CH409026A - Brückenartiges, durch Gleichstrom reguliertes Dämpfungsglied - Google Patents

Brückenartiges, durch Gleichstrom reguliertes Dämpfungsglied

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CH409026A
CH409026A CH439763A CH439763A CH409026A CH 409026 A CH409026 A CH 409026A CH 439763 A CH439763 A CH 439763A CH 439763 A CH439763 A CH 439763A CH 409026 A CH409026 A CH 409026A
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CH
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impedance
transformer
attenuator
diodes
regulating
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CH439763A
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Pajgrt Miloslav
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Tesla Np
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
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    • HELECTRICITY
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    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Brückenartiges,   durch Gleichstrom    reguliertes      Dämpfungsglied   Die    Erfindung      betrifft   ein    brückenartiges      Dämp-      fungsglied,   welches durch Gleichstrom regelbar ist und in dem als Regelelemente Dioden angewendet sind. 



  In    Regelkreisen   ist es sehr oft notwendig, die Dämpfung in    bestimmten   Verbindungswegen kontinuierlich zu ändern. Als Regulierglied kann z. B. eine Diode    angewendet   werden, wobei ihre gekrümmte    Strom-Spannungskennlinie   ausgenützt wird, die in    Fig.   1    dargestellt   ist. Der dynamische    (Wechsel-      strom.-)   Widerstand der Diode    Rd   = 
 EMI1.18 
 =    cotg   a ändert sich    mit   der Lage des    Arbeitspunktes   P.

   Der dynamische Widerstand der Diode Rd    verringert   sich mit Vergrösserung des    Regulierungsgleichstromes      1d,   welcher in der    Durchlassrichtung      fliesst.   Durch die Einschaltung einer Doppeldiode in den in der    Fig.   2 dargestellten bekannten Kreis sind Voraussetzungen    zur   Regulierung der Ausgangswechsel=    spannung      U2   des    Dämpfungsgliedes   als der Funktion des    Reguliergleichstromes      1d   gegeben.

   Die    Dämpfung   des    Vierpols      in      Fig.   2 ist dann durch folgende Beziehung    ausgedrückt:   b -    1n   = f    (1d).   Die Schaltung    gemäss      Fig.   2    wird   sehr 
 EMI1.44 
 oft in der    über-      tragungstechnik   zwecks Kompression im    sogenannten      Kompander   angewendet. Eine andere bekannte Schaltung des    Regulierungsgliedes   ist in    Fig.   3 dargestellt.

   Es ist eine Brückenschaltung    mit   zwei    Dif-      ferentialtransformatoren      Trl   und    Tr2,      mit   der Impedanz    Z1   und vier Dioden in    Graetzvollwegschal-      tung.   Der Verlauf des Verhältnisses 
 EMI1.60 
 in Abhängigkeit von    1d   ist    in:      Fig.   4 angedeutet.

   Unter der Voraussetzung, dass die Zahl der Windungen beider Sekundärwicklungen des Eingangstransformators gleich ist    n,   =    n2,   die Zahl der Windungen beider    Primärwicklungen   des Ausgangstransformators gleich ist    n3   = n4 und die (dynamische)    Impedanz   der Dioden Z2 der    Ausgleichsimpedanz      Z1   gleicht, wird der    elektromagnetische   Fluss im Transformator    Tr2   aufgehoben und die Spannung    U2   sinkt auf Null.    (Die      Dämpfung   b ist also    oo.)   Diesem Zustand entspricht im    Diagramm      in.      Fig.   4 der Strom Ido.

   Im praktischen Fall    sinkt   die Spannung    U2   nicht bis auf    Null,   wie    dies   mit der    vollausgezogenen   Linie dargestellt    ist.      Falls   dagegen die Impedanz der Dioden    Z2   von der    Ausgleichsimpedanz      Z1      unterschiedlich   wird, steigt die Spannung    U2,   bis die Dämpfung b das    Minimum   erreicht. 



  Die in den    Fig.   2 und 3    dargestellten   bekannten    Schaltungen   haben jedoch    bestimmte   Nachteile. Das System    gemäss      Fig.   2 wendet zwar aus Sparsamkeitsgründen nur zwei Dioden an, der praktische    Regulierungsbereich   ist jedoch    ungefähr   10mal kleiner als bei den Systemen    mit   vier .

   Dioden gemäss    Fig.   3, wobei noch ausserdem eine grössere Leistungsaufnahme einerseits aus der Stromquelle des    Regulierungsgleichstroms      1d   und    anderseits   aus der    Wechselspannungsquelle   EG    auftritt.   Das.    System   gemäss    Fig.   3 wendet vier Dioden an, was    unwirt-      schaftlich   ist und bestimmte    Nachteile   bei der    Kas-      kadenschaltung   der    Dämpfungsglieder   aufweist, falls ein höherer Regulierungsbereich erreicht werden soll. 



