CH411633A - Leckwarngerät und Verwendung desselben zur Überwachung eines Öltanks - Google Patents

Leckwarngerät und Verwendung desselben zur Überwachung eines Öltanks

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CH411633A
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CH
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leak warning
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CH336362A
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Jonathan Drittenbass Jakob
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Kugler Hans
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Description


  
 



  Leckwarngerät und Verwendung desselben zur Überwachung eines Öltanks
Die Erfindung betrifft ein Leckwarngerät, das in einem Leckflüssigkeit-Sammelraum   angeordnet    ist und bei Ansammlung von Leckflüssigkeit in diesem Raum durch Betätigung eines elektrischen Kontaktes mittels einer Alarmvorrichtung einen Alarm auslöst.



   Bekannte Geräte dieser Art haben den Nachteil, dass sich in dem Sammelraum ziemlich viel Leckflüssigkeit ansammeln muss, bevor die Geräte ansprechen. Das Gerät nach der Erfindung zeichnet sich zur Vermeidung dieser Notwendigkeit aus durch zwei durch eine in der fraglichen Flüssigkeit lösliche Klebschicht miteinander verbundene Teile, von denen einer unter der Einwirkung einer Feder steht, die bestrebt   ist    ihn vom anderen loszureissen, und durch zwei den Kontakt bildende Kontaktstücke, von denen eines ortsfest und das andere an dem unter Federeinwirkung stehenden Teil angebracht ist oder mit demselben aus einem Stück besteht, so dass im Falle einer Auflösung der Klebschicht der Kontakt betätigt und dadurch der Alarm ausgelöst wird.



   Die Erfindung betrifft auch die Verwendung dieses Leckgerätes zur Überwachung eines   Öltanks,    der von einer Kunststoffhülle umgeben ist. Diese Verwendung zeichnet sich dadurch aus, dass dieses Gerät in einer von der Kunststoffhülle gebildeten Tasche angeordnet ist, in der sich durch ein allfälliges Leck aus dem Tank ausdringendes Öl ansammelt, wobei zwischen der Hülle und dem Tank ein Kontrollrohr vorgesehen ist, durch welches die elektrischen Anschlussleitungen des   Leckwarngerätes    hindurchgeführt sind.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen   schematischen    Schnitt durch ein Leckwarngerät und
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht eines mit dem Gerät nach Fig. 1 versehenen   Öltanks.   



   Das in Fig. 1 dargestellte Leckwarngerät 1 weist zwei Scheiben 2 und 3 auf, die durch zwei Schrauben 4 und Muttern 5 in einem gewissen Abstand voneinander gehalten und fest miteinander verbunden sind. Eine dritte Scheibe 6 ist zwischen den Scheiben 2 und 3 angeordnet und mit Löchern 7 (oder Randkerben) versehen, die zu ihrer Führung längs den Schrauben 4 dienen. Die mittlere Scheibe 6 ist auf der unteren Scheibe 2 mittels einer Klebschicht 8 fest geklebt, wobei   Ider    Klebstoff in   Ö1    löslich ist.



  Man kann z. B. für die Schicht 8 den unter der Marke  Miracle  bekannten Klebstoff verwenden.



   Die mittlere Scheibe 6 ist zentral am unteren Ende eines Schaftes 9 befestigt, der durch ein Loch 10 der oberen Scheibe 3 hindurch geführt ist und in eine Hülse 11 hineinragt, die auf dieser oberen Scheibe 3 befestigt ist. In   Ider    Hülse 11 ist eine Zugfeder 12 untergebracht, die einerseits am oberen Ende des Schaftes 9 und anderseits am oberen Ende der Hülse 11 befestigt ist und durch ihre Spannung bestrebt ist, die Scheibe 6 von der Scheibe 2 loszureissen.



   Die obere Scheibe 3 besteht aus Isolierstoff und auf ihrer unteren Seite ist ein erstes, plattenförmiges Kontaktstück 13 in sie eingelassen. Das Kontaktstück 13 ist über zwei parallele, isolierte Leiter 14 mit zwei am oberen Ende der Hülse vorgesehenen Lötfahnen 15 verbunden. Eine weitere Lötfahne 16 ist mit   Idem    oberen Ende der Feder 12   leitend    verbunden und steht über diese Feder 12 und den Schaft 9 in elektrischer Verbindung mit einem   zwei    ten Kontaktstück 17, das mittels einer Mutter 18, die auf dem unteren, mit Gewinde 19 versehenen, in die Scheibe 6   eingeschraubten    Ende   des    Schaftes 9 angeordnet ist, auf der Scheibe 6 festgeschraubt ist.



  Das zweite Kontaktstück 17 besteht aus einer nach  unten konvex gebogenen Bandfeder, deren Enden 20 dazu bestimmt sind, mit dem ersten Kontaktstück
13 in Berührung zu kommen.



