CH408871A - Hochdruckapparat - Google Patents

Hochdruckapparat

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CH408871A
CH408871A CH1491062A CH1491062A CH408871A CH 408871 A CH408871 A CH 408871A CH 1491062 A CH1491062 A CH 1491062A CH 1491062 A CH1491062 A CH 1491062A CH 408871 A CH408871 A CH 408871A
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pressure
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CH1491062A
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Ake Fryklund Per
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Asea Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
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Description


  



  Hochdruckapparat
Bei Apparaten zur Erzeugung von sehr hohen Drücken, z. B. bei Apparaten, die zur Umwandlung von Graphit in Diamant verwendet werden, bei denen der Druck bis zu mehreren zehntausend Atmosphären beträgt, ist es wünschenswert, dass der Druck in einem möglichst grossen Volumen erzeugt wird und dass die Bewegung der zum   Erzaugen des Druk-    kes beweglichen Stempel so klein wie möglich ist.



  Ein grosses Volumen, ergibt eine grosse Ausboute an Reaktionsprodukten, und eine geringe Bewegung der Stempel vermindert in hohem Grad die   Reulbungs-    verluste und erleichtert die Möglichkeit, gute Dich  tungen für die    Druckkammer zu schaffen.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, hohe und gleichmässige Drücke innerhalb grosser Volumen mit kleinen Bewegungen der Organe zu erreichen, die den Druck erzeugen oder zum Druckraum überführen.



   Die Erfindung betrifft einen   Hochdruckapparat,    der einen Druckraum umfasst, der zwei Stirnflächen und Seitenflächen einschliesst und eine durch die Stirnflächen gehende Achse hat, und bei der der Druck mit einem   drucküberführenden    mechanischen, in Richtung gegen das Innere des Druckraumes be  weglichen    Organ erzeugt wird.

   Der Hochdruckapparat nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das drucküberführende Organ eine Mehrzahl durch zwischenliegende Spalte getrennter Blöcke umfasst, die dem Druckraum zugekehrte Flächen haben, die zusammen die Seitenflächen des Druckranmes bilden, und   dal3    im wesentlichen zentral im Druckraum ein gegen die Einwirkung eines Materials oder einer Materialmischung) das bzw. die einem Druck im Druckraum ausgesetzt werden soll und aus dem bzw. der einzelne Reaktionsprodukte isoliert werden sollen, geschützter Innenkörper mit   geringer Kom-       pressibilität angeordnet ist, der zwischen sich und den    dem Druckraum zugekehrten Flächen der Blöcke einen rohrförmigen Raum für die Aufnahme des Materials oder der Materialmischung, das bzw.

   die einem Druck ausgesetzt werden soll, bildet, und dass die Stirnflächen des   Druokraumes    aus gegen die    Blöcke. abgedichteten Gagendruckorganen bestehen,    die bei Bewegung'der Blöcke gegen das Innere des Druckraumes eine im Verhältnis zum Druckraum fixierte Lage in axialer Richtung einnehmen.   



   DieDichtungzwischendamdrucküberführenden      Organ und den Gagetndruckorganen    an den Stirnflächen kann   mit defomiierbaren Dichtungsmitteln    erreicht werden. Der   Imienikörper kann zweckmässig    eine zylindrische oder konische Aussenfläche und eine mit der Achse des Druckraumes zusammenfallende Achse haben.

   Gemäss   einer'zweckmässigen Ausfuh-    rungsform kann er aus einem axial beweglichen und sich verjüngenden Dorn mit einer mit, der Achse des Druckraumes im wesentlichen   zusammenfallen-    den Achse bestehen und aws einer um den Dorn angeordneten, in separate Teile   auigescMitztten Hülse    bestehen, deren Innenflächen sich an   die Aussen-    flächen des Dorns anschliessen und. deren separate Teile durch Verschiebung des Dorns in   seiner Ach-    senrichtung gegen die Seitenflächen des Druckraumes verschiebbar sind.

   Wenn der Innenkörper in dieser    Weise. ausgeführt wird, gewinnt man den besonderen    Vorteil, dass das Material, das einem Druck ausgesetzt werden soll, im voraus komprimiert werden kann, ehe, es der   Kompression. durch die Blöcke aus-    gesetzt wird.



