CH409745A - Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen - Google Patents

Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen

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CH409745A
CH409745A CH54663A CH54663A CH409745A CH 409745 A CH409745 A CH 409745A CH 54663 A CH54663 A CH 54663A CH 54663 A CH54663 A CH 54663A CH 409745 A CH409745 A CH 409745A
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Kesting Lorenz
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Bauunternehmung Lorenz Kesting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


      Bedampfungstannel        zum        Beschleunigen    des     Abbindens    von     Betonfertigteilen       Die Erfindung betrifft     einen        Bedampfungstunnel     zum Beschleunigen des     Abbindens    von Betonfertig  teilen, die mittels eines Fördermittels durch den Tun  nel geführt werden.  



       Bedampfungstunnels    dieser Art sind     in    Beton  werken als Teil stationärer Betriebseinrichtungen  zum Herstellen von Betonfertigteilen bekannt. Durch  die Dampfbehandlung der Betonfertigteile in den     Be-          dampfungstunnels        wird    erreicht, dass bei einfachem  Betriebsablauf die Formen infolge des schnellen Ab  bindens und     Erhärtens    des Betons sehr bald wieder  verwendet werden können und dass die Güte der Be  tonfertigteile     verbessert    wird.  



  Die gefüllten Formen werden durch den bekann  ten     Bedampfungstunnel    auf Wagen     transportiert    und  durchlaufen dabei nacheinander eine     Anwärm-,    eine       Bedampfungs-    und eine     Abkühlzone.    Der     Bedamp-          fungstunnel    ist verhältnismässig lang: ein Umsetzen  an einen anderen Einsatzort ist offenbar nicht vorge  sehen.  



  Es sind auch ortsveränderliche Anlagen zur Her  stellung von Betonfertigteilen bekannt, die beispiels  weise durch     Aufbau    auf einem Schiffsrumpf trans  portfähig sind. Es handelt sich hier     ebenfalls    um ge  schlossene Anlagen, die nicht an beliebiger Stelle  montiert und wieder demontiert werden können.  



  Bei der bekannten     Fertigung    von Betonfertigtei  len unter Anwendung eines     Bedampfungstunnels    in  Betonwerken, die im allgemeinen von der Baustelle       räumlich    getrennt sind, wird es als     Nachteil    empfun  den, dass die Betonfertigteile zur Baustelle transpor  tiert werden müssen, was besonders     stört,    wenn es  sich um grosse     Betonfertigteile,    insbesondere um sol  che aus Schwerbeton handelt.  



  Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer  den, die von der Werksfertigung her     bekannte            Dampfbehandlung    der     Betonfertigteile    in     Bedamp-          fungstunneln    auch auf der Baustelle anwenden zu  können. Dazu ist es notwendig, den     Bedampfungs-          tunnel    ohne grossen Aufwand von einer Baustelle zur  anderen umsetzen zu können.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der     Bedamp-          fungstunnel    in auf der Strasse transportierbare Ab  schnitte unterteilt ist, die durch einen oder mehrere  Zwischenböden ausgesteift     sind.     



  Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde,  dass     Bedampfungstunnels    ohne Beeinträchtigung der  Funktion kürzer ausgeführt werden können, wenn  Zwischenböden eingezogen werden, so dass die zu  bedampfenden Betonfertigteile in mehreren Ebenen  oder Etagen durch den     Bedampfungstunnel    trans  portiert werden können. Die Erfindung nutzt die so  funktionell wesentlichen Zwischenböden zugleich  statisch zur Aussteifung. So gelingt es, transportier  bare Abschnitte zu schaffen, die hinreichend steif  sind, um alle     Transportbeanspruchungen    aufzuneh  men.

   Der     Bedampfungstunnel    weist somit den Vorteil  auf, dass er weniger Grundfläche bei gleicher Kapa  zität beansprucht, was für Baustellen unter Umstän  den besonders wichtig ist, und infolge     seiner    geringe  ren Länge auch     in    kürzester Zeit auf- und abgebaut  werden kann.     Mit        ihm    ist es möglich, auch im Winter  bei Frost eine Fertigung auf der Baustelle unschwer  durchzuführen.  



  Um die Zuleitung des Dampfes zu     ermöglichen,     können alle oder zumindest einige der Abschnitte     mit     Anschlussstutzen versehen sein, über welche die  Dampfversorgung erfolgt. Weiterhin können Vor  richtungen zum Regeln der relativen Luftfeuchtigkeit  im Innenraum des     Bedampfungstunnels    angeordnet  sein, um den     Innenraum    in eine     Anwärmzone,    eine       Bedampfungszone    und eine     Abkühlzone    zu untertei-           len,    wobei vor der     Anwärmzone    und nach der Ab  kühlzone je eine Schleuse angeordnet sein kann.

