CH410352A - Bewehrungselement für den Stahlbetonbau - Google Patents

Bewehrungselement für den Stahlbetonbau

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CH410352A
CH410352A CH1466362A CH1466362A CH410352A CH 410352 A CH410352 A CH 410352A CH 1466362 A CH1466362 A CH 1466362A CH 1466362 A CH1466362 A CH 1466362A CH 410352 A CH410352 A CH 410352A
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CH1466362A
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Ferrotest Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
    • E04C5/04Mats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


      Bewehrungselement    für den Stahlbetonbau    Die früher übliche Bewehrung von Stahlbeton  bauteilen in der Form von lose in die Schalung einge  legten     Bewehrungsstäben,    die zur     Lagensicherung    an  den Kreuzungsstellen von Hand durch     Rödeldrähte     in der gegenseitigen Lage     zueinander    gehalten sind,  ist seit einigen Jahren insbesondere bei Flächenbe  wehrungen namentlich für     Stahlbetondecken    oder  Fahrbahnplatten weitgehend durch     punktgeschweisste          Bewehrungsmatten        ersetzt    worden, die     in,

      den fest  gelegten     Grössen        serienmässig        hergestellt        werden     und durch die die Montagearbeit an der Baustelle  weitgehend entfällt.  



  Die Herstellung dieser     punktgeschweissten        Be-          wehrungsmatten        erfordert    jedoch den     Einsatz    von  elektrischen     Vielpunktschweissmaschinen    mit den  erforderlichen     Transformatorenstationen    und hohen  Anschlusswerten und Stromkosten.  



  Um eine sichere Schweissverbindung zu errei  chen, muss dabei auf die Verwendung von     entzun-          dertem    Material mit sauberer Oberfläche geachtet  werden. Es lässt sich trotzdem nicht immer vermei  den, dass an einigen Schweisstellen eine unzulässige       Versprödung    des Drahtmaterials eintritt oder nur  eine unzureichende     Schweissverbindung    erreicht  wird.  



  Die Erfindung     betrifft    eine neue Ausbildung die  ser gitterartigen     Bewehrungselemente    für den Stahl  betonbau, die einfach in der Herstellung und dabei  von hohen Stromstärken und den sonst für den Be  trieb von     Punktschweissmaschinen    erforderlichen  elektrischen Nebenaggregaten unabhängig ist.  



  Die Erfindung nutzt die neuere Entwicklung auf  dem Gebiet der     Kunststoffkleber    aus, von denen be  reits heute eine breite Palette zum Verbinden von  Metallen     untereinander    oder mit anderen Werkstof  fen bereitgehalten wird.    Nach der Erfindung ist das neue gitterartige     Be-          wehrungselement    für Stahlbetonbauten aus kreuz  weise angeordneten Stäben, die an den Kreuzungs  stellen fest miteinander verbunden sind, dadurch ge  kennzeichnet, dass die Stäbe durch einen     Kunststoff     miteinander verbunden sind.

   Um dabei eine ausrei  chende     Verbindungsfläche    zu     schaffen,    sind     zweck-          mässig    die Stäbe     an    den     miteinander    zu verbindenden  Stellen abgeflacht.  



  Für die Fertigung solcher     Bewehrungselemente     kann dabei das für die Herstellung der punktge  schweissten     Matten    bekannte Verfahren     in    den     Fol-          geschritten    im     wesentlichen    beibehalten werden.

   Die  Stäbe der einen Richtung werden in einander paralle  ler Lage     schrittweise    zwischen zwei     Pressbalken        hin-          durchgeführt,    wobei den     Pressbalken    im Abstand je  eines Förderschrittes für jeden dieser Stäbe ein     ge-          steuertes    Abgabemundstück zur     vorbemessenen    Ab  gabe einer bestimmten     Klebstoffmenge    und ein  Schlag- oder Presswerkzeug zum Einprägen einer  Abflachung     vorgeordnet        ist.    Das Presswerkzeug kann  dabei aus einem über alle Drähte geführten Druck  balken mit entsprechendem  <RTI  

   ID="0001.0057">   Gegendruckbalken    be  stehen, wie auch jedem Draht eine mit einem ent  sprechenden Nocken versehene Druckrolle zugeord  net sein kann, die mit einer entsprechenden Unter  lage zusammenarbeitet.  



       Abgabemundstücke    zur     Druckabgabe    vorbe  stimmter Mengen eines Klebers sind an sich bekannt.  Die Querstäbe können dabei in ebenfalls bekann  ter Weise von einem Vorrat heraus     einzeln    unter den       Pressbalken    auf die Längsstäbe über     eine    Rutsche  aufgegeben werden, wie es auch     möglich    ist, die  Querstäbe von einer endlosen Länge abzuteilen und  schrittweise quer zu den Längsstäben unter den       Pressbalken    vorzuschieben.

   Bei dieser Querförderung           können    die Querstäbe noch zwischen     Quetschrollen     durchgeführt werden, um auch an diesen in den den  Längsstäben entsprechenden Abständen     Gegenabfla-          chungen    vorzusehen.  



  Es ist auch möglich, die     miteinander    zu vereini  genden Stäbe zur Schaffung der     erforderlichen    Haft  flächen aneinander zu pressen, dann voneinander  abzuheben und den Kleber vor einem letzten     Zusam-          menschlussvorgang    zwischen die Kreuzungsstellen  einzubringen.  



  Je nach der Art des verwendeten Klebers kann       dann    dem Pressbalken noch eine Wärmehaube zuge  ordnet sein oder der Pressbalken durch irgendeine  übliche Heizeinrichtung auf einer für das Wirksam  werden des Klebers erforderlichen Temperatur ge  halten sein.  



  Alle diese Massnahmen lassen sich mit wenig  aufwendigen     Mitteln    durchführen. Die     Fertigung    die  ser     Bewehrungselemente    wird     wesentlich        vereinfacht     und     verbilligt.     



  Dabei stehen die erzielbaren     Haftfestigkeitswerte       denen, wie sie mit der     Punktschweissung    erreicht  werden, nicht nach.  



  Die Erfindung lässt sich auch auf     warmgewalzte     Drähte anwenden und ist nicht auf die     Fertigung    von  flächenhaften     Bewehrungselementen    beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gitterartiges Bewehrungselement für Stahlbe- tonbauteile aus Stahlstäben, die an den Kreuzungs stellen miteinander verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stäbe an den Kreuzungsstellen durch einen Kleber miteinander festhaftend verbun den sind. UNTERANSPRUCH Bewehrungselement nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung von Rund- oder Profilstäben wenigstens die Stäbe einer Richtung an den Kreuzungsstellen in der Ver bindungsebene abgeflacht sind.
CH1466362A 1962-12-13 1962-12-13 Bewehrungselement für den Stahlbetonbau CH410352A (de)

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