   An die beiden Lötfahnen 15 sind zwei Anschlussleitungen 21 angelötet, deren andere Enden gemeinsam an eine Anschlussklemme einer in Fig. 1 nicht dargestellten Alarmvorrichtung, z. B. einer Klingel   undoder    einer Signallampe, angeschlossen sind. Die Alarmvorrichtung ist anderseits an eine Spannungsquelle angeschlossen und der Stromkreis wind durch die vorzugsweise geerdete Leitung 22 vervollständigt.



   Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass, wenn Ö1 zu der öllöslichen Klebschicht 8 gelangt und dieselbe auflöst, die Zugfeder 12 die mittlere Scheibe 6 nach oben zieht, bis die Enden 20 des unteren Kontaktstückes 17 auf das obere Kontaktstück 13 treffen und dadurch den Stromkreis durch die Alarmvorrichtung schliessen. Da das Kontaktstück 17 federt, glei  ten    seine Enden 20 unter Druck ein wenig auf   diem    Kontaktstück 13, was einen sehr guten Kontakt gewährleistet. Die Kontaktlage des zweiten Kontaktstückes 17 und der mittleren Scheibe 6 ist strichpunktiert gezeichnet und mit   17' bzw.    6' bezeichnet.



   In Fig. 2 ist ein Öltank 23 gezeigt, der mit dem Leckwarngerät 1 versehen ist. Der Tank 23 ist von einer Kunststoffhülle 24 umgeben, die bei Leckwerden des Tankes ein Eindringen des Öles in den Erdboden verhindert. Der Tank 22 ist in Längsrichtung leicht geneigt und vor seiner unteren, in Fig. 2 sichtbaren Stirnseite bildet die Hülle 24 eine kleine Tasche 25, in der sich im Falle eines Leckes das aus dem   Tank    23 ausdringende Ö1 ansammelt.



   In der Fig. 2 ist die Stirnseite der Hülle 24 weggeschnitten, so dass von letzterer der zylindrische Mantel im Schnitt sichtbar ist. Die Dicke der Hülle 24 ist der Klarheit halber vergrössert Idargestellt, ebenso auch ihr Abstand vom Tank, an dem die Hülle 24 nahezu satt anliegt, so dass das aus dem Tank   ausdringende    Öl nur ganz langsam zwischen Hülle und Tank hindurchsickern und in die Tasche 25 gelangen kann. Zwischen der Stirnseite des Tankes 23 und der Stirnseite der Hülle 24 ist ein Kontrollrohr 26 z. B. aus hartem Polyvinylchlorid angeordnet, dessen unteres Ende in die Tasche 25 mündet, während sein oberes Ende in eine neben dem üblichen Mannlochdeckel 27 des Tankes 23 angeordnetes, schematisch angedeutetes Alarmgerät 28 einmündet.



  Das Warngerät 1 ragt zum unteren Ende des Kontrollrohres 26 hinaus und ruht auf dem Boden der Tasche 25; die in Fig. 2 nicht mitdargestellten Anschlussleitungen (21 und 22, Fig. 1) sind natürlich durch   Idas    Kontrollrohr 26 hindurchgeführt. Es genügt, dass sich in der Tasche 25 ein Ölstand von wenigen Millimetern bildet, damit das   Warngerät    1 anspricht. Gegenüber bekannten Warngeräten, bei denen im Falle eines Leckes ebenfalls ein elektrischer Kontakt hergestellt wird, ist dies ein sehr grosser Vorteil; denn diese bekannten, mit Schwimmern, oder beim Nasswerden sich ausdehnenden Körpern, arbeitenden Geräte, benötigen einen Flüssigkeitsstand von etwa 5 cm im Leckflüssigkeits-Sammelraum. Ausserdem ist bei den bekannten Geräten oft die Kontaktgabe nicht gut, speziell wenn die Kontaktstücke mit Öl oder dergleichen verunreinigt sind.



   Es ist klar, dass das beschriebene Leckwarngerät auch für andere Flüssigkeit als Öl vorgesehen werden kann, indem man lediglich für die Schicht 8 einen in der fraglichen Flüssigkeit löslichen Klebstoff benützen muss. Der Grund, warum beim beschriebenen Gerät zwei parallele Leiter 14 und zwei Anschlussleitungen 21 zum oberen Kontaktstück 13 vorgesehen   sind,    ist der, dass man dieselben zu Kontrollzwecken in Serie schalten kann. Man kann so jederzeit kontrollieren, ob die erforderliche elektrische Verbindung zwischen der Alarmvorrichtung und dem oberen Kontaktstück 13 besteht.

   Wenn man nun das untere Kontaktstück erdet (nicht dargestellt) und ebenso auch den mit der Leitung 22 verbundenen Pol der Spannungsquelle, so verhindert ein eventueller Defekt der Leitung 22 nicht die richtige Auslösung des Alarmes beim Ansprechen des   Warngerätes.   



