CH410007A - Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen

Info

Publication number
CH410007A
CH410007A CH471261A CH471261A CH410007A CH 410007 A CH410007 A CH 410007A CH 471261 A CH471261 A CH 471261A CH 471261 A CH471261 A CH 471261A CH 410007 A CH410007 A CH 410007A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
racemic
lower alkyl
quaternary
methyl
Prior art date
Application number
CH471261A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Dr Brossi
Alfred Jr Dr Rheiner
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Priority to CH471261A priority Critical patent/CH410007A/de
Priority to FR1824DA priority patent/FR1824M/fr
Priority to BE616393A priority patent/BE616393A/fr
Priority to GB14803/62A priority patent/GB969077A/en
Priority to ES276647A priority patent/ES276647A1/es
Publication of CH410007A publication Critical patent/CH410007A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/12—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with radicals, substituted by hetero atoms, attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring
    • C07D217/18—Aralkyl radicals
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/02—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with only hydrogen atoms or radicals containing only carbon and hydrogen atoms, directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring; Alkylene-bis-isoquinolines
    • C07D217/04—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with only hydrogen atoms or radicals containing only carbon and hydrogen atoms, directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring; Alkylene-bis-isoquinolines with hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals attached to the ring nitrogen atom
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/02—Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with only hydrogen atoms or radicals containing only carbon and hydrogen atoms, directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring; Alkylene-bis-isoquinolines
    • C07D217/10—Quaternary compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other In-Based Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen
Die vorliegende Erfindung betnifft ein Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    Fluor, Chlor oder Brom, R2 niederes Alkyl und   R3    Wasserstoff oder niederes Alkyl darstellen, R4 eine   Methoxy-oder    Benzyloxygruppe bezeichnet, m den Wert 0,   1,    2 oder 3 und n den Wert   1,    2 oder 3 bedeuten und X ein divalentes   Kohlenwasserstoffradikal    mit zwei oder mehr Kohlenstoffatomen darstellt, dessen Valenzen durch zwei Kohlenstoffatome voneinander getrennt sind, mit einem einen niederen Alkylrest abgebenden   Alky-      lierungsmittel    umsetzt,

   das gewonnene quatemäre Salz bzw. die aus diesem Salz freigesetzte, quaternäre Base erhitzt und die erhaltene Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin   R5    eine niedere   Atkylgruppe    bezeichnet, unter gleichzeitiger   Vberfiihrung    einer allfällig vorhandenen Benzyloxygruppe R4 in die Hydroxygruppe, hydriert. Das so erhaltene   Hydrierungsprodukt,    das tertiäre Amin der Formel
EMI1.3     
 worin R6   Methoxy    oder Hydroxy bedeutet, kann, falls erwünscht, in ein Säuresalz übergeführt werden.



   Die niederen Alkylreste R2, R3 und R5 in obigen Formeln stellen z. B. solche mit   1-4    Kohlenstoffatomen dar, wie die Methyl-, Athyl-,   Propyl-,    Isopropyl-oder Butylgruppe. Athylen und Isopropylen sind Beispiele eines divalenten   Kohlenwasserstoff-      radikals    X. Besonders interessante Verbindungen werden erhalten, wenn in den substituierten Isochinolinen I R2   MethyI,    R3 Wasserstoff, R4 je   Methoxy    in den Stellungen 6 und 7 und X Äthylen bedeutet.



   Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel I sind zum Teil bekannt und können z. B. dadurch hergestellt werden,   dal3    man ein im aromatischen Ring entsprechend substituiertes   ss-Phenäthyl-    amin, welches in   a-StelIungeine    Alkylgruppe tragen kann, mit einer entsprechenden, gegebenenfalls in   a-und    bzw. oder,   8-Stellung    alkylierten Phenylpropionsäure kondensiert, das gebildete Säureamid zum entsprechenden   l-Phenylalkyl-3,      4-dihydro-isochino-    lin-Derivat   cyclisiert,    letzteres reduziert und das entstandene substituierte Tetrahydroisochinolin am Stickstoffatom alkyliert.

      l-Phenäthyl-2-methyl-6, 7-dimethoxy-1,    2, 3,   4-    tetrahydro-isochinoline, deren Phenylgruppe durch 1 oder 2 Halogenatome substituiert ist, wie    l- (4-Ch ! or-phenäthyl)- oder       1-(3, SDichIor-phenäthyl)-2-methyl-6,    7    dimethoxy-l,    2, 3,   4-tetrahydro-dsochinolin,    stellen bevorzugte Ausgangsmaterialien dar.