   Der Innenkörper mit geringer Kompressibilität kann gegen die Einwirkung des Materials oder der Materialmischung dadurch geschützt sein, dass er aus einem Material geformt ist, das an sich gagen das Material oder die Materialmischung bei den in der Grenzfläche zwischen dem Material bzw. der  Materialmischung und dem Körper herrschenden Be  dingungen beständig    ist. Der Innenkörper kann auch gegen die Einwirkung des Materials oder der Mate  rialmischuntg    dadurch geschützt sein,   dal3    er mit einer schützenden Hülle umgeben wird, die das Material oder die Materialmischung daran hindert, in direkten Kontakt mit ihm zu kommen.



   Die Blöcke in dem drucküberführenden Organ können so geformt sein, dass sie nach aussen zusammen eine konische Fläche bilden, und können in einer sie umgebenden mechanisch starken, druckaufnehmenden Hülle mit konischen Innenwänden angeordnet sein, die sich an die gemeinsame äussere Fläche der Blöcke anschliessen, wobei die druck überführenden Blöcke durch axiale Verschiebung im Verhältnis zur druckaufnehmenden Hülle in Richtung gegen das   Innerve    des Druckraumes verschoben   net    den können.



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben werden. In dieser zeigt Fig.   1    einen Längsschnitt durch einen   Hoch-      druckapparat    mit einem zylindrischen Druckraum, in dessen Mitte ein Innenkörper mit geringer Kom  pressibilität    angeordnet ist, der aus zwei Teilen, einem inneren Dorn und einer diesen umgebenden   aufgeschlitzten Hiilse, besteht. Fig.    2 zeigt einen Querschnitt des Apparats nach Fig. 1. Die Fig. 3,4 und 5 zeigen Einzelheiten des   Hochdruckapparates    nach Fig.   1    in grösserem Massstab dar, die Fig. 3 und 4 speziell den   Druckraum in Längsschnitt bzw. Quer-    schnitt.

   In Fig.   6    ist ein Detail eines Hochdruckapparates mit einem darin angeordneten zylindrischen Innenkörper, der wie ein Einzelteil ausgeführt ist, dargestellt.



     I,    Hochdruckapparat nach den   Fig. 1    und 2 wird der Druckraum, der zylindrisch ist, längs der Mantelfläche von den sektorförmigen Blöcken 100 begrenzt, deren am nächsten zum Druckraum ge  legene Teile 101 zweckmässig    aus einem härteren Material gefertigt sind als die weiter davon ab liegenden Teile. Die sektorförmigen Blöcke 100, zwischen welchen die Spalte 102   lizgen,    bilden zusammen ein   drucküberführendes      Organ, bei dem die Be-      grenzungsflächen    106 zylindrisch sind.

   Die Spalte 102   ligen    in durch die Symmetrieachse des Druckraumes gehenden Ebenen, und ihre Breite ist in einer bevorzugten Ausführungsform ausreichend   grogs,    damit nicht einmal dann ein Kontakt zwischen    einanderzugekehrtenWändenvonangrenzenden    Blöcken entstehen soll, wenn sie sich so weit ein   ander nahem, dass der beabsichtigte Druck in der    Druckkammer erreicht worden ist. An den Stirnflächen wird der Druckraum von den nach innen gewendeten kreisförmigen Flächen der konischen Kolben 107 und 108 (in einer höheren Lage, wenn der Druck appliziert wird) begrenzt, deren am   nach-    sten dem Druckraum gelegene Teile 109 bzw. 110 zweckmässig aus einem härteren Material als die weiter davon ab liegenden Teile bestehen.

   Das aus den sektorförmigen Blöcken 101 aufgebaute druck überführende Ongan ist nach aussen von einem me  chanisch starken,    als druckaufnehmendes Organ dienenden Metallmantel 111 mit einer inwendig   koni-    schen Form, die dem   Ausseren    des drucküberführenden Organs angepasst ist, umgeben. Zwischen dem   gsnanntsn drucküberfuhrenden Organ und dem    Mantel 111 ist eine Schicht 149 aus einem Schmiermittel, z. B. Graphit, Molybänsulfid, 01, angeordnet. Oberhalb des Mantels ist ein starker   Metallzylinder    112 angeordnet, der vom Mantel mit einer Scheibe 113 aus Asbest, Glimmer, Papier,   Pressspan    oder einem ähnlichen Material isoliert ist.

