CH408970A - Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln und Auflegen von gefalzten Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln und Auflegen von gefalzten Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel

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CH408970A
CH408970A CH950162A CH950162A CH408970A CH 408970 A CH408970 A CH 408970A CH 950162 A CH950162 A CH 950162A CH 950162 A CH950162 A CH 950162A CH 408970 A CH408970 A CH 408970A
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CH
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sheet
separating
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saddle
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CH950162A
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Kaufmann Werner
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Leipziger Buchbindereimaschine
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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln und Auflegen von gefalzten Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel    Die Erfindung betrjjfft    ein Verfahren zum   Vereim-    zeln von gefalzten Bogen oder   Bogemageo)      vont    einem Stapel durch mehrere, auf einer Kurven-oder Kreisbahn unter dem Stapel   hinwegbewegte    Tragelemente mit mindestens einem zwischengelagerten, den jeweils untersten Bogen, oder die unterste Bogenlage abschÏlenden   Vereinzelungselement, sowie    zum Offnen und Auflegen der Bogen oder Bogenlagen   auf'einen dach-      förmigen Sattel, und eine Vormchtung    zur Durchf h  rung dieses Verfahrenis.   



   Zum Vereinzeln und   Aufleigen    von Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel sind Verfahren, und    Vorrichtungen) bekanmt, die die gefalzten Bogemagen    mit ihrer offenen oder. geschlossenen Seite voran mittels Sauger oder Greifer von einem aufrecht stehenden oder flachliegenden Stapel abziehen und mit Hilfe von Trommeln,   Gre. iferzangen oder anderen    Mitteln auf einen dachförmigen Sattel auflegen. Alle    derartigen Vorrichtungen sind jedoch in ihrer Lei-      stung    begrenzt, da die Vereinzelung an schwingende   Bewegungsvongänge    der Vereinzelungsmittel und an andere Steuerelemente gebunden ist.



   Zur   Umgehung dieser Nachtetle wurden Vorrich       tungen entwickelt, die mittels. unterhalb dies Stapels    abrollender Tragelemente, z. B. Tragwalzen oder Bänder und und zwischengelagerter, entgegengesetzt angetriebener Vereinzelungselemente, z. B. Vereinzelungswalzen oder-Scheiben arbeiten. Letztere erfassen den jeweils untersten Bogen an seiner geschlossen    neu Kante mittels Saugdüsen und Gneifer und schälen    ihn durch die an der Unterseite des Stapels   abrol-    lende Bewegung von diesem ab. Die   Vereinzelumg    geschieht dadurch, unabhängig von der Stapelhöhe völlig   gleichmässig,    ohne dass eine besondere Zugkraft auf den gefalzten Bogen ausge bt wird.

   Ausserdem kann der Stapel von oben   laufend'ergänzt wer-    den. Da   es möglich ist,. die Trag-und Veneinzelun'gs-    elemente auf einer Kreisbahn stÏndig umlaufen zu lasse,, bietet dieses Verfahren weiterhm, den Vorteil    einer hohen Vereinfzelunfgsgaschwindigkeit und damit    einer   hochez    Leistung.



   Andererseits ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, dass s die F¯rderrichtung der mit der geschlossenen Kante voran vom Stapel   abgeschälten    Bogen oder Bogenlagen   umgekehrt wenden muss. Andemifalls ist    ein   Offnen    und   Auflagern    der   Bogensägen    auf einem nebengeordneten dachf¯rmigen Auflagesattel nicht m¯glich. Dieser Wechsel der F¯rdernichtung erfolgt bei den bekannten Vorrichtungen durch Umkehr der Drehrichtung der Vereinze1lungselemente. Der   tuber-    gang der Bogen oder Bogenlagen von den Vereinzelungselementen zum Auflegesattel kann hierbei sowohl   währenddesLaufsdesElementemaggregates    als auch während   ieines    Stillstandes desselben erfolgen.



  In beiden FÏllen wird jedoch der auf   djss    Leistung    sichsogünstigauswirkendekontinuierlicheBogen)-    transport unterbrochen. Ausserdem sind zum Erzeugen der. genannben   Beweguntgsvorgänge besontdere    Antriebsmechanismen notiwendig, die die   Konstruk-    tion komplizieren.   