  Selbstverständlich könnte letzteres auch für Ruhestrom statt für Arbeitsstrom vorgesehen werden, d. h. dass beim Losreissen der mittleren Scheibe 6 von der unteren Scheibe 2 nicht ein Kontakt geschlossen, sondern ein normalerweise geschlossener Kontakt geöffnet würde. Ferner kann die   AlarmvorL    richtung 28 an irgendeiner beliebigen anderen Stelle vorgesehen werden als beim Mannlochdeckel, z. B. im Inneren eines Gebäudes.



   Es sei noch bemerkt, dass das an dem unter der Einwirkung der Feder 12 stehende Kontaktstück 17, statt an der Scheibe 6 befestigt zu sein, auch so ausgebildet werden kann, dass es selbst mittels der Klebschicht 8 an der Scheibe 2 angeklebt wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Leckwarngerät, das in einem Leckflüssigkeit Sammelraum angeordnet ist und bei Ansammlung von Leckflüssigkeit in diesem Raum durch Btetäti- gung eines elektrischen Kontaktes mittels einer Alarmvorrichtung einen Alarm auslöst, gekennzeichnet durch zwei durch eine in der fraglichen Flüssigkeit lösliche Klebschicht (8) miteinander verbundene Teile (2, 6), von denen einer unter der Einwirkung einer Feder (12) steht, die bestrebt ist, ihn vom anderen loszureissen, und durch zwei den Kontakt bildende Kontaktstücke (13, 17), von denen eines ortsfest und das andere an dem unter FeÅaereinwirkung stehenden Teil (6) angebracht ist oder mit demselben aus einem Stück besteht, so dass im Falle einer Auflösung der Klebschicht der Kontakt betätigt und dadurch der Alarm ausgelöst wird.
    II. Verwendung des Leckwarngerätes nach Patentanspruch I zur Überwachung eines Öltankes, der von einer Kunststoffhülle umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Gerät (1) in einer von der Kunststoffhülle (24) gebildeten Tasche (25) angeordnet ist, in der sich durch ein allfälliges Leck aus dem Tank (23) ausdringendes Öl ansammelt, wobei zwischen der Hülle und dem Tank ein Kontrollrohr (26) vorgesehen ist, durch welches die elektrischen Anschlussleitungen des Leckwarngerätes (1) hindurchgeführt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Leckwarngerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Federeinwirkung stehende Teil eine Scheibe (6) ist, die zwischen zwei übereinander angeordneten, durch Distanzhalter (4) miteinander verbundenen Scheiben (2, 3) langeordnet und mit der unteren (2) Idieser Scheiben durch die Klebschicht (8) verbunden ist, dass auf der unteren Seite der oberen Scheibe (3) ein Kontaktstück (13) vorgesehen ist, Idass das andere Kontaktstück (17) auf der oberen Seite der mittleren Scheibe (6) befestigt ist und dass die Feder eine Zugfeder (12) ist.
    2. Leckwarngerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktstück als Kontaktfeder (17) ausgebildet ist, die bei Auflösung der Klebscllicht (8) mit zwei Enden (20) auf das andere Kontaktstück (13) zu liegen kommt, wobei diese Enden auf dem anderen Kontaktstück gleiten.
    3. Leckwarngerät nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der unteren Seite der oberen Scheibe (3) vorgesehene Kontaktstück (13) über zwei parallel geführte Leiter (14) mit zwei Anschlussstücken (15) verbunden ist, während das auf der oberen Seite Ider mittleren Scheibe (6) befestigte Kontaktstück (17) über die Zugfeder (12) und einen zentralen Schaft (9) mit einem anderen Anschlussstück (16) elektrisch verbunden ist.
    4. Leckwarngerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Scheibe (6) an den Distanzhaltern (4) geführt ist.
    5. Leckwarngerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfeder (12) in einer auf der oberen Scheibe (3) angebrachten Hülse (11) angeordnet ist.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009651A1 (de) * 1978-09-13 1980-04-16 Hans Wildt Überwachungsgerät für Flüssigkeiten und Anwendung
FR2455294A1 (fr) * 1979-04-27 1980-11-21 Inst Francais Du Petrole Elements sensibles a certains produits organiques polluants, notamment les hydrocarbures
EP0057973A1 (de) * 1981-01-09 1982-08-18 Orbmah Monitors Inc. Verfahren und Herstellung einer Leckanzeigeeinrichtung für unterirdische Behälter
FR2864693A1 (fr) * 2003-12-26 2005-07-01 Renault Sas Detecteur selectif de fluide
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CN116857963A (zh) * 2023-05-05 2023-10-10 宁波兴展旺节能科技有限公司 一种漏汤报警装置及500kg椭圆燃气坩埚炉安全控制系统

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