Gleitschutz        ;ist    im     weichen,    so  wie im     harten    Schnee mit oder ohne Steigfelle ver  wendbar. Seine Anwendung ist     besonders    vorteilhaft       und    schafft     Erleichterung    beim     Schrägaufwärtsstei-          gen    über     Steilhänge.    Die     Anbringung    und     Abnahme     des Steigschuhes benötigt nur wenig     Zeit.    Ferner ist  derselbe dank seines     kleinen    und flachen Formates  und des relativ  <RTI  

   ID="0002.0019">   geringen    Gewichtes leicht     mitführbar,     umso mehr als die Klemmbacken 2 bei Nichtge  brauch dank der Scharniere 3 nach innen auf den       Mittelteil    1' des Steigschuhes 1     umlegbar    sind.  



  Bei weichem Schnee und beim Begehen von stei  len Hängen in der     Fallrichtung    sind die     Antigleit-          schenkel    9 mit den Zähnen 10     für    sich     .allein    nicht  besonders wirksam und es empfiehlt sich, die übliche  Verwendung des Steigfelles F.  



  Auf sehr steilen,     harten    Hängen geben das Steig  fell F und die     Antigleitschenkel    2 Gewähr für gutes  Steigen. Bei sehr vereisten Hängen und beim Steigen,  schräg zu diesen, schlägt .der Skifahrer ,die Skier mit  dem einen Kanten     ein    und     die        Antigleitschenkel    9       werden    dabei     grossen        Beanspruchungen    ausgesetzt.

    Da beide     Antigleitschenkel    mit dem Steigschuh 1 ein  festes Ganzes bilden, dazu den Aussenkanten     des     Skis satt anliegen, letzterer durch die Befestigungs  teile 2, 4 :umgriffen ist, und die letzteren     schliesslich     durch die Bindungskabel K zusätzlich an den Ski ge  drückt sind, sitzt der     Steigschuh    sicher und unver  rückbar fest

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gleitschutz für Skier, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Querschnitt gesehen U-förmiger metalle- ner Steigschuh (1) vorgesehen ist, der im Bereiche der Skibindung den Ski von unten her umgreift, und nach unten vorstehende mit Zahnprofilen versehene Anti- gleitschenkel :
    aufweist, während an der Oberseite ver stellbare Verbindungs- und Spannorgane (4, 4a) zum satten Anliegen und Festklemmen am Ski vorgesehen sind. UNTERANSPRi7CHE 1.
    Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beidseitigen, nach oben vor stehenden Klemmbacken (2) am Steigschuh (1) durch Scharniere (3) angelenkt sind, welch letztere bei Nichtgebrauch auf den Mittelteil (1') des ersteren umlegbar sind. 2.
    Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der Ski- lauffläche flach .anliegende Mittelteil (1') des Steig schuhes (1) mit einem nach hinten sich öffnenden Keilausschnitt (11) versehen ist, der einen zusätzli chen Rückgleitschutz bildet.
    3. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antgleitschenkel (9) .an ihren Unterseiten scharfkan tige, in Zickzacklinie verlaufende Zähne (10) aufwei sen. 4. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungs- und Spannorgan der Klemmbacken (2) ein die letzteren durchsetzender Schraubenbolzen (4) vorgesehen ist. 5.
    Gleitschutz nach: Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (2) in Gebrauchsstellung zwischen den Längskanten des Skis und den Bindungskabeln (K) angeordnet sind und auf letztere Druck von aussen ausüben.
CH1546563A 1963-12-17 1963-12-17 Gleitschutz für Skier CH407836A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5533744A (en) * 1993-07-27 1996-07-09 Marker Deutschland Gmbh Ski brake spur
WO2022253921A1 (de) * 2021-06-01 2022-12-08 Altenburger Tobias Aufstiegshilfe zum anbringen an einem taillierten ski

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5533744A (en) * 1993-07-27 1996-07-09 Marker Deutschland Gmbh Ski brake spur
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