CH409169A - Regeleinrichtung an einer elektrischen Kochplatte mit mehreren Heizwiderständen - Google Patents

Regeleinrichtung an einer elektrischen Kochplatte mit mehreren Heizwiderständen

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CH409169A
CH409169A CH264163A CH264163A CH409169A CH 409169 A CH409169 A CH 409169A CH 264163 A CH264163 A CH 264163A CH 264163 A CH264163 A CH 264163A CH 409169 A CH409169 A CH 409169A
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CH
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heating
switch
hotplate
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CH264163A
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Julius Dr Sohns
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Siemens Elektrogeraete Gmbh
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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Description


      Regeleinrichtung    an einer elektrischen Kochplatte mit mehreren     Heizwiderständen       Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei     einer     Regeleinrichtung für elektrische Wärmegeräte mit  Temperaturfühler einen nicht in Wärmekontakt mit  dem Gerät stehenden Schalter durch einen weiteren  nicht in Wärmekontakt mit der     Kochplatte    stehenden  Schalter zu steuern.  



  Die Erfindung befasst sich mit einer Abwandlung  des genannten Vorschlages für eine elektrische  Kochplatte mit mehreren     Heizwiderständen.     



  Die     Erfindung    betrifft eine Regeleinrichtung an  einer elektrischen Kochplatte mit mehreren     Heizwi-          derständen    und mit einem als Temperaturfühler wir  kenden, die Temperatur eines auf der     Kochplatte    ste  henden Topfes oder die Temperatur der     Kochplat-          tenoberfläche    abtastenden temperaturabhängigen  Widerstand und einem nicht in Wärmekontakt mit  der Kochplatte     angeordneten    Schalter, der durch ein  mit mindestens     einer    Heizwicklung     versehenes    wär  meempfindliches Organ gesteuert wird, und besteht  darin,

   dass der mit Folgekontakten für die     Heizwi-          derstände    der Kochplatte ausgerüstete Schalter zum  Zweck des selbsttätigen     17bergangs    vom Anheizen  mit vollem Heizstrom auf     eine        Fortkochleistung    über  einen weiteren, ebenfalls nicht im Wärmebereich der  Kochplatte     angeordneten    Schalter mit Folgekontak  ten gesteuert ist, der     seinerseits    vom Temperaturfüh  ler gesteuert ist.  



  Dabei kann der weitere Schalter, der     vorteilhaft     mit schleichenden Kontakten arbeitet,     ein    Bimetall  schalter mit mindestens einer     Heizwicklung    sein. Be  sondere     Vorteile    ergeben sich dadurch, dass ein als  Temperaturfühler wirkender temperaturabhängiger  Widerstand beim Betrieb der Kochplatte ständig  unter     Spannung    steht, d. h. dass er nicht     mitgetaktet     wird.  



  In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der mit    Folgekontakten ausgerüstete Schalter ein Bimetall  schalter mit mehreren Heizwicklungen, deren     Behei-          zung    durch     die    Folgekontakte des weiteren Schalters  gesteuert ist.  



  Weitere     Einzelheiten    ergeben sich aus der folgen  den Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispiels: Die     Netzspannung    wird an den  Klemmen 1 und 2 zugeführt und speist eine aus dem  Heissleiter 3 und dem festen Widerstand 4 beste  hende     Potentiometerschaltung.    Der Heissleiter 3  dient als Temperaturfühler und steht in Wärmekon  takt mit dem auf der Kochplatte 5 stehenden Koch  gut,     indem    er z. B. gegen den Topfboden gedrückt  wird. Im Falle einer geschlossenen Kochplatte kann  der Temperaturfühler die Temperatur der     Kochplat-          tenoberfläche,    z. B. an     einer    zentralen Stelle, abta  sten.

   Die Kochplatte 5 enthält zwei     Heizwicklungen    6  und 7, von denen die Wicklung 7 eine grössere     Heiz-          leistung,    z. B. 1700 W besitzt und die Wicklung 6  eine     kleinere,    z. B. 300 W. Die     Wicklungen    6 und 7  der Kochplatte 5 liegen über die Schalter 9 und 10  des     Bimetallschalters    11 an Netzspannung. Der       Bimetallschalter    11 enthält ausserdem das     Bimetall     12, das die     Heizwicklungen    13 und 14 besitzt.

   Paral  lel zu dem als Temperaturfühler dienenden     Heisslei-          ter    3 liegt die     Heizwicklung    15 des Bimetalls 16 des       Bimetallschalters    17. Die Stellung des     Bimetalls    16  zu den Kontaktpaaren 18, 19 und 20, 21 ist durch  den     Exzenter    22 einstellbar, welcher der Einstellung  der Solltemperatur dient. Die     Heizwicklungen    13 und  14 des     Bimetallschalters    11 liegen über die Kontakte  18 und 19 und 20, 21 des     Bimetallschalters    17 an  Netzspannung. Die Kontakte 18, 19, 20, 21 sind als  Folgekontakte ausgebildet.  



  Die Wirkungsweise der in der Zeichnung darge  stellten Schaltung ist folgende: Bei Anlegen der Netz-           spannung    an die Klemmen 1 und 2     liegt    bei kaltem  Fühler 3 eine     verhältnismässig    hohe Spannung an der  Heizwicklung 15 des     Bimetallschalters    17. Das Bime  tall krümmt sich und trennt die Kontakte 18, 19 und  20, 21. Gleichzeitig liegen die Wicklungen 6 und 7  der Kochplatte 5 beide an Netzspannung und die  Kochplatte     heizt    mit der vollen Leistung von 2     kW.     Dadurch erwärmt sich das Kochgut und damit auch  der Fühler 3.