  Die erfindungsgemässe Schaltung nützt    die   Vorteile der    Anwendung   von nur zwei Dioden aus, unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung der Eigenschaften der    in      Fig.   3    dargestellten   Systeme mit vier Dioden.

   Insbesondere    ermöglicht   diese Schaltung einen ausgeglichenen Zustand    (U2      -->   0) auch    in,   dem    Falle   zu    schaffen,   wenn der Strom    Ido   = 0 ist, so    dass   die    erfindungsgemässe      Anordnung   gleichzeitig auch als Expander ausgenutzt werden kann, wo die 

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 Dämpfung b mit steigendem    Jd   schon von    1d   > 0 an sinkt. 



  Das Wesen dieser Anordnung beruht    darin,   dass in dem    Regulierungszweig   nur zwei Dioden derart eingeschaltet sind, dass sie eine Gegentaktschaltung für Wechselstrom und eine Parallelschaltung für Regulierungsgleichstrom bilden, wobei jede von den Dioden mit einer Hilfsimpedanz überbrückt ist, deren Wert zusammen mit der    Diodenimpedanz   im ausgeglichenen Zustand der Brückenschaltung der Hälfte des Wertes der    Ausgleichimpedanz   gleich ist. 



  Um die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen    möglichst   genau beschreiben zu können,    sind   der Beschreibung nachstehend angeführte Abbildungen beigefügt:    Fig.   l: Kennlinie der Diode,    Fig.   2: Bekannte Schaltung des    Dämpfungsgliedes   mit zwei Dioden,    Fig.   3: Bekannte    Schaltung   des    Dämpfungsgliedes   mit vier Dioden,    Fig.   4: Verlauf der Dämpfung des Gliedes gemäss    Fig.   3 in Abhängigkeit vom Regulierungsgleichstrom,    Fig.   5: Ein Ausführungsbeispiel des    Dämpfungs-      gliedes   vom brückenartigen Typ gemäss der    Erfindung,      Fig   6:

   Eine weitere    mögliche   Vereinfachung der Schaltung des erfindungsgemässen    Dämpfungs-      gliedes,      Fig   7: Eine andere mögliche Vereinfachung des    erfindungsgemässen      Dämpfungsgliedes,      Fig.   8:

   Eine    Kaskadenschaltung   von zwei    Dämp-      fungsgliedern   gemäss der    Erfindung.   Eingangs wurde mit    Hilfe   der    Diodenkennlinie   und Darstellung des    Dämpfungsverlaufes   des    Gliedes   in    Abhängigkeit   vom    Regulierungsgleichstrom      1d   in    Fig.   4 die Wirkungsweise der bekannten Schaltungen in den    Fig.   2 und 3 beschrieben.

   Soweit in den Ausführungsbeispielen der    erfindungsgemässen   Anordnung Elemente angewendet sind, die mit denen in den bekannten in    Fig.   2 und 3 dargestellten Anordnungen gleich    sind,   sind sie auch mit den    gleichen   Bezugszeichen bezeichnet. 



  In der    Fig.   5    stellt    EG  die an die Primärwicklung des    Eingangstransformators      Tri   angeschlossene    Wechselstromquelle      dar.   Zu der Sekundärwicklung    ni   des    Eingangstransformators      Trl   ist in Serie die Ausgleichsimpedanz Z, geschaltet und an die Mitte der Sekundärwicklung    n2   ist ein Pol der Stromquelle des Regulierungsgleichstromes    1d   geschaltet.

   Die Sekundärwicklung    n2   des    Eingangstransformators      Trl,   welche durch zwei Dioden mit der Primärwicklung    n3   des Ausgangstransformators    Tr2   verbunden ist, an deren Mitte. der zweite Pol der    Stromquelle   des Regulierungsgleichstroms    1d   angeschlossen ist, bildet den Regulierungszweig der Brücke. Die Sekundärwicklung    ni   des Eingangstransformators    Tri      mit   der Ausgleichsimpedanz    Zl,   die überkreuzt zu der Primärwicklung    n4   des Aus-    gangstransformators      Tri,   angeschlossen ist, bildet den Ausgleichszweig der Brücke.

   Die Spannung    U2   ist die Ausgangsspannung des    Dämpfungsgliedes   an der Sekundärwicklung des Ausgangstransformators    Tr-.   



  Der grundsätzliche Unterschied gegenüber der Schaltung gemäss    Fig.   3 beruht in der Schaltung der Dioden im Regulierungszweig, die so angeschlossen sind, dass sie für die    Wechselstromkomponente   eine Gegentaktschaltung bilden, wobei sie aber vom Standpunkt des Regulierungsstromes parallel geschaltet sind. Die Gleichstromquelle des    Regulierungs-      stromes   ist an die Mitte der Sekundärwicklung    n2   des Eingangstransformators    Trl   und an die Mitte der Primärwicklung    n:;   des Ausgangstransformators    Tr2   angeschlossen.

