CH409745A - Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen - Google Patents
Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von BetonfertigteilenInfo
- Publication number
- CH409745A CH409745A CH54663A CH54663A CH409745A CH 409745 A CH409745 A CH 409745A CH 54663 A CH54663 A CH 54663A CH 54663 A CH54663 A CH 54663A CH 409745 A CH409745 A CH 409745A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- dependent
- steaming
- steaming tunnel
- tunnel according
- sections
- Prior art date
Links
- 238000010025 steaming Methods 0.000 title claims description 48
- 239000011178 precast concrete Substances 0.000 title claims description 18
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 10
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 8
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 8
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 15
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 13
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 4
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 2
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 2
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 230000002262 irrigation Effects 0.000 description 1
- 238000003973 irrigation Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/24—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
- B28B11/245—Curing concrete articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B15/00—General arrangement or layout of plant ; Industrial outlines or plant installations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Bedampfungstannel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen Die Erfindung betrifft einen Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertig teilen, die mittels eines Fördermittels durch den Tun nel geführt werden.
Bedampfungstunnels dieser Art sind in Beton werken als Teil stationärer Betriebseinrichtungen zum Herstellen von Betonfertigteilen bekannt. Durch die Dampfbehandlung der Betonfertigteile in den Be- dampfungstunnels wird erreicht, dass bei einfachem Betriebsablauf die Formen infolge des schnellen Ab bindens und Erhärtens des Betons sehr bald wieder verwendet werden können und dass die Güte der Be tonfertigteile verbessert wird.
Die gefüllten Formen werden durch den bekann ten Bedampfungstunnel auf Wagen transportiert und durchlaufen dabei nacheinander eine Anwärm-, eine Bedampfungs- und eine Abkühlzone. Der Bedamp- fungstunnel ist verhältnismässig lang: ein Umsetzen an einen anderen Einsatzort ist offenbar nicht vorge sehen.
Es sind auch ortsveränderliche Anlagen zur Her stellung von Betonfertigteilen bekannt, die beispiels weise durch Aufbau auf einem Schiffsrumpf trans portfähig sind. Es handelt sich hier ebenfalls um ge schlossene Anlagen, die nicht an beliebiger Stelle montiert und wieder demontiert werden können.
Bei der bekannten Fertigung von Betonfertigtei len unter Anwendung eines Bedampfungstunnels in Betonwerken, die im allgemeinen von der Baustelle räumlich getrennt sind, wird es als Nachteil empfun den, dass die Betonfertigteile zur Baustelle transpor tiert werden müssen, was besonders stört, wenn es sich um grosse Betonfertigteile, insbesondere um sol che aus Schwerbeton handelt.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer den, die von der Werksfertigung her bekannte Dampfbehandlung der Betonfertigteile in Bedamp- fungstunneln auch auf der Baustelle anwenden zu können. Dazu ist es notwendig, den Bedampfungs- tunnel ohne grossen Aufwand von einer Baustelle zur anderen umsetzen zu können.
Die Erfindung besteht darin, dass der Bedamp- fungstunnel in auf der Strasse transportierbare Ab schnitte unterteilt ist, die durch einen oder mehrere Zwischenböden ausgesteift sind.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Bedampfungstunnels ohne Beeinträchtigung der Funktion kürzer ausgeführt werden können, wenn Zwischenböden eingezogen werden, so dass die zu bedampfenden Betonfertigteile in mehreren Ebenen oder Etagen durch den Bedampfungstunnel trans portiert werden können. Die Erfindung nutzt die so funktionell wesentlichen Zwischenböden zugleich statisch zur Aussteifung. So gelingt es, transportier bare Abschnitte zu schaffen, die hinreichend steif sind, um alle Transportbeanspruchungen aufzuneh men.
Der Bedampfungstunnel weist somit den Vorteil auf, dass er weniger Grundfläche bei gleicher Kapa zität beansprucht, was für Baustellen unter Umstän den besonders wichtig ist, und infolge seiner geringe ren Länge auch in kürzester Zeit auf- und abgebaut werden kann. Mit ihm ist es möglich, auch im Winter bei Frost eine Fertigung auf der Baustelle unschwer durchzuführen.