   Die       Unterteilung    kann durch Schotten oder     Rolladen    er  folgen. Eine derartige     Unterteilung    ist jedoch nicht  unbedingt erforderlich, da auch bei einem     nicht    un  terteilten Tunnel, durch den die Formteile konti  nuierlich     hindurchgefördert    werden, eine einwand  freie Dampfhärtung möglich ist.  



  Die Gestaltung der     Fördermittel    ist bei dem     Be-          dampfungstunnel    beliebig. Insbesondere können in  bekannter Weise als Fördermittel für die     Fertigteile     auf Schienen fahrende Wagen dienen.  



  Im folgenden wird die Erfindung     anhand    einer  lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden  Zeichnung näher     erläutert;    es zeigen:       Fig.    1 in perspektivischer Ansicht einen erfin  dungsgemässen     Bedampfungstunnel    zum Beschleuni  gen des     Abbindens    von Betonfertigteilen auf Baustel  len, bei dem die     kanalförmige        Durchlauftrockensta-          tion    aus im wesentlichen prismatischen,     stirnseitig     offenen Abschnitten aufgebaut ist,

         Fig.    2 einen Schnitt in Richtung     A-B    durch den  Gegenstand nach     Fig.    1,       Fig.    3 entsprechend der     Fig.2    eine andere Aus  führungsform einer erfindungsgemässen Anlage,       Fig.    4 einen Längsschnitt durch einen Abschnitt  mit einem Transportfahrzeug,       Fig.    5 eine weitere     Ausführungsform    des Gegen  standes der     Fig.    2 und       Fig.    6 einen Längsschnitt durch den     Gegenstand     der     Fig.    5.  



  Der in den Figuren dargestellte     Bedampfungstun-          nel    dient zum Beschleunigen des     Abbindens    von     Be-          tonfertigteilen    auf Baustellen und ist einer     Betonauf-          bereitungsanlage    mit Füllstation 1 zugeordnet. Die       Betonaufbereitungsanlage    besteht aus den beiden  Mischern 2, 3 und diesen zugeordneten     Silos    4, 5 so  wie einem Sieb 6.

   Der Füllstation ist ein     kanalförmi-          ger        Bedampfungstunnel    7 mit Transporteinrichtungen  8 für die gefüllten Formen 9 nachgeschaltet, an die  sich eine Entleerungsstation mit einer Vorrichtung  zur Trennung der abgebundenen Betonfertigteile von  den Formen 9 anschliesst. Der     Bedampfungstunnel    7  ist aus im wesentlichen prismatischen, stirnseitig       offenen    Abschnitten mit eingebauten Zwischenböden  12 aufgebaut, die in der     Förderrichtung    aneinander  gereiht sind.  



  Die Abschnitte 11 sind bei der Ausführungsform  nach den Figuren 1 bis 4 im wesentlichen prismati  schen Kästen ohne Stirnwände und zumindest teil  weise mit     Anschlussstutzen    13 versehen und mit die  sen, wie die Figur zeigt, über Schläuche 14 an eine  Warmluft- oder     Dampferzeugungsanlage    15 ange  schlossen.

   Der     Bedampfungstunnel    ist mit Vorrich  tungen 16, die strichpunktiert dargestellt sind, zur  Regelung der Luftfeuchtigkeit versehen. über Schot  ten 17 oder Rolladen ist der     Bedampfungstunnel    7     in     eine     Anwärmzone   <I>A,</I> eine     Bedampfungszone   <I>B</I> und  eine     Abkühlzone    C unterteilbar und verschliessbar.  Um den Verlust von Heissluft oder Dampf zu redu-    zieren, ist der     Anwärmkammer    A eine weitere als  Kammer ausgebildete und mit Schotten 17 oder Rol  laden verschliessbare Schleuse vorgeschaltet.

   Eine  derartige Anordnung kann jedoch auch hinter der       Abkühlkammer    C verwirklicht werden, was in der  Figur nicht dargestellt ist. Der     Bedampfungstunnel    7  ist in     Transportrichtung    der gefüllten Formen 9 mit  Gefälle angelegt. Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, ist  die     Transporteinrichtung    8 auf den Förderböden da  durch verwirklicht worden, dass auf diesen Schienen  8a     befestigt    sind, auf denen Wagen 8b     für    die For  men 9 laufen. Unter den Förderböden 12 ist eine  Transporteinrichtung 18 zur Rückbeförderung der  Formen 9 vorgesehen.