   Zwischen den Teilen 100 (101) und 107 (109) ist auch eine Schicht 114 aus einem ähnlichen Isoliermaterial eingelegt. Zwischen dem Kolben 107 und der zylindrischen Deckelplatte 115 ist eine   Kompressionskammer    116 angeordnet, die mit einem   Kompressionsmittel,    z. B.   Ö1,    Wasser oder einem anderen geeigneten Mittel, gefüllt ist. Der Druck in der   Kompressionskammer    kann mit einem regelbaren Ventil 117 geregelt werden, das in einer Leitung 161 zwischen der Kammer 116 und einem nicht gezeigten Behälter angeordnet ist. Oberhalb der Platte 115 und des MetaUzylinders 112 ist eine feste Stütze   153    angeordnet. Die Platte 115 ist mit einem Zapfen 118 versehen, der in die Ausnehmung 119 im Kolben 107 passt, so dass dieser axial verschoben werden kann.

   Die Kammer 116 ist gegen, die Ausnehmung 119 durch die   Dich-      tung      155,    zweckmässig aus Gummi, abgedichtet. Die   Kompressionskammer    ist gegen den Zylinder 112 mit Dichtungsringen 120, zweckmässig aus Gummi, abgedichtet. Anstelle der   Kompressionskammer    116 kann eine mechanische Federanordnung mit regelbarem Federdruck verwendet werden.



   In den unteren Kolben 108 ist ein konischer Dorn 121 aus einem Material mit geringer   Kom-      pressibilität    befestigt. Wie aus den Fig. 3 und 4 näher hervorgeht, trägt der   konische Körper 12 ! 1 auf    der obersten Stirnfläche eine Scheibe 122 aus Isolier  material, z.    B. Asbest, Talk, zur Isolierung gegen den oberen Kolben und ist zunächst der Mantelfläche von einer innen konischen und aussen   zylin-    drischen   aufgeschlitzten    Hülle umgeben, die aus sektorförmigen, separaten Teilen 133 besteht. Der Dorn 121 und die Teile 123 bilden zusammen den früher genannten Innenkörper mit geringer Kompressibili  tät.    Dieser Teil ist von einer rohrförmigen Isolierung 124 umgeben, die z.

   B. aus Pyrophyllit oder Talk bestehen kann. Ausserhalb dieser Isolierung ist die verwendete Reaktionsmischung   125    angeordnet, z. B. eine Mischung aus Graphit und einem Metall wie Niokel oder Eisen. Durch Behandlung dieser   Mi-    schung bei Drücken von mehreren zehntausen Atmosphären und Temperaturen über   1000     C kann das Graphit in Diamant umgewandelt werden. Die Reaktionsmischung wird von einer äusseren   rohr-    förmigen Isolierung 126, zweckmässig aus demselben Material wie die Isolierung 124, umgeben.

   Der Zwischenraum zwischen den Teilen 123 ist gegen   ausser-    halb liegendes Material mit den axial verlaufenden Dichtungsleisten 127 mit parallel-trapezförmigem Querschnitt abgedichtet, die gegen axial verlaufende abgeschrägte Flächen 128 und 129 an den benachbarten Blöcken anliegen. In ähnlicher Weise sind die Spalte 102 zwischen den Blöcken 100 (101) gegen den Druckraum mit den axial   verlaufenden Dich-      tungsleisten    130 abgedichtet, die ebenfalls einen parallel-trapezförmigen Querschnitt haben. Jede Dich  tungsleiste    130 liegt gegen. axial verlaufende abgeschrägte Flächen 131 und 132 an benachbarten Blöcken an.

   Die Kolben   107    und 108 sind zunächst dem Druckraum mit runden   Seheiben    139 und 140 aus Stahl oder Hartmetall versehen, die um den Druckraum herum abgaschrägt sind, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist. Ein Dichtungsring 142   liegt gegen die    abgeschrägte Fläche 141 auf der Scheibe 139 an mit einer Fläche 143 und mit einer anderen Fläche 144 über den obersten Teil der Isolierung 126 gegen die Blöcke 100 (101) an. Der Ring 142 ist plastisch deformierbar. Die Metallscheiben 139 und 140 brauchen nicht Teile für sich zu sein, sondern sie können einen Bestandteil der Anordnungen 107 und 108 bilden.