   Jede der Dioden ist noch mit einer    Hilfsimpedanz   überbrückt, wobei die Impedanz der Diode    zusammen   mit der    Hilfsimpedanz   gleich    1/">   Z:, sein muss, um die Bedingung einer ausgeglichenen    Brücke   in einem breiten Frequenzbereich auch bei der Forderung für    Ido   - 0    (Expandor)   zu erfüllen. Vom Standpunkt des Wechselstromes arbeiten die beiden Dioden in Gegentaktschaltung, welche bekanntlich die durch die geraden Harmonischen verursachte nichtlineare Verzerrung unterdrückt. 



  In der    Fig.   6 ist eine vereinfachte erfindungsgemässe Schaltung    dargestellt.   Dadurch, dass die Sekundärwicklung    n,   des Eingangstransformators    Tri   in Reihe    mit   der Ausgleichsimpedanz    Z1   überkreuzt zwischen die Dioden und die Primärwicklung    n3   des Ausgangstransformators    Tr2   angeschlossen ist, ist die Wicklung n3 des Ausgangstransformators gemeinsam für den Regulierungszweig und den Ausgleichszweig des Gliedes. Dadurch ist die Primärwicklung    n4   in dem    Ausgangstransformator      Tr,   weggefallen. 



  In der    Fig.   7 ist eine weitere Vereinfachung des    erfindungsgemässen      Dämpfungsgliedes   dargestellt, in dem auch die Sekundärwicklung    n,   des    Aus-      gangstransformators      Tri   weggefallen ist. Die Wicklungen n2 und    n3,   die gemeinsam dem Regulierungszweig und dem Ausgleichszweig dienen, sind mit    Hilfe   der Belastungsimpedanz    Z1   gegenseitig überkreuzt verbunden, welche gleichmässig in beiden Armen des Kreuzes zu    1/2      Z1   verteilt ist.

   Diese    Lö-      sung   erfordert jedoch gegenüber der Lösung gemäss    Fig.   6    einen   grösseren    Leistungsbedarf   aus der    Gleichstromregulierungsquelle.   



  Zum Erreichen eines    grösseren   Regulierungsbereiches ist es    möglich,   zwei oder noch mehrere Regulierungssysteme in Kaskade zu schalten. Eine besonders    günstige   Schaltung ist in    Fig.   8 dargestellt, welche durch eine    Kaskadenverbindung   von zwei Grundsystemen gemäss    Fig.   6 ausgebildet ist, aber sparsam nur zwei Transformatoren anwendet. Der Regulierungsbereich reicht hier über das Verhältnis 1 :1000 hinaus. 



  Im Regulierungszweig des Systems gemäss    Fig.   6 wäre es auch möglich, den Ausgangstransformator wegfallen zu lassen,    falls   zugelassen würde, dass der Regulierungsgleichstrom durch die Belastung fliesst. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Brückenartiges, durch Gleichstrom reguliertes Dämpfungsglied, in dessen Regulierzweig Dioden als Regulierungselemente angewendet sind und welches einen eine Ausgleichsimpedanz enthaltenden Ausgleichszweig aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierungszweig nur zwei Dioden aufweist, die derart geschaltet sind, dass sie eine Gegentaktschaltung für Wechselstrom und eine Parallelschal tung für den Regulierungsgleichstrom bilden, wobei jede der Dioden mit einer Hilfsimpedanz überbrückt ist,
    deren Wert zusammen mit der Impedanz der Diode bei ausgeglichenem Stand der Brücke praktisch der Hälfte des Wertes der Ausgleichsimpedanz gleich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Dämpfungsglied gemäss Patentanspruch I, mit einem Transformator am Eingang und am Ausgang des Dämpfungsgliedes, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung des Ausgangstransformators beiden Zweigen der Brücke gemeinsam ist, wobei eine Sekundärwicklung des.
    Eingangstransformators in Reihe mit der Ausgleichsimpedanz zwischen die Dioden und die Primärwicklung des Ausgangstransformators angeschaltet ist. 2. Dämpfungsglied gemäss Patentanspruch 1, mit einem Transformator am Eingang und am Ausgang des Dämpfungsgliedes, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung des Eingangstransformators und die Primärwicklung des Ausgangstransformators beiden Zweigen gemeinsam ist, wobei zwischen die beiden Wicklungen die symmetrisch geteilte Ausgleichsimpedanz überkreuzt geschaltet ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Dämpfungsgliedes gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1 in einer Kas- kadenschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Regulierzweige zwischen einen einzigen Eingangsund Ausgangstransformator geschaltet sind, wobei die beiden Regulierungszweige galvanisch durchgeschaltet sind und zwischen ihnen eine Sekundärwicklung des Eingangs- und eine Primärwicklung des Ausgangstransformators, je in Serie mit einer Ausgleichsimpedanz, angeschaltet sind.
CH439763A 1962-04-18 1963-04-05 Brückenartiges, durch Gleichstrom reguliertes Dämpfungsglied CH409026A (de)

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