   In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens werden als Quaternisierungsmittel z. B. niedere   Alkylhalogenide,    wie Methyljodid, Athylbromid,   Propyljodid    oder   Dialkylsulfate,    wie Dimethylsulfat oder   Diäthylsulfat,    verwendet. Die Quaternisierung mit Methylgruppen liefernden   Aktivierungsmitteln    ist bevorzugt. Die Quaternisierung wird   zweckmässiger-    weise in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Aceton oder Essigester, durchgeführt. Eine geeignete Ausführungsform besteht z. B. darin, dass man die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel I mit einer äquivalenten Menge des Alkylierungsmittels mehrere Stunden bei Raumtemperatur stehenlässt.

   Die   quatemären    Salze fallen dabei in der Regel aus und stellen meist kristalline Verbindungen dar.



   Anstelle der so gewonnenen   quatemären    Salze können auch die daraus freigesetzten quaternären Basen durch Erhitzen in die Verbindungen der Formel II übergeführt werden. Die quaternÏren Basen können aus den quaternären Salzen durch Behandlung mit   Silberoxyd,    vorzugsweise in   alkoholisch-    wässriger Lösung, erhalten werden. Das nach Abfiltrieren der unlöslichen Silbersalze und Einengen des Lösungsmittelgemisches erhaltene, meist ölige quaternäre Hydroxyd wird anschliessend der Pyrolyse unterworfen, wodurch unter Ringöffnung die Verbindungen der allgemeinen Formel II gebildet werden. Als   Pyrolysetemperatur    wird zweckmässigerweise eine Temperatur angewandt, welche zwischen   100    und   200  liegt.

   Bei    einer Temperatur von 150 bis   170     hat sich die Pyrolyse als besonders gut durchführbar erwiesen. Die direkte   tYberführung    der   quatemären    Salze in deren Abbauprodukte der Formel II durch Erhitzen der ersteren kann in : alkalisch-wϯrigem Milieu, z. B. durch   mehrstün-    diges Kochen in   10 % iger wässriger    Natronlauge unter Rückfluss, durchgeführt werden.



   Für die Hydrierung der   Kohlenstoff-Doppelbin-    dung in der Seitenkette der Abbauprodukte der Formel II kann man verschiedene   Reduktionsmethoden    anwenden, von denen jedoch die katalytische   Hy-    drierung in Gegenwart eines Metallkatalysators, wie z. B.   Raney-Nickel,    Platinoxyd,   Palladiumkohle    usw., besonders geeignet ist. Sowohl die freie Base wie auch geeignete Säureadditionssalze, z. B. deren Hydrohalogenide, können hydriert werden, wobei man zweckmässig in einem geeigneten Lösungsmittel, wie einem Alkohol, z. B. Methanol oder Athanol, oder wässrigem Alkohol, Essigester oder Wasser, arbeitet. Die Hydrierung findet schon bei Raumtemperatur und Normaldruck statt.

   Die Hydrierung von Verbindungen der Formel   II,    worin   R    eine Benzyloxygruppe darstellt, führt unter   Debenzylie-    rung zu Produkten der Formel III, worin   Rs eine    Hydroxygruppe bedeutet. Diese gleichzeitige Debenzylierung geschieht in der Regel in Gegenwart geeigneter Katalysatoren, z.   B.    Palladium oder palladiumhaltiger Katalysatoren, wie   Palladiummoor,    Palladiumkohle usw.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen tertiären Amine der Formel III stellen in den meisten Fällen farblose bis leicht gelbgefärbte Ole dar, die im Hochvakuum unzersetzt destilliert werden können. Sie können durch Zugabe einer anorganischen Säure, wie z. B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure usw., oder einer organischen Säure, wie z. B. Fumarsäure, Weinsäure,   Zitronen-    säure, Methansulfonsäure usw. in deren Salze   über-    geführt werden.



