CH411192A - Verfahren zur Herstellung von Kugelschreiberpastentinten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kugelschreiberpastentinten

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CH411192A
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CH
Switzerland
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ballpoint pen
parts
paste inks
equivalents
making
Prior art date
Application number
CH115661A
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English (en)
Inventor
Albert Dr Wuermli
Roderich Dr Koenig
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/16Writing inks
    • C09D11/18Writing inks specially adapted for ball-point writing instruments

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Kugelschreiberpastentinten       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     Kugelschreiberpastentinten    so  wie die nach diesem Verfahren hergestellten Kugel  schreiberpastentinten.  



  Es wurde gefunden, dass man wertvolle Kugel  schreiberpastentinten erhält, wenn man in höher sie  denden Alkoholen, Estern oder deren Gemischen  basische Farbstoffe und     Formalharze,    die man erhält,  wenn man ein leicht     dünethylolierbares    Monophenol  oder ein Gemisch von leicht     dimethylolierbaren          Monophenolen    in     wässrig-alkalischem    Mittel bei er  höhter Temperatur mit mehr als einem Äquivalent  und weniger als zwei Äquivalenten Formaldehyd um  setzt und das erhaltene, isolierte     Methylolierungspro-          dukt    bei Temperaturen von über 100  C, gleichzeitig  oder stufenweise mit 0,5 bis 0,

  75 Äquivalenten     me-          thylolierbaren        Alkylphenoden    mit     mindestens    5     Alkyl-          kohlenstoffatomen    und     Hydroxybenzolcarbonsäuren     im     Molverhältnis    von 1 zu 1 bis 2,5 weiterkonden  siert, löst.  



  Als höher siedende Alkohole verwendet man bei  spielsweise bei über 100  C siedende Monoalkohole,  zum Beispiel     Benzylalkohol    oder     Diäthylenglykolmo-          noäthyläther.    Mit Vorteil verwendet man aber  Polyalkohole, z. B.     Alkylenglykole,    wie     1,2-Propy-          lenglykol,    vorzugsweise jedoch     Polyalkylenglykole,     insbesondere     Polyäthylenglykole,    vor allem das     Di-          oder        Triäthylenglykol    und das     Dipropylenglykol.     



  Als Ester kommen vorzugsweise solche in Frage,  die sich von niederen     gesättigten        aliphatischen          Monocarbonsäuren,    insbesondere von Essigsäure  oder Milchsäure und den oben genannten Alkoholen  ableiten. Als Beispiele seien das     Benzylacetat    oder       -lactat    oder das     Diäthylenglykolmono-    oder     -diacetat     oder -mono- oder     -dilactat    oder das     Glycerindi-    oder       triacetat    genannt. Es können auch Gemische der  oben genannten Lösungsmittel verwendet werden.    Als Farbstoffe kommen auch hier basische Farb  stoffe in Betracht.

   Diese können sowohl als     Farbba-          seti    als auch in Form ihrer Salze, z. B. in Form ihrer       Hydrohalogenide,    etwa der Hydrochloride     verwendet     werden. Beispiele solcher     erfindungsgemäss    ver  wendbarer     Farbstoffe    sind     Auramin,        Rhodamin    B,       Kristallviolett,        Victoriablau    B, Malachitgrün sowie  die Handelsprodukte      Astrablau    6     GLL         (Bayer,     Leverkusen, Deutschland)

   oder      Maxüonblau        RL      (J. R.     Geigy    AG, Basel, Schweiz).  



  Die erfindungsgemäss     herstellbaren    Kugelschrei  berpastentinten sind sehr beständig und trocknen  z. B. in     Kugelschreiberminen    praktisch nicht ein. Die  mit     ihnen    erzeugten Schriften auf Papier sind äusserst  rein und farbkräftig. Sie zeichnen sich durch sehr  gute Wasser- und     Lösungsmittelechtheit    aus.  



  Beim     Aufbewahren    in     Farbstoffbehältern    geben  erfindungsgemäss hergestellte     Kugelschreiberpasten-          tinten    keine schwer     entfernbare    Beschmutzungen  (Farbränder) und verursachen in     Weissblechbehäl-          tern    keine Korrosion.  