   Diese Transporteinrichtung 18  besteht im Ausführungsbeispiel aus Schienen 18a,  zwischen denen ein     Vorzieher    18b angeordnet ist.  Nach der     Fig.    2 sind die Abschnitte aus Stahlbeton  19     gefertigt    und     innenseitig    mit einer Isolierung 20  versehen.  



  Die Figur 3     zeigt,    dass die Abschnitte<B>11</B> aus  doppelwandigen Stahlblechen 21 mit einer entspre  chenden     Aussteifung    22 aufgebaut und zwischen die  Stahlbleche 21 die Isolierung 20 angeordnet ist. Nach  den Figuren 2 und 3 sind die Abschnitte 11 über  Spindeln 23 gegen den Boden 24     abstützbar    und mit  abnehmbaren Rädern 25 versehen. Vor und hinter  dem     Bedampfungstunnel    sind Hubmittel 26 zum Be  schicken und Entnehmen der Formen 9 in und aus  den einzelnen Zwischenböden 12 gebildeten Etagen  vorgesehen. Im Bereich der Hubmittel 26 sind die       Zulaufschienen    27 für die Zwischenböden 12 seit  wärts ausschwenkbar und zu diesem Zweck mit ent  sprechenden Kontergewichten versehen.

   Die Vor  richtung 10 zur Trennung der Formen von den Be  tonfertigteilen 28 besteht im Ausführungsbeispiel aus  einer     Hydraulikpresse.    Wie die Figur 1 zeigt, ist die       Betonaufbereitungsanlage    in einem Zelt 29 unterge  bracht und dieses an den     Bedampfungstunnel    7 ange  schlossen.  



  Die Anlage nach den Figuren 1-4 arbeitet     fol-          gendermassen:     Vor der     Betonaufbereitungsanlage    werden die  Formen 9, die sich auf dem Wagen 8b befinden, ge  säubert, bewehrt und erhalten die erforderlichen In  stallationen für die elektrischen Anlagen, Bewässe  rung und Kanalisationsleitungen,     Belüftungs-    und  Entlüftungssteine, Türzargen und Fenster werden  eingelegt und     Aussparungen    für Türen und Fenster  durch Abdecken oder Einlegen von Formstücken  gesichert. Anschliessend werden die Formen über die  Hubvorrichtung 26 angehoben und der Füllstation 1  unter dem Mischer 2 zugeführt.

   Da den gehobenen  Formen 9 die durchlaufenden Schienen 8a im Wege  sind, werden die Schienen durch eine Hebevorrich  tung mit Kontergewichten seitlich ausgeschwenkt  und, sobald die Formen 9 durchgeschoben sind, wie  der eingeschwenkt.  



  Unter dem Mischer 1 wird in die Form 9 die       Leichtbetonfüllung    eingeführt. Anschliessend läuft  die Form zum Mischer 3 und erhält an dieser Stelle      die     Schwerbetonfüllung    bzw. den fertigen Aussen  putz. Die Form 9 läuft dann unter ein Rüttelsieb 6,  um den Kratz- oder Steinputz zu erhalten. Dieser  wird anschliessend mit seiner halben Kornstärke in  die frische Mischung eingewalzt. Es besteht jedoch  auch die     Möglichkeit,    an dieser Stelle die Betonfer  tigteile mit Mosaiken zu belegen. Nach dem jeweils       drei    Formen     fertiggegossen    worden sind, laufen die  selben gleichzeitig in die Schleuse D ein.

   Da die  Schienen 8a mit Gefälle angelegt sind, ist für die  Fortbewegung der Wagen 8b kein besonderer An  trieb erforderlich. Anschliessend durchlaufen die  Formen, die durch die Schotten 17     unterteilte    Durch  lauftrockenstation 7. Für die Schotten 17 oder     Roll-          laden    ist im Ausführungsbeispiel ein elektrisch betrie  bener Antrieb vorgesehen, der gleichzeitig eine Hand  kurbel zur Handbetätigung aufweist. Die     Anwärmzone     steht unter einem geringen Überdruck von etwa 0,5 atü  und weist eine Temperatur von etwa 20 bis 40'C  auf.