  Zwischen den Teilen 139 und 123 ist eine isolierende Schicht 159 angeordnet, z. B. aus Asbest, Talk oder einem ähnlichen Material. Gegen die untere Scheibe 140 liegt in entsprechender Weise ein anderer Ring 160 aus plastisch deformierbarem Material an. Dieser Ring kann, wie aus Fig. 3 hervorgeht, direkt an den Blöcken 100   (101)    ohne zwischenliegende Isolation anliegen. Durch die Kolben 107 und 108, dem Körper 121 und den Zapfen 118 führt ein aus den Teilen 133,134,135 und 136 bestehender Kühlkanal, durch den ein Kühlmittel, z. B. Wasser, Spiritus oder 01, geleitet werden kann. In der Hauptsache an den Stirnflächen des Druckraumes sind Ringe 137 und 138 aus leitendem Material, z. B. Stahl, Kupfer, für die Zufuhr von Strom zu der Reaktionsmisohung angeordnet.

   Wenn diese aus mit Metall   vermischtem    Graphit besteht, hat sie ausreichende Leitfähigkeit, um direkt einer   Widerstandseiwärmung unterworfen    werden zu können. Weist die Reaktionsmischung jedoch eine schlechtere Leitfähigkeit auf, so kann die Erwärmung dadurch erreicht werden, dass Rohre, Scheiben, Drähte, Spiralen oder andere Körper aus elektrischem Widerstandsmaterial   in die Reaktions-    mischung eingebettet werden. Die Stromzufuhr erfolgt über die   Zuleitung 145    auf den   Kolben 108, die    Ableitung über. den Kolben   107    und das Kabel   146,    die sich in einem Kanal 147 im Mantel   111 befinden.   



   Die Reaktionsmischung kann dadurch hohem Druck ausgesetzt werden, dass der Kolben 108 mit einer nur andeutungsweise gezeigten hydraulischen Presse   154    bekannter Art nach oben verschoben wird. Dabei findet zu Anfang eine gewisse   Vorkom-      primierung    des Inhalts des Druckraumes bereits dadurch statt, dass der Körper   121    ganz in   diesel,    eingeführt wird. Dies resultiert nämlich daraus, dass die aus den Teilen 123 bestehende aufgeschlitzte Hülse gegen die Mantelfläche des Druckraumes verschoben wird.

   Wenn der Rig 156, der um den unter. en Teil des   Kolbens108angeordnetistodereinen    Teil des Kolbens   108    bildet, auf die ebene Fläche 157 der Blöcke 100 trifft,   beginnensich.diesenach    oben in den fest angeordneten Mantel 1, 11 längs der gemeinsamen Gleitfläche zu verschieben. Da während dieser Zeit ein Spalt zwischen   dan    Flächen 105 und 148 und Spalte 102 zwischen den Blöcken 100 (101) vorhanden sind, bewirkt dies eine Verschiebung der Blöcke 100   (101)    gegen die Mitte des Druckraumes, so dass die Reaktionsmischung zwischen dem Körper 121 und den Blöcken 100 (101) zusammengepresst wird. Die Dichtungsringe   142    und 160 an den Ringen 139 und 140 werden dabei deformiert.

   Wenn die Ringe 142 und 160 in direktem Kontakt mit der Reaktionsmischung stehen, können die Ringe 137 und 138 entfallen. Der Stützdruck auf die obere Stirnfläche des Druckraumes kann durch Regelung des Druckes in der   Ko. mpressionsk, ammer    116 auf dem erforderlichen Wert gehalten werden.



  Gleichzeitig kann die Lage der gegen den Druckraum zugekehrten Fläche des oberen Kolbens in axialer Richtung versohoben und der Bewegung der separaten   Blöcke angepasst werden. Der Stützdruck    auf die untere Stirnfläche des Druckraumes wird d von der oberen kreisförmigen Fläche des Kolbens 108 ausgeübt.



   In Fig. 6 ist   eine'andere Ausfühcungsform der    Erfindung gezeigt, bei der der Druckraum anders als in Fig.   1    angeordnet ist, die übrigen   Einzeheiten    aber dieselben sind. An den Kolben 107 (109) und 108   (110) sind zunächst deamDruokraum kreis-    förmige Metallscheiben 150 und 151 angeordnet, Auf der Scheibe 151 sitzt ein zylindrischer, aus einem Teil bestehender Innenkörper 152 mit   geri, nger Kom-    pressibilität, und unmittelbar um diesen ist ein Ma  terial    angeordnet, das einem Druck ausgesetzt werden soll, z. B. Molybdänsulfid. Der Körper 152 kann hier z. B. aus rostfreiem Stahl bestehen, der nicht vom Material beeinflusst wird.