  In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile  Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgra  den angegeben. Gewichtsteile stehen zu     Volumteilen     im     gleichen    Verhältnis wie     Kilogramm    zu Liter.    <I>Beispiel 1</I>  15,0 Teile     Rhodamin    B extra und 30,0 Teile des  im Hauptpatent beschriebenen     Formalharzes    werden  in 50,0 Teilen technischen     Benzylalkohol    gelöst.

   Man  erhält eine     Kugelschreiberpastentinte,    die auf     Cellu-          losepapier    sehr klare und bereits schon unmittelbar  nach dem Schreiben     wasser-    und     lösungsmittelechte     Schriften     ergibt.     



       Verwendet    man an Stelle der<B>15,0</B> Teile     Rhoda-          min    B extra ebenso viele Teile Malachitgrün, Aura  min 00000, Kristallviolett     conc.    oder      Maxilonblau              RL     (J. R.     Geigy    AG, Basel,     Schweiz),    und verfährt  im übrigen, wie im Beispiel angegeben, so erhält man       Kugelschreiberpastentinten,    die auf     Cellulosepapier     ebenfalls sehr klare und hervorragend grüne, gelbe,  violette bzw. blaue Schriften ergeben.  



  <I>Beispiel 2</I>  Es werden 20,0 Teile     Victoriablau    B (in Form der  Farbbase) zusammen mit 20 Teilen des im Hauptpa  tent beschriebenen     Formalharzes    in 60,0 Teilen tech  nisches     Dipropylenglykol    aufgelöst.  



  Man erhält so eine     Kugelschreiberpastentinte,    die  auf     Cellulosepapier    klare und bereits schon unmittel  bar nach dem Schreiben echte blaue Drucke ergibt.  



  <I>Beispiel 3</I>  20,0 Teile      Astrablau    6     GLL     (als Farbbase)       (Bayer,    Leverkusen, Deutschland) werden zusammen  mit 20,0 Teilen des im Hauptpatent beschriebenen       Formalharzes    in 60,0 Teilen     Diäthylenglykolmono-          äthyläther    gelöst.  



  Die mit einer so erhaltenen     Kugelschreiberpa-          stentinte    erzeugten blauen Schriften auf     Cellulosepa-          pier    sind sehr klar und bereits schon unmittelbar  nach dem Schreiben überaus nass- und     lösungsmittel-          echt.     



  Ersetzt man     in    obigem Beispiel die 60,0 Teile       Diäthylenglykolmonoäthyläther    durch ebenso viele  Teile     1,2-Propylenglykol    und verfährt im übrigen,  wie     im    Beispiel angegeben, so erhält man Kugel  schreiberpastentinten, die auf     Cellulosepapier    ebenso  klare und echte blaue Schriften ergeben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I</B> Verfahren zur Herstellung von Kugelschreiberpa- stentinten, dadurch gekennzeichnet, dass man in höher siedenden Alkoholen, Estern oder deren Ge mischen basische Farbstoffe und Formalharze, die man erhält, wenn man ein leicht dimethylolierbares Monophenol oder ein Gemisch von leicht dimethylo- lierbaren Monophenolen in wässrig-alkalischem Mit tel bei erhöhter Temperatur mit mehr als einem Äquivalent und weniger als zwei Äquivalenten For maldehyd umsetzt und das erhaltene,
    isolierte Kon densationsprodukt bei Temperaturen von über l00 C gleichzeitig oder stufenweise mit 0,5 bis 0,75 Äquivalenten methylolierbaren Alkylphenolen mit mindestens 5 Alkylkohlenstoffatomen und Hydroxy- benzolcarbonsäuren im. Molverhältnis von 1 zu 1 bis 2,5 weiterkondensiert, löst. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Verwendung von oberhalb l00 C siedenden Polyalkylenglykolen als Lösungsmittel. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Dipropylengly- kol als Lösungsmittel. PATENTANSPRUCH 1I Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Kugelschreiberpastentinten.
CH115661A 1960-02-17 1961-02-03 Verfahren zur Herstellung von Kugelschreiberpastentinten CH411192A (de)

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