CH409107A - Uber den gesamten äusseren Umfang eines Elektromotors, insbesondere für handtragbare Werkzeugmaschinen, sich erstreckendes Grossflächenstaubfilter - Google Patents
Uber den gesamten äusseren Umfang eines Elektromotors, insbesondere für handtragbare Werkzeugmaschinen, sich erstreckendes GrossflächenstaubfilterInfo
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Description
Uber den gesamten äusseren Umfang eines Elektromotors, insbesondere f r handtragbare Werkzeugmaschinen, sich erstreckendes GrossflÏchenstaubfilter
Die Erfindung bezieht sich auf ein über den gesamten Ïu¯eren Umfang eines Elektromotors, insbesondere f r handtragbares Werkzeug, sich erstrek- kendes Gro¯flÏchenstaubfilter.
Es ist an sich bekannt, f r Filter Gewebe zu verwenden. So wurde beispielsweise f r einen Bahnmotor ein Filtertuch vorgesehen, das auf einer besonderen Vorratsrolle aufspulbar ist.
Es ist ferner ein Elektromotor mit Staubfilteranordnung bekannt, bei welchem radial van aussen her eintretende und durch ein sich tuber den gesamten Umfang des Motors erstreckendes Metallfilter gereinigte Kühlluft einem. Kanal zugeführt wird, der konzentrisch den Gehäusemantel umgibt. Aus diesem Kanal tritt die Kühlluft in die offene Kollektorstirnseite der Maschine ein, von wo aus sie im Gegenstrom zwischen der Innenseite des GehÏusemantels und den Íffnungen des Feldpaketes zum Ventilator strömt.
Diese Staubfiltereinrichtung wurde bereits in der Weise weitergebildet, dass auf der Kollektorseite des Masohinengehäuses einer Kappe vorgesehen i) st, die gegen die Stirnseite des Metallfilters unter Zwischen schaltungeinesGummiringesdrückt und die ber das Sohaltergehäuse und die mit Schalter ausgerüstete Zubringerleitung abgestreift werden kann, ohne da¯ die inneren Verbindungsleitungen abzunehmen sind. Diese Staubfiltereinrichtung hat sich gut be- währt.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu- grunde, unter wesentlicher Vereinfachung von Aufbau, Handhabung und Auswechslung des Filters eine höhere Filterleistung und Lebensdauer zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelost, dal3 ein Filterstreifen, der mindes, tens so lang wie der äussere Umfang das Elektromotors und höch- stanssobreitwiedessenLufteinzugsbereich ist, auf einem inneren Zylindersieb. aufgewickelt'und auf einem Ïu¯eren Zylindersieb festgespannt ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zur Erleichterung g eines gestrafften Aufwickelns am Anfang des Filterstreifens ein Haken amgebracht ist, der in ein Loch des inneren Zylindersiebes ein- greift, und dass das Ende des Filterstreifens mit einem Spitzhakan versehen ist, der, in den Filterstreifen eingestochen, seine Spannung aufrechterhÏlt.
Die Erfindung wird nicht berührt t durch ein an sich bekanntes Luftfilter, dessen Flächenausdehnung zw, ar um ein Mehrfaches gr¯¯er ist als die FlÏchenausdehnung des die LufteinlÏsse enthaltenden schmalen Bereiches des MaschinengehÏuses der luftgek hlten Maschine. Denm jenes Luftfilter ist kein Wickelfilter und bedeckt maskenartig nur einen Sektor des MaschinengehÏiuses. Demgege ber ist als Voraus- setzung f r die Erfindung ein grossflächiges Filter zu betrachten, das den Umfang des Motors völlig umgibt.
Nachstehend wird. die Erfindung g anHand der Zeichnung an. einem Ausfühnungsheispiel. erläutert :
Fig. 1 zeigt den halbteiligen LÏngsschnitt, durch eine tragbare Schleifmaschine mit Universal-Motor.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Lini.e A-B von Fig. 1.
Bei, dem dargestellten Ausf hrungsbeispiel ist der Gehäusemjantel l zusammen mit dem beiden Lager- schildarmen 2, dem Lagerschild 3 sowie den Längsrippen 4 aus einem Stick gagoss, en. Die Längs- nppen 4 Idienen zur Bildung der LuftkanÏle 6 und schaffen für das Zylindersieb 5 den erfoztderlichen Abstand. Das Zylindersieb 5 Ibesbeht aus einem gelochten Stahlblech und ist festsitzend ber die Rip- pen 4 gezogen.
