CH411911A - Verfahren zur Herstellung 10-basisch-substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-5H-dibenzo(b,e)-1,4-diazepine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung 10-basisch-substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-5H-dibenzo(b,e)-1,4-diazepine

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CH411911A
CH411911A CH110762A CH110762A CH411911A CH 411911 A CH411911 A CH 411911A CH 110762 A CH110762 A CH 110762A CH 110762 A CH110762 A CH 110762A CH 411911 A CH411911 A CH 411911A
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alkyl
dibenzo
dihydro
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CH110762A
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Fritz Dr Hunziker
Jean Dr Schmutz
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Wander Ag Dr A
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  Verfahren zur Herstellung       10-basisch-substituierter        10,11-Dihydro-11-ogo-5H-dibenzo[b,e]-1,4-diazepine       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     10-basisch-substituierten        10,11-Di-          hydro-11-oxo-5H-dibenzo        [b,e]-1,4-diazepinen    der  Formel:  
EMI0001.0007     
    von     quaternären        Ammoniumderivaten    sowie von       Säure-Add:itionssalzen    davon.

   In Formel I bedeutet  R Wasserstoff, eine     Alkylgruppe    mit höchstens 5     C-          Atomen    oder eine     Benzylgruppe;    X ist eine gerade  oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens  4     C-Atomen    und Y eine     dialkylierte        Aminogruppe,     beispielsweise eine     Dimethyl.amino-    oder     Diäthyl-          aminogruppe,    oder der Rest eines 5- oder     6-gliedrigen     gesättigten     heterocyclischen    Amins,

   welcher über das       N-Atom    mit X     verbunden    ist und in welchem ein  Glied     -CH.-    ersetzt sein kann durch -0-,     -NH-,          -N(Alkyl)-,        -N(Hydroxyalkyl)-    oder     -hT(Alkoxyalkyl)-;

            R,    und     R2    sind gleich oder verschieden und bedeuten  Wasserstoffatome, Halogenatome,     Hydroxygruppen,          Trifluormethylgruppen    oder 1-3     C-Atome    aufwei  sende     Alkyl-,        Alkoxy-    oder     Alkylmercaptogruppen.     



  Verbindungen gemäss Formel I     weilen        erfin-          dungsgemäss    hergestellt, indem man     o-Amino-o'-          carboxy        (bzw,        carbalkoxy)-diphenylamine    der For  mel:

    
EMI0001.0045     
    in welcher     R,    Wasserstoff oder     eine    niedrige     Alkyl-          gruppe,    und     R4    Wasserstoff oder     eine        Acylgruppe,     insbesondere eine     Benzoyl-    oder     Acetylgruppe,    be  deuten, unter Abspaltung von Wasser     beziehungs-          weise    eines Alkohols,     einer    Säure oder eines     Esters          cyclisiert.    Der Ringschluss     erfolgt,

      je nach Art der       Substituenten        R;,    und     R,,,        im        allgemeinen    durch  mässiges bis starkes     Erwärmen    der     Ausgangsver-          bindung,    in Abwesenheit oder in Gegenwart     eines     passenden Lösungsmittels, wie     Xylol    oder     Dioxan.     



  Um zu den     quaternären        Ammoniumderivaten     zu gelangen, kann man     entweder    von     Ausgangsver-          bindungen    ausgehen, welche bereits     quaternäre     Stickstoffatome aufweisen, oder man kann die Pro  dukte (1) nachträglich z. B. in an sich     bekannter     Weise     quaternisieren,    beispielsweise durch Behan  deln mit     Dialky1sulfaten,        Alkylhalogeniden    oder       Sulfonsäurealkylestern.     



  Die erfindungsgemäss erhaltenen     Verbindungen     können sowohl als freie Basen als auch in     Form     ihrer     Säure-Additionssalze    mit geeigneten Säuren,  wie     Halogenwas.serstoffsäuren,        Schwefelsäure,    Sal  petersäure, Phosphorsäure, Essigsäure,     Oxalsäure,          Malonsäure,        Bernsteinsäure,        Äpfelsäure,        Malein.-          säure,    Weinsäure oder     Toluolsulfonsäure,        gewonnen     und verwendet werden.  



  Die     Verbindungen    gemäss Formel 1, ihre Säure-           Additionssalze        und.        quaternären        Ammoniumderi-          vate    finden als Wirkstoffe in     Arzneimitteln    Verwen  dung.

   Sie sind     insbesondere    von Interesse als     Anti-          depressiva,        Antihistaminika,        Spasmolytika,        Neuro-          plegika        ( Tranquilizers ),        Thymoleptika        ( Psycho-          stimulants )    und als     Anti-Parkinson-Mittel.       <I>Beispiel 1</I>  8,34 g     2-[N-(ss-dimethylamino)

  -äthyl]amino-2'-          carboxy-5-chlordiphenylamin    wurden in 50 ml     Xylol          suspensiert.    Nach     18-stündigem    Erhitzen auf Rück  fluss war der     grösste    Teil gelöst. Nach Erkalten  wurde die     Xylol-Lösung    mit verdünnter Essigsäure  erschöpfend extrahiert. Aus den     Essigsäure-Aus-          zügen    wurde die Base mit Ammoniak freigesetzt  und mit     Chloroform    extrahiert. Die     Chloroform-          lösung    wurde mit Tonerde gereinigt und in üblicher       Weise    aufgearbeitet.