   Bei Druokapplizierung auf die beweglichen sektorförmigen Blöcke wird das Material längs der Mantelfläche des Körpers   152    komprimiert.



   Auch der untere Kolben kann wie der obere Kolben. 107 derart ausgebildet sein, um einen regelbaren   Stützdruck    auf die untere Stirnfläche des Druckraumes ausüben zu können. Ausserhalb des Kolbens 108 (ohne den Ring 156) ikann dabei in . analoger Weise wie ausserhalb des Kolbens 107 eine   Kompressionskammer    mit   regelbarem Druck ange-    ordnet sein, die radial von einem mechanisch starken Rohr, dessen Enden gegen die Fläche 157 und den Kolben 154 anliegen   (Fig. 1)    und   das. axial von    der unteren Fläche des Kolbens   108    und einer längs der oberen Fläche des Kolbens 154   annagenden Platte,    die   der. Plätte 115. am oberen Kotben 107 entspricht,    begrenzt wird.



   Der   Inncnkörper    mit geringer Kompressibilität, der die Teile 121 und 123 bzw. 152 einschliesst, kann u. a. aus einem Metall hergestellt sein, wie  Eisen, Nickel, Kobalt, Chrom, Titanium, und aus Legierungen aus diesen, z.   B.    aus einem   Werkzeug-    stahl mit einer Härte von RC 65, z. B. dem Material C 550, der Firma Fagersta Bruks AB, Schweden, oder aus einem Schnellstahl mit einer Härte von RC 68, z. B. dem Material   WKE4    der Firma Fa  gersta    Bruks AB, oder aus einem rostfreien Stahl mit einer Härte von RC 50, z.

   B. dem, Material RRNJ 44 der Firma Fagersta Bruks AB, oder aus verschiedenen Typen von Messing oder Bronzen, Monell  (31 % Cu, 67 % Ni, 2 % Fe, Mn, Si) Eisenniob (50 bis 60 % Nb, 40-50 % Fe),     Nichrom      (80-90 % Ni, 10 bis 20 % Cr) und gewissen Aluminiumlegierungen.



  Weiter können u. a. gesinterte Legierungen des Typs Hartmetall, z. B. das Material Coromant   H05,    H10 der Firma Sandvikens Jernverks AB, Schweden, oder das Material Uddia H20 der Firma Uddeholms Järnverks AB, Schweden, Wolframkarbis und 4-10 % Kobalt enthaltend, benützt werden. Das Material im Innenkörper wird in jedem besonderen Fall u. a. nach den Bedingungen gewählt, denen das im Druckraum zu behandelnde Material ausgesetzt werden soll.



   Als Beispiel für die die Druckräume umgebenden Materialien in den gezeigten Hochdruckapparaten können genannt werden : für die Teile 100, 101, 107,108,109,110,139,140,150 und 151 ein Hartmetall, z. B. Carboloy 999 der Firma General Electric Co, oder Coromant H05 der Firma Sandvikens Jernverks AB, oder ein Schnellstahl mit einer Härte von RC 65-67,   z.    B.   WKE 4 der Firma    Fagersta Bruks AB, für den Teil   111    ein   vergüteter    Stahl mit einer Härte von RC 45, z. B. RO   7155    der Firma   Bofors AB, Schweden, für die    Teile 127 und
130 ein, gehärteter Stahl mit einer Härte von RC 65, z. B. ROP 21 der Firma Bofors AB und   fur.    die Teile 142 und 160 z.-B. ein gehärteter Stahl mit einer Härte von RC 50, z.