   Die Verfahrensprodukte besitzen zum mindesten ein asymmetrisches Kohlenstoffatom. Dieses entspricht dem   Kohlenstoff-Ringatom      Ci    des Isochinolinkernes der Ausgangsverbindungen   I.    Falls X eine verzweigte Kohlenstoffkette bedeutet, können weitere Asymmetriezentren entstehen. Verwendet man als Ausgangssubstanz eine rac. Verbindung, erhält man ein rac. Endprodukt. Oft ist es wünschenswert, die Endprodukte in Form ihrer optischen Antipoden herzustellen. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass man optisch aktive Ausgangsmaterialien verwendet, oder   dal3    man unter Verwendung von rac.



  Ausgangsmaterial eine Auftrennung in die optischen Antipoden, zu beliebigem Zeitpunkt nach erfolgtem Hofmannschem Abbau vornimmt. Eine solche Auftrennung kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen, z. B. durch fraktionierte Kristallisation der Salze mit einer optisch aktiven Säure, wie D-Weinsäure,   Dibenzoyl-D-Weinsäure oder D-Campher-    sulfonsäure.



   Die Verfahrensprodukte sowie deren Salze besitzen   analgetische,    spasmolytische, hustenlindernde bzw. blutdrucksenkende Wirkungen. Sie können als Heilmittel in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mi  schung    mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen inerten Trägermaterial enthalten. Die pharmazeutischen Präparate können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.



      Beispiel I   
10 g 1-   (4-Chlorphenäthyl)-2-methyl-6,    7-di  methoxy-1,    2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin werden in
150 ml Aceton unter Erwärmen gelöst und mit 4, 1 g Methyljodid versetzt. Nach dem Stehen über Nacht wird vom sich gebildeten Niederschlag abfiltriert und derselbe aus Methanol-Äther umgelöst. Man erhält 12, 4 g des   Methojodides    vom Schmelzpunkt   196-198 .    UV-Absorptionsmaxima (in Äthanol) bei 280 und 284 m?; ? = 3680 und 3710.



   12, 4 g 1-(4-ChlorphenÏthyl)-2,2-dimethyl-6, 7-dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinoliniumjodid werden in 150   ml    Methanol gelöst. Zu der Lösung gibt man 15 ml Wasser und 13 g   Silberoxyd    und schüttelt die Mischung während 4 Stunden bei   Raum-    temperatur. Man filtriert, engt das Filtrat im Wasserstrahlvakuum ein und erhitzt den öligen Rückstand während   30    Minuten auf   150-170     Badtemperatur. Nach dem Erkalten nimmt man in Ather auf und extrahiert die basischen Anteile mit 2n Schwefelsäure. Durch Zusatz von verdünnter Na  tronlauge    bis zur alkalischen Reaktion des   Schwefel-    säureextraktes werden die basischen Anteile   ausge-    fällt und in Äther aufgenommen.

   Der nach dem Trocknen und Einengen der ätherischen Lösung erhaltene Rückstand liefert nach der Destillation im Hochvakuum 8, 8 g   
1-(2-Vinyl-4, 5-dimethoxy-phenyl)-1- dimethylamino-3- (4-chlor-phenyl)-propan    in Form eines hellgelben   ) les    vom Siedepunkt 163 bis 165¯/0, 015 mm. UV-Absorptionsmaxima bei 260 und 292   m,    u; ? = 13 760 und 3870 (in Athanol).



  Das durch Umsatz mit Methyljodid erhältliche Methojodid zeigt einen Schmelzpunkt von 138 bis   139 .    Das D-Camphersulfonat der rac. tertiÏren Base schmilzt bei   202-203 .   