   Die     Spannung    an der Heizwicklung 15  des     Bimetallschalters    17 wird kleiner und bei einer  durch den     Exzenter    22 einstellbaren Temperatur       schliessen    die Kontakte 20, 21 und die Heizwicklung  14 des     Bimetallschalters    11 wird vom Strom durch  flossen. Das Bimetall 12 des     Bimetallschalters    11  biegt sich durch und öffnet den Schalter 9 des     Bime-          tallschalters    11.

   Dadurch wird die Heizwicklung 7  der Kochplatte 5 stromlos und die Kochplatte     heizt     nur noch mit der     Heizleistung    der Wicklung 6, die in  dem Beispiel mit 300 W angenommen ist. Wenn die  Leistung von 300 W gerade ausreicht zur Aufrechter  haltung der eingestellten Temperatur, so bleiben die       Bimetalle    16 und 12 in ihrer Lage. Ist die Leistung zu  klein, so wird der Fühler kälter, die Heizwicklung 15  des     Bimetallschalters    17 stärker     beheizt    und die Kon  takte 20, 21 unterbrochen.

   Dadurch     wird    die     Heiz-          wicklung    14 des     Bimetallschalters    11 stromlos und  das Bimetall 12 des     Bimetallschalters    11 kühlt sich  ab. Der Schalter 9 des     Bimetallschalters    11 wird ge  schlossen und der geschilderte Vorgang wiederholt  sich von neuem. Wenn die Leistung von 300 W zu  hoch ist zur Aufrechterhaltung der     gewünschten     Temperatur, so wird der Fühler 3 wärmer und die       Heizleistung    der     Heizwicklung    15 des     Bimetallschal-          ters    17 wird kleiner.

   Das Bimetall wird     kälter    und  schliesst schliesslich die Kontakte 18, 19. Die     Heiz-          wicklung    13 des     Bimetallschalters    11 erhält Strom  und das Bimetall 12 biegt sich weiter durch und öff  net den Schalter 10 des     Bimetallschalters    11. Da  durch wird die Kochplatte stromlos.  



  Die beschriebene Wirkungsweise der in der       Zeichnung    dargestellten Anordnung wirkt als Tem  peraturregelung für Solltemperaturen, die     mit        Hilfe    des  Exzenters 22 einstellbar sind. Der Bedienungsknopf  des Exzenters 22 lässt sich also in Solltemperaturen  eichen.  



  Wird Kochgut erwärmt, das bei ca. 100  kocht,  und wird der Exzenter 22 auf die Solltemperatur von  ca. 100  eingestellt, so     erfolgt    das Ankochen mit  voller     Heizleistung    (im vorliegenden Fall 2000 Watt).  Sobald die Siedetemperatur von ca. 100  erreicht ist,  öffnen die Kontakte 9 des Schalters 11, so dass von  diesem Zeitpunkt an die Heizleistung des     Heizwider-          standes    6 die     Fortkochleistung    ergibt (im vorliegen-    den Falle 300 Watt). Damit die grössere Heizleistung  mit Sicherheit abgeschaltet wird, ist es     vorteilhaft,     zum Kochen eine Temperatur kurz unterhalb der  Siedetemperatur einzustellen.

   Reicht die Wärmelei  stung des Widerstandes nicht aus, um das Sieden des  Kochgutes aufrechtzuerhalten, so sinkt vorüberge  hend die Temperatur, bis die Kontakte 9 des Schal  ters 11 wieder schliessen, worauf ein kurzer     Anheiz-          vorgang    mit voller Heizleistung der Kochplatte ein  setzt. Steigt die Temperatur des Kochgutes über den  Siedepunkt an (z. B. durch     Leerkochen    des Koch  topfes, durch Anbrennen u. dgl-), so     wirken    die Kon  takte 10 des Schalters 11 als     Anbrennschutz,    d. h.  beide Heizwiderstände 6 und 7 der Kochplatte wer  den vom Netz abgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung an einer elektrischen Kochplatte mit mehreren Heizwiderständen und mit einem als Temperaturfühler wirkenden, die Temperatur eines auf der Kochplatte stehenden Topfes abtastenden temperaturabhängigen Widerstand und einem nicht in Wärmekontakt mit der Kochplatte angeordneten Schalter, der durch ein mit mindestens einer Heiz wicklung versehenes wärmeempfindliches Organ ge steuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Folgekontakten für die Heizwiderstände der Koch platte ausgerüstete Schalter zum Zweck des selbsttä tigen übergangs vom Anheizen mit vollem Heiz strom auf eine Fortkochleistung über einen weiteren,
    ebenfalls nicht im Wärmebereich der Kochplatte an geordneten Schalter mit Folgekontakten gesteuert ist, der seinerseits vom Temperaturfühler gesteuert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der weitere Schalter mit schleichenden Kontakten arbeitet. 2. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der weitere Schalter ein Bimetallschalter mit mindestens einer Heizwicklung ist. 3.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit Folgekontakten ausgerüstete Schalter ein Bimetallschalter mit mehre ren Heizwicklungen ist, deren Beheizung durch die Folgekontakte des weiteren Schalters gesteuert ist. 4. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der als Temperaturfühler wirkende temperaturabhängige Widerstand beim Be trieb der Kochplatte ständig unter Spannung steht und die Beheizung einer Heizwicklung des weiteren Schalters steuert.
CH264163A 1962-03-14 1963-03-01 Regeleinrichtung an einer elektrischen Kochplatte mit mehreren Heizwiderständen CH409169A (de)

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