Um die Zuleitung des Dampfes zu ermöglichen, können alle oder zumindest einige der Abschnitte mit Anschlussstutzen versehen sein, über welche die Dampfversorgung erfolgt. Weiterhin können Vor richtungen zum Regeln der relativen Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Bedampfungstunnels angeordnet sein, um den Innenraum in eine Anwärmzone, eine Bedampfungszone und eine Abkühlzone zu untertei- len, wobei vor der Anwärmzone und nach der Ab kühlzone je eine Schleuse angeordnet sein kann.
Die Unterteilung kann durch Schotten oder Rolladen er folgen. Eine derartige Unterteilung ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, da auch bei einem nicht un terteilten Tunnel, durch den die Formteile konti nuierlich hindurchgefördert werden, eine einwand freie Dampfhärtung möglich ist.
Die Gestaltung der Fördermittel ist bei dem Be- dampfungstunnel beliebig. Insbesondere können in bekannter Weise als Fördermittel für die Fertigteile auf Schienen fahrende Wagen dienen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen erfin dungsgemässen Bedampfungstunnel zum Beschleuni gen des Abbindens von Betonfertigteilen auf Baustel len, bei dem die kanalförmige Durchlauftrockensta- tion aus im wesentlichen prismatischen, stirnseitig offenen Abschnitten aufgebaut ist,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-B durch den Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 3 entsprechend der Fig.2 eine andere Aus führungsform einer erfindungsgemässen Anlage, Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Abschnitt mit einem Transportfahrzeug, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Gegen standes der Fig. 2 und Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Gegenstand der Fig. 5.
Der in den Figuren dargestellte Bedampfungstun- nel dient zum Beschleunigen des Abbindens von Be- tonfertigteilen auf Baustellen und ist einer Betonauf- bereitungsanlage mit Füllstation 1 zugeordnet. Die Betonaufbereitungsanlage besteht aus den beiden Mischern 2, 3 und diesen zugeordneten Silos 4, 5 so wie einem Sieb 6.
Der Füllstation ist ein kanalförmi- ger Bedampfungstunnel 7 mit Transporteinrichtungen 8 für die gefüllten Formen 9 nachgeschaltet, an die sich eine Entleerungsstation mit einer Vorrichtung zur Trennung der abgebundenen Betonfertigteile von den Formen 9 anschliesst. Der Bedampfungstunnel 7 ist aus im wesentlichen prismatischen, stirnseitig offenen Abschnitten mit eingebauten Zwischenböden 12 aufgebaut, die in der Förderrichtung aneinander gereiht sind.
Die Abschnitte 11 sind bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 im wesentlichen prismati schen Kästen ohne Stirnwände und zumindest teil weise mit Anschlussstutzen 13 versehen und mit die sen, wie die Figur zeigt, über Schläuche 14 an eine Warmluft- oder Dampferzeugungsanlage 15 ange schlossen.
Der Bedampfungstunnel ist mit Vorrich tungen 16, die strichpunktiert dargestellt sind, zur Regelung der Luftfeuchtigkeit versehen. über Schot ten 17 oder Rolladen ist der Bedampfungstunnel 7 in eine Anwärmzone <I>A,</I> eine Bedampfungszone <I>B</I> und eine Abkühlzone C unterteilbar und verschliessbar. Um den Verlust von Heissluft oder Dampf zu redu- zieren, ist der Anwärmkammer A eine weitere als Kammer ausgebildete und mit Schotten 17 oder Rol laden verschliessbare Schleuse vorgeschaltet.
Eine derartige Anordnung kann jedoch auch hinter der Abkühlkammer C verwirklicht werden, was in der Figur nicht dargestellt ist. Der Bedampfungstunnel 7 ist in Transportrichtung der gefüllten Formen 9 mit Gefälle angelegt. Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, ist die Transporteinrichtung 8 auf den Förderböden da durch verwirklicht worden, dass auf diesen Schienen 8a befestigt sind, auf denen Wagen 8b für die For men 9 laufen. Unter den Förderböden 12 ist eine Transporteinrichtung 18 zur Rückbeförderung der Formen 9 vorgesehen.
