CH411717A - Uhr mit schnellschaltendem Datumanzeigering - Google Patents

Uhr mit schnellschaltendem Datumanzeigering

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CH411717A
CH411717A CH1099363A CH1099363A CH411717A CH 411717 A CH411717 A CH 411717A CH 1099363 A CH1099363 A CH 1099363A CH 1099363 A CH1099363 A CH 1099363A CH 411717 A CH411717 A CH 411717A
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CH
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wheel
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CH1099363A
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Ebauches Sa
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Uhr   mit schnellschaltendem    Datumanzeigering   Die Uhr nach dem Hauptpatent mit schnellschaltendem    Datumanzeigering   sowie    Fortschaltmitteln   und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit wie die Fortschaltmittel angetriebenen Sperrmittel für denselben, ist zur Erzielung einer    Fortschaltung   mittels sehr geringer Kräfte dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrmittel ein mit einem zylindrischen Teil seines Umfangs spielarm und reibungsfrei sperrend in die Verzahnung des    Datumanzeigeringes   eingreifendes Sperrad mit einer    Ausnehmung   am Umfang vorgesehen ist, zum Zwecke, ein unter Federdruck stehendes,

   in die Verzahnung des    Datumanzeigeringes   eingreifendes Rastorgan und die zur    Ausrückung   desselben bei der    Fortschaltung   erforderliche zusätzliche Schaltkraft zu vermeiden, wobei der    Datumanzeige-      ring   jeweils um eine Zahnteilung    fortgeschaltet   wird, während die erwähnte    Ausnehmung   des Sperrades für einen vollen Schaltschritt die Verzahnung des    Datumanzeigeringes      entsperrende   Stellungen durchläuft.

   Bei der Ausführung nach dem Hauptpatent ist es jedoch möglich, dass sich das    Fortschaltrad   mit dem    Fortschalthebel   und die damit mechanisch    ge-      kuppelten   Teile, also insbesondere auch das Sperrad und das damit verbundene    intermittierend   angetriebene    Schrittschaltrad   bei starken Schlägen etwas drehen können, so dass der Synchronismus verlorengeht oder die    Fortschaltung   überhaupt unmöglich wird. Zur Verhinderung dieses Nachteils ist bei der Ausführung nach Hauptpatent eine    Bremsfeder   vorgesehen, welche eine ungewollte Drehung der oben erwähnten Teile in den meisten Fällen hindert, jedoch auch die gewollten    Fortschaltbewegungen   hemmt. 



  Es ist das Ziel vorliegender Erfindung,    zugleich   die erwähnte Bremsfeder zu umgehen und eine absolute Sicherheit gegen ungewollte Drehbewegungen des    Fortschalt-   und Sperrmechanismus zu erreichen. Die    Uhr      gemäss   vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass auch das Sperrad selbst zwischen einzelnen    Fortschaltbewegungen   gegen Drehung gesperrt ist. Vorzugsweise erfolgt die Sperrung ebenfalls durch einen starren Sperrkörper, welcher    mit   dem Antriebsorgan für das das Sperrad schrittweise    antriebende      Schrittschaltrad   verbunden ist. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Uhr dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt den    Fortschaltmechanismus   für den    Datumanzeigering   unmittelbar vor der    Fortschaltung,      Fig.2      zeigt   denselben Mechanismus unmittelbar nach der    Fortschaltung,      Fig.   3 ist ein Schnitt nach Linie    111-III   in    Fig.   1 und    Fig.   4 ist ein Ausschnitt aus    Fig.   1 in grösserem    Massstabe   bei anderer Stellung des Sperrades. 



  In den    Fig.   1 und 2 ist das Wechselrad 1 dargestellt, welches von der Minutenwelle durch ein    Ritzel   2 in einem    übersetzungsverhältnis   von 3: 1 angetrieben wird, so dass das    Wechselrad   1 eine Umdrehung in drei Stunden ausführt. Das    Ritzel   3 des    Wechselrades   1 treibt das Stundenrad 4. Mit dem    Wechselrad   1 ist eine Kurbel 5 mit einem    Mitnehmer-      stift   6 verbunden. Die Kurbelnabe weist eine zylindrische Fläche 51 mit einer    Ausnehmung   oder Schaltlücke 52 auf. 



  Auf einer besonderen, in nicht dargestellter Weise mit der Werkplatte 7 verbundenen Brücke 8 ist ein Zahnrad 9 mit einer Spezialverzahnung bestehend aus vierundzwanzig    verhältnismässig   langen Zähnen 10 drehbar gelagert. Jeder dritte    Zahn   11 des Zahnrades oder    SChrittschaltrades   9 ist verkürzt, so dass dort eine Lücke entsteht, in welche die zylindrische Sperrfläche 51 der Kurbelnabe spielarm und reibungsfrei an die Flanken je zweier einem verkürzten Zahn 11 benachbarter    Zähne   10 anliegend eingreifen 

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 kann. Damit ist jede ungewollte Drehung des Rades 9 gesperrt.

