CH409653A - Druckluftbremsanlage - Google Patents

Druckluftbremsanlage

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Publication number
CH409653A
CH409653A CH437464A CH437464A CH409653A CH 409653 A CH409653 A CH 409653A CH 437464 A CH437464 A CH 437464A CH 437464 A CH437464 A CH 437464A CH 409653 A CH409653 A CH 409653A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake system
compressed air
valve body
air brake
control chamber
Prior art date
Application number
CH437464A
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English (en)
Inventor
Knecht Alfred
Original Assignee
Bremstechnik Ag
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Publication date
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Publication of CH409653A publication Critical patent/CH409653A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/12Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
    • F16T1/14Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure involving a piston, diaphragm, or bellows, e.g. displaceable under pressure of incoming condensate
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/002Air treatment devices
    • B60T17/004Draining and drying devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


      Druckluftbremsanlage       Die Erfindung betrifft eine     Druckluftbremsanlage     mit einem Ablassapparat für Kondenswasser, welches  die nachteiligste Nebenerscheinung an solchen Anla  gen ist. Es sind     Abscheider    für Kondenswasser be  kannt, welche aber nicht sehr leistungsfähig sind.  Meist liegt die Ursache ungenügender Leistungsfä  higkeit darin, dass der     Abscheider    mit dem Druck  regler zusammen eine Einheit bildet und aus     räumli-          chen    Gründen nicht genügend gross gebaut werden  kann.

   Man hat daher auch schon vom Druckregler  unabhängige     Abscheider    so gross ausgeführt, dass sie  eine genügende     Kondenswasser-Abscheidung    ge  währleisten. Diese     Abscheider    müssen aber perio  disch durch manuelles Schalten entleert werden, sei  es durch     Öffnen    eines Ablasshahns oder über kom  plizierte Betätigungsmittel. Dabei ist vor allem die  menschliche Unzuverlässigkeit nachteilig.  



  Diesem Nachteil begegnet die     vorliegende    Erfin  dung durch die Automatisierung des     Kondenswasser-          Ablasses.    Zu diesem Zweck ist der Ablassapparat  der     Druckluftbremsanlage    derart ausgebildet, dass  das mit einer nach aussen führenden Ablassöffnung  versehene     Apparatgehäuse    einen einzigen Hohlraum  umschliesst,

   den ein zum Schliessen und zum     Öffnen     der Ablassöffnung     betätigbarer        Ventilkörper    in eine  mit einem unter veränderlichem Luftdruck stehenden  Sammelraum für Kondenswasser verbundene Steuer  kammer und eine bei geöffneter     Ablassöffnung    durch  die letztere mit der Atmosphäre verbundene Ablass  kammer unterteilt ist, wobei die Trennung der beiden  Kammern nur durch ein wenigstens ausreichendes  Druckgefälle von der Steuerkammer zur     Ablasskam-          mer        aufhebbar    ist, wogegen ein Druckgefälle     in    der  umgekehrten Richtung die     Ablassöffnung    automa  tisch öffnet.

      Der Erfindungsgegenstand wird     anschliessend    an  einem Ausführungsbeispiel     anhand    der     beiliegenden     Zeichnung näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen     Kondenswasser-Ablassapparat          im        Axialschnitt    und       Fig.    2 und 3 zeigen je schematisch einen     Teil     einer     Druckluftbremsanlage    mit     unterschiedlich    an  geordnetem Ablassapparat.  



  Das niedrige Gehäuse des in     Fig.    1 veranschau  lichten     Kondenswasser-Ablassapparates    besteht aus  zwei zusammenpassenden, kreisförmigen Tellerscha  len 1 und 2, die mit     aufeinanderliegenden        Randflau-          scheu    3 und 4 dicht miteinander verbunden sind. Die  obere Gehäuseschale 1 ist mit einem am Schalenbo  den angeordneten     Einlassstutzen    5 mit Gewinde an  der     Druckluftbremsanlage    angeschlossen, z.

   B.     ge-          mäss        Fig.2        unmittelbar    am untern Ende des     Kon-          denswasser-Abscheiders    6 oder gemäss     Fig.    3 unmit  telbar am Boden des     Druckluftbehälters    7, was dank  der besonders geringen Bauhöhe und bescheidenem  Gewicht des Ablassapparates möglich ist.

   Die untere  Gehäuseschale 2 ist an der     tiefsten    Stelle des Scha  lenbodens     gegeber    dem Gewindestutzen 5 mit einer  Ablassöffnung 8 versehen, welche durch den Hals 9  eines im Gehäusehohlraum     befindlichen    Ventilkör  pers 10 an dem die Öffnung 8 umgebenden Sitz 11  dicht schliessbar ist.  



  Der Ventilkörper 10 besitzt oben auf dem Hals 9  eine     membranartige    Scheibe 12, deren gegen den  Boden der Gehäuseschale 1 vorstehende, kreisför  mige     Aussenrandlippe    13 an dem durch den Schalen  boden gebildeten Sitz 14 dichtschliessend     anliegt,    in  dem der elastische     Ventilkörper    10 zwischen den Sit  zen 11 und 14 durch das Gehäuse 1, 2 unter     einer     bestimmten     Vorspannung    gehalten ist. Durch den           Ventilkörper    10 wird der vom Gehäuse umschlossene  einzige     Hohlraum        in    eine obere Steuerkammer 15  und eine untere Ablasskammer 16 unterteilt.  



