Quirl mit einem mit Drillvorrichtung ausgestatteten Griff Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung und Verbesserung eines Quirls mit einem mit Drillvor richtung ausgestatteten Griff, dessen Innenwand steile Gewindegänge aufweist, und in welchem der mit ent sprechendem Gewinde ausgestattete Kopf des Quirl stieles drehbar und eine auf den Stiel einwirkende Schraubenfeder angeordnet ist, wobei der Stiel des Quirls als oben offene Hülse ausgebildet ist und die Schraubenfeder sich vom Kopf des Griffes bis auf den Boden der Hülse erstreckt. Ein solcher Quirl ist in dem Patent 394541 beschrieben.
Für die Betäti gung eines solchen Quirls genügt es, das untere Ende desselben mit einem zentralen Vorsprung am Boden des Gefässes aufzustützen und den Griff entgegen der Wirkung der Feder regelmässig nach unten zu stossen. Der Quirlstiel dreht sich dann zusammen mit dem Besen abwechselnd in der einen und der anderen Riich- tung, je nachdem, ob der Griff nach unten gestossen oder derselbe von der Feder nach oben zurückge bracht wird.
Die bekannten Quirle dieser Art weisen den Nach teil auf, dass sie nicht auseinandemehmbar sind. Es kann nun aber vorkommen, dass die mit diesem Gerät zubereitete bzw. geschlagene Speise, etwa eine Sauce, eine Creme od. dgl. zu einem gewissen Teil entlang dem Quirlstiel ins Innere der Griffhülse gelangt, aus der man dann diese Speisereste nicht mehr entfernen kann. Es ergibt sich dann eine rasche Verschmutzung der inneren Teile des Quirls und es besteht vor allem die Gefahr des Rostens der Schraubenfeder.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Quirl der vorstehenden Art zu schaffen, der auseinandernehmbai ist, so dass man nach dem Gebrauch Fremdkörper oder Speisereste, die ins Innere der Griffhülse gelangt sind, entfernen kann. Gemäss der Erfindung besteht zu diesem Zweck der Griff aus wenigstens zwei Teilen, die lösbar miteinander verbunden sind. Man kann dann ohne Mühe, falls erforderlich, durch Trennen der bei den Teile des Griffs vor allem die Feder zwecks Reini gung herausnehmen und danach in ebenso einfacher Weise das Gerät wieder zusammensetzen.
Die lösbare Verbindung kann beispielsweise durch Schraubenge winde erfolgen oder in der Art eines Bajonettver schlusses ausgebildet sein.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt von der Seite gesehen und teilweise im Schnitt das Gerät gemäss einer ersten Ausfüh rungsform der Erfindung, Fig. 2 stellt in einem Axialschnitt und vergrössert die abnehmbare Verschlusskappe des Griffes dar, Fig. 3 ist eine Teilansicht des oberen Endes der Griffhülse, das die Kappe aufnimmt, Fig. 4 zeigt in einem Axialschnitt eine abgewan delte Ausführungsform der Verschlusskappe,
Fig. 5 stellt den dazu passenden oberen Teil der entsprechenden Griffhülse dar, Fig. 6 und 7 lassen in perspektivischer Darstellung zwei Ausführungsformen einer in das untere Ende der Griffhülse einsetzbaren Führungsmanschette für den Quirlstiel erkennen.
Der Quirl weist grundsätzlich einen Griff mit einer Griffhülse 1 auf, deren Innenwand mit einem Steilgewinde 2 versehen ist. Der untere Teil der Griff- hülse 1 ist durch eine Büchse 3 verschlossen, in deren Innerem der Quirlstiel 4 mit seinem Besen am un teren Ende frei gleiten kann. Der obere Teil des Quirlstiels 4, der sich innerhalb der Griffhülse 1 be findet, ist mit einem Gewindekopf 6 versehen, dessen Gewindegänge mit dem Innengewinde 2 der Griff hülse zusammenarbeiten.
Der Kopf 6 und der Stiel 4 sind hohl, um eine Schraubendruckfeder 7 aufnehmen zu können, deren unteres Ende sich am Boden des hohlen Quirlstiels 4 abstützt, während das obere Ende dieser Feder an dem Kragen 8 eines Führungsstiftes 9 für die Feder anliegt. Kragen und Führungsstift bestehen aus einem einzigen Stück und letzterer verhindert die Durch knickung der Feder beim Herabdrücken der Griff hülse 1 über den Stiel 4.
