CH409289A - Schrank zum Feilhalten von Waren - Google Patents

Schrank zum Feilhalten von Waren

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Publication number
CH409289A
CH409289A CH1320663A CH1320663A CH409289A CH 409289 A CH409289 A CH 409289A CH 1320663 A CH1320663 A CH 1320663A CH 1320663 A CH1320663 A CH 1320663A CH 409289 A CH409289 A CH 409289A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compartments
goods
cabinet according
cabinet
stamps
Prior art date
Application number
CH1320663A
Other languages
English (en)
Inventor
Hirsch Hans
Hirsch Hermann
Original Assignee
Hirsch Hans & Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hirsch Hans & Soehne filed Critical Hirsch Hans & Soehne
Publication of CH409289A publication Critical patent/CH409289A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F1/00Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
    • A47F1/04Racks or containers with arrangements for dispensing articles, e.g. by means of gravity or springs

Landscapes

  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description


      Schrank    zum     Feilhalten    von Waren    Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrank zum  Feilhalten von Waren und sie bezweckt, die feilgehal  tene Ware einem Beschauer dauernd sichtbar zu  machen, um einem Käufer die Auswahl zu erleich  tern. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin,  die Ware dem Schrank leicht entnehmen sowie ein  Nachfüllen von Ware aus dem Schrank in einfacher  Weise durchführen zu können. Die Erfindung be  zweckt auch, den in dem Schrank vorhandenen Vorrat  sichtbar zu machen, um somit eine Ergänzung dieses  Vorrates ohne besondere und zuweilen schwer durch  führbare Ermittlungen vornehmen zu können.

   Diesen  Zweckbestimmungen soll     erfindungsgemäss    im Wege  einer einfachen und damit wohlfeilen geschmacklich  ansprechenden Konstruktion entsprochen werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass in Fächern zur  Aufnahme von gestapelten Waren ein Stempel zum  elastischen Vorschieben des Warenstapels gegen eine  die Fächer abschliessende, eine Durchsicht freigeben  de Abgrenzung angeordnet ist, welche einen Spalt  zum Entnehmen einer einzelnen Ware freilässt. Das  Entnehmen soll dabei vorzugsweise in einer senkrecht  zur     Vorschubrichtung    liegenden Richtung     erfolgen.-          Die    den Warenstapel aufnehmenden Fächer können  durch eine durchsichtige oder durchscheinende Seiten  wand abgeschlossen werden, welche gegenüber der  vorderen Abgrenzung einen Spalt zur Entnahme einer  einzelnen Ware     freilässt.     



  Die Wände des Schrankes können mit Schriftfel  dern zur Aufnahme von Daten über die in den Fä  chern befindlichen Waren versehen sein.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann  der Schrank etwa die Form eines vierseitigen Prismas    oder     Pyramidenstumpfes    aufweisen, in welchem die  Fächer senkrecht zu seinen Seitenflächen angeordnet  sind. Die Fächer können dabei     etwa    in zwei Reihen  nebeneinander an gegenüberliegenden Seitenflächen  angeordnet werden, so dass die Entnahme einer Ware  an jeder Kante des Prismas oder     Pyramidenstumpfes     möglich ist, wobei die Waren an gegenüberliegenden  Seitenflächen zur Ansicht und Auswahl betrachtet  werden können und der in den Fächern     vorhandene     Warenvorrat an den angrenzenden Seitenflächen  feststellbar ist.

   Um die Auswahl der Waren bzw. auch  den vorhandenen Vorrat leichter überprüfen zu kön  nen, ist es möglich den Schrank auf einem Fuss  drehbar zu lagern.  



  Die Stempel zum Verschieben der Ware sind     z.B.          kolbenartig    ausgebildet und es können ihnen Bügel  federn zugeordnet     sein,    die sich mit Rollen an den  Stempeln abstützen. Die Stempel können dabei eine       kappenartige    Form     aufweisen    und breiter ausgeführt  sein als die Seitenschlitze des Schrankes, womit ein  Herausgleiten der Stempel an den Seitenschlitzen ver  hindert ist.

