CH410321A - Verfahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Kaffeemaschine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete KaffeemaschineInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Kaffeemaschine Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen sowie eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Kaffee maschine. Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Kaffeeauszugsherstellungsverfahren zu schaffen, welches billig im Betrieb ist und zudem gestattet, in weiten Grenzen beliebige Mengen von Kaffeeauszügen von bester Qualität herzustellen sowie eine entspre chende Kaffeemaschine zu konzipieren, die einfach ist in der Herstellung und im Gebrauch.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Brühwasser das Kaffeepulver unter Einfluss von Zentrifugalkräften durchsetzt.
Die erfindungsgemässe Kaffeemaschine ist ihrer seits gekennzeichnet durch eine drehbare Brühkammer mit Steigrohr.
In der Zeichnung sind vier beispielsweise Aus führungsformen der erfindungsgemässen Kaffeema schine dargestellt, und zwar zeigt: Fig.l einen Schnitt durch eine erste Ausführungs form mit aufgesetztem Antriebsaggregat, während in den Fig.2-4 Schnitte durch den unteren Teil der Brühkammer sowie das Steigrohr von drei weiteren Ausführungsformen dargestellt sind.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist ein Rücklaufbecher 1 vorgesehen, welcher aus einem oben offenen, zylindrischen Teil 2 und einem unten anschliessenden, konischen Teil 3 besteht. Am ver jüngten Ende des konischen Teiles 3 schliessen Halte bügel 4 an, von welchen jeder an seinem freien Ende nach oben umgebogen ist, wobei diese freien Enden eine Lagerhülse 5 tragen. Innerhalb des Rücklauf bechers 1 sind die Brühkammer 6 und ein konisches Steigrohr 7 angeordnet.
Die Brühkammer besteht aus einem zylindrischen, unten durch einen Boden ab- geschlossenen Behälter, dessen Seitenwand siebartig durchbrochen ist. In der Mitte des Bodens der Brüh kammer 6 ist das Steigrohr 7 angebracht, dessen Querschnitt sich gegen die Brühkammer zu erweitert. Das Steigrohr 7 und die Brühkammer 6 kommuni zieren über einem Siebteil 8 in der Mitte des Bodens der Brühkammer 6.
Das freie Ende des Steigrohres 7 greift über die Lagerhülse 5 und ist vermittels dieser Lagerhülse in den Haltebügeln 4 drehbar gelagert. Am oberen Rand der Brühkammer 6 ist ein Mit nahmeorgan 9 befestigt, welches beim dargestellten Ausführungsbeispiel als diagonaler Steg ausgebildet ist, der in seiner Mitte eine Nabe 10 mit einer gewin- deten Bohrung 11 besitzt und durch einen Bajonett verschluss 16 lösbar mit der Brühkammer 6 verbunden ist.
Zum Antrieb der Brühkammer 6 samt Steigrohr 7 kann beispielsweise der Antriebsmotor 12 eines Universalküchengerätes mit einer Zapfwelle 13 dienen, in welchem Falle, wie in Fig. 1 dargestellt, das Motorgehäuse 14 vermittels eines Bajonett verschlusses 15 mit dem Rücklaufbecher 1 verbunden sein kann, wobei das als Schraubenbolzen 17 ausge bildete Zapfenwellenende in die Bohrung 11 einge schraubt wird.
Zum Betrieb der Kaffeemaschine wird die Brüh kammer vorerst mit einer geeigneten Menge von Kaffeepulver gefüllt, anschliessend das Mitnahme- organ an der Brühkammer befestigt und das Zapfen wellenende in das Mitnahmeorgan 9 eingeschraubt sowie schliesslich das Motorgehäuse in der beschrie benen Art mit dem Rücklaufbecher verbunden.
An schliessend werden die Haltebügel 4 mit dem unteren Teil 3 des Rücklaufbechers 1 in ein nicht dargestelltes und mit heissem Wasser gefülltes Gefäss eingetaucht.
Wird nun die Brühkammer 6 samt dem Steigrohr 7 in Umlauf versetzt, so steigt das Wasser im koni- sehen Steigrohr 7 hoch und gelangt damit in die Brühkammer 6, wo es unter Einwirkung der Zentri- fugalkräfte durch das sich aus dem gleichen Grunde gegen die Brühkammerwände hin verdrängte Kaffee pulver durchdringt.
Der so gebrühte Kaffee wird durch den ringförmigen Raum 18 zwischen der Aussenseite der Brühkammer 6 und der Innenseite des Rücklaufbechers 1 dem Gefäss wieder zugeführt. Durch das Ausschleudern des Kaffees aus der Brüh- kammer entsteht in dieser ein Unterdruck, durch dessen Saugwirkung das Aufsteigen des Wassers oder Kaffees durch das Steigrohr noch beschleunigt wird.
Dieser Vorgang wird so lange aufrechterhalten, bis der Kaffee die gewünschte Stärke erreicht hat.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 unterschei det sich vom ersten nur dadurch, dass das Steigrohr 7a zylindrisch ist und eine Förderspindel 19 umfasst. Diese umlaufende Förderspindel übernimmt hier an stelle der konischen Form des Steigrohres den Trans port des heissen Wassers vom nicht dargestellten Ge fäss bis in die Brühkammer 6.
Es bestünde bei diesem Ausführungsbeispiel auch die Möglichkeit, die Förder- spindel fest anzuordnen, in welchem Falle das durch den Umlauf des Steigrohres an die Schraubenflächen der Spindel gepresste Wasser der Spindel entlang auf steigt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 sind die Haltebügel 4b wesentlich kürzer ausgebildet, ebenso wie das Steigrohr 7b, dessen Konizität aber entspre chend grösser ist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 schliess lich liegt das Steigrohr 7c vollständig innerhalb des Rücklaufbechers 1, welcher, um den Rücklauf des Kaffees in das Gefäss zu gestatten, in seinem konischen Teil 3c mit einem ringförmigen Sieb 20 versehen ist.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele gestatten, in variablen Mengen hochklassigen Kaffeeauszug auf einfachste Art herzustellen, und dies vermittels eines billigen und gegebenenfalls durch ohnehin vorhandene Antriebsaggregate in Umlauf setzbaren Apparates.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen, dadurch gekennzeichnet, dass das Brühwasser das Kaffeepulver unter Einfluss von Zentrifugalkräften durchsetzt. 1I. Kaffeemaschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine drehbare Brühkammer mit Steigrohr. UNTERANSPRÜCHE 1.Kaffeemaschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen die Brühkammer umgeben den Rücklaufbecher. 2. Kaffeemaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücklaufbecher an seinem unteren Ende durchbrochen ist. 3. Kaffeemaschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Mittel zur Verbindung der Brüh kammer mit einer Zapfwelle. 4. Kaffeemaschine nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch ein konisches Steigrohr mit nach oben zunehmendem Querschnitt.5. Kaffeemaschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Steigrohres eine Förderspindel angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH340164A CH410321A (de) | 1964-03-17 | 1964-03-17 | Verfahren zur Herstellung von Kaffeeauszügen und zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Kaffeemaschine |
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Publications (1)
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| CH410321A true CH410321A (de) | 1966-03-31 |
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ID=4255175
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH410321A (de) |
-
1964
- 1964-03-17 CH CH340164A patent/CH410321A/de unknown
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