Die zur luftdichten Abdeckung des Kollektorraumes 11 dienende Kappe 7 schliesst bei 8 unter satiner Auflage am Umfange des Lagerschil- des 3 gegen Saugluft ab. Hierbei wird die Kappe 7 mittels der Klemmschraube 9 auf Idem Umfang des Lagerschildes festgezogen und bei 10 durch die Rippen 4 zentriert.
Der Filterstreifen, der aus Textil-oder Glasfas, er- gewebe und vorzugsweise aus Nylongewebe als langfaserigem Gewebe besteht, ist mindestens so lang wie der Ïu¯ere Umfang des Elektromotors und höchstns so breit wie dessen Lufteinzugsbereich, der durch die Abstützringe 18 und 19 begrenzt sein kann.
Im Aus±ührungsbeispiel entspricht die Breite des Filterstreifens 12 der Bruite des Lufteinzugsbereiches.
Zur Erleichterung eines gsstrafften Aufwickeins kann am Anfang des Filterstreifens 12 ein Haken 13 angebracht sein. Beim Aufwickeln des Filterstreifens wird dieser Haken 13 in ein Loch des inneren Zylindersiebes 5 eingesteckt. Danach wird der Filterstreifen unter einmaligem oder mehrmaligem Herumschlingen auf dem Siebzylinder 5 aufgewickelt.
Das Ende des Filterstreifens 12 ist, wie aus der Zeichnung ersichttich, mit einem Spitzhaken 14 versehen, der sodann in den bereits gewickelten Fi terstreifen eingestochen wird, um die Wickelspannung aufrechtzuerhalten. Der gelochte Au¯enzylinder 15 wird mittels des Kmehebelverschlusses 16 mit Haken 17 in Auflage auf die beiden Ringansätze 18, 19 betriebssicher festgezogen, die auch dazu dienen, dass der Filterstreifen zur besserenAbdichtung unter diese Rings gestopft werden kann.
In Fig. 1 ist der Verlauf des Luftstromes dlirch Pfeile angedeutet. Wie ersichtlich, geht der Luftstrom durch die Lochung des Aussenzylinders 15 radial durch das Wickelfilter 12 sowie durch dife Lochung des inneren Zylinders 5 in die Luftkanäle 6. Von da gelangt die K hlluft in den Kollektor- raum 11 und durch das MagnetgehÏuse in den Lüf- terraum.
Der mit Staub gesättigte Filterstreifen 12 wird durch Lösen des Verschlusses 16, 17 und nach Abnahme des AuBenzylinders 15, abgawickelt und kann nach Ausklopfen wieder eingesetzt werden.
Es hat sich als empfehlenswert erwiesen, das Zylindersieb 5 aus einem gelochten Stahlblech herzustellen und über die Längsrippen 4 des Motors, die gleichzeitig zur Bildung der Luftkanäle 6 dienen, festsitzend zu ziehen.
Das Motorgehäuse 1 kann zusammen mit den Lagerschildannen 2,'dem Lagerschild 3 und den Längsrippen 4 als ein Gussstück ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH ttber den gesamten äusseren Umfang eines Elektromotors, insbesondere f r handtragbare Werkzeugmaschinen, sich erstreckendes Grossflächenstaubfilter, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filterstreifen (12), der mindestens so lang wie der äussere Umfang des Elektromotors und höchstens so breit wie dessen Lufteinzugsbereich ist, auf einem inneren Zylindersieb (5) aufgewickelt und unter einem äusseren Zylindersieb (15) festgespannt ist.UNTERANSPRUCHE 1. Grossflächenstaubfilter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung eines gestrafften Aufwickelns am Anfang des Filterstreifens (12) ein Haken (13) angebracht ist, der in ein Loch des inneren Zylindersiebes (5) eingreift, und dass das Ende des Filterstreifens (12) mit einem Spitzhaken (14) versehen ist, der, in den Filter streiifen eingestochen, seine Spannung aufrechterhält.2. Grossflächenstaubfilter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Stirnseiten durch das Motorgehäuse (1) in Gestalt von Abstiitzringen (18, 19) bergriffen sind, auf denen das äussere Zylindersieb (15) mittelsKniehebelwirkungfest)- gespannt ist.3. Grossflächenstaubfilter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindersieb (5) aus einem gelochten Stahlblech besteht und über die Längsrippen (4) des Motors, die gleichzeitig zur Bildung der Luftkanäle (6) dienen, festsitzend gezogen ist.4. Gro¯flÏchenstaubfilter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (1) zusam, men mit den Lagerschildarmsn (2), dem Lager- schild (3) und den Längsrippen (4) als ein Guss- stück ausgebildet ist.5. GrossflächenstaubSIter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterstreifen (12) aus Gewebe, z. B. Nylongewebe besteht.
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