   Mit dem Zahnrad 9 ist ein Sperrad 12    unverdrehbar   verbunden,    welches   am grössten Teil seines Umfanges zylindrisch ausgebildet ist, jedoch an einer Stelle eine    Ausnehmung   13 besitzt. Das Zahnrad 9 treibt über ein Zwischenrad 14 ein Fortschaltrad 15, das ebenfalls vierundzwanzig Zähne aufweist und daher stets mit gleicher Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird wie das Zahnrad 9 bzw. das Sperrad 12. Mit dem Zahnrad 15 ist ein federnder    Fortschalthebel   16    unverdrehbar   verbunden, dessen freies Ende an der Stirnseite eine Fortschaltfläche 17 und auf der Aussenseite eine schiefe Ebene 18 aufweist. Die Zahnräder 14 und 15 sowie der    Fortschalthebel   16 sind mit möglichst geringer Reibung in an sich bekannter Weise drehbar auf der Brücke 8 gelagert.

   Durchmesser und Verzahnung der Räder 9 und 14 sind so bemessen, dass diese Räder trotz der verkürzten Zähne des Rades 9 stets in gleichmässigem Eingriff bleiben. 



  Der    Datumanzeigering   19 ist innen mit einer    Trapezverzahnung   versehen, wobei benachbarte Kopfkanten 20 benachbarter Zähne 21 des    Datum-      anzeigerings   bezüglich des Sperrades 12 so liegen, dass die zylindrische Fläche des Sperrades 12 praktisch ohne Spiel und ohne Reibung an diesen beiden benachbarten Kanten 20 liegt, so dass durch das Sperrad jede ungewollte Drehung des    Datumanzeige-      rings   19 gesperrt ist, jedoch das Sperrad 12 ohne Reibung zwischen den Kanten drehbar ist. 



  In eine längliche Öffnung 26 der Brücke 8 ist eine Feder 27 eingesetzt, welche mit dem einen Ende hinter einen Zahn 21 des    Datumringes   19 greift und denselben gegen Rückdrehung aus der erreichten    Anzeigestellung   sichert. 



     Fig.   1 zeigt den    Fortschaltmechanismus   für den    Datumanzeigering   19 bei Beginn einer    Fortschaltung.   Der Stift 6 der Kurbel 5 ist soeben auf einen Zahn 10 des Rades 9 aufgetroffen und beginnt bei weiterer Drehung der Kurbel 5 in Gegenuhrzeigerrichtung das Rad 9 in Uhrzeigerrichtung zu verdrehen, was durch die Sperrfläche 51 nicht mehr gehindert wird, weil der erfasste Zahn des Rades 9 in die    Fortschalt-      lücke   52 eintreten kann. Auch der nächste volle Zahn des Rades 9 kann    während   der    Fortschaltung   durch die Lücke 52 durchtreten.

   Die Drehung des Rades 9 wird einerseits auf das Sperrad 12 und im gleichen    übersetzungsverhältnis   auf das Zahnrad 15 bzw. den    Forischalthebel   16 übertragen. Aus der Zeichnung ist ohne weiteres ersichtlich, dass der wirksame Hebelarm des    Fortschalthebels   16 erheblich grösser, nämlich etwa doppelt so gross wie der Durchmesser des Sperrades 12 ist. Der mit seiner Stirnfläche 17 bereits auf eine Zahnflanke des Datumanzeigeringes 19 aufliegende    Fortschalthebel   16 dreht daher bei Beginn der erwähnten Drehung den    Datumring   19 im    Uhrzeigersinn   mit einer Geschwindigkeit, die etwa doppelt so gross ist wie die Umfangsgeschwindigkeit des Sperrades 12.

   Der in    Fig.   1 links über der    Ausnehmung   13 des Sperrades 12 lie-    gende   Zahn 21 des    Datumanzeigeringes   19 wird somit ganz in die    Ausnehmung   13 eintreten, bevor die zylindrische Umfangsfläche des Sperrades 12 wieder in den Bereich    dieses   Zahnes gelangt, so dass die    Fortschaltung   durch das Sperrad nicht behindert wird. Der soeben erwähnte Zahn wird also während der    Fortschaltung   der    Ausnehmung   13 voreilen bzw. dieselbe durchwandern, wobei alle Teile so bemessen sind, dass dieser Zahn während der ganzen Fortschaltbewegung nie auf die Fläche des Sperrades 12 auftreffen kann.

   Am Schluss der    Fortschaltbewegung,   d. h. wenn der Stift 6 gemäss    Fig.   2 die Verzahnung des Rades 9 verlässt, hat die    Ausnehmung   13 die in    Fig.   2 dargestellte Lage erreicht, d. h. sie ist gegen- über der Lage gemäss    Fig.   1 um 45  oder 1/s Umdrehung versetzt und hat eine Lage erreicht, in welcher der erwähnte Zahn des    Datumanzeigeringes   frei aus der    Ausnehmung   austreten kann.