   Zwecks Reduktion der Vinylgruppe werden 2, 0 g der obigen tertiären Base in 50 ml Methanol gelöst und über 40 mg Platinoxyd hydriert. Nach dem Abfiltrieren des Katalysators wird das Filtrat eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum destil  liert.    Man erhält 1, 8 g   
1-(2-Athyl-4, 5-dimethoxy-phenyl)-1-dimethyl- amino-3- (4-chlor-phenyl)-propan    vom Siedepunkt 155-157¯/0, 015 mm.   W-Absorp-    tionsmaximum bei 284   mu    ; e = 3810 (in Athanol).



  Das in Acetonlösung bereitete   D-Camphersulfonat    der rac. Base schmilzt bei   208-209 .   



   Beispiel 2
Wird (+)-1-(4-Chlor-phenÏthyl)-2-methyl-6, 7dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin   [Siede-    punkt   196-198 /0,    06 mm ;   [a]    25D = 17,9¯ (c = 1, 0 in Methanol) ; hergestellt aus dem Racemat nach den Angaben in Helv. Chim. Acta 43, 1472 (1960)] den in Beispiel   I    beschriebenen Reaktionsfolgen unterworfen, so erhält man folgende Produkte    (+)-1- (4-Chlor-phenäthyl)-2,    2-dimethyl
6, 7-dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro   isochinoliniumjodid    vom Schmelzpunkt 98-100  (aus Wasser) ; [a]   D = + 16     (c =   1    in Methanol).



      (-)-l-(2-Äthyl-4,5-dimethoxy-phenyI)-l- dimethylamino-3- (4-chlor-phenyl)-propan,    welches bei einer Badtemperatur von   200 /0,    02 mm überdestilliert. [a] 22D   =-12,      4     (c =   1,    4inMethanol).



  Das in   Acetonlösung    bereitete   (+)-Camphersu] fonat    schmilzt   bei 164-165     ; [a]   r3 = + 16, 4     (c = 1 in Methanol).



   Beispiel 3
Wird   1-(3, 4-Dichlor-phenäthyl)-2-methyl-6,    7-dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin den in Beispiel   1    beschriebenen   Reaktionsfolgen    unterworfen, so erhält man folgende Produkte :    1- (3, 4-Dichlor-phenäthyl)-2, 2-dimathyl-6,    7 dimethoxy-1,   2,    3,   4-tetrahydro-isochinolinium-    jodidvom Schmelzpunkt 180-181¯ (aus Methanol/¯ther).



     UV-Absorptionsmaximum    bei 282   m,    u; ? = 4010 (in Athanol).    l-(2-VinyI-4,5-dimethoxy-phcnyl)-l-dimethyl-    amino-3- (3, 4-dichlor-phenyl)-propan vom   Siedepunktl89-191 /0, lmm. W-Absorptions-    maxima bei 262 und 295 m?; ? = 13 100 und 3810 (m ¯thanol).



   1- (2-Athyl-4, 5-dimethoxy-phenyl)-1-dimethyl    amino-3- (3,    4-dichlor-phenyl)-propan vom Siedepunkt   190-192 /0,    07 mm.   UV-Absorp-    tionsmaxima bei 282 und 288 m, u (Schulter) ; s = 3890 und   3180    (in Äthanol). Das D-Camphersulfonat der rac. Base schmilzt bei   207-208 .   



   Beispiel 4
Wird   (+)-1-    (3,   4-Dichlor-phenathyl)-2-metliyl-    6,   7-dimethoxy-1,    2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin   [Schmelzpunkt 55-56     ; [a]   26    = + 11,   0       (c    = 1, 0 in Methanol] der in Beispiel 1 beschriebenen   Reak-      tionsfolgen    unterworfen, so erhält man folgende Produkte   
1-(2-VinylA, 5-dimethoxy-phenyl)-1-dimethyl- amino-3-(3, 4-dichlor-phenyl)-propan    vom Siedepunkt   175-179 /0,    01 mm ; [a] 24D = -12,5 (c = 1,0 in Methanol).