   Bei einer andenon Ausführung wird die. einsaitige Drehrnchtung der Veroinzeliungselements sowie der      gleichmäaaige    Umlauf der Tragelemente beibehalten.   



  Dis Umkehr der Bogenförderrichtunjg erfoilgt hierbei    dadurch, dass die abgeschÏlten Bogen oder Bogenla  gon    von den Vereinzelungselementen an eine ortsfeste   Greifervorrichtung    übertragen   werden. Die Über-    gabe geschieht in dem Augenblick, in dem die geschlossene   Käme    des jeweils vereinzelten Bogens die von den Tnagelementen gebildete Ïussere Kreisbahn   eriieicht      bat,      d.      h.    wem das den Bogen am der ge   schlossenen Kante haltende Voneinzelungselement    eine volle Umdrehung   vollführt hat.

   Die ortsfeste    Greifervorrichtung erfasst den gefalzten Bogen ebenfalls an der geschlossenen Kante und hÏlt ihn solange fest, bis seine gesamte Länge aus dem umlaufenden   Elementenaggregat henausgezogen    ist. Hierbei wird er durch   Bürsten an idie äussere    Bahn der Tragele   me. nte leicht angedrückt. Befindet seh der Bogen m    seiner ganzen Länge zwischen den umlaufenden Trag elementen und den Bürsten, so wird er von der   G. reifervornichtung freigegelben und    durch   hakenför-      mige Mitnehmer mit seiner offemien Seite vonan    dem   öffnuntgsmechanismus zugeführt.    Dieser ¯ffnet den Bogen und legt ihn auf den unterhalb angeordneten dachförmigen Sattel auf.



   Wie bereits erwähnt, wird bei dieser Arbeitsweise die Laufrichtung der Tragelemente und Vereinzelungselemente ohne Unterbrechung beibehalten. Zur   Übergabe der geschlossenen Bogenkante    von dem jeweiligen Vereinzelungselement an die ortsfeste    Greifeiworrichtung steht folglich nur ein sehr geringer    Zeitraum zur Verf gung. Dies gefÏhrdet, selbst bei genauer Abstimmung der Steuerzeiten, die sichere Ubergabe der gefalzten   Bogen    oder Bogenlagen.



  Aussendem wird auch hier durch die ortsfeste   Grei-       fervorrichtung dsr. kontinuierliche Förderfluss der    Bogen unterbrochen.



     Der Erfindung liegt die Aufgabe zugmmde,    gefalzte Bogen oder Bogenlagen von einem Stapel durch ein   Elementenaggregat,    bestehend   aus mehre-    ren, auf einer Kurvenibahn unter dem Stapel hinwegbewegter Tragelemente, z. B. Walzen oder Bänder, mit   einer oder mehreren zwischenngelagerten, den    jeweils untersten Bogen oder die unterste Bogenlage abschälenden Vereinzelungselementen, z. B. Saugwalzen oder Scheiben, zu   vepeinzem,    sowie zum Offnen und Auflegen der Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel.



   Die Aufgabe wird erfindungsgemÏss dadurch gel¯st, dass der jeweils unterste Bogen oder die unterste   Bogenlags    des Stapels durch das ihn bzw. sie an der   'geschlossenen Kante erfassende und vom Stapel    ab  schälends    Vereinzelungselement ohne Unterbrechung   des Förderflusses    an den   äusseren Umfang    des in entgegengesetzer Richtung umlaufenden Elementenaggregates geleitet, beim   Ubergang    der offenen Bogen-oder   Bogenlagenseite vom Vereinzelungsele-    ment zur äusseren Kreisbahn   ; des Elementenaggrega-    tes durch Abspreizen der äusseren Bogen-oder   Bogenlagenhälfte geöffnnt und. durch Triebmittel    auf den, dachf¯rmigen Sattel aufgelegt wind.