   In der     Hauptbedampfungszone    B wird mit einem  etwas grösseren     Druck    gearbeitet, und auch die Tem  peratur ist in dieser auf 65 bis 80  gesteigert worden.  In der nachgeschalteten     Abkühlzone    sinkt die Tem  peratur wiederum auf 20 bis 40  C ab. Die Durch  laufzeit für diese drei     Kammern    beträgt im Mittel  etwa 7 Stunden. Die     Hydraulikpresse    10 entfernt     am     Ende der Anlage die     Betonfertigteile    aus den     Formen     9.

   Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, werden die Be  tonfertigteile von einem Autokran 32     ergriffen    und  an einen nichtgezeichneten     Turm-Drehkran    weiterge  geben oder gelagert. Anschliessend ergreift eine wei  tere Hubvorrichtung 26 den Formkasten 9 mit sei  nem Wagen 8b und setzt diesen auf die unter den  Abschnitten 11 befindlichen Schienen 18a ab, worauf  er über den     Vorzieher    18b in die Ausgangsstellung       zurückbefördert    wird. Die einzelnen Abschnitte 11  weisen zweckmässig eine Länge von vier bis sechs  Metern auf und können somit in einfacher Weise als  Anhänger transportiert werden. An der Baustelle  werden die Spindeln 23 ausgefahren und stützen die  Abschnitte 11 gegen den Boden 24 ab.

   Nach dem  Entfernen der Räder 26 werden die Abschnitte 11  wieder auf den Boden 24 abgesenkt. Es besteht  jedoch auch die Möglichkeit, wie die Figur 4 zeigt,  dass die Abschnitte 12 mit Aufhängemitteln 36 und/  oder     Abstützmitteln    versehen sind, und mit diesen  an eine heb- und senkbare     Brücke    34 eines Trans  portfahrzeuges 35 angeschlossen sind.  



  Bezüglich der Gestaltung der Abschnitte 11 ist  die folgende Abwandlung von besonderer Bedeutung:  Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, können die  Abschnitte 11 auch aus an beiden Stirnseiten  offenen, hohlen, prismatischen Basiskörpern     lla    be  stehen, deren lichter Querschnitt den Transportmit  teln mit den Formen 9 angepasst ist. Auf jeden  Basiskörper     lla    sind zusätzliche, einen     gleichgrossen     lichten Querschnitt freilassende, einen     U-förmigen     Querschnitt aufweisende, die einzelnen Etagen bil  dende Aufsatzkörper 11b aufgesetzt.

   Der untere Auf  satzkörper 11b ist mit seinen     Schenkeln    dabei auf    den Basiskörpern     lla    aufgesetzt, während sich jeder  obere     Aufsatzkörper        llb    mit seinen     Schenkeln    wie  derum auf der Oberfläche des über dem Basiskörper  angeordneten Aufsatzkörpers abstützt. Selbstver  ständlich kann eine praktisch beliebige Anzahl derar  tiger Aufsatzkörper     llb        übereinander,    je nach den  Erfordernissen auf und über dem Basiskörper ange  ordnet sein.

   Innen auf der Basiswand des Basiskör  pers     lla    sowie auf der Decke des Basiskörpers 11a  und der Aufsatzkörper 11b sind Schienen 8a für  Transportwagen 8b eingelassen. Die oberste Schiene  dient dabei jeweils zum Rücktransport der Trans  portwagen 8b.     Zweckmässig    ist der gesamte     Bedamp-          fungstunnel    mit einer nicht dargestellten     überda-          chung,    z. B. einem     Folienzelt,    versehen.  



  Um eine Verschiebung der Basiskörper     lla    und  der Aufsatzkörper 11b quer zur Transportrichtung zu       verhindern    und eine bestimmte Sollage sicherzustel  len, weisen Basiskörper     lla    und     Aufsatzkörper        llb     an den gegenseitigen     Berührungsflächen        ineinander-          greifende    Vor- und Rücksprünge auf.

   Um in die ein  zelnen Querschnitte eingeführte Dampf- oder Warm  luft am Entweichen zu hindern, sind in den Basiskör  pern     lla    und den Aufsatzkörpern     Ilb    den freien  Querschnitt verschliessende Klappen     llc        pendelnd          angelenkt.    Zur Zuführung von Dampf oder Warmluft  sind sowohl in dem     Basiskörper        lla    als auch in den  Aufsatzkörpern     llb        seitliche        Anschlussstutzen        lld     vorgesehen.