Der obere Teil der Griffhülse 1 läuft in einem zylindrischen Abschnitt 10 geringeren Durchmessers aus, an welchem an diametral gegenüberliegenden Stellen zwei radial nach aussen abstehende Stiftvor sprünge 11 angebracht sind. Dazu passend ist eine Verschlusskappe 12 aus Kunststoff vorgesehen, die eine zylindrische Manschette 13 aufweist, in deren Innerem zwei L-förmige Führungsnuten 14 eingear beitet sind, von denen der eine Schenkel vertikal nach unten ausläuft und der andere Schenkel horizontal gerichtet ist.
Die Manschette 13 ist so bemessen, dass die Kappe 12 genau auf den zylindrischen Teil 10 der Griffhülse passt, wobei die Stiftvorsprünge 11 und Nuten 14 die miteinander zusammenwirkenden Teile der so gebildeten bajonettartigen Halterung darstellen. Der Aussendurchmesser der Manschette 13, die aussen glatt, gerippt oder mit irgendwelchen Erhebungen versehen sein kann, entspricht im wesentlichen dem Aussendurchmesser der Griffhülse 1.
Schliesslich ist am Boden der Kappe 12 für die Aufnahme des Kragens 8 eine untere zentrale Vertie fung 15 vorgesehen.
Die Handhabung des Quirls ist wie folgt. Es sei angenommen, dass der Quirl gemäss Fig. 1 zusammen gesetzt ist. Es genügt dann, die Griffhülse 1 gegenüber dem Stiel 4 nach unten zu drücken, um eine Rotation des Besens 5 herbeizuführen. Während dieser Bewe gung verschiebt sich der Kopf 6 .in Richtung zur Kappe 12 und der Kopf beschreibt unter der Wirkung der Feder 9 eine umgekehrte Bewegung, indem sich die Feder entspannt, sobald der Druck auf die Griff hülse 1 nachlässt. Auf diese Weise bewirkt man ab wechselnd eine Drehbewegung des Besens 5 in der einen und anderen Richtung.
Die auf diese Weise zu bereitete Speise, etwa eine Creme, Sauce, Eiweiss od. dgl. kann ins Innere der Griffhülse 1 zufolge der Verschiebungen der Stange 4 gegenüber derselben eintreten. Für die Reinigung nach dem Gebrauch genügt es nun, die Kappe 12 durch eine leichte Dre hung mittels des Bajonettverschlusses abzunehmen, so dass ein freier Zugang ins Innere der Griffhülse und insbesondere zu den Teilen 9 und 7 besteht. Man kann auf diese Weise den Quirl vollständig, d. h. sowohl innen als auch aussen reinigen und daraufhin von neuem zusammensetzen.
Bei der abgewandelten Ausführung nach Fig. 4 und 5 weist die Manschette 13 der Kappe 12 Innenge- winde auf, so dass sie sich auf das entsprechende Aus- sengewinde 17 am Endteil 10 der Griffhülse 1 auf schrauben lässt.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 6 besteht die Führungsbüchse 3 aus zwei Hälften 3a, die sich zu beiden Seiten des Quirlstiels 4 in die Griffhülse 1 einführen lassen. Auch diese Führungs büchse ist am unteren Ende der Griffhülse 1 mittels eines inneren Bajonettverschlusses abnehmbar befestigt, zu welchem an jedem der beiden Hälften 3a ange brachte radiale Vorsprünge 18 gehören. Der innere Mechanismus des Quirls kann hierbei nach unten aus gebaut werden und es ist dann auch möglich, die Griffhülse 1 und die Kappe 12 aus einem einzigen Stück herzustellen.
Die beiden Hälften 3a der Büchse sind in ihrer gegenseitigen Lage durch zusammen wirkende Vorsprünge und Ausnehmungen 19 gesichert.
Auch bei der Ausführung nach Fig. 7 besteht die Büchse aus zwei auseinandernehmbaren Hälften 3b, für die im wesentlichen dasselbe wie bei der Ausfüh rung nach Fig. 6 gilt. Die beiden Hälften 3b weisen Aus sengewinde auf und besitzen ebenfalls für die Siche rung der gegenseitigen Lage miteinander zusammen wirkende Vorsprünge und Ausnehmungen 20. Nach dem Zusammenfügen der beiden Hälften durch Her umlegen um den Stiel 4 schraubt man die Büchse ins Innere der Griffhülse 1 von unten her ein, die in diesem Fall im allgemeinen mit der Kappe 12 aus einem Stück besteht.
Kappe 12 bzw. Büchse 3 können auch auf andere, an sich bekannte Weise mit der Griffhülse 1 verbun den sein. Hierbei kommt etwa eine Schnappverbin dung in Frage, bei der wenigstens der eine Teil beim Überstreifen des anderen elastisch nachgibt. In diesem Sinne kann etwa am Teil 10 oder im Inneren der Manschette 13 eine Verdickung angebracht sein, die zur Verrastung des Gegenelementes dient.