   Hierbei ist es    mögtich, die Vereinzelungselemente nach dem Ab-    schälen des jeweils untersten Bogens oder der untersten Bogenlage   mit. ungleichförmiger Geschwindigkeit       derart anzutreiben, dass der Bogen oder die Bogen-    lage zunächst mit erhöhter Geschwindigkeit an den   äusseren    Umfang des Elementenaggregates gefördert und   anschliessend    so verlangsamt wird, dass die Umfangsgeschwindigkeit der jeweiligen Vereinzelungselemente geringer. ist als die Umfangsgeschwindigkeit des Elementenaggregates und dadurch der geöffnete Bogen oder die ge¯ffnete Bogenlage durch die Dreh  bewegung des Elementenaggregates    auf dem   dachför-      migen Sattel gezogen    wird.

   Die zusätzlichen Triebmittel   beschleunigen däesen Vorgang.   



      Die ebenfalls Gegensta. nfd der Erfindung bildende    Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die   Vereinzelungsele-    mente mit auf ihnem Umfang auf das jeweilige Format einstellbaren vorderen   Greifmitteln,    z. B. Saugd sen und/oder Greifer, sowie mit hinteren   Schub-    mitteln ausgerüstet und über ihren Umfang mit Bogen- oder Bogenlagenleiteinrichtungen versehen sind und an der äusseren Kreisbahn des Elementenaggregates eine äussere Bogen-oder Bogenlagenleiteinrichtung angeordnet ist. Die Vereinzelungsele   mente selbst könneni über den grössten Tail ihres    Umfanges mit an sich bekannten   BogenMteinfich-       tungen versehen sein.

   Diese können aus Btechen,    Stäben, Bürsten oder ähnlichen Mitteln bestehen.



     Zwischen die Bogenleiteinrichtungen    und die   Verein-    zelungselemente ist es auch m¯glich, Blasluft einzu  führen oder die Bogenleitemrichtungen ganz durch    Blasluft zu ersetzen, die die Bogen an den Vereinzelungselementen festhält. Auch können die Bogenleiteinrichtungen durch angetriebene oder trieblose Walzen oder   RolJ+en    teilweise oder ganz   erse=    sein.



  All diese Mittel dienten dazu, die Bogen schiebend, ohne zu knittern, zu fördern. Bei der Verarbeitung von Bogen mit   Ubsrfalz    ist es auch m¯glich, als hinteres Schubmittel an sich bekannte verlängerte   Grei-    fer zu verwenden, die über den   Überfalz hinwegfas-    sen und (kurz vor, dem Offnen der Bogen die äusseren Bogenkanten freigeben. Am Ausgang der Bogenleiteinrichtungen k¯nnen Klemmittel, z. B. Bürsten oder    Schleppfedem, zum Halten eines Uberfalzes vorgese-    hen sein.

   Auch ist es möglich, zum Gewährleisten eines einwandfreien Überganges von den   Vereinzex    lungselementen zu der Ïusseren Bahn der   Tragele-    mente ein oder mebere   Überleitbleche    anzuordnen, die in die Veneinzelungs- und Tragelemente eingreifen und   zweckmässig    mit der   Formatverstellung    der  ber dem Elementenaggregat angeordneten Stapeleinrichtung in Verbindung stehen.



   Um die äussere Kreisbahn des   Elementenaggre-    gates kann eine   äussere    Bogenleiteinrichtung befestigt sein, an derem Ende sich   der dachförmige Auflegesat-    bel oder eine   tberleitvorrichtung, idie    zum   dachför-    migen Auflegesattel führt, befinden kann. In den dachf¯rmigen Auflegesattel k¯nnen gesteuerte Schieber eingelassen sein. Auch ist es möglich, an der Sattelspitze oder in deren NÏhe Blasd sen anzuordnen.   



   Durch die Bogenleiteinrichtung können eine oder    mehrere ständig umlaufende, im Takt der   Vorrich-    tung   an-und      abschwenkbare Triabrollen greifen.   