  Im Betrieb der Bremsanlage     fliesst    Kondenswas  ser aus dem     Abscheider    6 bzw. dem     Druckluftbehäl-          ter    7 in die Steuerkammer 15, in welcher jeweils der  gleiche veränderliche     Druck    wie im     Abscheider    bzw.       Druckluftbehälter    herrscht.

   Ergibt sich durch Druck  anstieg im     Sammelraum    für Kondenswasser und  somit in der Steuerkammer 15 ein     Druckgefälle    von  dieser zur Ablasskammer 16, welches die     Vorspan-          nung    im     Ventilkörper    10     überwindet,    so weicht die       membranartige        Ventilkörperscheibe    12 mit ihrer  Randlippe 13 automatisch etwas vom Sitz 14     zurück,     wobei der Überdruck Kondenswasser und auch       Druckluft    in die Ablasskammer 16 ausstösst, bis das       Druckgefälle    soweit     vermindert    worden ist,

   dass die       Vorspannung    wieder überwiegt und die Lippe 13 auf  den Sitz 14 presst. Sinkt der     Druck    in der Steuer  kammer 15 in einem Ausmass, dass sich ein Druck  gefälle in umgekehrter Richtung von der     Ablasskam-          mer    16 zur Steuerkammer 15 ergibt, so bewirkt dies,  dass der Hals 9 des Ventilkörpers 10 automatisch  von seinem Sitz 11 abgehoben, der Ablassraum 16  mit der Atmosphäre verbunden und Kondenswasser  durch die Ablassöffnung 8 ausgestossen wird, wo  durch das     Druckgefälle    vermindert und die     Ablass-          öffnung    wieder geschlossen wird.  



  Aus dem Hals 9 des Ventilkörpers 10 erstreckt  sich ein Stössel 17 durch die     Ablassöffnung    8 nach  aussen, damit der     Ventilkörper    auch manuell zum  Ablassen von Kondenswasser vom Sitz 11 abgehoben  werden kann. Wenn dabei die Steuerkammer unter       Überdruck    steht, entleert sich das Kondenswasser  auch aus derselben in die     Ablasskammer.     



  Um schon bei     verhältnismässig    geringen     Druck-          änderungen,    wie sie insbesondere im     Druckluftbe-          hälter    auftreten, den Ablassapparat zur automati  schen Betätigung zu bringen, ist vorzugsweise der  mittlere Durchmesser des     Ventilkörpersitzes    14  mehrfach grösser als der mittlere Durchmesser des  Ventilsitzes 11.  



  Es ist ohne weiteres einzusehen, dass sich der     be-          schriebene    Ablassapparat für Kondenswasser in  lediglich     konstruktiv    angepasster Form auch direkt  unten in den Gehäusetopf eines bisher nur für Hand  betätigung eingerichteten     Kondenswasser-Abschei-          ders    einbauen lässt.  



  Der Ventilkörper könnte gemäss einer Ausfüh  rungsvariante als im     Apparatgehäuse    verschiebbarer  Kolben ausgebildet sein, der in dem die     Ablassöff-          nung    schliessenden Sinne z. B.     steuerkammerseitig     durch     eine    Schraubenfeder elastisch nachgiebig bela  stet     ist    und an seinem Umfang als der Trennungs  stelle zwischen den beiden Kammern eine Dichtungs  manschette aufweist, die nur abdichtet, wenn von der  Ablasskammer zur Steuerkammer ein     Druckgefälle     besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckluftbremsanlage mit einem Ablassapparat für Kondenswasser, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einer nach aussen führenden Ablassöffnung ver sehene Apparatgehäuse einen einzigen Hohlraum um- schliesst, den ein zum Schliessen und öffnen der Ab- lassöffnung betätigbarer Ventilkörper in eine mit einem unter veränderlichem Luftdruck stehenden Sammelraum für Kondenswasser verbundene Steuer kammer und eine bei geöffneter Ablassöffnung mit der Atmosphäre verbundene Ablasskammer unter teilt,
    wobei die Trennung der beiden Kammern nur durch ein wenigstens ausreichendes Druckgefälle von der Steuerkammer zur Ablasskammer aufhebbar ist, wogegen ein Druckgefälle in der umgekehrten Rich tung die Ablassöffnung automatisch öffnet. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckluftbremsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper ela stisch ausgebildet und zwischen seinem Sitz an der Ablassöffnung und seinem Sitz an der Trennungs stelle zwischen den beiden Kammern unter Vorspan- nung gehalten ist.
    2. Druckluftbremsanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper mit einem Fortsatz für manuelle Betätigung durch die Ablassöffnung nach aussen vorsteht. 3. Druckluftbremsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablassapparat steuerkarnmerseitig unmittelbar an der Unterseite des Druckluftbehälters der Bremsanlage angeschlossen ist.
    4. Druckluftbremsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Durchmes ser des Ventilkörpersitzes an der Trennungsstelle zwischen beiden Kammern mehrfach grösser als der mittlere Durchmesser des Ventilkörpersitzes an der Ablassöffnung ist. 5. Druckluftbremsanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Trennungs stelle zwischen beiden Kammern zusammenwirkende Teil des Ventilkörpers als membranartige Scheibe ausgebildet ist.
    6. Druckluftbremsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablassapparat steuerkammerseitig unmittelbar an den Kondenswas- serabscheider der Bremsanlage angebaut ist. 7. Druckluftbremsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper als im Gehäuse verschiebbarer Kolben ausgebildet ist, der in die Ablassöffnung schliessendem Sinne elastisch belastet ist und dann an der Trennungsstelle zwischen den beiden Kammern eine Abdichtung bildet, wenn ein Druckgefälle von der Ablasskammer zur Steuer kammer besteht.
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