   Ausserdem sind die Stempel vorzugsweise       zusätzlich    zu ihrem Vorschub entgegengesetzt zur       Vorschubrichtung    kippbar angeordnet, wodurch das  Nachfüllen der Fächer oder das     Zurückgeben    einer  nicht gewünschten Ware in ein Fach erleichtert wer  den. Um das Entnehmen der Ware aus den Fächern  zu erleichtern, können in     Zwischenböden    zwischen  den Fächern an der Stelle der Spalte     Griffausnehmun-          gen    vorgesehen werden.  



  Die Abgrenzungen der Fächer an der Schauseite  und die Seitenwände des Schrankes bestehen zweck  mässig aus Glas und sind herausnehmbar an einem      Boden und einer Decke des     Schrankes        festgehalten.     Weitere Einzelheiten werden an Hand der Zeich  nung näher erläutert, welche eine beispielsweise Aus  führungsform eines Schrankes zum Feilhalten von  Waren schematisch veranschaulicht. Es zeigt:     Fig.    1  eine Vorderansicht eines solchen Schrankes und     Fig.     2 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt.  



  Die in dem Schrank feilgehaltenen Waren 1 wer  den gestapelt von Fächern 2 aufgenommen, die durch       Zwischenböden    3 voneinander getrennt sind und nach  vorne und hinten an Schauflächen durch     z.B.    aus  Glas bestehende Wände 4 und seitlich durch Seiten  wände 5 begrenzt sind, die gleichfalls aus Glas beste  hen. In jedem Fach 2 ist zum Vorschieben der Waren  1 gegen die Wände 4 ein Stempel 6 angeordnet, der  einen Querschnitt entsprechend der Höhe und Breite  des Faches aufweist und     z.B.    eine     kappenartige    Form  besitzt. Jeder Stempel wird durch eine     Feder,    beispiels  weise eine Bügelfeder 7 unter Vermittlung einer Rolle  8 nach vorne bzw. hinten gedrückt.

   Zur Befestigung  der einzelnen Federn 7 kann eine Stange 9 vorgesehen  sein, die sich durch alle Fächer 2 hindurch erstreckt.  



  Die Entnahme einer ausgewählten Ware aus den  Fächern 2 erfolgt durch seitliches Herausziehen im  Sinne der in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeile, also durch  eine Bewegung senkrecht zur     Vorschubrichtung    der  Waren 1 in den Fächern 2. Um diese Entnahme zu  erleichtern, weisen die seitlichen Wände 5 gegenüber  der     Vorder-    bzw. Rückwand 4 einen Spalt 10 und  die     Vorder-    bzw. Rückwand 4 gegenüber den Seiten  wänden 5 einen Spalt 11 auf. Ausserdem sind in den  Zwischenböden 3     Griffausnehmungen    12 angeordnet.  



  Nach dem Herausnehmen einer Ware 1 aus einem  Fach 2 werden die in dem Fach noch vorhandenen  Waren durch den Stempel 6 unter Wirkung der Feder  7 und der Rolle 8 nach vorne bzw. hinten gegen die       Vorder-    bzw. Rückwand 4 geschoben. Die Rolle 8       erleichtert    dabei die Kraftübertragung von der Feder  7 auf den Stempel 6. Sollte eine Ware 1 nach näherer  Betrachtung von einem Kunden nicht gewünscht wer  den, dann ist es möglich, diese Ware in ihr Fach       wieder    zurückzugeben, indem im Bereich der Spalten  10 und 11 auf den im Fach noch vorhandenen Wa  renstapel ein Druck ausgeübt wird.

   Durch diesen  exzentrischen Druck wird der Stempel 6 entgegenge  setzt zu seiner     Vorschubrichtung    gekippt, so dass die  Ware hinter die entsprechende Wand 4 wieder in ihr  Fach entgegengesetzt zu den in     Fig.    1 eingezeichneten  Pfeilen zurückgeschoben werden kann.  



  Der in einem Fach 2 vorhandene     Warenstapel     kann durch die Seitenwände 5 hindurch betrachtet  und daher ein rechtzeitiges Nachbeschaffen und Nach  füllen einer bestimmten Ware veranlasst werden. Der  Stempel 6 selbst zeigt an, sobald ein Fach vollkommen  entleert ist. Die Höhe des Stempels 6 ist dabei so  gewählt, dass ein seitliches Herausziehen durch den  Spalt 10 verhindert erscheint.  



