Bewehrungselement für den Stahlbetonbau Die früher übliche Bewehrung von Stahlbeton bauteilen in der Form von lose in die Schalung einge legten Bewehrungsstäben, die zur Lagensicherung an den Kreuzungsstellen von Hand durch Rödeldrähte in der gegenseitigen Lage zueinander gehalten sind, ist seit einigen Jahren insbesondere bei Flächenbe wehrungen namentlich für Stahlbetondecken oder Fahrbahnplatten weitgehend durch punktgeschweisste Bewehrungsmatten ersetzt worden, die in,
den fest gelegten Grössen serienmässig hergestellt werden und durch die die Montagearbeit an der Baustelle weitgehend entfällt.
Die Herstellung dieser punktgeschweissten Be- wehrungsmatten erfordert jedoch den Einsatz von elektrischen Vielpunktschweissmaschinen mit den erforderlichen Transformatorenstationen und hohen Anschlusswerten und Stromkosten.
Um eine sichere Schweissverbindung zu errei chen, muss dabei auf die Verwendung von entzun- dertem Material mit sauberer Oberfläche geachtet werden. Es lässt sich trotzdem nicht immer vermei den, dass an einigen Schweisstellen eine unzulässige Versprödung des Drahtmaterials eintritt oder nur eine unzureichende Schweissverbindung erreicht wird.
Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung die ser gitterartigen Bewehrungselemente für den Stahl betonbau, die einfach in der Herstellung und dabei von hohen Stromstärken und den sonst für den Be trieb von Punktschweissmaschinen erforderlichen elektrischen Nebenaggregaten unabhängig ist.
Die Erfindung nutzt die neuere Entwicklung auf dem Gebiet der Kunststoffkleber aus, von denen be reits heute eine breite Palette zum Verbinden von Metallen untereinander oder mit anderen Werkstof fen bereitgehalten wird. Nach der Erfindung ist das neue gitterartige Be- wehrungselement für Stahlbetonbauten aus kreuz weise angeordneten Stäben, die an den Kreuzungs stellen fest miteinander verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stäbe durch einen Kunststoff miteinander verbunden sind.
Um dabei eine ausrei chende Verbindungsfläche zu schaffen, sind zweck- mässig die Stäbe an den miteinander zu verbindenden Stellen abgeflacht.
Für die Fertigung solcher Bewehrungselemente kann dabei das für die Herstellung der punktge schweissten Matten bekannte Verfahren in den Fol- geschritten im wesentlichen beibehalten werden.
Die Stäbe der einen Richtung werden in einander paralle ler Lage schrittweise zwischen zwei Pressbalken hin- durchgeführt, wobei den Pressbalken im Abstand je eines Förderschrittes für jeden dieser Stäbe ein ge- steuertes Abgabemundstück zur vorbemessenen Ab gabe einer bestimmten Klebstoffmenge und ein Schlag- oder Presswerkzeug zum Einprägen einer Abflachung vorgeordnet ist. Das Presswerkzeug kann dabei aus einem über alle Drähte geführten Druck balken mit entsprechendem <RTI
ID="0001.0057"> Gegendruckbalken be stehen, wie auch jedem Draht eine mit einem ent sprechenden Nocken versehene Druckrolle zugeord net sein kann, die mit einer entsprechenden Unter lage zusammenarbeitet.
Abgabemundstücke zur Druckabgabe vorbe stimmter Mengen eines Klebers sind an sich bekannt. Die Querstäbe können dabei in ebenfalls bekann ter Weise von einem Vorrat heraus einzeln unter den Pressbalken auf die Längsstäbe über eine Rutsche aufgegeben werden, wie es auch möglich ist, die Querstäbe von einer endlosen Länge abzuteilen und schrittweise quer zu den Längsstäben unter den Pressbalken vorzuschieben.
Bei dieser Querförderung können die Querstäbe noch zwischen Quetschrollen durchgeführt werden, um auch an diesen in den den Längsstäben entsprechenden Abständen Gegenabfla- chungen vorzusehen.