  Diese arbeiten mit in die Tragelemente eingelassenen   Gleitblechen    zusammen. An deren Stelle k¯nnen jedoch auch eine   oder mehrere Gegenrollen, angeord-    net sein. Auch ist es möglich, die   Triebrollen     ber dem m oder im dachf¯rmigen Auflegesattel anzuordnen.



  Es können jedoch auch jegliche ibeliebige andere   Föermittel,    z. B. mittels   Koppeltnsb    gesteuerte Sauger, im Auflegesattel steuerbar gelagerte Saugerstangen oder SaugbÏnder Verwendung finden.



   In der Zeichnung   sind Ausführunlgsbeispiele des    Gegenstandes   der Erfindung darjgestellt.    Es zeigen :
Fig.   1    die   Vorrichtunjg    zur Durchführung des Verfahrens mit gleichförmig umlaufenden Vereinzelungswalzen oder-scheiben in der Stellung des Ab  platzens    der oberen   Bogeinhälfte des an dem äusseiren       Umfang des Elementenaggregates angelegten Bogens,   
Fig. 2   die gleiche Vomchtung bei Fcedgabe der      inneren Bogenhälfte,   
Fig. 3 die Vorrichtung mit seitlich angeordnetem Stapel,
Fig. 4   einen über dem Auflegesattel angeordne-    ten, in den geöffneten Bogen eingreifendem Bogenteiler,
Fig.

   5 einen Ausschnitt aus   dem Elementena. ggre-    gat mit verspÏteter Freigabe der inneren BogenhÏlfte,
Fig. 6 einen Ausschnitt aus der   Vereinzelungs-    walze oder -scheibe beim Festhalten des ¯berfalzes mittels B rste,
Fig. 7 die Vorrichtung mit ungleichförmig ange  triebenen    Vereinzelungswalzen oder -scheiben in der Stellung des Überganges des Bogens von der Vereinzelungswalze   oder-scheibe    zum äusseren Umfang   d'es      Elementenaggregabes    und seitlich angeordneten Saugband,
Fig. 8 die gleiche Vorrichtung im Moment des Abplatzens der Ïusseren BogenhÏlfte,
Fig. 9 die gleiche Vorrichtung während der Freigabe der   inneren Bogenhälfte.   



   Auf einer Welle 1   (Fig.      1)    sind in einem Gestell 2 Vereinzelungselemente, in diesem Fall Vereinzelungswalzen   oder-scheiben    3 und Tragwalzen 4 derart gelagert, dass ihr äusserer   Umfiang    eine Kreisbahn 11   beschreilbt.    Die genannte Anordnung bildet ein    Elementenaggregat. Die einzelnen Vereinzelungs-    und Tragwalzen werden auf in der Zeichnung nicht dargestellte Weise im Uhrzeigersinn angetrieben,   während das gesamte Elementenaggregat    auf der Welle   1    entgegen dem Uhrzeigersinn. umläuft. Die Umfangsgeschwindigkeiten der Vereinzelungswalzen 3, der   Tragwalzen 4 und des Elementenaggregates l    bis 4 sind hierbei einander gleich.

   Oberhalb des Ele  memtenaggr & gates ist ein Bogenstapel    5 gelagert, der an der Seite der offenen Bogenkanten durch einen festen Halber 6 und an der Seite der geschlossenen   Bogenkanten durch einen einstellbaren Halter    7 begrenzt ist. Um jede Vereinzelungswalze 3 ist eine Bogenleiteinrichtung 8 angeordnet. Die Vereinzelungswalzen 3 selbst sind mit vorderen Saugdüsen 9 ausgerüstet. Zusätzlich können hier noch in der Zeichnung nicht dargestellte Greifer angeordnet sein.



  Diese die Bogen an ihrer geschlossenen Kante erfassenden Haltemittel sind entsprechend dem   jeweiligen !      Bogenformat    auf dem Umfang der Vereinzelungswalzen 3   einstellbar, und zwar für die Verarbeitung län-    gerer Bogen in Drehrichtung, d. h. im Uhlizeigersinn, und für die Verarbeitung kürzerer Bogen entgegen der Drehrichtung. Ausserdem sind die Vereinzelungswalzen 3 mit hinteren Schubmitteln 10 versehen, die im vorliegenden Beispiel aus gesteuerten Greifern bestehen.