  Die Wände 4 und 5 sind an einer Decke 13 und  einem Boden 14 des Schrankes herausnehmbar festge  halten. Die Decke und der Boden sind durch Träger    15 untereinander verbunden, wobei die Träger 15 auch  zum Festhalten der Zwischenböden 3 dienen. Der  Schrank selbst weist     z.B.    die Form eines schlanken       Pyramidenstumpfes    auf, so dass die schräggestellten  Wände 4 eine gute Sicht auf die in den Fächern 2  gestapelten Waren 1 zulassen. Um beide Wände 4  jeweils einem Beschauer zukehren zu können, ist der  Schrank auf einem Fuss 16 drehbar unterstützt. Diese       Drehbarkeit    erleichtert auch die Feststellung des in  jedem einzelnen Fach vorhandenen Warenvorrates.  



  Die übersichtlich feilgehaltenen Waren erleichtern  einerseits einem Kunden eine Auswahl, anderseits ist  für einen Verkäufer der vorhandene Warenvorrat in  den einzelnen Warensorten, wie bereits erwähnt, in  einfacher Weise zu überwachen, so dass Nachbestel  lungen rechtzeitig veranlasst werden können. Die Er  findung ist nicht auf die beispielsweise Ausführungs  form des in der Zeichnung dargestellten Schrankes  beschränkt. Der erfindungsgemässe Schrank kann     z.B.     auch in ein Verkaufspult eingebaut werden. Ferner ist  es möglich, einen Schrank um eine waagrechte Achse  drehbar anzuordnen. Ebenso kann die Gestaltung der  Form des Schrankes und sein konstruktiver Aufbau  geändert, insbesondere der feilzuhaltenden Ware     ange-          passt    werden.

   An Stelle von Wänden aus Glas können  Abgrenzungen aus Leisten oder Drähten gewählt  werden u. ä. mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schrank zum Feilhalten von Waren, dadurch ge kennzeichnet, dass in Fächern zur Aufnahme von gestapelten Waren ein Stempel zum elastischen Vor schieben des Warenstapels gegen eine die Fächer abschliessende, eine Durchsicht freigebende Abgren zung angeordnet ist, welche einen Spalt zum Ent nehmen einer einzelnen Ware freilässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächer durch eine durchsich tige Seitenwand abgeschlossen sind, welche gegenüber der vorderen Abgrenzung einen Spalt zur Entnahme einer einzelnen Ware freilässt. 2. Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wände mit Schriftfeldern zur Aufnahme von Daten über die in den Fächern befindlichen Waren versehen sind. 3.
    Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form eines vierseitigen Prismas oder Pyramidenstumpfes aufweist, in wel chem die Fächer senkrecht zu seinen Seitenflächen angeordnet sind. 4. Schrank nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Reihen Fächer nebeneinander an gegenüberliegenden Seitenflächen angeordnet sind. 5. Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er auf einem Fuss drehbar ge lagert ist. 6. Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempel kolbenartig ausge bildet und ihnen Bügelfedern zugeordnet sind, die sich mit Rollen an den Stempeln abstützen. 7.
    Schrank nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempel eine kappenartige Form aufweisen und breiter sind als die Seitenschlitze des Schrankes. B. Schrank nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempel zusätzlich zu ihrem Vorschub entgegengesetzt zur Vorschubrichtung kippbar an geordnet sind. 9. Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenböden zwischen den Fächern an der Stelle der Spalte mit Griffausnehmun- gen versehen sind. 10.
    Schrank nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgrenzungen der Fächer und die Seitenwände aus Glas bestehen und heraus nehmbar an einem Boden und einer Decke des Schrankes festgehalten sind.
CH1320663A 1963-10-14 1963-10-28 Schrank zum Feilhalten von Waren CH409289A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT822263A AT249310B (de) 1963-10-14 1963-10-14 Vorrichtung zum Feilhalten und Ausgeben von gestapelten Waren

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CH409289A true CH409289A (de) 1966-03-15

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ID=3603597

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CH1320663A CH409289A (de) 1963-10-14 1963-10-28 Schrank zum Feilhalten von Waren

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DE (1) DE1918531U (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8808556U1 (de) * 1988-07-04 1988-08-18 Hermann Hirsch Leder- und Kunststoffwarenfabrik, Klagenfurt, Kärnten Vorrichtung zum Zurschaustellen von Waren

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Publication number Publication date
AT249310B (de) 1966-09-12
DE1918531U (de) 1965-06-24

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