Es ist auch möglich, die miteinander zu vereini genden Stäbe zur Schaffung der erforderlichen Haft flächen aneinander zu pressen, dann voneinander abzuheben und den Kleber vor einem letzten Zusam- menschlussvorgang zwischen die Kreuzungsstellen einzubringen.
Je nach der Art des verwendeten Klebers kann dann dem Pressbalken noch eine Wärmehaube zuge ordnet sein oder der Pressbalken durch irgendeine übliche Heizeinrichtung auf einer für das Wirksam werden des Klebers erforderlichen Temperatur ge halten sein.
Alle diese Massnahmen lassen sich mit wenig aufwendigen Mitteln durchführen. Die Fertigung die ser Bewehrungselemente wird wesentlich vereinfacht und verbilligt.
Dabei stehen die erzielbaren Haftfestigkeitswerte denen, wie sie mit der Punktschweissung erreicht werden, nicht nach.
Die Erfindung lässt sich auch auf warmgewalzte Drähte anwenden und ist nicht auf die Fertigung von flächenhaften Bewehrungselementen beschränkt.
Reinforcement element for reinforced concrete structures The previously common reinforcement of reinforced concrete components in the form of reinforcing bars loosely inserted into the formwork, which are held in mutual position by hand with tie wires at the crossing points to secure the position at the crossing points, has been particularly important for area reinforcement for several years for reinforced concrete ceilings or road slabs have largely been replaced by spot-welded reinforcement meshes,
the specified sizes are manufactured in series and through which assembly work on the construction site is largely eliminated.
The manufacture of these spot-welded reinforcement mats, however, requires the use of electrical multi-spot welding machines with the necessary transformer stations and high connection values and electricity costs.
In order to achieve a secure welded joint, care must be taken to use shredded material with a clean surface. Nevertheless, it cannot always be avoided that inadmissible embrittlement of the wire material occurs at some welding points or that only an inadequate weld connection is achieved.
The invention relates to a new training the water grid-like reinforcement elements for steel concrete construction, which is easy to manufacture and independent of high currents and the electrical ancillaries otherwise required for the operation of spot welding machines.
The invention takes advantage of recent developments in the field of plastic adhesives, of which already today a wide range for connecting metals with each other or with other Werkstof fen is kept. According to the invention, the new lattice-like reinforcement element for reinforced concrete structures made of rods arranged crosswise, which are firmly connected to each other at the intersection, is characterized in that the rods are connected to each other by a plastic.
In order to create a sufficient connecting surface, the bars are expediently flattened at the points to be connected to one another.
For the production of such reinforcement elements, the method known for the production of the spot-welded mats can essentially be retained in the following steps.
The bars of one direction are carried out step by step in a parallel position between two press beams, with the press beams at a distance of one conveying step for each of these bars a controlled dispensing nozzle for the pre-measured dispensing of a certain amount of adhesive and a striking or pressing tool for Imprinting a flattening is arranged upstream. The pressing tool can consist of a pressure bar with a corresponding <RTI
ID = "0001.0057"> Counter-pressure bars exist, as well as a pressure roller provided with a corresponding cam can be assigned to each wire, which works together with a corresponding base.
Dispensing nozzles for pressure delivery vorbe certain amounts of an adhesive are known per se. The cross bars can also be fed out individually from a supply under the press beam to the longitudinal bars via a slide, as it is also possible to divide the cross bars from an endless length and gradually push them forward across the longitudinal bars under the press beam.
With this transverse conveyance, the transverse rods can still be passed between squeezing rollers in order to also provide counter-flattening on these at the distances corresponding to the longitudinal rods.
It is also possible to press the rods to be joined together to create the required adhesive surfaces, then to lift them off from one another and to apply the adhesive between the crossing points before a final joining process.
Depending on the type of adhesive used, the press beam can then be assigned a heating hood or the press beam can be kept at a temperature required for the adhesive to be effective by any conventional heating device.
All of these measures can be carried out with little expense. The production of these reinforcement elements is significantly simplified and cheaper.
The achievable adhesive strength values are not inferior to those achieved with spot welding.
The invention can also be applied to hot-rolled wires and is not limited to the production of flat reinforcement elements.