Diese Transporteinrichtung 18 besteht im Ausführungsbeispiel aus Schienen 18a, zwischen denen ein Vorzieher 18b angeordnet ist. Nach der Fig. 2 sind die Abschnitte aus Stahlbeton 19 gefertigt und innenseitig mit einer Isolierung 20 versehen.
Die Figur 3 zeigt, dass die Abschnitte<B>11</B> aus doppelwandigen Stahlblechen 21 mit einer entspre chenden Aussteifung 22 aufgebaut und zwischen die Stahlbleche 21 die Isolierung 20 angeordnet ist. Nach den Figuren 2 und 3 sind die Abschnitte 11 über Spindeln 23 gegen den Boden 24 abstützbar und mit abnehmbaren Rädern 25 versehen. Vor und hinter dem Bedampfungstunnel sind Hubmittel 26 zum Be schicken und Entnehmen der Formen 9 in und aus den einzelnen Zwischenböden 12 gebildeten Etagen vorgesehen. Im Bereich der Hubmittel 26 sind die Zulaufschienen 27 für die Zwischenböden 12 seit wärts ausschwenkbar und zu diesem Zweck mit ent sprechenden Kontergewichten versehen.
Die Vor richtung 10 zur Trennung der Formen von den Be tonfertigteilen 28 besteht im Ausführungsbeispiel aus einer Hydraulikpresse. Wie die Figur 1 zeigt, ist die Betonaufbereitungsanlage in einem Zelt 29 unterge bracht und dieses an den Bedampfungstunnel 7 ange schlossen.
Die Anlage nach den Figuren 1-4 arbeitet fol- gendermassen: Vor der Betonaufbereitungsanlage werden die Formen 9, die sich auf dem Wagen 8b befinden, ge säubert, bewehrt und erhalten die erforderlichen In stallationen für die elektrischen Anlagen, Bewässe rung und Kanalisationsleitungen, Belüftungs- und Entlüftungssteine, Türzargen und Fenster werden eingelegt und Aussparungen für Türen und Fenster durch Abdecken oder Einlegen von Formstücken gesichert. Anschliessend werden die Formen über die Hubvorrichtung 26 angehoben und der Füllstation 1 unter dem Mischer 2 zugeführt.
Da den gehobenen Formen 9 die durchlaufenden Schienen 8a im Wege sind, werden die Schienen durch eine Hebevorrich tung mit Kontergewichten seitlich ausgeschwenkt und, sobald die Formen 9 durchgeschoben sind, wie der eingeschwenkt.
Unter dem Mischer 1 wird in die Form 9 die Leichtbetonfüllung eingeführt. Anschliessend läuft die Form zum Mischer 3 und erhält an dieser Stelle die Schwerbetonfüllung bzw. den fertigen Aussen putz. Die Form 9 läuft dann unter ein Rüttelsieb 6, um den Kratz- oder Steinputz zu erhalten. Dieser wird anschliessend mit seiner halben Kornstärke in die frische Mischung eingewalzt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, an dieser Stelle die Betonfer tigteile mit Mosaiken zu belegen. Nach dem jeweils drei Formen fertiggegossen worden sind, laufen die selben gleichzeitig in die Schleuse D ein.
Da die Schienen 8a mit Gefälle angelegt sind, ist für die Fortbewegung der Wagen 8b kein besonderer An trieb erforderlich. Anschliessend durchlaufen die Formen, die durch die Schotten 17 unterteilte Durch lauftrockenstation 7. Für die Schotten 17 oder Roll- laden ist im Ausführungsbeispiel ein elektrisch betrie bener Antrieb vorgesehen, der gleichzeitig eine Hand kurbel zur Handbetätigung aufweist. Die Anwärmzone steht unter einem geringen Überdruck von etwa 0,5 atü und weist eine Temperatur von etwa 20 bis 40'C auf.