   Diese k¯nnen jedoch auch aus Anschlagstiften,   dulie    fest oder im Takt   der Vorrichtung steuer-    bar, auf dem   Umfang'der Vereinzehmgstrommeln an-       geordnetsind,oderamsSaugdüs'enbestehen.All      terse    Mittel können über die Breite und den Umfang der Vereinzelungswalzen 3 einstellbar sein. Um die Ïussere Kreisbahn 11 des Elementenaggregates ist eine   ausseheBogemeitein'richtung12(befestigt.Seit-      lich    unterhalb des   W. alzenaggregates ist em dachför-      miger    Auflegesattel 13 angeordnet. Dieser ist in Fig. 1 mit einem gesteuerten Schieber 14 ausgerüstet.



  Seitlich   nebendemAuflegesattel    13 ist ein Sauger 15 gelagert, der, mit einem Koppelgetriebe verbunden, sich tauf einer   Kurvenbahn) 16 bewegt.   



   Das gesamte Elementenaggregat 1 bis 4   Idreht    sich,   w)Lebereitserwähnt,entgegendemUhrzeiger-    sinn. Hierbei wird durch die Vereinzelungswalze 3 mit vorderen   !Saugdüsem    9 der jeweils unterste Bogen 17 an   seiner geschlossenen Kante erfasst und    vom Bo. gensbapel 5 abgeschält (Fig. 1). Ist dies erfolgt, so greifen die hinteren Schubmittel   10 am Bogen    17 an, richten diesel an seiner offenen Hinterkante aus und haltn ihn auf der   Verainzehmgswalze    3 fest. Die vorderen Saugd sen 9 geben den Bogen 17   inzwi-    schen frei, so dass er nur noch von hinten geschoben wird.

   Zur   Schonung der hinteren Bogenkante,      d.      h.    um ein Einknicken dieser an den Anschlagstellen zu    ve < rmeiden, können über den gesamten) Trommel-    mantel der   Vereimzelungswalze    3 in der Zeichnung nicht dargestellte,   taktgesteuerte    oder   taktlos    arbei   tendeSaugdüsenanjgeordnetsein',diedenBogenauf    der   Veremizelungswalze    3 festhalten. Auch ist es   möglich,einen!Anschlagzuverweinden,derüber    die ganze   Bogenbreibe    reicht. Nach aussen wird der Bogen 17 durchdie Bogenleibeimichtung 8 an der   Vereinzelungswalze3angehalten.   



   Hat der vereinzelte Bogen 17 mit seiner, geschlossenen Kante die äussere Kreisbahn 11 des Elementenaggregates erreicht, so legt er sich an die äussere Bogenleiteinnichtung 12 an. Die Tragwalzen 4 gleiten nun durch die Drehung des Elementenaggregates entgegen dem   Uhrzeigersinn     ber ihn hinweg, so dass er   zwischen'die Bogenleiteinrichtung    12 und die Tragwalzen 4 zu liegen kommt.   Ein Wwedereinführen    der geschlossenen Bogenkante zwischen die Vereinzelungswalze 3'und die Bogenleiteinrichtung 8 wird durch die sich im Uhrzeigersinn drehende vorderste    Tragwalze 4'vermieden.

   Zur Gewährleistung absolu-    ter Sicherheit können jedoch auch ¯berleitbleche 18 angeordnet sein (Fig. 7), die in Einstiche der Vereinzelungs- und Tragwalzen 3, 4 eingreifen und mit der Stapelformatverstellung verbunden sind.



   Befindet sich   dasElememtemaggregatinder    Stellung nach Fig.   1,    so platzt die äussere offenle Bogenkante 19   von'derVereinzelungswalze    3'ab. Dieser Vorgang kann durch Blasluft unterstützt werden   (Fig.    1), die unmittlebar aus dem Greifer 10 oder durch zusÏtzliche D sen zugef hrt wird. Hieraiuf bewegt sich der im dachf¯rmigen Sattel 13 gelagerte Schieber   14    nach oben und greift zwischen die   Bogenhälften ein. Der Schieber    14 kann auch mit Blasluft kombiniert sein (Fig. 2). Die Vereinzelungswalze 3' bewegt sich nun weiter in die in Fig. 2 dargestellte Lage und gibt die innere   Bogenhälfte    20 frei, während die äussere Bogenkante 19 von dem Sauger 15 erfasst wird.