   B.   RO 705    der Firma Bofors AB, ein austenitischer rostfreier Stahl,   z.    B.



  Avesta   832    der Firma   Avesta, Schweden,      Kupfer-       berrylliumlegierungen mit verschiedener Zusammen-    setzung, z. B. mit etwa 97,5 % Cu,   2%    Be und 0,25 % Co,   Chrom-Nickel-EisentLegierungen    mit verschiedenen Zusammensetzungen, z. B. mit 7 % Fe, 78 % Ni und 15 % Cr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochdruckapparat, der einen Druckraum umfasst, der zwei Stirnflächen einschliesst und eine durch die Stirnflächen gehende Achse hat, und bei der der Druck mit einem drucküberführenden mechanischen. in Richtung gegen das Innere des Druckraumes be weglichen Organ erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das drucküberführende Organ eine Mehrzahl durch zwischenliegende Spalte getrennter Blöcke umfasst, die dem Druokraum zugekehrte Flächen haben, die zusammen die Seitenflächen des Druckraumes bilden, und dass im wesentlichen zentral im Druckraum ein gegen die Einwirkung. eines Materials oder einer Materialmischung das bzw.
    die einem Druck im Druckraum ausgesetzt werden soll und aus dem bzw.dereinzelneReaktionsprodukte isoliert werden sollen, geschützter Innenkörper mit geringer Kompressibilität angeordnet ist, der zwischen sich und den dem Druckraum zugekehrten Flächen der Blöoke einen rohrförmigen Raum für. die Aufnahme des Materials oder der Materialmischung bildet, das bzw. die einem Druck ausgesetzt werden soll, und dass die StirnflächendesDruckraumesausgegen die Blöcke abgedichteten Gegendruckorganen bestehen, die bei Bewegung der Blöcke gegen das Innere des Druckraumes eine im Verhältnis zum Druckraum fixierbe Lage in axialer Richtung einnehmen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochdruckapparat nach Patentanspruch, dadurch gakennzeichnet, dass deformierbare Dichtungs- mittel zwischen dem drucküberführenden Organ und den Gagendruckorganen an den Stirnflächen des Dpuckraumes angeordnet sind.
    2. Hochdruckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gakennzeichnet, dass der Innenkörper aus einem Dorn mit einer mit der Achse des Druckraumes im wesentlichen zusammenfallen- den Achse besteht, welcher Dorn axial bewaglich ist und sich verjüngt, und laus einer um den Dorn angeordneten, aus mehreren separaten Teilen beste henden Hülse, deren Innenflächen sich den Aussenflächen des Dorns anschliessen und deren separate Teile durch Verschiebun, g des Dorns in seiner Achsenrichtung gegen die Seitenflächen des Druckraumes s verschiebbar sind.
    3. Hochdruckapparat nach Patentanspruch und den Unteranspriiohen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenkörper dadurch, geschützti ist, dass , er aus einem Konstruktionsmaterial ausgeführt ist, das an und für sich gegen das Material oder die Materialmischung beständig ist, das bzw. die einem Druck im Druckraum bei in der Grenzfläche zwi- schen dem Material und der Materialmischung und dem Innenkörper herrschenden Bedingungen ausgesetzt wird.
    4. Hochdruckapparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Innenkörper gegen die Einwirkung des Materials oder der Materialmischung, das bzw. die einem Druck im Druckraum ausgesetzt wird, dadurch geschützt ist, dass er von einer Hülle umgeben ist, die das Material bzw. die Materialmischung daran hindert, in direkten Kontakt mit dem Innenkörper zu kommen.
    5. Hochdruckapparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Druckraum gegen die Spalte zwischen den Blöcke. n in dem drucküberführenden Organ mit Dichtungsorganen abgedichtet ist, die auf beiden n SeitenjedesSpaltesgegen die Anliegeflächen der Blöcke gleitend angeordnet sind.
    6. Hochdruckapparat nach den Unteranspriichen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, Idass Dichtungs- organe an den separaten Tei. len in der den Dorn umgebenden Hülse angeordnet sind, die längs Anliegeflächen der separaten Teile gleiten.
    7. Hochdruckapparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blöcke des drucküberführenden Organs nach aussen zusammen eine konische Fläche bilden und dass sie in einer umgebenden, mechanisch starken Hülle mit konischen Jnnenwänden angeordnet sind, die sich an die gemeinsame äussere Fläche der Blöcke anschliessen, so dass die Blöcke durch Verschiebung des drucküberführenden Organs im Verhältnis zu der druckaufnehmenden Hülle in axialer Richtunggegen das Innere des Druokraumes versdhiebbar sind, und dass der zylindrische Druckraum an seinen Stirn- flächen von axial beweglichen Gegendruckorganen begrenzt ist,
    die gegendasdrucküiberführendeOrgan mit deformierbaren Dichtungsmitteln abgedichtet sind.
    8. Hochdruckapparat nach Untenanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass deformierbare Dichtungsmittel zw)iscbendenOegendruckoBganen und dem drucküberführenden Organ gleitend angeordnet sind.
CH1491062A 1961-12-27 1962-12-27 Hochdruckapparat CH408871A (de)

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