In der Hauptbedampfungszone B wird mit einem etwas grösseren Druck gearbeitet, und auch die Tem peratur ist in dieser auf 65 bis 80 gesteigert worden. In der nachgeschalteten Abkühlzone sinkt die Tem peratur wiederum auf 20 bis 40 C ab. Die Durch laufzeit für diese drei Kammern beträgt im Mittel etwa 7 Stunden. Die Hydraulikpresse 10 entfernt am Ende der Anlage die Betonfertigteile aus den Formen 9.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, werden die Be tonfertigteile von einem Autokran 32 ergriffen und an einen nichtgezeichneten Turm-Drehkran weiterge geben oder gelagert. Anschliessend ergreift eine wei tere Hubvorrichtung 26 den Formkasten 9 mit sei nem Wagen 8b und setzt diesen auf die unter den Abschnitten 11 befindlichen Schienen 18a ab, worauf er über den Vorzieher 18b in die Ausgangsstellung zurückbefördert wird. Die einzelnen Abschnitte 11 weisen zweckmässig eine Länge von vier bis sechs Metern auf und können somit in einfacher Weise als Anhänger transportiert werden. An der Baustelle werden die Spindeln 23 ausgefahren und stützen die Abschnitte 11 gegen den Boden 24 ab.
Nach dem Entfernen der Räder 26 werden die Abschnitte 11 wieder auf den Boden 24 abgesenkt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, wie die Figur 4 zeigt, dass die Abschnitte 12 mit Aufhängemitteln 36 und/ oder Abstützmitteln versehen sind, und mit diesen an eine heb- und senkbare Brücke 34 eines Trans portfahrzeuges 35 angeschlossen sind.
Bezüglich der Gestaltung der Abschnitte 11 ist die folgende Abwandlung von besonderer Bedeutung: Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, können die Abschnitte 11 auch aus an beiden Stirnseiten offenen, hohlen, prismatischen Basiskörpern lla be stehen, deren lichter Querschnitt den Transportmit teln mit den Formen 9 angepasst ist. Auf jeden Basiskörper lla sind zusätzliche, einen gleichgrossen lichten Querschnitt freilassende, einen U-förmigen Querschnitt aufweisende, die einzelnen Etagen bil dende Aufsatzkörper 11b aufgesetzt.
Der untere Auf satzkörper 11b ist mit seinen Schenkeln dabei auf den Basiskörpern lla aufgesetzt, während sich jeder obere Aufsatzkörper llb mit seinen Schenkeln wie derum auf der Oberfläche des über dem Basiskörper angeordneten Aufsatzkörpers abstützt. Selbstver ständlich kann eine praktisch beliebige Anzahl derar tiger Aufsatzkörper llb übereinander, je nach den Erfordernissen auf und über dem Basiskörper ange ordnet sein.
Innen auf der Basiswand des Basiskör pers lla sowie auf der Decke des Basiskörpers 11a und der Aufsatzkörper 11b sind Schienen 8a für Transportwagen 8b eingelassen. Die oberste Schiene dient dabei jeweils zum Rücktransport der Trans portwagen 8b. Zweckmässig ist der gesamte Bedamp- fungstunnel mit einer nicht dargestellten überda- chung, z. B. einem Folienzelt, versehen.
Um eine Verschiebung der Basiskörper lla und der Aufsatzkörper 11b quer zur Transportrichtung zu verhindern und eine bestimmte Sollage sicherzustel len, weisen Basiskörper lla und Aufsatzkörper llb an den gegenseitigen Berührungsflächen ineinander- greifende Vor- und Rücksprünge auf.
Um in die ein zelnen Querschnitte eingeführte Dampf- oder Warm luft am Entweichen zu hindern, sind in den Basiskör pern lla und den Aufsatzkörpern Ilb den freien Querschnitt verschliessende Klappen llc pendelnd angelenkt. Zur Zuführung von Dampf oder Warmluft sind sowohl in dem Basiskörper lla als auch in den Aufsatzkörpern llb seitliche Anschlussstutzen lld vorgesehen.