   Aus dem     Rückstand    erhielt man  durch     Kristallisieren    aus     Äther/Petroläther    und       Aceton/Petroläther    6,23 g     7-Chlor-10-(fl-dimethyl-          amino)-äthyl-10,11-dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,          e]-1,4-diazepin    als fast farblose, glänzende Körner  vom Schmelzpunkt l64-165  C,

       entsprechend    einer       Ausbeute        von        79%        der        Theorie.        Das        in        üblicher     Weise erhaltene     Hydrochlorid    hatte den Schmelz  punkt     230-233'    C (aus     Äthanol/Äther).       <I>Beispiel 2</I>  6,

  95 g desselben Ausgangsstoffes wie in     Beispiel    1  wurden unter Stickstoff-Atmosphäre in 25     ml        Athylen-          glykol    9 Stunden auf     Rückfluss        erhitzt,    wobei völlige  Lösung eintrat. Nach dem Erkalten     wurde        das    Re  aktionsgemisch mit 200 ml Wasser verdünnt.

   Das aus  gefallene Harz wurde in     Benzol    aufgenommen.     Durch     Extrahieren der     stark        basischen    Anteile und weitere  Aufarbeitung wie in Beispiel 1 erhielt man 4,80 g  des gleichen Produktes wie in Beispiel 1, Schmelz  punkt 163-165  C,     entsprechend    einer Ausbeute von  73 0/0 der Theorie.  



  <I>Beispiel 3</I>  7,27 g desselben Ausgangsstoffes wie in Beispiel 1  wurden in 70 ml     Dioxan    mit 18g     Dicyclohexyl-carbo-          diimid    24 Stunden lang geschüttelt. Nach Einengen  zur Trockne im Vakuum erwärmte man den Rück  stand mit 100 ml 1-n     Essigsäure    kurz     und    filtrierte  vom Unlöslichen mit Kohle ab. Aus der     essigsauren     Lösung wurde die Base wie in Beispiel 1     isoliert.    Man  erhielt 4,74 g des gleichen Produktes wie in Bei  spiel 1, Schmelzpunkt 164-l65  C,     entsprechend     einer Ausbeute von 69 0/0 der     Theorie.     



  Bei gleichem Vorgehen wie in den vorausgehen  den Beispielen wurden die in der nachfolgenden       Tabelle    aufgeführten Substanzen erhalten.    
EMI0003.0001     
    
EMI0004.0001     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung 10-basisch-substi- tuierter 10,11-Dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e]-1,4- diazepine der Formel:
    EMI0005.0006 worin R Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit höchstens 5 C-Atomen oder eine Benzylgruppe; X eine gerade oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 4 C-Atomen;
    Y eine dialkylierte Aminogruppe oder den Rest eines 5- oder 6-gliedrigen gesättigten hetero- cyclischen Amins, welcher über das N-Atom mit X verbunden ist und in welchem ein Glied -CH,- ersetzt sein kann durch -0-, NH-, -N(Alkyl)-, N- (Hydroxyalkyl)- oder -N(Alkoxyalkyl)-, bedeuten und worin R,
    und R. gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Halogenatome, Hydroxygruppen, Trifluormethylgruppen oder 1-3 C-Atome aufwei sende Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylmercaptogruppen bedeuten, von Säure-Additionssalzen sowie von qua- Lernären Ammoniumderivaten davon, dadurch ge kennzeichnet, dass man o-Aminö-o'-carboxy-(bzw. carbalkoxy)-diphenylaxnine der Formel:
    EMI0005.0040 in welcher R3 Wasserstoff oder eine niedrige Alkyl- gruppe, und R4 Wasserstoff oder eine Acylgruppe, bedeuten, beziehungsweise ein quaternäres Ammo- niumderivat davon, unter Abspaltung von Wasser beziehungsweise eines Alkohols,
    einer Säure oder eines Esters cyclisiert. Il. Verwendung der nach Patentanspruch 1 er haltenen, tertiäre Aminogruppen aufweisenden 10- basisch-substituierten 10,11-Dihydro-11-oxo-5H- dibenzo[b,e]-1,4-diazepine zur Herstellung ihrer qua- ternären Ammoniumderivate, dadurch gekennzeich net, dass man genannten Dibenzoldiazepine mit einem Quaternisierungsmittel behandelt.
CH110762A 1962-01-30 1962-01-30 Verfahren zur Herstellung 10-basisch-substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-5H-dibenzo(b,e)-1,4-diazepine CH411911A (de)

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