   Der Fortschalthebel 16 hat gemäss    Fig.   2 am Ende der Fortschaltbewegung eine Lage erreicht, in welcher seine Stirnfläche 17 die Flanke des bei der    Fortschaltung   erfassten Zahnes 21 soeben verlassen hat und die Kopfkante 20 dieses Zahnes nun auf die schiefe Ebene 18 des    Fortschalthebels   16 aufliegt. Sowohl der    Fortschalthebel   16 als auch die Feder 27 verhindern bei dieser Stellung der Teile eine Rückdrehung des    Datumanzeigeringes.   Eine Vorwärtsdrehung desselben wird gleichzeitig durch die zylindrische Fläche des Sperrades verhindert. Greift der Stift 6 nach einer weiteren Umdrehung des Wechselrades 1, d. h. nach drei Stunden, erneut in die Verzahnung des Rades 9 ein, so werden die Räder 9 und 15 erneut um 45  im Uhrzeigersinn verdreht.

   Hierbei gleitet die schiefe Ebene 18 des    Fortschalthebels   16 über die Kopfkante 20 des    darüberliegenden   Zahnes 21    (Fig.   2), wobei der    Fortschalthebel   etwas elastisch nach innen gebogen wird, um dem Zahn 21 des nicht drehbaren    Datumanzeigeringes   auszuweichen. Während dieser weiten    Fortschaltbewegung   wird auch die zylindrische Fläche des Sperrades 12 vollständig in die Zahnlücke zwischen benachbarten    Zähnen   des    Datumanzeigeringes   eingeschwenkt (Stellung nach    Fig.   4), so dass nun jede ungewollte Drehung dieses Ringes durch das Sperrad verhindert wird. 



  Wie    Fig.   4 besonders deutlich erkennen lässt, ist die Verzahnung des Rades 9 bzw. die Bewegungsbahn des Stiftes 6 so bemessen, dass das Rad 9 bei jeder    Fortschaltbewegung   um genau drei Zahnteilungen    fortgeschaltet   wird. Da das Rad 9 vierundzwanzig Zähne besitzt, wird es nach je acht Teildrehungen, d. h. nach vierundzwanzig Stunden eine volle Drehung ausgeführt haben. Dabei gelangt die    Ausnehmung   13 am Ende jeder siebenten Teildrehung des Sperrades 12 in die in    Fig.   1 dargestellte Lage, in welcher der    Datumanzeigering   bereits entriegelt ist und grundsätzlich in    Fortschaltrichtung   bewegt werden könnte.

   Sollte jedoch eine solche Bewegung stattfinden, so würde sie durch den in    Fig.   1 rechts liegenden Teil der    Ausnehmung   13 begrenzt, 

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 so dass bei der nächsten Teildrehung der Räder 9 und 15 die    Fortschaltung   beendet würde, ohne dass der Synchronismus der Datumsanzeige gestört werden könnte. 



  Der Synchronismus kann ebensowenig dadurch gestört werden, dass zwischen den    einzelnen   Fortschaltbewegungen oder während einer    Fortschaltbe-      wegung   eine ungewollte zusätzliche Drehung des    Fortschaltrades   9 stattfinden könnte. Zwischen den    Fortschaltzeiten   hindert die zylindrische Fläche 51 jede Drehung des Rades 9. Tritt die    Fortschaltlücke   52 gemäss    Fig.   1 und 4 in die    Verzahnung   des Rades 9 ein, so ist bis zum Eintritt des Stiftes 6 in die Verzahnung immer noch jede Drehung, die den Synchronismus stören könnte,    ausgeschlossen.   Die gleichen Verhältnisse herrschen auch beim Austritt des Stiftes 6 aus der Verzahnung des Rades 9. 



  Wie bereits erwähnt, liegt der besondere    Vorteil   der dargestellten und beschriebenen Anordnung darin, dass zur    Fortschaltung   sehr geringe Kräfte benötigt werden, weil während der    Fortschaltung   selbst praktisch nur Reibungskräfte zu überwinden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr mit schnellschaltendem Datumanzeigering nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Sperrad selbst zwischen einzelnen Fortschaltbewegungen gegen Drehung gesperrt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Sperrad verbundenes Schrittschaltrad in seiner Verzahnung vergrösserte Lücken bzw. verkürzte Zähne aufweist, in welche Lücken ein mit einer Schaltlücke versehener zylindrischer Sperrteil des Antriebsorgans spielarm und reibungsfrei einzugreifen bestimmt ist. 2.
    Uhr nach Unteranspruch 1, wobei das Schrittschaltrad mit einem weiteren Getrieberad kämmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittschaltrad und das Getrieberad so bemessen sind, dass trotz der Lücken des Schrittschaltrades stets ein gleichmässiger Eingriff zwischen diesen Rädern gewährleistet ist. 3. Uhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Schrittschaltrad durch Kürzen jedes dritten Zahnes eine Lücke gebildet ist. 4. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittschaltrad 24 Zähne aufweist. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke keine
CH1099363A 1962-10-31 1963-09-04 Uhr mit schnellschaltendem Datumanzeigering CH411717A (de)

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