   Während dieses Arbeitsspieles befindet sich der Bogen 17 in Ruhestellung, da sich die gegenläufigen Umfangsgeschwindigkeiten von   Vereinzelungswalze. und Elementenaggregat    aufheben. Der Sauger 15 hat folglich genügend Zeit, die Bogenlage 17 sicher zu ergreifen.   AnscMiessendzieht    er diese auf den dachförmigen Sattel 13, während der Schieber 14 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.



  Vom Sattel 13 wird der Bogen   17    durch nicht dargestellte Mitnehmer abgeschoben. Das Elementenaggregat lÏuft weiter gleichförmig um, wobei die Vereinzelungswalze 2" eine Leerumdrehung ausführt.   DurchdiebeschriebeneArbeitsweisewird    der Bogen mit Hilfe des Elementenaggregates mit seiner geschlossenen Kante voran vom Stapel vereinzelt, gewendet, geöffnet und auf den dachförmigen Sattel   aufgelegt,ohnedassdieVereinzelungswalzen    3 ihre   Drsbrichtung ändern oder der Bogen 17 einer zeitbe-    grenzten ¯bergabe ausgesetzt ist.



   In Fig. 3 ist ein   Elementenaggregat    mit seitlich   angeordnetemStapeldargestellt.    Der dachförmige Auflegesattel 13 ist hierbei an   seiner Spitze mit Blas-    düsen 29   ausgerüstet,sodassdergeöffnete    Bogen 17 durch Blasluft in seiner   offenen Stellung gebalten    wird. Die gleiche Wirkung kann auch in bekannter Weise   durch gesteuerte Bogenteiler    23   (Fig.    4) erzielt werden.

   Oberhalb des dachförmigen Sattels 13 ist eine   Triebrolle    21 gelagert, die, wenn der Bogen 17 geöffnet ist, auf   diesenaufsetzt    und ihn in Zusam  menwirken    mit einem in die Tragwalzen 4   eingelas-    senen Gleitblech 22 auf den dachförmigen Sattel 13 fördert.



   Ein einwandfreies leichtes Abplatzen der   äusse-      r. n Bogenkante    19 von der Vereinzelungswalze 3'ist auch durch eine verspätete Freigabe der inneren   Bogenhälfte    20 (Fig.   5)    möglich. Bei Verwendung von Saugdüsen an der offenen Hinterkante des Bogens wird dieser Effekt erzielt, indem die Saugluft so lange wirkt, bis die innere Bogenhälfte 20 von selbst von der Saugdüse abplatzt.



   Fig. 6 zeigt eine Möglichkeit, den Überfalz, d. h. das   überragendeEnde    der inneren   Bogenhälfte    20 während des Abplatzens der äusseren offenen Bogenkante 19 an der Vereinzelungswalze 3'mit Hilfe einer Bürste 24 zu halten. Als hinteres Schubmittel kann in diesem Fall ein einfacher Anschlag 25 zur   Aniwendung kommen..   



   In den Fig. 7 bis 9 ist eine   Ausfübrungsform des       Elementenaggregates mit ungleichförmig angetriebe-    nen   Vereinzelungswalzen dargestellt.    Die   Umfangs-    geschwindigkeit der   gerade einen Bogen abschälen-    den Vereinzelungswalze 3 stimmt t hierbei  ber die   Zeitdauer des Vereinzelungsvorganges (Walze    3 in Fig. 7 bis 9) mit der Umfangsgeschwindigkeit des   Elementsnaggregateslbis    4 überein.