Diese sind über Schraubverschlüsse und Dichtringe bei Nichtverwendung verschliessbar.
Die letztbeschriebene Ausführungsform der Ab schnitte 11 ermöglicht es, das Einlegen der Armie- rung in die Formen 9, das Einlegen von Kernen für die Ausschnitte von Fenstern, Türen, Rohrleitungen und dergleichen sowie das Füllen der Formen beim Rücklauf der Transportwagen 8b oberhalb und auf den Abschnitten 11 durchzuführen.
Zweckmässig werden beim Verlassen der Abschnitte 11 die Wagen 8b mit den Formen 9 und den Betonfertigteilen mit tels einer Drehbüchse um 90 in eine lotrechte Stel lung verschwenkt und in dieser Stellung die Betonfer tigteile herausgenommen. Auf diese Weise werden Beschädigungen an den frischen Fertigteilen durch Einknicken und dergleichen vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Ab bindens von Betonfertigteilen, die mittels eines För- dermittels durch den Tunnel geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedampfungstunnel (7) in auf der Strasse transportierbare Abschnitte (11) un terteilt ist, die durch einen oder mehrere Zwischen böden (12) ausgesteift sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle oder zumindest einige Abschnitte (11) mit Anschlussstutzen (13) ver sehen sind, über welche die Dampfversorgung erfolgt. z. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (16) zum Regeln der relativen Luft feuchtigkeit im Innenraum des Bedampfungstunnels angeordnet ist.3. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum des Bedampfungstunnels in eine Anwärmzone <I>(A),</I> eine Bedampfungszone <I>(B)</I> und eine Abkühlzone (C) unterteilt ist.4. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass vor der Anwärmzone (A) und nach der Ab kühlzone (C) je eine Schleuse angeordnet ist. 5. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum des Bedampfungstunnels durch Schotten (17) oder Rolladen unterteilt ist.6. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, bei dem als Fördermit- tel für die Fertigteile auf Schienen fahrende Wagen dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen auf den Zwischenböden (12) und den Böden (12a) der aneinander anschliessenden Abschnitte (11) angeord net sind und in Transportrichtung mit Gefälle verlau fen.7. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass unter den Böden (12a) ein zumindest seitlich geschlossener Raum (18) gebildet ist, in dem ein För- dermittel zum Rücktransport der Fertigteilformen (9) angeordnet ist.B. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass am Anfang und am Ende des Bedampfungs- tunnels (7) Hubvorrichtungen (26) für die Fertigteil- formen (9) vorgesehen sind.9. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) in zweischaliger Bau weise aus Stahlblechen mit entsprechender Ausstei fung hergestellt sind und zwischen den beiden Scha len eine Isolierung eingelegt ist. 10. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) aus Stahlbeton gefertigt und mit einer Isolierung versehen sind.11. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) aus einem mit Planen oder Folien abgedeckten Gerüst hergestellt sind. 12. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeich net, dass die im wesentlichen prismatischen Ab schnitte des Bedampfungstunnels aus einem an bei den Stirnseiten offenen, hohlen, prismatischen Basis körper (11a), z.B. einem Stahlbetonhohlkörper, des sen lichter Querschnitt den Transportmitteln mit Formen (9) angepasst ist und gegebenenfalls zusätzli chen, einen gleichgrossen lichten Querschnitt freilas senden, einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, die einzelnen Etagen bildenden Aufsatzkörper (11b) bestehen. 13. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeich net, dass innen auf der Basiswand des Basiskörpers (11a) sowie auf der Decke der Basiskörper (11a) und der Aufsatzkörper (11b) Schienen (8a) für Transport wagen (8b) vorgesehen oder eingelassen sind.14. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeich net, dass Basiskörper (11a) und Aufsatzkörper (11b) an den gegenseitigen Berührungsflächen ineinander greifende Vor- und Rücksprünge aufweisen. 15. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass in den Basiskörper (11a) und den Aufsatz körpern (11b) den freien Querschnitt verschliessende Klappen (11c) pendelnd angelenkt sind.16. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeich net, dass sowohl der Basiskörper (11a), als auch die Aufsatzkörper (11b) mit seitlichen, verschliessbaren Anschlussstutzen (11d) für Warmluft oder Dampf versehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB65585A DE1177996B (de) | 1962-01-20 | 1962-01-20 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