   (-)-1-(2-¯thyl-4,5-dimethoxy-phenyl)-1   dimethylamino-3- (3, 4-dj. chlor-phenyl)-propan    vom Siedepunkt   176-178 /0,    01 mm ;   [a]    =-13, 3  (c =   1,    0 in Methanol).



      Beispiel S   
Wird   1- (4-Chlor-phenäthyl)-2, 3-dimethyl-6, 7-di-    methoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin den in Beispiel 1 beschriebenen Reaktionsfolgen unterworfen, so erhält man
1-(2-n-Propyl-4,5-dimethoxy-phenyl)-1   dimethylamino-3- (4-chlor-phenyl)-propan    vom Siedepunkt   155-160 /0,    01 mm ;   W-Absorp-      tionsmaxima    (in   Athanol)    bei 278 und 283 m?; je 3390.



   Beispiel 6
Wird 1 - PhenÏthyl-2-methyl-6, 7-dimethoxy1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin den in Beispiel 1 be  schriebenen      Reaktibnsfolgen    unterworfen, so erhält man folgende Produkte :    l-PhenäthyI-2,    2-dimethyl-6,   7-dimethoxy-   
1, 2, 3,   4-tetrahydro-isochinoliniumjodid,   
Schmelzpunkt   154-157     ;    1-(2-Vinyl-4, 5-dimethoxy-phenyl)-1- dimethylanuno-3-phenyl-propan,       Siedepunkt 153-155 /0,    02 mm ;    n20= 1,    5758 ;
1-(2-¯thyl-4,5-dimethoxy-phenyl)-1   dimethylamino-3-phenyl-propan,   
Siedepunkt 151-152¯/0, 02 mm ;    UV-Absorptionsmaxima    bei 281 (Schulter),
284 und 288   mlt (Schulter)    ;

      e    = 3335, 3420 und   3080    (in Äthanol) ;    n D= I, 5527 ;    das   D-Camphersulfonat    der rac. Base schmilzt    beil 168-169 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen der Formel EMI4.1 worin Ri Fluor, Chlor oder Brom, R2 und R5 niederes Alkyl und R3 Wasserstoff oder niederes Alkyl, R6 Methoxy oder Hydroxy, m den Wert 0, 1, 2 oder 3 und n den Wert 1, 2 oder 3 bedeuten und X ein divalentes Kohlenwasserstoffradikal mit zwei oder mehr Kohlenstoffatomen darstellt, dessen Valenzen durch 2 Kohlenstoffatome voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Isochinolinverbindung der Formel EMI4.2 worin R4 Methoxy oder Benzyloxy bedeutet, mit einem einen niederen Alkylrest abgebenden Alkylierungsmittel umsetzt, das gewonnene quaternäre Salz bzw.
    die aus diesem, freigesetzte quaternäre Base erhitzt und die erhaltene Verbindung der Formel EMI4.3 unter gleichzeitiger ¯berf hrung einer allfällig vorhandenen Benzyloxygruppe R. in die Hydroxygruppe, hydriert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine erhaltene Base in ein Sauresalz iiberfiihrt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass racemisches oder optisch aktives Ausgangsmaterial verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man racemisches Ausgangsmaterial verwendet und die Auftrennung in die optischen Antipoden zu einem beliebigen Zeitpunkt nach erfolgter ¯berf hrung des quaternären Salzes bzw. der quaternären Base in die Verbindung der Formel II vornimmt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man racemisches oder (+)-1-(4-Chlor-phenÏthyl)-2-methyl-6, 7 dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin oder racemisches oder (+)-1- (3, 4-Dichlor-phenäthyl)-2-methyl-6, 7 dimethoxy-1, 2, 3, 4-tetrahydro-isochinolin mit einem Methylierungsmittel quaternisiert.
CH471261A 1961-04-21 1961-04-21 Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen CH410007A (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH471261A CH410007A (de) 1961-04-21 1961-04-21 Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen
FR1824DA FR1824M (fr) 1961-04-21 1962-04-12 Médicament a base d'amines tertiaires.
BE616393A BE616393A (fr) 1961-04-21 1962-04-13 Procédé pour la préparation d'amines tertiaires
GB14803/62A GB969077A (en) 1961-04-21 1962-04-17 Novel tertiary amines and a process for the manufacture thereof
ES276647A ES276647A1 (es) 1961-04-21 1962-04-19 Procedimiento para la fabricación de aminas terciarias

