CH410717A - Verfahren zur Qualitätskontrolle des Arbeitsergebnisses von Spinnstellen - Google Patents

Verfahren zur Qualitätskontrolle des Arbeitsergebnisses von Spinnstellen

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CH410717A
CH410717A CH180863A CH180863A CH410717A CH 410717 A CH410717 A CH 410717A CH 180863 A CH180863 A CH 180863A CH 180863 A CH180863 A CH 180863A CH 410717 A CH410717 A CH 410717A
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CH
Switzerland
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spinning
cop
marking
quality control
work result
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Application number
CH180863A
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English (en)
Inventor
Raasch Hans
Original Assignee
Reiners Walter Dr Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/063Marking or identifying devices for packages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Qualitätskontrolle des   Arbeitsergebnisses    von Spinnstellen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Qualitätskontrolle des Arbeitsergebnisses von Spinnstellen.



   In jeder Serienfertigung, zu der auch die Erzeugung von Spinnkopsen gehört, ist es erwünscht, das Arbeitsergebnis zu überwachen, um bei fehlerhaftem Arbeitsergebnis einzuschreiten und an der das Arbeitsergebnis herstellenden Maschine oder Produktionsstelle eine Korrektur vornehmen zu können so dass die nachfolgenden Arbeitsergebnisse wieder den gestellten Anforderungen entsprechen.



   Bei Spinnkopsen ist eine Qualitätskontrolle insofern möglich, als zeitweise bei einzelnen Spinnkopsen einer Spinnmaschinenseite oder einer Spinnmaschine Qualitätskontrollen durchgeführt werden, die sich auf die Einhaltung der herzustellenden Nummer, Drehung oder dergleichen beziehen. Werden hierbei Abweichungen von einem Sollwert festgestellt, so wird das Ergebnis auf die gesamte Maschinenseite umgelegt und der Fehler z. B. durch Auswechseln der Wechselräder, der Ringe, Läufer oder dergleichen beseitigt.



   Bei Spinnmaschinen kommt es jedoch sehr häufig vor, dass nur an einzelnen Spinnstellen fehlerhaftes Garn erzeugt wird, welches z. B. Unegalitäten, grosse Nummernschwankungen, Noppen, schlechte Parallellage der Fasern, zu grosse Rauhigkeit usw. aufweist.



  Die Spinnstellen, welche dieses fehlerhafte Garn herstellen, können bei dem oben beschriebenen Prüfverfahren nicht mit Sicherheit oder erst zu spät ermittelt werden, so dass bereits grosse Mengen fehlerhaftes Garn erzeugt wurden, bis man auf den Fehler überhaupt aufmerksam wurde. Es ist im Hinblick auf ein rasches Ausschalten der Fehlerquellen erwünscht, möglichst schnell und sicher feststellen zu können, ob jede Spinnstelle einwandfreies Garn liefert.



   Durch die Erfindung wird es erstmalig möglich, das Arbeitsergebnis von einzelnen Spinnstellen zu kontrollieren, so dass eine Fehlerursache, welche z. B. durch Ring- oder Läuferabnutzung falscher Streckwerkbelastung, durch abgenutzte oder rauhe Streckwerkwalzen oder dergleichen an der einzelnen Spinnstelle bedingt sind, behoben werden können.



     Erfindungsgemäss    wird jeder Spinnkops mit einer die entsprechende Spinnstelle kennzeichnenden Markierung versehen und die Spinnkopse nach ihrer Fertigstellung einer Spulmaschine zugeführt und dort abgespult und dabei überwacht. Treten während des Abspulens eines Spinnkopses unverhältnismässig hohe Arbeitsunterbrechungen infolge Garnfehler auf, so kann die entsprechende Spinnstelle ermittelt und die Fehlerquelle an der Spinnstelle ausgeschaltet werden.



   Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Die Markierung jedes einzelnen Spinnkopses kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden, beispielsweise durch Aufbringen von Kreidemarkierungen,   Farbmarkierungen,    Zahlenoder Buchstabenaufdrucken   0. dgl.    Die Spinnkopse werden nach ihrer Fertigstellung und nach der Markierung sofort einer Spulmaschine zugeführt. Ist an der Spulstelle eine Messeinrichtung, welche auf mechanischer, elektrischer, elektronischer o. dgl.



  Basis arbeiten kann, vorgesehen, so kann an der Spulmaschine eine Qualitätskontrolle der Spinnmaschine durchgeführt werden.



   Damit die Markierung auch dann noch zu erkennen ist, wenn der oder die Fehler erst auftreten, nachdem ein grosser Teil des Spinnkopses abgespult wurde, kann es vorteilhaft sein, die Markierung am unteren Ende des Spinnkopses anzuordnen.



   Besonders einfach ist die Markierung auf jeden einzelnen Spinnkops oder, falls erwünscht, auf einzelne Kopsgruppen dann aufzubringen, wenn an der   Spinnmaschine eine automatische Abzugseinrichtung vorgesehen ist. Dabei kann an jeder Greifvorrichtung für die einzelnen Spinnkopse ein Druckwerk vorgesehen sein, welches die Markierung beim Erfassen des Kopses auf diesen aufbringt.



   Die Markierung kann aber auch während des sofortigen Abtransportes der Kopse erfolgen. Besonders einfach kann es sein, die Markierung der einzelnen Kopse dann vorzunehmen, wenn die Kopse auf ein Transportband abgelegt werden. Dabei kann die Markierung der Kopse einzeln oder zu gleichen Zeit erfolgen, wenn die Kopse eines Abzuges auf einem Transportband o. dgl. aufliegen oder an einer Markiervorrichtung vorbeigeführt werden. Wesentlich ist nur, dass jeder Spinnstelle ein bestimmtes Zeichen zugeordnet ist, so dass bei fehlerhaftem Ablauf des Spinnkopses an der Spulmaschine   0. dgl.    sofort zu erkennen ist, an welcher Spinnstelle dieser Kops hergestellt wurde.



   Wie aus der Beschreibung hervorgeht, soll mittels des erfindungsgemässen Verfahrens möglichst schnell festgestellt werden können, ob jede einzelne Spinnstelle einwandfreies Garn liefert. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn die hergestellten Spinnkopse nicht sofort bzw. unmittelbar einer Spulmaschine zugeführt werden, sondern erst, wie bisher üblich, in einem Lager gestapelt werden. Erst dadurch, dass die Kopse sofort, also unmittelbar der Spulmaschine zugeführt werden, ist es möglich, den Fehler einer Spinnstelle möglichst schnell zu erkennen und sofort zu beseitigen, ohne dass eine grössere Anzahl fehlerhafter Spinnkopse hergestellt wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Qualitätskontrolle des Arbeitsergebnisses von Spinnstellen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spinnkops mit einer die entsprechende Spinnstelle kennzeichnenden Markierung versehen wird und die Spinnkopse nach ihrer Fertigstellung einer Spulmaschine zugeführt und dort ab gespult und dabei überwacht werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussende des Spinnkopses mit einer Markierung versehen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung jedes einzelnen Kopses oder einer Kopsgruppe durch die Abzugseinrichtung der Spinnmaschine erfolgt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung der Kopse durch den Greifer der Abzugseinrichtung erfolgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung während des Abtransportes der Kopse erfolgt.
CH180863A 1962-02-15 1963-02-13 Verfahren zur Qualitätskontrolle des Arbeitsergebnisses von Spinnstellen CH410717A (de)

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