| DEB65952A DE1230340B (de) | 1962-02-15 | 1962-02-15 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH409745A true CH409745A (de) | 1966-03-15 |
Family
ID=25966141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH54663A CH409745A (de) | 1962-01-20 | 1963-01-17 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT239117B (de) |
| BE (1) | BE627255A (de) |
| CH (1) | CH409745A (de) |
| DK (1) | DK108664C (de) |
| LU (1) | LU43028A1 (de) |
| NL (2) | NL126144C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE470013B (sv) * | 1991-04-09 | 1993-10-25 | S T Eriks Ab | Anläggning för framställning av betongplattor |
-
0
- NL NL287961D patent/NL287961A/xx unknown
- NL NL126144D patent/NL126144C/xx active
- BE BE627255D patent/BE627255A/fr unknown
-
1963
- 1963-01-16 LU LU43028D patent/LU43028A1/xx unknown
- 1963-01-16 DK DK21263AA patent/DK108664C/da active
- 1963-01-17 CH CH54663A patent/CH409745A/de unknown
- 1963-01-18 AT AT40663A patent/AT239117B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK108664C (da) | 1968-01-22 |
| AT239117B (de) | 1965-03-25 |
| BE627255A (de) | |
| NL287961A (de) | |
| NL126144C (de) | |
| LU43028A1 (de) | 1963-03-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102015209157B4 (de) | Schalungseinrichtung und Batterieschalung mit dieser Schalungseinrichtung | |
| DE1812499A1 (de) | Anordnung zum Herstellen von gegossenen Betonelementen | |
| DE4218710C1 (de) | Anlage zum Herstellen von Tübbingen für eine Tunnelauskleidung | |
| DE3911266A1 (de) | Verlegbare bruecke und system zum verlegen der bruecke | |
| DE4005534C1 (de) | ||
| DE2257768A1 (de) | Anlage zur herstellung von fertigbeton-teilen | |
| DE1177996B (de) | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen | |
| CH409745A (de) | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen | |
| DE1887649U (de) | Reihbare Zelle für transportable Anlagen zur Herstellung von Betonfertigteilen, insbesondere für den Hausbau | |
| DE1887648U (de) | Vorgefertigte reihbare Zelle zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen | |
| DE3202336C2 (de) | ||
| EP0018356B1 (de) | Verfahren zum Nassstapeln von Formlingen, Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens, sowie Abdeckung für die in dieser Anlage zu stapelnden Formlinge | |
| AT263597B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung großer Bauteile | |
| DE1805381B2 (de) | Vorgefertigter kabelschacht aus stahlbeton | |
| DE1010437B (de) | Verfahren und Anlage zum Herstellen von laenglichen Erzeugnissen aus Beton oder von Reihen solcher Erzeugnisse mit einer Armierung | |
| DE2033514C3 (de) | Verfahren zum Einbau von Ausfachungsplatten in einen Skelettbau und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2314142A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum vorbereiten einer giessform fuer das giessen keramischer gusstuecke | |
| DE1434748A1 (de) | Gebaeude in Fertigbauweise | |
| DE2259410A1 (de) | Anlage zur herstellung vorgefertigter betonteile | |
| DE1230340B (de) | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen | |
| DE7025937U (de) | Vorrichtung zur herstellung von betonelementen. | |
| DE2506334A1 (de) | Fertigungsstrasse fuer keramische werkstuecke | |
| AT271299B (de) | Maschine und Verfahren zum Herstellen von Betonträgern | |
| DE2801695B2 (de) | Abschottung für einen Streckenabschnitt einer Tunnelröhre | |
| DE2101093C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von insbesondere bewehrten, plattenförmigen Wand- und Deckenelementen aus Beton für den Fertigbau |