   Diese sind über Schraubverschlüsse und  Dichtringe bei Nichtverwendung     verschliessbar.     



  Die letztbeschriebene Ausführungsform der Ab  schnitte 11     ermöglicht    es, das     Einlegen    der     Armie-          rung    in die Formen 9, das Einlegen von     Kernen    für  die Ausschnitte von Fenstern, Türen, Rohrleitungen  und dergleichen sowie das Füllen der Formen beim  Rücklauf der     Transportwagen    8b oberhalb und auf  den     Abschnitten    11 durchzuführen.

   Zweckmässig  werden beim Verlassen der Abschnitte 11 die Wagen  8b mit den Formen 9 und den     Betonfertigteilen    mit  tels einer Drehbüchse um 90  in eine lotrechte Stel  lung     verschwenkt    und in dieser Stellung die Betonfer  tigteile herausgenommen. Auf diese Weise werden  Beschädigungen an den frischen Fertigteilen durch  Einknicken und dergleichen vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Ab bindens von Betonfertigteilen, die mittels eines För- dermittels durch den Tunnel geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedampfungstunnel (7) in auf der Strasse transportierbare Abschnitte (11) un terteilt ist, die durch einen oder mehrere Zwischen böden (12) ausgesteift sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle oder zumindest einige Abschnitte (11) mit Anschlussstutzen (13) ver sehen sind, über welche die Dampfversorgung erfolgt. z. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (16) zum Regeln der relativen Luft feuchtigkeit im Innenraum des Bedampfungstunnels angeordnet ist.
    3. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum des Bedampfungstunnels in eine Anwärmzone <I>(A),</I> eine Bedampfungszone <I>(B)</I> und eine Abkühlzone (C) unterteilt ist.
    4. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass vor der Anwärmzone (A) und nach der Ab kühlzone (C) je eine Schleuse angeordnet ist. 5. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum des Bedampfungstunnels durch Schotten (17) oder Rolladen unterteilt ist.
    6. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, bei dem als Fördermit- tel für die Fertigteile auf Schienen fahrende Wagen dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen auf den Zwischenböden (12) und den Böden (12a) der aneinander anschliessenden Abschnitte (11) angeord net sind und in Transportrichtung mit Gefälle verlau fen.
    7. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass unter den Böden (12a) ein zumindest seitlich geschlossener Raum (18) gebildet ist, in dem ein För- dermittel zum Rücktransport der Fertigteilformen (9) angeordnet ist.
    B. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass am Anfang und am Ende des Bedampfungs- tunnels (7) Hubvorrichtungen (26) für die Fertigteil- formen (9) vorgesehen sind.
    9. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) in zweischaliger Bau weise aus Stahlblechen mit entsprechender Ausstei fung hergestellt sind und zwischen den beiden Scha len eine Isolierung eingelegt ist. 10. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) aus Stahlbeton gefertigt und mit einer Isolierung versehen sind.
    11. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass die Abschnitte (11) aus einem mit Planen oder Folien abgedeckten Gerüst hergestellt sind. 12. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeich net, dass die im wesentlichen prismatischen Ab schnitte des Bedampfungstunnels aus einem an bei den Stirnseiten offenen, hohlen, prismatischen Basis körper (11a), z.
    B. einem Stahlbetonhohlkörper, des sen lichter Querschnitt den Transportmitteln mit Formen (9) angepasst ist und gegebenenfalls zusätzli chen, einen gleichgrossen lichten Querschnitt freilas senden, einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, die einzelnen Etagen bildenden Aufsatzkörper (11b) bestehen. 13. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeich net, dass innen auf der Basiswand des Basiskörpers (11a) sowie auf der Decke der Basiskörper (11a) und der Aufsatzkörper (11b) Schienen (8a) für Transport wagen (8b) vorgesehen oder eingelassen sind.
    14. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeich net, dass Basiskörper (11a) und Aufsatzkörper (11b) an den gegenseitigen Berührungsflächen ineinander greifende Vor- und Rücksprünge aufweisen. 15. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass in den Basiskörper (11a) und den Aufsatz körpern (11b) den freien Querschnitt verschliessende Klappen (11c) pendelnd angelenkt sind.
    16. Bedampfungstunnel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeich net, dass sowohl der Basiskörper (11a), als auch die Aufsatzkörper (11b) mit seitlichen, verschliessbaren Anschlussstutzen (11d) für Warmluft oder Dampf versehen sind.
CH54663A 1962-01-20 1963-01-17 Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen CH409745A (de)

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