   Nach dem Vereinzeln des Bogens 17 erhöht sich dann die Um   fangsgeschwindigkeit dieser Vereinzelungswalze    (Walze 3'in Fig. 7), so dass der vereinzelte Bogen 17 zwischen der   äusseren    Bogenleiteinrichtung 12 und den unter ihm   einlaufenddm Tragwalzen    4 nach oben geschoben wird.

   Die Geschwindigkeitscharakteristik ist in Fig. 7 bis 9 so   gewählt,dassaufVUmdrehung    des   Elementenaggregates4Umdrehungder      Vereinzelun ! gssalze 3'erfolgt    ist und in   dieser Stel-    lung die Umfangsgeschwindigkeit der Vereinzelungswalze 3'wieder der Umfangsgeschwindigkeit des   Elementenaggregates entspricht.    Nun verlangsamt sich die Umdrehung der   Vereinzolungswal'ze    3'so, dass sie auf   116    Umdrehung des   Elementenaggregates       nur V Umdrehung ausführt.

   Der inzwischen geöff-    nete Bogen 17 (Fig. 8) wird dadurch vom Elementenaggregat in Richtung des unterhalb angeordneten   dachförmigen Auflegesattels    13 mitgenommen und auf diesen aufgelegt (Fig. 9). Auch hier kann der   Auflegevorgang    durch zusätzliche bekannte Trieb  mittel, z.    B. ein   umlaufendesSaugband26(Fig.    7), eine am Sattel angeordnete   Triebrollc    27 ohne oder mit Gegenrolle 28 (Fig. 8) oder eine am Elementenaggregat angeordnete Triebrolle 21 mit Gleitblech 22 (Fig. 9) beschleunigt werden. Die   Triebrolle    21 kann auch mit einer inder Zeichnung nicht darge   stellten Geigenrolle zusammenarbeiten, die zwischen      dem Elementenaggregat gelagert    ist.



   Alle beschriebenen Möglichkeiten können beliebig miteinander kombiniert werden.



   Auch ist es möglich, den dachförmigen Sattel 13 unterhalb des   Elementenaggregatesoder    an anderer Stelle der   ausseren Kreisbahn    11 des   Elementenag-      gregates anzuordnen. Hieraus    ergibt sich die M¯glichkeit der Verlagerung des Stapels an eine beliebige   Stelle der äusseren Kreisbahn    11. An die Stelle des   Auflegesattels kann    auch eine Vorrichtung treten, die den geöffneten Bogen auf einen abseits   angeorneten    dachförmigen Sattel weiterleitet.



   Die Vereinzelungswalzen 3 können durch Scheiben, Segmente, umlaufende Schwingen oder andere an sich bekannte Mittel ersetzt werden. Die vorderen    Bogenhaltemittel und hinteren Schubmittel können    hierbei auf getrennten, auf einer Achse gelagerten Trommeln, Scheiben oder Segmenten angeordnet sein, so dass bei Formatverstellung nur diese Ele  mentezueinanderverdreht    zu werden brauchen.



     Das Elemenbenlaggrtegat dst nicht, wie    im   Ausfüh-    rungsbeispiel dargestellt, an die Verwendung von drei auf den Umfang verteilte Vereinzelungselemente ge  bunden.    Auch kann das   Elementenaggregatin    an sich bekannter Weise aus einer Schwinge'bestehen.



   Die Tragwalzen 4 können in bekanntr Weise durch beliebige andere Tragelemente, z. B. über Walzen geführte Bänder oder auch   polierte Gleitschic-      nen, ersetzt werden. Bei der Verwendung von    Gleitschienen entfallen zusätzliche Gleitbleche 22. 



   Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde davon   ausgegangem,    die Formatverstellung durch Verschieben des einstellbarem Halters 7 sowie der hinteren Schubmittel 10 zu bewirken. Es ist jedoch auch möglich, den Halter 6 und die   Bogenhaltemittel    9 zu verstellen. Hierbei muss das   Elementenaggregat    1 bis 4 auf den dachförmigen Sattel 13 so eingerichtet werden, dass kurz nach dem   Bogenöffnen    die   tuber-    gabe an den dachförmigen Sattel erfolgt. Letzteres kann auch durch entsprechend   gewählten ungleich-    förmigen   Lauf der Vereinzelungswalzen    3 erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Vereinzeln von gefalzten Bogen oder Bogenlagen von einem Stapel durch ein Ele mentenaggregat, bestehend aus mehreren, auf einer Kurvenbahn unter dem Stapel hinwegbewegten Tragelementen mit mindestens einem zwischengelagerten, den jeweils untersten Bogan oder die unterste Bogsm- lage abschÏlenden Vereinzelungselement, sowie zum Íffnen und Auflegen der Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils unterste Bogen oder die unterste Bogenlage des Stap & Isdurch das ihn bzw.
    sie an der geschlossenen Kante erfassende und vom Stapel ab- schälende Vereinzelungselement ohne Unterbrechung des s F¯rderflusses an den äusseren Umfang des in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Elementenaggregates geleitet, beim Ubergang der offenen Bogen-oder Bogenlageseite vom Vereinzeluangselement zur äusseren Kreisbahn des Elementenaggrejga- tes durch Abspreizen der äusseren Bogen-oder BogenlagehälftegeöffnetunddurchTiiebmittel. auf den dachförmigem Sattel aufgelegt wird.
    UNTERANSPRUCH 1. Verf. ahren nach Patenbanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungselemente nach dem AbschÏlen des jeweils unterstem Bogens oder der untersten Bogenlage mit ungleichf¯rmiger Geschwindigkeit derart angetrieben werden, dass der Bogen oder die Bogenlage zunächst mit erhöhter Geschwin- digkeit an den äusserea Umfang des Elementenaggregates gefördert und anschliessend so verlangsamt wird,,
    dass die Umfang & geschwindigkBitdesjeweiligem Vereinzelungselementes geringer ist als die Umfangs- geschwindigkeit des Elementenaiggregates und da- durch der geöffnete Bogen oder die geöffnete Bogen lage durch die Drehbewegung des Elementenaggregates auf den dachf¯rmigen Sattel oder eine Überleit- vorrichtung gezogen wird.
    PATENTANSPRUCH II VorrichtungzurDurchführungdesVerfahrens nach Patetitanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungselemente (3) mit auf ihrem Umfamg auf das Jeweilige Format ein stellbaren, vorderen Greifmitteln (9) und mit hinteren Schubmitteln (10) abgerüstet und über ihren Umfang mit Bogen-oder Bogenagenleiteimrichtungem (8) versehen sind und an der äusseren Kreisbahn des Elementenaggregates (1 bis 4) eine äussene Bogen- oder Bogenlagenleiteinrichtumg (12) angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCHE 2. Vorrichtumg nach PatentanspruchII,dadurch gekennzeichnet, dass die um die Vereinzelumgsele- mente (3) angeordneten Bagen-oder Bogenlagenein richtumgen ; aus Luftpolstern bestehen.
    3. Vorrichtung nach Patentanspmich II, dadurch gekenmzeichnet,dassdie'um die Vereinzelumgsele- mente (3) angeordneten Bogen-oder Bogenlagenleiteinrichtungen aus angetriebenen oder trieblosen Rollen oder Walzen bestehen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekenrnzeichmet, dass auf den Mantelflächender Vereinzelungselemente (3) Saugdüsen angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausgang der die Vereinzelungselemente (3) umgebenden Bogen-oder Bogenlagenleiteinrichtungen Klemmittel (24) angeordnet sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf der äusseren Kreisbahn (11) des Elementenaggregabes (1 bis 4) ein oder mehrere Uberleitbleche (18) angeordnet simd.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Uberleitbleche (18) mit der Stapelf ormatverstellung verbunden sind.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Elementenaggregat (1 bis 4) oder der dachförmige Auflegesattel (13) mit Triebmitteln (15 ; 21 ; 26 ; 27) versehen ist.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekemizeichnet, dassdieSchuibmittel(10). als Blasdü sen-Greifer ausgebildet sind.
CH950162A 1962-04-30 1962-08-09 Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln und Auflegen von gefalzten Bogen oder Bogenlagen auf einen dachförmigen Sattel CH408970A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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