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH471261A CH410007A (de) 1961-04-21 1961-04-21 Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH410007A true CH410007A (de) 1966-03-31

Family

ID=4281191

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH471261A CH410007A (de) 1961-04-21 1961-04-21 Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE616393A (de)
CH (1) CH410007A (de)
ES (1) ES276647A1 (de)
FR (1) FR1824M (de)
GB (1) GB969077A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001009101A1 (en) * 1999-07-29 2001-02-08 EGIS Gyógyszergyár Rt. Isoquinoline derivatives, pharmaceutical compositions containing the same, and a process for the preparation of the active substance

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001009101A1 (en) * 1999-07-29 2001-02-08 EGIS Gyógyszergyár Rt. Isoquinoline derivatives, pharmaceutical compositions containing the same, and a process for the preparation of the active substance

Also Published As

Publication number Publication date
ES276647A1 (es) 1962-10-16
FR1824M (fr) 1963-05-20
GB969077A (en) 1964-09-09
BE616393A (fr) 1962-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1543374C3 (de) 3,4 Dihydroxyphenylalkanolamine und ihre Saureadditionssalze, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zubereitungen
DE2413102C3 (de) Verfahren zur Herstellung von l-(3,5-Dihydroxyphenyl)-t-hydroxy-2- eckige Klammer auf 1-methyl-2-(4-hydroxyphenyl)- äthyl] -aminoäthan
US3138639A (en) Tertiary amines and a process for producing same
DE1900948A1 (de) Isochinolinderivate
CH530401A (de) Verfahren zur Herstellung von Phenanthridinderivaten
AT230870B (de) Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen und deren salzartigen Abkömmlingen
EP0000013B1 (de) 4-Phenyl-8-amino-tetrahydroisochinoline, diese enthaltende pharmazeutische Präparate und Verfahren zur Herstellung dieser Präparate
DE2061864B2 (de) Acylderivate von substituierten Bis-Arylalkylaminen
DE1470065C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Chinolizinderivaten
DE725535C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrahydroisochinolinverbindungen
DE908138C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Benzyl-2-alkyl-1,2,3,4,5,6,7,8,-octa-hydroisochinolinen und ihren Salzen
DE1935757B1 (de) Verfahren zur Herstellung des N,N'-Bis-[2-(3',4'-dihydroxyphenyl)-2-hydroxyaethyl]-hexamethylendiamins,seiner optisch aktiven Formen und deren Salzen
DE1959562A1 (de) Neue Benzodioxanderivate
AT238186B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen
DE2132810A1 (de) Indenopyrrolderivate und ihre Salze,Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneipraeparate
DE927690C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(Oxyphenyl)-2-aralkylamino-butanonen-(1)
DE2511621A1 (de) Verfahren zur herstellung neuer heterocyclischer verbindungen
AT338793B (de) Verfahren zur herstellung von neuen benzazocinderivaten
AT257571B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen N-Benzyl-α,α-dimethyl-β-(p-fluorphenyl)-äthylamins und dessen Salze
DE2351027A1 (de) Propanolderivate
AT264526B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetrahydroisochinolinderivaten sowie von Säureadditionssalzen davon
AT256111B (de) Verfahren zur Herstellung der razemischen und der (+)-Form des neuen 1-(2',4',5'-Trichlor-phenäthyl)-2-methyl-6,7-dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolins und deren Säureadditionssalze
AT234692B (de) Verfahren zur Herstellung von Isochinolin-Derivaten
DE1493961B2 (de) l-Hydroxy-2-alkylamino-i-phenyläthanderivate deren Säureadditionssalze, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zubereitungen
DE711098C (de) Verfahren zur Herstellung von Isochinolinverbindungen